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Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Roman. Originaltitel: La Disparition de Stephanie Mailer.
Buch (gebunden)
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Joël Dicker ist zurück - so intensiv, stimmungsvoll und packend wie "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert".--- Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein sch … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Verschwinden der Stephanie Mailer
Autor/en: Joël Dicker

ISBN: 3492059392
EAN: 9783492059398
Roman.
Originaltitel: La Disparition de Stephanie Mailer.
Übersetzt von Amelie Thoma, Michaela Meßner
Piper Verlag GmbH

2. April 2019 - gebunden - 672 Seiten

Beschreibung

Joël Dicker ist zurück - so intensiv, stimmungsvoll und packend wie "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert".--- Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau ... - Die idyllischen Hamptons sind Schauplatz einer fatalen Intrige, die Joël Dicker mit einzigartigem Gespür für Tempo und erzählerische Raffinesse entfaltet. --- "Macht süchtig!" Elle

Trailer

Portrait

Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Seine Bücher »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« und »Die Geschichte der Baltimores« wurden weltweite Bestseller und über sechs Millionen Mal verkauft. Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«, das in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012 wurde und dessen Übersetzungsrechte mittlerweile schon in über 30 Sprachen verkauft wurden, erhielt Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Mit »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« konnte er an seine Erfolge anknüpfen und schaffte es ebenfalls auf die Bestsellerlisten.

Pressestimmen

"Raffiniertes Mordrätsel", Münstersche Zeitung, 15.05.2019
Bewertungen unserer Kunden
Spannender Krimi und kunstvolle Studie einer Kleinstadt
von Kleine_Raupe - 14.05.2019
Der Polizist Jesse Rosenberg steht kurz vor der Pensionierung. Er gilt als der "Hundertprozentige", weil er alle seine Fälle gelöst haben soll. Doch eines Tages tritt die Journalistin Stephanie Mailer an ihn heran und fragt, ob sie ihn den "Neunundneunzigprozentigen" nennen dürfe, denn einen Fall habe er nicht gelöst. Es handelt sich um einen brutalen Vierfachmord, der vor zwanzig Jahren in der Stadt Orphea begangen wurde. Der damalige Bürgermeister, seine Familie und eine Joggerin wurden umgebracht, am Abend als die Premiere eines Theaterfestivals stattfinden sollte. Rosenberg und sein Freund und Kollege Derek Scott wurden mit den Ermittlungen betraut. Nach einiger Zeit konnten sie den Mörder ermitteln, jedenfalls haben sie das zwanzig Jahre lang geglaubt. Doch Stephanie Mailer hat Informationen, die das Verbrechen in neuem Licht zeigen. Ihre Andeutungen lassen Jesse keine Ruhe. Als Stephanie verschwindet, nimmt er trotz Widerständen die Ermittlungen auf. Zeitgleich soll es in Orphea wieder ein Theaterfestival geben, was einen ganzen Rattenschwanz an Problemen nach sich zieht¿ "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" ist mein zweites Buch von Joel Dicker, ich kannte bereits "Die Geschichte der Baltimores", welches ich nur mittelmäßig fand. Meine Erwartungen an dieses Buch waren also nicht besonders hoch. Im ersten Drittel hatte das Buch auch ein paar Längen, ich musste anscheinend erstmal in Orphea ankommen und mit den zahlreichen Personen warm werden. Es hat mich ein bisschen verwirrt, dass es so viele Perspektivwechsel gibt. Die Abschnitte sind immer mit dem Namen einer Person überschrieben, aber innerhalb des Abschnittes wechselt der Blickwinkel noch oft. Wenn man sich aber erstmal daran gewöhnt hat, ist es eher faszinierend als störend. Der Roman ist wie ein Puzzle, dass der Autor nach und nach für den Leser zusammensetzt. Ich lese viele Krimis und weiß oft schon früh, wer der Mörder ist. Hier hatte ich einen Verdacht, habe mich dann aber sehr gefreut, dass der nicht bestätigt wurde. Den Mörder/die Mörderin (wer weiß¿) hatte ich nicht auf dem Schirm! Meine Inhaltsangabe oben ist auch keineswegs vollständig, es gibt noch zahlreiche weitere Figuren und Nebenhandlungen. Ein weniger talentierter Autor hätte sich vielleicht in den vielen Handlungssträngen verloren, nicht so Joel Dicker. Ihm gelingt es, die Stränge am Ende zu einem kunstvollen Ganzen zu verweben. Das Buch liest sich wie ein Krimi, ist aber doch eher Charakterstudie einer Kleinstadt und ihrer Bewohner. Ich fand es ungewöhnlich und faszinierend. Am Ende beweist der Autor auch noch, dass er Humor hat! Ich habe erst laut gelacht und das Buch dann mit einem Lächeln zugeklappt. Fazit: Ein Buch, welches seinem Leser zahlreiche Rätsel aufgibt und ihn in Atem hält, nicht nur durch unvorhergesehene Wendungen, sondern auch durch toll gezeichnete Personen und vor allem meisterlich miteinander verwobene Handlungsstränge. Für mich ein Lesehighlight 2019!
Neue Ermittlungen nach 20 Jahren
von Langeweile - 14.05.2019
Inhalt: Bei der Feier zur Verabschiedung von Jesse Rosenberg, der allgemein als Mr. 100 % bezeichnet wird, taucht die Journalistin Stephanie Mailer auf und stellt diese Bezeichnung in Frage. Sie behauptet, dass Jesse und sein Kollege Derek bei ihrem ersten großen Fall einen Fehler begangen haben, wodurch der falsche Täter verhaftet wurde. Als Stephanie kurze Zeit später spurlos verschwindet , nagen erste Zweifel an den beiden Kommissaren und sie beschließen, den Fall erneut aufzurollen. Dabei treffen sie auf wenig Sympathie bei ihren Kollegen und Vorgesetzten, doch gemeinsam mit der jungen Kollegin Anna Kanner begeben sie sich auf Spurensuche. Meine Meinung: In seiner typischen Art entwickelt der Autor ein gesellschaftliches Szenario, was seinesgleichen sucht. In sehr kurzen Abschnitten wechselt er stetig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was äußerste Konzentration beim Lesen erforderte. Es gab immer wieder neue Nebenschauplätze, deren Bezug zur Geschichte oft nicht sofort zu erkennen war. Auch die Erzählweise änderte sich ständig. Mal wurde aus der Sicht der einzelnen Protagonisten berichtet, mal aus dem Blickwinkel des Erzählers. Die Atmosphäre einer Kleinstadt wurde gekonnt eingefangen. Dass sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehende, reichlich abstruse Theaterstück, hätte meiner Meinung nach einen nicht so großen Raum einnehmen müssen. Obwohl es mehrere Morde gab, die bis auf eine Ausnahme alle aufgeklärt wurden, handelte es sich nicht um einen Krimi. Die Auflösung am Schluss fand ich etwas überzogen. Fazit: Ein Buch, bei dem bis auf einige Längen, die Neugier durchgehend erhalten blieb.
Raffinierter und überraschender Plot
von BücherwurmNZ - 13.05.2019
Zwanzig Jahre nach dem Vierfachmord in Orphea an der amerikanischen Ostküste nehmen Jesse Rosenberg und Derek Scott, die beiden Polizisten von damals, den Mordfall wieder auf. Sie rollen den Fall noch einmal komplett neu auf und hinterfragen alles, was sie damals fest gestellt haben. Stephanie Mailers Verschwinden deutet darauf hin, dass die beiden sich geirrt und etwas übersehen haben. Hilfe bekommen Jesse und Derek von einer Polizistin vor Ort, Anna Kanner, die einige Probleme mit ihren männlichen Polizeikollegen hat. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der drei. Die Charaktere werden vom Autor tiefgründig dargestellt, so dass man von Problemen in ihrem Leben und von ihrer Vergangenheit erfährt, ebenso welche persönliche Bedeutung der Fall für Jesse und Derek hat. Zu Anfang erfährt man relativ parallel, wie die Ermittlungen 1994 und 2014 anlaufen und voranschreiten. Der Fall des Vierfachmordes zieht weitere Kreise, als gedacht. Nach und nach finden die Ermittler mehr heraus, tappen stellenweise im Dunkeln und müssen öfter ihre Vermutungen verwerfen. Die Nachforschungen hat Dicker geschickt aufgebaut. Als Leser rätselt man mit und stellte eigene Hypothesen auf, was Stephanie Mailer zugestoßen sein könnte und wer hinter den Morden von vor zwanzig Jahren steckt. Der Plot ist sehr gut durchdacht und der Autor verliert sich nicht in Nebensächlichkeiten oder verliert den Überblick über die verschiedenen Hinweise. Schon nach den ersten Seiten hat einen das Buch gepackt und der Aufbau des Buches sowie einige überraschende Wendungen machen es sehr spannend und zu einem puren Lesevergnügen. Bei ca. der Mitte hatte ich mal kurz den Gedanken, was denn da noch kommen soll und dass ein paar Seiten weniger besser wären, aber als eine neue Erkenntnis der Ermittler auftauchte, war ich wieder gefesselt, was sich bis zum Ende nicht geändert hat. In dem über 600 Seiten starken Werk ist keine Seite zu viel. Fazit: Komplex und genial aufgebauter Krimi mit wendungsreicher Ermittlung und tiefgründigen Charakteren, den man nur schwer aus der Hand legen kann.
Genial und überraschend
von Alexandra Baunach - 11.05.2019
Das Cover ist ansprechend und passt zu den anderen Büchern des Autors. Ich habe von Joel Dicker bislang noch kein Buch gelesen und war nach dem interessanten Klappentext sehr gespannt auf dieses Buch. Klappentext: Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau ... - Die idyllischen Hamptons sind Schauplatz einer fatalen Intrige, die Joël Dicker mit einzigartigem Gespür für Tempo und erzählerische Raffinesse entfaltet. --- »Macht süchtig!« Elle Mit dem Schreibstil hat mich Joel Dicker von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Er schreibt flüssig und die Spannung nahm von Seite zu Seite zu. Es sind zwar viele Personen und der Roman spielt in unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Geschichten, aber die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Am Anfang hatte ich etwas Probleme, die vielen Personen auseinander zu halten, aber das hat sich schnell gelegt. Ich finde die Spannung hat sich über das gesamte Buch gehalten und ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die einzelnen Geschichten am Ende auflösen und zu einer Geschichte werden. Der Autor hat mich bis zum Ende überrascht und ich hatte einige sehr spannende und unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch von Joel Dicker. Ich vergebe klar 5 Sterne und werde die bisher vom Autor erschienen Bücher auf jeden Fall auch lesen, denn er konnte mich begeistern.
Angenehm komplexe Story, jedoch an einigen Stellen zu überzogen
von Christina P. - 10.05.2019
30. Juli 1994 im beschaulichen Badeort Orphea: Während das erste Krimifestival des Ortes seine Premiere feiert, werden vier Menschen brutal erschossen. Der Bürgermeister und seine Familie sowie eine Joggerin vor deren Haus. Zwanzig Jahre später, das 21. Theaterfestival steht kurz bevor, tritt Journalistin Stephanie Mailer an Jesse Rosenberg heran, einen der damaligen Ermittler, und behauptet, sie hätten damals den falschen Mann als Täter überführt. Kurz darauf ist die Journalistin spurlos verschwunden. Was hatte sie zum damaligen Fall herausgefunden? Jesse lässt Stephanies Behauptung keine Ruhe und er rollt den Fall mit seinem damaligen Kollegen Derek Scott erneut auf. Hilfe bekommen sie von Anna Kanner, einer Polizistin in Orphea. Zuallererst möchte ich Joël Dicker für seine sehr komplexe und undurchsichtig aufgebaute Story loben. Ebenfalls ist sein Schreibstil angenehm zu lesen, er verliert sich nicht in langweiligen Dialogen oder langwierigen Beschreibungen. Bei den Ermittlern wird schnell klar, dass diese, unabhängig vom Fall, ihre eigenen Geister der Vergangenheit mit sich tragen. Leider gestalten sich die Rückblenden in die früheren Leben der Ermittler ziemlich zerstückelt und dadurch unnötig in die Länge gezogen. Doch auch die Beteiligten rund um die Morde, welche im Rahmen der neu aufgerollten Ermittlungen auf dem Spielfeld des Romans positioniert werden, tragen jeder seine Geheimnisse oder Altlasten mit sich herum. Diese werden entweder durch Befragungen oder immer wieder eingestreute Rückblenden zutage befördert. Wobei ich mich an einigen Stellen wunderte, wie vertrauensselig die Ermittler gegenüber einigen Aussagen waren. Zudem muss ich weitere Kritikpunkte am Roman einbringen. So hat Joël Dicker eine Theaterinszenierung names "Schwarze Nacht" eingebaut, welche so überzogen und unrealistisch war, dass ich das Gefühl hatte, sämtliche Beteiligten hätten ihren Verstand an der Tür abgegeben statt zu erkennen, was für ein Unfug das ist. An der Stelle fühlte ich mich vom Autor nicht ernst genommen, dass er tatsächlich dachte, ein Leser könne den Quatsch für realistisch halten. Dass bis auf einen Mord alle anderen aufgeklärt wurden ist zwar glaubhaft, jedoch hat der Autor sich für den ungeklärten Mord so ein unrealistisches Ende einfallen lassen, welches man kurz im Epilog erfährt, dass ich der Meinung bin, den Punkt hätte er lieber weglassen sollen, statt sich das Ende des Romans damit zu versauen. Alles in allem ein sehr unterhaltsamer und angenehm komplex gestalteter Roman mit diversenden Wendungen, bei dem mir jedoch wesentliche Teile als zu unrealistisch missfielen.
Orpheas crimestory
von Jaz1980 - 08.05.2019
In dem Roman ,, Das Verschwinden der Stephanie Mailer geht es um einen Mordfall von 1994. Stephanie ist eine Reporterin, die in dem alten Fall recherchiert und vermutet, dass früher der falsche Täter beschuldigt wurde. Mit ihrem Verschwinden werden die alten Ermittler Jesse Rosenberg und Derek Scott rekrutiert. Zusammen mit der jungen Kollegin Anna Kenner ermittelt das Team erneut. Fazit: Die Leseprobe fand ich super spannend und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Es war mein erstes Buch von Joël Dicker. Leider hab ich vorher nicht auf die Seitenzahl geachtet. Die Story hat sich zwischendrin leider etwas gezogen. Aber meine Neugier war grösser und ich habe mich bis zum Ende durchgekämpft. Die Story wechselt häufig zwischen den Personen und der Jahreszahl. Man kann sich aber schnell darauf einstellen.
Mr Irwing, bitte übernehmen Sie!
von Die Art der Ida Gratias - 08.05.2019
Der Schweizer Autor, Joel Dicker, der hochgelobte Stern am französischen roman policier -Himmel, für Die Wahrheit über den Fall Harry Quebertmit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, legt mit Das Verschwinden der Stephanie Mailer seinen neusten Roman, nun auch auf Deutsch, vor. Die französische Kritik schwärmt in den höchsten Tönen & ich bin etwas weniger euphorisch. Dicker sagt angesichts seiner Verkaufszahlen ganz bescheiden über seine Bücher: Ich schlage eine Geschichte vor, aber diese Geschichte existiert nur, wenn ein Leser sie sich auch vorstellen kann, die Figuren, die Dialoge. Ich muss sagen: Monsieur Dicker, je suis terriblement désolée, mais cette histoire nexciste pas! Mir mangelt es gemeinhin nicht an Vorstellungsvermögen, ich kann mir so gar ne ganze Menge vorstellen, im Leben allgemein & in der Literatur im besonderen: die ungewöhnlichsten Figuren & die absurdesten Dialoge, aber bei diesem hier Personalaufgebot musste ich passen. Am Anfang dachte ich noch die Überzeichnung einzelner Figuren wäre ein Stilmittel, aber sehr bald hatte Dicker eine ganze Schaubühne besonderer Charaktere versammelt, die John Irwing sicherlich mit Freude für seinen nächsten Roman übernehmen könnte. Nur, wo eigenartige Charaktere bei jmd. wie Irwing ins eigenartige Irwing Universum passen, wirken diese vor wenigen Leseminuten noch der Rollenerwartung nach völlig normal agierende Charaktere hier, in dieser spießigen, normalen Kleinstadtwelt in den Hamptons, in der der Kriminalroman spielt, unecht, wie Aliens. Aber vielleicht erst einmal zum Plot. Während am 31.7.1994 der stellvertretende Bürgermeisters des beschaulichen Ortes Orphea, ein Ort im Staat New York, erstmalig das neu Theaterfestivals eröffnet, wird im Haus des Bürgermeisters, er selbst, sein kleiner Sohn & seine Ehefrau erschossen, so wie eine vor seinem Haus vorbeikommende Joggerin. Die Leitung der Ermittlungen des Vierfachmordes übernehmen die beiden befreundeten, noch sehr jungen, aber ambitionierten Kriminalpolizisten Derek Scott und Jesse Rosenberg. Es gelingt ihnen durch zähes Beweise sammeln den vermeintlichen Mörder zu ermitteln, der aber beim Versuch ihn zu verhaften, stirbt. Knapp 20 Jahre später, zu Beginn des Sommers 2014, Rosenberg, der als 100%, als exzellenter Ermittler, gilt, steht kurz vor seiner freiwilligen Pensionierung, als die junge, nicht minder ehrgeizige Journalistin des Orphea Chronicle, Stephanie Mailer, ihm bei seiner offiziellen Abschiedsfeier mit dem nebulösen Hinweis überfällt, damals einen Fehler gemacht zu haben & den Falschen für schuldig befunden zu haben. Danach ist sie wie vom Erdboden verschwunden. Aus Rosenbergs persönlichen Interesse an weiteren Informationen zu ihrem Vorwurf wird schnell ein offizieller Vermisstenfall, bei dessen Aufklärung nach anfänglichem zögern ihn Scott, der seit 1994 nicht mehr im Außeneinsatz arbeitet, unterstützt. Sie ermitteln dazu auch in Orphea, wo nicht nur in nur wenigen Wochen das 20 jährige Jubileeum des Theaterfestivals groß gefeiert werden soll, sondern auch noch viele der vom damaligen Verbrecher direkt oder indirekt Betroffene leben. Als unterstützende Kraft vor Ort wird den beiden Männern eine ehrgeizige Polizistin mit Juraabschluss zugewiesen, die vor weniger Jahren, nach ihrer Scheidung nach Orphea gezogen ist, um auf Wunsch des Bürgermeisters den dortigen Polizeichef zu beerben. Schnell erkennen das sich perfekt ergänzende Trio, dass es eine Verbindung zwischen Stephanies Verschwinden & den Morden von 1994 gibt & rollen den alten Fall neu auf, was zu weiteren Toten führt. Wie Dicker diese zwei fast old-schooled Geschichten, die alten Morden von 1994 & die Ermittlungen von 2014 erzählt, finde ich sehr gekonnt. Er bedient sich verschiedenster Perspektiven, setzt auf schnelle szenischer Wechsel, springt zwischen Zeit & Raum, das hat was Filmisches & ist sehr modern. Dieser Kontrast empfinde ich als sehr attraktiv. Hinzu kommt der Erzählton. Von Anfang an, fand ich das der etwas sehr Eigenes hatte, eine Melodie, die aus der immensen Fülle an Krimalromanen herausragt, was mich letztendlich auch trotz des Figurenschlamassels bei der Lesestange hielt. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall mal seine vorherigen Bücher näher ansehen & hoffe, dass ihm beim nächsten Roman jemand bei der Figurenentwicklung rechtzeitig auf die Finger haut. Ich biete auch an das zu übernehmen.
Es kann nur eine Parodie sein ...
von anushka - 07.05.2019
Amerikanische Ostküste, 1994: Während eines Theaterfestivals werden der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällig vorbeikommende Joggerin brutal ermordet. Das Verbrechen erschüttert die Kleinstadt Orphea bis in ihre Grundfeste. Zwanzig Jahre später steht einer der Polizisten, die damals für den Fall zuständig waren, kurz vor seinem Abschied aus dem Polizeidienst. Jesse Rosenberg wird von allen Der Hundertprozentige genannt, weil er alle seine Fälle aufgeklärt hat. Doch dann steht plötzlich die junge Journalistin Stephanie Mailer vor ihm und weckt Zweifel an der Auflösung der Orphea-Morde. Und genau so plötzlich, wie sie aufgetaucht ist, ist sie plötzlich verschwunden ... Jesse beschließt, den Fall zusammen mit seinem damaligen Partner Derek und der Polizeichef-Anwärterin Anna wieder aufzurollen. So weit, so vielversprechend. Die ersten ca. 150 Seiten des Buches vergingen wie im Flug. Mich hatte zunächst wirklich die Lesesucht gepackt. Das Buch schien ein gutes Tempo vorzulegen und allerlei Überraschungen bereit zu halten, sodass mir der recht einfache Schreibstil zunächst noch entgegenkam. Doch zunehmend wirkte das Buch irgendwie merkwürdig, unstimmig und gar nicht so anspruchsvoll wie ich es aufgrund der Vorschusslorbeeren erwartet hatte. Die ständigen Perspektivwechsel waren zunächst noch spannend, aber ständig kamen neue Personen hinzu mit ihren ganz eigenen Lebensdramen, sodass das Buch mehr von einer Seifenoper als von einem vielschichtigen Kriminalroman bekam. Die Polizisten stellten sich leider unerwartet ... sagen wir ungeschickt und naiv an, sodass ich mich bald fragte, wie sie überhaupt irgendwelche anderen Fälle, ganz davon abgesehen alle ihre Fälle, gelöst haben. Sie nehmen die Aussagen von Zeugen und Verdächtigen für bare Münze und streichen sie mir nichts, dir nichts von der Verdächtigenliste, denn nachdem, was sie ausgesagt haben, können sie es ja nicht gewesen sein. Viele Wendungen und Überraschungen in der Handlung werden erst dadurch möglich, dass eigentlich jeder einzelne Zeuge und jede einzelne Zeugin den Polizisten bereits vor zwanzig Jahren relevante Information vorenthalten hat. Die Polizisten wirken dabei selbst mehr als hilflos. So kann jemand, der behauptet, den Täter zu kennen, sie tagelang hinhalten, um den Fakt spektakulär in einem Theaterstück preiszugeben. Und dazu kommt noch ein Polizeichef (?), der wichtige Informationen nicht weitergibt, weil er den bearbeitenden Beamten telefonisch nicht erreicht ... Das kann nur eine Parodie sein, ansonsten bedient der Autor auch jedes noch so schlechte Klischee des amerikanischen Kleinstadt-Cops. Und überhaupt. Nicht nur die Cops benehmen sich merkwürdig. Ganz Orphea scheint den Verstand zu verlieren, als der ehemalige Polizeichef - eben jener, der relevante Informationen nicht weitergab - ankündigt, beim 20-jährigen Jubiläum des Theaterfestivals ein Stück aufführen lassen zu wollen, das den wahren Täter enthüllt, das aber bislang über die ersten drei Zeilen nicht hinausgekommen ist. Da lässt sich doch glatt der aktuelle Polizeichef vorzeitig verrenten, um in diesem Stück in Unterhose über die Bühne rennen zu dürfen. In all ihren zwischenmenschlichen Dramen und in der Spleenigkeit einer ganzen Kleinstadtbevölkerung erinnerte mich dieses Buch an die Gilmore Girls oder jede andere Kleinstadtserie, die von mehr oder weniger exzentrischen Charakteren lebt. Und natürlich eskaliert die Geschichte schließlich und nimmt eine unglaubwürdige Entwicklung nach der anderen. Dass am Ende überhaupt noch jemand lebt um den Fall aufzuklären, oder sich für dessen Aufklräung zu interessieren, grenzt an ein Wunder. Ich kann dieses Buch nur als Parodie ansehen, denn ernst nehmen konnte ich es nach spätestens 200 Seiten nicht mehr. Ich habe noch die beiden ersten Bücher des Autors ungelesen im Schrank stehen und jetzt ein wenig Angst, was mich darin erwarten könnte. Mein Fazit zum Verschwinden der Stephanie Mailer : es ist ganz anders, als ich zunächst erwartet hatte und kann diese Erwartungen nicht erfüllen. Der Schreibstil erlaubt ein zügiges Lesen und die Entwicklungen sind schon rasant und mitunter interessant, sodass ich zeitweise durch das Buch geflogen bin und nicht erwogen habe, es abzubrechen. Ich kam mir aber auch immer wieder ziemlich verschaukelt vor.
genial
von brauchnix - 06.05.2019
Ich habe Joel Dicker erst relativ spät entdeckt. Damals stand die deutsche Veröffentlichung des zweiten Baltimore -Romans unmittelbar bevor und ich habe den Harry-Quebert aus einer Flohmarktkiste gezogen. Eine Sternstunde meiner Leserkarriere, denn dieser Franzose macht süchtig mit Geschichten, die so ganz anders sind, als alles, was ich bis dato kannte. Es fällt schwer, seine Bücher einem Genre zuzuordnen. Die Storys sind eine Mischung aus Spannungsromanen, Familiengeschichten, Liebesdramen. Außerdem ist es sehr ungewöhnlich, dass er als Franzose immer eine Kleinstadt in Amerika als Hauptort der Geschehnisse wählt. Und dennoch fühlt man sich beim Lesen sofort angekommen. Der Erzählton fesselt und zieht den Leser sofort hinein in die Handlung. Er spielt mit verschiedenen Zeitebenen und setzt dabei in die Vergangenheit immer sehr dramatische geheimnisvolle Vorfälle, die Auswirkungen auf die Protagonisten in der Gegenwart haben, ohne dass man am Anfang weiß, was eigentlich genau vorgefallen ist. So werden die Bücher immer zu einem Puzzle, welches nur nach und nach die Auflösung bringt und dadurch einen unstillbaren Drang des Lesers schürt, immer weiter zu lesen um endlich die ganze Wahrheit zu erfahren. Dabei gibt es immer wieder unvorhersehbare Wendungen und überraschende Volten, die zu Aha-Erlebnissen und Oha-Ausrufen führen. Genau nach diesem Schema ist auch Das Verschwinden der Stephanie Mailer aufgebaut. Ein Mehrfachmord, das Rätsel um den wahren Täter, das spurlose Verschwinden einer Journalistin, die mehr zu wissen scheint als die Polizei. Mehr auch, als ihr wohl gut tut. Ich bin begeistert, auch vom dritten Buch des Autors. Angefangen beim Cover, welches farblich ein Genuss ist und perfekt zu den Vorgängern passt, bis hin zur Geschichte, die fesselt und so trickreich erzählt wird, dass man wirklich sehr lange mit rätseln kann. Es ist ein Spannungsroman, der diesen Namen wirklich verdient. Die Krimihandlung ist eingebettet in die Gesellschaftsstudie einer amerikanischen Kleinstadt in der es nur so wimmelt vor Eigenbrödlern, Durchschnittshelden, Kleinstadtgrößen, Alltagsschönheiten. Kraftvoll, menschlich und quicklebendig ist das Ensemble und sollte es diese Kleinstadt nicht wirklich geben, dann müsste man sie so und nicht anders bauen.
Panoptikum einer Kleinstadt mit Krimi-Touch
von Cindy - 03.05.2019
Ich weiß nicht so recht, was ich mit diesem Buch anfangen soll. War das jetzt ein Krimi? Dann war es mir zu wenig wirklich spannend, obwohl sich ja doch ein sehr beträchtlicher Teil um die Aufklärung der Vierfachmorde von 1994 und diverser anderer Taten drehte, und wir Leser genauso wenig wussten wie die drei Polizeibeamten und wir alle jedem Hinweis nachjagten. Vor allem hatte ich aber aufgrund des Tons des Buches, der vielen nebensächlichen Dinge und auch teilweise wegen dem Verhalten der Polizisten nie das Gefühl, einen echten Krimi zu lesen. Dann war es also vielmehr eine recht akribische Beschreibung der Gesellschaft in einer Kleinstadt in den Hamptons? Das wäre ein valides Genre, doch in dem Fall muss ich sagen, dass ich so etwas von Richard Russo schon deutlich besser gelesen habe (in Empire Falls, aber auch in Nobodys Fool zum Beispiel). Auch Joanne K. Rowling hat das in A casual vacancy hervorragend hinbekommen. Und Tom Wolfe hat in seinem Fegefeuer der Eitelkeiten ganz hervorragend einen Kriminalfall mit einer Gesellschaftssatire verbunden. Bei Joel Dicker hingegen begegneten mir zu viele Kleinigkeiten, die mich abschweifen ließen, mich oft auch nur marginal interessierten (da mir die Charaktere dazu teilweise völlig egal waren - ich kann nicht für 30 Figuren gleichzeitig Interesse oder gar Sympathien haben) und von denen ich hoffte, dass sie am Ende wenigstens etwas mit dem großen Ganzen zu tun haben. Ob dem so war, möchte ich hier aus Spannungsgründen lieber nicht verraten. In der Kurzbeschreibung steht, dass Dicker ein richtiges Gespür für Tempo hat, doch genau das hat er für mein Leseempfinden eben nicht gehabt mit den vielen eingestreuten Nebenhandlungen, und hinzu dem ständigen hin und her sowohl in den Zeiten (1994 und 2014, teilweise auch 2013 oder früher) als auch Erzählperspektiven. Manchmal haben wir einen auktorialen Erzähler, der einen bestimmten begleitet, und das nächste Kapitel ist dann aus der Ich-Perspektive von genau diesem Charakter erzählt. Dann erzählt ein anderer Charakter wieder etwas ganz anderes... Man wird also ständig aus einer Geschichte gerissen und in die nächste hineingeworfen. Ich kam zwar durchaus noch mit beim wer mit wem, aber die Spannung auf den wirklichen Kriminalfall ging bei mir dadurch definitiv flöten. Auch der Buchtitel ist etwas irreführend, denn um das Verschwinden der Stephanie Mailer geht es wirklich nur kurzzeitig auf den über 650 Seiten. Dabei heißt es sogar im Original so und ist nicht nur eine unglückliche Wahl des dt. Verlags. Vielleicht waren meine Erwartungen nach der vielen Aufmerksamkeit, die dieses Buch bekommen hat und den Aussagen über die Großartigkeit des Autors, auch etwas zu hoch und ich hatte ein Wunderwerk erwartet. Dahingehend war ich jedenfalls ein bisschen enttäuscht, als ich die Buchdeckel zugeklappt habe, obwohl der Fall durchaus mit einer Überraschung zu Ende gebracht wurde. Doch vollends überzeugt hat mich das ganze nicht.
Kann Spuren von Klebstoff enthalten
von Sago - 03.05.2019
Es war mein erster Roman des Autors, aber die beiden anderen habe ich mittlerweile bestellt. Dieser unglaublich komplexe Krimi, voller Finten und Nebenhandlungen. hat mich wirklich beeindruckt. Wie ist es dem Autor da nur gelungen, stets den Überblick zu behalten? Das Städtchen Orphea gelangt zu trauriger Berühmtkeit, als sein Bürgermeister und dessen Familie in ihrem Haus erschossen werden. Auch eine Joggerin, die sich gerade in der Nähe befand, muss auf die gleiche Art sterben. Die jungen Cops Jesse und Derek finden schnell den vermeintlichen Täter. Doch zwanzig Jahre später meldet sich die Journalistin Stephanie Mailer und behauptet , sie hätten damals das Offensichtliche übersehen. Kurz darauf ist Stephanie spurlos verschwunden. Jesse und Derek beginnen gemeinsam mit der Polizistin Anna erneut zu ermitteln und werden in ein wahres Spinnennetz aus Geheimnissen, skurrilen Protagonisten und Lügen hineingesogen. Auch den für sie selbst tragischen Ereignissen von damals, die sich dem Leser erst spät enthüllen, müssen sie sich erneut stellen. Ausnahmsweise konnte ich den Täter hier einmal nicht vorzeitig erraten, was schon eine reife Leistung ist! Die Haupt-Charaktere hätten vielleicht noch ein wenig tiefer gezeichnet weren können. Aber wie komplex hätte dieser Roman noch werden sollen? Er hat mich wirklich begeistert. Nur der Buchumschlag kommt leider total unauffällig und langweilig daher.
Anfangs spannend, dann aber ausufernd und konstruiert
von Rebecca1120 - 01.05.2019
In Orphea, einer amerikanischen Kleinstadt werden 4 Menschen ermordet. Jetzt, nach 20 Jahren, stellen sich Zweifel ein, ob der damals Verurteilte wirklich der Täter war. Denn Stephanie Mailer, die Fragen zu den damaligen Morden und eigene Nachforschungen dazu anstellt, verschwindet spurlos. Schnell wird der Polizei klar, dass ihr Verschwinden in direktem Zusammenhang zu ihren Recherchen steht. Und so beginnen 20 Jahre danach die gleichen Ermittler Stephanie zu finden und ihre damaligen Ermittlungsergebnisse im Vierfachmord zu hinterfragen- Anfangs (das erste Drittel) habe ich mich mit dem Buch spannend unterhalten gefühlt. Da wechseln sich Schilderungen aus der Ermittlung in der Gegenwart mit Schilderungen zu den damaligen Ermittlungen ab. Dabei wird gegen Ende der Kapitel immer eine Frage offengelassen oder Zweifel gesät, so dass es spannend ist weiterzulesen. Aber mit steigendem Lesefortschritt, treten immer mehr Personen in die Handlung ein, immer neue Fälle werden im Buch aufgezeigt, so dass das Ganze ausufernd wird und sehr konstruiert wirkt. Da geht es schlussendlich nicht mehr nur um die Aufklärung der Morde, nein da kommen auch noch Korruption, Waffenschieberei, Ehebruch, Erpressung - zum Tragen. Meine Lesefreude kam fast zum Erliegen, als dieser ehemalige Polizist aus Orphea, Kirk Harway, ins Spiel kam. Ein intellektuell nicht sehr hoch ausgestatteter Ex-Polizist, der als verkappter Autor und Regieführer nun unbedingt sein "Meisterwerk" aufführen will. Oder dieser selbstherrliche Kritiker, Meta Ostrowski. Das war mir dann irgendwann alles zu viel. Da habe ich dem Autor die Geschichte nicht mehr abgenommen und fand sie nur noch konstruiert und zäh zu lesen. Somit gibt's von mir auch nur 3 Lese-Sterne.
Kein wirkliches Highlight für mich
von lielo99 - 30.04.2019
Mit seinem ersten Roman "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" wurde Joel Dicker bekannt. Für mich ist Das Verschwinden der Stephanie Mailer das erste Buch, welches ich von ihm las. Der Roman fängt fulminant an. Sprache und Stil sind gehoben und die Handlung wird aus vielen Perspektiven erzählt. Ein 4fach-Mord, der vor 20 Jahren in einer Kleinstadt der USA geschah bildet die Grundlage der Story. Abwechselnd berichten die Betroffenen von damals, was sie erlebten und wie sie auf die Festnahme des vermeintlichen Täters kamen. Auch die Ermittler von heute kommen zu Wort und ebenfalls viele Menschen, die vor 20 Jahren bereits in dem Ort waren. Stephanie Mailer ist eine Journalistin, die behauptet, dass der des Mordes überführte Mann von einst, nicht der Täter war. Sie habe Beweise und würde diese zeigen. Leider verschwindet sie und die beiden Ermittler seinerzeit sind entsetzt. Haben sie wirklich den falschen Mann verdächtigt? Läuft der Mörder noch frei in Orphea herum? Viele Fäden webt der Autor und bringt immer wieder neue Aspekte in die Suche nach dem Täter. Anfangs gefiel mir Das Verschwinden der Stephanie Mailer gut. Das änderte sich im Verlauf des Geschehens, das es mir dann doch zu viele Handlungsstränge waren. Auch die Zahl der zu Wort kommenden Personen wurde mir zu hoch. Etwas weniger Länge hätte dem Roman gut getan. Trotzdem denke ich, dass es gerade diese Aspekte sind, die Joel Dicker so beliebt machen. Er nimmt den Leser an die Hand und in dessen Kopf entwickelt sich die Story mit. Der Autor selbst ist übrigens sehr tolerant, was ich keineswegs von jedem seiner Kollegen und Kolleginnen sagen kann. Hier ein Zitat von ihm: Das ist kein Problem für mich, wenn ein Leser aufhört, mein Buch zu lesen. Es gibt so viele. Und wenn man nicht überzeugt ist, nicht reinkommt, sollte man seine Zeit nicht damit verlieren, sondern sie anderen Dingen widmen."
Genialer Plot, toller Schreibstil
von Anonym - 28.04.2019
Mit Das Verschwinden der Stephanie Mailer griff ich zum ersten Mal zu einem von Joël Dickers Büchern - und ließ mich begeistern. Am ersen Theaterfestival in Orphea kommt es im Juli 1994 zu einem Vierfachmord, bei dem die Familie des Bürgermeisters und eine unbeteiligte Joggerin ermordet wurden. Die jungen Polizisten Jesse Rosenberg und Derek Scott wurden mit den Ermittlungen beauftragt und fanden den Täter recht zügig. Nun, 20 Jahre später, taucht die Journalistin Stephanie Mailer bei Jesse Rosenberg auf, der sich freiwillig aus dem Polizeidienst verabschieden will, und gibt ihm einen Hinweis, der die Schuld des verurteilten Mörders in Frage stellt. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Nun fühlen sich Rosenberg und Scott dazu gezwungen, den Fall erneut aufzurollen. Es dauert nicht lange, bis sich die Hinweise verdichten, dass sie damals nicht den richtigen Täter geschnappt haben. Joël Dicker schreibt vielschichtig, intensiv, führt seine Figuren sehr gelungen ein und lässt ihnen einen großen Raum sich zu entwickeln und für den Leser greifbar und spürbar zu sein. Die Handlung ist komplex, es tauchen immer neue Hinweise auf, Dicker legt verschiedene Fährten, denen er streckenweise folgt, bis eine neue Spur auftaucht, auf die er den Leser lockt. Die vielen Perspektivwechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, die Wechsel der Erzählperspektive und die starke Einbindung sämtlicher Figuren führen zu einer dichten Erzählung. Sie gibt Einblick über die einzelnen Zusammenhänge und Verstrickungen der Figuren und berichten über die jetzigen und damaligen Ermittlungen. Ich war in jeder Hinsicht überrascht, obwohl ich bereits im Vorfeld nur großartiges von Joël Dickers Büchern gehört habe. Das Verschwinden der Stephanie Mailer ist genial geplottet und durch die intensive Atmosphäre eine sehr gelungene Mischung von Krimi, Roman und Thriller. Grandios!
Fantastisch!
von FreizeitLeser - 28.04.2019
Ein umfangreiches Buch, bei dem ich erst dachte, dass es bei diesem Seitenumfang schwierig sein könnte, die Spannung aufrecht zu erhalten. Schnell wurde ich jedoch eines Besseren belehrt: Man verfolgt die Detectives bei der Rekonstruktion des Tathergangs und es tun sich immer wieder neue Spuren auf, die entsprechend bewertet werden müssen und den Fall immer wieder in eine völlig neue Richtung lenken. Somit ergeben sich während des Lesens immer neue Möglichkeiten des Tathergangs, und alle erscheinen plausibel. Die Spannung wird somit bis zur letzten Seite aufrecht erhalten. Fazit: Ich habe selten ein Buch gelesen, was so viele wandelbare Richtungen aufgezeigt hat, so nah am Alltag der Ermittler war, die sich immer wieder mit neuen Puzzlestückchen, Lügen und Wahrheiten auseinandersetzen und stets in neue Richtungen ermitteln müssen, wie in diesem Buch. Und das alles, ohne dass es künstlich in die Länge gezogen wirkt. Ganz fantastisch!
Ein richtiger Schmöker
von TanyBee - 25.04.2019
Jesse Rosenberg ist erst 45, aber möchte sich aus dem Polizeidienst verabschieden. Er hat noch eine Woche zu arbeiten, da kommt eine Journalistin auf ihn zu und sagt ihm, dass er sich bei seinem ersten Fall geirrt habe, dass er nicht den richtigen Täter für den Vierfachmord gefunden hätte. Die Sache lässt ihm keine Ruhe und so öffnet er die 20 Jahre alte Akte wieder. "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" spielt in Orphea, einem fiktiven Ort auf Long Island, und in New York. Der Vierfachmord geschah 1994 und im Jahr 2014 wird er wieder aufgerollt. Kann man nach so langer Zeit den wahren Täter finden? Wie man aus dieser Inhaltsangabe schon herauslesen kann: eigentlich ist es eher ein Krimi als ein Roman. Es gibt Morde, es gibt Ermittler, es gibt die Frage: wer wars? Die Handlung wird sehr verschachtelt erzählt, nach und nach werden immer mehr Puzzleteile preisgegeben. Und der Autor führt den Leser auf einige falsche Fährten! Es ist ein großes Vergnügen mit zu rätseln (und immer wieder zu scheitern). Ein richtig guter Schmöker also, wie wir es von Joël Dicker gewohnt sind. Allerdings habe ich auch Kritikpunkte. Trotz des beachtlichen Umfangs von 672 Seiten bleiben sie Figuren seltsam blass. Die Handlung wir aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, die aber alle sehr ähnlich klingen und man kann nur anhand der Überschrift erkennen, wer nun spricht. Einige der Personen sind sehr überspitzt dargestellt, was mir manchmal gefallen hat und manchmal ist es einfach übertrieben. Ich habe alle drei bisher erschienen Bücher von Joel Dicker gelesen und mein Lieblingsbuch von ihm ist "Die Geschichte der Baltimores". Mit dem Buch kann "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" nicht ganz mithalten. Aber da lag die Latte auch sehr hoch. Fazit: ein wunderbarer Schmöker, eher ein Krimi als ein Roman, mit vielen Überraschungen. Ich bin sehr gespannt, was Herr Dicker als nächstes abliefert, ich werde es auf jeden Fall lesen.
Joel Dicker hats einfach drauf
von Lacastra - 23.04.2019
Nach mittlerweile schon 3 gelesenen Romanen des Autors wage ich diese kühne These. Auf sein überragendes Debüt Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert folgte nur ein Jahr später Die Geschichte der Baltimores und nun mit Das Verschwinden der Stephanie Mailer auch schon der nächste potentielle Hit. Erneut schafft es Joel Dicker, eine verzwickt konstruierte Handlung zu flechten, bei der man das Buch gar nicht erst aus der Hand legen möchte, bevor man das Ende kennt. Das ist aufgrund der wendungsreichen Story auch tatsächlich die beste Art Das Verschwinden der Stephanie Mailer zu genießen, damit man nach längeren Lesepausen nicht den Faden verliert. Durch seine Schreibweise schafft es der Autor aber recht gut, die Dinge nicht allzu sehr zu verkomplizieren, sodass man stets am Ball bleibt. Warum dann nur 4 Sterne? Weil er nunmal mit seinem grandiosen Erstling ein echtes Brett abgeliefert hat, an das diese Geschichte, so gut sie auch sein möge, meines Erachtens nicht ganz heran reicht. Doch dies ist schon Kritik auf hohem Niveau, wer also einen guten Krimi sucht, bei dem man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen, der ist hier genau richtig. Bei seinen 3 Büchern handelt es sich übrigens nicht um eine Reihe, also kann man auch getrost mit diesem Roman beginnen. Dennoch würde ich als erste Empfehlung trotzdem Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert nennen, da es bei mir persönlich den größten Eindruck hinterlassen hat (mittlerweile für Lesemuffel auch als TV -Serie erhältlich).
Wer dieses Buch nicht liest, dem entgehen großartige Lesestunden!
von lesebiene - 23.04.2019
Inhalt: Als der erfolgreiche Polizist Jesse Rosenberg eines Abends auf die Journalistin Stephanie Mailer trifft, bringt diese Begegnung alles ins Wanken. Denn Stephanie behauptet, den Mörder des Massakers von Orphea aus dem Jahre 1994 zu kennen und es ist nicht der damals verurteilte Mörder, den Jesse und seine Kollege Derek Scott hinter Gitter brachten. Hat sich Jesse damals geirrt und den falschen verhaftet. Noch bevor er sich auf den Gedanken einlassen kann, passiert etwas grauenvolles, die junge Journalistin verschwindet spurlos und als weitere Geschehnisse den Ort Orphea erschüttern, verhärtet sich der Verdacht, dass ihr Verschwinden etwas mit dem Vierfachmord von vor 20 Jahren zu tun hat. Jesse und Derek begeben sich auf eine waghalsige Suche, die tief in die Vergangenheit führt und deren Kreise sich gefährlich, um die Kleinstadt an der Ostküste Amerikas ziehen... Und eine Frage bleibt, was geschah mit Stephanie Mailer und wer ist der wahre Möder von 1994...? Meine Meinung: Dies ist mein erstes Buch des Starautors Joël Dicker und ich war und bin absolut begeistert, denn dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss ! Der erstklassige Schreibstil des Autors ist eine angenehme Mischung, aus literarischem Stil und absolut süffig geschriebenen Szenen, die den Leser sofort in die Geschichte hineinziehen. Dieses Buch schafft es, durch seine ruhige und dennoch so hintergründig spannende Atmosphäre, dass man als Leser so in die Geschichte versinkt, dass man völlig vergisst ein Buch in der Hand zu halten, fast schon filmisch, sieht man die Szenen vor dem inneren Auge ablaufen. Dies ist wohl das größte Qualitätsmerkmal, welches mich geradezu begeistert zurückließ. Wie es der Autor schafft, Stück für Stück, die Geschichte aus damaliger Sicht, dem Leser näherzubringen und dies so rätselhaft verpackt darzustellen, dass man jede Seite aufs neue verschlingt und sich dabei vorkommt, als würde man selbst versuchen, die Geschehnisse von 1994 aufzuklären. Die Charaktere sind trotz der stolzen Anzahl, alle authentisch, tiefsinnig und eigen ausgearbeitet, und tragen die Geschichte über viele Strecken hinweg und sind neben dem gekonnt ausgearbeiteten Plot, ein weiterer Pluspunkt, in einer nahezu perfekt konstruierten Kriminalgeschichte. Joël Dicker schafft es eine Handlung zu erschaffen, die auf jeder Seite ein Lesegenuss bleibt, eine Handlung, die atmosphärisch ist, unvorhersehbar und absolut spannend, sodass man diese knapp 670 Seiten gerade zu inhaliert. Mein Fazit : Dies ist definitiv eines meiner Jahreshighlights und Joël Dicker eine literarische Neuentdeckung, die ich nicht mehr missen möchte. Dieses Buch beinhaltet alles, was eine perfekte Geschichte benötigt: Literarisches Können, eine großartig durchdachte, atmosphärische und spannende Handlung und Charaktere, die etwas zu sagen haben. Wer dieses Buch nicht liest, dem entgehen großartige Lesestunden. 5 Sterne für ein perfektes Buch !!!
Überraschend anders
von Xanaka - 22.04.2019
Der Vierfach-Mordfall, der 1994 beim 1. Theaterfestival in Orphea geschieht, erschüttert die gesamte amerikanische Ostküste. Die beiden jungen Cops der State Police, Jesse Rosenberg und Derek Scott, bekommen diesen Fall zur Ermittlung. Für beide ist es die Chance sich bei der State Police einen Namen zu machen. Beiden gelingt es, nach intensiver Ermittlungsarbeit den Täter zu ermitteln. Zwanzig Jahre später, beim mittlerweile 20. Theaterfestival in Orphea, behauptet die junge Schriftstellerin Stephanie Mailer, dass beide Cops damals etwas übersehen haben und der wahre Täter nie gefasst wurde. Rosenberg, der eigentlich plant, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen, lässt der Vorwurf keine Ruhe. Als dann auch noch kurze Zeit später Stephanie Mailer verschwindet, beginnt er an den Ermittlungsergebnissen von damals zu zweifeln. Joel Dicker wechselt in seinem Roman immer wieder die Perspektive. Wir springen in das Jahr 1994 und erfahren, was die Protagonisten von damals berichten. Dann der Wechsel nach 2014. Zusätzlich werden wir mit Personen vertraut gemacht, die scheinbar so gar nichts mit den Ereignissen von damals zu tun hatten. Dabei lässt er den Protagnisten genauso viel Raum, wie nötig ist, um sie einzeln kennenzulernen und mehr von ihnen zu erfahren, ohne das es langweilig wird und er den Faden verliert. Dabei hat er die merkwürdigsten Individuen mit den ihren Macken aufgetrieben. Mitunter hat man beim Lesen auch das Gefühl, dass er bei seinen Figuren übertreibt. Aber das verbuche ich gerne unter schriftstellerischer Freiheit. Dabei ist es dann mitunter schwierig am Ball zu bleiben und den Überblick zu behalten. Aber das Buch ist auch geheimnisvoll. So nach und nach kommen einzelne Bruchstücke ans Licht. Man könnte fast meinen, jeder der Beteiligten hat eine Leiche im Keller. Durch den Perspektiv- und Personenwechsel in den mitunter kurzen Abschnitten erfährt man immer nur einzelne kleine Bruchstücke. Das treibt die Spannung zusätzlich in die Höhe und man möchte ja auch unbedingt wissen wie es weitergeht. Das Ende war für mich eine große Überraschung. Alles ergab einen Sinn, alle offenen Punkte wurden geschickt verknüpft. Ich war begeistert und mir hat es gefallen. Weil dieses Buch so anders ist, kann ich es nur empfehlen und vergebe zu gerne vier Lesesterne.
Soap meets Crime
von isaba - 22.04.2019
Joel Dicker steht ab sofort auf meiner Liste der erstklassigen Autoren. Bis dato kannte ich ihn nicht und bin nach der Lektüre meines ersten Buches von ihm Das Verschwinden der Stephanie Mailer absolut begeistert. Die Geschichte spielt im kleinen Ort Orphea, in dem alljährlich ein großes Theaterfestival stattfindet. Vor zwanzig Jahren wurde am Eröffnungstag dieses Festivals ein Vierfachmord verübt. Die Cops Jesse und Derek haben damals den Fall gelöst und den Täter überführt. Kurz bevor Jesse sein Leben als Polizist Jahre danach hinter sich lassen möchte, spricht die Journalistin Stephanie Mailer ihn an und eröffnet ihm, dass er sich vor zwanzig Jahren geirrt habe und den falschen Mann als Täter identifiziert habe. Als Stephanie kurz nach diesem Gespräch spurlos verschwindet, rollt Jesse den Fall mit seinem damaligen Partner Derek und einer jungen Polizistin aus Orphea neu auf und versucht herauszufinden, was sie damals übersehen haben, was scheinbar so offensichtlich war. Der Schreibstil von Joel Dicker ist sehr einnehmend und flüssig, so dass der Leser von Zeile eins an abgeholt wird und tief in die Geschichte einsteigen kann. Der Leser nimmt wechselnd die Perspektive der handelnden Personen ein, was die Charaktere sehr authentisch macht und die Figuren auch voneinander abhebt. Viele der kurzen Kapitel enden mit kleinen Cliffhangern, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch die Struktur der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Es ist zwar relativ schnell klar, dass es darauf hinaus läuft, den damaligen Mord neu aufzuklären, jedoch wird z.B. erst nach rund 100 Seiten der angebliche Mörder, der damals identifiziert wurde, überhaupt erst namentlich genannt. Der Leser erfährt erst Stück für Stück näheres zu den damaligen Ermittlungen und den Hintergründen. Zudem erfährt man viel Drumherum von allen handelnden Personen (was recht viele sind), so dass das Buch auch einen Hauch von Seifenoperfeeling weckt. Dies macht das Buch für mich auch so besonders und einnehmend. Der Autor schafft es, den Leser mitgrübeln zu lassen und bis zum Ende ist nicht klar, worauf die Lösung hinausläuft. Genau so sollte es bei einem guten Krimi sein. Ich hatte viele spannende Lesestunden, gebe dem Buch eindeutig das Prädikat Pageturner und freue mich auf die weiteren Bücher von Joel Dicker.
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