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Sirius

Roman.
Buch (gebunden)
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Ein Foxterrier schreibt Geschichte: als Emigrant, Hollywoodstar, Zirkusattraktion und des Führers Schoßhund
Es ist ein außergewöhnlicher Zeitzeuge, der das düsterste Kapitel der deutschen Geschichte hautnah erlebt: der Foxterrier Sirius, hineingeboren … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Sirius
Autor/en: Jonathan Crown

ISBN: 3462046780
EAN: 9783462046786
Roman.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

14. August 2014 - gebunden - 287 Seiten

Beschreibung

Ein Foxterrier schreibt Geschichte: als Emigrant, Hollywoodstar, Zirkusattraktion und des Führers Schoßhund
Es ist ein außergewöhnlicher Zeitzeuge, der das düsterste Kapitel der deutschen Geschichte hautnah erlebt: der Foxterrier Sirius, hineingeboren ins Berlin des Jahres 1938. Mit der jüdischen Familie Liliencron begibt er sich auf eine Reise ins Ungewisse - und schlägt dem Schicksal ein Schnippchen.Am Anfang ist das Ende schon nahe. Dem renommierten Planktonforscher Carl Liliencron werden Titel und Anstellung genommen und er flüchtet nach den Novemberpogromen mit seiner Familie ins Exil nach Hollywood. Während er sich als Chauffeur durchschlägt und hadert, nimmt Sirius sein Schicksal mit der melancholischen Heiterkeit, die nur klugen Foxterriern zu eigen ist, selbst in die Hand, und das Leben eilt ihm dabei zu Hilfe: Er wird als Filmhund zum gefeierten Star, trifft jede Menge Prominenz von Rita Hayworth, Billy Wilder und John Wayne bis zu Marlene Dietrich und Cary Grant. Als Attraktion bei der größten Show der Welt, mit der der Circus Barnum durchs Land zieht, geht er in der Zeitmaschine des Zauberers Manzini verloren - und findet sich mitten im Krieg in Berlin wieder. Und hier hat er die Chance, ins Weltgeschehen einzugreifen, denn er wird zum Schoßhund Adolf Hitlers im Führerhauptquartier - und zum Informant für den Widerstand. Mit viel Tempo, Herz und Gefühl inszeniert Jonathan Crown eine abenteuerliche Zeitreise. Er stürzt seinen vierbeinigen Helden in alle möglichen Katastrophen, überrascht aber auch mit verblüffenden Wendungen ins Kuriose. Ein grandioses Lesevergnügen!

Portrait

Jonathan Crown, ist das literarische Alter Ego von Christian Kämmerling, einem der führenden deutschen Journalisten. Er war Mitbegründer und Chefredakteur des SZ-Magazin, das in den Neunzigerjahren Furore machte. Das Hörbuch ist bei DAV erschienen.

Pressestimmen

"Eine Geschichte, der trotz ihrer historischen und menschlichen Tragik eine unglaubliche Leichtigkeit und große Heiterkeit innewohnt. Gerade durch den feinen Humor, der sich wie ein dicker roter Faden durch das Buch zieht, wird klar, welcher Wahn, welcher Irrsinn Deutschland damals beherrschte. Auf der anderen Seite bekommt auch die neue Welt, Amerika mit Hollywood und seinen Verrücktheiten, auf sehr fröhliche Art ihr Fett ab. Und genau diese unglaubliche Mischung macht dieses Buch zu einem großen Lesevergnügen." Christine Westermann WDR 2 Kultur 20140913
Bewertungen unserer Kunden
Sirius
von Isabell - 29.03.2016
Ein Roman aus Hundesicht geschrieben, der ein Familienmitglied einer jüdischen Familie in Deutschland zur Zeit der Machtergreifung Hitlers ist, das ist schon was besonderes. Am Anfang fand ich die Geschichte auch richtig klasse und die Kommentare von Levi später Sirius richtig gut. Doch dann wurde es mir zu überzogen, denn als die Familie geflüchtet ist und in Amerika ist, da wird alles ziemlich oberflächlich und absurd. Sirius wird nicht nur Filmstar, sondern der Professor Liliiencron trifft auf alle möglichen Filmstars und die Leute, die er nicht trifft, die lernt Sirius dann in Deutschland kennen. Schade fand ich, dass über die weiteren Probleme der Familie und das ganze Grauen, was passiert, überhaupt nicht erzählt wird. Die Idee des Romans fand ich klasse, jedoch von der Umsetzung hätte ich mir mehr versprochen.
Auf vier Beinen durch das bewegte 20. Jahrhundert
von Inge Weis - 09.12.2015
Wenn Hunde unsere Herzen öffnen ...Ein Foxterrier schreibt Geschichte. Ein zweifelhaftes Schicksal ist dem Foxterrier Sirius zugedacht, als er hineingeboren wird ins dunkle Jahr 1938 in die Stadt Berlin. Er wird ausgerechnet als Schoßhund des Führers auserkoren. Und das ist so gar nicht nach seinem Geschmack. Doch ich fange mal am Anfang an und erzähle der Reihe nach. Ursprünglich war Sirius nämlich der Familienhund der Familie Liliencron. Als der renommierte Planktonforscher Carl Liliencron seinen Titel und seine Anstellung verliert, flieht die Familie nach den Novemberprogromen nach Hollywood. Während Carl Liliencron sich als Chauffeur durchschlägt und mit seinem Schicksal hadert, nimmt Sirius sein Leben selbst in die Hand und beginnt seine Karriere als begehrter Filmhund. Alsbald wird er zum gefeierten Star und lernt Größen wie Marlene Dietrich, John Wayne, Rita Hayworth und Bully Wilder kennen. Als Attraktion bei der großen Show der Welt, mit der der Zirkus Barnum durchs Land zieht, geht er eines Tages in der Zeitmachine des Zauberers Manzini verloren - und findet sich mitten im Krieg im Führerhauptquartier wieder.....Aber ein kluger Foxterrier wie er weiß sich zu helfen. Geschickt setzt er seine neuen Verbindungen ein und wird zum Informanten für den Widerstand. Jonathan Crown inszeniert eine abenteuerliche Zeitreise, lässt seinen Helden Aberwitziges erleben und überrascht mit verblüffenden Wendungen. Eine wunderschöne Hundegeschichte einfühlsam geschrieben die den Leser amüsiert und in seiner Seele berührt, die Geschichte ein Seelenwärmer der besonderen Art nicht nur für Hundeliebhaber! Ein grandioses Lesevergnügen. Das Buch fällt durch sein schön gestaltetes Cover auf: ein Hund mit unternehmungslustigem Blick. Das passt zum Thema. Absolute Kaufempfehlung von mir.
Crown:Sirius
von seschat - 28.04.2015
Cover: Das Cover zeigt den Protagonisten des Romans, den Foxterrier Sirius, im Scheinwerferlicht. Um den Hund gruppieren sich verschiedene Filmutensilien, wie z. B. Filmkamera, Auto oder Filmklappe. Besonders sticht der rote, erhaben aufgedruckte Buchtitel hervor, der in seiner Aufmachung an amerikanische Stummfilme erinnert. Die wechselnden Grau- und Violetttöne im Hintergrund verleihen dem gesamten Cover eine abendliche/geheimnisvolle Stimmung. Ein expressionistischer Einfluss ist zu erkennen. Inhalt: Ein Parforceritt durch die stürmische Geschichte der 1930/40er-Jahre. Der Berliner Foxterrier Sirius wächst in der jüdischen Familie Liliencron auf und flüchtet mit dieser wegen der Novemberverfolgungen 1938 nach Amerika. In Hollywood bekommt er eine Anstellung als Filmhund und lernt ganz nebenbei die Schauspielgrößen der Zeit, Billy Wilder, Marlene Dietrich etc., persönlich kennen. Später wird er zum Zirkushund und gelangt zurück nach Berlin. Dort wird er, man mag es kaum glauben, Schoßhund und Trauzeuge des Führers. Kurzum, Sirius erlebt alle Irrungen und Wirrungen der Zeit hautnah mit - erst als Verfolgter, dann als gefeierter Star. Letzteres erklärt auch den häufigen Namenswandel des Hundes, von Levi über Sirius und Herkules zu Hansi. Erzählweise/Stil: Jonathan Crown schreibt flüssig und sehr unterhaltsam. Mitunter argumentiert er auch sehr tiefgründig bzw. nachdenklich, was folgendes Zitat über die Emigration nach Amerika beweist: "Georg nimmt nichts mit. Gar nichts. Das wiegt am meisten". Am meisten hat mich die ungewöhnliche Erzählperspektive des Romans beeindruckt. Der Berichterstatter/Protagonist ist ein Hund. Dieser ist klug und mit allen Wassern gewaschen; fast ein Mensch. Zudem versucht der Autor, alle wichtigen zeitgenössischen Personen aus Showbiz und Politik mit einzubauen. Dadurch bekommt der Leser einen Eindruck vom kulturellen und politischen Klima der Zeit. So macht man u. a. Bekanntschaft mit überzeichneten Stars wie dem verrückten Tänzer Billy Wilder. Skurrile Begegnungen und Anekdoten bleiben nicht aus. Der Kiepenheuer & Witsch-Verlag ordnet den Roman deshalb dem Genre der Screwball-Comedy zu. Schon die Idee, dass ein kleiner Foxterrier an den wichtigsten Entscheidungen der damaligen Zeit beteiligt ist bzw. diese trifft, ist mehr als Comedy. Auch der Autor nimmt die Geschichte rund um Sirius nicht so ganz ernst, was der letzte Satz des Romans belegt: "Aber wer weiß schon, wie es wirklich wahr?" Fazit: Ein gelungener Erstling, der sich den ernsten Themen des 20. Jahrhunderts (Judenverfolgung, Weltkrieg etc.) auf eindrückliche (oft tragikomische) Weise nähert. Ein Hund schreibt Weltgeschichte neu."Sirius" hat mich ab der ersten Seite gefesselt, ein wahrer Pageturner. Verdiente 5 Sterne. Danke vorablesen, für dieses außergewöhnliche Leseerlebnis! PS: Ob nun vom Autor so gewollt oder nicht, dessen Nachname "Crown" entspricht dem neuen amerikanischen Familiennamen der Liliencrons (auch "Crown"). Vielleicht bringt die Widmung Licht ins Dunkel. :)
Crown:Sirius
von kindder80er - 16.03.2015
Der letzte Überlebende vom dritten Reich Ich habe ja einen Hang zu verrückten, schrägen Stories, weshalb der Klappentext von "Sirius" einfach meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen MUSSTE! Auch wenn man aufgrund der ernsten Kulisse keine Schenkelklopferkomödie erwarten darf, musste ich doch einige Male schmunzeln. Da wäre zum einen der Satz, den ich als Titel ausgewählt habe: "Der letzte Überlebende vom dritten Reich". Damit wird nicht das Ende des Buches vorweggenommen, sondern erklärt, dass nur Sirius vom dritten Wurf des Züchters, der nunmal "Reich" hieß, überlebt hat. Wie es dazu kam, ist überhaupt nicht zum Schmunzeln, aber wenn einem dann so ein Kurzsatz zwischen die Augen geworfen wird, muss man einfach bitter auflachen. Überhaupt hat das Buch schon einiges zu bieten, was historisch belegt ist. Es gab diesen Dackel Kurwenal tatsächlich. Es gab auch einen Hund, dessen "Gedichte" abgedruckt wurden ("Arli", Hund einer Tochter Thomas Manns). Hier im Buch wurde daraus Jakob (aus dem "zweiten Reich"), aber irgendwie musste Sirius ja eine Art Stammbaum bekommen. Auch wenn es im Klappentext heißt, es würde aus der Perspektive des Hundes erzählen, wird im Buch vom Hund Sirius in der dritten Person gesprochen. Ist mir sogar ein bisschen lieber, als wenn er selbst zum Leser sprechen würde. Trotzdem kann man behaupten, dass der Roman aus seiner Sicht erzählt, da seine Bedürfnisse, Eigenheiten und Beobachtungen oft im Mittelpunkt stehen. Überhaupt ist die Sprache relativ nüchtern und kurzfassend, aber dennoch bildhaft. Man kann sich den kleinen drahtigen Terrier richtig gut bei seinen Kunststückchen vorstellen. So wird ihm beigebracht, beim Hochhalten von "Mein Kampf" die rechte Vorderpfote zu heben und es wird darüber nachgedacht, das Kunststück geringfügig zu erweitern, so dass er sich auf das ganze Machwerk "erleichtern" möge. Im Hause Liliencron gehen zum Teil auch illustre Gäste ein und aus: Hans Fallada und Käthe Kollwitz gehören dazu und die Liliencrons sind nicht gewillt, sich vertreiben zu lassen. Irgendwann ist es dann leider doch soweit und die Liliencrons müssen fliehen. Nach schrecklichen Ereignissen, die kurzfristig auch die Familie trennen, bekommen sie prominente Hilfe aus Hollywood. Die dann zum Teil überbordenden Aufzählungen von Promis in Hollywood und deren Parties sind oft mühsam zu lesen, beschreiben aber auch die (nicht nur) zu dieser Zeit herrschende Oberflächlichkeit und damit auch Kurzlebigkeit. Schon allein die Handlung, dass Sirius einen anderen Hundestar binnen kürzester Zeit vom Thron gestoßen hat (und vor allem WIE) ist eine schöne Allegorie auch zum heutigen Zeitgeist. Ich muss dem Autor aber auch eine sehr gute Recherche zusprechen. Wer mit wem damals in Kontakt stand und wie die Verhältnisse waren, stimmt größtenteils tatsächlich - man erfährt so eine Menge über Clark Gable, Billy Wilder, Humphrey Bogart und Peter Lorre. Nach der schillernden Zeit in Hollywood gerät Sirius zum Zirkus und über Umwege zurück nach Berlin und in den Dunstkreis Hitlers... Und das alles in nur knapp 300 Seiten eines relativ kleinen Buches... Wow! Eine Geschichte, die mir unter die Haut gegangen ist!
Crown:Sirius
von Gebine S. - 12.09.2014
Ehrlich: Ich habe das Buch in die Hand genommen, weil ich Foxterrier so mag! Aber dann habe ich es mit viel Freude und Spass gelesen. So verrückt die Idee ist, so wunderbar ist sie erzählt: Lustige, traurige, urkomische und melancholische Momente wechseln sich ab und immenser Wortwitz trägt zum Lesevergnügen bei. Sirius ist ein Held, wie nur Foxterrier es sein können!
Crown:Sirius
von kvel - 23.08.2014
Sirius = Großer Hund (= Sternbild) Inhalt: Sirius ist ein Foxterrier, der bei einer jüdischen Familie in Berlin lebt, die jedoch aufgrund der Judenverfolgung nach Amerika fliehen muss. Es wird das Leben des Hundes beschrieben, wie er von Berlin nach Hollywood kommt und irgendwann wieder zurück nach Berlin. Meine Meinung: Der Hund erlebt so einige Abenteuer und hat auch viele Namen - je nach Zeit und aktuellem Besitzer; denn er wurde zwar als "jüdischer" Hund geboren, aber es kam die Zeit, in der Juden keine jüdischen Namen mehr tragen durften und so wurde auch der Hund umgetauft; später hat ihn ein Hitler-Getreuer als vermeintlich herrenlosen Hund gefunden und Hansi genannt. Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt gar nicht; ich finde es sieht aus wie ein Kinderbuch aus längst vergangener Zeit. Und beim Lesen der Geschichte hatte ich ehrlich gesagt auch so manches Mal das Gefühl, dass es ein Kinderbuch wäre. Früher hatte ich so manche Pferdegeschichten gelesen, geschildert aus der Sicht des Pferdes. Der Roman ist überwiegend in einfachen, kurzen Sätzen formuliert, gegliedert in viele, kurze Absätze. In diesem Roman ist der Autor aber meines Erachtens nach über das Ziel hinaus geschossen, da der Hund mit zu menschlichen Fähigkeiten ausgestattet ist. Ja, klar, in einem Roman ist immer auch eine Portion Fantasie enthalten, aber dass ein Hund ernsthaft die Gespräche von Menschen verstehen können soll (nicht im Sinne von "hol das Stöckchen", sondern echte Kommunikation) und das Gesprochene sogar an andere Menschen weiter geben können soll, finde nun doch zu viel des Guten. Auf der Buchrückseite ist beschrieben, dass dies eine "irrwitzige Screwball-Comedy - atemberaubend erzählt, zauberhaft poetisch und bei aller abgründigen Komik zutiefst anrührend" wäre. Leider habe ich diese Attribute in dem Roman nicht wieder gefunden. Wenn man sich die Inhaltsbeschreibung auf der Buchrückseite durchliest, dann nimmt die Aufzählung der Prominenten, die der Hund in der Geschichte trifft, ca. ein Drittel des Beschreibungstextes ein. Und dies spiegelt sich auch in dem Roman wieder; da hätten es meiner Meinung nach weniger auch getan, um zu verdeutlichen, das der Hund in Hollywood ein Filmstar geworden ist. Aber der Roman zeigt auch sehr gut das Leben und die Umstände der Hitler-Zeit auf. Am besten hat mir der erste Teil des Romans gefallen, als die jüdische Familie Liliencron in Berlin beschrieben wird: Sie ist eine integere und gebildete Familie. Sie leben in einem Stadtpalais. Herr Liliencron ist Professor und erforscht Plankton. Der Autor beschreibt erschütternd realistisch die Gefahr, als die SS-Soldaten die Häuser auf der Suche nach noch nicht enttarnten Juden durchkämmen. Und als Herr Liliencron ein Schreiben von der Deutschen Akademie der Naturforscher mit dem Inhalt "Wir teilen Ihnen mit, dass nicht arische Wissenschaftler per sofort von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind. Der Lehrauftrag wird suspendiert. Ebenso erlöschen Gehalts- und Pensionsansprüche." (S. 37) erhält, steht er plötzlich vor dem Nichts. So schöne Formulierungen wie "Es ist Herbst geworden. Über der Stadt liegt eine dicke Wolkendecke, die schon bald den ersten Schnee abwerfen wird." (S. 35) finde ich immer wieder bemerkenswert. Ebenso gut gefallen mir die tiefgründigen Formulierungen des Autors. Beispielsweise als Herr Liliencron feststellt, dass Deutschland ein barbarisches Land geworden ist und sie fliehen müssen, sind Herr Liliencron und der Hund ganz deprimiert spazieren gegangen und "... spürt Regentropfen auf seinem Fell. Er schaut auf und merkt, dass es Tränen sind. Ein Mann, der weinen muss, ist der traurigste Anblick auf der Welt." (S. 38) oder von dem Zeitpunkt der Abreise in die Emigration "Schlussendlich steht ein Koffer an der Tür. Ein kleiner Koffer. Die Vergangenheit muss sich einschränken, wenn sie in die Zukunft mitreisen will." (S. 60).
Crown:Sirius
von Tintenherz - 12.08.2014
Sirius von Jonathan Crown erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag, Seitenanzahl: 287 Inhalt: Der Foxterrier Levi und seine jüdische Familie Liliencron müssen im Jahre 1938 aufgrund einer Säuberungsaktion Hitlers aus Berlin flüchten. Ihre Reise geht nach Hollywood, um dort ein neues Leben zu beginnen, natürlich mit ihrem schlauen Hund. Autor: Jonathan Crown, der öffentlichkeitsscheue Autor, beharrt darauf, dass sein Foxterrier Alpha " ein Enkel des Romanhelden Sirius " ihm die Familiengeschichte erzählt hat. Crown musste die Erlebnisse nur protokollieren. Deshalb empfindet er sich nicht als Schriftsteller, sondern als Medium. »Es ist der erste Roman eines Hundes«, sagt er. »Ich hoffe, das macht anderen Haustieren Mut, ihre Stimme zu erheben und die Weltgeschichte neu zu schreiben.« Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Buch liest sich mit einem einfachen und verständlichen Schreibstil und dank der übersichtlichen und kurzen Absätze angenehm flüssig. Die Geschichte handelt von einer jüdischen Familie, die Deutschland wegen Hitler und seinen Visionen verlassen muss; in einer Zeit angefangen bei den November-Pogromen bis hin zum 2. Weltkrieg. Die goldene Ära Hollywoods mit seinen berühmten Schauspielern und die deutsche Geschichte zur Zeit der Ära Hitlers spielen in diesem Buch eine Rolle. Der Protagonist Levi (Sirius) spielt die Hauptrolle. Seine kleinen Kunststückchen im Film und im Zirkus erheitern die Menschen und sein Weg führt von Berlin über Hollywood und wieder zurück nach Berlin. Er schreibt Weltgeschichte und nimmt den Leser auf seine abenteuerliche Reise mit. Die Autor bringt diesen Roman gekonnt an den Leser. Es ist eine sehr bewegende Familiengeschichte, in der viel Dunkelheit herrscht. Fazit: Eine anrührende Hunde-/Familiengeschichte mit geschichtsträchtigem Inhalt.
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