Am Ufer des Flusses

Erzählung. Gb.
Buch (gebunden)
Am Sterbebett des einen werden sich zwei Männer der vielen Gemeinsamkeiten ihrer Lebenswege bewußt, auch wenn sie nun ganz verschieden enden. Nur ein Zufall?
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Produktdetails

Titel: Am Ufer des Flusses
Autor/en: Jürg Amann

ISBN: 3852183502
EAN: 9783852183503
Erzählung.
Gb.
Haymon Verlag

1. März 2001 - gebunden - 96 Seiten

Beschreibung

"Am Ufer des Flusses" steht das Haus, in dem ihre Mütter zur Welt gekommen sind. Am Fluß liegen die Städte, in denen die Söhne in ihren Familien ihre Jugend verbrachten. Und auf den Fluß hinaus geht auch das Zimmer, in dem sich die beiden Cousins, älter geworden, jetzt gegenübersitzen - vielmehr: der eine sitzt, der andere liegt - und auf ihre Leben zurückblicken. Zwei Leben, die sich bis auf den einen, aber entscheidenden Punkt gleichen, daß sie sich nämlich nicht auf derselben Flußseite abgespielt haben. Daß der eine "vom anderen Ufer" ist. Und daß er sich, ohne noch von ihr wissen zu können, an der Pest unserer Zeit angesteckt hat. Bald muß er über den Fluß.

Pressestimmen

Vergnügen bereitet Amanns klare, schnörkellose Prosa, die meistens die beabsichtigte Vieldeutigkeit erreicht, ohne sich zu übernehmen.
Hans Heinz Hahnl, Bücherschau

"...es bleibt eine gewisse Leichtigkeit im Erzählten gegenwärtig. Es ist eine schöne Novelle von meisterlicher Tiefe und Anteilnahme daran, wie menschliche Schicksale verlaufen können."
Eine Leserin, Amazon

"Sprachlich interessant. ... Mit redundanten Wiederholungen wird ein Erzählrhythmus erzeugt, der Distanzierung erlaubt."
Edgar Kitter, Lesbisch-Schwules Monatsmagazin für Thüringen

"Mit drei, vier Worten und Sätzen vermag Jürg Amann menschliche Tragödien zu umreißen, unmenschliche Vorgänge aufzuzeigen und zwischenmenschliche Probleme auf den Punkt zu bringen."
R. Lepuschitz, Tiroler Tageszeitung

"Die Erzählung überzeugt, weil sie auf subtile, differenzierte Weise die Balance zwischen Lächerlichkeit und Ernst halten kann. Ihre erzählerische Raffinesse besteht darin, dass Amann die beiden Alten über alles plaudern lässt, ohne dass sie das Entscheidende, ihre verpasste Abnabelung, direkt äussern."
Beat Mazenauer, Zürichsee-Zeitungen

"Jürg Amann erzählt nicht erschöpfend, er verliert sich nicht in Anekdoten, sondern richtet sein Augenmerk auf einzelne prägende Momente, die er auf das Wesentliche reduziert. Aussprüche, Düfte und Farben runden das fragmentarische zu einem lebendigen Bild.
[...] Der Erzählduktus ist wohltuend knapp und spricht vor allem die Vorstellungskraft der Lesenden an."
Eva Bachmann, Solothurner Zeitung

"In leisen Tönen, ruhigen Sätzen folgt der Erzählfluss den Jungen durch die Pubertät, begleitet den einen in seiner Angst vor Frauen, den anderen auf seinem Weg zum "anderen Ufer". ... Satz für Satz ist es eine Freude, der Erzählung Amanns zu folgen. In seine bedächtig voranschreitende, leicht tänzelnde, hier und da Pirouetten drehende Prosa ist zudem ein sarkastischer Witz eingeflochten. Die Erzählung rüh
rt an Gedanken, ohne sich plumper Effekthascherei zu bedienen. ... Mit dieser Erzählung müsste der Bachmann-Preisträger von 1982 endgültig in die erste Riege Schweizer Literaten vorstoßen."
Frank Schorneck, Macondo

"Amann erzählt nüchtern und stets knapp, in der Erzählstruktur orientiert an der Assoziativität des Gedächtnisses. Der Tragik begegnet er mit Galgenhumor, dem Leid erspart er die Larmoyanz, Lakonik verlangsamt den Lesefluss." Walter Buckl, Donaukurier

"Von der Literaturkritik hat sich Jürg Amann hie und da den Vorwurf der "Selbbespiegelung" anhören müssen. Die Erzählung "Am Ufer des Flusses" fällt nicht unter dieses Verdikt. Hier gibt es - bei aller Ähnlichkeit der Gesprächspartner - eben doch ein Gegenüber. Der Todkranke steht im Mittelpunkt. Die Gelassenheit des Sterbenden mildert die Klaustrophobie, wenn sie auch keinen Weg aus der Gefangenschaft weist."
Eva Leipprand, Neue Osnabrücker Zeitung

"Hier wird nichts vorgeführt, das ist ja das Gute an dieser Erzählung. Dass sie einfach dahinfließt, als ob es in Wirklichkeit dem Ich-Erzähler und dem Autor so geschehen wäre. ... Ein Lebender - den Toten mit sich tragend. Das ist die zweite Ebene des Textes, der doch in der Rückschau verfasst worden ist, auch wenn er einem beim Lesen zur Gegenwart wird."
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, 21. September 2001

"Lakonik, eine eigene Langsamkeit, aber auch Präzision zeichnen den Stil dieses Schriftstellers aus. Erfreulich auch, wie es Jürg Amann gelingt, jede Larmoyanz und jeden Kitsch zu vermeiden. Kein todtrauriges Buch, ganz im Gegenteil, es ist ganz erstaunlich, wie viel Humor in diesen Dialogen steckt und mit welchen Feinheiten der Schriftsteller diesen einzubringen vermag."
Markus Bundi, Aargauer Zeitung

"Ein schmales Bändchen, das subtil und ohne Sentimentalität von Liebe und Abschied erzählt."
Facts

"Gewiss, keine erbauliche Geschichte, die uns Jürg Amann hier wiedergibt, aber eine
meisterliche Erzählung."
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

"Amann erzählt mit einer Natürlichkeit und Schnörkellosigkeit, die besticht, und würzt die überwiegend schmerzvollen Lebenserinnerungen mit einer Prise Galgenhumor. "Am Ufer des Flusses" ist eine Erzählung der Andeutungen, des Verborgenen, der Nachdenklichkeit. Die formal nüchterne und stets auf Einfachheit und Klarheit bedachte Sprache erfährt dabei gerade durch die inhaltlich stets präsenten, leisen Andeutungen einen prägnanten Kontrapunkt."
Der kleine Bund, Claudia Kleeb

"...ein konzentrierter Text von beeindruckender Geschlossenheit."
Eva Leipprand, Süddeutsche Zeitung


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