Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Ecke - aus meinem Hundeleben und andere Geschichten als Buch
PORTO-
FREI

Ecke - aus meinem Hundeleben und andere Geschichten

Paperback.
Buch (kartoniert)
Am 30. 03. 1921, wurde ich in Oranienbaum bei Dessau geboren. Dort betrieben meine Eltern ein Friseurgeschäft. In ihrer Obhut lebte ich bis zur Beendigung meiner Schulzeit sorglos. Ab 1. 04 1935 erlernte ich das Friseurhandwerk in Coswig/Anhalt. Im A … weiterlesen
Buch

10,00*

inkl. MwSt.
Portofrei
Lieferbar innerhalb von zwei bis drei Werktagen
Ecke - aus meinem Hundeleben und andere Geschichten als Buch

Produktdetails

Titel: Ecke - aus meinem Hundeleben und andere Geschichten
Autor/en: Joachim Maschke

ISBN: 3899068432
EAN: 9783899068436
Paperback.
Books on Demand

23. November 2005 - kartoniert - 220 Seiten

Beschreibung

Am 30. 03. 1921, wurde ich in Oranienbaum bei Dessau geboren. Dort betrieben meine Eltern ein Friseurgeschäft. In ihrer Obhut lebte ich bis zur Beendigung meiner Schulzeit sorglos. Ab 1. 04 1935 erlernte ich das Friseurhandwerk in Coswig/Anhalt. Im April 1939 begann meine Arbeits-dienstzeit. Bei Ausbruch des Krieges zog man mich als Infantrist zur Wehrmacht ein. An der Ostfront verlor ich im April 1942 mein rechtes Bein. Trotz der Behinderung habe ich stets versucht mein Leben so zu gestalten, dass ich den Anforderungen des Alltages gerecht werde.
Das Ende des dritten Reiches, endete für mich in einem Fiasko. Als Werwolfverdächtiger verhaftete mich der NKWD im Juli 1945. Wie tausende von Frauen und Männern, von der Außenwelt total isoliert, verbrachte ich bis Ende Januar 1950 in den sowjetischen Speziallägern Torgau, Mühlberg und Buchenwald. Durch die über vier Jahre dauernde Trennung, ging meine 1944 geschlossene Ehe in die Brüche. Diese Tatsache und die Erlebnisse in den Lagern führten dazu, dass ich der herrschenden Gesellschaftsordnung in der DDR keine Sympathien entgegenbrachte.
Auf Grund meiner Körperbehinderung konnte ich meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Ich schulte zum Wirtschaftskaufmann mit sehr gutem Erfolg um. Unmittelbar vor der Beendigung meiner Umschulung, verhaftete mich die Stasi in Halle von der Straße weg, mit der Begründung, dass ich nach meiner Heimkehr im Frühjahr 1950 in Westberlin Angaben über die unmenschlichen Zustände und in den Speziallägern Verstorbene gemacht hatte. Diese Tatsache hatte zur Folge, nachdem ich das Angebot für die Stasi zu arbeiten ablehnte, dass ich nach fast sechsmonatiger Einzelhaft im Stasigefängnis "Roter Ochse" in Halle/Saale, im Sommer 1951, zu einer zweieinhalbjährigen Zuchthausstrafe verurteilt wurde. Im Oktober 1953 entließ man mich auf Grund eines Gnadengesuches vorzeitig aus der Strafvollzugsanstalt Magdeburg Sudenburg. Ich zog zu der Frau, die ich während meiner Umschulung in Halle kennenlernte nach Haldensleben. Unmittelbar nach meiner Entlassung heiraten wir. Die Ehe fand durch ihren Tod 1976 ein Ende.
Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ich als politisch Vorbestrafter in der DDR eine Arbeit bekam in der ich sehr erfolgreich wirkte. Ich erwarb in der Zeit bis 1962 zwei Staatsexamen (Betriebswirtschaft und Pädagogik). Obwohl ich mich politisch kaum betätigte, bekam ich auf Grund meiner, durch die Abendstudien erworbenen Kenntnisse verantwortungsvolle Tätigkeiten übertragen.
Heute lebe ich mit meiner dritten Frau zufrieden in einem Eigenheim HaIdensleben.

Portrait

Am 30. 03. 1921, wurde ich in Oranienbaum bei Dessau geboren. Dort betrieben meine Eltern ein Friseurgeschäft. In ihrer Obhut lebte ich bis zur Beendigung meiner Schulzeit sorglos. Ab 1. 04 1935 erlernte ich das Friseurhandwerk in Coswig/Anhalt. Im April 1939 begann meine Arbeitsdienstzeit. Bei Ausbruch des Krieges zog man mich als Infantrist zur Wehrmacht ein. An der Ostfront verlor ich im April 1942 mein rechtes Bein. Trotz der Behinderung habe ich stets versucht mein Leben so zu gestalten, dass ich den Anforderungen des Alltages gerecht werde. Das Ende des dritten Reiches, endete für mich in einem Fiasko. Als Werwolfverdächtiger verhaftete mich der NKWD im Juli 1945. Wie tausende von Frauen und Männern, von der Außenwelt total isoliert, verbrachte ich bis Ende Januar 1950 in den sowjetischen Speziallägern Torgau, Mühlberg und Buchenwald. Durch die über vier Jahre dauernde Trennung, ging meine 1944 geschlossene Ehe in die Brüche. Diese Tatsache und die Erlebnisse in den Lagern führten dazu, dass ich der herrschenden Gesellschaftsordnung in der DDR keine Sympathien entgegenbrachte. Auf Grund meiner Körperbehinderung konnte ich meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Ich schulte zum Wirtschaftskaufmann mit sehr gutem Erfolg um. Unmittelbar vor der Beendigung meiner Umschulung, verhaftete mich die Stasi in Halle von der Straße weg, mit der Begründung, dass ich nach meiner Heimkehr im Frühjahr 1950 in Westberlin Angaben über die unmenschlichen Zustände und in den Speziallägern Verstorbene gemacht hatte. Diese Tatsache hatte zur Folge, nachdem ich das Angebot für die Stasi zu arbeiten ablehnte, dass ich nach fast sechsmonatiger Einzelhaft im Stasigefängnis "Roter Ochse" in Halle/Saale, im Sommer 1951, zu einer zweieinhalbjährigen Zuchthausstrafe verurteilt wurde. Im Oktober 1953 entließ man mich auf Grund eines Gnadengesuches vorzeitig aus der Strafvollzugsanstalt Magdeburg Sudenburg. Ich zog zu der Frau, die ich während meiner Umschulung in Halle kennen lernte nach Haldensleben. Unmittelbar nach meiner Entlassung heiraten wir. Die Ehe fand durch ihren Tod 1976 ein Ende. Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ich als politisch Vorbestrafter in der DDR eine Arbeit bekam in der ich sehr erfolgreich wirkte. Ich erwarb in der Zeit bis 1962 zwei Staatsexamen (Betriebswirtschaft und Pädagogik). Obwohl ich mich politisch kaum betätigte, bekam ich auf Grund meiner, durch die Abendstudien erworbenen Kenntnisse verantwortungsvolle Tätigkeiten übertragen. Heute lebe ich mit meiner dritten Frau zufrieden in einem Eigenheim HaIdensleben.
Entdecken Sie mehr
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.