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Bell und Harry als Buch
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Bell und Harry

Originaltitel: The Hollow Land.
Buch (gebunden)
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Ein "wunderschönes Buch darüber, wie Menschen leben - in Familien, in Gemeinschaften, in kleinen Flecken der Welt." (Meg Wolitzer, The New York Times) Von Jane Gardam, Bestseller-Autorin der Trilogie um "Old Fith".
Buch

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Bell und Harry als Buch

Produktdetails

Titel: Bell und Harry
Autor/en: Jane Gardam

ISBN: 3446261990
EAN: 9783446261990
Originaltitel: The Hollow Land.
Übersetzt von Isabel Bogdan
Hanser Berlin

13. Mai 2019 - gebunden - 187 Seiten

Beschreibung

London ist laut und anstrengend, die Batemans sehnen sich nach Ruhe und haben sich für den Sommer auf dem Land in Yorkshire eingemietet. Vor allem der Vater, ein nervöser Journalist, hofft auf Entspannung in der bäuerlichen Umgebung. Hier trifft sein kleiner Sohn Harry auf Bell, den jüngsten Sohn der Vermieter, und eine tiefe Jungenfreundschaft beginnt. Sommer für Sommer und mit jedem gemeinsam erlebten Abenteuer wird diese Freundschaft erneuert, so unterschiedlich die Sphären, in denen sie mit ihren Familien leben, auch sind. Ein hell leuchtendes Ferienbuch von Jane Gardam, in dem die Spannung zwischen Stadt- und Landmenschen mit so viel Weisheit und Humor eingefangen ist.

Portrait

Jane Gardam wurde 1928 in North Yorkshire geboren und lebt heute in East Kent. Für ihr viel bewundertes schriftstellerisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Nach der Bestseller-Trilogie um Old Filth sowie dem Erzählungsband "Die Leute von Privilege Hill" erschien bei Hanser Berlin zuletzt ihr Roman "Weit weg von Verona" (2018).

Pressestimmen

"Die fabelhafte britische Autorin fängt die Gerüche, die Farben, die Wunder ein und erzählt davon, wie sich Städter und Dorfbewohner miteinander versöhnen können, wenn sie sich gegenseitig ein bisschen sein lassen, wie sie sind." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 28.05.19

Ein Ferienbuch, das alle Generationen mit großem Vergnügen lesen können. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht! Manuela Reichart, Deutschlandfunk Kultur, 21.05.19
Bewertungen unserer Kunden
Freundschaft
von Andreas Rahe - 14.06.2019
Ich habe von dieser Autorin noch kein Buch gelesen und war überrascht,wie schön sich dieses Buch lesen lies. Zwei Familien , die sich anfreunden, obwohl sie sehr unterschiedlich sind und vor allen die beiden Jungen verleben sehr viel Zeit miteinander und knüpfen eine Freundschaft fürs Leben.Dies ist schön zu lesen, der Lesestil ist sehr angenehm , die Figuren sehr gut beschrieben, sodass man sich gut in die Figuren hinein verdenken kann. Die Handlung ist jetzt nicht besonders spektakulär und spannend,sondern eine Geschichte, die manchmal auch ein bisschen vor sich hinplätschert.Es ist auch wohl ein älteres Werk dieser Autorin, wie es wohl oft geschieht, wenn der Autor erfolgreich ist, werden auch ältere Werke wieder aufgelegt.
Urlaubslektüre
von Rabentochter - 12.06.2019
Bell und Harry lernen sich in den Ferien kennen und begründen eine Freundschaft, die ein Leben lang hält. Nicht nur aufgrund der schlanken Seitenzahl (nicht mal 200 Seiten) ist dieses Buch es wert mit in den Urlaub genommen zu werden. Die Atmosphäre, die über den Buchdeckel schwappt entführt den Leser sofort nach Nordengland. Das raue Leben dort erscheint doch überraschend leicht auf seien schnörkellose Art und Weise. Der Clou bei diesem Roman liegt in dem, was nicht gesagt wird. Zwischen den Zeilen zeigt sich das Zwischenmenschliche: all die ungeschriebenen Worte und Gesten, die eine Londoner Familie in eine eingeschworene nordenglische Gemeinde hineinwachsen lässt. Die großen und kleinen Erlebnisse von Bell und Harry lassen mich an all die Abenteuerromane denken, die ich als Kind so liebte, nur dass sie hier in einer Romanversion für Erwachsene erzählt werden. Weglegen konnte ich das Buch dennoch nur schwer. Es fesselt auf schlichte und natürliche, ja sehr angenehme Weise, wodurch es zum perfekten Buch für ein freies Wochenende oder einen Kurzurlaub wird. Urlaub für den Kopf und eine kurze Reise nach Nordengland erwarten einen zwischen den Seiten und machen das Buch unvergleichlich schön. Fazit: Das ideale Buch für die Ferien!
Freunde fürs Leben
von liesmal - 02.06.2019
Es ist, als käme man in eine andere Welt, wenn man aus der großen und lauten Stadt London aufs Land nach Yorkshire kommt. Das erleben die Batemans, die zunächst einen Sommer in Light Trees, einem alten Farmhaus, verbringen wollen in der Hoffnung, dort Ruhe und Entspannung zu finden. So lernen sich Bell, dessen Grandad Hewitson den Batemans die Farm verpachtet, und Harry, der Sohn der Batemans kennen. Zunächst sieht es so aus, als ob die Batemans sofort wieder ihre Koffer packen und zurück nach London wollten, doch dann werden aus dem einen Sommer viele Jahre, in denen sie auf Light Trees ihre Ferien verbringen. So unterschiedlich das Leben von Bell und Harry bisher auch verlaufen sein mag, hier in Yorkshire beginnt eine Freundschaft der beiden Jungen, die viele Abenteuer bestehen, die mal weniger, mal mehr gefährlich sind. Mit jedem Sommer wird die Freundschaft stärker und fester. Viele kurze abenteuerliche Geschichten werden in diesem Buch zu einem großartigen Gesamtwerk zusammengefasst. Ein außergewöhnlicher Schreibstil einer besonderen Autorin, der mir als Leser die naturbelassene Schönheit einer Gegend sehr nahe bringt - mit all ihren einzigartigen Menschen, mit ihren Eigenarten, die mal schroff und mal herzlich sind, mit ihrem Leben und Wirken auf dem Land, mit ihren Mythen und Legenden, die spannend, gruselig oder auch lustig sind. Ein Buch mit einem ganz besonderen Charme und auf eine gewisse Art anders als alles, was ich bisher gelesen habe.
Urlaub auf dem Land
von Curin - 02.06.2019
Im ländlichen Yorkshire lebt der Junge Bell Teesdale mit seiner Familie auf einer Farm. Eines Sommers lernt er den Sohn der Urlaubsgäste seiner Eltern kennen und freundet sich mit dem etwas jüngerem Harry an. Beide erleben eine tolle Zeit mit einigen witzigen, aber auch gefährlichen Episoden... . Auch in diesem Roman schafft es die Autorin Jane Gardam, den Leser mit nach England zu nehmen und mit einigen skurrile Situationen zum Schmunzeln zu bringen. Ebenso wird in der Handlung der Kontrast von Stadt- und Landmenschen hervorgehoben und gezeigt, welche Vorurteile es gibt und wie diese auch überwunden werden können. Bell ist in der Geschichte der typische Farmersohn, der schon verantwortungsvolle Aufgaben auf dem Hof übernehmen muss und sich des Nachts sorgt, ob das Viehtor auch wirklich geschlossen ist. Er nimmt den Part des mutigen Jungen in der Freundschaft mit Harry ein, der sich allerdings auch während des Urlaubs weiterzuentwickeln scheint. Am Anfang der Handlung ist Harry eher das brave Stadtkind, doch in einigen ziemlich merkwürdigen und skurrilen Situationen und Begegnungen unter anderem mit der ,,Eierhexe verändert er sich und zeigt auch, dass er ein rebellisches Kind sein kann. Wenn man diesen Roman liest, kann mich sich herrlich entspannen und bis auf einige wenige Stellen ist das Buch auch wirklich nicht langatmig. Wie immer schreibt Jane Gardam flüssig und mit einer Art trockenem, aber dafür umso schwärzerem Humor. Wer solche Geschichten mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Insgesamt hat mir ,,Bell und Harry sehr gut gefallen und ich empfehle diesen Roman hier sehr gerne weiter.
Eine britische Milieustudie
von Sabine Mach - 02.06.2019
Die Londoner Familie Bateman verbringt jeden ihrer Sommer in Yorkshire im alten Farmhaus der Familie Teesdale. Bell Teesdale, der achtjährige Sohn, und Harry Bateman, elf, fangen an sich anzufreunden. Und jedes gemeinsame Abenteuer bringt die beiden näher zueinander. Als Kind war ich ganz begeistert von den Gaylord-Geschichten von Eric Malpass. Jane Gardams Bell und Harry hat die Erinnerung daran, in mir wieder hervorgeholt. Schon damals mochte ich, ohne dass ich es benennen konnte, diesen unvergleichlichen, trockenen, britischen Humor, dieses Gefühl der Weite und Freiheit, von Sommer und Sorglosigkeit. Genau das finde ich auch in diesem Buch. Leise und herrlich unaufgeregt plätschert die Geschichte dahin, es passiert wenig. Es fühlt sich an, wie der Sommer, als man noch Kind war. Der Duft von Heu, das Summen der Insekten, der unnachahmliche Geruch einer nassen Straße. Man alle Zeit der Welt hat, keine Sorgen, keine Ängste. Diese Unbeschwertheit konserviert die Autorin in ihren Büchern und auch hier möchte man mit den Protagonisten auf Entdeckungsreise gehen, um noch einmal diese Zeit zu erleben und zu fühlen, wie es war, einfach nur frei zu sein. Schade, dass der Roman so kurz ist. Ich hätte noch ewig so weiter lesen können.
Das Hohle Land
von cosmea - 30.05.2019
Jane Gardams im Original bereits 1981 erschienenes Buch "The Hollow Land" - eine Anspielung auf den Abbau von Silber in früheren Zeiten - wird fast 40 Jahre später zum ersten Mal in der deutschen Übersetzung von Isabel Bogdan veröffentlicht. Es handelt sich eigentlich nicht um einen Roman, sondern um eine personell und thematisch verbundene Sammlung von neun Geschichten. Die Familie Bateman aus London mietet seit den 70er Jahren ein leer stehendes altes Bauernhaus in Yorkshire, damit der Vater, ein Journalist, in Ruhe schreiben kann. Hier trifft der 8jährige Bell Teesdale, jüngster Sohn der Vermieter, auf den einige Jahre jüngeren Harry Bateman. Die beiden Jungen werden sofort Freunde, und auch ihre Familien bleiben verbunden, obwohl man hier eigentlich keine Fremden akzeptiert. Nach und nach freunden sie sich auch mit anderen Bauern und Schafzüchtern aus der Gegend an. Die Batemans pachten ihr altes Bauernhaus jahrzehntelang und fühlen sich hier äußert wohl, trotz der sozialen Unterschiede und gegensätzlichen Lebensweisen. Die Jungen erleben gefährliche Abenteuer, zum Beispiel, als Bell dem Freund den Einstieg in eine stillgelegte Silbermine zeigt und ein Erdrutsch den Ausgang blockiert oder als sie in einem Schneesturm einen Fahrradausflug unternehmen, um den Wasserfall zu sehen, der in der eisigen Kälte mit dem zu Eiszapfen gefrorenen Wasser aussieht wie ein riesiger Kronleuchter. Die Geschichten begleiten die Jungen bis ins Erwachsenenalter. Das herzerwärmende, humorvolle Buch zeigt die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat. Hier kennt jeder die alten Mythen und Legenden, und die Protagonisten erinnern sich an die lange Geschichte von Invasionen durch Griechen, Römer, Kelten, Angeln, Sachsen, Dänen u.a., die alle ihre Spuren hinterlassen haben. Mir hat "Bell und Harry" sehr gut gefallen, und ich freue mich, dass nach der berühmten Old Filth-Trilogie nun auch Gardams Frühwerk bei uns erscheint.
Schöne Freundschaft
von tkmla - 28.05.2019
"Bell und Harry" von Jane Gardam ist ein sommerleichter Roman über Freundschaft und das Leben an sich. Bell lebt mit seiner Familie auf einer Farm im Norden Englands. Ein abgelegenes Farmhaus der Familie wird nicht mehr genutzt und daher an eine Londoner Familie verpachtet, die fortan jedes Jahr dort ihre Ferien verbringt. Der jüngste Sohn der Familie, Harry, freundet sich mit Bell an und die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander. Harry findet das Landleben viel spannender als die Großstadt und so reiht sich ein Abenteuer an das andere. Nach und nach entwickelt sich über die Jahre eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit, die sich über die Kindheit hinaus weiter hält. Man kann gar nicht so genau beschreiben, worum es in dem Buch genau geht. Jane Gardam erzählt in chronologischer Reihenfolge in einzelnen Kapiteln die Erlebnisse der beiden Jungen über die vielen Jahre. Dabei wird immer nur eine einzelne Episode oder ein bestimmter Tag herausgepickt. Das reicht aber in der Gesamtheit völlig aus, um auch beim Leser eine Art Verbundenheit zu diesen Familien entstehen zu lassen. Die unterschiedlichen Lebenseinstellungen der Londoner Großstädter und der dörflichen Farmer prallen humorvoll aufeinander. Es wird aber nicht geurteilt, sondern eher über Missverständnisse gelacht. Dieses Buch ist durch und durch positiv und ein richtiger Wohlfühl-Roman. Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr gut. Auch wenn das Buch recht kurz ist, ist es keinesfalls oberflächlich. Mit den einzelnen Episoden schafft Jane Gardam eine Atmosphäre, die eigentlich alles Wichtige aussagt. Die Abenteuer der Jungs und die ländliche Idylle vermitteln eine heile Welt, die zwar schön, aber sicher auch unrealistisch ist. Nichtsdestotrotz kann man sich von diesem wunderschönen Roman in die Ferien entführen lassen und einfach mal den Alltag loslassen.
Ausruhen im Hohlen Land oder von London in die Hochmoore Yorkshires
von Sagota - 27.05.2019
Der neue Roman von Jane Gardam, Bell und Harry im englischen Original bereits 1981 erschienen ( The Hollow Land ), wurde ins Deutsche von Isabel Bogdan übersetzt und erschien (HC, gebunden) 2019 im Hanser Verlag. Da ich bereits die Trilogie um The Old Filth mit großem Vergnügen gelesen habe, war ich auf diesen Roman sehr gespannt - und wurde belohnt! Ein köstlicher Roman über das Zusammentreffen zweier Familien; die Batemans aus London, die sich im alten Farmhaus Light Trees vom Londoner Gestank, Lärm und der Hektik in den 60er Jahren, in denen die Geschichte beginnt, ausruhen möchte und Familie Teesdale, traditionelle Farmer und Landbesitzer seit vielen Generationen, die das Farmhaus an die Batemans verpachten. In sieben einzelnen Kapiteln lässt Jane Gardam den Leser an dem Beginn der zarten Freundschaft zwischen den Batemans und den Teesdales teilhaben, die sich später zu einer echten Freundschaft entwickelt und die Batemans die einzige Familie sein wird, die sogar im Winter ihr Light Trees , das dem Großvater von Bell Teesdale gehört, beziehen und sich darin sehr wohlfühlen.... Familie Bateman bringt vier große Jungs mit, der Vater ist Journalist und es gibt noch Harry, der mit Bell (11) schnell Freundschaft schließt, auch wenn er etwas jünger als Bell ist. Eine großartige Jungenfreundschaft dieser zwei Hauptprotagonisten nimmt ihren Lauf, obgleich der erste Urlaub der Batemans unter einem schlechten Stern steht: Der Trecker der Teesdales macht mächtig Lärm und es dauert bis in die Nacht, bis die Heuernte vom Home Field eingebracht ist (natürlich ist dieses Feld später immer schon abgeerntet, bis die Batemans kommen ;) Mit Bell und Harry erleben wir wundervolle Ausflüge, lernen den Zigeunerhügel kennen (KEINE ZIGEUNER) und Jane Gardams wunderbaren trockenen Humor, da gerade dort natürlich immer wieder Zigeuner zu finden sind, die jedoch auch wieder spurlos verschwinden können: Sie räumt gar - ganz in ihrer unnachahmlichen Manier - mit so manchem Vorurteil auf und lässt zwei Zigeuner später die Fahrräder unserer jungen Helden zurückbringen, womit sie widerlegt, dass Zigeuner nur aufs Klauen aus sind ;) In weiteren Episoden geht es zum Fischen mit Mr. Kendal, der am besten Kamine fegen, Fische fangen und besonders gut Geschichten erzählen kann; wir erfahren, weshalb die Hochmoore um Appleby Hohles Land genannt werden, erleben Granny Crack und die Geschichte der alten Eierhexe; sind auf einem Fahrradeisflug dabei und begleiten Bell und Harry bei tiefstem Frost zu dem Wasserfall, der im Winter einen sehr seltenen Anblick bietet. Schließlich kommt noch eine TV-Institution zu Besuch, die eine schmollende Tochter mitbringt und Bell und Harry genervt sind (was sich später ändern soll). Schlussendlich taucht ein Verwandter des alten Hewitson auf, der für sich das Recht beansprucht, Light Trees geerbt zu haben (und darüber hinaus eine weitere Goldgrube wittert, obgleich er in Südamerika bereits sein Glück gemacht hat und steinreich im Bergbau wurde). Am Tag der totalen Sonnenfinsternis (wir schreiben den 11. August 1999) marschieren alle, wie es die Tradition gebietet, zu den Nine Standards - und der Held der Stunde ist Bells Great-Grandad, der die Lage sehr gelassen und souverän klärt.... Jane Gardam gelingt es in wenigen Sätzen, die Gier nach Reichtum und Gewinn eines Menschen zu persiflieren - und die wahrhaften Schätze des Menschseins dagegen zu halten. Respekt! Der Stil Jane Gardams ist für mich unnachahmlich; atmosphärisch, mit skurrilen und sehr liebenswerten Haupt- und auch Nebenprotagonisten (hier sei besonders auch John Meccer erwähnt), die man sich gut im dörflichen Leben vorstellen kann. Zwischen den Zeilen tritt ausser dem gewohnten trockenen britischen Humor auch immer eine große Portion Menschlichkeit hervor, z.B. bei der Beschreibung von Granny Crack, die man als LeserIn zutiefst nachempfinden kann. Die herrlichen Dialoge, die teils ironischen Bemerkungen sorgen desweiteren dafür, auch diesen Roman der Autorin bezaubernd zu finden, federleicht und doch voller Tiefgang; gespickt mit knochentrockenem englischem Humor und Wortwitz. Die Romane Jane Gardams lassen mich stets mit einem Schmunzeln zurück ;) Fazit: Eine wundervolle Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten; von Werten, die es hochzuhalten gilt (Freundschaft, Verständnis füreinander z.B.). Niemand kann auf solch witzige, skurrile Art, versehen mit teils schnoddrigem englischen Humors, Romane schreiben wie Jane Gardam, daher reihe ich Bell und Harry zu der Reihe meiner trouvailles ein - meiner literarischen Juwelen, die mich sehr berühren, mich wunderbar unterhalten, Tiefgang haben und mich begeistern! Ich danke sowohl der Autorin für diese Sommergeschichte einer Freundschaft als auch Isabel Bogdan für die tolle Übersetzung und dem Hanser-Verlag für sehr vergnügliche, unterhaltsame und dennoch nachdenklich stimmende und tiefgründige Lesestunden, die ich im Hochmoor von Yorkshire (übrigens wirklich eine wundervolle Landschaft!!) literarisch verbringen durfte: Lesetipp von mir und 5*
Stadt trifft Land und das macht fast allen Spaß, nach einer Weile
von BigZ - 26.05.2019
Die Londoner Familie Bateman zieht es aufs Land. Gerade der stressgeplagte Vater, ein vielbeschäftigter Journalist, hofft dort, in einem im schönen Yorkshire angemieteten Bauernhaus, ein bisschen zur Ruhe zur kommen. Ihre Vermieter, die Teesdales, mit ihrem Jüngsten Bell, sind eigentlich sehr verträglich, ebenso wie die freundlichen, aber bzgl. Landwirtschaft völlig ahnungslosen Batemans, deren Nachzögling Harry nebst Bruder und Freund ebenfalls mit von der Partie ist. Nach einigen Mähtechnischen Problemen, die fast zur Abreise der Städter geführt hätten, kommen sich die beiden Familien, gerade durch die Freundschaft von Bell und Harry näher. Deren kleine Abenteuer, die den vereinten Einsatz von Stadt und Land und einiger Dorfbewohner dazu erforderlich macht, um dann letztendlich gut auszugehen, macht aus den Menschen, die schon irgendwie aus verschiedenen Welten kommen, richtige Freunde und die Batemans werden jeden Sommer und so manchen Winter herzlich in die Dorfgemeinschaft mit all ihren schrägen Gestalten aufgenommen. Der Roman ist episodenhaft aufgebaut, in einer fortlaufenden zeitlichen Abfolge bis ins Erwachsenenalter der beiden Jungs Bell und Harry hinein. Hier geht es nicht um Action und großes Drama, einige kleinere sind schon dabei, sondern um fast durchgehend freundlich und relativ entspannt gehaltene Lebenssequenzen, fernab des Stresses und des Mehr Schein wie Seins der Großstadt. Hier verläuft alles noch echt, es geht um glückliche Lebensexistenzen mitten in der Natur, um die Produktion von Essen, direkt und indirekt, und das Leben mit Mensch und Tier. Es ist einfach nur entspannend, sich mit diesem Buch in eine Ecke zu setzen und neben der Lesefreude selbst, auch ein bisschen die Friedlichkeit dieser beruhigenden Landgemeinschaft mitzunehmen. Und ein inneres und vielleicht manchmal auch direktes Lächeln im Gesicht ist garantiert auch mit dabei.
Familienbande
von Anonym - 24.05.2019
Ich finde das Cover schön, es hat mich direkt angesprochen und auch die Farbgestaltung hat mir gut gefallen. Sie passt auch sehr wunderbar zur Story. Ich mag auch den Schreibstil gern, er ist angenehm zu lesen und man kommt auch immer wieder gut in die Geschichte rein. Die Aufteilung in die kleinen Geschichten war sehr angenehm und ich mag es auch, dass die Kapitel nicht so lang waren. Es geht um zwei Familien und ein Dorf, welches schon sehr lange gibt. Die Geschichten waren sehr nett und haben mich zum Lachen gebracht aber am Ende wurde es durch den Südamerikaner noch mal richtig spannend. Das Einzige was ich zu kritisieren habe ist, dass der Zeitsprung nicht so richtig ersichtlich war. Ich finde, dass hätte man besser regeln können. Aber sonst war das Buch sehr schön zulesen und es zeigt auch wie echter Zusammenhalt geht, dass gefällt mir gut. Fazit ein Buch welches man schnell weglesen kann und ein schöne Sammelung von Geschichten mit mehreren Familien.
Liebenswert
von Paul Schmitz - 22.05.2019
ane Gardam hat 9 Geschichten geschrieben. Es sind immer wieder dieselben Personen, um die es in diesen Geschichten geht. Die Geschichten erstrecken sich über einen Zeitraum von über 20 Jahren. Es geht um den Farmersohn Bell und seine Familie und um seinen Freund Harry und dessen Familie. Harrys Familie verlebt über 20 Jahre regelmäßig ihre Ferien auf einer Farm in der Nachbarschaft von Bell. Ihre kleinen und großen Abenteuer und die Besonderheiten des Lebens im Dorf und seiner Bewohner sind es, die uns erzählt werden. Dabei werden Harry die Farm, das Dorf und seine Bewohner zu einer zweiten wichtigeren Heimat, wichtiger als London, wo die Familie normalerweise wohnt. An dieser Stelle komme ich auf meine Überschrift Liebenswert zurück: In zweierlei Weise trifft diese Bezeichnung zu. Liebenswert sind sie, die Personen, auch mal etwas schrullig und seltsam. Aber selbst die sogenannte Eierhexe entpuppt sich als liebenswert und umgänglich. Und das Zweite ist die Art, wie Gardam die Geschehnisse beschreibt. Auch das kann man nur liebenswert nennen. Viele alte Geschichten und Mythen bestimmen das Leben im Dorf. Krisen sind zu bewältigen. Alles wird auf eine amüsante Art erzählt. An vielen Stellen muss man einfach schmunzeln. Spannung, im Sinne von Krimispannung, kommt nicht auf. Selbst an Stellen, wo Bell und Harry gefährliche Abenteuer erleben, ist man von vorn herein gewiss, dass Gardam ihre Protagonisten schon wieder sicher nach Hause bringen wird. In der letzten Geschichte wird es etwas dramatisch. Aber ich will natürlich nichts verraten. Zusammengefasst lässt sich sagen: Ein liebenswertes Buch, das ich gern gelesen habe. Unbedingt empfehlenswert.
Ein zartesWerk mit leisen Tönen
von N.W. - 21.05.2019
Jane Gardam: Bell und Harry. Aus dem Englischen von Isabel Bogdan Hanser Berlin, 1. Auflage 2019. Die englische Originalausgabe erschien 1981 unter dem Titel The Hollow Land . Ein zartes Werk mit leisen Tönen. Das Cover ist in Türkis, Grün und Weiß gehalten, ein Aquarell, dass sehr asprechend gestaltet ist. Das Meer, ein Schwimmer und die grünen Klippen, die Natur eingefangen in einem fließenden Bild. Jane Gardam erzählt in ruhigem und zartem Stil die Geschichte von Bell und Harry, die sich im Hohlen Land schon als Jungs kennenlernen. Während der eine hier zu hause ist, kommt der andere mit seinen Eltern zum Urlaub machen, an diesen Ort, wo die Familie sich etwas Erholung und Ruhe von dem hektischen Stadtleben erhofft. Die einzelnen Figuren sind charakterstark gezeichnet und versprühen alle ihren ganz eigenen Charme. Ein gut geschriebenes, nettes, langsames Werk, dass sich im Sommer an einem schattigen Plätzchen gut lesen lässt.
So wertvoll ist eine Freundschaft wirklich!
von leseratte54 - 18.05.2019
Der Roman "Bell und Harry" von Jane Gardams erschien am 13. Mai 2019 im Hanser Verlag und umfasst insgesamt 192 Seiten im Hardcover. Bell ist der Sohn eines Bauern und Harry lebt mit seinen Eltern in London. Seine Ferien verbringt Harry über Jahre hinweg auf einer Farm und ist für die Zeit quasi Bell¿s Nachbar. Die Jungen freunden sich schnell an. Gemeinsam erkunden sie die Umgebung, Erleben so einiges und lernen auch unglaublich viel voneinander. Durch die verschiedenen Lebensformen ist für Bell das Londener Leben ebenso wenig nachvollziehbar, wie für Harry das dauerhafte Leben auf dem Land. Die Autorin versteht es sehr eindrucksvoll und mit viel Gefühl zu schreiben. Der Inhalt ist auf den ersten Blick wenig spektakulär. Dennoch ist der Roman keineswegs langatmig oder langweilig. Vielmehr ist er durch den Erzählstil der Autorin charmant und absolut lesenswert. Mir hat der leichte Roman gefallen, weshalb er von mir 4 von 5 Sternen erhält. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Hier wird eher zwischen den Zeilen gelesen.
(Zu) nett
von Ann Bee - 18.05.2019
"Bell und Harry" ist ein früher Roman der Erfolgsautorin Jane Gardem, in dem es um die Freundschaft zweiter Jungen geht. Bell lebt auf einem Hof irgendwo im Nirgendwo Südenglands. Harry stammt aus einer Londoner Familie, die jeden Sommer dort in einem gepachteten Haus Urlaub macht. Während es in der Elterngeneration zunächst zu Missverständnissen kommt, freunden Harry und Bell sich schnell an und bestehen zusammen einige Abenteuer. Das wird sehr episodenhaft erzählt; zwischen den einzelnen Anekdoten liegen oft mehrere Jahre. So wird deutlich, wie aus der Urlaubsbekanntschaft eine tiefe, lebenslange Freundschaft wird. Dabei erleben die Jungs einige Abenteuer; so richtig brenzlig wird es aber immer höchstens ganz kurz, bevor sich alles wieder in Wohlgefallen auflöst. Das ist wunderbar warm und zart geschrieben, man möchte unbedingt selbst sofort nach England in den Urlaub, und wenn man bei der Heuernte helfen muss. Insgesamt ist es aber einfach zu harmlos und zu episodenhaft für mein Empfinden. Sicher ein schönes Buch für Urlaubstage, in denen man einfach mal nur friedliche Anekdoten in der Sonne genießen möchte, ohne sich emotional allzu sehr mitreißen oder sich die Wohlfühlatmosphäre kaputtmachen zu lassen. 3,5 Sterne.
Warmherziges Ferienbuch
von KrimiElse - 18.05.2019
Lapidar, very British und wunderbar leichtfüßig erzählt Jane Gardam in ihrem Buch "Bell und Harry" die Sommergeschichten einer Freundschaft, grandios übersetzt von Isabel Bogdan, die den Ton der Autorin sehr gut trifft. Die Londoner Familie Bateman sucht auf dem Land Ruhe und Enstpannung. Sie mieten das Farmerhaus "Light Trees" von der Familie Teesdale im Westmorland, einer alten Bergbauregion in Yorkshire. Hoch auf den Hügeln nahe am Tal Mallerstang finden die jüngsten beider Familien, Bell Teesdale und Harry Bateman zueinander, und was die Erwachsenen der Familien im ersten Sommer in den 1960er Jahren nicht zustande brachten schaffen die beiden: Verständnis füreinander bei völlig unterschiedlicher städtischer und bäuerlicher Lebensweise und Denken zu schaffen. Eine tiefe Freundschaft zwischen Bell und Harry entsteht, die jahrelang hält, bis ins Erwachsenenalter, Sommer für Sommer durch neue Abenteuer geschürt. Leicht, witzig und manchmal hintersinnig lesen sich die Geschichten der Sommerabenteuer der beiden Jungen, die episodenhaft aneinander gereiht das Buch ergeben. Ruhig und sehr menschlich, mit großer Wärme spult Jane Gardam die Abenteuer der beiden Jungen auf. Schlimmes passiert nebenbei, aber die Welt im "Hohlen Land" ist in Ordnung, so dass das Buch ein wahres Wohlfühlbuch ist. Ein bisschen gelangweilt habe ich mich allerdings nach einer Weile, denn das Buch, als leuchtendes Ferienbuch angepriesen, liest sich ein bisschen wie Bullerbü für Erwachsene. Scherzhaft sind alle Abenteuer, keine wirklichen Konflikte trüben die heile Welt, und am Ende wird alles gut, trotz großer Krisen. Das ist sicher Jammern auf hohem Niveau, denn die Weisheit und große Empathie, mit der die oftmals schrulligen Figuren beim Leser ankommen, der äußerst gekonnte Sprachwitz und das leichtfüßige Handeln der Figuren sind nun mal Konzept und überzeugen, dass die Autorin ihre Charaktere liebt. Sprachlich einfach nur großartig, voller Wärme und Witz kann ich dieses Buch für Leser von leichtfüßigen hintersinnigen Wohlfühlgeschichten sehr empfehlen.
Ein Buch, wie ein schöner Sommertag
von lilalesemaus - 17.05.2019
Bell und Harry - zwei Jungs, die aus ganz unterschiedlichen Familien kommen. Bell, der im ländlichen England der 70er Jahre auf einem Bauernhof aufwächst; Harry, der mit seiner Familie aus dem für Bell unbekanntem, großem, lautem London kommt. Harrys Familie mietet sich bei Bells Familie auf dem Land in den Ferien ein, um London mit seinem Lärm, der Hektik und der schlechten Luft hinter sich zu lassen und zu erholen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zwischen Städtern und Landmenschen entwickelt sich sowohl zwischen den Familien als auch zwischen Bell und dem jüngeren Harry eine enge Freundschaft. Jane Gardam beschreibt in einzelnen Episoden die Geschichten, die in diesen, viele Jahre andauernden Sommeraufenthalten entstehen. Sie schildert dies alles so anschaulich, mit leichter Hand, dass es ein Genuss ist, das Buch zu lesen. Eigentlich passiert nicht wirklich viel, wer Action und Spannung erwartet, der liegt mit diesem Buch definitiv falsch. Aber ich habe mich nach dem Lesen gefühlt, als ob ich selbst gerade aus der Sommerfrische komme. Zart, intensiv, bildhafte Beschreibungen des Landlebens in den späten 70er und den 80ern Jahren in England und einige skurrile Typen, über die ich herzhaft lachen musste. Von mir fünf von fünf Lesesternen!
Ohne viele Ereignisse, Kurzgeschichten aber trotzdem toll!
von Raphaela Blind - 16.05.2019
Ich hatte anfänglich so meine Schwierigkeiten mit Bell und Harry als Buch. Die beiden Jungs fand ich jedoch von Anfang an toll, wenn ich auch manchmal den einen mit dem anderen verwechselt habe als Harry auch langsam anfing so zu reden wie Bell. Die Szenerie wechselt häufiger beziehungsweise wird manchmal sehr ausführlich beschrieben, was es mir eher schwer macht mich in das Setting hineinzuversetzen weil ich mit 5 verschiedenen Blumenarten und diversen anderen Adjektiven leicht überfordert bin. Auch hätte ich mir gewünscht, dass man bei den jeweiligen Kapiteln den Zeitsprung schneller rausliest bzw. vielleicht ein Datum oder 4 Jahre später hinzugefügt hätte. Es hat manchmal etwas gedauert bis ich verstanden habe, dass Bell und Harry inzwischen Teenager sind oder wie am Ende sogar erwachsen mit Kindern.
Nicht mein Buch
von Marie aus E. - 16.05.2019
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und mir eine Sommerfrische auf dem Land erhofft, leicht, zart und mit einem Hauch von Abenteuer. Jane Gardam habe ich mit ihrem Buch Weit weg von Verona kennengelernt. Ein bezauberndes Cover, aber ich fand bereits dieses Buch eher langweilig und das hat sich jetzt für mich bei Bell und Harry wiederholt. Locker aneinander gereihte Episoden über einen langen Zeitraum - von der frühen Kindheit der zwei Jungs bis zum Erwachsenenalter, eingebunden in das Leben der etwas skurrilen Dorfbewohner und für mich leider ohne erkennbaren Spannungsbogen und ohne Witz und Spritzigkeit. Obwohl das Buch nur 187 Seiten umfasst, habe ich gefühlt ewig zum Lesen gebraucht. Schade, aber Jane Gardam und ich kommen wohl einfach nicht zusammen.
Bisher das Buch des Jahres
von Mathildis Schmitz - 16.05.2019
Jane Gardams Buch ist für mich bisher das Buch des Jahres. In neun einzelnen Geschichten über mehr als zwanzig Jahre erzählt sie vom Bauernsohn Bell und seinem aus London stammenden Freund Harry, der seine Ferien immer auf einer Farm in der Nähe von Bell verbringt. Über viele Jahre hinweg erleben die beiden Jungen gemeinsame Abenteuer und Gefahren, doch die größte Gefahr - und eine Überraschung - wartet in der letzten Geschichte. Jane Gardam schreibt sehr bedächtig, auf den Stil muss man sich einlassen können. Doch manche der Geschichten sind auch sehr witzig und skurril, ich musste öfters laut lachen. Genau diese Mischung macht die Qualität des Buches aus, das schon 1981 geschrieben wurde. Es entführt in eine Zeit, als Landwirtschaft noch bäuerlich geprägt war und nicht vom Profitstreben großer Konzerne bestimmt wurde, als die Menschen noch an Geister und Sagen und nicht an Fake News glaubten, und ich finde es einfach bezaubernd, ein Wort, das mir nur selten in den Sinn kommt. Aber hier passt es!
Leise Töne
von Hagazussa - 16.05.2019
Der Roman Bell und Harry von Jane Gardam hat meine Aufmerksamkeit bereits durch das wunderschöne Cover gefesselt. Es handelt sich hier um ein kleines Büchlein, was man schnell an einem Nachmittag gelesen hat. Nichtsdestotrotz ist eine eine wunderbar leise Geschichte um das Kennenlernen, Leben und gemeinsam Erwachsen werden von dem Londoner Stadtjungen Harry, der jedes Jahr mit seiner Familie aufs Land fährt und dort den etwas älteren Bell trifft. Bell zeigt Harry seine Welt, was die beiden mitunter auch in sehr gefährliche Situationen bringt. Diese Welt gefällt dem Jungen Harry allerdings so gut, dass er noch als erwachsener Mann zum alten Farmhaus und zur Familie Teesdale fährt. Das Buch erzählt mit Sequenzen aus dem Leben von Harry und Bell über die Familien und ihr Zusammenleben und Zusammenhalten. Ein Buch der leisen Töne.
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