Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Das liberale Ethos der Würde als Buch
PORTO-
FREI

Das liberale Ethos der Würde

Eine systematisch orientierte Problemgeschichte zu Helmuth Plessners Begriff menschlicher Würde in den "Grenzen…
Buch (kartoniert)
Helmuth Plessner (1892-1985) ist bekannt als Mitbegründer philosophischer Anthropologie. Weniger geläufig ist, dass sich sein vielgestaltiges Werk auf eine Idee menschlicher Würde bezieht, von der man nicht sogleich zu sagen vermag, auf welche histor … weiterlesen
Buch

39,00*

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Das liberale Ethos der Würde als Buch

Produktdetails

Titel: Das liberale Ethos der Würde
Autor/en: Kai Haucke

ISBN: 3826025105
EAN: 9783826025105
Eine systematisch orientierte Problemgeschichte zu Helmuth Plessners Begriff menschlicher Würde in den "Grenzen der Gemeinschaft".
Königshausen & Neumann

22. September 2003 - kartoniert - 300 Seiten

Beschreibung

Helmuth Plessner (1892-1985) ist bekannt als Mitbegründer philosophischer Anthropologie. Weniger geläufig ist, dass sich sein vielgestaltiges Werk auf eine Idee menschlicher Würde bezieht, von der man nicht sogleich zu sagen vermag, auf welche historischen Vor-gänger sie sich beruft, und deren systematische Begründung eine Rekonstruktion verlangt. Unter Würde versteht Plessner ein liberales Ideal guten Lebens, das sich theatralisch als (Masken-)Spiel in und mit Rollen verwirklichen lässt. Während gegenwärtig der Libera-lismus vor allem deontologisch und kontraktualistisch begründet wird, begreift Plessner ihn strebensethisch als ein Ethos. Die syste-matische Rekonstruktion seines Würdebegriffs bezieht daher neuere ethische Debatten ein, um auf die mögliche Aktualität dieses An-satzes zu verweisen. Problemgeschichtlich lässt sich Plessners Konzept als Ergebnis einer internen Kritik der kantschen Philosophie verstehen. Im Nachvollzug dieser immanenten Wende wird das liberale Ethos der Würde auch geschichtlich als Kontrast zu deontologischen Moralauffassungen sichtbar. Inspirierend ist für Plessner nicht Kants Moralphilosophie gewesen, sondern seine Ästhetik. Die antinomische Pluralität des Geschmacks und das ethische Potential des Schönen, das Plessner entdeckt, verweisen zum einen auf die schottische und englische Moralphilosophie des 18. Jh. Zum anderen ist es Schiller, der Kants Ästhetik moralphilosophisch versteht und für Plessners intellektuelle Biografie prägend geworden ist. Und auch diese Problemgeschichte besitzt Aktualität. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf die kaum beachteten ethischen Aspekte der kantschen Ästhetik und will damit die Kant-Forschung bereichern.

Portrait

Kai Haucke, geboren 1966, Studium der Philosophie von 1985 bis 1990; Promotion 1993; ab 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar; ab 1995 am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. Forschungsschwerpunkte: praktische Philosophie, philosophische Anthropologie, Hermeneutik.§Kai Haucke hat sich 2002 habilitiert. Monografien: Plessner zur Einführung, Hamburg 2000; Das liberale Ethos der Würde, Würzburg 2003.
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.