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Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix littéraire de la vocation Bleustein-Blanchet 2012 und dem Grand pr.…
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Niemand kannte ihn, und dann schrieb er das erfolgreichste Buch des Jahres ...
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Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert als Buch

Produktdetails

Titel: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
Autor/en: Joël Dicker

ISBN: 3492056008
EAN: 9783492056007
Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix littéraire de la vocation Bleustein-Blanchet 2012 und dem Grand pr.
Originaltitel: La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert.
Übersetzt von Carina von Enzenberg
Piper Verlag GmbH

13. August 2013 - gebunden - 723 Seiten

Beschreibung

Es ist der Aufmacher jeder Nachrichtensendung. Im Garten des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert wurde eine Leiche entdeckt. Und in einer Ledertasche direkt daneben: das Originalmanuskript des Romans, mit dem er berühmt wurde. Als sich herausstellt, dass es sich bei der Leiche um die sterblichen Überreste der vor 33 Jahren verschollenen Nola handelt und Quebert auch noch zugibt, ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben, ist der Skandal perfekt. Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm hält, ist sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Schriftsteller. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors - und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman - fährt Goldman nach Aurora und beginnt auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln ...

Portrait

Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Seine Bücher »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« und »Die Geschichte der Baltimores« wurden weltweite Bestseller und über sechs Millionen Mal verkauft. Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«, das in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012 wurde und dessen Übersetzungsrechte mittlerweile schon in über 30 Sprachen verkauft wurden, erhielt Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Mit »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« konnte er an seine Erfolge anknüpfen und schaffte es ebenfalls auf die Bestsellerlisten.

Pressestimmen

"Das Buch enthält Anklänge von Nabokovs "Lolita", und das ist eigentlich der entscheidende Trick des Buchs...", Radio Bremen, 10.08.2013 20151120

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 12.08.2013

Das Alles-oder-nichts-Getue
Joël Dicker hat Frankreich begeistert - jetzt erscheint sein Roman bei uns

Nun liegt es also auf Deutsch vor, das Buch, über das im vergangenen Jahr in Frankreich so viel geredet worden ist wie über kein anderes. Nicht einmal Jérôme Ferrari, der mit dem Prix Goncourt den wichtigsten Literaturpreis des Landes gewann, konnte Joël Dicker und seinen gut siebenhundert Seiten starken Wälzer "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" ernsthaft aus den Schlagzeilen vertreiben. Zu groß war die Faszination für den Verkaufserfolg dieses damals gerade 27 Jahre alten Mannes aus Genf, der den Franzosen etwas zu bieten schien, was es lange nicht gab: einen französischen Bestseller, der man auf Augenhöhe mit der "Harry Potter"-Saga wähnte und der in der Publikumsgunst sogar die "Fifty Shades of Grey"-Trilogie zeitweise in die Schranken verwies.

Hinzu kam, gleichsam als Segnung durch höhere Instanzen, das Lob einiger großer Namen des Literaturbetriebs. Marc Fumaroli, der 1995 nach dem Tod von Eugène Ionesco dessen Sitz in der Académie Française einnahm, schrieb von "anhaltenden Adrenalinstößen", die ihm das Werk durch den Körper gejagt habe. Bernard Pivot zeigte sich beeindruckt von der Präzision, mit der Joël Dicker die auf mehreren Zeitebenen angesiedelten Handlungsfäden zusammenhalte, und lobte seine Beschreibung von Aurora, der fiktiven amerikanischen Kleinstadt, in der die Geschichte spielt. Schließlich wurde das Buch mit ein paar Preisen ausgezeichnet, und selbst wenn es den Goncourt am Ende doch nicht bekommen hat - dass es drei Wahlgänge überlebte und auf der Shortlist des Preises stand, war Ehrung genug. Der Roman verkaufte sich hervorragend, mehr als eine Million Exemplare sollen über die Theken gegangen sein. Von diesem warmen Rückenwind angetrieben, kommt Dickers Buch in dieser Woche bei uns auf den Markt. Man kann nicht anders als sich an die letzten französischen Exportschlager erinnert zu fühlen, an "Ziemlich beste Freunde" oder "Willkommen bei den Sch'tis", diese beiden überaus beliebten, heiteren und etwas belanglosen Filme.

Joël Dickers Roman ist zwar nicht heiter - belanglos ist er hingegen schon. Was für eine Ernüchterung! Wie falsch die Fährte, auf die der Vorschusslorbeer führt! Das einzig Positive, das sich über diesen Roman sagen lässt, ist auf einen Zufall zurückzuführen. Wer hätte vorhersagen mögen, dass die Karriere von Joël Dicker derjenigen seines Protagonisten Marcus Goldman, der mit seinen dreißig Jahren in den Vereinigten Staaten schon ein gefeierter Jungschriftsteller ist, auf so erstaunliche Weise ähneln würde? Im Nachhinein lesen sich gleich die ersten Seiten wie eine self-fulfilling prophecy, und das ist nicht ohne Reiz: "Die New Yorker Society schwärmte von meinem Buch. Es war kaum zwei Wochen zuvor erschienen und versprach bereits der größte Verkaufserfolg des Jahres auf dem amerikanischen Kontinent zu werden."

Die Geschichte, ein Krimi, ist aus Goldmans Perspektive geschrieben. Zwei Jahre nach dem Erscheinen seines ersten gefeierten Romans steckt er in einer Schaffenskrise und reist zu seinem Mentor und väterlichen Freund Harry Quebert nach New Hampshire. Quebert, seinerseits ein Schriftsteller-Star, gerät unter Mordverdacht, weil auf seinem Grundstück die Gebeine eines vor dreißig Jahren verschwundenen Mädchens ausgegraben werden. Goldman glaubt an Queberts Unschuld und stellt eigene Ermittlungen an, über deren Fortgang und Ergebnisse er schließlich sein neues - ebenfalls gefeiertes - Buch schreiben wird.

Der aus dieser Verschachtelung entstehende Roman im Roman wäre als Strukturprinzip gar nicht schlecht, wenn Dicker es nur unterlassen hätte, die albernen Ratschläge, die Harry Quebert seinem Schützling Goldman ständig erteilt, auch selbst zu befolgen. Da heißt es etwa: "Sie müssen boxen, wie Sie schreiben, und schreiben, wie Sie boxen: Sie müssen alles geben, was in Ihnen steckt, weil jeder Boxkampf der letzte sein kann - genau wie jedes Buch."

Dieses Alles-oder-nichts-Getue führt zu der paradoxen Situation, dass wir es in Dickers Roman einerseits mit einer stilistischen Übermotivierung vor allem in den Dialogen zu tun haben, die vor Redundanzen strotzen (allein Nola, die Lolita dieses Buches, sagt dem Mann, den sie liebt, gefühlte fünfzig Mal: "Oh, allerliebster Harry, ich bin ja so glücklich!"). Andere Personen und ihre Motive bleiben eigentümlich unscharf. Das gilt für allem für Harry Quebert, den großen Geheimnisträger, dessen Entzauberung am Ende nur den Sinn hat, den Plot um eine weitere unglaubwürdige Wendung zu bereichern.

Joël Dickers Buch ist kein großer amerikanischer Roman, wie es seine Freunde in Frankreich glauben machen wollen, auch wenn sein Protagonist zuweilen an Philip Roths Nathan Zuckerman erinnert. Es ist auch kein Bildungsroman, nur weil es dem naseweisen Protagonisten gelingt, einen Kriminalfall zu lösen und darüber ein Buch zu schreiben. Er ist ein Unterhaltungsroman für den Strand. Dagegen wäre kaum etwas einzuwenden, handelte es sich nicht um eine Übersetzung, für die viel Geld ausgegeben wurde, das wiederum an anderer Stelle fehlt.

Verlage brauchen Bestseller. Aber es ist schade, wenn diese nachvollziehbaren verlegerischen Kalkulationen dazu führen, dass uns zugunsten von Büchern, an die sich schon einen Tag nach der Lektüre kein Mensch mehr erinnern wird, andere, viel interessantere Titel vorenthalten bleiben. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an das gleichfalls im Herbst 2012 in Frankreich erschienene "La théorie de l'information" von Aurélien Bellanger, einem 1980 geborenen Franzosen, der den Aufstieg des Internets in Frankreich in einen bemerkenswerten Roman hat einfließen lassen. Erinnert sei auch an den ebenfalls 1980 geborenen Tristan Garcia, einen Vertreter der noch jungen philosophischen Schule des spekulativen Realismus, der 2012 neben einem Science-Fiction-Roman wunderbare Kurzgeschichten über den Sport veröffentlicht hat. Nach Auskunft von Bellangers Verlag Gallimard sind die Rechte an seinem Roman aber nach Deutschland bisher nicht verkauft worden. Und auch Garcia hat derzeit keinen deutschen Verleger. Dabei hätten die beiden uns so viel mehr zu erzählen als Joël Dicker.

LENA BOPP

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Bewertungen unserer Kunden
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von S. Maron - 18.09.2014
Der junge Schriftsteller Marcus Goldmann leidet nach dem Erfolg seines ersten Buches an einer Schreibblockade und sucht Hilfe bei seinem Freund und Mentor Harry Quebert. Kurz darauf wird dieser wegen Mordes an einer 15 " Jährigen verhaftet, deren Leiche man nach 30 Jahren in seinem Garten findet. Marcus Goldmann beschließt seinem Freund zu helfen und beginnt in der Kleinstadt Aurora auf eigene Faust zu ermitteln und über den Fall ein neues Buch zu schreiben. Es folgt ein furioser Reigen an Verdächtigen und immer neuen Theorien, was an dem Abend vor 30 Jahren passiert sein könnte, bis endlich am Schluss die Wahrheit über den Fall Harry Quebert aufgedeckt wird. Ich fand dieses Buch auf den ganzen 736 Seiten nicht eine Minute langweilig und hätte nie gedacht, dass in einer Kleinstadt solche Abgründe lauern. Ein toller Schmöker, nicht nur für Krimi " Fans.
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von Philine E. - 21.02.2014
Für Literaturliebhaber und Fans von gut durchdachten Krimis. Ein Buch, das begeistert! Wahnsinnig gut durchdacht und immer spannend!
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von C. S. - 25.01.2014
Joel Dicker"s Roman ist fesselnd wie ein Krimi, wendungsreich und raffiniert geschrieben! Herausragend!
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von Ines H. - 24.09.2013
Bedauerlicherweise hat mit das Buch bei Weitem nicht so gut gefallen wie den anderen Kommentarschreibern. Der Roman liest sich flüssig, allerdings konnte ich mich nicht mit der Ermittlertätigkeit von Marcus anfreunden. Für mich war das alles etwas zu weit hergeholt, auch die Auflösung des "Kriminalfalls" am Ende. Ich hatte mir das Buch anders vorgestellt.
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von Carina - 24.09.2013
Der Protagonist Marcus Goldmann war mir von Beginn an sympathisch, wodurch ich direkt in diese Geschichte eintauchen konnte. Man sagt ja häufig bei einem guten Buch: "Da habe ich mit gelitten" oder "Das hat mich wirklich berührt". Aber in diesem Fall wäre das alles noch untertrieben. Ich hatte das Gefühl, mit Marcus Goldmann zu ermitteln. Dieses Puzzle mit ihm zusammen zu einem Ganzen zu machen. Auf der einen Seite bin ich froh, den Fall Harry Quebert gelöst zu haben. Andererseits bin ich traurig, dass der Fall schon abgeschlossen ist, weil es einfach so viel Spaß gemacht hat. das Buch zu lesen und mitzurätseln. Der Roman hat mir alles gegeben, was ich mir von einem Roman wünsche. Ich habe gelitten, gerätselt und mit gefiebert. Ich war von Anfang an in der Geschichte drin und hatte sehr viel Spaß an ihr. Daher kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen. 
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von Marion L. - 05.09.2013
Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch, weil es ein dramatischer Kriminalfall mit immer neuen Wendungen ist, gleichzeitig aber auch eine große tragische Liebesgeschichte und ein Buch über Freundschaft, die sich in gerade einer sehr schwierigen Zeit bewähren muss.
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von N. G. - 24.08.2013
Wow, was für ein Buch! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auf nahezu jeder Seite schafft es der Autor, der Geschichte eine neue Wendung zu geben. Es liest sich wie ein Krimi, ist aber auch ein Roman über eine unmögliche Liebe. Sehr spannend fand ich die Spurensuche. Was ist wirklich geschehen vor 30 Jahren in dem kleinen Städtchen Aurora? Zusammen mit dem Protagonisten Marcus Goldman macht man sich auf die Wahrheit zu finden. Ich verspreche ihnen, dass auf den letzten Seiten die ganze Geschichte sich um 180 Grad wendet. Äußert gelungen und klug geschrieben. LESEN!
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von Susanne S. - 15.08.2013
Ein unglaublich spannendes Buch; da passt am Ende der Geschichte auch noch das kleinste Puzzleteilchen perfekt zum großen Ganzen. Lebens- und Krimigeschichte in einem, was will das Leserherz mehr.
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von Susanne M. - 12.08.2013
Der junge Schriftsteller Marcus Goldmann leidet nach dem Erfolg seines ersten Buches an einer Schreibblockade und sucht Hilfe bei seinem Freund und Mentor Harry Quebert. Dieser wegen Mordes an einer 15 - Jährigen verhaftet, deren Leiche man in seinem Garten nach über 30 Jahren findet. Marcus Goldmann beschließt seinem Freund zu helfen und beginnt in der Kleinstadt Aurora auf eigene Faust zu ermitteln und über den Fall ein neues Buch zu schreiben. Es folgt ein furioser Regen an Verdächtigen und immer neuen Theorien, was an dem Abend vor über dreißig Jahren passiert sein könnte, bis endlich am Schluß die Wahrheit über den Fall Harry Quebert aufgedeckt wird. Ich fand dieses Buch auf den ganzen 736 Seiten nicht eine Minute langweilig und hätte nie gedacht, dass in einer Kleinstadt solche Abgründe lauern. Klare Leseempfehlung!!!
Dicker, Wahrheit über den Fall Harry Qu
von Petra H. - 10.08.2013
Die an dieser spannenden Geschichte Beteiligten einer amerikanischen Kleinstadt sind so schillernd wie verschroben oder mysteriös. Durch immer neue Wendungen bei den polizeilichen Ermittlungen kann keiner mehr dem anderen trauen! Man wird nicht mehr zu lesen aufhören !!!
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