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Die große Heuchelei

Wie Politik und Medien unsere Werte verraten. 2. Auflage.
Buch (gebunden)
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Ein großes Plädoyer für Humanismus, eine schonungslose Reportage über das wahre Gesicht unserer Zivilisation und ein Frontbericht aus den Krisengebieten der Welt - das wichtigste Buch von Bestsellerautor Jürgen Todenhöfer

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Produktdetails

Titel: Die große Heuchelei
Autor/en: Jürgen Todenhöfer

ISBN: 3549100035
EAN: 9783549100035
Wie Politik und Medien unsere Werte verraten.
2. Auflage.
Propyläen Verlag

15. März 2019 - gebunden - 327 Seiten

Beschreibung

Ein großes Plädoyer für Humanismus, eine schonungslose Reportage über das wahre Gesicht unserer Zivilisation und ein Frontbericht aus den Krisengebieten der Welt - das wichtigste Buch von Bestsellerautor Jürgen Todenhöfer

Die Außenpolitik des Westens beruht auf einer zentralen Lüge: Seine oft terroristischen Militärinterventionen dienen nie der Freiheit und Demokratie, sondern stets ökonomischen und geostrategischen Interessen. Unter Lebensgefahr recherchierte Jürgen Todenhöfer dies zusammen mit seinem Sohn Frederic in den gefährlichsten Krisengebieten der Welt. Sein Fazit: Der Westen muss die Menschenrechte vorleben, statt sie nur vorzuheucheln. Und seine Medien müssen damit aufhören, diese Heuchelei zu decken. Der Westen wird sonst alle Katastrophen der Vergangenheit erneut erleben. Er muss andere Völker und Kulturen so behandeln, wie er selbst behandelt werden will. Nur dann hat er eine Zukunft.

Portrait

Jürgen Todenhöfer wurde 1940 in Offenburg geboren. Von 1972 bis 1990 war er CDU-Bundestagsabgeordneter, von 1987 bis 2008 Stellvertretender Vorsitzender eines großen internationalen Medienkonzerns. Er zählt zu den kenntnisreichsten Kritikern der Militärinterventionen im Mittleren Osten. Seit über fünfzig Jahren bereist er dessen Krisengebiete. Er versucht stets, mit allen Seiten zu sprechen: mit Rebellen, Terroristen, Präsidenten und Diktatoren. Vor allem aber mit der leidenden Bevölkerung. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und wurden weltweit übersetzt.

Bewertungen unserer Kunden
Schonungslos ehrlich und offen, Hintergründe, die erschüttern
von Gartenfee - 16.03.2019
Jürgen Todenhöfer sucht nach der Wahrheit und berichtet darüber, er beleuchtet die Hintergründe und er nimmt kein Blatt vor den Mund. Seine Reisen in die Krisen- und Kriegsgebiete der Welt sind die nicht endende Suche nach der Wahrheit, der Wahrheit über den Krieg, über die westliche Zivilisation, über die Geldgier, das Streben nach Macht und allumfassendem Einfluss - denn die hauptsächlich westlichen Mächten, verstrickt in diese Kriege, die so völlig überflüssig und unmenschlich sind. Dabei beleuchtet er alle Seiten, spricht mit Rebellen, Politikern, Rebellen, Terroristen und mit Diktatoren und was noch viel wichtiger ist, er spricht mit den Menschen, der Zivilbevölkerung, die teilweise unmenschliche Leiden erdulden müssen. Seine Berichte nehmen die Leser mit in die Krisengebiete dieser Welt, führen uns geschichtliche Fakten vor Augen, politische Hintergründe, zeigen auf den Bildern, die sein Sohn Frederic gemacht hat, die erschütternden Bilder von zerstörten Städten in Syrien, Gaza, Sanaa, Pakistan und Myanmar. Leicht verständlich geschrieben beleuchtet er Geschichte, Politik und beschreibt Alternativen zur Gewalt " Der IS und unsere Kriege haben kein einziges Problem gelöst. Sie haben nur neue geschaffen. Mit Krieg und Terror lässt sich die Welt nicht verbessern. Mit gewaltfreiem Widerstand im Sinne Gandhis sehr wohl". S. 216 Bei mir hat dieses Sachbuch viele neue Gedanken auf den Weg gebracht, mich weiter zu informieren, auch wenn ich zugeben muss, dass ich bis heute die Hintergründe nicht endenden Krieges z.B. in Syrien nicht bis ins kleinste verstehe, diese ganzen Verwicklungen, Verflechtungen - die für mich irgendwie doch ins Nirwana führen, aber vielleicht soll das auch so sein und er erinnert daran, dass Populismus, Rassismus und Nationalismus keine Probleme lösen. Ein Sachbuch, nüchtern, aber dennoch voller Emotionen eine ganz klare Leseempfehlung
Die unschuldigen Opfer blutiger Kriege
von Marianne - 16.03.2019
Der 79jährige Autor dieses fesselnden Buches hat die Hälfte seines Berufslebens der Politik gewidmet, die andere Hälfte dem Journalismus. Dabei liegt ihm der Mittlere Osten besonders am Herzen. Er reist gerne in die Länder, die anderen meide, weil sie zu gefährlich sind. Er möchte selbst sehen, ob die Berichterstattung stimmt. Und er führt viele Gespräche mit den Beteiligten von allen Seiten der Konflikte. Mit seinem Buch "Inside ISIS" ist er bekannt geworden. In diesem umfassenderen Buch widmet er sich den bekanntesten Kriegsgebieten der Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf Konflikte im Nahen und Mittleren Osten. Dabei wirbt er stark um Verständnis für den Islam, den er als eine friedliche Religion sieht. Für ihn steht fest, der Westen beteiligt sich an diese Konflikte nicht, um wichtige Werte und Menschenleben zu schützen, sondern um seine eigene Interessen zu sichern. Die meisten Kriege entspringen, seiner Ansicht nach, der Geld- und Machtgier der westlichen Nationen. Dabei spielen die Vereinigte Staaten die größte Rolle. Die Wahrheit über die unschuldigen Opfer wird oft verschwiegen. Auch die Medien berichten meistens nur einseitig. Jürgen Todenhöfer plädiert dafür, dass sich die westlichen Nationen nicht mehr in die Konflikte des Mittleren Ostens einmischen, und dass sie diese Kriege auch nicht mehr mit Waffenlieferungen unterstützen. Von Anfang an ist dieses Buch spannend geschrieben, wie ein Thriller. Eindrücklich beschreibt der Autor zerstörte Städte, verstümmelte Menschen in Krankenhäusern, verzweifelte Eltern, die um ein totes Kind trauern und atemberaubende Gefahren an der Front. Der Blick in Städte und Länder, über die kaum berichtet wird, ist sehr interessant. So reist der Autor z.B. in den Norden Jemens zu den Houthis, oder er besucht ein verlassenes Dorf in Myanmar. In der Mitte des Buchs bricht die Spannung ab. In einem viel zu langen Teil erklärt der Autor, warum wir dem Islam, seiner Meinung nach, viel zu verdanken haben. Wenn es auch nicht offen ausgesprochen wird, hat der Leser den Eindruck der Autor ist selbst zum Islam konvertiert. Das Christentum und die Bibel werden angegriffen. Dabei benutzt der Autor Argumente, die für den Islam typisch sind, aber nicht zu halten sind. Bibelverse werden aus dem Zusammenhang gerissen. Die blutigen Kreuzzüge der Vergangenheit werden z.B. der angeblich vollkommen friedlichen Ausbreitung des Islams gegenübergestellt. Es ist sehr schade, dass hier Ideologie die Fakten überdeckt, denn das raubt leider dem Rest dieses wichtigen Buches die Glaubwürdigkeit. Die Kapitel über den Islam lesen sich wie eine Propagandabroschüre. Es ist lobenswert, dass der Autor Initiativen in Kriegsgebieten unterstützt. Beeindruckend ist auch, welche hochrangige Persönlichkeiten er kennt, und an welche wichtige Verhandlungen er maßgeblich beteiligt war. Darauf müsste aber nicht so oft hingewiesen werden. Fazit: Trotz dieser zwei Kritikpunkte ein sehr empfehlenswertes Buch, dem ich gerne fünf Sterne gegeben hätte. Wer den Mittleren Osten kennt und schätzt, weiß wie akkurat die Beschreibungen des Autors sind. Sein Anliegen Menschenleben zu schützen ist wichtig, und ich hoffe, seine Stimme wird gehört.
Großartiges Werk. Ehrlich, schonungslos. Unbedingt lesen!
von Wedma - 15.03.2019
Jürgen Todenhöfer (JT) ist mit diesem Buch ein beeindruckendes Werk gelungen, das nicht nur informiert und aufklärt, sondern auch emotional berührt. Klappentext beschreibt den Inhalt sehr treffend. Abwechselnd erzählt JT, was er in zerbombten syrischen Städten erlebt hat, und schlägt den Bogen zu den Ursachen, legt z.B. die Entstehung und den Fall des IS dar, samt ihren Zielen und Bewertung von JT, inwiefern sie erreicht wurden. Die Heuchelei des Westens, v.a. der treibenden Kraft der USA Plutokraten mit ihrem unstillbaren Streben nach noch mehr Geld, Einfluss und Weltmacht, stellt er in klaren Worten an den Pranger, und zwar so, dass diese Ausführungen jedem Leser verständlich sind, und von Grund auf überzeugen. Die Quellen wurden an allen wichtigen Stellen stets angegeben. Viele sind online abrufbar. All die im Inhaltsverzeichnis aufgeführten Punkte sind, mal kurz, oft ausführlicher, einwandfrei aufgeschlossen worden. Man kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Sachlich und unverblümt nennt JT die Ursachen der Konflikte, stellt die Zusammenhänge her, zeichnet das große Bild, analysiert den Hergang der Geschichte, dieser Aspekt ist eindeutig ein Plus. Großes Kino insg. JT stellt klar: Es gibt keine gerechten Kriege. Und: Wenn der Westen seine Werte weiterhin immer wieder aufs Neue verrät, geht er unter, wie viele anderen Imperien zuvor, weil niemand an diese vorgeheuchelten Werte mehr glaubt. Im Einzelnen spricht er über: Die seit 2007 stehenden Pläne der USA, innerhalb von fünf Jahren in sieben Länder einzumarschieren. Den Syrienkonflikt bespricht er ausführlich und legt dar, dass man den eigentlich hätte schlichten können. Dt Regierung hätte da aber nicht mitgespielt. JT spricht auch davon, dass USA den Aufwuchs des IS bewusst in Kauf genommen haben, denn diese Entwicklung haben sie vorausgesehen. Die Ausführungen über Iran sind sehr interessant. Auch die Begegnungen mit den Menschen auf der Straße sind eine wahre Bereicherung. Es gibt auch ein aufschlussreiches Kapitel über den Krieg in Jemen. JT legt auch hier dar, dass es dem Westen bei seinen Kriegen nie um die Menschenrechte, Demokratie oder ähnliches ging. Auch im Kapitel über die Vertreibung der Rohingya schildert JT, dass es dem Westen nie um Menschenrechte ging. Dort ist nichts zu holen, also bleibt das verarmte Volk mit all seinen Problemen vom Westen vergessen und seinem Schicksal überlassen. Über das Versagen der "Qualitätsmedien" schreibt JT auch klare Worte, verleiht denen die Goldene Palme für Doppelmoral, und nennt einige Meinungsmacher der bekannten Zeitungen beim Namen samt konkreten Beispielen, wie die Herren Leitjournalisten für Kriege geworben, sie geradezu verherrlicht und noch mehr Krieg gefordert haben, da sie ja angeblich dazu da wären, die Werte der westlichen Welt zu schützen. Im Kap. 20 "Was tun?" sagt JT, dass Frieden im Mittleren Osten möglich ist. Er schlägt konkrete Maßnahmen vor, die helfen würden, um aus der heutigen wenig erfreulichen Situation herauszukommen, nicht nur im Hinblick auf den Mittleren Osten. Auf den letzten 2 Seiten fasst JT 10 Punkte zusammen, die er als Ergebnis seiner langen Reise von 60 Jahren durch Kriegsgebiete erarbeitet hat. Die kurzen Kapitel verleiten stets dazu, immer weiter zu lesen. Man kann die ca. 280 Seiten des Buchtextes auch in einem Rutsch durchlesen: Es ist toll geschrieben. Aber der Inhalt hat es in sich. Pausen zum Reflektieren sind eine sehr gute Idee. In der Mitte findet man einige Farbbilder, die das Ganze noch mehr veranschaulichen. Das Lesen dieses Buches ist wie ein Gespräch mit einem alten Freund, der seine reichhaltigen Erfahrungen, Erkenntnisse mit einem teilt. Ehrliche, wohl begründete Darstellungen, die manchmal nichts für schwache Nerven sind. Aber das alles muss man mit dieser Klarheit und Offenheit sagen. Fazit: Ein großartiges Werk. Ein must read. Ein Highlight, das man unbedingt lesen sollte. Gekürzt.
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