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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Originaltitel: Turtles All the Way Down. Empfohlen ab 14 Jahre. Erstauflage mit Farbschnitt und Signatur.
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Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwangh... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
Autor/en: John Green

ISBN: 3446259031
EAN: 9783446259034
Originaltitel: Turtles All the Way Down.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Erstauflage mit Farbschnitt und Signatur.
Übersetzt von Sophie Zeitz
Hanser, Carl GmbH + Co.

10. November 2017 - gebunden - 288 Seiten

Beschreibung

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

Portrait

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. Im November 2017 erschien Greens neuester Jugendroman in Deutschland Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über 5 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.

Leseprobe

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Pressestimmen

"John Green, so viel weiß jeder, der ihn regelmäßig liest, Millionen lesen ihn, schreibt immer auch über den Jungen, der er einmal war ... Es ist Weltliteratur." Michael Pilz, Die Welt, 18.11.17 "Es ist wieder die besondere Sprache von John Green, der hier, mit einer großen Intensität und Empathie, das ungewöhnliche Drama eines Lebens aufzeichnet, ohne die Hoffnung zu vergessen." Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung, 10.11.17 "'Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken' ist ein typisches Green-Buch. Da ist diese besondere Mischung aus Verschrobenheit und Normalität, die seine Welten ausmacht ... Geschrieben für sein eigenes 14-jähriges Ich ... Und das macht er ziemlich gut." Maren Keller, Literatur Spiegel, 04.11.17 "Das Warten hat sich gelohnt - in Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken sitzt einfach jeder Satz in jeder Szene. ... Green zu lesen, ist wie eine Sucht, schon auf den ersten Seiten schafft es der Autor, einen in seine Geschichte so hineinzuziehen, dass man alles um sich herum vergisst." Maike Jacobs, Neue Presse Hannover, 14.11.17 "Kaum einer schreibt so intensiv und ernsthaft über Heranwachsende; darüber, wie sie lieben, leben und fühlen und wie sie ihren Platz suchen in dieser Welt ... Die Mischung aus lockerem, humorvollem und lakonischem Ton und tief berührender Sprache, die große Gefühle in selbstverständliche Worte fasst, begeisterte auch erwachsene Leser. ... So gelingt es Green, authentisch und einfühlsam zu beschreiben, wie sich ein Leben mit Angstzuständen anfühlt, ohne seine Heldin dabei zu romantisieren. ... Wirklich gut kann diese Geschichte nicht ausgehen, aber bemerkenswert ist, wie Green daraus zu einem Ende voll Zuversicht und Hoffnung findet." Birgit Müller-Bardoff, Augsburger Allgemeine, 18.11.17

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Bewertungen unserer Kunden
Vielleicht gibt es keine Antworten, sondern einfach bessere Fragen
von Sina - 18.11.2017
Schlaft gut ihr fiesen Gedanken: Die 16 jährige Aza Holmes versucht schon seit sie denken kann ihrer Gedankenspirale zu entkommen - einer Spirale, die sie immer tiefer und tiefer in ihre eigenen Gedanken zieht und bei der es kein Entkommen gibt. Doch als hätte sie damit nicht schon genug eigene Probleme, verschwindet in ihrer Heimatstadt der Millionär Russel Pickett und Azas beste Freundin Daisy setzt sich in den Kopf ihn zu finden. Ein kleines Abenteuer beginnt, bei dem sich Aza nicht nur ihren eigenen Gedanken stellen muss. Meine Meinung: Nach Jahren des gespannten Wartens ist es endlich soweit: John Green bringt sein neues Meisterwerk auf den Markt. Und es gibt keinen Zweifel, dass es ebenfalls erneut ein Bestseller werden wird. Schlaft gut ihr fiesen Gedanken ist nicht nur John Greens persönlichstes Buch, sondern auch eins seiner emotionalsten - obwohl: welches von Greens Büchern ist das nicht? Aza Holmes ist ein 16 jähriges Mädchen aus Indianapolis und leidet an einer Art Angststörung - zwanghaft muss sie sich immer und immer wieder das in ihr lebende bakterielle Mikrobiom vorstellen, wie es arbeitet und welche Krankheiten sie bekommen könnte. Obwohl ihre Krankheit für Außenstehende und Nichtbetroffene nur schwer vorstellbar ist, schafft Green es wie immer hervorragend auf den Punkt zu bringen, was Betroffene bewegt, was sie denken und mit was sie zu kämpfen haben - nicht zuletzt auch dadurch, weil John Green privat selbst an einer ähnlichen psychischen Krankheit leidet. Aza ist ein wunderbar sympathisches Mädchen, mit der man sich trotz ihrer Krankheit sehr gut identifizieren kann. Es ist nicht immer einfach ihr in ihre Gedankenwelt zu folgen, aber ihre Fragen sind im Grunde verständlich: Was heißt Ich ? Woher weiß ich, wer ich ist? Und ist ich nicht nur ein Produkt der Umstände? Mit viel Herz und Verstand geht Green an die Sache heran und ich musste das Buch mehr als einmal aus der Hand legen und gedankenverloren Löcher in die Luft starren, um mir selbst ein Fazit aus dem zu ziehen, was er für Antworten aufwirft. Ebenso schön ausgearbeitet wie Aza, sind auch die Nebenfiguren des Buches - hauptsächlich Azas  beste Freundin Daisy und ihr alter Kindheitsfreund Davis. Daisy ist genau das Gegenteil von Aza - lebhaft, aufgedreht, extrovertiert und redegewandt. Sie ist das perfekte Gegengewicht und bringt nicht nur Schwung in Azas Leben sondern auch in den Roman. Besonders durch ihre speziellen Interessen muss man sie einfach schnell ins Herz schließen. Durch sie erkennt man auch die andere Seite der Medaille von Azas Krankheit, nicht nur was in ihrem Kopf passiert, sondern auch wie sie auf andere Menschen und besonders auf ihre Freunde wirkt. Green beschreibt die ganze verfahrene Situation so emotional, dass ich fast den ganzen Roman über Tränen in den Augen hatte - dabei kann ich hier nicht einmal aufzählen, wie viele wichtige und interessante Themen er eigentlich angesprochen hat. Wenn ihr das Buch lest, nehmt euch einen Marker oder Klebestreifen zur Hand, um die schönsten Stelle zu markieren und ich verspreche euch: das ganze Buch wird voll davon sein. Das einzige Thema, das meiner Meinung nach etwas zu kurz kam, war die eigentliche Suche nach Russell Pickett. Natürlich stand diese Suche nicht im Vordergrund der Handlung, aber vielleicht lag es am Klappentext, dass ich dabei mehr erwartet hatte. In der Mitte des Romans schien sie manchmal komplett vergessen zu sein und das obwohl mir am Anfang suggeriert wurde, Aza und Daisy würden sich auf ein kleines Abenteuer begeben, um ihn zu finden. Das kam mir dann leider auch am Ende ein wenig zu kurz, weshalb mir da eine kleine Facette des Buches fehlte. Fazit: Schlaft gut ihr fiesen Gedanken ist ein weiterer fantastischer und großartig tiefgründiger Roman, von dem ich nichts anderes als Platz 1 der Bestsellerlisten erwarte. Ich habe so viel aus diesem Buch mitgenommen, dass ich gar nicht weiß, worüber ich als erstes nachdenken soll. Und trotz dieser kleinen fehlenden Facette, bin ich vollauf begeistert, von John Greens neuem Meisterwerk. Er ist und bleibt einer meiner absoluten Lieblingsautoren.
Anrührendes Buch
von meg - 01.12.2017
Aza ist ein Mädchen mit Zwangsstörungen, beim essen oder küssen stellt sie sich vor wie Bakterien in ihren Körper eindringen und sie mit tödlichen Krankheiten infiziert wird. Ist sie einmal in dieser Gedankenspirale kann sie nicht mehr heraus und wird immer weiter hineingezogen. John Green beschreibt aus der Sicht von Aza, die 16 Jahre alt ist einfühlsam ihr Leben mit dieser Zwangsstörungen. Auf der einen Seite ein anrührendes Buch, auf der anderen Seite auch ein lustiges Buch. Auch ein wenig Spannung und eine kleine Liebesgeschichte und ein kleiner Kriminalfall. Aza und ihre Freundin, zwei gegensächliche Jugendliche mit viel Herz. Dieses Buch hat meiner Ansicht nach alles, was ein gutes Jugendbuch haben sollte.
Trau dich, John!
von skaramel - 21.11.2017
Da ist er - der neue John Green. Heiß ersehnt, lange gewartet und umso mehr gefreut endlich Aza Holmes kennezulernen. Greens neuste Protagonistin. Sie reiht sich gut in die Riege der Hazels, Alaskas und Margos ein. Ein kleiner verschrobener, nicht einfacher Teenager - gefangen in ihrer eigenen Gedankenwelt, umgeben von Ängsten, Neurosen und Zwangsstörungen. Auch Daisy, der Sidekick, die liebenswürdige, beste Freundin - extrovertierter, etwas drüber, aber herzlich. Und dann ist da Davis, der Loveinterest, mit seiner eigenen Tragödie. Alles passt zusammen, wie immer - ein typischer John Green, der auf den oben genannten drei großen Pfeilern ausbalanciert wird. Das schafft Sicherheit, hier gibt¿s keine großen Überraschungen. Eben ein "john-green-scher"-Roman, der in seinem Rahmen genau das einhält, was er uns verspricht und seine Erwartungen - wie ein Musterschüler - einhält. Über Greens sprachliches Talent und auch über seine Art Geschichten zu erzählen, da müssen wir nicht drüber reden. Er kann schreiben, er kann Charaktere erschaffen und er kann den Leser an das Buch binden. Trotzdem stellte sich auch nach dem Ende des Buches keine große Euphorie ein, aber auch keine Enttäuschung. Es war ein gutes Buch. Es gibt auch nichts Schlechtes an der Geschichte, keine groben Schnitzer oder Ungereimtheiten - jedoch wirkt John Green als würde er immer nur an der Oberfläche bleiben, als würde er sein sicherer Territorium nicht verlassen wollen und keine Risiken eingehen. Damit bleibt es ein solides Buch, das er geschrieben hat, aber ohne bleibenden Wow-Effekt. Aza ist schwierig, aber dennoch liebenswert. Trotzdem bleiben die Ursprünge ihrer Krankheit leider zu blass. Davis ist sicherlich ein fabelhafter Junge, aber seine familiäre Situation bleibt dünn, vage und am Ende zu kurz "präsentiert". Auch Daisy, ihre Geschichte und auch ihre Freundschaft zu Aza könnte man an einem schlechten Tag als oberflächlich bezeichnen. Die Ansätze sind gut, aber die Tiefe fehlt. Vielleicht liegt es am Älterwerden, weil man die Probleme und Irrungen und Wirrungen nicht mehr vollkommen nachvollziehen kann. Vielleicht liegt es aber auch an den ewigen Wiederholungen und dem Gefühl, dass - wenn du einen Green Roman kennst, du alle kennst. Vielleicht aber auch an den Erwartungen, die man nach dem riesigen Erfolg von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", leise in sich getragen hat. Man weiß es nicht. "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist daher ein wahrlich gutes, schönes Buch, das schnell und gerne gelesen werden kann, dem doch leider auf den wenigen Seiten, die es hat, die nötige Tiefe fehlt.
Gedankenspiralen
von Jenny - 08.12.2017
Inhalt: Schlaft gut ihr fiesen Gedanken von John Green erzählt die Geschichte von Aza Holmes, die geplagt wird von der Angst vor Bakterien und sich immer öfter in ihren Gedankenspiralen verliert. Als der Milliardär Russell Pickett in ihrer Heimatstadt Indianapolis gesucht wird, trifft sie auf ihren alten Freund Davis. Immer wieder steht sie vor schweren Entscheidungen, kämpft mit sich selbst und entwickelt unerwartete Gefühle. Cover und Ausstattung: Ein hübsch aufgemachtes Buch mit farbigen Buchschnitt und einem Schutzumschlag zum wenden. Die Farben von Cover und Schutzumschlag sind eine gewagte Kombination, die aus dem Buch einen wunderschönen Hingucker machen. Das Cover bezieht sich auf Azas Gedankenspirale und auch die Schildkröten spielen gegen Ende des Buches eine Rolle. Diese Sonder Edition kann sich sehen lassen und ist ein kleiner Schatz im Bücherregal. Meine Meinung: Ein toller neuer John Green Roman, welcher von einer Protagonistin getragen wird, die im ersten Moment anstrengend und neurotisch wirkt, die man aber unglaublich schnell ins Herz schließt. Und trotz ihrer psychischen Krankheit entpuppt sie sich als eine starke und kluge junge Frau. Auch wenn ich bisher nie restlos begeistert von John Greens Werken war, überzeugt er doch immer mit sprachlicher Qualität und vielen philosophischen Ansätzen. Er wählt viele Metaphern und Zitate, welche die Thematik fantastisch unterstützen. Man hat nicht das Gefühl ein plumpes Jugendbuch zu lesen, sondern in eine Geschichte einzutauchen mit einer ernsten Thematik, die ans Herz geht. Es scheint, als würde der Autor mit diesem Buch auch eine bisher unbekannte Seite von sich selbst offenbaren. Azas Krankheit wird nicht beschönigt und sie trifft auch keine Wunderheilung, so wie in den meisten Jugendbüchern, nicht aber bei John Green. Er macht dem Leser verständlich, dass sie immer kämpfen muss und es machmal gute, aber leider auch schlechte Tage geben wird und macht Azas Geschichte damit auch so glaubhaft. Dieses Buch beschäftigt sich allerdings nicht nur mit Azas Geschichte, sondern auch mit dem Leben ihrer Freunde um sie herum, womit John Green viele verschiedene Komponenten mit einbringt. Er legt die verschiedensten Ängste, Sorgen und Gefühle der Jugendlichen offen, wozu Armut, Verlust, aber auch Liebe und Freundschaft zählen. Teilweise kann ich mich auch mit Aza identifizieren, da ich mir auch selbst in vielen Momenten viel zu viele sinnlose Gedanken mache. Daher haben mich Azas Zustand und ihre unendlich schlimmeren Gedankenspiralen, sehr berührt, denn für sie scheint es oft, als gebe es kein entkommen. Das Ende kam dann doch sehr plötzlich, denn eigentlich wollte ich Aza und ihrer Freunde noch gar nicht gehen lassen. Fazit: Eine starke Geschichte mit mir bisher unbekannter Thematik und viel sprachlicher Qualität. Nicht das typische plumpe Jugendbuch. Erhält von mir 4,5 von 5 Sternen.
Einfühlsamer Roman über eine Jugendliche mit Angststörungen
von Petra - 19.11.2017
John Green ist für mich der Meister schlechthin, wenn es darum geht das Gefühlsleben von Jugendlichen in schwierigen Situationen zu beschreiben. In seinem neuen Buch Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken beweist er dies erneut in beeindruckender Weise. Es erzählt von einem Mädchen mit Angststörungen, von der ersten Liebe und von tiefer Freundschaft. Aza Holmes lebt in endlosen Gedankenspiralen ausgelöst durch ihre Angst vor Bakterien und Krankheiten. Sie fühlt sich fremdbestimmt in ihrem Leben. Als in ihrer Stadt ein Millionär verschwindet, macht sich Aza mit ihrer Freundin auf die Suche nach ihm und findet dabei ihre erste Liebe. John Green gelingt es sehr gut, einem zu beschreiben, wie es in Azas Innerem aussieht, wie sie mit ihrer Angststörung im Alltag zu kämpfen hat. Doch nicht nur das macht dieses Buch aus. Ich denke, jeder Jugendliche kann sich hier auch in einigen Abschnitten wiederfinden, wenn es um die eigene Ängste geht. Trotz des schweren Themas ist das Buch leicht und flüssig zu lesen, die Dialoge erscheinen authentisch. John Green lässt in seinen Roman auch einige Zitate aus der Weltliteratur einfließen und regt auch damit an, über das Leben und sich selbst nachzudenken. Aus diesem Grund sollte dieses Buch meiner Meinung nach Pflichtlektüre in den Schulen sein, da es Diskussionsgrundlage und Wegweiser gleichzeitig sein kann.
Ein bisschen mehr erwartet, dafür viel daraus mitgenommen.
von Julia | BücherFantasie - 19.11.2017
Mein erster Eindruck von "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" nach der Leseprobe war, dass ich Aza und die Situation, in der sie sich auf den ersten paar Seiten befindet, schon recht seltsam fand. Die Leseprobe hat mir zwar gefallen, hatte mich aber auch sehr verwirrt zurückgelassen. Nicht nur wegen Aza selbst, die doch eine sehr gewöhnungsbedürftige Protagonistin ist, sondern auch wegen der Geschichte, die John Green erzählt. Ich war mir unsicher, wo das alles hinführen wird. Dennoch war ich gespannt und neugierig, denn kuriose Hauptfiguren finde ich immer gut. Es fällt mir schwer "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" zu kritisieren, denn dieses Buch steckt so voller Hingabe und unbeschönigten Ereignissen und Gedanken, was mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht hat. Sei es, wie schwer es uns eigentlich fällt, in andere Menschen hinzusehen und gleichzeitig wie leicht es gelingt, sie zu verurteilen. Niemand bildet da eine Ausnahme, auch nicht unsere Freunde oder unsere Eltern. Die Geschichte rund um Aza, ihre Freundin Daisy und der verschwundene Vater von Azas früherem Freund Davis ist zwar wunderschön erzählt, aber ich finde, sie verliert sich auch ganz schnell in den Kleinigkeiten, die der Plot bietet. Die Handlung in der ersten Hälfte des Buches kommt meiner Meinung nach nur sehr langsam in Schwung und hat mich daher auch nur mäßig unterhalten. Mir hat sehr lange die Verbindung zwischen Azas Gedankenkarussell und dem Verschwinden von Davis¿ Vater gefehlt, so dass ich lange das Gefühl hatte, John Green hätte sich bei seinen Erzählungen verzettelt und den falschen Fokus gelegt. Gerade die ständige Betonung von Daisys Star-Wars-Fanfictions, die Beziehung zwischen Daisy und einem gemeinsamen Freund und der Tod von Azas Vater wurden immer wieder thematisiert, ohne, dass eine direkte Verbindung zum Hauptplot hergestellt wurde. Das hat mich sehr lange frustriert. Doch später wird die Geschichte viel dynamischer und viel durchsichtiger, gerade dann, als sich Aza immer wieder fragt, ob sie von Küssen sterben kann, ob und wann ihre Freundin jemals loyal war und ob sie den Verlust eines Menschen an Sachen und Dingen festmachen kann. Durch diese verschiedenen Ereignisse gerät sie immer mehr in einen Strom, der sich von ihr selbst nicht aufhalten lässt und spitzt sich meiner Meinung nach sehr dramatisch zu, woraus Aza den Grundstein für ihre weitere Zukunft legt. Sie muss lernen, mit sich und ihren Gedanken ins Reine zu kommen, sich zu akzeptieren und sich niemals zu verlieren. Gefallen hat mir da vor allem das Ende, das nicht wie üblich Friede, Freude, Eierkuchen ist, in dem nicht alle Probleme aus der Welt geschaffen sind und Aza bis an ihr Lebensende glücklich ist. Es ist offen und überraschend und rundet die Geschichte sehr schön ab. Aza Holmes war für mich der größte Lichtblick in der Geschichte. Sie ist aufgrund ihrer Art, ihren Neurosen und ihrer Paranoia zwar sehr gewöhnungsbedürftig und gerade eine Freundschaft mit ihr gestaltet sich mehr als schwierig, wenn man ihrer besten Freundin Glauben schenken darf. Allerdings schildert John Green Azas Gedanken und ihre Gedankenspirale so ausführlich und glaubwürdig, dass mich ihre Figur und die Ausführung dessen mit jeder Seite mehr fasziniert hat. Vieles von dem, was Aza denkt und fühlt, ist für den psychisch gesunden Menschen wohl kaum nachzuvollziehen, aber der Autor schafft es, einen Einblick in diese Welt zu geben - was manchmal sehr erschreckend, bedrückend und schockierend ist. Die verschiedenen Seiten von Aza bringen ihre Freundin Daisy, ihr Freund Davis und ihre Mutter zum Vorschein. Sie alle sind sehr ausführlich und tiefgründig ausgearbeitet und nehmen durch ihren Einfluss auf die Hauptprotagonistin verschiedene Stellenwerte ein. Daisy gibt Aza auch mal Kontra, erklärt ihr, dass eine Freundschaft mit ihr nie einfach ist und kritisiert sie hinterrücks doch oft sehr deutlich, doch trotzdem ist sie immer für Aza da und versucht auch mehrfach, Azas Krankheit zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen. Davis gibt Aza das Gefühl, liebenswürdig zu sein und ein Leben mit Liebe und Glück verdient zu haben. Und ihre Mutter ... ist eben ihre Mutter. Sie sorgt sich um Aza, ist aber oft genauso hilflos wie ihre Freunde, Lehrer und Mitschüler, liebt sie aber über alles und gibt ihr auch immer dieses Gefühl (auch wenn ich mich mehrfach gewundert habe, dass sie ihrer Tochter so viele Freiheiten lässt ...) John Greens Schreibstil ist einmalig und leider auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Ich habe einige Zeit gebraucht, um wirklich in dem Buch anzukommen und die Geschichte sowie Aza zu verstehen. Trotzdem beschreibt er wie kein anderer Gefühle und Gedanken und zeichnet seine Charaktere trotz hohem Potenzial, nervig zu wirken, sehr liebenswürdig und gewinnend. Fazit "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" ist ein Buch, das mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Die Grundstimmung ist schwer verdaulich und lässt den Leser lange nach dem Lesen über Toleranz und die Art und Weise, wie unterschiedlich wir und unsere Psyche sein können, nachgrübeln. Mich hat der Plot leider nicht ganz so überzeugen können, dafür hat mir die liebevolle und aufwendige Ausarbeitung der Charaktere sehr imponiert; ein bisschen mehr erwartet, dafür aber viel daraus mitgenommen. [3,5 Sterne]
Wenn Gedanken zur Falle werden
von Emmmbeee - 16.11.2017
Drei Teenies kämpfen sich durch Lebensjahre, die noch nie leicht waren. Aza kann sich nicht aus dem Gespinst ihrer beängstigenden Gedanken befreien, sie leidet unter ihrer psychischen Krankheit und den Ängsten, die von ihr ausgehen. Ihre Freundin wiederum steckt voller Tatendrang, und Davis, der Dritte im Bunde, ist ein äusserst sensibler Junge, der um seinen verschwundenen Vater trauert und darüber verstört ist. Er gäbe allen Reichtum, wenn stattdessen seine Familie wieder vollständig wäre. Die drei wachsen einem schnell ans Herz, und die geschilderten Schwierigkeiten bringen sie dem Leser nahe. Aza und Davis erhalten unser Mitgefühl, während Daisy einen ausgleichenden Gegenpol darstellt und zur wertvollen Hilfe für ihre Freundin wird. Dank ihr kann Aza ihre Distanz zur Umwelt verringern und aus ihren Ängsten finden. Obwohl ein krimineller Rahmen (der verschwundene Milliardär und die Suche nach ihm) die Geschichte umgibt, finde ich sie nicht besonders spannend, manchmal auch schlecht nachvollziehbar. Denken und reden Jugendliche wirklich so? Diese Erfahrung habe ich im beruflichen und privaten Umgang mit zahlreichen Teenagern nicht gemacht. Doch soll es ja kein Krimi im eigentlichen Sinn sein. Vielmehr hat sich John Green sehr intensiv mit den Problemen, Zwängen und Gedanken Jugendlicher befasst und wird von ihnen sicher als einen für sie wichtigen Autor betrachtet. Vielleicht liegt das auch daran, dass Green, einem Interview gemäss, selbst an OCD leidet und sein Text offenbar direkt von der Quelle gespeist wird. Auch hat er nicht vergessen, wie es ist, jung und auf der Suche nach Orientierung zu sein. Das Buch ist Jugendlichen und Erziehern zu empfehlen, denn es hilft mit, psychische Krankheiten bei jungen Leuten zu erkennen sowie ihnen Verständnis und Hilfe entgegenzubringen.
Fesselnd
von Wolly - 22.11.2017
Meinung: Bei Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken handelt es sich um mein erstes gelesenes Buch von John Green. Durch viele positive Meinungen zu seinen anderen Büchern, war ich sehr gespannt was mich wohl erwartet. Bekommen habe ich einen Roman über Ängste im Allgemeinen und die Angst vor der Angst im Speziellen. Die Protagonistin Aza steht dabei sprichwörtlich für Jene, die unter besonders starken Ängsten leiden und sich damit teilweise sogar selbst schaden zufügen. Azas größte Furch besteht vor ihrem eigenen Körper. Sie ekelt sich vor sich selbst, handelt zwangsweise und schafft es im wahrsten Sinne des Wortes nicht aus ihrer Haut heraus. Der Autor beschreibt eindrücklich die Gedankenspirale mit der das Mädchen zu kämpfen hat und dokumentiert welche zwischenmenschlichen Probleme daraus resultieren. Die Beschreibungen der Gedankengänge sind dabei so deutlich, das ich als Leser manchmal selbst Platzangst bekomme und gerne rausmöchte. Diese Szenen sind einfach fesselnd, manchmal auf eine schöne Art, manchmal aber auch sehr unangenehm. Verpackt ist dieses Tabuthema in eine Randgeschichte, die sich unterhaltsam liest, aber eher im Hintergrund bleibt. Auch die restlichen Figuren sind nett zu verfolgen, spielen aber im Endeffekt keine große Rolle. Der Fokus liegt klar auf Aza, um sie herum wurde eine Geschichte gestrickt. Eine ungewöhnliche und interessante Art zu schreiben, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Stellenweise war ich sehr angetan, zeitweise aber auch genervt von Azas Verhalten. Wer selbst unter starken Ängsten leidet, wird sich sicherlich im Buch wiederfinden und nimmt vielleicht eine Art Trost mit. Wer diese Art von Ängsten nicht kennt, entwickelt vielleicht mehr Verständnis, was ja schon ein schöner Erfolg wäre. Fazit: Unterhaltsam und anstrengend gleichermaßen. Daher auch eine mittlere Bewertung von 3/5 Sternen. Trotzdem ein großes Lob an den Autor dafür, das er sich an ein so schwieriges Thema ranwagt.
tiefgründig, bewegend
von Sandra F. - 15.11.2017
Das Cover fand ich zunächst nicht sehr ansprechend - nach dem lesen erkenne ich aber die Spirale und weiß auch wie die Schildkröten im Zusammenhang zum Inhalt stehen. Nun finde ich das Cover sehr passend zur Geschichte und je öfter ich es ansehe, umso besser finde ich es. Wunderschön finde ich den orangen Buchschnitt. Es handelt sich hierbei um eine limitierte Erstauflage sogar mit einem Wendecover. Den Schreibstil von John Green ist mir schon bekannt und ist auch in diesem Buch wieder super - es macht Spaß zu lesen und es ist auf den ersten paar Seiten schon interessant. Das Buch umfasst 24 Kapitel. Durch die Ich-Persepktive von Aza bekommt man ihren ganzen Gedankenzirkus mit, ihre ganzen Ängste für Bakterien und wie sich das in ihrem Kopf abspielt. Die bildliche Darstellung von einer Gedankenspirale, die auch im Buch erwähnt wird, finde ich ganz passend um sich vorzustellen was in Aza vor sich geht. Ihre Freundin Daisy scheint hingegen ist sehr aufgeweckt und witzig. Ihre Leidenschaft zu Star Wars finde ich super. Sie tut Aza gut, auch wenn es nicht immer einfach ist und Daisy oft nicht weiß wie sie mit Aza umzugehen hat. Ein Abtraum jedes Schülers ist aber die Mutter als Lehrerin in der eigenen Schule - bei Aza und ihrer Mutter scheint es aber kein großes Problem darzustellen, auch wenn man merkt, dass sie sich große Sorgen um ihre Tochter macht. Sie ist sehr fürsorglich und haben einen tollen Umgang miteinander. Toll finde ich die Liebe Azas zu ihrem Herold. Ja ich finde, man kann auch Gegenstände lieben (Wenn ihr wissen wollt was Herold ist - lest das Buch). Neben Azas Zwängen ist das Verschwinden von Russell Picketts ein großes Thema im Buch. Aza und Daisy spielen Sherlock Holmes (Was ich sehr passend fand, da Daisy sie immer beim Nachnahmen Holmesy nennt). Es ist ein berührendes Buch, welches sehr in die Tiefe geht. Ich glaube ich habe mir bisher bei noch keinem Buch so viele Zitate und Stellen markiert - einfach weil sie zum Nachdenken anregen. Ein tiefgründiges Werk über Verlust, Kontrolle, Gedanken, wahre Freundschaft und natürlich der Liebe. Ein Lesetipp!
Schlaft gut ihr fiesen Gedanken
von CanYouSeeMe - 13.12.2017
Den neuen Roman von John Green habe ich mit größter Spannung erwartet. Ich habe bereits einige Bücher von ihm gelesen und war von jedem begeistert - meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Schreibstil passt super zu einem Jugendbuch, er ist flüssig und modern. Die Sprache passt zu den Charakteren und wirkt sehr authentisch. Protagonistin Aza ist mir von Beginn an sympathisch gewesen. Sie ist gut charakterisiert und wirkt auf mich sehr lebensnah. Ihre Zwangsstörung steht im Fokus des Buches und der Autor hat es geschafft die Symptomatik ohne zu übertreiben und Dinge ins Lächerliche zu ziehen zu beschreiben. Ich empfinde den Blickwinkel der betroffenen Person als sehr realistisch. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt - ich konnte mir zu jeder Person ein ausreichendes Bild machen und mir die Szenen allesamt gut vorstellen. Der Plot über die Suche nach Pickett gerät ein wenig in den Hintergrund, ich habe den Umgang mit der Zwangsstörung als vordergründiger empfunden. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch, denn der Autor konnte mich auch damit begeistern. ¿Schlaft gut ihr fiesen Gedanken` ist für mich ein grandioses neues Buch von John Green, mit dem er aufs neue gezeigt hat, dass seine Jugendbücher schwierige Themen einfühlsam aufnehmen können.
Wie man die Welt aus einer anderen Sicht sehen kann
von Nalik - 03.12.2017
Da ich großer John Green Fan bin hatte ich auch große Erwartungen an das Buch. Diese wurden weitestgehend erfüllt. Zum Inhalt: die 16jährige Aza Holmes ist anders als andere Teenager. Sie hat panische Angst vor Bakterien und eine Zwangsstörung. Immer und immer wieder kommen Gedanken in ihren Kopf, die sie einfah nicht los wird bis sie endlich was gegen tut. Als ein Millionär verschwindet und eine Belohnung ausgesetzt wird sieht sie mit ihrer Freundin Daisy die Chance an das große Geld zu kommen. Da Aza die Familie kennt nimmt sie Kontakt auf und begegnet so wieder Davis, einem Jungen in ihrem Alter. Sie kommen sich näher und Aza verzweifelt fast an sich selbst. Das Buch hat mir im großen und ganzen gut gefallen. Es war interessant die Welt aus den Augen eines Mädchen mit einer Zwangsstörung zu erleben. John Green hat dieses Thema ernsthaft und glaubhaft rüber gebracht und trotzdem ein wenig Witz in die Geschichte mit reingepackt. Die Charaktere sind allesamt sympathisch und jeder trägt positiv zu der Geschichte bei. Dennoch hat mir in diesem Buch irgendetwas gefehlt, deswegen nur 4 Sterne.
Typisch John Green
von Anonym - 12.11.2017
Inhalt: Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. Quelle: Amazon Meinung: Ich habe mich total auf das Buch gefreut, vor allem da ich die limitierte Auflage bekommen habe, bei der allein die Aufmachung schon wunderschön ist. Der Buchschnitt ist orange und der Schutzumschlag ist von beiden Seiten bedruckt. Man kann sich also aussuchen, welches Cover man lieber mag und es je nachdem wechseln. Auch ein Autogramm ist vorne im Buch enthalten, was wirklich eine Besonderheit ist, ich habe bisher noch gar kein signiertes Buch. Der Schreibstil ist wie immer bei John Green¿s Büchern etwas ganz besonderes, genau wie die Charaktere. In dieser Geschichte geht es um die Hauptperson Aza, die eine Angststörung hat und vollkommen von ihren Gedanken gefangen ist. Daher tut sie Dinge, die für mich nicht wirklich nachvollziehbar waren, aber es war trotzdem total interessant zu lesen, was in ihrem Kopf vorgeht und warum sie bestimmte Handlungen durchführt. Man begleitet sie und ihre beste Freundin Daisy bei dem Abenteuer, den verschwundenen Millardär Russel Pickett zu finden, aber es geht auch um Liebe, Freundschaft und natürlich sehr ausführlich um Aza¿s Gedankenwelt. Viel mehr möchte ich zum Inhalt der Geschichte auch gar nicht verraten, da das Buch ja nur knapp 280 Seiten hat und es daher besser ist, vorher nicht zu viel zu wissen. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt der Geschichte und gefallen mir auch echt gut. Es war eine wirklich interessante Geschichte, aber manchmal wurden mir bestimmte Szenen bzw. Gedanken zu ausführlich beschrieben. Alles in allem würde ich dem Buch 4 Sterne geben.
--
von Archer - 14.11.2017
Aza Holmes ist sechzehn und nicht mit Sherlock verwandt, auch wenn sie zum Schluss einen Fall löst, der (k)einer ist. Aza hat auch kein Drogenproblem wie der große Detektiv, dafür leidet sie unter einer Angststörung. Wobei einer Angststörung das falsche Wort ist, denn sie hat ständig Angst, und die Gedanken, die dann anfangen, sie wie in einer Spirale enger und um enger um sie zu drehen und sie völlig zu vereinnahmen, löschen alles andere aus. Dass ihre beste Freundin Daisy sie überredet, nach dem verschwundenen Milliardär Pickett zu suchen, ist nicht die einfachste Methode, damit klarzukommen. Und auch Liebe ist etwas, das Angst macht. Zwangsneurosen und Angststörungen sind das Thema diesen Buches, und bestimmt sind das wichtige Themen unserer Zeit. Bestimmt ist das Buch auch gut, gar brillant geschrieben und dieses eine Mal ist es allein meine Schuld, dass ich mich zu Tode gelangweilt habe. Ich fand so gar keinen Zugang - nicht zu Aza, nicht zu ihren Problemen, nicht zur Handlung. Für mich war es eine Abfolge langweiliger Gedanken und noch langweiliger Handlungen. Meine emotionale Intelligenz reicht nicht aus, um wieder und wieder dasselbe zu lesen, was in Azas Kopf vorgeht. Ich kenne auch keine Sechzehnjährigen, die so unglaublich coole Sprüche auf Lager haben - einmal, ok. Zweimal auch ok. Aber dauernd, dazu mit der Weisheit von Yoda gesegnet, erschienen mir die Protagonisten hier so unauthentisch wie möglich. Ich war froh, dass das Buch kurz war, nicht mal 300 Seiten und ich weiß nicht, ob ich diese Lektüre an Leute mit ähnlichen Problemen empfehlen soll oder nicht: Betätigt man dadurch Trigger oder verstehen sie einfach die Message des Gelesenen besser? Ich weiß es nicht, nur so viel: nicht meins.
Einfühlsames und großartiges Jugendbuch
von booklover2011 - 08.11.2017
Cover: Das Cover und der Schutzumschlag innen sind ein echter Hingucker. Inhalt: Aza und ihre beste Freundin Daisy machen sich auf die Suche nach einem verschwundenen Milliardär und hoffen auf die Belohnung bei dessen Auffinden. Aza kennt einen der Söhne des Milliardärs, Davis, von früher und kommt durch die Suche nach Davis Vater wieder mit ihm in Kontakt. Dabei verlieben sich die beiden ineinander. Aza leidet unter anderem an einer Zwangsstörung und hat Angst davor, sich mit Bakterien anzustecken und zu sterben. Im Laufe des Buches werden ihre psychischen Probleme immer schwerwiegender. Da das Buch aus der Sicht von Aza geschrieben ist, bekommt man ihre Gedanken, Gefühle und auch ihre Hilflosigkeit im Hinblick auf die Gedankenspiralen hautnah mit. Wie es mit den beiden und Azas psychischer Krankheit weitergeht und ob sie die benötigte Hilfe bekommt, müsst ihr selber herausfinden. Fazit: Ein einfühlsames und großartiges Jugendbuch von John Green, in welchem es um Freundschaft und Liebe geht, die Irrungen und Wirrungen des Lebens, aber in dem vor allem auch die psychische Krankheit von Aza und ihr Umgang damit im Mittelpunkt steht. Für alle Fans von John Green.
Feinfühlig und Emotional
von Biene - 26.11.2017
Lange habe ich auf ein neues Buch von John Green hingefiebert und da ist es nun endlich! Positiv bewerten muss ich auch die Idee mit dem Wendecover - das habe ich so noch nicht bei einem Buch gesehen und finde die Idee wirklich innovativ! Gestaltet ist das Buch wie immer wunderschön und einzigartig. Ich finde die Bücher von John Green haben alle eine ganz besondere Gestaltung, die einen Wiedererkennungswert hat. In diesem Buch geht es um ein 16 jähriges Mädchen namens Aza, die an zwanghaften Gedanken und Angststörungen leidet. Man taucht in ihre Gedankenwelt ab und bekommt hautnah mit wie es ihr gehen muss. Aza hat ihren Vater sehr früh verloren, was vielleicht auch ein Grund für ihre Erkrankung ist. Meines wissens leidet John Green selbst an Zwangsstörungen und hat so seine Erfahrungen mit in diesem Buch verarbeitet. Ich selbst bin ebenfalls eine Betroffene und muss sagen, dass mich dieser Roman sehr angesprochen hat. An ein paar Stellen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, aber trotzdem finde ich ihn sehr gut. Der Leser wird mit in die Gedankenwelt der Betroffenen genommen und die Krankheit wird recht gut erklärt. Ob man das als nicht Betroffener verstehen kann, ist die andere Frage. Der Schreibstil ist wie immer typisch John Green. Man muss ihn einfach einmal Lesen um entscheiden zu können ob man das mag oder nicht. Mir hat es wie immer sehr gut gefallen und mich hat die Geschichte sehr berührt. Und jetzt hoffe ich dass bald der nächste John Green kommt. :)
Wundervoll und intensiv
von bücherbelle - 10.11.2017
"Hast du Angst?" "Ein bisschen." "Wovor?" "Kann ich nicht sagen. Es gibt kein Wovor. Ich habe einfach Angst." (S. 100) Zusammenfassung. Aza kämpft mit vielem, vor allem mit ihren Gedanken. Sich mit diesem Hintergrund auf die Suche nach einem verschwundenen Milliardär zu machen, das war sicherlich nicht ihr Plan; und daran, dass sie sich bei der ganzen Sache verlieben könnte, hätte sie sicherlich im Vorfeld auch nicht gedacht. Und so begibt sie sich so weit in ihre eigene Gedankenspirale wie niemals zuvor¿ Erster Satz. Als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich vielleicht Fiktion bin, verbrachte ich meine Tage an einer öffentlichen Bildungsanstalt namens White River High im Norden von Indianapolis, wo ich von fremden Kräften, die so übermächtig waren, dass ich sie nicht ansatzweise identifizieren konnte, dazu gezwungen wurde, jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit Mittag zu essen, nämlich zwischen 12 Uhr 37 und 13 Uhr 14. Cover. Man darf bei diesen Büchern ja nicht anfangen, die deutschen mit den originalen Coverbildern zu vergleichen. Denn obwohl mir das deutsche Cover echt ganz gut gefällt, fehlt ihm das Bedrohliche der Spirale, das einen nicht unerheblichen Teil dieses Buches ausmacht. Auch den Titel finde ich nicht optimal - Idee und Formulierung gefallen mir schon, er ist allerdings für meinen Geschmack zu wenig griffig. Ich musste schon mehrfach länger überlegen, wie das Buch noch gleich heißt; das wäre mir mit "Turtles All the Way Down" vermutlich nicht passiert. Inhalt. Die Story ist etwas weniger "Wir suchen einen Milliardär" als ich erwartet hatte, und das fand ich gut. Allerdings kann man ihr so unter Umständen vorwerfen, dass insgesamt etwas zu wenig passiert - wir befinden uns stattdessen die meiste Zeit tief in den Abgründen von Azas Gedankenwelt. Das, was uns als Geschichte vorgesetzt wird, das ist jedoch absolut lesenswert und hatte auch seinen Anteil daran, dass ich das Buch nicht weglegen mochte, nachdem ich begonnen hatte, es zu lesen. Personen. Naturgemäß, bei einem Jugendroman, der hauptsächlich um die Gedankenwelt eines jungen Mädchens kreist, sind die Figuren ein wichtiger Faktor, der den Unterschied zwischen gut und mies ausmachen kann. Und obwohl ich den Hang dazu habe, mich von Figuren (gerade diesen Jugendlichen) nerven zu lassen, und obwohl Aza so viele anstrengende Charakterzüge besitzt, ist das bei diesem Buch nicht passiert. Es gelingt John Green einfach so unfassbar gut, die gedanklichen Zwänge im Ansatz nachfühlbar zu machen, dass in meiner Kehle ein Kloß zurückblieb und ich viel schlucken musste. Und auch die Charaktere um Aza herum sind großartig, besonders in Daisy konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. So glaubwürdig muss man es erstmal beschreiben, das Gefühl, nur die Nebendarstellerin einer um sich kreisenden besten Freundin zu sein - es ist kein gutes. Lieblingsstellen. "In die Augen kann man jedem sehen. Aber jemand zu finden, der dieselbe Welt sieht, ist ziemlich selten." (S. 13) "Aber so was kann man nicht laut sagen, und man steht vor der Wahl, ob man lügen oder ernsthaft gestört wirken will." (S. 38) "Sorgen sind die angemessene Reaktion auf das Leben. Das Leben ist besorgniserregend." (S. 45) "Und obwohl ich mitlachte, hatte ich das Gefühl, ich würde das Ganze durchs Fenster beobachten, als sähe ich einen Film über mein Leben, statt es selbst zu erleben." (S. 73) "Mir all die Zukunftsszenarien auszumalen, all die Azas, die ich sein konnte, war eine willkommene Auszeit von dem Leben mit dem Ich, in dem ich im Moment feststeckte." (S. 102) "Das Leben reimt sich, aber nie an der Stelle, wo man es erwartet." (S. 110) "Was ich an der Wissenschaft so liebe, ist, dass man beim Forschen eigentlich keine Antworten findet. Man findet nur bessere Fragen." (S. 125) "Sie sagte - mehr als einmal -, der Meteorschauer findet statt, über den Wolken, auch wenn wir ihn nicht sehen. Wen interessiert, ob sie küssen kann? Sie kann durch die Wolken sehen." (S. 133) Fazit. Ich bin sehr begeistert von den Figuren und von der Intensität, mit der hier dargestellt wird, wie schmerzhaft Gedanken sein können, wie beängstigend es sein kann, sich in sich selbst gefangen zu fühlen, und wie sehr die Psyche das tägliche Leben beeinflussen kann. Das macht die kleineren Schwächen, die die Story selbst in meinen Augen hat, mehr als wett; vielleicht ist es sogar eine der Stärken dieses Romans, nicht zu sehr auf tatsächliche Handlung zu setzen.
Den Fokus neu justieren
von HK1951 - 14.12.2017
Den Fokus neu justieren Denn in diesem neuen Roman von Bestseller-Autor John Green über die Zerbrechlichkeit der Liebe, über Resilienz und die Kraft lebenslanger Freundschaft steht jemand im Mittelpunkt, der mit Sorgen und Ängsten zu kämpfen hat, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen und das ist wahrlich kein Zuckerschlecken: die 16-jährige Aza Holmes hat es somit nicht leicht... Und ganz sicher hat sie Besseres zu tun, als sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen... Und doch tut sie es, denn einerseits sind 100.000 Dollar Belohnung auch sehr verlockend und nicht zu verachten und andererseits kann ihre beste Freundin Daisy es gar nicht erwarten, das Rätsel um Pickett aufzuklären und besten Freundinnen steht man ja nunmal auch bei, komme was da wolle..! Gleichzeitig ist dieses Abenteuer auch die Chance für Ava, ihrer Gedankenspirale zu entkommen, die ihr Leben bis dato so sehr beherrschte, dass es kaum noch etwas Anderes gab. Den "Fokus neu zu justieren" kann ja nie wirklich schaden... John Green schreibt wundervoll, gar keine Frage - doch hier brauchte ich ein wenig, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen und auch der Idee mit der "Gedankenspirale" konnte ich erst nichts abgewinnen bzw. mir nichts darunter vorstellen, doch mit der Zeit "wuchs" ich in die Geschichte hinein und wenn Green einen einmal gepackt hat, dann... Ja dann ist mal gefesselt und wird unwillkürlich ein großer Fan seiner Worte. Das ist fast wie ein Sog. Man kann sich ihm nicht entziehen. Gut, will man auch nicht, grins. Aber ihr wisst, was ich meine, da bin ich sicher. Wenn man nach dem Lesen das Buch mit einem Seufzen zuklappt, dann hat der Autor alles richtig gemacht.
Zwänge und Gedankenspiralen
von Tara - 10.11.2017
"Schlaft gut ihr fiesen Gedanken" ist das neuste Jugendbuch des Bestseller-Autors John Green. Der Milliardär Russel Pickett ist verschwunden und auf ihn wird eine hohe Belohnung ausgesetzt. Aza kennt seinen Sohn Davis und ihre beste Freundin Daisy ist - im Gegensatz zu Ava, die mit reichlich eigenen Problemen beschäftigt ist - ganz heiß darauf den Milliardär zu suchen. Avas Leben wird von absurde Ängste und Zwänge beherrscht. Als sie nun nach Jahren Davis wiedertrifft, verlieben sich die beiden ineinander. Sehr einfühlsam und authentisch beschreibt John Green die Gefühle und Gedanken der 16-jährigen Protagonistin Ava aus deren Sicht das Buch geschrieben ist. Ihre Zwangstörung, die Angst mit Bakterien in Berührung zu kommen und zu sterben wird im Laufe der Handlung immer größer. Ihre Hilflosigkeit kann man als Leser nachvollziehen und regelrecht spüren. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm leicht lesen. Neben amüsanten Stellen zum Schmunzeln, gibt es auch zahlreiche poetische Formulierungen, die zum Nachdenken anregen und bei denen man einfach einmal kurz mit dem Lesen inne halten muss, um die Worte auf sich wirken zu lassen. Die Anzahl der Charaktere ist übersichtlich, aber jeder wird detailreich und mit liebenswerten Eigenschaften überzeugend beschrieben. Die 24 Kapitel des Buches beinhalten viel mehr Botschaft, als man beim ersten Lesen erfassen kann. Es wird sehr einfühlsam vermittelt, wie es sich anfühlt mit einer psychischen Erkrankung zu leben und welche Auswirkungen diese auf das familiäre Umfeld und die Freunde haben kann. "Schlaft gut ihr fiesen Gedanken" ist wieder einmal ein sehr berührender und emotionaler Roman von John Green, der nicht nur die Zielgruppe der 13- bis 16-jährigen Leser begeistern wird.
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
von Anonym - 15.12.2017
Wir Leser haben gespannt auf das neue Buch von John Green gewartet. Und wir wurden nicht enttäuscht. Nicht nur, dass wir endlich wieder in den Genuss von Greens speziellen Schreibstil kommen, auch die Handlung zieht neue Leser in den Bann. Im Zentrum der Ereignisse steht die Hypochonderin Aza. Sie versucht ein so ungefähliches Leben wie möglich zu führen, nur ist ihre beste Freundin Daisy ganz anders gepolt. Die beiden spielen sich gegenseitig immer wieder die Bälle zu und es ist eine freude ihnen dabei zu folgen. Beide Characktere sind sehr sympathisch und brauchen einander, da sie alleine irgendwann auf den Keks gehen würden. Ich fand die Zitate interessant. Clever eingefügt. Insgesamt ein Wechselbad der Gefühle, das man einfach gelesen haben muss.
Liebe, Freundschaft, Wahnsinn
von inya - 22.11.2017
Wie ist es ein Teenager mit Zwangsstörungen zu sein? Ich habe mir noch nie diese Frage gestellt, doch sie wird mir in dem Buch von John Green beantwortet. Aza ist auf den ersten Blick ein normales Mädchen, sie geht auf die Schule und hat sogar Freunde, also eigentlich ein gutes Leben. Doch es ist nur auf den ersten Blick normal. Eigentlich ist sie eine Halbwaise und hat eine psychische Störung, welche sie manchmal an den Rand des Abgrundes treibt und sie soweit gehen lässt, dass sie sich selbst gefährdet. Sie bekommt Panikattacken, wenn sie an die ganzen Mikroorganismen in ihrem Körper denkt und hat Angst an einer Infektion oder gefährlichen Bakterienstämmen zu sterben. Aus diesen Vorstellungen kann leider ihr neuer/alter Freund Davis nicht heraushelfen. Eine wirklich gelungene Geschichte über das Erwachsenwerden, Freundschaft und die erste Liebe, in einem ungewöhnlichen Umfeld. Der Schreibstil von John Green gefällt mir sehr gut und auch die Technik mit den Textnachrichten finde ich erfrischend. Es war mein erster Leseeindruck von John Green und ich wurde positiv überrascht!
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