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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Originaltitel: Turtles All the Way Down. Empfohlen ab 14 Jahre. Erstauflage mit Farbschnitt und Signatur.
Buch (gebunden)
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Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwangh... weiterlesen
Buch

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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken als Buch
Produktdetails
Titel: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
Autor/en: John Green

ISBN: 3446259031
EAN: 9783446259034
Originaltitel: Turtles All the Way Down.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Erstauflage mit Farbschnitt und Signatur.
Übersetzt von Sophie Zeitz
Hanser, Carl GmbH + Co.

10. November 2017 - gebunden - 288 Seiten

Beschreibung

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

Portrait

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. 2017 erschien Greens neuester Jugendroman in Deutschland Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über 5 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Eine meisterliche Gegenwartsdiagnose ... Beim Lesen dieses Romans verschlägt es einem den Atem ... Greens angstloser Roman erzählt von jedem verletzbaren Menschen, der berührt sein möchte." Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 11.01.18

"Green nimmt seine Teenager in diesem Buch ernster als je zu zuvor." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.17

"John Green ist der unbestrittene König der Jugendliteratur ... Die emotionale Suppe der Adoleszenz schmeckt bei ihm so heiß und unverfälscht wie bei nur wenig anderen Autoren." Sacha Verna, Neue Zürcher Zeitung, 23.12.17

"Der US-Autor schreibt zwar über und für Jugendliche, das aber in einem Stil, der auch für Erwachsene mehr als nur erträglich ist, ja, sich sogar richtig gut liest." Mirjam Marits, Die Presse, 10.12.17

"Wieder handelt es sich um einen Roman, der aus der Lebenswelt Jugendlicher erzählt, dabei aber so tief deren emotionale und Gedankenebene durchdringt, dass er Leser jeden Alters finden wird ... John Green ist der Gegenwartsautor für junge Leser von heute. Er stellt die Fragen, die einst Salinger aufrief." Cornelia Geissler, Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung, 05.12.17

"John Green, so viel weiß jeder, der ihn regelmäßig liest, Millionen lesen ihn, schreibt immer auch über den Jungen, der er einmal war ... Es ist Weltliteratur." Michael Pilz, Die Welt, 18.11.17

"Es ist wieder die besondere Sprache von John Green, der hier, mit einer großen Intensität und Empathie, das ungewöhnliche Drama eines Lebens aufzeichnet, ohne die Hoffnung zu vergessen." Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung, 10.11.17

"'Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken' ist ein typisches Green-Buch. Da ist diese besondere Mischung aus Verschrobenheit und Normalität, die seine Welten ausmacht ... Geschrieben für sein eigenes 14-jähriges Ich ... Und das macht er ziemlich gut." Maren Keller, Literatur Spiegel, 04.11.17

"Unerhört gut ... Greens angstloser Roman erzählt von jedem verletzbaren Menschen, der berührt sein möchte." Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 11.01.18

Alles was John Green ausmacht, ist ... da in Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken ... Green nimmt seine Teenager in diesem Buch ... ernster als je zuvor." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung, 24.12.17

"Green ist der unbestrittene König der Jugendliteratur ... Die emotionale Suppe der Adoleszenz schmeckt bei ihm so heiß und unverfälscht wie bei nur wenig anderen Autoren." Sacha Verna, Neue Zürcher Zeitung, 23.12.17

"John Greens lang ersehnter neuer Roman bietet wieder all das, wofür der Autor und seine Bücher gefeiert werden, tiefsinnige Gedanken, ein überwältigender Stoff ..." Verena Hoenig, Börsenblatt, 30.01.18
Bewertungen unserer Kunden
Anrührendes Buch
von meg - 01.12.2017
Aza ist ein Mädchen mit Zwangsstörungen, beim essen oder küssen stellt sie sich vor wie Bakterien in ihren Körper eindringen und sie mit tödlichen Krankheiten infiziert wird. Ist sie einmal in dieser Gedankenspirale kann sie nicht mehr heraus und wird immer weiter hineingezogen. John Green beschreibt aus der Sicht von Aza, die 16 Jahre alt ist einfühlsam ihr Leben mit dieser Zwangsstörungen. Auf der einen Seite ein anrührendes Buch, auf der anderen Seite auch ein lustiges Buch. Auch ein wenig Spannung und eine kleine Liebesgeschichte und ein kleiner Kriminalfall. Aza und ihre Freundin, zwei gegensächliche Jugendliche mit viel Herz. Dieses Buch hat meiner Ansicht nach alles, was ein gutes Jugendbuch haben sollte.
Trau dich, John!
von skaramel - 21.11.2017
Da ist er - der neue John Green. Heiß ersehnt, lange gewartet und umso mehr gefreut endlich Aza Holmes kennezulernen. Greens neuste Protagonistin. Sie reiht sich gut in die Riege der Hazels, Alaskas und Margos ein. Ein kleiner verschrobener, nicht einfacher Teenager - gefangen in ihrer eigenen Gedankenwelt, umgeben von Ängsten, Neurosen und Zwangsstörungen. Auch Daisy, der Sidekick, die liebenswürdige, beste Freundin - extrovertierter, etwas drüber, aber herzlich. Und dann ist da Davis, der Loveinterest, mit seiner eigenen Tragödie. Alles passt zusammen, wie immer - ein typischer John Green, der auf den oben genannten drei großen Pfeilern ausbalanciert wird. Das schafft Sicherheit, hier gibt¿s keine großen Überraschungen. Eben ein "john-green-scher"-Roman, der in seinem Rahmen genau das einhält, was er uns verspricht und seine Erwartungen - wie ein Musterschüler - einhält. Über Greens sprachliches Talent und auch über seine Art Geschichten zu erzählen, da müssen wir nicht drüber reden. Er kann schreiben, er kann Charaktere erschaffen und er kann den Leser an das Buch binden. Trotzdem stellte sich auch nach dem Ende des Buches keine große Euphorie ein, aber auch keine Enttäuschung. Es war ein gutes Buch. Es gibt auch nichts Schlechtes an der Geschichte, keine groben Schnitzer oder Ungereimtheiten - jedoch wirkt John Green als würde er immer nur an der Oberfläche bleiben, als würde er sein sicherer Territorium nicht verlassen wollen und keine Risiken eingehen. Damit bleibt es ein solides Buch, das er geschrieben hat, aber ohne bleibenden Wow-Effekt. Aza ist schwierig, aber dennoch liebenswert. Trotzdem bleiben die Ursprünge ihrer Krankheit leider zu blass. Davis ist sicherlich ein fabelhafter Junge, aber seine familiäre Situation bleibt dünn, vage und am Ende zu kurz "präsentiert". Auch Daisy, ihre Geschichte und auch ihre Freundschaft zu Aza könnte man an einem schlechten Tag als oberflächlich bezeichnen. Die Ansätze sind gut, aber die Tiefe fehlt. Vielleicht liegt es am Älterwerden, weil man die Probleme und Irrungen und Wirrungen nicht mehr vollkommen nachvollziehen kann. Vielleicht liegt es aber auch an den ewigen Wiederholungen und dem Gefühl, dass - wenn du einen Green Roman kennst, du alle kennst. Vielleicht aber auch an den Erwartungen, die man nach dem riesigen Erfolg von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", leise in sich getragen hat. Man weiß es nicht. "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist daher ein wahrlich gutes, schönes Buch, das schnell und gerne gelesen werden kann, dem doch leider auf den wenigen Seiten, die es hat, die nötige Tiefe fehlt.
Azas Gedankenwelt
von books4ever - 31.01.2018
John Greens langersehnter neuer Roman "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" behandelt das Thema Zwangsstörungen. Im Mittelpunkt der Handlung steht die 16-jährige Aza Holmes aus Indianapolis. Sie könnte ein ganz normales Teenagerleben führen, wären da nicht all ihre Ängste und Zwangsstörungen, die jeden Tag für sie zu einer Herausforderung machen. Immer an ihrer Seite ist ihre treue beste Freundin Daisy. Sie ist es auch, die Aza überredet, sich gemeinsam auf die Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu machen, auf den einen hohe Belohnung ausgesetzt ist. Für Aza beginnt ein ungewohntes Abenteuer, bei dem sie auch dem Sohn des verschwundenen Milliardärs, Davis Pickett, näher kommt. "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist ein typischer John Green Roman. Der Schreibstil ist ganz im Stil von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gehalten und besticht durch die ruhige, aber auch sehr einfühlsame Erzählweise. Hierdurch gelingt es einem sehr gut, sich in Azas chaotische und oftmals nicht rationale Gedankenwelt hineinzuversetzen und ihre Ängste doch irgendwie nachzuvollziehen und zu verstehen. Man fühlt mit Aza mit, freut sich über die kleinen Fortschritte, die sie macht und leidet mit ihr, wenn sie mal wieder in ihren Gedankenspiralen gefangen ist. Auch ihre verrückte Freundin Daisy habe ich auf Anhieb ins Herz geschlossen. Sie erträgt die Ticks von Aza, steckt des öfteren auch mal selbst deswegen zurück und ist doch stets an ihrer Seite. Dadurch dass man so detaillierte Einblicke in Aza und ihre Zwangsstörungen erhält, bleibt leider der Rest der Handlung ein wenig auf der Strecke. Zu Beginn der Geschichte machen sich die beiden Freundinnen auf die Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett. Dabei lernen sie auch dessen Sohn Davis kennen, den Aza bereits aus einem Ferienlager in ihrer Kindheit kennt. Nach und nach kommen die beiden sich näher, was für Aza und ihre Ängste eine unglaubliche Herausforderung darstellt. Die Suche nach Davis¿ Vater wird schließlich zur Nebensache, auch wenn dessen Verschwinden am Ende aufgeklärt werden kann. Wenn schon ein solcher Handlungsstrang eingebaut wird, hätte der Autor den Fokus meiner Meinung nach gerne noch ein wenig mehr auf die detektivischen Ermittlungen der Freundinnen legen können. Das hätte bei der doch recht ernsten Geschichte vielleicht noch ein bisschen für Auflockerung und Spannung gesorgt. Alles in allem ist "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" zwar etwas anders als erwartet, aber dennoch ein würdiger Nachfolger der vorherigen Romane von John Green: Vielschichtig, einfühlsam und bewegend. John Green gelingt es, den Leser in Azas Gedankenwelt hineinzuziehen, die einen, auch nach Beenden des Buches, nicht so schnell wieder loslässt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!
Gedankenspiralen
von Jenny - 08.12.2017
Inhalt: Schlaft gut ihr fiesen Gedanken von John Green erzählt die Geschichte von Aza Holmes, die geplagt wird von der Angst vor Bakterien und sich immer öfter in ihren Gedankenspiralen verliert. Als der Milliardär Russell Pickett in ihrer Heimatstadt Indianapolis gesucht wird, trifft sie auf ihren alten Freund Davis. Immer wieder steht sie vor schweren Entscheidungen, kämpft mit sich selbst und entwickelt unerwartete Gefühle. Cover und Ausstattung: Ein hübsch aufgemachtes Buch mit farbigen Buchschnitt und einem Schutzumschlag zum wenden. Die Farben von Cover und Schutzumschlag sind eine gewagte Kombination, die aus dem Buch einen wunderschönen Hingucker machen. Das Cover bezieht sich auf Azas Gedankenspirale und auch die Schildkröten spielen gegen Ende des Buches eine Rolle. Diese Sonder Edition kann sich sehen lassen und ist ein kleiner Schatz im Bücherregal. Meine Meinung: Ein toller neuer John Green Roman, welcher von einer Protagonistin getragen wird, die im ersten Moment anstrengend und neurotisch wirkt, die man aber unglaublich schnell ins Herz schließt. Und trotz ihrer psychischen Krankheit entpuppt sie sich als eine starke und kluge junge Frau. Auch wenn ich bisher nie restlos begeistert von John Greens Werken war, überzeugt er doch immer mit sprachlicher Qualität und vielen philosophischen Ansätzen. Er wählt viele Metaphern und Zitate, welche die Thematik fantastisch unterstützen. Man hat nicht das Gefühl ein plumpes Jugendbuch zu lesen, sondern in eine Geschichte einzutauchen mit einer ernsten Thematik, die ans Herz geht. Es scheint, als würde der Autor mit diesem Buch auch eine bisher unbekannte Seite von sich selbst offenbaren. Azas Krankheit wird nicht beschönigt und sie trifft auch keine Wunderheilung, so wie in den meisten Jugendbüchern, nicht aber bei John Green. Er macht dem Leser verständlich, dass sie immer kämpfen muss und es machmal gute, aber leider auch schlechte Tage geben wird und macht Azas Geschichte damit auch so glaubhaft. Dieses Buch beschäftigt sich allerdings nicht nur mit Azas Geschichte, sondern auch mit dem Leben ihrer Freunde um sie herum, womit John Green viele verschiedene Komponenten mit einbringt. Er legt die verschiedensten Ängste, Sorgen und Gefühle der Jugendlichen offen, wozu Armut, Verlust, aber auch Liebe und Freundschaft zählen. Teilweise kann ich mich auch mit Aza identifizieren, da ich mir auch selbst in vielen Momenten viel zu viele sinnlose Gedanken mache. Daher haben mich Azas Zustand und ihre unendlich schlimmeren Gedankenspiralen, sehr berührt, denn für sie scheint es oft, als gebe es kein entkommen. Das Ende kam dann doch sehr plötzlich, denn eigentlich wollte ich Aza und ihrer Freunde noch gar nicht gehen lassen. Fazit: Eine starke Geschichte mit mir bisher unbekannter Thematik und viel sprachlicher Qualität. Nicht das typische plumpe Jugendbuch. Erhält von mir 4,5 von 5 Sternen.
Einfühlsamer Roman über eine Jugendliche mit Angststörungen
von Petra - 19.11.2017
John Green ist für mich der Meister schlechthin, wenn es darum geht das Gefühlsleben von Jugendlichen in schwierigen Situationen zu beschreiben. In seinem neuen Buch Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken beweist er dies erneut in beeindruckender Weise. Es erzählt von einem Mädchen mit Angststörungen, von der ersten Liebe und von tiefer Freundschaft. Aza Holmes lebt in endlosen Gedankenspiralen ausgelöst durch ihre Angst vor Bakterien und Krankheiten. Sie fühlt sich fremdbestimmt in ihrem Leben. Als in ihrer Stadt ein Millionär verschwindet, macht sich Aza mit ihrer Freundin auf die Suche nach ihm und findet dabei ihre erste Liebe. John Green gelingt es sehr gut, einem zu beschreiben, wie es in Azas Innerem aussieht, wie sie mit ihrer Angststörung im Alltag zu kämpfen hat. Doch nicht nur das macht dieses Buch aus. Ich denke, jeder Jugendliche kann sich hier auch in einigen Abschnitten wiederfinden, wenn es um die eigene Ängste geht. Trotz des schweren Themas ist das Buch leicht und flüssig zu lesen, die Dialoge erscheinen authentisch. John Green lässt in seinen Roman auch einige Zitate aus der Weltliteratur einfließen und regt auch damit an, über das Leben und sich selbst nachzudenken. Aus diesem Grund sollte dieses Buch meiner Meinung nach Pflichtlektüre in den Schulen sein, da es Diskussionsgrundlage und Wegweiser gleichzeitig sein kann.
Ein bisschen mehr erwartet, dafür viel daraus mitgenommen.
von Julia | BücherFantasie - 19.11.2017
Mein erster Eindruck von "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" nach der Leseprobe war, dass ich Aza und die Situation, in der sie sich auf den ersten paar Seiten befindet, schon recht seltsam fand. Die Leseprobe hat mir zwar gefallen, hatte mich aber auch sehr verwirrt zurückgelassen. Nicht nur wegen Aza selbst, die doch eine sehr gewöhnungsbedürftige Protagonistin ist, sondern auch wegen der Geschichte, die John Green erzählt. Ich war mir unsicher, wo das alles hinführen wird. Dennoch war ich gespannt und neugierig, denn kuriose Hauptfiguren finde ich immer gut. Es fällt mir schwer "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" zu kritisieren, denn dieses Buch steckt so voller Hingabe und unbeschönigten Ereignissen und Gedanken, was mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht hat. Sei es, wie schwer es uns eigentlich fällt, in andere Menschen hinzusehen und gleichzeitig wie leicht es gelingt, sie zu verurteilen. Niemand bildet da eine Ausnahme, auch nicht unsere Freunde oder unsere Eltern. Die Geschichte rund um Aza, ihre Freundin Daisy und der verschwundene Vater von Azas früherem Freund Davis ist zwar wunderschön erzählt, aber ich finde, sie verliert sich auch ganz schnell in den Kleinigkeiten, die der Plot bietet. Die Handlung in der ersten Hälfte des Buches kommt meiner Meinung nach nur sehr langsam in Schwung und hat mich daher auch nur mäßig unterhalten. Mir hat sehr lange die Verbindung zwischen Azas Gedankenkarussell und dem Verschwinden von Davis¿ Vater gefehlt, so dass ich lange das Gefühl hatte, John Green hätte sich bei seinen Erzählungen verzettelt und den falschen Fokus gelegt. Gerade die ständige Betonung von Daisys Star-Wars-Fanfictions, die Beziehung zwischen Daisy und einem gemeinsamen Freund und der Tod von Azas Vater wurden immer wieder thematisiert, ohne, dass eine direkte Verbindung zum Hauptplot hergestellt wurde. Das hat mich sehr lange frustriert. Doch später wird die Geschichte viel dynamischer und viel durchsichtiger, gerade dann, als sich Aza immer wieder fragt, ob sie von Küssen sterben kann, ob und wann ihre Freundin jemals loyal war und ob sie den Verlust eines Menschen an Sachen und Dingen festmachen kann. Durch diese verschiedenen Ereignisse gerät sie immer mehr in einen Strom, der sich von ihr selbst nicht aufhalten lässt und spitzt sich meiner Meinung nach sehr dramatisch zu, woraus Aza den Grundstein für ihre weitere Zukunft legt. Sie muss lernen, mit sich und ihren Gedanken ins Reine zu kommen, sich zu akzeptieren und sich niemals zu verlieren. Gefallen hat mir da vor allem das Ende, das nicht wie üblich Friede, Freude, Eierkuchen ist, in dem nicht alle Probleme aus der Welt geschaffen sind und Aza bis an ihr Lebensende glücklich ist. Es ist offen und überraschend und rundet die Geschichte sehr schön ab. Aza Holmes war für mich der größte Lichtblick in der Geschichte. Sie ist aufgrund ihrer Art, ihren Neurosen und ihrer Paranoia zwar sehr gewöhnungsbedürftig und gerade eine Freundschaft mit ihr gestaltet sich mehr als schwierig, wenn man ihrer besten Freundin Glauben schenken darf. Allerdings schildert John Green Azas Gedanken und ihre Gedankenspirale so ausführlich und glaubwürdig, dass mich ihre Figur und die Ausführung dessen mit jeder Seite mehr fasziniert hat. Vieles von dem, was Aza denkt und fühlt, ist für den psychisch gesunden Menschen wohl kaum nachzuvollziehen, aber der Autor schafft es, einen Einblick in diese Welt zu geben - was manchmal sehr erschreckend, bedrückend und schockierend ist. Die verschiedenen Seiten von Aza bringen ihre Freundin Daisy, ihr Freund Davis und ihre Mutter zum Vorschein. Sie alle sind sehr ausführlich und tiefgründig ausgearbeitet und nehmen durch ihren Einfluss auf die Hauptprotagonistin verschiedene Stellenwerte ein. Daisy gibt Aza auch mal Kontra, erklärt ihr, dass eine Freundschaft mit ihr nie einfach ist und kritisiert sie hinterrücks doch oft sehr deutlich, doch trotzdem ist sie immer für Aza da und versucht auch mehrfach, Azas Krankheit zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen. Davis gibt Aza das Gefühl, liebenswürdig zu sein und ein Leben mit Liebe und Glück verdient zu haben. Und ihre Mutter ... ist eben ihre Mutter. Sie sorgt sich um Aza, ist aber oft genauso hilflos wie ihre Freunde, Lehrer und Mitschüler, liebt sie aber über alles und gibt ihr auch immer dieses Gefühl (auch wenn ich mich mehrfach gewundert habe, dass sie ihrer Tochter so viele Freiheiten lässt ...) John Greens Schreibstil ist einmalig und leider auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Ich habe einige Zeit gebraucht, um wirklich in dem Buch anzukommen und die Geschichte sowie Aza zu verstehen. Trotzdem beschreibt er wie kein anderer Gefühle und Gedanken und zeichnet seine Charaktere trotz hohem Potenzial, nervig zu wirken, sehr liebenswürdig und gewinnend. Fazit "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist ein Buch, das mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Die Grundstimmung ist schwer verdaulich und lässt den Leser lange nach dem Lesen über Toleranz und die Art und Weise, wie unterschiedlich wir und unsere Psyche sein können, nachgrübeln. Mich hat der Plot leider nicht ganz so überzeugen können, dafür hat mir die liebevolle und aufwendige Ausarbeitung der Charaktere sehr imponiert; ein bisschen mehr erwartet, dafür aber viel daraus mitgenommen. [3,5 Sterne]
Fesselnd
von Wolly - 22.11.2017
Meinung: Bei Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken handelt es sich um mein erstes gelesenes Buch von John Green. Durch viele positive Meinungen zu seinen anderen Büchern, war ich sehr gespannt was mich wohl erwartet. Bekommen habe ich einen Roman über Ängste im Allgemeinen und die Angst vor der Angst im Speziellen. Die Protagonistin Aza steht dabei sprichwörtlich für Jene, die unter besonders starken Ängsten leiden und sich damit teilweise sogar selbst schaden zufügen. Azas größte Furch besteht vor ihrem eigenen Körper. Sie ekelt sich vor sich selbst, handelt zwangsweise und schafft es im wahrsten Sinne des Wortes nicht aus ihrer Haut heraus. Der Autor beschreibt eindrücklich die Gedankenspirale mit der das Mädchen zu kämpfen hat und dokumentiert welche zwischenmenschlichen Probleme daraus resultieren. Die Beschreibungen der Gedankengänge sind dabei so deutlich, das ich als Leser manchmal selbst Platzangst bekomme und gerne rausmöchte. Diese Szenen sind einfach fesselnd, manchmal auf eine schöne Art, manchmal aber auch sehr unangenehm. Verpackt ist dieses Tabuthema in eine Randgeschichte, die sich unterhaltsam liest, aber eher im Hintergrund bleibt. Auch die restlichen Figuren sind nett zu verfolgen, spielen aber im Endeffekt keine große Rolle. Der Fokus liegt klar auf Aza, um sie herum wurde eine Geschichte gestrickt. Eine ungewöhnliche und interessante Art zu schreiben, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Stellenweise war ich sehr angetan, zeitweise aber auch genervt von Azas Verhalten. Wer selbst unter starken Ängsten leidet, wird sich sicherlich im Buch wiederfinden und nimmt vielleicht eine Art Trost mit. Wer diese Art von Ängsten nicht kennt, entwickelt vielleicht mehr Verständnis, was ja schon ein schöner Erfolg wäre. Fazit: Unterhaltsam und anstrengend gleichermaßen. Daher auch eine mittlere Bewertung von 3/5 Sternen. Trotzdem ein großes Lob an den Autor dafür, das er sich an ein so schwieriges Thema ranwagt.
tiefgründig, bewegend
von Sandra F. - 15.11.2017
Das Cover fand ich zunächst nicht sehr ansprechend - nach dem lesen erkenne ich aber die Spirale und weiß auch wie die Schildkröten im Zusammenhang zum Inhalt stehen. Nun finde ich das Cover sehr passend zur Geschichte und je öfter ich es ansehe, umso besser finde ich es. Wunderschön finde ich den orangen Buchschnitt. Es handelt sich hierbei um eine limitierte Erstauflage sogar mit einem Wendecover. Den Schreibstil von John Green ist mir schon bekannt und ist auch in diesem Buch wieder super - es macht Spaß zu lesen und es ist auf den ersten paar Seiten schon interessant. Das Buch umfasst 24 Kapitel. Durch die Ich-Persepktive von Aza bekommt man ihren ganzen Gedankenzirkus mit, ihre ganzen Ängste für Bakterien und wie sich das in ihrem Kopf abspielt. Die bildliche Darstellung von einer Gedankenspirale, die auch im Buch erwähnt wird, finde ich ganz passend um sich vorzustellen was in Aza vor sich geht. Ihre Freundin Daisy scheint hingegen ist sehr aufgeweckt und witzig. Ihre Leidenschaft zu Star Wars finde ich super. Sie tut Aza gut, auch wenn es nicht immer einfach ist und Daisy oft nicht weiß wie sie mit Aza umzugehen hat. Ein Abtraum jedes Schülers ist aber die Mutter als Lehrerin in der eigenen Schule - bei Aza und ihrer Mutter scheint es aber kein großes Problem darzustellen, auch wenn man merkt, dass sie sich große Sorgen um ihre Tochter macht. Sie ist sehr fürsorglich und haben einen tollen Umgang miteinander. Toll finde ich die Liebe Azas zu ihrem Herold. Ja ich finde, man kann auch Gegenstände lieben (Wenn ihr wissen wollt was Herold ist - lest das Buch). Neben Azas Zwängen ist das Verschwinden von Russell Picketts ein großes Thema im Buch. Aza und Daisy spielen Sherlock Holmes (Was ich sehr passend fand, da Daisy sie immer beim Nachnahmen Holmesy nennt). Es ist ein berührendes Buch, welches sehr in die Tiefe geht. Ich glaube ich habe mir bisher bei noch keinem Buch so viele Zitate und Stellen markiert - einfach weil sie zum Nachdenken anregen. Ein tiefgründiges Werk über Verlust, Kontrolle, Gedanken, wahre Freundschaft und natürlich der Liebe. Ein Lesetipp!
Schlaft gut ihr fiesen Gedanken
von CanYouSeeMe - 13.12.2017
Den neuen Roman von John Green habe ich mit größter Spannung erwartet. Ich habe bereits einige Bücher von ihm gelesen und war von jedem begeistert - meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Schreibstil passt super zu einem Jugendbuch, er ist flüssig und modern. Die Sprache passt zu den Charakteren und wirkt sehr authentisch. Protagonistin Aza ist mir von Beginn an sympathisch gewesen. Sie ist gut charakterisiert und wirkt auf mich sehr lebensnah. Ihre Zwangsstörung steht im Fokus des Buches und der Autor hat es geschafft die Symptomatik ohne zu übertreiben und Dinge ins Lächerliche zu ziehen zu beschreiben. Ich empfinde den Blickwinkel der betroffenen Person als sehr realistisch. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt - ich konnte mir zu jeder Person ein ausreichendes Bild machen und mir die Szenen allesamt gut vorstellen. Der Plot über die Suche nach Pickett gerät ein wenig in den Hintergrund, ich habe den Umgang mit der Zwangsstörung als vordergründiger empfunden. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch, denn der Autor konnte mich auch damit begeistern. ¿Schlaft gut ihr fiesen Gedanken` ist für mich ein grandioses neues Buch von John Green, mit dem er aufs neue gezeigt hat, dass seine Jugendbücher schwierige Themen einfühlsam aufnehmen können.
Typisch John Green
von Anonym - 12.11.2017
Inhalt: Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. Quelle: Amazon Meinung: Ich habe mich total auf das Buch gefreut, vor allem da ich die limitierte Auflage bekommen habe, bei der allein die Aufmachung schon wunderschön ist. Der Buchschnitt ist orange und der Schutzumschlag ist von beiden Seiten bedruckt. Man kann sich also aussuchen, welches Cover man lieber mag und es je nachdem wechseln. Auch ein Autogramm ist vorne im Buch enthalten, was wirklich eine Besonderheit ist, ich habe bisher noch gar kein signiertes Buch. Der Schreibstil ist wie immer bei John Green¿s Büchern etwas ganz besonderes, genau wie die Charaktere. In dieser Geschichte geht es um die Hauptperson Aza, die eine Angststörung hat und vollkommen von ihren Gedanken gefangen ist. Daher tut sie Dinge, die für mich nicht wirklich nachvollziehbar waren, aber es war trotzdem total interessant zu lesen, was in ihrem Kopf vorgeht und warum sie bestimmte Handlungen durchführt. Man begleitet sie und ihre beste Freundin Daisy bei dem Abenteuer, den verschwundenen Millardär Russel Pickett zu finden, aber es geht auch um Liebe, Freundschaft und natürlich sehr ausführlich um Aza¿s Gedankenwelt. Viel mehr möchte ich zum Inhalt der Geschichte auch gar nicht verraten, da das Buch ja nur knapp 280 Seiten hat und es daher besser ist, vorher nicht zu viel zu wissen. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt der Geschichte und gefallen mir auch echt gut. Es war eine wirklich interessante Geschichte, aber manchmal wurden mir bestimmte Szenen bzw. Gedanken zu ausführlich beschrieben. Alles in allem würde ich dem Buch 4 Sterne geben.
In der Gedankenspirale...
von Ingeborg Ilg - 07.02.2018
Nach meiner Lektüre von Das Schicksal ist ein mieser Verräter war ich sehr gespannt auf das neue Buch von John Greene. Auch diesmal nimmt er sich ein schwieriges Thema vor: Seine Protagonistin Aza leidet unter Zwangsstörungen und Ängsten, sie findet sich in einer nicht endend wollenden Gedankenspirale wieder und nimmt uns Leser mit hinein. Bereits das Cover gibt einen guten Hinweis: dort taucht die Spirale auf, ebenso die Schildkröten aus der Metapher im Buch, nach der die Welt keine Kugel, sondern eine Scheibe sei, die von Schildkröten getragen wird, die wiederum auf Schildkröten stehen ( Schildkröten bis ganz unten ) - auch dieses Bild spiegelt ganz gut die Gedankenwelt Azas wieder, in der sie sich oft in einer endlosen Spirale mit denselben Ängsten quält. Ein Hingucker ist auch der quietschorange Buchschnitt, der sich farblich sehr kontrastreich vom Hellblau des Covers abhebt. Inhaltlich war ich etwas überrascht, da der Klappentext ja die Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett in den Vordergrund stellt. Ebenso erweckt die Inhaltsangabe den Eindruck, als sei diese Suche für Aza eine Art Durchbruch, ein Anreiz, die eigenen Ängste zu überwinden. Wer das Buch liest, findet sich etwas enttäuscht wieder. Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Happy Ends, aber nach dem Klappentext hatte ich doch auf eine etwas positivere Entwicklung gehofft. Insgesamt fand ich die einzelnen Charaktere zu wenig tief gezeichnet: mich hätte interessiert, ob Aza ihre Ängst schon vor dem überraschenden frühen Tod ihres Vaters hatte, oder ob dies der Auslöser war. Auch ihre beste Freundin wird nur bezüglich ihrer Star Wars Leidenschaft (auch schon fast an Besessenheit grenzend) beschrieben, ihr Kumpel Mychal mit seiner künstlerischen Neigung und ich bin mir nicht mal sicher, ob David die Bezeichnung als männliche Hauptfigur verdient, da auch er eigentlich nur ein kurzes Gastspiel gibt. Gut gefallen hat mir, wie sich Aza und David via Davids Blog unterhalten. Scheinbar können sie, insbesondere Aza, auf digitalem Wege besser ihre Gedanken ausdrücken als von Angesicht zu Angesicht. Fazit: das Thema Zwangsstörungen und Angstzustände wurde sehr gut, nahezu beklemmend dargestellt, die Rahmenhandlung und die Charaktere kamen mir aber ein wenig zu kurz; gar nicht gefallen hat mir der Perspektivwechsel zu einer Art Erzählerebene am Anfang und am Ende des Buches, der zum einen leicht verwirrend war und stimmugnsmäßig gerade am Ende des Buches schockierend ernüchternde Ausblicke in Azas Zukunft gibt.
Einfühlsames und großartiges Jugendbuch
von booklover2011 - 08.11.2017
Cover: Das Cover und der Schutzumschlag innen sind ein echter Hingucker. Inhalt: Aza und ihre beste Freundin Daisy machen sich auf die Suche nach einem verschwundenen Milliardär und hoffen auf die Belohnung bei dessen Auffinden. Aza kennt einen der Söhne des Milliardärs, Davis, von früher und kommt durch die Suche nach Davis Vater wieder mit ihm in Kontakt. Dabei verlieben sich die beiden ineinander. Aza leidet unter anderem an einer Zwangsstörung und hat Angst davor, sich mit Bakterien anzustecken und zu sterben. Im Laufe des Buches werden ihre psychischen Probleme immer schwerwiegender. Da das Buch aus der Sicht von Aza geschrieben ist, bekommt man ihre Gedanken, Gefühle und auch ihre Hilflosigkeit im Hinblick auf die Gedankenspiralen hautnah mit. Wie es mit den beiden und Azas psychischer Krankheit weitergeht und ob sie die benötigte Hilfe bekommt, müsst ihr selber herausfinden. Fazit: Ein einfühlsames und großartiges Jugendbuch von John Green, in welchem es um Freundschaft und Liebe geht, die Irrungen und Wirrungen des Lebens, aber in dem vor allem auch die psychische Krankheit von Aza und ihr Umgang damit im Mittelpunkt steht. Für alle Fans von John Green.
John Green hat es wieder geschafft zu berühren
von SummseBee - 09.01.2018
Die 16-jährige Aza ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager, der es an nichts fehlt. Doch sie ist die meiste Zeit mit sich und ihren Gedanken beschäftigt. Sie hat eine Zwangserkrankung und ständig Angst sich mit einer schlimmen Krankheit anzustecken. Ohne ihre beste Freundin Daisy wäre ihre Leben recht einsam. Daisy hat sie es auch zu verdanken, dass plötzlich ein Abenteuer auf sie wartet. Denn als der Millionär Pickett verschwindet und es eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung dafür gibt wer Hinweise auf sein Aufenthaltsort bringen kann, kann es Daisy kaum erwarten dieses Geheimnis zu lüften. Und Aza macht mit... Schon nach wenigen Seiten merkt man das Aza anders ist als andere Teenager in ihrem Alter und wie verwirrend und schwer es für sie sein muss in ihren Gedanken gefangen zu sein. Dadurch das aus Azas Sicht die Geschichte erzählt wird, bekommt man Azas Gedanken und Gefühle hautnah mit. Und gerade die Gedanken sind bei ihr ja ihr Dreh- und Angelpunkt. Dieses Buch bringt die Krankheit an der Aza leidet auf eine doch recht leicht zu lesende Art herüber, die einem mehr über diese Krankheit erfahren lässt ohne belastend zu sein. Aza hatte ich sofort lieb gewonnen. Konnte man sie und ihre Situation dank der tollen Erzählweise doch irgendwie verstehen. Auch wenn man Zwangserkrankungen wohl auch nur wirklich verstehen kann, wenn man sie selber hat. Und diese Geschichte wäre sicher nicht die die sie ist, wenn Aza nicht Daisy als beste Freundin hätte. Sie ist so ganz anders als Aza und dennoch sind die beiden ein tolles Gespann. Daisy und ihre Vorliebe für Star Wars-Fanfictions muss man einfach lieben (auch wenn man mit Star Wars nichts am Hut hat.) :) John Green hat es mal wieder geschafft eine schöne Geschichte mit einem schweren Thema berührend zu erzählen.
Bewegende Geschichte
von Dreamer - 31.01.2018
"Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist das neueste Werk des Autors John Green, der spätestens seit seinem Erfolgsroman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sicherlich vielen Lesern ein Begriff ist. Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich ein großer Fan von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" bin - somit waren meine Erwartungen an "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ziemlich hoch. Der Roman hat meiner hohen Erwartungshaltung allerdings sehr gut standgehalten. Mit Aza Holmes schickt John Green eine Protagonistin ins Rennen, die mit Zwangsstörungen und Zwangsgedanken zu kämpfen hat. Hautnah erlebt man mit Aza zusammen den Schrecken, den diese Zwangsstörungen und -gedanken auch für sie bedeuten, wie es ihr Leben belastet, dass sie selbst nicht das Gefühl hat, die Kontrolle über ihr Leben zu haben. So befremdlich manche Handlungen und Gedanken von Aza auch sein mögen, es geht einem definitiv nahe, wie Aza mit eigentlich ganz normalen Situationen zu kämpfen hat. John Green bringt seinen Lesern Azas Probleme behutsam, aber eindringlich nahe. Gerade im letzten Drittel geht es emotional hoch her. Was ich an John Greens Geschichten so liebe, ist, dass der Autor zum Ende seiner Geschichten nicht auf ein komplettes Happy End im Sinne von Hollywoodfilmen besteht - dadurch wirken die Geschichten für mich persönlich noch viel mehr wie aus dem Leben gegriffen. Ich jedenfalls kann diesen Roman definitiv für Leser empfehlen, die ein emotional berührendes Leseerlebnis suchen und damit leben können, dass John Green nicht alle Probleme in Wohlgefallen auflösen wird. Von mir erhält "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" fünf Sterne.
Gefangen in einer zwanghaften Gedankenwelt
von Readaholic - 30.01.2018
Die 16jährige Aza ist nicht wie andere Teenager. Um sich zu vergewissern, dass sie wirklich existiert, öffnet sie seit Jahren mehrmals am Tag eine Wunde am Finger, presst Blut heraus, desinfiziert das Ganze und klebt ein neues Pflaster drauf. Dazu kommt ihre Angst vor Mikroben und lebensbedrohlichen Infektionen. Die Gedanken daran, was alles passieren könnte, sind allgegenwärtig und lassen sich nicht vertreiben. Daher der deutsche Titel, den ich trotzdem unpassend finde, denn der Autor hat sich ja etwas dabei gedacht, wenn er sein Buch im Original "Turtles all the way down" genannt hat. Aza lebt allein mit ihrer Mutter, der Vater ist seit vielen Jahren tot. In einem Sommercamp, in dem trauernde Kinder über den Verlust eines Elternteils hinwegkommen sollen, lernte Aza damals Davis, den Sohn des Millionärs Russell Pickett, kennen. Jetzt ist der Millionär verschwunden und für Hinweise zu seiner Ergreifung ist eine Belohnung von 100.000 Dollar ausgesetzt. Azas Freundin Daisy kommt auf die Idee, die alte Bekanntschaft wieder aufleben zu lassen, um auf diese Weise den Aufenthaltsort von Davis¿ Vater herauszufinden. Zunächst scheint der Plan auch zu funktionieren, doch dass Aza und Davis sich ineinander verlieben, war so nicht geplant, zumal Aza sicher ist, sich beim Küssen tödlich infiziert zu haben... Es ist einerseits interessant, andererseits aber auch äußerst anstrengend, Azas verworrenen Gedankengängen und Phobien zu folgen. Was ich in dem Buch gelernt habe, ist, dass amerikanische High Schools offensichtlich mit Metalldetektoren ausgestattet sind und es möglich ist, dass ein 13jähriger und ein 16jähriger allein in einer Villa leben, ohne dass sich irgendeine staatliche Stelle um ihr seelisches Wohlergehen kümmert. Der Roman spricht viele Probleme an, bleibt aber weitgehend an der Oberfläche. Als Aza feststellt, dass eine Person in Daisys Fan Fiction Blog nach ihrem Vorbild gestaltet ist, fühlt sie sich von ihrer besten Freundin hintergangen und bloßgestellt. Azas Autounfall kann als direkte Auswirkung dessen gesehen werden. Dieser Teil der Geschichte wird nicht wirklich aufgearbeitet. Die Auflösung, was mit Russell Pickett geschehen ist, finde ich auch ziemlich grenzwertig. Alles in allem ist es ein Buch, das okay ist, an die früheren Bücher des Autors aber nicht herankommt.
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
von Anonym - 15.12.2017
Wir Leser haben gespannt auf das neue Buch von John Green gewartet. Und wir wurden nicht enttäuscht. Nicht nur, dass wir endlich wieder in den Genuss von Greens speziellen Schreibstil kommen, auch die Handlung zieht neue Leser in den Bann. Im Zentrum der Ereignisse steht die Hypochonderin Aza. Sie versucht ein so ungefähliches Leben wie möglich zu führen, nur ist ihre beste Freundin Daisy ganz anders gepolt. Die beiden spielen sich gegenseitig immer wieder die Bälle zu und es ist eine freude ihnen dabei zu folgen. Beide Characktere sind sehr sympathisch und brauchen einander, da sie alleine irgendwann auf den Keks gehen würden. Ich fand die Zitate interessant. Clever eingefügt. Insgesamt ein Wechselbad der Gefühle, das man einfach gelesen haben muss.
Liebe, Freundschaft, Wahnsinn
von inya - 22.11.2017
Wie ist es ein Teenager mit Zwangsstörungen zu sein? Ich habe mir noch nie diese Frage gestellt, doch sie wird mir in dem Buch von John Green beantwortet. Aza ist auf den ersten Blick ein normales Mädchen, sie geht auf die Schule und hat sogar Freunde, also eigentlich ein gutes Leben. Doch es ist nur auf den ersten Blick normal. Eigentlich ist sie eine Halbwaise und hat eine psychische Störung, welche sie manchmal an den Rand des Abgrundes treibt und sie soweit gehen lässt, dass sie sich selbst gefährdet. Sie bekommt Panikattacken, wenn sie an die ganzen Mikroorganismen in ihrem Körper denkt und hat Angst an einer Infektion oder gefährlichen Bakterienstämmen zu sterben. Aus diesen Vorstellungen kann leider ihr neuer/alter Freund Davis nicht heraushelfen. Eine wirklich gelungene Geschichte über das Erwachsenwerden, Freundschaft und die erste Liebe, in einem ungewöhnlichen Umfeld. Der Schreibstil von John Green gefällt mir sehr gut und auch die Technik mit den Textnachrichten finde ich erfrischend. Es war mein erster Leseeindruck von John Green und ich wurde positiv überrascht!
Glanzstück von John Green
von Glücksklee - 31.01.2018
In dem neuesten Roman von John Green geht es um das Leben von Aza Holmes, dass aufgrund ihrer psychischen Probleme alles andere als gewöhnlich ist. Aza wird von Ängsten, Zwangsgedanken und Zwangshandlungen geplagt. Dabei gelingt es John Green, dass man als Leser einen kleinen Einblick in Azas Situation bekommt - wie anstrengend ihr Leben phasenweise ist. Dabei sind viele ihrer Gedanken und Handlungen rein rational nicht nachvollziehbar und Aza ist sich dieser Tatsache durchaus bewusst. Besonders bewegend fand ich eine Szene, in der Aza in einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst ringt und darum, sich gegen ihre Zwänge zur Wehr zu setzen. Wie auch schon bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" konnte ich mir auch beim Lesen dieses Romans ein paar Tränchen nicht verkneifen. John Green ist kein Autor, der am Ende seiner Geschichten mit einem literarischen Zauberstab wedelt, um seinen Charakteren das ultimative, wundervolle Ende ihrer Geschichte zu bescheren. Es gibt schöne Momente in seiner Geschichte, und es gibt weniger schöne Momente. Das muss man mögen. Wer ein perfektes Ende erwartet und nur zufrieden ist, wenn sich alle Probleme zum Ende einer Geschichte hin in Luft auflösen, der wird mit "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" eher weniger zufrieden sein. Ich allerdings liebe John Greens Art zu schreiben, sowohl, was den Schreibstil angeht, der einem Azas Perspektive sehr nahebringt, als auch die Charaktere, die Aza auf ihrer Reise durch die Handlung begleiten. Interessant fand ich auch die Informationen zum Tuatara - ich gebe allerdings zu, dass ich von diesem Tier bisher noch nie etwas gehört hatte. Fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir für diesen neuen, wundervollen Roman von John Green!
Liebenswerte Protagonistin mit Angststörungen
von Meli - 26.12.2017
Russell Pickett ist verschwunden und es gibt Hunderttausend Dollar Finderlohn. Aza selbst würde sich nicht an der Suche beteiligen, doch ihre Freundin Daisy überzeugt sie. Sie suchen nach Informationen und landen beim Sohn des Milliardärs, Davis. Ein Jugendfreund von Aza, und er erinnert sich auch noch an sie ... Doch es kann gar nicht alles ruhig und normal verlaufen solange Aza immer wieder von Angststörungen und Zwangsgedanken geplagt wird. Aza will sich ihren Ängsten und Sorgen stellen, aber wenn sie erstmal in einer Gedankenspirale ist, dann kommt sie nur schwer wieder raus ... Protagonisten Aza hat ihre Ängste und Macken, ihre Zweifel, Panikattacken und Zwangsgedanken. Manchmal überkommen sie sie einfach, wenn sie nervös oder gestresst ist, aber meistens einfach so. Beim Mittagessen. Beim Autofahren. Sie versucht natürlich, dagegen anzukämpfen, aber sie sind oft stärker als Azas Wille, sie zu vertreiben. Das ist nicht ihre Schuld, darum tut es einem ja auch so leid, wie sehr sie davon gequält wird. Manchmal hat es mich überrascht, wie normal sie dann oft war. Wenn sie gerade nicht das Opfer ihrer Psychosen war, war sie ein schüchternes, liebes Mädchen, das man einfach mögen muss! Daisy möchte unbedingt den verschwundenen Milliardären finden und die Belohnung kassieren. Sie erträgt Aza trotz all ihrer Macken und ist ihre beste Freundin, die mit ihr alles erlebt. Sie bringt eine Leichtigkeit in Azas Leben, weil sie selbst so locker drauf ist und sich wie eine ganz normale Jugendliche verhält, sich also für Jungs interessiert und Star Wars liebt. Sie wirkt oft aber auch etwas oberflächlich, weil Aza vergleichsweise viel ernstere Gedanken hat. Aza war mal vor langer Zeit mit Davis befreundet und trifft ihn nun, um an Informationen zu gelangen, was auch klappt. Davis ist ein sehr lieber Kerl, dem der Reichtum nicht zu Kopf gestiegen ist. Er geht manchmal locker mit Geld um, aber das liegt an seiner Beziehung zu seinem Vater, die eigentlich nicht vorhanden ist. Ihm ist klar, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann, vor allem nicht die wirklich wichtigen Dinge. Er kümmert sich um seinen Bruder und macht sich große Sorgen um ihn, weil dieser sehr empfindlich auf die Flucht ihres Vaters reagiert. Meistens ist Davis eher ernst, aber auch sensibel und schüchtern und das macht ihn zu einem sehr liebenswerten Charakter. Handlung und Schreibstil Also verglichen mit anderen Büchern von John Green hat es mir sehr gut gefallen. Er mag ja gerne etwas speziellere Charaktere, und dann am liebsten ganz viele davon auf einem Haufen, aber so war es hier nicht. Es gab eben Aza mit ihren Angststörungen, den reichen Davis und die Fan-Fiction schreibende Daisy. Das hat mich sehr beruhigt und daher hat es mir auch gut gefallen. Sonst gab es natürlich wieder seltsame Themen in seltsamen Situationen, oft fand ich es aber in Ordnung, weil es zu Aza passte. Andererseits fand ich manchmal auch, dass es so wirkte, als ob man durch neue Themen für neuen Stoff zum Nachdenken sorgen wollte. War unnötig, den das Buch hätte auch gut ohne funktioniert! Fazit Mir hat Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken gut gefallen. Die Protagonistin fand ich liebenswert und überzeugend und die Geschichte war unterhaltsam, wenn auch manche Themen manchmal seltsam waren.
Bin Ich wirklich Ich
von Kirsten - 16.01.2018
Aze, ein ganz ausergewöhnliches Mädchen lebt mit ihrer Mutter (Lehrerin) in einem kleinen Haus. Mit Ihrer Besten Freundin besucht sie die gleich Oberschule, sie unternehmen jeden Tag nach der Schule etwas.- Am liebsten Star wars Filme, da Daisy sie liebt. Sie hat sogar einen eigenen Block im Internet, in dem sie selbst Geschichten schreibt. Doch Aze liesst sie nicht. An einem ganz normalen NAchmittag, wo die beiden nachhause fahren zu Homleys, kommt in dem Radio die Nachricht der Nachrichten. Der berühmte Millardär Pickett ist verschwunden. Er hat wohl Geld hintergangen, auf ihn ist eine Summe von 100.000 ausgesetzt. Daisy ergreift darauf hin sofort das Wort, sie versucht Homleys zu überreden hinweiße zu finden und den Herr Pickett zu finden.- Sie möchte das Geld haben. Kaunm zuhause angekommen, war alles erledigt. Beide gingen an das Ufer wo das Kanu lag von Aze, den sich erinnerte sich das im Garten hinetn am Fluß noch eine Kamera war, für Wildtiere. Damals waren Aze und Davis miteinander befreundet und spielten oft am Fluß. Beide Schwingten sich in das Kanu und paddelten los bis sie auf eine Sandinsel strandetet und vor dem Garten vom Pickett standen. Wie Aze gesagt hatte, war die Wildkamera noch vorhanden, in den NAchrichten hatten sich nichts davon erwähnt. Beide dachten sie haben DIE Information die sie brauchen. Doch dan kam jemand immer näher, daisy ging weg... und Aze ?  Der Autor hat sich für das Buch ordentlich was ausgedacht, ich bin mega überrascht. Er vermitteln einen Menschen beim Lesen das Verständnis für Aze Phobien, ihre Krankheit die in ihr steckt. Besonders hervor bringt er die andere Aze, da sie denkt sie ist nicht sie, sondern ein anderes Ich- dennoch hat sie dabei nur ihr Körper vor Augen. Das Mädchen wird unfassbar gut dargestellt. Es hilft einen nicht nur in die KRankheit hineinzu schauen- sondern wie dieses Mädchen versucht ein ganz normales Leben zu Leben. Einfach Super! Das Buch an sicht ist ganz schlciht und einfach gehalten, die Kapitel sind einfach mit Zahlen unterteilt. Der Autor benutzt bei den Gedanken von Aze eine Kursive schrift um sie in den Vordergrund zu heben in bestimmten momente, wenn Aze eine Panikattacke bekommt. Zu dem wird es abwechselt ein Dialog vom Handy wiedergegeben, wie Aze mit ihrer besten Freundin SMS schreibt, oder auch mit ihren ehemaligen Freund Davis.  Dem Autor ist es gelungen Aze, dem ungewöhnlichen Mädchen, diese Rolle zu verleihen. Sie ist eine starke PErson, auch wenn sie Innerlich sehr kämpft. Sie hält nichts davon wer sie wirklich ist, sie denkt ihr Ich ist sie nicht. Trotzdem das es ihr Körper ist, frisst ihre Gedanken sie Innerlich auf. Jede Woche7 alle zwei Wochen geht sie zu Ihrer Psychologin und versucht über ihr Problem zu Reden- Die Bakterien. Sie bleibt weiterhin stark- muss aber nebenher immer wieder zu sich holen SIe wäre nicht sie selbst. Keiner versteht sie, selbst mit ihrer Mutter Redet sich nicht. Es ist dem Autor gelungen die Krankheit in dem Mädchen darzustellen, man versteht es und kann sich hinein versetzten. Für mich ein rührender moment.  Daisy, die beste Freundin von Homleys ist ein verrücktes lustiges Mädchen. Dauernt neue Friseur, evtl. mal eine neue Farbe. Sie liebt Fantasie und schreibt in einem Block im Internet ihre Geschichten. Zudem macht sie jeden Tag nach der Schule was mit ihr, wenn sie grade nicht ihren Nebenjob nachgehen muss.Denn den mag sie überhaupt nicht.  Das sind die beiden große Rollen im Buch die der Autor, unglaublich gut hervor bringt. In den Nebencharaktere gibt es noch Aze Mama, sie ist einfach Lehrerin, arbeitet viel und macht sich hauptsächlich um ihre Tochter sorgen. Dann gibt es noch Davis und seinen Bruder Noah, beiden sind geschockt vom verschwundenen Vater Herr Pickett und wissen beide nicht was sie davon halten sollen. Davis beginnt wieder den Kontakt mit Aze, sie entwickeln mehr als nur Freundschaft - doch Aze kriegt dauernt Panikattacken. Noah ist nur in seiner Gamer Welt anwesend und redet hauptsächlich mit aze wie es mit dem Vater weiter geht, ob sie noch mehr Hinweise finden. Man merkt sehr deutlich welche große Rolle Aze hier spielt im ganzen Teil, es bringt nicht nur die Krankheit näher, nein auch sie selbst endeckt die Liebe lernt ihren Körper kennen- Es wird besser.  Mein Fazit zu dem Buch ist, das ich es nur jeden Empfehlen kann! Wer sich mit KRankheiten auseinandersetzt bekommt hier ein super einblick vermittelt wie es wirklich sein kann - Psychischen. zu dem ist die Geschichte an sich, mal was ganz anderes, aber super gelungen. Bin maßlos begeistert. Ich freue mich auf eine nächste Ausgabe vom Autor. 
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