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Mutter töten

Buch (gebunden)
In vier miteinander verknüpften Erzählungen rollt Jürg Amann die prekäre Beziehung eines Mannes zu seiner Mutter auf:"Die Reise" des Knaben mit der Mutter führt in den Süden, ins Heimatdorf des Großvaters, das hei&... weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Mutter töten
Autor/en: Jürg Amann

ISBN: 3852184290
EAN: 9783852184296
Haymon Verlag

1. September 2003 - gebunden - 108 Seiten

Beschreibung

In vier miteinander verknüpften Erzählungen rollt Jürg Amann die prekäre Beziehung eines Mannes zu seiner Mutter auf:"Die Reise" des Knaben mit der Mutter führt in den Süden, ins Heimatdorf des Großvaters, das heißt in ihre Herkunft zurück, und gibt eine Ahnung davon, was es bedeutet, "nie gewollt" gewesen zu sein; im darauffolgenden "Nachtstück" wird das heranwachsende Brüderpaar vom übermächtigen Bild der mit harten Strafen, aber auch mit ihrem Selbstmord drohenden Mutter verfolgt; in "Mutter töten" sieht sich der erwachsene Sohn mit der Bitte der hinfällig Gewordenen um Sterbehilfe konfrontiert, seine zwischen Verständnis, Pflichtbewußtsein und Kindesliebe schwankenden Gefühle werden immer mehr zur tiefen Zuneigung; in einem poetischen "Requiem" der respekt- und liebevollen Erinnerung wird schließlich Frieden gemacht, kommt es zur endgültigen Versöhnung, im wörtlichen Sinn.

Portrait

Jürg Amann, geboren 1947 in Winterthur/Schweiz, lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2013 in Zürich. Studium der Germanistik in Zürich und Berlin, Literaturkritiker und Dramaturg, seit 1976 freier Schriftsteller. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Ingeborg-Bachmann-Preis, Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis. Bei Haymon: "Zwei oder drei Dinge". Novelle (1993), "Über die Jahre". Roman (1994), "Und über die Liebe wäre wieder zu sprechen". Gedichte (1994), "Schöne Aussicht". Prosastücke (1997), "Kafka". Wort-Bild-Essay (2000), "Am Ufer des Flusses". Erzählung (2001), "Mutter töten". Prosa (2003), "Übermalungen. Überspitzungen". Van-Gogh-Variationen (zus. mit Urs Amann, 2005), "Zimmer zum Hof". Erzählungen (2006), "Nichtsangst". Fragmente auf Tod und Leben (2008) und "Die Reise zum Horizont". Novelle (2010). Zuletzt erschienen: "Wohin denn wir". Roman (2012) und "Lebenslang Vogelzug". Gedichte (2014).

Pressestimmen

Mit "Mutter töten" kommt jetzt aus der Schweiz das beste Buch zu diesem Thema seit Peter Handkes "Wunschlosem Unglück".
Falter, Klaus Kastberger

Die mütterliche Willkür, die Ausgesetztheit der Kinder, ihre Liebe und Angst zugleich, sind selten eindringlicher, berührender und sicher kaum je sparsamer geschildert worden. Handkes "Wunschloses Unglück" liegt quasi als literarische Latte vor einer solchen Mutter-Sohn-Geschichte ... Jürg Amann braucht diesen Vergleich nicht zu fürchten.
Kurier, Anita Pollak

Wie die Phasen des Sterbens - bis zum letzten "Weinkrampf des Kinns" - vergegenwärtigt werden, wie sich dem Erzähler später beim Anblick des Totengesichts das Bild vom eingebundenen Kopf der Uta aus dem Naumburger Dom aufdrängt, wie Amann den ernstesten aller Vorgänge zur Sprache bringt, ohne auf Rührung zu spekulieren - alles dies sind Zeugnisse künstlerischen Gelingens.
FAZ, Walter Hinck

Dabei gelingt ihm bei aller Erzählökonomie ein dichtes Porträt: in Spannung gehalten von jenen Ambivalenzen, die in Nekrologen zumeist verschwiegen werden, in Wirklichkeit aber das Gedächtnis der Hinterbliebenen prägen und noch lange Zeit für Unruhe sorgen.
NZZ, Beatrice Eichmann-Leutenegger

Jürg Amanns Erzählung ist etwas vom Berührendsten und gleichzeitig Unsentimentalsten, was in letzter Zeit über einen Muttertod geschrieben wurde ... Amanns karge, präzise, konzentrierte Sprache trägt viel zum starken Eindruck bei. In den beiden Kindheitskapiteln gelingt ihm sogar etwas vom Schwersten im Prosageschäft: eine glaubwürdige Kinderperspektive.
Der Landbote, Irene Widmer

Kaum einmal haben bedeutsame Vorkommnisse einer unverhohlen zwiespältigen Mutter-Sohn-Beziehung literarisch derart klangreichen Nachhall gefunden.
Solothurner Zeitung, Roland Erne

Berührend, schlicht und versöhnlich nähert sich Amann der Trauer- und Erinnerungsarbeit.
Tiroler Tageszeitung

In seinen prosaischen Impressionen findet
Amann beeindruckende und schnörkellose Metaphern dafür, wie nah Liebe und Hass, Vertrauen und Abhängigkeit, Angst und Hoffnung beieinander liegen.
Listen, Silvie Horch

Amann findet Bilder von schlichter Poesie für seinen Nachruf. Bar jeder Sentimentalität.
Facts

In diesem Buch verbinden sich Qualitäten, deren Verbindung man für unmöglich gehalten hätte: Stilsicherheit, erzählerische Raffinesse, ein hoher Reflexionsgrad, literarische und biblische Bezüge, Bescheidenheit und manchmal kaum mehr erträgliche emotionale Intensität.
rezensöhnchen

Diese knappe Erzählung, die mehr ausspart, als sie kundtut, möchte ich zum Besten zählen, was in den letzten Jahren in der deutschsprachigen Literatur geschrieben wurde.
Die Presse, Gerhard Zeilinger

Für alle Söhne dieser Welt uneingeschränkt empfohlen.
Bücherschau, Rudolf Kraus

Meisterhaft genau und bedrückend zugleich.
Schweizer Familie


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