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Ein Pariavolk

Zur Anthropologie des Antisemitismus. Originaltitel: A Pariah People.
Buch (gebunden)
Historisch bildeten die Juden eine verachtete Kaste in der christlichen Gesellschaft, wodurch sie, ohne es zu bemerken, eine unverzichtbare Rolle spielten vergleichbar mit jener der Unberührbaren in Indien. Die Grundlagen für diese Rolle liegen in de … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Ein Pariavolk
Autor/en: Hyam Maccoby

ISBN: 3955653072
EAN: 9783955653071
Zur Anthropologie des Antisemitismus.
Originaltitel: A Pariah People.
Herausgegeben von Peter Gorenflos
Übersetzt von Wolfdietrich Müller
Hentrich & Hentrich

1. Mai 2019 - gebunden - 224 Seiten

Beschreibung

Historisch bildeten die Juden eine verachtete Kaste in der christlichen Gesellschaft, wodurch sie, ohne es zu bemerken, eine unverzichtbare Rolle spielten vergleichbar mit jener der Unberührbaren in Indien. Die Grundlagen für diese Rolle liegen in der Erzählung des Neuen Testaments, die der Judaist Hyam Maccoby im Licht antiker Opfervorstellungen analysiert. Die Juden wurden die perfekten Ausführenden der bösen aber unerlässlichen Gottesopferung. Ihnen wurde anstelle der christlichen Gesellschaft die Schuld aufgeladen, sodass Christen von notwendigen, aber tabuisierten Tätigkeiten befreit waren. Das Stigma blieb an den Juden haften und wurde fortlaufend durch Mythos und Kunst bekräftigt.
Obwohl die Juden nach der Aufklärung offiziell vom Pariastatus befreit waren, blieb das Stigma wie bei den hinduistischen Unberührbaren und bei Pariagruppen in vielen anderen Kulturen.
Mittels der anthropologischen Analyse liefert Hyam Maccoby eine überzeugende Erklärung für das Versagen scheinbar vielversprechender Strategien, den Status der Juden zu normalisieren. Sein wichtiges Buch liegt hiermit erstmals in deutscher Übersetzung vor.

Inhaltsverzeichnis

Der Pariastatus der Juden im Christentum | Max Webers Theorie der Juden als Pariavolk | Antisemitismus außerhalb des Christentums | Die Juden im mittelalterlichen England | Usurpation und Pariatum | Kasten im Judentum | Paulus und die Entstehung des Usurpationsmythos | Die Entstehung des christlichen Usurpationsmythos | Die Pharisäer im Usurpationsmythos | Das Opfer im Neuen Testament | Das Stigma des Gottesmordes| Die Bedeutung des Opfers | Die Anthropologie des Neuen Testaments | Begann der Antisemitismus im Mittelalter? | Bildeten die Juden eine Kaste? | Sündenesser und andere | Schlussfolgerung: Der Holocaust war kein Mysterium

Portrait

Hyam Maccoby (1924 2004) war Talmudphilologe, Bibliothekar am Leo Baeck College in London und zuletzt Professor für Judaistik an der Universität Leeds. Er erforschte die Entstehung und historische Dynamik von Christentum und Judentum. Seine zentralen Werke Der Mythenschmied und Der Heilige Henker wurden auch außerhalb der akademischen Welt bekannt. Sein Theaterstück Die Disputation wurde in den USA sehr erfolgreich aufgeführt.

Pressestimmen

Erweiterte Rezension in Tabularasa - Zeitung für Gesellschaft und Kultur, 15. Mai 2019
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