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Nussschale

Roman. Originaltitel: Nutshell.
Buch (gebunden)
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Eine klassische Konstellation: der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, hat man diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fessel … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Nussschale
Autor/en: Ian McEwan

ISBN: 3257069820
EAN: 9783257069822
Roman.
Originaltitel: Nutshell.
Übersetzt von Bernhard Robben
Diogenes Verlag AG

26. Oktober 2016 - gebunden - 277 Seiten

Beschreibung

Eine klassische Konstellation: der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, hat man diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fesselnd, philosophisch - eine literarische Tour de force von einem der größten Erzähler englischer Sprache.

Portrait

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er für >Amsterdam< den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk. Sein Roman >Abbitte< wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt. Er ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.
Bewertungen unserer Kunden
Aus dem Bauch heraus
von sommerlese - 27.01.2017
In so mancher langen, ruhigen Nacht habe ich meiner Mutter einen heftigen Tritt verpasst. Sie wurde wach, konnte nicht wieder einschlafen und tastete nach dem Radio. Grausam, ich weiß, aber am Morgen waren wir beide besser informiert. Zitat Seite 14 Ian McEwan hat mich mit diesem Buch völlig überrascht. Ich habe eine Dreiecksgeschichte nach dem klassischen Vorbild von Hamlet erwartet und fand mich im Uterus einer Schwangeren wieder, aus der ihr Fötus, ein hochintelligenter Knabe, seine Umwelt schon vor seiner Geburt durchschaut. Er spielt sozusagen den Hamlet nach Shakespearescher Machart und erzählt seine Geschichte, sieht den geplanten Mord am eigenen Vater und versucht sogar ihn zu verhindern. Das Ganze gibt McEwan mit herrlich trockenem Humor zum Besten und dichtet dem Fötus lakonische Bemerkungen unter, die mit Weisheit und geistiger Intelligenz beeindrucken. Der Knabe ist hochintelligent und schon mit enormer Sprachfähigkeit ausgestattet, er ist ein fundierter Weinkenner, dank seiner trinkfreudigen Mutter kam er schon früh und oft in den Genuss einiger guter Tropfen. Er vergleicht seinen leiblichen Vater John, ein Genie der Dichtkunst, mit seinem Ziehvater und gleichzeitigem Onkel Claude, den er als dumm und sexbesessen beschreibt. Seine Mutter Trudy liebt er, wie eben Kinder ihre Mütter lieben. Die Handlung ist so voller Überraschung, Weisheit und Witz, man liest gebannt und ist beeindruckt und hinterfragt gar nicht die Glaubwürdigkeit dieser Geschichte. Sprachlich gelingt MacEwan ein Paradestück, er erwähnt sogar den Brexit und Europas Krise und dann gleitet der Roman in die Tiefen der Poesie durch die Gedichte von Vater John. Was jedoch als kriminalistische Tat abläuft, ist von Innen heraus betrachtet unabwendbar, jedenfalls für den Knaben. Dieser betrachtet nämlich schon vor seiner Geburt voller Sorge die Welt außerhalb seines Mutterbauches. Doch der entwickelt schon seine Rachepläne vor der eigenen Geburt. Nussschale ist ein sehr eindringlicher, klug geschriebener Roman, bei dem ein wenig britischer Humor hervorblitzt und der mit seinem ungeborenen Erzähler punktet. Hier wird philosophiert, bissig bemerkt und gesellschaftliche Kritik geübt. Ein wenig Hamlet to go !
von Gisela Block - 30.11.2016
Ich bin einer großer Fan der Bücher von Ian McEwan und habe fast alle gelesen. Sein neuester Roman ist eine spannende, aber auch skurrile Geschichte, mit Shakespearschen Zügen, in der es um einen Mordkomplott zwischen einer schwangeren Frau und ihrem Liebhaber an dem Mann der Frau geht. Beobachtet und kommentiert wird dies alles aus der Sicht des ungeborenen Kindes, das unfreiwillig Zeuge dieses Komplotts wird. Klingt absurd und phantastisch, und ist es auch. Vorallem da der Fötus über einen erstaunlichen Wortschatz und Bildungsstand verfügt. Aber genau deshalb macht es ihn zum idealen Beobachter, handlungsunfähigen Mittäter und Richter. Vielleicht nicht McEwans stärkstes Buch, aber auf jeden Fall ein interessanter, sprachlich hervorragender Roman.
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