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No Copy

Die Welt der digitalen Raubkopie. 'Carbon copy books (cc)'. 1. , Aufl.
Buch (kartoniert)
No Copy ist das erste Buch, das sich umfassend mit der digitalen Raubkopie in den Bereichen Software, Film und Musik beschäftigt. "Raubkopierer sind Verbrecher" behauptet die Kinowerbung, aber wer hat nicht schon mal einen Song aus dem Internet herun … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: No Copy
Autor/en: Jan Krömer, Evrim Sen

ISBN: 3608500820
EAN: 9783608500820
Die Welt der digitalen Raubkopie.
'Carbon copy books (cc)'.
1. , Aufl.
Tropen

20. März 2006 - kartoniert - 303 Seiten

Beschreibung

"Raubkopierer sind Verbrecher" behauptet die Kinowerbung, aber wer hat nicht schon mal einen Song aus dem Internet heruntergeladen? Jan Krömer und Evrim Sen erzählen von der Philosophie und Psychologie der Raubkopierer-Szene, von der Technik und der Rechtsprechung. No Copy versammelt verblüffende Geschichten und Informationen aus der Welt der digitalen Raubkopie. Von den Idealen der ersten Hacker bis zum Download als Massenphänomen - Jan Krömer und Evrim Sen decken Hintergründe und Zusammenhänge einer weltumspannenden Szene auf. Was ist überhaupt eine Kopie? Welcher Schaden kann durch Kopieren entstehen? Wer sind die Drahtzieher einer Gemeinschaft, der bis heute weder Industrie noch Strafverfolger Einhalt gebieten konnte? Welche Überzeugungen der Hacker sind derart plausibel, daß selbst Wissenschaftler und Juristen sie mit Eifer vertreten? Und wem gehört eigentlich das Internet und was hat das Pentagon mit alledem zu tun?

Portrait

Jan Krömer, geboren 1979, besaß bereits im Alter von dreizehn Jahren den legendären Computer "Amiga", der ihn erstmals mit den Themen Raubkopie und Untergrundszene in Berührung brachte. Später arbeitete er bei einem Marktforschungsunternehmen und bei SternTV. Derzeit ist er für ein IT-Beratungsunternehmen tätig. Evrim Sen, geb. 1975, programmierte schon im Alter von zehn Jahren und war gemeinsam mit seinem Freund Denis Moschitto von der Idee besessen, Mitglied der "Hacker-Szene" zu werden. Von ihrem Taschengeld kauften sie sich 1990 das erste Modem und gründeten ihre eigene Mailbox "Skywards", die in Köln und Umgebung berüchtigt war. Dabei kamen sie in Kontakt mit legendären Szenegruppen wie "Skid Row" und "Paranoimia". Später machten sie selbst Musik und waren Mitglieder bekannter Gruppen wie "Scoopex" und "Shining-8". Ihre Platte Busted wurde von dem DJ Sven Väth zu einer seiner zehn Lieblingsplatten des Jahres gekürt. Evrim Sen hat als Journalist zahlreiche Artikel zur Cyberkultur in Computermagazinen publizierte. Er ist Autor der Kultbücher Hackerland und Hackertales. Derzeit arbeitet er als Softwareentwickler.

Leseprobe

Bill Gates' Idee eines neuen Marktes für Software schlug in der idealistischen Hackerwelt ein wie eine Bombe. Schließlich war man dort der Meinung, daß jeder Programmierer sein Wissen von anderen habe und nur ein offener Austausch eine Weiterentwicklung gewährleisten könne. Bill Gates wollte sein Wissen weder mit anderen Hackern teilen, noch sah er ein, daß seine Software von anderen ohne Bezahlung kopiert oder verändert werden durfte. Verärgert schrieb Bill Gates schließlich einen offenen Brief, den sogenannten Open Letter an den Homebrew Computer Club. Darin beschuldigte er diejenigen als Diebe, die seine Software ohne Bezahlung benutzten und kopierten. Der Gedanke einer illegalen Kopie sorgte für Verwirrung und machte den jungen Bill Gates noch unbeliebter.
Der wirtschaftliche Erfolg der Software von Microsoft übertraf jedoch bald selbst die Entwicklung bei den Industrierechnern von IBM. Durch Gates' Geschäftssinn wurde die Software von Microsoft erfolgreicher, als man es sich je vorgestellt hatte. In den folgenden Jahren eroberte Microsoft den Softwaremarkt für Betriebssysteme zunächst mit dem Produkt MS-DOS (Microsoft Disk Operation System), später mit Microsoft Windows. Und je mehr Marktanteile Microsoft gewann , desto klarer wurde, daß Software nicht immer frei bleiben konnte. Sie wurde zu einem kommerziellen Produkt, für das man zu bezahlen hatte.
Die Prophezeiung von Bill Gates, der Computermarkt würde eines Tages von Software dominiert werden, ging in Erfüllung. So sehr sich Computerfreaks auch gegen die Vermarktung von Software und Informationen gewehrt hatten, ein wichtiger Begriff wurde durch den Open Letter erstmals definiert: Die Raubkopie.

Pressestimmen

»Ein profunder Bericht aus dem Inneren der digitalen Sphären.«
Saarbrücker Zeitung
»Keine romantische Räuberpistole, sondern eine sehr kenntnisreiche Faktensammlung: Über die Entstehung der Cracker-Pyramiden, über die Fehler und schwachen Argumente der Software- und Unterhaltungsindustrie. Und: darüber, dass die Szene immer stärker geworden ist, seit es sie gibt.« Bayern2Radio
»Krömer und Sen geben faszinierende Insider-Einblicke in die Welt der Cracker - Verblüffend!« TV Movie
»Interessante Einblicke in die Strukturen der verschiedenen Szenen und Gruppierungen.« Falter
» No Copy ist ein profunder Bericht aus dem Inneren der digitalen Sphären, der sich eindeutig positioniert, dessen Argumente deshalb aber nicht zwangsläufig falsch sein müssen.« Lausitzer Rundschau
»Die Argumente des Copyright-Establishments haben wir bis zum Überdruss gehört. Jetzt ist es höchste Zeit, sich von einem Ex-Hacker und einem IT-Experten in Die Welt der digitalen Raubkopie einführen zu lassen.« IQStyle

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