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Die einzige Geschichte

Roman. Originaltitel: The Only Story.
Buch (gebunden)
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Julian Barnes kunstvoller Roman über eine unkonventionelle erste Liebe, die zur lebenslangen Herausforderung wird."Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden, oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wa … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die einzige Geschichte
Autor/en: Julian Barnes

ISBN: 3462051547
EAN: 9783462051544
Roman.
Originaltitel: The Only Story.
Übersetzt von Gertraude Krueger
Kiepenheuer & Witsch GmbH

14. Februar 2019 - gebunden - 304 Seiten

Beschreibung

Julian Barnes kunstvoller Roman über eine unkonventionelle erste Liebe, die zur lebenslangen Herausforderung wird."Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden, oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wahre Frage."
Die erste Liebe hat lebenslange Konsequenzen, aber davon hat Paul im Alter von neunzehn keine Ahnung. Mit neunzehn ist er stolz, dass seine Liebe zur verheirateten, fast 30 Jahre älteren Susan den gesellschaftlichen Konventionen ins Gesicht spuckt. Er ist ganz sicher, in Susan die Frau fürs Leben gefunden zu haben, alles andere ist nebensächlich. Erst mit zunehmendem Alter wird Paul klar, dass die Anforderungen, die diese Liebe an ihn stellt, größer sind, als er es jemals für möglich gehalten hätte.
"Die einzige Geschichte" ist ein tief bewegender Roman über die Liebe. Nach "Der Lärm der Zeit" und "Vom Ende einer Geschichte" beweist Bestseller-Autor und Man Booker Prize-Träger Julian Barnes aufs Neue, dass er ein Meister im Ausloten menschlicher Abgründe ist.

Portrait

Julian Barnes, 1946 in Leicester geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor, darunter »Flauberts Papagei«, »Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln« und »Lebensstufen«. Für seinen Roman »Vom Ende einer Geschichte« wurde er mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.

Pressestimmen

"sein bitterstes und bestes Buch" Thomas Linden choices 20190405

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 17.03.2019

Es geschieht mit Herz und Kopf zugleich
Julian Barnes' "Die einzige Geschichte"

Als Mann von Mitte dreißig fand der spanische Schriftsteller Javier Marías, Jahrgang 1951, seinen Stil oder das, was man nach seinem Bestseller "Mein Herz so weiß" recht passend den "Marías-Sound" genannt hat. Er fand ihn mit einem kleinen Buch, das sein fünfter Roman war und bis heute sein kürzester geblieben ist: "Der Gefühlsmensch" (1986). Darin wird, wie der Autor im Nachwort schreibt, die Liebe des Helden zu einer verheirateten Frau nicht eigentlich erlebt, sondern aus einem gewissen Abstand imaginiert und erinnert, und das verändert den ganzen Roman. Statt der Schilderung einer Liebesgeschichte lesen wir von ihrer Nachbearbeitung und den Spuren ihrer Ablagerung im Kopf des Protagonisten. Dass es der Kopf ist, nicht das "Herz", ist in diesem Fall eine bewusste Einschränkung; denn der Stil des Ich-Erzählers, eines Operntenors, ist von solch analytischer Kälte, dass man am Ende nur noch Mitleid mit dem betrogenen Ehemann hat.

Auch in "Die einzige Geschichte", dem neuen, von Gertraude Krueger gewohnt klangvoll übersetzten Roman des Engländers Julian Barnes, wird die Liebe vor allem erinnert, gedeutet und im Bewusstsein des Helden nachbearbeitet, und um es sofort zu sagen: Es geschieht mit Herz und Kopf zugleich, obwohl man sich am Ende fragen könnte, was das heißen soll. So zum Beispiel klingt Paul Roberts, neunzehn Jahre alt, Einzelkind, solide Mittelklasse, zu Beginn seiner Liebesgeschichte: "Ich muss Ihnen von ihren Zähnen erzählen. Also, von zweien jedenfalls. Den oberen mittleren Schneidezähnen. Sie nannte sie ihre ,Karnickelzähne', weil sie vielleicht einen Millimeter länger waren, als es dem exakten landesweiten Durchschnitt entsprach; aber dadurch waren sie für mich etwas ganz Besonderes. Ich tippte gern leicht mit dem Mittelfinger daran, um mich zu vergewissern, dass sie noch da und sicher aufgehoben waren, so wie sie auch."

Diese Schilderung steht im ersten von drei Teilen, die man mit Liebe, Verhängnis und Nachspiel überschreiben könnte. Nur dass dieses Liebespaar noch eine andere Besonderheit vorweisen kann: Susan Macleod, die Freundin des Neunzehnjährigen, der noch zu Hause wohnt, ist nicht nur verheiratet, sondern fast dreißig Jahre älter als er.

Julian Barnes macht nur ein Skandälchen daraus. Die beiden Liebenden, früher gemischtes Doppel, werden aus dem örtlichen Tennisklub ausgeschlossen. In einem Mix aus Prosaskizze und kokett ausgestellter Essayistik ("Die Zeit, der Ort, das soziale Milieu? Ich weiß nicht, ob das in Geschichten über die Liebe wichtig ist") huscht der Autor über diese ungewöhnliche Konstellation in einem bürgerlichen Londoner Vorort der sechziger Jahre hinweg, beschreibt kaum die Eltern des Jungen, erledigt auch sein sonstiges Umfeld mit ein paar Strichen ("Alle fanden meine Beziehung zu Susan ganz wunderbar"), und nur aus kleinen, sorgfältig plazierten Andeutungen auf das Kommende lässt sich schließen, dass da noch ein dickes Ende wartet. Teil eins ist clever, pointiert, manchmal etwas blutleer und - die Gefahr guter Essayisten - hin und wieder von gesuchter Witzigkeit.

Die Heldin ergibt unterdessen bestenfalls ein unscharfes Foto. Außer von Susans mittleren Schneidezähnen und ihrem weißen Tennisdress "mit grüner Borte und einer Reihe grüner Knöpfe vorne am Oberteil" erfahren wir über die Frau nämlich so gut wie nichts. Und nicht etwa, weil sie sexuell ahnungslos wäre - was sie in gut britischer Manier der Jahrhundertmitte nun einmal ist, fast so sehr wie ihr junger Freund. Sie wird einfach nicht lebendig, geschweige denn erinnerungswürdig. Komisch, hat sich zumindest dieser Leser gesagt, was für langweilige Leute sich die Liebe so aussucht.

Natürlich steckt bei einem Literaten wie Julian Barnes Kalkül dahinter. Das macht es bei der Lektüre des ersten Teils aber nicht besser, weil auch Paul eine ziemlich graue Nummer ist. Soll ich ihm wirklich glauben, dass er sich nicht daran erinnert, wie der einzige Kurzurlaub mit der Geliebten an einem englischen Badeort verlaufen ist, dass er vergessen haben will, ob sie sich eine Wohnung genommen haben oder ein Hotel? Was ist denn das für ein Typ? Ein Automat ohne Augen? Susan hat immerhin einen saufenden Ehemann, der sie schlägt, und zwei unangenehme Töchter, also eine Art vorzeigbares episches Schicksal. Das merkt man sich. Dennoch. Gutes Erzählen sieht anders aus.

Ich will nicht vorgeben, ich sei nicht gewarnt gewesen. Barnes sagt es ja in den allerersten Sätzen des Romans: "Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wahre Frage." Mit anderen Worten: Dies wird die Auseinandersetzung eines Erzählers mit sich selbst, der hinter ihm liegenden Liebe und der eigenen Erinnerung. Ein alter Mann schaut auf den jungen Mann zurück, der er war, um zu verstehen, wie alles kam - ob es so kommen musste oder ob es nicht auch andere Wege gegeben hätte.

Die eigentlichen Stärken von Julian Barnes zeigen sich im zweiten Teil des Romans, dann nämlich, wenn die Handlung im Wesentlichen erledigt ist und er sich darauf konzentrieren kann, worauf es ihm ankommt: über seine Figuren nachzudenken. Pensamiento literario hat der Spanier Javier Marías das einmal genannt, literarisches Denken - eine Reflexion, die sich nicht trocken in Gang setzen lässt, weil sie dann Philosophie, Ethik oder Ratgeberprosa wäre, sondern die sich erst durch eine Spielhandlung, gleichsam eine Versuchsanordnung in der Fiktion, auf Betriebstemperatur bringt. Und jetzt, wo über die "Geschichte" eigentlich schon das meiste gesagt ist, nähert sich der sichtlich reifer gewordene Ich-Erzähler der Zeit, als seine Freundin im Alkohol versank.

Hier gelingt Julian Barnes das wohl größte Kunststück des Romans: seinen Helden zu einer permanenten, nicht abschließbaren Selbstbefragung zu treiben, ohne dass es jemals muffelig, verheult oder zynisch klingen würde. Seine Freundin Susan - ein Missbrauchsopfer ihres fürchterlichen Mannes, aber auch ein Spielball ihrer banalen Umstände - entgleitet dem Erzähler, versackt im Suff, wird unerreichbar, und Barnes findet dafür einen großartigen Stil. Er wechselt von der Ich- in die Du-Perspektive, er holt den Leser mit ins Boot, aber nicht aus Gründen der Selbstrechtfertigung, sondern weil er sich die Mechanismen der Menschenseele möglichst genau vor Augen führen will: wer die Trinkerin für sich selbst ist; wer die Trinkerin für ihren Partner ist; wie beide, die Trinkerin und ihr Partner, am Ende versagen, und zwar aneinander, miteinander und gegeneinander. Plötzlich wird Susans Missbrauchsvergangenheit eine Last, die auch ein verzweifelt Liebender nicht mehr tragen kann: "Du erkennst, dass sie, selbst wenn sie so ein freier Geist ist, wie du immer angenommen hast, auch ein beschädigter freier Geist ist. Du begreifst, dass dem ein Gefühl der Scham zugrunde liegt. Der persönlichen Scham und der gesellschaftlichen Scham."

Teil drei des Romans, der kürzeste, handelt vom Lebensrest, der schon mit dreißig beginnt, von einem noch gar nicht so alten Mann, der seine demente Freundin "abgegeben" hat und zu erschöpft ist, sich deswegen Vorwürfe zu machen. Sein "Herz": für immer verhärtet. Zu lernen ist nichts, weil jeder nur ein Leben hat. Eines würde ich Paul vorwerfen: dass er Susans künstlichen Vorderzähnen (weil ihr Mann ihr die "Karnickelzähne" ausgeschlagen hat) keinen Zauber mehr entlocken kann. So einer ist er nun einmal. Ein ziemlich durchschnittlicher Typ, kein Held. Wie so viele von uns. Manche Leser des Romans haben betont, der letzte Teil sei deprimierend, irgendwie zu viel, um sich danach wohl zu fühlen. Ich würde ihn furchtlos nennen.

PAUL INGENDAAY

Julian Barnes: "Die einzige Geschichte". Roman. Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 304 Seiten

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
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... Die große erste Liebe. Julian Barnes lässt seinen Protagonisten Paul verschiedene "Liebesstufen" durchleben. Die Geschichte zu reduzieren auf: Junger Mann verliebt sich in eine zwanzig Jahre ältere Frau - das würde dem Buch nicht gerecht werden. Weitere Titel: "Der Lärm der Zeit", "Arthur und George", "Lebensstufen".
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Liebe, eine Kraft, so schön wie sie auch zerstörerisch ist. Meisterhaft und komplex erzählt, beschreibt Barnes die Reise eines jungen Mannes vom ersten heftigen Verliebtsein bis hin zum schmerzhaften Niedergang. Dabei verlässt er sich nicht nur auf die Handlung selbst, sondern nutzt auch gekonnt Erzählmethoden, um die volle Macht seiner Geschichte zu entfalten.
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Dies ist ein bewegender, ironischer und leidenschaftlicher Roman über die erste und zugleich die große Liebe. Julian Barnes' Tonfall hat mir ausgesprochen gut gefallen und in seinen Bann gezogen. Ein feines Zeitportrait und ein großartiger Roman über eine unkonventionelle Liebe - vom Anfang bis zum Ende!
Bewertungen unserer Kunden
Einzigartig
von Alina - 13.03.2019
Julian Barnes ist ein unglaublich guter Autor, was er auch in seinem Werk Die einzige Geschichte wieder unter Beweis stellt. In Die einzige Geschichte dessen Cover schon durch seine Einzigartigkeit besticht, geht es um eine unkonventionelle Liebe zwischen dem 19 Jahre alten Paul und der fast 30 Jahre älteren und verheirateten Susan. Ein Thema, über das ich bisher so noch nicht gelesen habe. Während Paul davon überzeugt ist, dass Susan die Liebe seines Lebens ist und er sie niemals aufgeben wird. Die konventionelle Liebe scheint ihm ganz egal zu sein, er schämt sich nicht und steht zu seiner Susan. Doch je älter Paul wird, umso weiter öffnen sich seine Augen über diese Liebe, die so einzigartig und seine erste und wahre Liebe sein sollte. Mein Fazit: Ich bin hin und weg von diesem wunderbaren Roman, denn Barnes schafft es mit seiner unkonventionellen Romanze ein heikles Thema in ein kleines Kunstwerk zu verwandeln. Die Anforderungen an die Liebe und die Liebenden selber, die Hürden, die ja gerade in diesem Altersunterschied bestehen, werden vom Autor unglaublich gut analysiert dargestellt. Die Charaktere im Wandel sind in den drei Abschnitten genauso lobend zu erwähnen. D enn die Atmosphäre wird durch die Erzählveränderungen des Protagonisten besonders manipuliert. Ich fand diese Art und Weise der Erzählung unglaublich gut. Ich kann dieses Werk sehr empfehlen, denn es handelt sich hier wirklich um eine einzigartige Liebesgeschichte mit einem besonderen Flair.
Omnia vincit amor - oder doch nicht?
von Sandra8811 - 13.03.2019
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich fand vor allem die Leseprobe des Buches sehr vielversprechend, sie machte ich neugierig, was Paul so erleben wird. Cover: Mich hat irgendwie der durchgestrichene Text des Covers irritiert. Ich musste erst zweimal hinsehen, um zu kapieren, dass es identisch der gleiche Text ist nur nicht handgeschrieben. Ich finde es zwar schön, dass es nicht mit Bildern oder ähnlichem überladen ist, aber mir fehlte hinten der Klappentext (auch wenn das Zitat vom Buchbeginn sehr schön ist). Inhalt: »Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden, oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wahre Frage.« Das ist der erste Satz im Buch und beschreibt wunderbar den Kern der Handlung. Paul ist mit seinen jungen 19 Jahren stolz, der Liebhaber der 30 Jahre älteren und verheirateten Susan zu sein. Leider bleibt nicht alles immer nur Sonnenschein. Handlung und Thematik: Die Handlung beginnt gemächlich aber dennoch nicht uninteressant. Im Mittelteil nimmt sie so richtig Fahrt auf. Im letzten Drittel ist leider nur noch wenig Neues dabei, sondern ein Großteil nur noch Wiederholungen und kritische Gedanken. Besonders im zweiten Drittel stellte Julian Barnes gut dar, dass man in der Liebe nicht immer nur profitiert und vor allem, dass es schwierige Zeiten geben kann. Es regte auf alle Fälle zum Denken an, dass nicht immer das kurzfristige Liebesvergnügen die gesamte Zukunft bestimmen sollte. Charaktere: Paul ist fast das ganze Buch über sehr naiv und jugendlich. Ohne an Konsequenzen zu denken setzt er immer nur seinen Willen durch. Als er im Mittelteil Opfer für Susan gebracht hat, hatte er kurz meine Anerkennung. Leider verlor sich das ganze wieder. Susan passte gut zu Paul. Auch sie wirkte jugendlich und naiv, ja fast schon unreif für ihr Alter. Dadurch, dass Gordon ihr erster und einziger Mann war, war klar, dass sie nochmal etwas erleben musste. Leider wurde ich nicht wirklich warm mit ihr. Sie wirkte oft zornig und gefühlskalt. Schreibstil: Ich fand es großartig, wie das Buch begann! Das Buch begann in der ersten Person Singular, also direkt Pauls Ich-Perspektive, in der er sogar den Leser direkt ansprach. Man konnte sich super hineinversetzen und wurde mitgerissen. Ca. ab Seite 150 änderte sich der Erzählstil in die zweite Person Singular, was mich schon ein bisschen störte, da es besonders auffällig war und ich mich im Lesefluss gestört gefühlt habe. Ich konnte keine Verbindung mehr zu Paul empfinden, was es schwieriger machte, da mir der Charakter auch nicht so sympathisch war. Als dann im hinteren Drittel die Perspektive noch in die dritte Person Singular wechselte und auch die Handlung nur noch aus Wiederholungen und kritischen Gedanken dazu bestand, verging mein Lesevergnügen völlig. Ich hätte mir eine größere Ausarbeitung des Mittelteils gewünscht, das Ende hätte man kürzer fassen können. Was mir auf alle Fälle noch gut gefallen hat, waren die Metaphern und Umschreibungen, die der Autor stellenweise gewählt hat. Persönliche Gesamtbewertung: Ein nettes Buch mit einigen wundervollen Metaphern, aber das Ende fand ich anstrengend. Es ging nicht um die typische Liebesgeschichte "Und sie lebten glücklich bis in alle Zeit", sondern eher um eine wahre Geschichte, die sich bei unseren Großeltern abspielen hätte können. Julian Barnes regte durch die kritischen Elemente sehr zum Denken an. Leseempfehlung, die genug von seichten Liebesschnulzen haben und mit der dritten Person Singular leben können ;-)
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