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Der magische Adventskalender

Illustriert. 25 farbige Abbildungen, mit 25 Illustrationen, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen.
Buch (gebunden)
Es ist Winter in Ravenhagen. Die Bewohner der kleinen Stadt sind schon früh unterwegs, alles wuselt aufgeregt durch die Gassen. Ein Tag wie jeder andere, denkt Jonas Klaasen beim Blick aus dem Fenster. Jonas ist zu schüchtern, zu melancholisch, um in … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der magische Adventskalender
Autor/en: Jan Brandt

ISBN: 3832183574
EAN: 9783832183578
Illustriert.
25 farbige Abbildungen, mit 25 Illustrationen, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen.
Illustriert von Daniel Faller
DuMont Buchverlag GmbH

8. Oktober 2018 - gebunden - 203 Seiten

Beschreibung

Es ist Winter in Ravenhagen. Die Bewohner der kleinen Stadt sind schon früh unterwegs, alles wuselt aufgeregt durch die Gassen. Ein Tag wie jeder andere, denkt Jonas Klaasen beim Blick aus dem Fenster. Jonas ist zu schüchtern, zu melancholisch, um in die vorweihnachtliche Begeisterung der anderen einzustimmen. Als er aber vor die Tür tritt, um in die Schule zu gehen, ändert sich alles. Er findet einen Kasten aus Ebenholz, der sich Ebene für Ebene aufklappen lässt: ein Adventskalender. Doch seltsamerweise lassen sich seine Türchen nicht öffnen. Jonas entdeckt, dass die darauf abgebildeten Zahlen und Zeichen Hinweise enthalten - auf Bewohner Ravenhagens, mit deren Hilfe wahre Schätze zum Vorschein kommen. Der magische Adventskalender schickt Jonas auf eine abenteuerliche Reise, an deren Ende er nicht nur viele neue Freunde gewonnen, sondern auch das Geheimnis seiner Familie entschlüsselt haben wird.

'Der magische Adventskalender' ist eine Weihnachtsgeschichte, wie nur Jan Brandt sie zu erzählen vermag: mit einer zauberhaften Verbindung zwischen dem Leichten und dem Abgründigen, Fantasie und Wirklichkeit. Daniel Fallers wunderbare Illustrationen ergänzen die Geschichte auf kongeniale Weise.

Portrait

Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland). Sein Roman >Gegen die Welt< (DuMont 2011) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Bei DuMont erschienen außerdem >Tod in Turin< (2015), >Stadt ohne Engel< (2016) und >Der magische Adventskalender< (2018).
Daniel Faller, geboren 1973 in Stuttgart, ist diplomierter Illustrator. Ansässig in der Elbmetropole Hamburg arbeitet er seit 2004 in einer Ateliergemeinschaft mitten in der Sternschanze.
www.danielfaller.com

Pressestimmen

"'Der magische Adventskalender' hat das Zeug, jungen Lesern in der Vorweihnachtszeit einiges zum Nachdenken zu geben."
Fridtjof Küchemann, FRANKFUTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Nicht nur ein Adventskalender, sondern eine wunderbare, literarische Geschichte. [...] Nicht nur für Kinder, für alle."
Manuela Reichart, RBB KULTURRADIO

"Ein besonderes Weihnachtsmärchen."
Julia Westlake, NDR BÜCHERJOURNAL

"Es ist eines der raren Bücher, das für alle Generationen funktioniert"
Gesa Ufer, RBB radioeins

"Dieser literarische Adventskalender erinnert daran, wie die Adventszeit magisch wird."
Katja Kraft, MÜNCHNER MERKUR

"Eine ganz zauberhafte, vorweihnachtliche Geschichte vom Suchen und Finden. [...] Grandios illustriert von Daniel Faller."
Natascha Geier, NDR KULTUR

"Ein feines und beseeltes Buch für die Weihnachtszeit, für jeden Tag ein Stück Schokolade zum Lesen."
Jörg Schieke, MDR

"Eine furiose Mischung aus Erzählung und Märchen, Schnitzeljagd und Zauberwegen. Ein wunderbares Weihnachtsbuch."
Jochen Zenthöfer, LUXEMBURGER WORT

"Das Geheimnis um einen Adventskalender [...] lüftet Jan Brandt mit gewohnter Abgründigkeit."
SALON MAGAZIN

"[...] Geheimnisvoll und märchenhaft, eine wundervolle Adventsgeschichte für Kleine und Große!"
Marianne Haring, BUCHBAR

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 24.11.2018

Diesmal liegt das Glück in der Gosse

In Jan Brandts Kinderbuch führt ein Adventskalender einen Jungen durch die Stadt und ins Leben zurück.

Von Fridtjof Küchemann

Eigentlich sah der Kasten im Rinnstein fast so aus wie der mit dem Nähzeug aus dem Küchenschrank, nur höher, mit mehr Fächern und Ebenen: Als Jonas ihn hochhebt, wundert sich der Junge erst über dessen Leichtigkeit, dann über das Klackern im Inneren bei der leisesten Bewegung, schließlich über die golden schimmernden Intarsien mit Zahlen und Bildern. Gerade noch vom Vater ermahnt, sich auf dem Schulweg zu beeilen, hat der Junge einen Adventskalender vor dem Haus gefunden, der ihm nicht nur an diesem 1. Dezember ordentlich zu denken und zu tun geben wird, sondern, wie es sich für einen solchen Gegenstand gehört, alle Tage bis Heiligabend. Auch Jan Brandts Kinderbuch "Der magische Adventskalender" hat das Zeug, jungen Lesern in der Vorweihnachtszeit einiges zum Nachdenken zu geben, so suggestiv ist die Geschichte angelegt, so kunstvoll halten sich Andeutungen, Erzähltes und offen Gebliebenes die Waage.

Wie bei einem Buch gewordenen Adventskalender nicht weiter verwunderlich, erzählt der 1974 im ostfriesischen Leer geborene Schriftsteller eine Stationengeschichte. Jonas merkt nämlich zum einen, dass er kein einziges Türchen des Kalenders selbst zu öffnen vermag, und zum anderen, dass die Intarsien im Kasten Hinweise geben, an wen er sich wenden muss: Ist es der Richtige, springt das Kästchen einfach auf und gibt ein Stückchen Schokolade mit einer Nummer oder Zahl darauf frei. Also führen seine Wege Jonas durch ganz Ravenhagen: zur Holzfällerfamilie, zum Automechaniker oder zum Antiquitätenhändler, der den Kasten - "frühes 20. Jahrhundert" - am liebsten kaufen würde. Sympathische Figuren sind dabei wie die Schneiderin Ilsedore Menger-Ratsch, seit dem Tod der wirklichen Großmutter zur Nenn-Oma geworden, die von Jonas beharrlich Dore, von seiner kleinen Schwester indes Ilse genannt wird, aber auch Gestalten wie der blinde Kartenspieler hinten im Schankraum der "Goldenen Lerche", der das für ihn bestimmte Türchen nur zu öffnen bereit ist, wenn Jonas wortwörtlich den Kasten aufs Spiel setzt.

Um dem Geheimnis seines Adventskalenders auf die Spur zu kommen und ihn zugleich vor den zahlreicher werdenden Neugierigen zu schützen, muss Jonas über sich hinauswachsen. Ärger riskiert er häufiger, einmal sogar sein Leben. Dass er auf den Wegen, die ihm der Kalender vorgibt, zugleich ins Leben zurückfindet, ist die eigentliche, in einem weiteren, ruhigeren Bogen oberhalb der einzelnen Begegnungsepisoden erzählte Geschichte des Buchs. Seit Großmutter Trudl vor einem Jahr gestorben ist, sind Jonas, seiner Schwester und seinem Vater die anderen Einwohner Ravenhagens immer fremder geworden.

Jetzt gibt es einen Grund, sich ihnen wieder zuzuwenden und dabei zu erkennen, wie vertraut sie ihm im Grunde sind - und wie vertraut auch seine Familie ihnen ist. Nicht nur von ihnen haben auffallend viele einen Bezug zum Theater oder zur Schaustellerei, auch Jonas' Vater soll, bevor er sich als Schreiner niedergelassen hat, ein großer Zauberer gewesen sein. Doch welcher Trost liegt in der Behauptung, er habe seine Frau weggezaubert und nur noch nicht den richtigen Trick gefunden, um sie aus einem Zwischenreich zurückzuholen? Hoffnung zumindest schöpft Jonas, als ihn ein verblüffender Weg ins Innere des Kalenders führt: Gerät man womöglich von hier aus nach Mirachronia?

Bei Jan Brandt bleibt dieses Reich nur eine Ahnung, eine Geschichte, eine der rätselhaften Geschichten der Bewohner mit sprechenden Namen in einer Stadt mit seltsamem Namen, in der so vieles ins Dunkle, Alte weist: Es gibt die Totentäuferkirche, eine Stadtmauer, Gassen und Gerüchte, über dem ganzen Buch liegt eine Atmosphäre des Geschichtsträchtigen. Und doch - das ist, was Jan Brandt seinen Jonas auf eine behutsame, unaufdringliche Weise lernen lässt - findet das Leben nicht nur in diesem Hier namens Ravenhagen statt, sondern auch im Jetzt: mit dem Punkmädchen Spange, einer der wenigen eindeutig heutigen Figuren des ganzen Buchs, mit einer Schwester, die Jonas an seiner Seite immer mehr zu schätzen lernt, einem Vater, der sich allzu lang in seine matten Ermahnungen, Sorgen, die Arbeit zurückgezogen hat, und mit der Nachbarin von gegenüber, die hinter ihrer Gardine im ersten Stock nicht etwa die ganze Welt im Auge haben will oder auch nur die beiden Nachbarskinder. Und das ist nicht die schlechteste Botschaft für eine Vorweihnachtsgeschichte.

Jan Brandt: "Der magische Adventskalender". Mit Bildern von Daniel Faller.

DuMont Buchverlag, Köln 2018. 208 S., Abb., geb., 22,- [Euro]. Ab 10 J.

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