Messer

von Jo Nesbø
Ein Fall für Harry Hole. Originaltitel: Kniv. 2. Auflage.
Buch (gebunden)
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Brillant und radikal einzelgängerisch - Harry Hole, der aus Schneemann und Durst bekannte Ermittler, ist zurück in einem wütenden Kampf gegen den Möder, der ihn seine ganze Karriere verfolgt hat.

Kommissar Harry Hole ist am Boden. Seine Ehe und seine … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Messer
Autor/en: Jo Nesbø

ISBN: 3550081731
EAN: 9783550081736
Ein Fall für Harry Hole.
Originaltitel: Kniv.
2. Auflage.
Übersetzt von Günther Frauenlob
Ullstein Verlag GmbH

1. September 2019 - gebunden - 576 Seiten

Beschreibung

Brillant und radikal einzelgängerisch - Harry Hole, der aus Schneemann und Durst bekannte Ermittler, ist zurück in einem wütenden Kampf gegen den Möder, der ihn seine ganze Karriere verfolgt hat.

Kommissar Harry Hole ist am Boden. Seine Ehe und seine Karriere hat er aufs Spiel gesetzt. Und verloren. Nach einer durchzechten Nacht erwacht er ohne jede Erinnerung. Seine Kleidung ist voller Blut. Und nun beginnt für ihn der wahre Albtraum.

Platz 1 der britischen Bestsellerliste!

"Weltweit einer der besten Kriminalautoren." Daily Express

Portrait

Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Er gehört zu den renommiertesten und erfolgreichsten Krimiautoren weltweit. Jo Nesbø lebt in Oslo.

Pressestimmen

"Weltweit einer der besten Kriminalautoren.", Daily Express

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Harry Hole ist zurück
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 11.09.2019
Vom Jäger zum Gejagten. Harry Hole und seine Frau leben seit einiger Zeit getrennt, da sie ihn rausgeschmissen hat. Nun wird ihre Leiche in dem ehemals gemeinsamen Haus gefunden. Harry hat sofort Svein Finne in Verdacht. Schon einmal hat er ihn hinter Gitter gebracht und er hält ihn nach wie vor für einen Vergewaltiger. Doch dann gerät Harry Hole selber in das Visier der Ermittler. Spannend von der ersten Seite an. Kurze Kapitel sorgen dafür, das man als Leser schnell von einem Ereignis zum nächsten kommt. Ein geniales Ende, das ich so nicht erwartet hätte.
Bewertungen unserer Kunden
Nesbo überzeugt
von gagamaus - 13.09.2019
Harry kommt mal wieder mit seinem Leben nicht zurecht. Rakel hat sich von ihm getrennt und er säuft schlimmer denn je. Ein Wunder, dass er es schafft, sich degradiert als einfacher Ermittler überhaupt noch in die Arbeit zu schleppen. Aber der Job hält ihn am Leben. Auch als sein Unglück durch einen Mord noch größer wird. Und Harry schwört Rache und jagt einen Mörder, den er schon lange als brutalen Vergewaltiger kennt. Bitter und frustrierend ist dieser neue Nesbo-Krimi. Und süchtig machend gut. Ja, man sollte unbedingt schon mal etwas von diesem Autor und seinem bekanntesten Kommissar gelesen haben. Erst dann kommt das ganze Ausmaß der Tragik dieser Figur zum Tragen. Aber so oder so funktioniert der Kriminalfall wieder mal bestens. Spannend, kniffelig, voller überraschender Volten. "Messer" ist für Fans und für solche, die es werden wollen. Jo Nesbo überzeugt mal wieder.
Harrys schwerster Fall
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Harry ist von Rakel aus der gemeinschaftlichen Wohnung geschmissen worden und verfällt, wie so oft, dem Alkohol. Auch seine Dozentenstelle hat er deshalb verloren, darf aber bei der seiner alten Dienststelle wieder als Ermittler beginnen. Allerdings auf der niedrigsten Stufe. Glücklich geht anders! Nach einem Gelage findet er sich morgens mit blutverschmierter Kleidung vor. Was war geschehen? Er besitzt keinerlei Erinnerung! Kurz darauf erfährt er, daß Rakel brutalst ermordet wurde. Da Svein Finne gerade aus der Haft entlassen wurde, einer der Serientäter die Harry im Laufe seiner vielen Ermittlerjahre ins Gefängnis gebracht hat, steht dieser ganz oben auf Harrys verdächtigen Liste. Er selbst aber gerät immer weiter selbst ins Rampenlicht der Ermittler. Messer ist der 12. Fall für Harry Hole und ist als gebundene Ausgabe im Ullstein Verlag erschienen. Der Schreibstil und die Übersetzung sind spannend und flüssig, allerdings weist die Handlung zwischenzeitlich ein paar Längen auf. Die letzten 150 Seiten haben aber wieder rasant an Fahrt aufgenommen und die Lösung der Fälle, bei dessen Endergebnis Harry seine Finger im Spiel hatte, hat mich dann mit dem Buch versöhnt. Ich freue mich auf weitere Fälle und bedanke mich bei Vorablesen und dem Ullstein Verlag, die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben. 4-5*
Ein spannender etwas düsterer Krimi
von smberge - 11.09.2019
Inhalt: Harry Hole steht vor den Scherben seines Lebens. Er ist vom Dienst als Ermittler bei der Osloer Polizei suspendiert, seine Frau Rakel hat ihn verlassen und er ist wieder dem Alkohol verfallen. Doch es kommt noch schlimmer als er eines Morgens mit Blut an den Händen und an der Kleidung aufwacht und er sich an nichts erinnern kann. Er war am Vortag in einer Kneipe und hat sich mal wieder betrunken. Er wird von etwas rätselhaften Flashbacks heimgesucht. Zusammen mit seinen alten Freunden Kaja Solness und Björn Holm macht er sich daran, herauszufinden, was in dieser Nacht passiert ist. Harry vermutet, dass Svein Finne hinter der Tat steckt, ein alter Bekannter aus einem alten Fall, der jetzt wieder aus dem Gefängnis entlassen ist. Meine Meinung: Ich hatte anfangs etwas mit dem Buch zu kämpfen. Dieses Buch ist der 12. Teil der Harry Hole Reihe von Jo Nesbo und das erste für mich. Ich musste mich erstmal an die Personen gewöhnen und an die Rolle, die sie in Harrys Leben spielen. Als ich mir hier etwas den Überblick verschafft habe, konnte ich entspannt in die Handlung einsteigen. Harry ist eigentlich ein recht sympathischer Ermittler, der jedoch in diesem Buch sehr vom Leben gebeutelt wird. Auf mich wirkte die Geschichte etwas düster, strahlt Harry doch etwas Verzweifeltes aus. So war ich mir auch nicht sicher, ob er vielleicht doch zum Mörder geworden ist. Harry ist aber auch ein genialer Ermittler, der trotz der Unsicherheit über seine eigene Rolle die inoffiziellen Ermittlungen zielstrebig führt und die einzelnen Hinweise zu einem Gesamtpuzzle zusammenbaut. Der Fall selber ist dramatisch und sehr spannend. Bis zur letzten Seite ist unklar, wer wohl der Täter ist, auch wenn Harry von Anfang an einen Verdacht hegt. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Atmosphäre doch teilweise sehr düster ist. Das Buch ist spannend, flüssig geschrieben und angenehm zu lesen.
Das Ende für Harry?
von Anett Heincke - 09.09.2019
"Messer" von Jo Nesbo habe ich in der Print-Ausgabe gelesen. Es hat 575 Seiten. Die Geschichte ist in vier Teile mit 53 Kapiteln gegliedert. Es ist der 12. Teil mit Harry Hole. Harry hat alles verloren, seine Frau Rakel und auch seinen Job an der Polizeihochschule. Er ist, wie so oft schon, in alte Strukturen zurückgefallen, trinkt bis zur Besinnungslosigkeit und kann sich eines Morgens nicht mehr daran erinnern, was am Abend vorher passiert ist. Unverständlicherweise arbeitet er wieder bei der Polizei, allerdings nur als einfacher Ermittler. Als es neue Spuren zu dem brutalen Vergewaltiger Svein Finne gibt, verbeißt er sich darin und tut alles, um ihn erneut zu fassen. Bis er merkt, dass dieser für den neuen Mord nicht verantwortlich ist. Da es ein sehr persönlicher Fall ist, darf er selbst nicht ermitteln. Was ihn aber nicht davon abhält und er die Geduld und Hilfsbereitschaft seiner Freunde und Kollegen sehr beansprucht. Seine frühere Kollegin Kaja taucht wieder auf und ist ihm sehr behilflich. Auch Katrin Bratt, die das Dezernat jetzt leitet, und Björn Holm, ihr Mann, erweisen sich als gute Freunde. Dann gibt es noch Alexandra, die Neue im Labor. Natürlich hat Harry auch seine üblichen Frauengeschichten am Laufen. Er kommt damit klar, aber die Frauen sind untereinander ganz schön eifersüchtig. Zuerst gerät Harry selbst in Verdacht und dann auch noch in Lebensgefahr, er rafft sich aber immer wieder auf und schmiedet geheime Pläne, seine Unschuld zu beweisen, was am Schluss wieder einmal aufgeht. Es ist eine recht verzweigte und vielschichtige Handlung. Es gibt viele Nebenhandlungen von verschiedenen Personen, die bis zu Aktivitäten in Afghanistan zurückreichen. Diese empfand ich nicht oder nicht in dieser Ausführlichkeit relevant und haben meinen Lesefluss oft unterbrochen. Aber das ist Ansichtssache des Lesers. Ansonsten ist Harry immer noch der Alte, ein Einzelgänger, der mit seinen eigenen Dämonen kämpft und seine Eskapaden vom kompletten Absturz und Frauen durchlebt. Am Ende ist es eine sehr spannende, dramatische, traurige Geschichte, von der sich Harry, wenn überhaupt, wohl nicht so schnell erholen wird. Viele Personen kennt man schon aus den Vorgängerbüchern. Es wird auch ein Geheimnis gelüftet, was aber nicht wirklich überraschend ist, aber letztendlich doch der Auslöser für alles war. Der Schreibstil ist auch wie gewohnt sehr gut, einfach und man kann zügig lesen. Die Charaktere sind wieder gut beschrieben, viele mochte ich, einige auch nicht. Das Cover gefällt mir ebenfalls, es ist einfach gehalten und sagt doch so viel aus.
Harry Hole zum Zwölften - ein spannender Pageturner
von Elisabeth S. - 09.09.2019
Inhalt: Kommissar Harry Hole ist am Boden. Seine Ehe und seine Karriere hat er aufs Spiel gesetzt. Und verloren. Nach einer durchzechten Nacht erwacht er ohne jede Erinnerung. Seine Kleidung ist voller Blut. Und nun beginnt für ihn der wahre Albtraum. Meinung: Harry Hole ist mal wieder ganz unten, seine Frau Rakel hat ihn verlassen und der Alkohol hat ihn wieder fest im Griff. Da erfährt er, dass Rakel erstochen aufgefunden wurde und ab diesem Zeitpunkt befindet sich Harry Hole in seinem persönlichen Alptraum. Dieser 12. Fall für Harry Hole ist ein wahrer Pageturner und der Leser wird in Bezug auf den Mörder immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Ich war tatsächlich einigermaßen geschockt, als sich am Ende des Buches herausstellt, wer Rakel ermordet hat! Der Schreibstil von Jo Nesbo ist wie immer flüssig und bildhaft, die Charaktere der Protagonisten sind gut ausgearbeitet und wer die Reihe kennt, kann deren Weiterentwicklung mitverfolgen. Fazit: Als Fan der Harry-Hole-Reihe habe ich den neuen Fall natürlich sehnsüchtig erwartet und, was soll ich sagen, auch dieses Buch hielt, was ich mir von ihm versprochen hatte, nämlich Spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Für alle Harry-Hole-Fans ein must read, aber auch für alle anderen Krimi-Fans eine absolute Leseempfehlung!
Harry Holes bisher persönlichster Fall
von Ännie - 09.09.2019
Obwohl: Eigentlich ist Harry Hole ja bei seinen Fällen fast immer auch sehr stark persönlich betroffen, schon sein Charakter bedingt, dass sein Privatleben irgendwie immer in alles, was er beruflich tut, hinein strahlt. Doch so tief war der Einschnitt noch nie. Wieder einmal am Boden, verlassen von Rakel, wacht er benommen und sturzbetrunken in seiner kleinen Wohnung auf. Blut an den Händen, auf der Kleidung. Als dann eine Leiche gefunden wird, ist er bis ins Mark erschüttert und besonders schwer wiegt, dass er sich an nichts aus der fraglichen Nacht erinnern kann, stattdessen Flashback-artige kurze Szenen in seinem Hirn aufblitzen, die er nicht einordnen kann und plötzlich Indizien auftauchen, die er einordnen muss. Das alles jedoch nicht in seiner offiziellen Rolle als Kommissar unter Polizeichefin Katrine Bratt, sondern da er suspendiert ist - auch mal wieder - unter dem Radar, zusammen mit Kaja Solness, die noch immer ein wenig unter ihrem gebrochenen Herzen leidet, dass Harry ihr vor Jahren zugefügt hat, und Bjorn Holm, dem Mann von Katrine Bratt, der eigentlich im Erziehungsurlaub weilt. Harry vermutet einen alten Bekannten Svein Finne, den "Verlobten" hinter diesem Mord und anderen Vorfällen in Oslo, doch auch andere Verdächtige tauchen auf und verschwinden wieder, bis eine schreckliche Erkenntnis in Harry Hole wächst¿ Ein typischer Harry Hole, mit den bekannten Haupt- und Nebencharakteren, mit einem Harry, der seiner Rolle treu bleibt, und einem Autor, der mit diesem zwölften Band einen der deutlich besseren Teile der Reihe vorlegt, als mit den letzten beiden Bänden - zumindest in meinen Augen. Der fall ist dramatisch, spannend und macht betroffen. Harry ist Harry, man schüttelt den Kopf über ihn, möchte ihn auch mal feste in den Allerwertesten treffen, aber dann ist er doch wieder der geniale Ermittler, der alle Puzzlestückchen an die richtige Stelle fallen lässt, auch wenn er vorher gar nicht so genau wusste, ob er da einen Teil der Lösung sieht oder ein belangloses Detail. Dafür schätze ich Jo Nesbos Reihe sehr, und sie ist einfach eine Konstante. Genau wie der oftmals ähnliche Ausgang des Buches, der im Unklaren lässt, wie es mit Harry nun weitergeht. Wo geht er hin, kriegt er die Kurve, wenn ja, wie lange und mit wem? Ich glaube, solange Nesbo neue Fälle einfallen, kann er Harry weiter in und aus dem Sumpf steigen lassen, es lohnt sich immer zu lesen. Ich weiß, was ich mir zumindest für die Zukunft wünsche: Einen Harry-Hole- und Oleg-Fauke-Fall! Wenn Oleg mit seiner Ausbildung fertig ist, könnte es doch einen gemeinsamen Fall geben, irgendwelche Vorfälle, die eine Zusammenarbeit der Polizei Oslo und der Finnmark nötig machen? Grandios! Fazit: Es ist der 12. Fall für Harry Hole, einsteigen sollte man mit dem Band sicher nicht, aber ansonsten gibt es an diesem Thriller rein gar nichts zu meckern. Spannungsbogen stimmt, bekannte Charaktere füllen ihre Rollen aus, ohne dass es zu wiederholend oder immer gleich rüberkommt, einfach gut.
Ein grandioser Harry Hole
von Peter - 08.09.2019
Messer - ein großartiger Harry Hole aus der Feder von Jo Nesbo! Harry Hole ist wie leider nicht unbekannt zwischen Suizid und Alkohol gefangen und muss auch noch gegen sich selbst Ermittlungen führen da er als Mörder seiner Frau dargestellt wird, aufgrund seines Blackouts aber keinerlei Erinnerungen daran und sich zudem noch selbst als möglichen Täter ansieht. Das Buch hat viele sehr interessante Nebendarsteller/Nebenrollen zu bieten ebebnso wie Nebenschauplätze die die ganze Handlung immer wieder in Frage stellen und neue Vermutungen aufkommen lassen so das sich auch der Leser nie im ruhigen Fahrwasser befindet! Ein sehr sehr empfehlenswerter Thriller der auch ohne Harry Hole Vorkenntnisse absolute Lesespannung garantiert!
Wie Phönix aus der Asche...
von elke17 - 07.09.2019
¿steigt Harry Hole diesmal nicht empor. Wer dachte, dass er sämtliche Talsohlen der menschlichen Existenz bereits durchschritten hätte, sieht sich getäuscht. Ihm geht es dreckig, richtig schlecht. Nix mehr mit harmonischem Privatleben, dafür volle Kanne Selbstzerstörung. Wieder einmal der Griff zur Flasche. Sein Privatleben liegt in Trümmern, Rakel hat ihn vor die Tür gesetzt, seinen Dozentenjob hat er verloren. Nur gut, dass Katrine Bratt, mittlerweile seine Chefin, ihn zurückgenommen und ein Auge auf ihn hat, ihm etwas zu tun gibt. Denn seine Fähigkeiten als grandioser Ermittler hat er noch nicht verloren. Ein Killer hinterlässt eine blutige Spur und Harry nimmt Witterung auf. Die Morde ähneln denen eines Täters, den er aus der Vergangenheit kennt, den er verhaftet hat. Aber wenn er glaubt, dass sich mit dessen Überführung wieder alles zum Guten wendet, sitzt er einem Irrtum auf. Denn es kommt für ihn viel schlimmer, als er es sich jemals hätte vorstellen können¿ Mit "Messer" sind wir mittlerweile beim zwölften Band der Reihe, und obwohl es einige Muster gibt, die wir bereits, wie auch zahlreiche Personen, aus den Vorgängern kennen, hat Jo Nesbø doch noch den einen oder anderen Pfeil im Köcher, mit dem er seine Leser überrascht. Der Plot mit den beiden parallel verlaufenden Handlungssträngen ist gelungen, sorgt für Tempo, bringt Abwechslung und hält das Interesse hoch. Und dennoch gibt es auch Längen, besonders dann, wenn Hole über das Leben philosophiert, im Selbstmitleid badet. Bereits zur Genüge bekannt aus den Anfangsbänden der Reihe. Hier wäre weniger mehr gewesen, hätte der Qualität dieses Krimis nicht geschadet. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Ganz besonders dann, wenn man sich anschaut, was die skandinavischen Krimis, die seit geraumer Zeit die Buchhandlungen und Bestseller-Listen fluten, im Vergleich zu bieten haben. Von daher¿volle Punktzahl!
Harry ist zurück
von raschke64 - 06.09.2019
Harry Hole ist jetzt wieder ganz unten. Nachdem ihn seine Frau aus dem Haus geworfen hat, verfällt er in seine alten Muster und trinkt sich quasi bis zur Besinnungslosigkeit. Seinen Job bei der Polizeihochschule hat er damit verloren und arbeitet jetzt wieder als ganz einfacher Ermittler bei der Kriminalpolizei. Und bekommt es gleich mit einem alten Bekannten zu tun, denn der mehrfache Vergewaltiger Svein Finne ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Ist er auch der Mörder von Rakel! Das neue Buch um Harry Hole hat mir sehr gut gefallen und ich empfand es als eines der besten dieser Reihe. Über die Qualität des Autos muss man nicht viele Worte verlieren. Mir hat aber gut gefallen, dass er Harry wieder zu seiner alten Schwäche und damit aber gleichzeitig zu seiner Stärke zurückgeführt hat. Harry als treusorgender Ehemann und Lehrer ohne Alkohol war auf Dauer nicht mehr der alte Harry. So musste etwas passieren, damit die Reihe nicht in Langeweile versinkt. Das ist dem Autor mit dem Tod von Harrys Frau gelungen. Die weiteren Ermittlungen waren vom Feinsten. Es wird ein Verdächtiger nach dem anderen präsentiert, um fast gleichzeitig wieder entlastet zu werden, und so hat man fast bis zum Ende keine Ahnung, wie die Sache wirklich ausgehen wird.
Ist Harry Hole am Ende?
von Jo Nesbø - 04.09.2019
Ich bekenne mich, ich liebe die Bücher über Harry Hole! Und natürlich musste Messer sofort bei mir einziehen- 24€ ist ein stolzer Preis, aber für zwei Kinokarten und Popcorn bezahlt man ja auch nicht weniger- nur hier hat man vom Koofkino sehr viel länger etwas! Es beginnt traurig, Harrys große Liebe hat sich von ihm getrennt und wird Tod in ihrem Haus aufgefunden. In einem weiteren Erzählstrang begleiten wir eine junge Frau die nicht nur vergewaltigt wird, sondern ihren Peiniger nicht zu entkommen scheint- er taucht immer wieder auf und auch hier ist es sehr spannend ob und wie sich diese Gegebenheiten miteinander verknüpfen! Es gibt für Harry einige Verdächtige und jeder könnte mit seiner Geschichte den Mord begangen haben. Der Weg zur Lösung lässt den Leser mitfiebern und nach und nach Weiß man gar nicht mehr wer es denn nun gewesen ist. Ich hatte viele Vermutungen und keine war richtig- das Ende war unvermutet und stimmig. Mir hat das Buch Messer sehr gut gefallen, ich hatte viele spannende Lesestunden und gestört hat mich eigentlich nur die Alkoholsucht unseres Protagonisten- aber zum Geschehen passt es ja- deswegen bekommt der Wälzer trotzdem von mir die volle Punktzahl! Klare Kaufempfehlung!
Werden Harrys Abenteuer jemals langweilig? Bis jetzt noch nicht!
von lacastra - 04.09.2019
Bei schon lange fortgeführten Reihen wie Jo Nesbos Büchern um Protagonist Harry Hole muss man sich zwangsläufig irgendwann die Frage stellen, Reicht es nicht bald? . Die Antwort ist in diesem Fall auch nach dem aktuellen Buch Messer ein ganz klares Nein . Harrys Privatleben wird gleich zu Beginn auf den Kopf gestellt, allein und von Selbstvorwürfen geplagt, gibt er sich erneut der Alkoholsucht hin (sicher braucht ein Ermittler schlechte Eigenschaften die ihn menschlich machen, aber das ist tatsächlich ein Aspekt der mich mittlerweile etwas stört). Schließlich wacht er irgendwann wotwörtlich mit Blut an den Händen auf und begibt sich auf eine lebensverändernde Ermittlungstour. Was ein Buch dieser Art für mich an Zutaten braucht sind, durchgehende Spannung, ein guter und nachvollziehbarer Plot sowie die ein oder andere schockierende Wendung. Hier macht Jo Nesbo wie gewohnt fast alles richtig und liefert in altgedienter Weise ab. Wer wirklich jeden Teil der Reihe gelesen hat, der wird wahrscheinlich ab und an die ein oder andere kleinere Länge überbrücken müssen, man wird aber stets belohnt. Nicht das beste Buch der Reihe (für mich persönlich immer noch Rotkelchen), aber das ist wohl eher Geschmackssache. Mit den anderen mithalten kann es definitiv. Alle Leser die Harry Holes Fälle bis jetzt mochten greifen wahrscheinlich sowieso zu, wer noch keine Bekanntschaft mit ihm gemacht hat, sollte dies nun endlich nachholen.
Sündenbock
von Anonym - 03.09.2019
Die Ehe zwischen Rakel und Harry Hole war nie einfach, doch nun hat sie ihn vor die Tür gesetzt. In einer kleinen Wohnung hat er das nötigste - allem voran seine Schallplattensammlung - untergebracht. Die meiste Zeit verbringt er mit alkoholhaltigen Getränken in der Hand. Seine Chefin Katrine hat betraut ihn nur noch mit Fällen, bei denen er nichts falsch machen kann. Er bekommt mit, dass Svein Finne wieder auf freiem Fuß ist, ein brutaler Vergewaltiger, der seine Opfer weiterhin beobachtet und bedroht hat. Er war einer der ersten, die Harry Hole hinter Gitter gebracht hat und Svein Finne war schwer zu fassen. Als es wieder eine Vergewaltigung gab deutet alles auf ihn hin, doch wieder gleitet er durch die Polizeifahndung. Harry glaubt, dass er der einzige ist, der es schafft. Doch auch er wird bedroht. Auch ohne die Vorgängerthriller um den schwierigen Ermittler Harry Hole zu kennen wird man von der Handlung gefesselt. Immer wieder gibt es Rückblicke, wie er zu dem wurde, was er ist. Bei der Suche nach einem Mörder rätselt man mit, glaubt zu wissen, warum und wer es war und wird wieder auf eine andere Fährte geschickt bis der Sündenbock feststeht. Die Spannung daraus wie die psychologische Aufarbeitung der Protagonisten und den hervorragenden Schreibstil machen den Thriller äußerst lesenswert.
Das beste Buch des Genres; ein wahrer Pageturner!
von lesebiene - 03.09.2019
Meine Meinung: Lange Zeit habe ich auf den neuen Fall für Harry Hole hingefiebert und war umso erfreuter ihn dann endlich in der Hand halten zu dürfen. Mein Resultat am Ende des Buch ist, ich liebe diese Bücher, ich liebe Harry Hole und dieser Fall ist wahrscheinlich der beste und dramatischste Fall aus der Feder von Jo Nesbø den ich je lesen durfte !!! Denn was der Spannungskünstler aus Norwegen mit dem 12. Teil der Reihe schafft ist einzigartig und an Spannung und Wendungen kaum zu überbieten, man verschlingt dieses Buch in kürzester Zeit, weil man schlicht wissen muss, wie es zu Ende geht und was hier für ein verrücktes Spiel gespielt wird. Und dabei lockt Jo Nesbø seine Leser stets auf komplett falsche Fährten, die so intelligent konstruiert sind, dass man sich sicher ist, den Täter zu kennen, doch am Ende kommt alles ganz anders. Doch Jo Nesbo schafft viel mehr, er schafft ein melancholisches Buch, einen Harry Hole, der am Ende seiner Kräfte erscheint und dabei sein Leben Revue passieren lässt. Und als Fan der erste Stunde (so wie ich es bin) geht man diese Reise bewegt mit, man hat einen Kloß im Hals und so manches Mal, kann man sich ein kleines Tränchen nicht verkneifen. Bei all der gut dosierten Rührseligkeit, bleibt der Fall nie auf der Strecke, der Spannungsbogen steigt von Seite zu Seite und am Ende sitzt man mit offenem Mund vor einer Geschichte, die PERFEKT war. Der lebenskluge und atmosphärische Schreibstil rundet dieses Gesamtbild einfach nur ab, ein Thriller, wie es sie nur wenige gibt. Mein Fazit: Man liest dieses Buch nicht nur, man lebt es und am Ende einer emotional spannenden Reise, liebt man es. Man wird im Genre des Thrillers, kaum ein besseres Buch finden können. Fazit, Fazit: LESEN!!!!!!
Band 12 der Reihe
von buchleserin - 03.09.2019
"Messer" ist Band 12 der Harry-Hole-Krimi-Reihe. Harry Hole trinkt wieder. Seine Frau Rakel hat ihn rausgeworfen. Bei der Polizei arbeitet Harry z.Zt. als einfacher Ermittler. Ein neuer und auch alter Fall: Svein Finne genannt "der Verlobte", ein brutaler Vergewaltiger, ist aus dem Gefängnis raus und treibt wieder sein Unwesen. Harry folgt seiner Spur. Doch es wird noch so richtig schlimm für Harry, als er eines Morgens aus dem Suff aufwacht, seine Kleidung blutbeschmiert ist und er selbst keine Erinnerung hat an die letzte Nacht. Dieser Band der Reihe ist sehr emotional und das weitere Geschehen wird sehr hart für Harry. Der Anfang dieses Krimis konnte mich noch fesseln, danach wurde es irgendwie etwas langatmig und zäh zu lesen. Diesmal dauerte es etwas länger, bis mich diese Story so richtig packen konnte. Vielleicht war ich auch zu überrascht von dem Mordopfer. Doch irgendwann war ich so gefesselt von dem Ganzen, habe alle möglichen Leute verdächtigt und war am Ende ziemlich verblüfft über die Auflösung. Jo Nesbo versteht es wirklich gut, falsche Fährten zu legen. Dieser Krimi ist voller unerwarteter Wendungen. Ich mag diesen Harry Hole sehr gerne als Ermittler, obwohl er inzwischen ein ziemlich kaputter Typ ist und ein großes Alkoholproblem hat. Für Harry-Hole-Fans eine klare Leseempfehlung.
Pageturner
von wusl - 02.09.2019
Wieder mal muss mit Harry Hole durch ein tiefes tiefes Tal. Vielleicht sein schlimmster Absturz, denn dieser geht diesmal einher mit einem großen persönlichen Verlust. Das wirft ihn persönlich so um, dass man überrascht ist, dass er zumindest beruflich noch so gut wie immer funktioniert. Durch diesen Fokus versucht er, den inneren Teufeln zu entkommen. Wenigstens für eine kurze gnädige Zeit, denn ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er nach diesem Fall hier noch jemals der Alte sein wird. Ich schätze Nesbo u.a. auch deshalb, weil seine Kriminalromane immer für ein paar überraschende Wendungen gut sind. Hier enttäuscht er auch diesmal seine Leser nicht aber man muss sehr aufmerksam am Ball bleiben, damit man die trickreichen Feinheiten auch wirklich genießen kann. Auf der Jagd nach einem Serientäter gibt Harry Hole diesmal das Letzte und sein alter Feind, der Alkohol macht ihm das Leben schwer. Ich kenne kaum einen literarischen Kommissar, der weniger zum Helden taugt, wie Harry. Und gerade dafür liebe ich ihn und auch wenn es nichts hilft, würde ich ihm wünschen, dass Nesbo ihm mal wieder eine Auszeit von seiner Sucht gönnt. Ein Pageturner vom Feinsten.
Ein absoluter Pageturner!
von Nijura - 01.09.2019
Harry Holes Frau Rakel wird erstochen in ihrer Wohnung gefunden. Natürlich ist Harry sofort der Hauptverdächtige, da sich seine Frau vor kurzem von ihm getrennt hatte. Außerdem darf Harry nicht offiziell ermitteln. Natürlich lässt der Mord an seiner Frau Harry nicht ruhen und er findet schon bald mehrere Verdächtige. Svein Finne, ein Vergewaltiger, den Harry vor Jahren ins Gefängnis gebracht hat, hätte ein absolut ausreichendes Motiv Rakel zu ermorden, da Harry zudem seinen kriminellen Sohn erschossen hat. Auge um Auge - Zahn um Zahn? Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan der Reihe um Harry Hole, vor allem die letzten Bücher der Reihe haben alle durchweg 5 Sterne von mir erhalten. trotzdem schafft es Jo Nesbø immer noch besser zu werden, dieser Kriminalroman war wieder ein hervorragender Pageturner. Ich habe abwechselnd das Buch gelesen und das Hörbuch gehört. Das Buch/Hörbuch ist durchgängig spannend, ich konnte es kaum aus den Händen legen. Und der Titel ist Programm, es geht viel um Messer. Zum einen ist da Harry Hole, der durch den Verlust von Rakel immer mehr dem Alkohol verfällt, sich aber doch zusammen reißen kann und herauszufinden versucht, wer seine geliebte Frau ermordet haben könnte. Obwohl er ein Säufer und ein Fremdgänger ist, kann man ihm irgendwie nicht böse sein, er zieht all meine Sympathie auf sich. Dann ist da noch Svein "Verlobter" Finne, der abscheuliche Vergewaltiger, der selbst mit seinen 70 Jahren immer noch versucht, seinen Samen weiter zu verbreiten. Er schwängert seine Opfer, sagt sie seien nun verlobt und droht ihnen mit dem Tod, wenn sie sein Kind nicht austragen. Als Leser spürt man regelrecht die Gefahr, die von dem seltsamen Mann ausgeht, der angeblich riechen kann, wenn die Frau ihre fruchtbaren Tage hat und die Fähigkeit hat, plötzlich auf- und wieder abzutauchen. Und Dagny Jensen, das neueste Opfer von Svein Finne. Sie versucht sich gegen den Mann zu wehren, geht trotz seiner Drohungen zur Polizei und stellt fest, dass diese ihr keinen ausreichenden Schutz bieten kann. Ich konnte ihre Angst sehr gut nachvollziehen. Es gibt noch viele weitere interessante Protagonisten, die allesamt gut beschrieben sind, kein Charakter bleibt flach. Die Handlung ist sehr gut durchdacht, es gibt viele Verdächtige, ich wurde sehr oft auf die falsche Spur geführt und die Auflösung war für mich eine totale Überraschung. Der Krimi ist eins meiner Highlights dieses Jahres. Fazit: Ein überaus spannender Pageturner. Absolute Leseempfehlung!
Ungewöhnliche Lösung
von Paul Schmitz - 01.09.2019
Harry Hole ist am Boden, denn seine Frau Rakel hat ihn verlassen und seinen Job an der Polzeihochschule hat er auch verloren. Er versucht sich die Wirklichkeit rosiger zu saufen. Da wird Rakel ermordet. Kann es sein, dass Harry selbst es im Suff gemacht hat? Oder war es Svein Finne, ein notorischer Vergewaltiger, den Harry einst hinter Gitter gebracht hatte? Spannung ist das Stichwort, das den ganzen Roman durchzieht. Nesbø beschreibt den Fortgang der Handlung von verschiedenen Seiten, mit wechselnden Personen als Protagonisten. Dabei ist Harry Hole natürlich seine Hauptperson. Dessen Gedanken, seine inneren Zweifel, sein totaler Absturz stehen im Mittelpunkt. Das Buch ist leicht zu lesen und recht stringent geschrieben. Kein Hin- und Herspringen in verschieden Erzählebenen. Rückblicke sind plausibel und passend eingesetzt. Nesbø schafft es mühelos, Spannung literarisch hochwertig zu servieren, bis zum überraschenden und ungewöhlichen Ende.
Harry Hole Version 12 Punkt 0 - Jetzt in Selbstmitleid ertrinkend
von Xirxe - 01.09.2019
Der fast schon glückliche Harry Hole aus Band 11 ist nun ganz unten: Seine geliebte Rakel, sein Lebensinhalt, hat ihn aus dem Haus geworfen und eine Versöhnung scheint nicht in Sicht. Und dann trifft ihn ein Schicksalsschlag, wie es schlimmer nicht sein kann. Er reisst sich zusammen und tut das, was er am Besten kann: Ermitteln. Doch je weiter er kommt, umso schlimmer wird es. Ich bin ein begeisterter Hole-Fan, habe alle Bände gelesen und mich sehr auf dieses Buch gefreut. Nun weiss ich: Ich hätte das nicht tun sollen. Die Enttäuschung wäre vermutlich nicht so groß ausgefallen. Denn dies ist mit Abstand das schwächste Buch dieser Reihe. Statt eines spannenden Kriminalfalles, bei dessen Ermittlungen ein bestimmtes Thema ausführlich an die Lesenden gebracht wird wie es sonst der Fall ist, geht es dieses Mal fast ausschliesslich um Harry Holes privates Umfeld und seine Befindlichkeiten. Endlos werden seine selbstzerstörerischen Gedanken wiedergegeben, die nicht gerade zur Spannung beitragen. Dazu kommen derart abstruse Konstellationen, dass ich mich immer wieder fragte, was der Autor wohl beim Schreiben geraucht hat. Beispielsweise ein über 70jähriger, der in drei Minuten junge Frauen in der Öffentlichkeit vergewaltigt, um sich fortzupflanzen. Oder ein extremer Alkoholiker, den die Frauen auch über Jahre hinweg nur so anhimmeln, egal in welchem Zustand er sich befindet. Das ist Alles so unglaubwürdig und verschroben, dass ich kaum glauben kann, dass es vom selben Autor kommt wie die vorherigen zwölf Bände. Die Lösung des Ganzen ist wie gewohnt überraschend, auch wenn hier ziemlich mit der Holzhammermethode dargelegt wird: Jede und Jeder kann zum kaltblütigen Mörder werden. Zudem ist es sicherlich auch so geplant, dass es eine weitere Fortsetzung um und mit Harry Hole geben wird, so offen wie dieses Ende ist. Dann bleibt nur zu hoffen, dass Harry Hole in Version 13 Punkt 0 wieder wie ein Phönix aus der Asche auftaucht.
Harry vor seiner härtesten Prüfung
von cabotcove - 01.09.2019
Harry vor seiner härtesten Prüfung Wir haben ihn wieder, unseren Harry. Im Ernst: er mutet doch wirklich wie ein guter, alter Freund oder ein Onkel an, den man zwar nicht oft sieht, sich aber immer freut, wenn man es tut... Harry Hole¿s 12. Fall ist zugleich wohl sein persönlichster - und schwerster... Denn er selbst ist nicht unbedingt in der Verfassung seines Lebens, vorsichtig ausgedrückt: Harry Holes Albtraum ist wahr geworden. Die Liebe zu seiner Frau Rakel war nicht groß genug. Sie hat ihn verlassen. Dass er seitdem wieder trinkt, dass er seinen Job an der Polizeihochschule verloren hat: Nebensache. Nichts zählt außer diesem Verlust. Um halbwegs durch den Tag zu kommen, arbeitet Harry wieder bei der Polizei, als einfacher Ermittler. Als er auf die Spur eines Mannes stößt, den er nach wie vor für einen brutalen Vergewaltiger hält, folgt er dieser Fährte. Schon einmal hat Harry Svein Finne hinter Gitter gebracht, und das will er auch wieder tun. Doch eines Morgens wacht Harry auf, ohne jede Erinnerung an die Nacht. Seine Kleidung ist voller Blut. Und nun beginnt für den ehemaligen Star des Osloer Polizeipräsidiums der wahre Albtraum. Harry Hole steht vor seiner härtesten Prüfung... Mann Mann Mann - nach den letzten Fall von Harry dachte ich, nun ist mal langsam gut und alles auserzählt, da der leider auch recht langatmig war. Doch hier war wieder "der alte Jo Nesbo" da - der, der einen wahnsinnig fesselt, so dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann, bis man das Buch durchgelesen hat. Hier war das wieder der Fall und das freute mich total. Ich hoffe, das nächste Buch von Nesbo kann mich wieder so von sich begeistern.
Der unangenehme Verlobte
von Tintenherz - 31.08.2019
Das Cover ist eindrucksvoll mit einem großen M und einem einsamen Fuchs auf schwarzem Hintergrund gestaltet. Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und sehr lebendig. Die Geschichte dreht sich um den Serienvergewaltiger Svein Finne, der nach 20 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird und seine Untaten wieder aufnimmt. Kommissar Harry Hole, der von seiner Frau Rakel verlassen wird und derzeit am Boden ist, nimmt die Ermittlung auf und das Katz- und Mausspiel beginnt. Die Hauptfigur Harry, Experte für Serienkiller, ist total auf Svein Finne fixiert. Ihn treibt Trauer und Hass an. Hole verfolgt mit unkonventionellen Mitteln die Spur des Täters und gerät selbst in den Fokus. Die Suche begeistert mit einer Spannung, die sich immer mehr steigert und am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Der Aufbau der Handlung ist sehr schlüssig und leicht zu verfolgen. Es entstehen immer neue Verwicklungen und überraschende Wendungen. Auch wenn man die Vergänger dieser Buchreihe nicht gelesen hat, kommt man schnell in die Geschichte hinein. Fazit: Ein extrem spannungsgeladenes Buch mit überraschenden Wendungen!
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