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Oxen. Das erste Opfer

Thriller. Originaltitel: De Hængte Hunde. 'dtv Taschenbücher'. 'Niels Oxen-Trilogie'. 'dtv premium'.…
Buch (kartoniert)
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Auftakt der atemberaubenden Trilogie mit Niels Oxen über die Abgründe von Macht und Machtmissbrauch.
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Oxen. Das erste Opfer als Buch

Produktdetails

Titel: Oxen. Das erste Opfer
Autor/en: Jens Henrik Jensen

ISBN: 3423261587
EAN: 9783423261586
Thriller.
Originaltitel: De Hængte Hunde.
'dtv Taschenbücher'. 'Niels Oxen-Trilogie'. 'dtv premium'. 'Danehof-Trilogie'.
, .
Übersetzt von Friederike Buchinger
dtv Verlagsgesellschaft

8. September 2017 - kartoniert - 460 Seiten

Beschreibung

Der Nr. 1-Bestseller aus Dänemark
Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.

Portrait

Jens Henrik Jensen wurde 1963 in Søvind, Dänemark, geboren. Er hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und war in verschiedenen Funktionen, u. a. als Redakteur und Ressortleiter, für die Tageszeitung >JydskeVestkysten< tätig. Seit 2015 widmet er sich ganz dem Schreiben von Büchern. Sein Debütroman, >Wienerringen<, erschien 1997, in den folgenden Jahren veröffentlichte er die Kazanzki-Trilogie sowie die Nina-Portland-Reihe. Im Rahmen der Recherche für seine Bücher reiste Jensen nach Murmansk, Krakau und durch den Balkan. Weitere Reisen führten ihn nach Australien und Neuseeland sowie nach Nord- und Südamerika. Die drei Bände der OXEN-Reihe, die in Dänemark von 2012 bis 2016 erschienen, stehen an der Spitze der Bestsellerlisten, wurden bereits in zehn Länder verkauft, und SF Studios sicherte sich die Filmrechte. 2017 gewann Jens Henrik Jensen den Danish Crime Award. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in seiner Heimatstadt.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Vorsicht: Gnadenlos fesselnd bis zum letzten Satz. Ein wahres Meisterwerk der Thrillerkunst!"
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 11.09.2017
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Teil 1 der Triologie um Niels Oxen
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - 14.09.2017
Jens Henrik Jensen OXEN Das erste Opfer Niels Oxen, Teil 1 der Trilogie Niels Oxen ist traumatisierter Elitesoldat und lebt zurückgezogen mit seinem Hund Whitey. Eigentlich will er nur in Ruhe gelassen werden. Doch dann werden Hunde tot aufgefunden, sie wurden erhängt, und kurz darauf sterben auch deren Besitzer und Oxen wird zum Hauptverdächtigen in einem dieser Mordfälle. Und dann stirbt auch Whitey diesen grausamen Tod. Zusammen mit der Geheimdienstmitarbeiterin Margarethe Franck kämpft er nun gegen den "Danehof", einem dänischen Geheimbund. Jens Henrik Jensen schafft es in seinem ersten Kriminalroman hervorragend eine spannende Handlung mit der persönliche Geschichte von Niels Oxen und Margarethe Franck zu verbinden. Als Fan skandinavischer Krimis hat mir auch dieser Fall sehr gut gefallen. Oftmals kurze Kapitel, unterschiedliche Handlungsstränge und die wechselnden Stimmungen machen für mich einen guten Krimi aus. Auch in diesem Fall hat sich die Spannung von Anfang bis zum Ende gehalten. Ich vergebe 4 Sterne und bin gespannt wie es im zweiten Teil weitergehen wird.
Bewertungen unserer Kunden
von Archer - 31.10.2017
In Spanien stirbt ein Ex-Wirtschaftsboss. Unfall? Mord? Kurze Zeit später treffen kurz hintereinander ähnliche Schicksale auf ähnlich hochrangige Ex-Magnate oder angesehene Mitglieder der Gesellschaft. Gemeinsamkeiten? Alle wurden (oder waren dabei) von Bodyguards bewacht und kurz vorher brachte jemand ihren Hund um und hing ihn so offensichtlich auf, dass man ihn sehen konnte. Die Polizei, selbst die Geheimpolizei tappt im Dunkeln. Da kommt ihnen ein Mann verdächtig vor, der in der Nähe des letzten Opfers im Wald wohnt - der hochdekorierte, kaputte Elitesoldat Nils Oxen. Es gibt zwei Möglichkeiten, denn er hatte Kontakt zu allen Opfern: Entweder ist er der Mörder, oder er ist zumindest jemand, den man den Wölfen zum Fraß vorwerfen kann. Doch Oxen hat zu viel überlebt, um sich widerstandslos missbrauchen zu lassen ... Eigentlich kommt in diesem Buch alles vor, was ich in Thrillern nicht leiden kann: megakrasse Elitesoldaten, Geheimdienste, Wirtschaftsbosse, politische Entscheidungen, Geheimbünde. Trotzdem hat es mich nach dem ersten Kapitel abholen können. Ich mochte die ambivalenten Protagonisten, von denen manche so undurchsichtig waren, dass man bis zum Schluss nicht weiß, welches Spiel sie spielen oder für wen sie arbeiteten. Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass einiges auch extrem übertrieben war, na ja, das kann man annehmen oder als bedeutungslos abtun. Auf jeden Fall hat mich dieser erste Band einer Trilogie um Oxen gut unterhalten können und ich werde sehr wahrscheinlich auch die nächsten Bände lesen.
Spannender und vielversprechender Auftakt
von Büchermaulwurf - 13.09.2017
Oxen Das erste Opfer ist der erste mitreißende Band einer dänischen Thriller-Trilogie des Autors Jens Henrik Jensen. Im Mittelpunkt steht der Ex-Elitesoldat Niels Oxen. Einst der höchst dekorierte Soldat Dänemarks, ist er heute durch seine Kriegseinsätze auf dem Balkan und in Afghanistan schwer traumatisierte und leidet unter PTBS. Deshalb hat er sich in die dänischen Wälder zurückgezogen um seinen Dämonen zu entkommen. Als er zum Hauptverdächtigen im Mordfall des einflussreichen Exbotschafters Corfitzen wird, ist er gezwungen die Einsamkeit aufzugeben, um seine Unschuld zu beweisen. So gerät er in die Fänge des dänischen Geheimdienstes und soll gemeinsam mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margarethe Franck ermitteln und die wahren Täter aufspüren. Dabei decken sie dunkle Machenschaften auf, die bis in die höchsten Kreise der dänischen Gesellschaft reichen. Mit dem ersten Band Das erste Opfer ist dem Autor ein furioser Auftakt zur Trilogie um den Ex-Elitesoldaten Niels Oxen gelungen. Der fesselnde Schreibstil und die wechselnde Erzählperspektive, der ich immer sehr gut folgen konnte, haben sehr zur stetig steigenden Spannung beigetragen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Alle Handlungsstränge wurden am Ende schlüssig zusammengefügt. Gut gefallen hat mir der außergewöhnliche Charakter der Hauptperson Niels Oxen. Der hochdekorierte Ex-Soldat leidet unter PTBS, einer posttraumatischen Belastungsstörung, hervorgerufen durch seine Kriegserlebnisse. Deshalb hat er sich in die Einsamkeit der Wälder zurückgezogen. Die Figur ist mir mit ihren Problemen, aber auch dem unbedingten Überlebenswillen sehr ans Herz gewachsen. Ebenso wie die Figur der Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck, die auch ihr Päckchen zu tragen hat, hat sie doch durch einen Unfall ein Bein verloren. Beide stehen sich anfangs sehr misstrauisch gegenüber, fassen aber im Verlauf der Ermittlungen immer mehr Vertrauen zueinander. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Personen weiterentwickeln. Alles in allem ist Das erste Opfer ein sehr gelungener und spannender Auftakt zur Oxen-Trilogie, die durch einen außergewöhnlichen Helden besticht. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bände, die ich auf jeden Fall lesen werde! Gerne vergebe ich hierfür 5 Sterne.
Grandioser Auftakt einer Trilogie
von Julia Lindner - 12.09.2017
Das Buch beginnt schon so düster, wie man es sich von einem dänischen Politthriller erhofft: Verschiedene Hunde werden als Warnung an ihre Herrchen erhängt, wenige Tage später sind auch ihre Besitzer tot. Niels Oxen, ein dänischer Kriegsveteran, will eigentlich nur seine Ruhe und seine seelischen Wunden kurieren, die er von seinen Einsätzen davongetragen hat. Aber ohne dass er es bemerkt findet er sich schon bald in der Schusslinie zwischen Tätern und dänischem Nachrichtendienst wieder, denn der Fall bzw die Fälle schlagen Wellen bis in höchste Regierungskreise.. Der Schreibstil ist unheimlich packend, die Geschichte spannend gehalten. Die verschiedenen Figuren, besonders Niels, finde ich interessant dargestellt, da ihre Handlunsgweise oft kaum nachvollziehbar ist. Ihre Hintergründe bleiben lange Zeit im Dunkeln und werden nur nach und nach dem Leser enthüllt. Die Geschichte klärt zwar viele Fragen, die im Laufe des Buches auftauchen, werfen aber gleichzeitig auch neue Fragen auf, sodass ich es kaum erwarten kann, bis ich den zweiten Teil der Reihe lesen kann (leider muss man sich dafür noch bis März 2018 gedulden). Fazit: Wer Stieg Larsson mag wird Jens Henrik Jensen lieben!
Auftakt einer Trilogie
von manu63 - 08.09.2017
Oxen Das erste Opfer ist der Auftakt einer Thriller Trilogie des Autors Jens Henrik Jensen. Dieser siedelt seine Geschichte in Dänemark an und lässt seinen traumatisierten Charakter Oxen in einem Mordfall ermitteln in den er selber der Hauptverdächtige ist. Unterstützung bekommt Oxen dabei von der Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck. Das Buch beginnt Anfangs mit scheinbar nicht zusammenhängenden Handlungssträngen die sich im Laufe der Geschichte immer mehr annähern. Der Schreibstil gefällt mir gut und das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Charaktere werden gut dargestellt und gerade Oxen wurde mir beim lesen immer sympathischer. Kein strahlender Held sondern ein Getriebener seiner Vergangenheit. Die Spannungsbögen werden gut gesetzt und ich wurde immer wieder durch neue Wendungen überrascht. Durch die verschiedenen Perspektiven bekam ich gute Einblicke in die Persönlichkeiten der Protagonisten.
Endlich ma ein intelligenter Verschwörungstheorie Thriller!
von Carsten Hoppe - 30.01.2018
Am Anfang habe ich mich mit Oxen etwas schwer getan. Das Setting vom traumatisierten Elite Soldaten und den maysteriösen Morden an den Wirtschaftsbossen war mir doch recht sperrig. Mittendrin hatte ich dann fast eine Hänger, denn ich befürchtete einen weiteren Skandinavien Krimi von der Stange Oh, wie ist die Welt doch schlecht . Die sich nabahnende Liebesgeschichte zwischen dem seelisch verwundeten Soldaten und der körperlich versehrten Polizistin ist ein wenig vorhersehbar, aber gut erzählz Aber dan... Das Ende dagegen ist vollkommen furios und nicht vorhersehrbar und doch fürchte ich, dass es im richtigen Leben fast genauso auf der Welt zugeht.
Gelungenes Debüt
von Mia Bruckmann - 24.10.2017
Aufbau und Schreibstil: Das Buch besteht aus 66 Kapiteln, insgesamt sind 450 Seiten zu lesen. Die ersten Kapitel sind etwas langatmig, doch dann kommt die Handlung mehr und mehr in Fahrt. Die Sprache ist einfach und gut verständlich. Die Dialoge sind logisch und ansprechend. Anfänglich sind die vielen Namen der Protagonisten leicht verwirrend, aber das gibt sich mit der fortschreitenden Handlung. Der Spannungsbogen baut sich von Anfang an auf und hält sich bis zum Ende. Meine Meinung: Die Redensart »Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen« trifft bei diesem Buch hervorragend zu. Niels Oxen schliddert unverhofft in einen Mordfall hinein. Als ob sich eine Lawine lostritt, verschleiert die Undurchsichtigkeit der Ereignisse die naheliegende Wahrheit, so dass die Lösung nicht gefunden werden kann, obwohl sie vermutlich genau vor ihm liegt. Mir gefällt diese Ungewissheit sehr gut, denn sie ist die Triebfeder durch den Roman hindurch. Immer, wenn ein kleines Detail aufgedeckt wird, treten neue Fragen auf, die wiederum neue Fragen nach sich ziehen. Die Hauptfiguren werden glaubwürdig dargestellt, so dass es nicht lange dauerte, bis ich mich( vor allem) Niels Oxen nahe fühlte. Das Schicksal, das ihn mit seinem treuen Kameraden »Mister White« verbindet, ging mir unter die Haut. Ich bin auch Hundeliebhaberin, und das machte mir die Schlüsselfigur Nils Oxen sehr sympathisch. Den Anfang des Buches empfand ich etwas hektisch und weitschweifend, weil die Szenen hin und her springen und mir als Leserin noch der Überblick über die Handlung fehlte, aber das gibt sich mit der Zeit. Fazit: Als Debüt ein gelungener Einstieg. Die Geschichte endet gewollt offen und spornt den Leser dazu an, die Fortsetzung in Erfahrung zu bringen. Wer ist Freund, wer Feind? Wem können Oxen und seine Mitstreiterin Margrethe Franck vertrauen? Wohin wird der Weg den ehemaligen Elitesoldaten, den einsamen Wolf, führen? Ohne allzu rohe Gewalt ist der Thriller spannend und mitreißend. Wer für die nun anbrechende dunkle Jahreszeit gute Unterhaltung sucht, kann mit diesem Buch nichts falsch machen.
Spannende Geschichte
von AKRD - 13.09.2017
Erst dachte ich "Ach bitte, nicht schon wieder ein traumatisierter Protagonist... Immer dasselbe..." - aber ganz so war es dann doch nicht... Sicherlich: Niels Oxen ist ein schwer traumatisierter Elitesoldat, aber das Buch geht dann doch "tiefer" und es dreht sich nicht alles um sein Trauma, wenn das natürlich auch mit ein wichtiger Punkt ist. Er zieht sich in die dänischen Wälder zurück, um mit seinen "Dämonen" klarzukommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund... Man kann sich als Leser natürlich schwerlich mit Oxen identifizieren, aber der Autor beschreibt ihn so authentisch, dass man seine Handlungsweisen trotzdem gut nachvollziehen kann. Mein Fazit: Eine tolle + wirklich spannende Geschichte mit zwei interessanten Figuren, die auch einen Teil der Geschichte "tragen" mit ihre Vergangenheit/ihren Handlungen. Ich bin gespannt auf weitere Bände von/mit ihm !
von Gisela Block - 07.02.2018
Dies ist der erste Band einer komplexen, intelligenten Krimi-Trilogie aus Dänemark. Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, hat sich in die Wälder zurück gezogen, um sein Trauma zu überwinden. Doch dann wird er plötzlich zum Hauptverdächtigen in einer Mordserie. Nun gilt es, seine Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu finden. Für Fans von Stieg Larsson und Jussi Adler-Olsen, und alle, die gerne gnadenlos spannende Thriller mögen.
Packender Trilogiestart
von valid_username - 13.08.2017
Handlung: Der ehemalige Elitesoldat Nils Oxen, ist der renommierteste und höchst ausgezeichnetste Soldat Dänemarks. Er wurde zu zahlreichen Einsätzen, in den verschiedenen Krisengebien gesendet und verdiente sich dort aufgrund seiner Taten jede erdenkliche Ehrung und Auszeichnung, die Dänemark zu bieten hat. Doch der Krieg hat Oxen schwer zugesetzt. Gebeutelt von seiner posttraumatischen Belastungsstörung wird er immer wieder von seinen "inneren Dämonen" heimgesucht. So kommt es, dass Oxen auf der Suche nach Ruhe und Frieden zu einem Aussteiger wird. Abgekapselt von der Gesellschaft verschlägt es ihn und seinen treuen Begleiter - "Mr. White" - in ein Waldstück nahe des Schlosses Norlund. Auf einem nächtlichen Erkundungstrip zum Schloss findet er dort neben diversem Wachpersonal und Videoüberwachung auch einen erhängten Hund vor. Schnell zieht sich Oxen wieder in den Wald zurück, denn er möchte nichts von den seltsamen Vorgängen auf Schloss Norlund zu tun haben. Allerdings stirbt noch am selben Abend der Schlossbesitzer und so dauert es auch nicht lange, bis Oxen ins Visier der nachfolgenden Ermittlungen gerät. Um sein Unschuld zu beweisen bleibt ihm nichts anderes übrig, als ein inoffizieller Ermittler, gemeinsam mit der Geheimdienstmitarbeiterin Magarethe Frank in diesem Fall zu ermitteln. Bald stellen die beiden Fest, dass es sich nicht nur um einen toten Diplomaten handelt, sondern dass der Fall viel größere Ausmaße besitzt als es zunächst scheint und auch ihre Ermittlungen bringen sie schon sehr bald in Lebensgefahr. Persönliche Meinung: Gerade am Anfang geschehen viele spannende Ereignisse, die allerdings noch nicht richtig zugeordnet werden können und auch als beschrieben wurde, wie Oxen derzeit lebt und durch dunkle Gassen und Wälder streunt, hatte ich noch überhaupt keine Vorstellung, wie die Geschehnisse miteinander verknüpft sein könnten und wohin mich die Reise führen würde. Dennoch Spannung kommt in diesem Thriller definitiv nicht zu kurz. Durch actionreiche Ereignisse aber auch überraschende bzw. neue Ermittlungsergebnisse wird die Spannung stets aufrechterhalten. Oxen ist ein tiefgründiger Hauptcharakter mit vielen Facetten, der aufgrund seiner militärischen Vergangenheit perfekt auf die Rolle des "unkonventionellen" Ermittlers passt. Magarethe Frank, die gewisse Parallelen zu Oxen aufweist und immer wieder versucht Oxens verworrene Vergangenheit zu entschlüsseln, ist eine kluge, zuverlässige Geheimdienstmitarbeiterin und so bilden die beiden ein sehr gutes Ermittlerduo, welches sich auf clevere Art und Weise Stück für Stück durch den komplexen Fall hangelt. Das ständige doppelte Spiel und die Unwissenheit wem die beiden Trauen können und wem nicht, sorgt für reichlich Nervenkitzel. Der Schreibstil ist detailliert, spannend und fesselnd. Anfänglich waren die vielen Dänischen (Orts-) Namen noch ein wenig gewöhnungsbedürftig zu lesen aber auch das gab sich binnen weniger Seiten. Fazit: Leider scheint der Anfang etwas wirr, aber schon nach kurzer Zeit baut sich viel Spannung auf, die das Lesepublikum in ihren Bann zieht und den etwas holprigen Start sofort vergessen lässt. Durch den ständig gespannten Spannungsbogen möchte man immer sofort wissen, wie denn die Geschichte weitergeht und es fällt direkt schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere passen hervorragend zu dem Szenario und besitzen viel Tiefgang. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der sich für gute Thriller, sowie spannende und actionreiche Ermittlungen begeistern kann. Dieser wirklich gelungene Auftakt der Oxen-Trilogie macht Lust auf mehr und weckt so Vorfreude auf die nachfolgenden Bücher.
Erster Band von dreien
von Emmmbeee - 19.09.2017
Der frühere Kriminalist Jens Oxen hat sich abgekehrt von der Welt, denn seine bisherigen Kampfeinsätze haben ihn ausgelaugt, die Alpträume lassen ihn nicht mehr los, und das «normale» Leben bereitet ihm grosse Schwierigkeiten. Aber dann gerät er in der Nacht an einen erhängten Hund und später an eine Leiche. Ehe er es sich versieht, ist er schon mitten drin, ja er hat sich sogar verdächtig gemacht. Zu seiner eigenen Verteidigung ist er gezwungen, erneut mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Doch was für Abgründe, war für Skrupellosigkeiten tun sich da auf, gar eine Verschwörung? Und wie soll Oxen mit der Erkenntnis umgehen, dass er keinem mehr trauen kann? Angewendet auf den eigenen Kosmos, war mir beim Lesen an etlichen Stellen nicht mehr ganz wohl. In Dänemark war die Trilogie, deren erster Band nun auf Deutsch vorliegt, ein enormer Erfolg. Ich selbst habe lange gebraucht, bis ich im Buch wirklich drin war. Eine der Schwierigkeiten beim Lesen waren die dänischen Strassennamen, die unvertraut waren und zur Orientierung nicht eben beigetragen haben. Auch die vielen Namen verwirren am Anfang ein wenig. Das Highlight des Buches ist natürlich die Person der Titelfigur Oxen, der Held und Antiheld zugleich gestaltet ist. Die Geschichte ist flüssig und mit viel Tempo erzählt, ohne unnötige Effekthascherei. Dass es sich so angenehm liest, ist nicht zuletzt der Übersetzerin Friederike Buchinger geschuldet. Dem schlüssigen Aufbau kann man leicht und nachvollziehbar folgen. Gut dargestellt scheinen mir die Erinnerungen und die inneren Kämpfe von Niels Oxen, etwas konstruiert jedoch kommt mir die Verschwörung vor. Mir gefällt, dass auch der Humor nicht zu kurz kommt, und das ist wohl nötig, um die diversen Kaltblütigkeiten besser auszuhalten. Zudem sind fast alle skandinavischen Krimis in einem sehr ernsten Ton gehalten. Am Schluss bleibt manches offen, doch das muss wohl so sein, um auf die kommenden zwei Bände überzuleiten. Diesen Trick hat bereits Sheherazade angewandt, um den Spannungsbogen für die nächste Nacht vorzubereiten.
Der Start einer vielversprechenden Buchreihe
von Michaela F. - 21.08.2017
Oxen - das erste Opfer ist der Start einer düsteren Trilogie. Die Geschichte erzählt von einem Soldaten der traumatisiert in seine Heimat zurück kehrt. Er lebt abgelegen in seinem in einem Wald um seinen Erinnerungen zu entkommen. Leider ist er nicht mal dort sicher, bei einem Spaziergang findet er eine Leiche und gerät damit in Mordverdacht. Die Sache ist so verworren das sogar der Geheimdienst eine Rolle spielt. Wie kann Nils dem entkommen? Oxen hat alles was ich von einem guten Thriller erwarte. Die Spannung baut sich ab den ersten Seiten kontinuierlich auf, sodass man einfach weiter lesen muss. Anders als bei anderen Büchern dieser Art kommt auch hier der Humor nicht zu kurz, was mir sehr gut gefällt. Auch ein Thriller kann einem zum schmunzeln bringen. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht und nicht verworren. Dir Protagonisten sind anschaulich und nicht übertrieben beschrieben. Wenn man das Buch liest glaubt man die Geschichte von Nils Oxen und seinen dramatischen Erlebnissen ohne zweifel. Ich kann den ersten Teil der Trilogie wärmstena weiterempfehlen und freue mich schon jetzt auf den zweiten Band.
OXEN
von Hennie - 16.11.2017
In Dänemark ist die Oxen-Trilogie bereits komplett erschienen und der Verkauf verläuft äußerst erfolgreich. Im Mai diesen Jahres erhielt Jens Henrik Jensen den "Danish Crime Award". Der erste Teil der Trilogie setzte bei mir sofort die Phantasie frei für einen Titel meiner Rezension. Zum Beispiel fiel mir ganz spontan ein: "Es ist was faul im Staate Dänemark", nach Hamlet oder "Die erhängten Hunde und ihre tote Herrchen" oder "Der traumatisierte Kriegsheld, der Geheimdienst und der Geheimbund". Eigentlich wollte der Protagonist Niels Oxen, ein hochdekorierter, schwer traumatisierter Ex-Elitesoldat nur seine Ruhe vor der Welt haben. Mit seinem schönen, weißen Samojeden, seinem treuen Hund wollte er sich in den Wald verziehen. Er war die laute Umgebung und menschliche Gesellschaft nicht mehr gewohnt. In den Nächten wurde er zudem von seinen Dämonen heimgesucht, sieben an der Zahl. Manchmal kam nur einer oder zwei, aber es konnten auch alle auf einmal sein. Schuld waren die grausamen Kampfhandlungen, die furchtbaren Erlebnisse wie ethnische Säuberungen in den Kriegen auf dem Balkan oder in Afghanistan. ABER: Auf dem Weg in den schützenden Wald war Oxen in mondheller Nacht zur falschen Zeit am falschen Ort. Er stolpert regelrecht gegen einen erhängten Hund und über einen angeschlagenen, bewußtlosen Wachmann auf dem Grundstück eines hochrangigen Ex-Diplomaten. Hans-Otto Corfitzen, so sein Name, wird bald darauf tot in seinem Schloss Nørlund aufgefunden. Oxen gerät ins Visier des Geheimdienstes PET und eine unvorstellbare, unglaubliche Handlung wird vom Autoren in Gang gesetzt. Ziemlich spannend und abenteuerlich verläuft das weitere Geschehen, aber für mich war es teilweise sehr mühsam zu lesen. Es wird viel Aufmerksamkeit verlangt, wenn man den roten Faden nicht verlieren will. Besonders der Danehof, dieser Geheimbund mit Wurzeln ins Mittelalter, bleibt bis zum Schluß mit vielen Fragezeichen versehen. Es bleibt offen, wer alles dazu gehört. Wie mit Menschenleben verfahren wird, welche Maschinerie der Geheimdienst in Gang setzt, um hochrangige Menschen zu schützen, auch wenn sie kriminell werden oder sogar töten, das war für mich schwer verdauliche Lesekost. Dieser unsägliche Filz um Macht, dieser unfaßbare Machtmißbrauch! Der Klüngel funktioniert und natürlich spielt Geld auch keine Rolle. Oxen geht am Ende in den Wald zurück nach seiner knapp überstandenen Mission gegen einen unsichtbar bleibenden Gegner. Als Trumpf hält er eine wichtige Liste zurück, die Namen enthalten und den Danehof betreffen. Das ist der absolute Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt auf Teil 2 und Teil 3. "Oxen - Das erste Opfer" ist keine übliche Thriller-Kost. Es war für mich der vielversprechende Auftakt zu der Trilogie des dänischen Autors. Mein Fazit: Ein rasanter, dramatischer Thriller mit unterhaltsamen Charakteren und einem brisanten Handlungsablauf. Ich vergebe fünf von fünf Sternen.
Hat mich nicht überzeugt
von brauneye29 - 15.09.2017
Startseite Rezension Hat mich nicht überzeugt Oxen. Das erste Opfer - Jens H. Jensen Oxen. Das erste Opfer von Jens H. Jensen Bewertet mit 3 Sternen Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Meine Meinung: Ich hatte nach der Leseprobe wahrscheinlich eine falsche Erwartungshaltung, die das Buch einfach nicht erfüllt hat. Einen Thriller würde ich das Buch auch nicht nennen, eher einen Krimi. Was mich auch gestört hat ist, dass ich irre lange gebraucht habe, um überhaupt in die Story reinzukommen. Als ich dann drin war, hatte ich das Gefühl, dass das Buch enorme Längen entwickelte, die man deutlich kürzer hätte fassen konnen, um die Spannung zu halten. Zum Ende hin kam wieder mehr Spannung auf, hat für mich das Buch aber nicht retten können. Der Schreibstil an sich ist recht anstrengend zu lesen. Mit vielen Protagonisten habe ich mich auch nicht wirklich anfreunden können. Fazit: Nicht jedermanns Geschmack.
ein solider Reiheneinstieg, der neugierig auf die Fortsetzung macht
von Booknaerrisch - 13.08.2017
Zitate: Er wollte in sich selbst versinken, immer tiefer und tiefer - und unsichtbar werden ... Seite 16 Zufrieden betrachtete er den toten Hund in der Gewissheit, dass man, was einem einmal in Fleisch und Blut übergegangen war, niemals verlernte. Seite 19 Sein Plan A war fertig. Es war ein schlichter Plan, der aus brutaler Gewalt bestand. Seite 184 Meinung: Während Oxen versucht, sein neues Leben als Aussteiger aufzubauen, geschehen andernorts mehrere Morde. Irgendjemand tötet zuerst deren Hunde und anschließend die Opfer, die alle öffentliche, einflussreiche und mächtige Personen sind. Und Oxen, der eigentlich nichts sehnlicher will, als seine Ruhe im Wald zu finden, findet sich -bevor er sich versieht- im Fadenkreuz der Ermittlungen wieder! Und möglicherweise nicht nur in deren. Schon der Beginn der Geschichte verursachte bei mir ein beklemmendes Gefühl, da der Autor das erste Kapitel mit einem erhängten Hund beginnen lässt. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber da hatte ich schon eine Gänsehaut ;) Auch im weiteren Verlauf versucht er Spannung und Atmosphäre nicht abklingen zu lassen. Dazu greift er auf einige altbewährte Mittel zurück. Natürlich -zumindest bei mir sehr beliebt- sind die Kapitel weitestgehend kurz gehalten und jeweils im Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven. Ob Oxen, Opfer, Ermittler... Wir bekommen immer wieder ein paar Seiten einer anderen Sicht, was natürlich den Spannungsbogen über die Geschichte hinweg aufrecht hält. Auch wird der Leser nur langsam mit Infos versorgt. Zum Beispiel die Geschichte, wer Oxen eigentlich ist und wie er zu dem wurde, was er heute darstellt. Aber auch andere Handlungsstränge werden erst nach und nach klarer - so bleibt die Geschichte interessant. Einzig die Tatsache, dass mir der Autor stellenweise etwas zu viele Details wie Personenvorgeschichten, Umgebungs- und Objektbeschreibungen einfließen lässt, würde ich mir im nächsten Teil anders wünschen. Sie waren zwar nicht ausufernd, stellen für mich somit keinen gravierenden Makel dar, haben der Geschichte aber auch nichts gebracht. Ca. ab der Hälfte des Buches werden diese jedoch weniger und auch die Story nimmt merklich Fahrt auf. Ab diesem Punkt wird sie immer rasanter und atemloser, so hätte mir das von Anfang gefallen. Vermutlich dienten diese Details in erster Linie dazu, die Charaktere für die Trilogie zu setzen, von daher kann ich es natürlich auch wieder verstehen ;) Richtig gut hat mir die Darstellung von Oxen gefallen. Einst ein hochdekorierter Elitesoldat mit vielen Auszeichnungen, heute ein Einzelgänger mit Vorstrafen sowie regelmäßigem Alkohol- und Drogenkonsum, der durch ein posttraumatisches Belastungssyndrom stellenweise zu einer tickenden Zeitbombe mutiert ist. Er kommt nicht mit Menschen klar, liebt Einsamkeit und Ruhe. Eigentlich verständlich, wenn man ein Aggressionsproblem hat und von Geistern der Vergangenheit getrieben wird, oder? Dieses Bild lässt ihn theoretisch zu einem kleinen Antihelden mutieren, aber seine Probleme sind zu gut nachvollziehbar und die Faszination seinen Charakter betreffend ist zu groß, als dass ich mich hätte von ihm abwenden können. Alles in Allem hat Jens Henrik Jensen es geschafft, einen soliden Reiheneinstieg zu gestalten, den ich als gelungene Basis empfinde und der neugierig auf mehr macht!
Beeindruckend
von lesebiene - 11.08.2017
lnhalt:  Ein Mann der durch die Wälder Dänemarks streift, allein ohne Essen, nur begleitet von seinem treuen Gefährten, einem weißen Samojeden.  Was keiner ahnt, dieser zurückgezogen Mann, ist der höchst dekorierte Elitesoldat Dänemarks, ein Mann der von Dämonen heimgesucht wird, Tag für Tag und der nur eines möchte, Ruhe.  Doch als dieser kurz darauf mitten in der Nacht das Schloß Nørlund besucht, wird er kurzer Hand zum Hauptverdächtigen in einem dubiosen Mordfall.  Ein Botschafter wurde ermordet, doch die Klauen des Bösen, die sich um den Mord ranken, ziehen viel weitere, bedeutende Kreise als erwartet und schon bald befindet sich der Soldat Niels Oxen, in einem Wahn aus Macht und Gewalt wieder und muss um sein eigenes Leben fürchten!  Meinung :  Wow, wow, wow, welch ein grandioses und beeindruckendes Werk der skandinavischen Spannungsliteratur.  Selten habe ich einen so gut geschriebenen, stilistisch hochwertigen und mit einem so packenden Plot versehenen Thriller gelesen, wie dieses Buch.  Der Autor versteht es auf unfassbare Art, Charaktere zu schaffen, die so vom Mainstream des langweiligen klassischen Ermittlers abweichen, und die so nah am Leben sind, dass man gar nicht anders kann, als Sie ins Herz zu schließen.  Doch nicht nur die Charaktere des Thrillers sind einzigartig ausgearbeitet, der Plot und die darin vorhandene Atmosphäre sind nicht weniger beeindruckend.  Fast spielerisch zieht einen der dänische Autor in die Fänge seiner Geschichte, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, eine klare Sprache unfassbares Talent, für eine intelligente, spannende und einfallsreiche Handlung und die ständig mitschwingende düstere und einnehmende Atmosphäre, machen dieses Buch zu meinem Thrillerhighlight in den letzten 5 Jahren.  Fazit:  Niels Oxen, werde ich so schnell nicht mehr vergessen, ich kann es kaum erwarten, bis Teil 2 im März 2018 erscheint und wir als Leser endlich erfahren, wie es weitergeht, mit dieser Geschichte.  Ein grandioser Thriller, der für schlaflose Nächte sorgt, ohne dabei auf detaillierte oder überzogene Gewaltszenen zu setzen, sondern der durch Spannung und gut recherchierte Handlung zu überzeugen weiß.  Ein großer Lesetipp für alle Thrillerfans! !!
Gelungener Auftakt!
von Anonym - 11.09.2017
Niels Oxen ist ein ehemaliger Elite-Soldat und hat noch mit einigen Dämonen zu kämpfen. Zusammen mit seinem Hund zieht er sich tief in die Wälder Dänemarks zurück, bis er an ein Schloss gelangt und so Spuren an einem Tatort hinterlässt. Es folgen weitere Morde und Niels Oxen findet sich schnell als Hauptverdächtiger der Mordermittlungen wieder. Allerdings kann er samt seiner Fähigkeiten hilfreich für den Fall sein und arbeitet eng mit dem dänischen Geheimdienst PET zusammen. Margrethe Franck ist dabei seine Partnerin und kämpft sich mit ihm zusammen durch ein Netz von Lügen und Wahrheiten. Es wird schnell klar, dass es sich hier um etwas Großes handelt. Der Thriller startet mit Kapiteln aus verschiedenen Erzählperspektiven, die zunächst wirr erscheinen und sich nicht sofort den einzelnen Figuren zuordnen lassen. Dennoch ist der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Relativ schnell lassen sich die einzelnen Figuren voneinander unterscheiden, werden rund und lassen sich in ein Beziehungsnetz einordnen. Der Fall ist spannend, Niels Oxen und Margrethe Franck spannende Persönlichkeiten und Henrik Jensen weiß, wie er den Leser fesseln kann. Mir gefällt die Kürze der einzelnen Kapitel, die im weiteren Verlauf ebenfalls aus verschiedenen Perspektiven geschildert werden, sich jedoch deutlich zuordnen lassen. Mich konnten die Entwicklungen immer überraschen, sie ließen mich sämtliche Aspekte hinterfragen, Ideen über den Haufen werfen und die Seiten in hoher Geschwindigkeit umblättern. Henrik Jensen hat hier einen gelungenen Spannungsbogen kreiert, der den Leser mitnimmt in turbulente Ermittlungen und ihn auch ein wenig ahnungslos zurücklässt.
Dänischer Thriller
von Miss Norge - 08.09.2017
Dies ist Band 1 der OXEN-Trilogie mit dem Untertitel Das erste Opfer . Der Hauptcharakter in dieser Thriller-Mini-Serie ist Niels Oxen, ein traumatisierter Elite-Soldat, mit nächtlichen Flashback¿s und einer ungewöhnlichen Lebensweise, die er, nach diesen schweren Schicksalsschlägen, für sich entdeckt hat. Mit seinem treuen Begleiter, Hund Mr. White, wandert er durch Nord-Dänemark bis er in einem Wald einen geeigneten Platz für sich findet. Oxen wird er von niemanden vermisst, seine Familie ist zerrüttet und zudem ist er auch bei keiner behördlichen Stelle registriert. Der Autor hat Oxen so angelegt, das er trotz allem sehr menschlich rüberkommt, er macht Fehler und ist, zum Glück, kein unfehlbarer Superheld, der alles und jeden erledigen kann. Doch von heute auf morgen ändert sich das beschauliche Einsiedlerleben von Oxen, denn er wird in einen Mordfall verwickelt, der Kreise bis in die höchsten Ränge der dänischen Politik zieht. Er selbst muss seine Unschuld beweisen, denn sonst macht es keiner. Als Partnerin kommt Margarethe Franck, aus dem Team des Inlandsnachrichtendienstes, an seine Seite, die aufgrund eines Einsatzunfalles eine Beinprothese tragen muss. Zwei ungleiche Personen, die sich aber im Laufe der Geschichte mehr und mehr zusammenreißen, denn sie müssen sich aufeinander verlassen können. Die Schraube windet sich immer tiefer und höher in die politischen Ebenen und für Oxen und Margarethe wird das Leben mit jedem Tag brenzliger und lebensgefährlicher, denn sie geraten immer mehr in die Schusslinie. Doch von wem? Wer trachtet nach ihrem Leben? Wem sind sie, im wortwörtlichen Sinne, auf den Schlips getreten? Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel und an Toten und Actionszenen mangelt es diesem Thriller auch nicht. Zu Beginn der Story lernt man einige Personen kennen, wo ich zuerst keine Verbindungen gesehen habe. Dann stellt sich aber nach und nach herausstellt, wie alle in einem Zusammenhang zu sehen sind. Allerdings sollte man am Ende nicht mit einer richtigen abgeschlossenen Geschichte rechnen, denn so ist es nicht. Die letzten Sätze lesen sich eher so, als das sie im nächsten Band ihre Fortführung finden würden. Fazit Ein spannender erster Band, der zwar nicht viel Neues zu bieten hat was die Konstellation der Ermittler angeht, aber durch die unerwarteten Wendungen, wer mit wem und warum, mich doch in seinen Bann ziehen konnte. Der Schreibstil von Jens Henrik Jensen ist flüssig, logisch und nicht zu ausschweifend. Ich werde auf alle Fälle auch Band 2 und 3 lesen. In der Hoffnung, das Niels Oxen sein Leben doch wieder in den Griff bekommt.
Oxen
von Anonym - 05.10.2017
Den Anfang des Buches fand ich sehr zäh. Die vielen dänischen Namen und Orte waren nicht gerade einfach und daher musste ich mich etwas durch quälen. Als ich Niels Oxen erstmal richtig kennen gelernt habe, war mir der ehemalige Kriegsheld sehr sympathisch. Er flieht vor allem und der Wirklichkeit und lebt mit seinem Hund Mr.White zurück gezogen. Als er eines Nachts Zeuge des Mordes an den Ex-Botschafters Corfitzen wird und erstmal selbst ins Kreuzfeuer der Ermittlungen gerät, bleibt ihm nichts anderes übrig als einen Deal mit PET Chef Mossman einzugehen und bei den Ermittlungen behilflich zu sein. Was haben nur alle Morde gemeinsam und wer ist eher verdächtig? Das Ende kommt dann doch wieder relativ schnell, aber dennoch freut man sich auf den zweiten und dritten Teil der Triologie.
Guter Start in die Trilogie
von Ameland - 08.09.2017
Niels Oxen ist ein traumatisierter Ex-Soldat, der mit den höchsten Auszeichnungen Dänemarks versehen wurde. Jetzt sucht er seine Ruhe in den Wäldern seiner Heimat - nur begleitet von seinem Gefährten Mr. White. Aber nicht nur seine sieben Dämonen lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Der Beginn der Geschichte ist etwas verhalten bevor das ganze Fahrt aufnimmt. Außerdem waren für mich die vielen Namen und Positionen der einzelnen Personen teilweise verwirrend. Der Protagonist Oxen ist sehr stark gezeichnet, geprägt von seinen Kriegserlebnissen und mit seinen Flash-Backs dieser Zeit kommt er sehr realistisch rüber. Ein Charakter, der mir sympathisch ist. Jens Henrik Jensen weiß mit Worten umzugehen und den Leser bei der Stange zu halten, auch wenn es nicht ständig hoch spannend zugeht. Die Vernetzung von Wirtschaftsbossen und hochrangigen Politikern, ihren Manipulationen und vertuschten Straftaten ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Wem kann man trauen, wer ist hier korrupt? Aufgrund unerwarteter Wendungen musste ich meine Vermutungen des Öfteren revidieren. Die Kaltblütigkeit der "Gegenseite" hat mich geschockt. Wie bei einer Trilogie nicht so überraschend, ist das Ende offen. Mich hat die Geschichte gut unterhalten. Ich mag es, wenn sich am Ende der Geschichte herausstellt, dass meine in der Mitte des Buches getroffene Vermutung falsch war. Ich freue mich auf die Fortsetzung und vergebe wohlverdiente 4 Sterne.
Spannende Handlung
von Marita Zschenker - 08.09.2017
Oxen. Das erste Opfer von Jens Henrik Jensen Niels Oxen, hochdekorierter Exsoldat aus Dänemark, zieht sich wegen traumatischen Erlebnissen im Dienst, in einem Wald zurück und baut dort sein Lager auf. Als es mysteriöse Todesfälle gibt bittet der Polizeipräsident Oxen geheim zu ermitteln. Gleichzeitig soll Margerthe Franck nicht nur Oxens Kontakt sein, sondern geheim über ihn recherchieren... MEINE MEINUNG : Oxen. Das erste Opfer war für mich das erste Buch des dänischen Autors Jens Henrik Jensen. Der Auftakt der Trilogie um Oxen hat 458 Seiten in 66 Kapitel. Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und ich konnte mir Schauplätze und Begebenheiten gut vorstellen. Die Geschichte ist komplex, Handlungsstränge wurden ineinander verwoben und es gibt etliche Schauplätze und Personen. Hierbei bin ich niemals durcheinander geraten. Die Story fängt langsam an. Nach circa einhundert Seiten fing der Thriller an, an Spannung zuzunehmen und flachte nicht wieder ab. Ab hier war es mir dadurch kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen. Es hat mich ziemlich gefesselt. Meine Lieblingsprotagonisten waren in diesem Buch Oxen und Franck. Beide sind vom Leben gezeichnet und haben ihre Handycaps. Schnell hatte ich mit meiner Fantasie ein Bild vor Augen. Anfänglich gegenseitig skeptisch wurden sie eine gelungene Einheit. Dieses war jedoch voraus zu erahnen. Eine typische Liebesgeschichte zwischen ihnen blieb aus. Oxen handelte oft am Rande der Legalität und überraschend. Das wirkte jedoch authentisch. Manchmal blieb Franck nichts anderes übrig als mitzumachen. Weitere Personen wie zum Beispiel der Polizeichef oder der Exbotschafter Hans -Otto Corfitzen wurden gut beschrieben und charakterisiert. Verbrechen und Tötungsdelikte wurden in der Handlung gut eingebaut. Zu jeder Zeit konnte ich bei diesem Thriller meine Fantasie spielen lassen. Leider muss ich auf die Fortsetzung bis März 2018 warten. FAZIT : Oxen. Das erste Opfer von Jens Henrik Jensen wird im dtv -Verlag herausgegeben. Das E-book gibt es für 13,99 Euro und die Printausgabe für 16,90 Euro. Der Auftakt der Trilogie ist spannend, interessant und macht Spaß zu lesen. Thrillerfans kommen bei diesem Buch auf ihre Kosten.
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