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Uns gehört die Nacht

Roman. Originaltitel: White Fur. Empfohlen Ab 16 Jahre.
Buch (kartoniert)
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Was wird aus denen, für die Liebe das Leben bedeutet? Ein Roman voller Verlangen und Zärtlichkeit: jung, wild, unvergesslich.
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Uns gehört die Nacht als Buch

Produktdetails

Titel: Uns gehört die Nacht
Autor/en: Jardine Libaire

ISBN: 3257300727
EAN: 9783257300727
Roman.
Originaltitel: White Fur.
Empfohlen Ab 16 Jahre.
Übersetzt von Sophie Zeitz
Diogenes Verlag AG

25. Juli 2018 - kartoniert - 455 Seiten

Beschreibung

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen?

Portrait

Jardine Libaire, geboren 1973 in New York, veröffentlichte Kurzgeschichten im >New York Magazine<, in der >Los Angeles Review of Books< und in >Elle< und wurde für ihre schriftstellerische Arbeit u.a. mit dem Hopwood Award, Dorothea Lange-Paul Taylor Prize und dem Glascock Poetry Prize ausgezeichnet. Sie ist Absolventin des Skidmore Colleges und hat einen MFA in Creative Writing der University of Michigan. Sie lebt in Austin, Texas, wo sie ehrenamtlich für Truth Be Told arbeitet, ein Hilfsprogramm für Frauen im Gefängnis.
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Claudia S.
von Claudia S. - Hugendubel Buchhandlung Lübeck Königstraße - 22.10.2018
Elise, ohne Abschluss, ohne Job, ohne Geld, verliebt sich in den charismatischen und reichen Yale-Studenten Jamey. Sie verfallen einander und beginnen eine obsessive Affäre, die nicht gut enden kann ... Die älteste Story der Welt - gut erzählt, ohne Kitsch und Schnörkel, sondern mitreißend und intensiv!
Bewertungen unserer Kunden
Eine Liebe, die unter keinem guten Stern steht.
von c._awards_ya_sin - 28.10.2018
Die Liebe von Elise und Jamey steht unter keinem guten Stern. Sie, die Schulabbrecherin ohne wirkliche Perspektive. Er, Spross der New Yorker High Society und Yale Student. Welten die aufeinandertreffen und doch passen sie zusammen. Sie haben glückliche Momente, traute Zweisamkeit. Doch lässt man sie auch zusammen bleiben? Und wie meint es das Schicksal mit dem jungen Glück? Kann das alles gut gehen, oder ist es nur eine wunschvorstellung, dass dies gut gehen könnte? Dies erfährt man in Uns gehört die Nacht sehr eindrücklich und authentisch. Ein wahres Lesevergnügen! Jardine Libaires Erstlingswerk sollte man unbedingt gelesen haben, denn es ist mehr als eine einfache Liebesgeschichte und doch ist es genau das.
Nichts für mich
von Gisel - 14.10.2018
Elise Perez hat sich in ihren Nachbarn Jamey verliebt. Weil sie aus der Unterschicht kommt und er der Erbe einer reichen Familie ist, wird ihrer Liebe keine Zukunft vorausgesagt, im Gegenteil, Elise wird unterstellt, dass sie sich nur an sein Geld heranmachen will. Doch zwischen den beiden entwickelt sich die Liebe ihres Lebens. Wird sie eine Zukunft haben? Der Stoff zu diesem Buch ist nicht neu: Armes Mädchen ohne jede Chance im Leben trifft superreichen Erben, und ihre Liebe wird mit jedem Angriff von außen mehr gefestigt. Leider hat mich der Schreibstil des Buches so geärgert, dass ich immer wieder Durchhänger beim Lesen hatte. Vor allem am Anfang wird die Handlung von vielen Beschreibungen dominiert, die ins Obszöne abdriften. Später verändert sich das, es tauchen auch sehr einfühlsame Passagen auf, und erst dann hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ihre beiden Protagonisten überhaupt ernst nimmt. Doch die Sexszenen ziehen sich durchs gesamte Buch, in einem recht unnötigen Detailreichtum, das finde ich hier eher unpassend. Sollte es vielleicht sogar ablenken von den beiden Liebenden, deren Charakter mir zu oft aufs Sexuelle reduziert wurde und ansonsten eher blass blieb? Es gelang mir im Verlauf der Geschichte eher selten, Elise und Jamey wirklich ernst zu nehmen und ihre Motivationen nachzuvollziehen. Schade, dieses Buch hat mich überhaupt nicht fesseln können. Ich finde, man muss es nicht gelesen haben.
Interessante Geschichte, schwache Umsetzung
von Langeweile - 27.09.2018
Inhalt: Elise,Tochter aus einer zerrütteten Familie,lernt auf einer Party den Studenten Jamey Hyde kennen,einen Sohn aus reichem Hause.Beide beginnen eine heiße Affäre,die sich nach und nach zu einer echten Beziehung wandelt.Können sie die gesellschaftlichen Barrieren überwinden? Meine Meinung: Das Thema dieses Buches ist sicherlich nicht neu, jedoch aufgrund verschiedener Facetten immer wieder interessant. Leider kam ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht zurecht,er wechselte zwischen behutsam ,teilweise romantisch und extrem obszön. Die detaillierte Beschreibung der Sexszenen war teilweise mehr als peinlich. Durch diesen Wechsel war es mir nicht möglich, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen. Fazit : Die Geschichte hätte definitiv Potenzial gehabt, was hier leider nicht ausgeschöpft wurde.
Nicht ganz mein Fall
von Glücksklee - 23.09.2018
Wenn ich die Liebesgeschichte zwischen Elise und Jamey beschreiben sollte, würde ich folgende Worte wählen: teils konfus, manisch, intensiv. Jardine Libaire erzählt auf etwas mehr als 460 Seiten eine Lovestory zwischen Elise (kein Schulabschluss, die Mutter eine (ehemalige?) Drogenabhängige) und Jamey (ehemaliger Privatschüler, der einer unfassbar reichen und einflussreichen Familie entstammt). Die beiden könnten auf den ersten Blick gegensätzlicher nicht sein. Und so gegensätzlich wie die beiden sind, habe ich den Schreibstil von Jardine Libaire empfunden. Manche Stellen schäumen geradezu über unter den für mich sehr bemüht wirkenden Anstrengungen, eine blumige Sprache zu verwenden. Andere Stellen sind so gnadenlos direkt und auf den Punkt dargebracht niedergeschrieben, dass man stutzt und fast schon schockiert ist. Manche Themen werden meiner Meinung nach zudem nicht abschließend betrachtet. Dazu gehört zum Beispiel Jameys psychische Verfassung. Man hat durch die Beschreibungen seiner Gedanken und Gefühle manchmal schon das Gefühl, dass das Innenleben dieses jungen Mannes in Aufruhr ist. Und meiner Meinung nach kann das nicht nur auf das Verliebtsein zurückgeführt werden. Obwohl ich eigentlich kein Fan kitschiger Liebesromane bin, hätte ich mir von Uns gehört die Nacht doch ein bisschen mehr Romantikflair erwartet. Daher vergebe ich drei von fünf Sternen.
Arm und Reich
von Edith Schmitt - 13.09.2018
Jamey Hyde und Elise Peres, zweit Welten prallen aufeinander: ER reich, gut aussehend, privilegiert. SIE aus armen Verhältnissen, ungebildet und schön. Sie sind Nachbarn und begegnen sich. Elsie verliebt sich in Jamey, doch dieser benutzt Elsie nur für seine Zwecke. Doch sie können nicht ohne einander und schließlich ist es Elsie die Jamey immer wieder aus der Not hilft. Am Anfang fand ich es nicht einfach zu lesen, das hat sich aber recht schnell geändert und schließlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein Roman der uns zeigt, dass Geld allein nicht alles ist, dass Liebe und Freundschaft nicht mit Geld aufzuwiegen bzw zu bezahlen ist. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.
Hat die Erwartungen nicht erfüllt
von Dreamer - 02.09.2018
Mit "Uns gehört die Nacht" hat die Autorin, Jardine Libaire, ihren Lesern die Geschichte einer alles verändernden Liebe versprochen - und diese liefert sie auch. Wer allerdings den klassischen, romantischen Liebesroman erwartet, der wird von "Uns gehört die Nacht" sehr wahrscheinlich enttäuscht sein. Was mich angeht, so bin ich nach der Lektüre des Romans zwiegespalten, was die Bewertung angeht. Auf der einen Seite hat die Autorin in Teilen einen sehr klaren Stil, die Stärken und Schwächen von Elise und Jamey werden benannt, beleuchtet, man lernt die Familien hinter dem ungleichen Liebespaar kennen und beginnt zu verstehen, wieso sie vielleicht so sind, wie sie sind. Die Geschichte von Elise und Jamey ist keine rosarote Lovestory, sondern sie beginnt von Jameys Seite aus, tatsächlich als lockere Affäre. Elise dagegen ist mit dem Herzen dabei, wenn sie auch um einiges spröder und ungeschliffener ist und sich entsprechend verhält, im Vergleich zu Jamey. Dann gibt es in dem Roman immer wieder Abschnitte, die für mich unklar geblieben sind. Es sind wortgewaltige Beschreibungen von Gefühlen und Zusammenhängen, die für mich zum Teil konfus wirkten. Ob das auf die psychisch fragile Konstitution von Jamey hinweisen sollte, kann ich an dieser Stelle nur vermuten. Für mich haben diese immer wieder vorkommenden Abschnitte den Lesefluss leider gestört. Hinzu kommt, dass mir ab einem bestimmten Punkt einfach die Häufigkeit der Beschreibungen aus Ausschnitten des Liebeslebens des Paars auf die Nerven gegangen ist. Das Buch hat sich generell für mich ein bisschen gezogen. Und das Ende der Geschichte hat mich wiederum mit den Augen rollen lassen. Nach dem ständigen Kampf, den diese Liebesgeschichte darstellt, löst sich alles so auf? Aus diesen Gründen habe ich mich für eine Bewertung des Romans mit zwei von fünf Sternen entschieden.
Gegensätze wie Tag und Nacht
von vielleser18 - 30.08.2018
Zwei junge Menschen treffen aufeinander. Jamey ist ein Sproß aus der Oberschicht, reich, gutaussehend, mit bekanntem Namen, Elite-Univerisität, mit allem materiellen Dingen gesegnet, erfolgreichem Vater, einer Schauspielerin als Mutter. Doch nur scheinbar ist es eine heile Welt. Elise ist seine Nachbarin, sie kommt aus einer anderen Stadt, aus einem Problemviertel, mit Problem-Vergangenheit. Obwohl weiße Haut, hat sie doch viel von ihrem unbekannten puerto-ricanischem Vater geerbt, mit geflochtetetn Zöpfen und auffälliger, bunter, schräger Kleidung fällt sie auf. Elise ist so ganz anders als Jameys normales Umfeld. Es beginnt mt einer heißen Affäre und eigentlich sollte es auch nur der Sex sein, der sie beide verbindet. Doch schnell wird mehr daraus. Gespräche, Verständnis, die gleiche Wellenlänge. Das Buch polarisiert. Die Autorin hält mit ihren Beschreibungen nicht hinter dem Berg, nichts wird beschönt, alles wird ausgebreitet, genauestens und vielfältig beschrieben: vor allem der Sex zwischen den beiden. Aber es ist schnell auch mehr. Es ist vor allem die Charaktersierung der beiden Protagonisten, dies Figuren, die sie geschaffen hat, die sie mit Hintergrund, mit Erfahrungen, mit Wünschen und Hoffnungen, aber vor allem mit seelischen Qualen ausgestattet hat. Das hat mich vor allem fasziniert. Wie sie dies Annäherung, dieses Erkunden, diese Unterschiedlichkeit auch in Worte fassen konnte. Die beiden sind extrem unterschiedlich. Aus verschiedenen Schichten auf der einen Seite. Jamey aus der begüterten Oberschicht, Ehekrieg der Eltern, Erwartungshaltung des Vaters und der Großeltern. Elise hat ihren Vater nie kennen gelernt, dafür aber die Probleme in ihrem Viertel, einen brutalen Stiefvater, Gewalt und mangelndes Geld, Hunger und finanzielle Nöte. Aber auch die Liebe einer Mutter und von Halbgeschwistern. Schon früh musste sie Verantwortung und Aufgaben übernehmen, zum Überleben auch eine ganz eigene Schlauheit entwickeln, die nicht aus Büchern stammt, sonern vom Leben. Aber es gibt auch den Unterschiede zwischen den beiden was Reife und Stärke betrifft und schnell wird auch dem Leser klar, wer von beiden der Stärkere ist. Die Autorin lässt beide Seiten erzählen, die Persepektiven wechseln ständig. Gleich am Anfang ein dramatischer Einstieg: Elise hält eine geladene Waffe auf Jamey und drückt ab. Was ist passiert, wie kam es dazu ? Das immer im HInterkopf liest sich die Geschichte spannend, auch wenn es eine Beziehungsgeschichte, eine Liebesgeschichte ist und kein Spannungsroman. Mir hat vor allem die Entwicklung der beiden, ihr Überlebungskampf, dieser Halt, den sie sich beide gegeben haben fasziniert und gefesselt. Ich konnte mir beide sehr gut vorstellen und das macht einen guten Roman aus, dass man sich denken könnte, dass ja, dass hätte auch eine wahre Geschichte sein können. Man fühlt mit, mal leidet man mit, mal ist man fasziniert, manchmal auch geschockt oder peinlich berührt, denn manchmal serviert die Autorin uns harten Tobak, ist extrem, offen und schonunglos in ihren Beschreibungen. Ein gelungenes Buch, das man sicherlich noch länger im Hinterkopf behält.
Anspruchsvolle Liebesgeschichte
von Anonym - 28.08.2018
Elise ist eine halb Puerto-Rikanerin, die mit ihrer Mutter, ihren Geschwistern und deren gewalttätigem Freund in einem Armenviertel auf, bis sie sich endlich losreißen kann und ein neues Leben in New Haven beginnt. Dort trifft sie auf Jamey Hyde, den Enkel eines reichen Bankiers, der in Yale studiert und dessen Leben das komplette Gegenteil von Elises ist. Was mit ein paar Dates und unverbindlichem Sex beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer krankhaften Liebe und Abhängigkeit. Dazu kommt, dass Jameys Familie mit allen Mitteln versucht, ihre Beziehung zu torpedieren, da sie Elise für kriminell und nicht geschaffen für die Frau an Jameys Seite halten. Also muss er sich entscheiden, was ihm wichtiger ist: Elise oder seine Familie und das damit verbundene Geld. Das Buch ist nicht das, was man als leichte Kost bezeichnen würde, aber wenn man sich Zeit nimmt, um sich auf die Geschichte einzulassen, kann das Buch zu einem der Highlights des Jahres werden. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und ohne großartige Emotionen, aber keineswegs unangenehm zu lesen und für mich erfrischend neu. Die Geschichte ist in Kapitel eingeteilt, die jeweils einen Monat umfassen und nochmals in kurze Unterkapitel unterteilt sind, die der allwissende Erzähler abwechselnd aus der Sicht von Jamey und Elise schildet. Jamey ist auf den ersten Blick der typische Sohn aus reichem Hause, ein verwöhnter Schönling, der sein gutes Aussehen und seine Herkunft nur zu gerne zu seinem Vorteil nutzt. Je näher man ihn kennen lernt, merkt man aber, dass hinter seiner Fassade ein verletzlicher junger Mann steckt, der mit der Leere in sich zu kämpfen hat und auf der Suche nach ehrlicher Liebe ist. Elise ist eine toughe junge Frau, die in der Vergangenheit schon vieles miterlebt hat und nicht wie Jamey auf der Sonnenseite des Lebens lebt. Ihre schlechten Manieren und ihre Sprache bringen Jamey anfangs in einige unangenehme Situationen, da sie mit ihrer unangepassten und frechen Art so gar nicht zur weißen Oberschicht Amerikas passt. Neben den beiden Protagonisten hat man es im laufe des Buches mit zahlreichen Nebencharakteren aus allen gesellschaftlichen Schichten zu tun, in deren Geschichte man mal mehr und mal weniger eintaucht. Alle sind authentisch dargestellt und es ist interessant, wie ihre Geschichten mit der von Jamey und Elise verknüpft sind. Das Ende des Buches hat mich - wie vieles in der Geschichte - erst mal verwirrt und ich musste zum ersten Kapitel zurückblättern und es noch mal lesen. Im Nachhinein betrachtet gefällt es mir sehr gut und ich empfinde es als einen absolut passenden Abschluss für dieses grandiose Buch.
Eine nette Geschichte
von Anonym - 26.08.2018
Zwei Liebende, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch sie finden sich, sie lieben sich. Komme, was wolle. Das Cover verrät nicht viel. Mysteriös und verschlossen und mit den Augen so aufgeweckt blickt die Frau auf dem Cover dem Leser entgegen und verführt ihn dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Der Prolog ist verwirrend, kann man doch alles nicht zuordnen und zusammenreimen. Doch er verleiht Spannung, gibt eine Vorahnung, wo sich die Geschichte hinbewegen wird, auch wenn keine Andeutungen gegeben werden, wie es zu so einer doch krassen Entwicklung kommen wird. Die Geschichte um Jamey und Elise an sich ist leicht zugänglich, direkt und einfach geschrieben und durch viele Absätze und Wechsel schnell zu verdauen. Man kann den Personen leicht folgen und sich ebenso in sie hineinversetzen. Man fühlt mit Hieben, die Hoffnungen und die Entrüstung. Von Beginn an war klar, dass es sich bei dem Buch nicht um ein tiefgründiges handelt. Und das tut es in der Tat nicht. Es ist eine nette Geschichte, die man lesen kann. Es ist kein Buch, das man gelesen haben muss. Für etwas leichtes zwischendurch, in das man sich reinversetzen möchte allerdings sehr passend.
Liebe mit Hindernissen
von cosmea - 13.08.2018
Jardine Libaires Roman "Uns gehört die Nacht" ist die Geschichte einer großen Liebe. Dabei spielt der deutsche Titel auf die sexuelle Leidenschaft der ungleichen Partner an, während sich der Originaltitel "White Fur" auf einen sehr vorteilhaften Tausch der jungen Elise mit einem zugedröhnten Mädchen bezieht. Dieser weiße Kaninchenfellmantel ist fortan ihr ständiger Begleiter. Elise Perez ist durch ihre Mutter halb Puerto-Ricanerin. Sie stammt aus einem sehr benachteiligten Milieu, wo Drogen, Alkohol, Kriminalität und Gewalt verbreitet sind. Elise ist ohne Vater aufgewachsen und hat keinen Schulabschluss. Eines Tages hält sie es zu Hause nicht mehr aus und geht nach New Haven. Robbie, ein junger Schwuler, findet sie eines Tages in seinem Auto und nimmt sie bei sich auf. Er ist ihr einziger Freund, bis sie eines Tages ihre Nachbarn, die jungen Yale-Studenten Jamey und Matt kennenlernt. Elise verliebt sich in Jamey, und nach einiger Zeit wird ihr Interesse erwidert. Der schüchterne, unerfahrene Jamey und Elise mit der Ghetto-Vergangenheit beginnen eine leidenschaftliche Affaire. Allmählich entwickelt sich die obsessive Beziehung zu einer tiefen Liebe. Als Jamey nach dem ersten Studienjahr ein Praktikum bei Sotheby¿s in New York macht, lebt er mit Elise in einer geliehenen Wohnung. Es kommt zu immer neuen Konflikten mit der Familie, denn die unermesslich reichen Investmentbanker-Dynastie Hyde legt der Mesalliance zwischen ihrem Sprössling und der inakzeptablen Angehörigen der armen Unterschicht immer wieder Hindernisse in den Weg. So geht es in dem Roman nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um gesellschaftliche Klassen, Geld und Macht. Jamey, dem immer alles zugefallen ist und dessen berufliche Zukunft auch jetzt schon gesichert ist, muss für sich entscheiden, was er zu opfern bereit ist und den Konflikt mit der Familie aushalten. Das ist ohne schwerwiegende persönliche Folgen nicht zu schaffen. Mir hat der Roman gefallen, auch wenn das zugrundeliegende Muster der folgenschweren Begegnung von Aschenputtel und dem Prinzen nicht neu ist. Das vorangestellte Zitat aus Shakespeares "Romeo und Julia" passt insofern nicht so gut, als diese Liebenden nicht verschiedenen Schichten, sondern verfeindeten Familien angehörten. Dennoch lohnt sich die Lektüre dieses ebenso zärtlich-poetischen wie brutal-realistischen Romans - nicht zuletzt, weil er die Atmosphäre im New York der 80er Jahre perfekt einfängt.
Welchen Preis hat die Liebe?
von Klaraelisa - 13.08.2018
In Jardine Libaires Roman "Uns gehört die Nacht" begegnen sich in New Haven zwei sehr verschiedene junge Menschen Anfang 20. Der Yale-Student Jamie Hyde ist der Nachkomme einer reichen Banker-Dynastie, die Halb-Puerto-Ricanerin Elise Perez stammt aus der South Bronx, hat keinen Schulabschluss und hat ihre Mutter, den kriminellen und gewalttätigen Partner der Mutter und die jüngeren Geschwister verlassen, um diesem von Alkohol, Drogen und Gewalt beherrschten Leben zu entkommen. Die Beiden verlieben sich ineinander, aber die superreiche Familie setzt von Anfang an alles daran, die Beziehung zu stören und zu beenden - sogar Jameys Mutter Tory, die als Schauspielerin ebenfalls keine standesgemäße Partie für Alex Hyde war und nie gesellschaftlich akzeptiert wurde. Jedoch lässt sie es sich auch nach der hässlichen Scheidung von Jameys Vater nicht nehmen, von Reichtum und Privilegien der Hydes zu profitieren. Der Roman zeichnet die Entwicklung dieser zunächst nur obsessiven sexuellen Beziehung nach, die sich allmählich zu einer tiefen Liebe entwickelt. Die sexuell erfahrene Elise verführt den naiven, schüchternen Jamey, stellt aber fest, dass dieser sie nach dem Sex zu hassen scheint. Ihr Defizit an Bildung und ihre typischen Verhaltensweisen eines Mitglieds der unkultivierten Unterschicht stoßen ihn ab. "Uns gehört die Nacht" beschreibt die Entwicklung dieser problematischen Liebe über einen Zeitraum von 1 ¿ Jahren, von Januar 1986 bis Juni 1987. Es ist spannend zu lesen, wie Jamey versucht, sich aus dem Klammergriff seiner Familie zu befreien und schließlich mit Elises Hilfe um sein Überleben kämpft. Ist er willens und in der Lage, alle Brücken hinter sich abzubrechen und mit Elise einen Neuanfang zu wagen? Teilweise berührt diese Geschichte, sie ist aber streckenweise auch brutal und grausam, die Sprache mal poetisch, dann wieder überaus derb, zum Beispiel in der expliziten Beschreibung von Sexszenen. Das Buch ist nicht uninteressant, aber insgesamt bin ich doch ein bisschen enttäuscht.
Was Liebe kann
von Abendhauch - 05.08.2018
Ein reicher Junge trifft auf ein armes Mädchen. Klingt wie ein Märchen, vor allem wie eine Geschichte die schon tausend Mal erzählt wurde. Doch "Uns gehört die Nacht" ist weder Märchenhaft noch kitschig. Hier haben wir zwei junge Menschen, die nicht nur Probleme damit haben, dass ihr Umfeld diese Liebe nicht akzeptiert, auch die beiden tun sich ganz schön schwer damit. Vor allem Jamey braucht lange um zu akzeptieren, was Elise ihm bedeutet. Die Sprache die Jardine Libaire gewählt hat zeigt sehr eindrucksvoll diese Spannungen. Hier wird nicht mit Weichzeichner eine rosarote Welt projiziert sondern offen die Ecken und Kanten geschildert. Man braucht etwas Geduld um die Figuren verstehen zu lernen. Am Amfang fand ich praktisch niemanden Sympathisch. Das hat sich zum Schluss deutlich geändert.
Liebe überwindet Alles
von Vivian Neumann - 03.08.2018
Inhalt: Elise und Jamey können unterschiedlicher nicht sein. Elise, halb Puerto-Ricanerin, ist in einer Sozialbausiedlung in der South Bronx ohne Vater und mit einer drogenabhängigen Mutter aufgewachsen. Jamey ist Yale-Student und der Erbe einer reichen Familie von Investmentbankern. Beide lernen sich in New Haven kennen und lieben. Aber, wie in "Romeo und Julia", sind die Familien gegen diese Verbindung und setzen beide unter Druck. Das führt zu großen Spannungen in ihrer Beziehung. Wertung: Jardine Libaire fängt in ihre ersten Roman "Uns gehört die Nacht" das alte Thema der der Klassenunterschiede wieder auf. Wie auch Shakespeare, versucht sie die Macht der Eltern auf ihre Kinder zu verdeutlichen. Aber ... diese Geschichte hier spielt in den 1980gern. Kinder begehren auf und versuchen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Besonders Jamey wird gezwungen der Liebe wegen stark auswirkende Konsequenzen zu ziehen. Der Autorin ist es gelungen die Kluft der Klassenunterschiede in Wort und Sprache zu verdeutlichen. Somit haben die Abschnitte, in denen sie Elises Ansichten und Tagesabläufe darlegt einen anderen Klang als die von Jamey. Im Laufe ihrer Verbindung kann man beidseitig eine Anpassung auf beiden Seiten erkennen, was den Einfluss aufeinander und auch ihre Liebe zueinander verdeutlicht. Allerdings verfängt sich die Autorin während ihrer Schilderungen auch ab und an mal in schier unnütze Darstellungen, die die Spannung beeinträchtigen und die Frage "Warum das jetzt?" aufwerfen. Die Spannungskurve hat mehrere kleine Höhepunkte, wobei der höchste im ersten Kapitel entsteht und am Ende des Buches wieder aufgenommen wird. Somit entsteht eine Art Achterbahnfahrt der Emotionen. Dies wiederum empfand ich als sehr gelungen und war neu für mich. Fazit: Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, erkenne ich das Cover, welches ich wirklich sehr schön finde, als unpassend und auch den Titel nicht wirklich treffend. Aber dem zum Trotze ist das Buch doch recht lesenswert und bereichert das Abteil der anspruchsvolleren, zum Nachdenken anregenden Literatur in meiner hauseigenen Bibliothek.
Liebe überwindet Alles
von Vivian Neumann - 03.08.2018
Inhalt: Elise und Jamey können unterschiedlicher nicht sein. Elise, halb Puerto-Ricanerin, ist in einer Sozialbausiedlung in der South Bronx ohne Vater und mit einer drogenabhängigen Mutter aufgewachsen. Jamey ist Yale-Student und der Erbe einer reichen Familie von Investmentbankern. Beide lernen sich in New Haven kennen und lieben. Aber, wie in "Romeo und Julia", sind die Familien gegen diese Verbindung und setzen beide unter Druck. Das führt zu großen Spannungen in ihrer Beziehung. Wertung: Jardine Libaire fängt in ihre ersten Roman "Uns gehört die Nacht" das alte Thema der der Klassenunterschiede wieder auf. Wie auch Shakespeare, versucht sie die Macht der Eltern auf ihre Kinder zu verdeutlichen. Aber ... diese Geschichte hier spielt in den 1980gern. Kinder begehren auf und versuchen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Besonders Jamey wird gezwungen der Liebe wegen stark auswirkende Konsequenzen zu ziehen. Der Autorin ist es gelungen die Kluft der Klassenunterschiede in Wort und Sprache zu verdeutlichen. Somit haben die Abschnitte, in denen sie Elises Ansichten und Tagesabläufe darlegt einen anderen Klang als die von Jamey. Im Laufe ihrer Verbindung kann man beidseitig eine Anpassung auf beiden Seiten erkennen, was den Einfluss aufeinander und auch ihre Liebe zueinander verdeutlicht. Allerdings verfängt sich die Autorin während ihrer Schilderungen auch ab und an mal in schier unnütze Darstellungen, die die Spannung beeinträchtigen und die Frage "Warum das jetzt?" aufwerfen. Die Spannungskurve hat mehrere kleine Höhepunkte, wobei der höchste im ersten Kapitel entsteht und am Ende des Buches wieder aufgenommen wird. Somit entsteht eine Art Achterbahnfahrt der Emotionen. Dies wiederum empfand ich als sehr gelungen und war neu für mich. Fazit: Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, erkenne ich das Cover, welches ich wirklich sehr schön finde, als unpassend und auch den Titel nicht wirklich treffend. Aber dem zum Trotze ist das Buch doch recht lesenswert und bereichert das Abteil der anspruchsvolleren, zum Nachdenken anregenden Literatur in meiner hauseigenen Bibliothek.
Die Liebe zwischen Elise und Jamey
von booklover2011 - 31.07.2018
Cover: Der Blick der Frau auf dem Cover nimmt einen gefangen und macht sehr neugierig auf das Buch. Inhalt (dem Klappentext entnommen): Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen? Meinung: Der ungewöhnlich intensive, bildhafte und poetische Schreibstil und die Geschichte nehmen einen sehr schnell gefangen, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Der Prolog im Jahr 1987 wirft einen gleich ins das Geschehen und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was passiert ist, das zu dieser Situation geführt hat. Die Handlung geht zurück zum Januar 1986 bzw. setzt dann dort an, bis man wieder bei der Szene des Prologs ankommt. Elise und Jamey stammen aus unterschiedlichen Schichten. Als sie sich begegnen, beginnen sie kurz darauf miteinander zu schlafen und können nicht mehr ohneeinander. Aus ihrer Affäre wird Liebe, doch ihre Umgebung billigt ihre Beziehung nicht¿ Die authentischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen. Zudem entwickelt sich vor allem Jamey weiter, was mir sehr gefallen hat. Ich habe die Lesestunden über diese ungewöhnliche, intensive und ehrliche Liebesgeschichte sehr genossen und kann das Buch nur empfehlen. Fazit: Eine ungewöhnliche, intensive, ehrliche sowie realistische Geschichte über die Liebe und das Leben in den 1980ern.
Ungleiche Liebe
von Anonym - 31.07.2018
Jamey und Elise - reich und umsorgt, sozialschwach und zottelig. Und doch scheint sich eine Liebe zu entwickeln. Das Cover verrät wenig über den Inhalt; und spiegelt wenig über die Persönlichkeit des Charakters der Elise wider. Dennoch versprüht es einen eigenen Charme und macht neugierig. Der Prolog ist hart und deutlich, doch die ersten Kapitel (Monate) lassen anderes hoffen. Zwei zutiefst verschiedene Menschen treffen sich per Zufall und verlieben sich, auch wenn beide wissen, dass es nicht richtig ist - der eine mehr als der andere. Dennoch trotzen sie allem und führen ihr Leben. Ein leicht zu lesendes Buch, das intensiv die Gefühle der Charaktere darstellt, jedoch sich die Schattenseite der falschen Liebe präsentiert.
Fesselnd, aber merkwürdig
von Ännie - 31.07.2018
Elise und Jamey treffen in New Haven aufeinander und die Gegensätze zwischen dem Yale-Studenten und der Halb-Puerto Ricanerin könnte nicht gegensätzlicher sein. Er ein Spross des typisch amerikanischen Neuengland-Geldadels, mit Sommerhäusern in Newport oder den Hamptons, Ivy-League-College-Tradition, einem Patriarchen der über allem thront und die Familienmitglieder und deren Karrieren auf Spur hält. Ein wenig Schauspielerinnen- oder Stewardessen-Genetik hin und wieder findet man zwar für den Genpool als nicht abträglich und verzeihlich, solange der Schein nach außen gewahrt bleibt. Elise, aus sehr einfachen sozialen mit umso schwierigeren Familienverhältnissen, Gewalt, Drogen, Vorstrafen, viele Kinder von diversen Partnern in zu wenigen Zimmern, passt aber in keinem Fall in seine Biografie. Und doch fällt er ihr irgendwie auf, als sie in der Nachbarwohnung sieht, in der sie nach einer Phase des Umherstreunens und auch der Obdachlosigkeit gemeinsam mit dem homosexuellen Robbie eine eigenwillige Wohngemeinschaft begründet hat. Sie ist nicht nett zu ihm, sein Mitbewohner findet sie unmöglich und tendenziell bedrohlich - und doch verfällt er ihr. Was am Anfang wie eine sporadische Affäre beginnt, getrieben von ihrer offensiven Sexualität, die ihn stellenweise auch überfordert - sie will ihn, sie nimmt ihn sich - entwickelt sich tatsächlich zu einer Beziehung, die selbstverständlich seine Familie alarmiert und auf den Plan ruft. Jamey muss sich entscheiden, plant er sein weiteres Leben mit Elise und mit jeder Konsequenz, wird sein gesamtes bisheriges Leben auf ¿0` gestellt, radikal. Uns gehört die Nacht ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Beziehung mit ungleichen Partnern, gegensätzlichen Familienhintergründen - und irgendwie merkwürdig. Jardine Libaire schildert die Beziehung der beiden nüchtern, mit direkten und harten Worten - aber für mich ohne Gefühl. Ich fühle nichts zwischen den beiden, obwohl es doch da sein soll. Diese Beziehung hat für mich viel mehr obsessive Züge, eine alles verzehrende, selbstzerstörerische Energie als emotionale Tiefe. Ich sehe keine Gemeinsamkeit zwischen den beiden, nicht einmal Seelenverwandtschaft, die alle äußeren Umstände und Unterschiede egalisiert und überbrücken würde. Und so bleibt ihre Liebe, ihre Leidenschaft füreinander für mich persönlich irgendwie die ganze Zeit über nicht nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz kann man dem Roman eine fesselnde Kraft nicht absprechen, insofern schafft es die Autorin sehr wohl, den Leser in diese Konstellation hineinzuziehen, wahrscheinlich auch gerade durch ihre unverblümte Ausdrucksweise (in meinen Augen an der ein oder anderen Stelle hätte ich auch durchaus auf die ein oder andere Körperflüssigkeit verzichten können, ich brauch das nicht so unmittelbar biologisch) und den fatalistisch ausgerichteten Gesamttenor des Plots. Dessen Ausgang ist - wiederum merkwürdig. Nicht unpassend, irgendwie, offen und genauso selbstzerstörerisch wie ich den gesamten Roman empfand. Unpassend ist hingegen das Cover, ich denke durch die sehr oft erwähnte Schilderung eines charakteristischen äußerlichen Merkmals von Elise - ihre Zöpfe - kann man davon ausgehen, dass die junge Dame auf dem Cover kein bisschen so aussieht, wie man eigentlich die Protagonistin vor Augen hat. Und zu guter Letzt: den englischen Titel "White Fur" muss man nach der Lektüre doch auch mal wieder weit passender finden als die im deutschen gewählte Bezeichnung, zumal diese im Gegensatz zum englischen Titel in meinen Augen keinen tieferen Sinn transportiert. Fazit: fesselnd, dabei aber auch mitunter anstrengend. Ganz dem Charakter dieser Beziehung entsprechend.
Wunderschönes Cover, tolle Geschichte
von Claudran - 30.07.2018
Uns gehört die Nacht ist eine ganz besondere Geschichte zwischen zwei jungen Erwachsenen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Elise- halb Amerikanerin, halb Puertoricanerin, arm und unter nicht optimalen Bedingungen aufgewachsen die sich in Jamey- Amerikaner, reich und einer ebenso reichen Familie aufgewachsen, verliebt. Die beiden führen ein typisches nicht ohne und nicht miteinander können. Sie lieben sich und streiten sich. Bis eines Tages das Leben der beiden eine große Wendung nimmt. Elise wird von Jameys Familie nicht akzeptiert und man fragt sich ob seine Familie mit den Umständen der beiden zu tun hat. Elise finde ich eine taffe, junge Erwachsene die gern ihren Kopf hinhält und frei raus sagt was sie denkt. Jamey entwickelt sich im Buch um 180 Grad. Als verwöhnter Junge lernt er auf was es ankommt im Leben und in der Liebe. Die Autorin hat auch nicht gespart an den Erzählungen der Nebencharaktere, welche ich sehr lieben gelernt habe. Die Geschichte ist in vielen Absätzen unterteilt, was mich schnell lesen lassen hat. Somit wurden Sachen nicht ewig beschrieben, sondern eher kurz und knapp dargestellt. Dies lässt mir der Phantasie freien Lauf. Unnötige in die Länge gezogen wurde die Geschichte nicht. Sie spielt ca. 1,5 Jahre. Es geht viel um Liebe, Sex, Drogen, Reichtum und durchtriebene Pläne. Die Autorin beschreibt auch alles sehr offen. Ihr Schreibstil ist einfach beeindruckend. Viele Situationen im Buch sind sehr unerwartet und ich wusste öfters nicht wirklich wie soll es jetzt noch weiter gehen. Das Cover hat mich von Anfang an angezogen. Ich mag das Bild und die Aufmachung vom Diogenes-Verlag. Dennoch passt die Abbildung nicht ganz zu Elise. Der Titel hätte auch anders gewählt werden können, denn Uns gehört die Nacht trifft so einige Bücher und nicht explizit die Geschichte dahinter. Fazit: Mich hat die Geschichte von Elise und Jamey mitgerissen. Ich finde es sehr fesselnd und konnte teilweise nicht aufhören mit lesen. Ich war schon nach der ersten Seiten in dem Sog der Story.
Aufreibend und fesselnd
von Rabentochter - 30.07.2018
Elise und Jamey kommen aus unterschiedlichen Welten. Sie, Halb-Puertoricanerin und in einer miesen Gegend aufgewachsen. Er, aus gutem Haus, der Stolz seiner reichen Familie. Sie scheinen auf den ersten Blick nicht zusammen zu passen und was als leidenschaftliche Affäre beginnt entwickelt sich zu einer stürmischen Romanze, die nicht jeder im Umfeld der beiden gut heißt. Jardine Libaire erzählt in einer unglaublich dichten Atmosphäre, die einen erdrücken könnte, wären ihre Figuren selbst nicht so freiheitsliebend. Schönes wird ebenso detailliert beschrieben wie schlechtes und beides wechselt in so rasantem Tempo, dass einem davon schlecht werden könnte. Wie seine Protagonisten schwankt das Buch zwischen Luxus und Gosse und berichtet von einer umwerfenden, toxischen, leidenschaftlichen Liebesgeschichte, die mitreißt und nicht mehr loslässt. Fazit: was soll ich mehr über dieses Buch erzählen... lest selbst! Mein bisheriger Jahresfavorit!
Packend!
von buchverrückt - 30.07.2018
Der Roman "Uns gehört die Nacht" von Jardine Libaire handelt von der Liebesgeschichte zwischen Elise Perez und Jamey Hyde. Elise ist in einer armen Gegend ohne Vater aufgewachsen und hat keinen Schulabschluss, während Jamey der Spross einer berühmten und reichen Investmentbankerfamilie ist. Zu Beginn steht Elise vor Jamey und hält eine Waffe auf ihn, ein fesselnder Einstieg, bei dem man sich während der gesamten Lektüre fragt, wie die beiden in diese Situation gekommen sind. Anfangs noch etwas undurchsichtig, lernt man im Buch nach und nach Elise und ihr Leben kennen, bis auch ihr Nachbar Jamey Teil ihres Lebens wird. Elise und ihr schwuler Mitbewohner Robbie schlagen sich durchs Leben und sind die Nachbarn der beiden Yale Studenten Matt und Jamey. Bereits zu Beginn der Geschichte fühlt sich Elise zu Matt hingezogen, obwohl dem Leser sehr schnell klar wird, dass die beiden in völlig unterschiedlichen Welten leben. Trotz der hohen, spürbaren sexuellen Spannung zwischen den beiden, gibt man ihnen eigentlich keine realistische Chance auf eine gemeinsame Liebesromanze. Der Sprachstil der Autorin ist absolut fesselnd, nicht nur in den erotischen Passagen des Buches. Jamey und Matt sind anfangs absolute Snoby und keine wirklichen Sympathieträger, Jamey entwickelt sich während des Buches allerdings sehr weiter. Der Schreibstil der Autorin hat mich gepackt. Sätze wie "Ihm wird klar, dass er seinen besten Freund nicht mehr mag und ihm kamen tatsächlich die Tränen" sind so schonungslos ehrlich, wie man es selten liest. Die Sprache ist an einigen Stellen etwas derber, was mich persönlich nicht stört. Die bitterböse Beschreibung der Upper Class trieft vor Zynismus. Sätze wie " Sie wurden in der Herde erzogen, aufgepäppelt auf dem zähen glitschigen Nährboden ihres Erbes" sind ein absoluter Lesegenuss. Die Beziehung von Elise und Jamey wird immer merkwürdiger und lässt sich gerade am Anfang eher als Abhängigkeit beschreiben. Es handelt sich nicht um eine 08/15 Liebesgeschichte, was mir sehr gut gefällt. Und dann entwickeln sich die beiden doch zu einem echten Liebespaar, ganz still und heimlich. Elise giert manchmal schon verzweifelt nach der Liebe Jameys, aber auch bei Jamey sind echte Gefühle im Spiel. Der Leser fragt sich die ganze Zeit, ob und wie lange diese Beziehung noch gut geht, spätestens auf der Schicki-Micki Taufe in Jameys Familie verliert man die Hoffnung auf ein Happy End. Aber die beiden beißen sich durch. Die Handlung plätschert an einigen Stellen etwas vor sich hin, das Buch erlangt zum Ende noch eine tragische Wendung, die man in dieser Form nicht erwartet. Das Buch ist generell sehr unvorhersehbar und wenig durchschaubar. Es ist ein authentischer Roman mit authentischen Charakteren. Die Stärke liegt in den transportierten Emotionen und den Unterschieden der verschiedenen Lebenswelten. Der Roman fesselt und überzeugt, obwohl er stellenweise an Spannung verliert. Dennoch ein hervorragender Roman, der den Leser in seinen Bann zieht.
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