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Urban Research: Biopsy and Density

Eine vergleichende Gegenüberstellung zweier Positionen der aktuellen Diskussion zur Städtebauforschung am Beispiel…
Buch (kartoniert)
In den letzten Jahren ist Städtebauforschung verstärkt in das Bewusstsein der Fachwelt sowie auch in das öffentliche Interesse gerückt. Dabei ist eine Polarisierung zwischen theorieorientierten, akademischen Ansätzen und prag... weiterlesen
Buch

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Urban Research: Biopsy and Density als Buch
Produktdetails
Titel: Urban Research: Biopsy and Density
Autor/en: Jörg Seifert

ISBN: 3897393484
EAN: 9783897393486
Eine vergleichende Gegenüberstellung zweier Positionen der aktuellen Diskussion zur Städtebauforschung am Beispiel von Sanford Kwinter und Winy Maas.
27 Abbildungen.
VDG

15. September 2003 - kartoniert - 231 Seiten

Beschreibung

In den letzten Jahren ist Städtebauforschung verstärkt in das Bewusstsein der Fachwelt sowie auch in das öffentliche Interesse gerückt. Dabei ist eine Polarisierung zwischen theorieorientierten, akademischen Ansätzen und pragmatischen Forschungsarbeiten zu beobachten. Deutlich lassen sich diese Differenzen derzeit zwischen dem amerikanischen Architekturkritiker Sanford Kwinter und dem niederländischen Architekten Winy Maas festmachen. Anhand von Publikationen und Projekten werden die Auffassungen der beiden Forscher dargestellt und in Beziehung gesetzt. Dem Verfasser stand außerdem Videomaterial eines 2002 im Architekturzentrum Wien durchgeführten Symposiums zur Verfügung, auf dem Kwinter und Maas ihre Ansätze präsentierten und grundsätzliche Statements bezüglich ihres Forschungsverständnisses abgaben. Die Unterschiede im Denken der beiden Forscher werden deutlich im Kontrast zwischen Kwinters an die Medizin angelehnter "Biopsiemethode", die eine Absage an empirisches Forschen impliziert, und der statistischen Rechenexempel einer fiktiv verdichteten "Metacity" von Winy Maas, welcher zwischen Gedankenexperiment und konkretem Entwurf operiert. Können numerische Methoden heute noch als adäquates Mittel zur Beschreibung komplexer Zusammenhänge gelten oder erhalten wir, wie Kwinter meint, nur einen unreflektierten "Dunst empirischen Materials"? Wird aber andererseits nicht durch das Propagieren einer gewissen Beliebigkeit bei der Auswahl und Filterung von Daten einem - um mit Kant zu sprechen - "Herumtappen" das Wort geredet, "das des sicheren Ganges einer Wissenschaft entbehrt"? Neben diesem Fragenkomplex werden in der Arbeit von Jörg Seifert u.a. auch Wurzeln und Bezüge der beiden Repräsentanten städtebaulicher Forschung zu anderen Wissenschaftlern beleuchtet. Während bei Kwinter hierbei vor allem Einflüsse der Neuen Metaphysik und der philosophischen Postmoderne untersucht werden, fokussiert der Verfasser bei Maas neben Hinweisen auf ein dialektisches Methodenverständnis nicht zuletzt die ethische Komponente im Spannungsfeld zwischen Max Weber, Nicolai Hartmann und dem Club of Rome.

Portrait

Jörg Seifert ist freier Autor und Publizist in Konstanz. Er publiziert zu den Themenfeldern Architektur, Städtebau, Raumwahrnehmung, Medientheorie und Stadtsoziologie.

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