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Hechtsommer als Buch
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Hechtsommer

Illustriert.
Buch (gebunden)
Jutta Richter erzählt vom letzten Sommer einer Kindheit, vom Hoffen und vom Traurigsein, von Freundschaft und Geschwisterliebe, die auch da noch trösten, wo Trost das Schwerste ist.
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Hechtsommer als Buch

Produktdetails

Titel: Hechtsommer
Autor/en: Jutta Richter

ISBN: 3446205187
EAN: 9783446205185
Illustriert.
Illustriert von Quint Buchholz
Hanser, Carl GmbH + Co.

9. August 2004 - gebunden - 128 Seiten

Beschreibung

"Es war alles wie immer, es war, als wäre nichts geschehen."
Und doch verändert sich in diesem Sommer alles. Während Anna die Zeit anhalten will, versuchen Daniel und Lukas den Hecht zu fangen. Und hinter den heruntergelassenen Jalousien liegt Gisela, die Mutter der beiden, im Krankenzimmer und bekommt keine Luft. Wenn der Hecht gefangen ist, wird Mama wieder gesund, glaubt Daniel. Anna glaubt das nicht, aber Daniel und Lukas sind ihre Freunde. "Einer für alle und alle für einen", hat Gisela immer gesagt, und so soll es bleiben.

Leanders Leseliste

Manchmal lässt sich nicht sagen, was zu sagen wäre. Vor allem nicht, als Gisela ohne Aussicht auf Heilung dem Tode entgegen sieht und niemand angemessen reagieren kann, weder Peter, ihr Mann, noch Daniel und Lukas, ihre Söhne, noch Anna, die Ich-Erzählerin, noch deren Mutter, die Giselas beste Freundin ist. Denn niemand findet jemals die rechten Aussagen, wenn ein Leben zu Ende geht. Doch wo die Sprache versagt, können Bilder retten, auch Sprachbilder. Sie bieten mehr als klare Begriffe, sie schaffen Räume für Vorstellungen, für Ideen, für Erinnerungen, für Träume, für Möglichkeiten der Verarbeitung. Solch ein Bild ist bereits der erste Satz: "Es war so ein Sommer, der nicht aufhört." Und natürlich auch der letzte: "Es war alles wie immer, es war so, als wäre gar nichts geschehen." Zwischen diese beiden Sätze ist in einem einzigen Spannungsbogen Annas Geschichte gebannt, eine Geschichte von Sehnsucht, von Abgeschiedenheit auf dem Gelände des westfälischen Wasserschlosses, von Trauer und Ohnmacht angesichts der sterbenden Gisela, von Ärger über ihre Mutter, von der Wut gegen andere Kinder, von der Abscheu vor dem Angeln, aber auch der Ehrfurcht gegenüber dem Hecht, der am Ende, gerade als Gisela gestorben ist, tot im Staub liegt. Doch im Erzählen dieser Geschichte liegen neben allem Schmerz auch Trost und Hoffnung, weil Anna erkennt, dass es sich trotzdem lohnt zu leben: "Vielleicht weil Daniel Recht hatte und es wirklich einen Hechtgott gab, der allmächtig war und Wunder bewirken konnte, wenn man ihn vom ewigen Leben erlöste."

Portrait

Jutta Richter, geboren 1955, veröffentlichte noch als Schülerin ihr erstes Buch. Anschließend studierte sie Theologie, Germanistik und Publizistik in Münster. Seit 1978 lebt sie als freiberufliche Autorin im Münsterland. Neben vielen anderen Preisen erhielt sie 2001 den Deutschen Jugendliteraturpreis für Der Tag, als ich lernte, die Spinnen zu zähmen (2000) und 2005 den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis für Hechtsommer (2004). Bei Hanser erschienen außerdem u. a. das Weihnachtsbilderbuch Als ich Maria war (2010, mit Illustrationen von Jacky Gleich), Ich bin hier bloß der Hund (2011, mit Illustrationen von Hildegard Müller), Das Schiff im Baum (2012), Helden (2013), Abends will ich schlafen gehn (2014, illustriert von Aljoscha Blau), die Neuausgabe von Der Hund mit dem gelben Herzen (2015), Ich bin hier bloß das Kind (2016, mit Illustrationen von Hildegard Müller), Otto war nicht begeistert (2017, illustriert von Jacky Gleich) sowie das Bilderbuch Endlich Schule! Eine Geschichte vom Großwerden, (2018, illustriert von Leonard Erlbruch). Im Herbst 2018 folgte ihr Kinderbuch Frau Wolle und der Duft von Schokolade mit Illustrationen von Günter Mattei.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Der verführerische Zauber von Jutta Richters Erzählung "Hechtsommer" trifft den Leser wie ein unversehens herbeigewehtes Lied, wie ein lange nicht mehr geträumtes Bild, und er wirkt so stark, weil er die Gegensätze, die Widersprüche miteinander verbindet, die Wahrheit und die Lüge, den Anstand und die Niedertracht, die Erfahrung des Todes und das Glück des Lebens. ... Es ist eine Kunst, auf derart unbegreifliche Dinge mit solch einfachen Sätzen zuzugehen. Aber Jutta Richter macht sich mit leichtem Gepäck auf diesen schwierigen Weg. Ihre Sprache ist von schlanker, anmutiger Schhönheit, und die unaussprechlichen Gefühle stehen zwischen den Sätzen. So liest man diese Geschichte eines Sommers mit großer Bewegung." Ulrich Greiner, Die Zeit, 05.08.04

"Ihre Sprache ist präzise und ernst, dicht und wunderschön. Dieser "Hechtsommer" wird bei seinen Lesern noch lange nachleuchten." Monika Osberghaus, F.A.Z., 25.09.2004

"Wenn Jutta Richter mit ihrer anmutigen, klaren Sprache, in der Sentimentalität keinen Raum hat, eine solche Geschichte erzählt, dann wird daraus ein kleines Kunstwerk. Ergriffen legt man das kleine Buch zur Seite und wünscht sich, dass es viele Leser finden möge. Denn das Lesen dieser dichten, poetischen Prosa, die ihresgleichen sucht in der deutschsprachigen Jugendliteratur, und für die man die Autorin nicht genug loben kann, bereichert jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen." Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung, 30.11.04

"Eine melancholische Geschichte vom Vergehen des Sommers, des Lebens, der Zeit. Und von Geschwisterliebe, die mehr tröstet als alles andere auf der Welt." Focus, 09.08.04

"Ein eindringliches Buch in einer schlichten schönen Sprache, poetisch und bilderreich. ... Ein ausgesprochen positives Buch, in dem alle zusammenstehen gegen das schlimmste Schicksal, das passieren kann." Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (GEW), Der LesePeter des Monats, 9/2004"Jutta Richter besitzt die beneidenswerte Gabe, schwierige Dinge, Stimmungen und Gefühle mit ihrer klaren und dichten Sprache in Bildern einzufangen, die den Leser anrühren und lange in ihm nachschwingen. Niemand wird dieses Buch aus der Hand legen, ohne den Zauber und den Schrecken dieses längst vergangenen Sommers so gespürt zu haben, als sei man selbst dabei gewesen." Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis, März 2005

"Mit einem fabelhaften Gespür für Stimmungen erzählt Jutta Richter von diesem Hechtsommer. ... Das Buch berührt in seiner klaren, poetischen Sprache noch lange über die Lektüre hinaus." Margit Lesemann, Tagesspiegel, 12.12.04

"Jutta Richter - eine äusserst sensible Dichterin. ... Ihre Bücher sind ernst und heiter, kein Wort ist zu viel." Christine Lötscher, Tages-Anzeiger, 07.03.05

"Eine Geschichte, die ich als Leser "bewohnen" möchte." Peter Härtling, 01.04.04

"Jutta Richter findet mit ihrer poetisch kraftvollen Sprache einen unmittelbaren Zugang zur Gefühlswelt der Kinder in einer Ausnahmesituation: In einem Sommer, der nicht endet, und doch der letzte bleiben wird, in dem Hoffnung und Ohnmacht, Zuversicht und Verzweiflung, Gottesferne und Gottessuche miteinander in ständigem Wechselspiel stehen." Stube Themenbroschüre (Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur), Frühjahr 2014

"Es gibt in der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur wohl kaum jemanden, der die existentielle Erfahrung der menschlichen Endlichkeit und des Ausgesetztseins ebenso gekonnt einzufangen und verdichtet darzustellen weiß wie das Erleben intensiver Momente von Geborgenheit und Glück." Matthias Micheel, BiblioTheke - Zeitschrift für katholische Bücherei- und Medienarbeit, 14.08.14
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