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Gabriel

Duell der Engel. Empfohlen ab 12 Jahre. mit handschriftlichen Notizen.
Buch (kartoniert)
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Der 17-jährige Gabriel spürt, dass er ein Engel ist. Und er hat einen Auftrag, den nur er erfüllen kann: Er muss Seraphin stoppen, einen Todesengel, der wahllos Menschen tötet. All-Age-Thrill für Leser ab 12 Jahren!
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Produktdetails

Titel: Gabriel
Autor/en: Kaja Bergmann

ISBN: 3937357742
EAN: 9783937357744
Duell der Engel.
Empfohlen ab 12 Jahre.
mit handschriftlichen Notizen.
Bookspot Verlag

1. April 2013 - kartoniert - 167 Seiten

Beschreibung

Der 17-jährige Gabriel spürt, dass er ein Engel ist. Und er hat einen Auftrag, den nur er erfüllen kann: Er muss Seraphin stoppen, einen Todesengel, der wahllos Menschen tötet. All-Age-Thrill für Leser ab 12 Jahren!

Portrait

Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Germanistik in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt "Gabriel", erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit "Der Mephisto-Deal" einen weiteren spannenden All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman "Mnemophobia" (Herbst 2015) wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.

Leseprobe

Vorgeschichte

Mit fünf Jahren erfuhr ich, dass ich adoptiert war. Mit zehn Jahren verstand ich, was das bedeutet.
Meine Adoptiveltern waren für mich immer meine einzig wahren Eltern gewesen. Schon immer. Für immer. Meine leiblichen Eltern hatten mich nie interessiert. Ich verstehe nicht, wie jemand Menschen suchen kann, die einen behandelt haben wie das letzte Stück Dreck. Schlimmer noch. Dreck existiert. Immerhin. Für meine leiblichen Eltern existierte ich scheinbar nicht.

Ich wurde aus dem Waisenhaus geholt, als ich gerade mal drei Wochen alt war. So in etwa. Mein genaues Alter weiß ich nicht. Meinen Eltern wurde erzählt, als man mich vor der Tür des Hauses gefunden habe, hätte ich ein Schild um den Hals getragen. Darauf habe "Gabriel" gestanden. Sie beschlossen, den Namen zu behalten.

Wir wohnten in einem kleinen Einfamilienhaus in Frankfurt. Ich hasste diese Stadt. Sie war laut, dreckig und grau. Es schien immer zu regnen, auch wenn die Sonne schien. Nein, Regenbogen habe ich hier noch nie gesehen. Nein, wirklich nicht.

Mit meinen Eltern kam ich immer gut klar, obwohl (oder weil?) beide wegen ihrer Jobs nie viel Zeit für mich hatten. Auch in dieser, meiner Geschichte werden sie keine große Rolle spielen. Genauer: Sie werden gar keine Rolle spielen.
Geschwister hatte und vermisste ich keine.
Meine Kindheit war kurz und glücklich. Kurz, weil ich mich kaum an sie erinnern kann. Glücklich, weil das, was ich noch weiß, nicht traurig ist.

Ich erinnere mich an eine Sportstunde in der sechsten Klasse. Es war Sommer. Unglaublich heiß. Die Sonne brannte auf die Laufstrecke und ich konnte die Luft flimmern sehen. Wir saßen im Schatten eines unpassend neben dem Platz emporragenden Baumes und sollten unseren Puls messen. Den Zeigefinger auf die Innenseite des Handgelenks legen. Dann sollten wir eine Runde laufen, schnell laufen, uns wieder hinsetzen und den Puls noch einmal messen.
Ich habe ihn nicht gefunden. H
abe dann einfach irgendwelche Zahlen leicht verändert von anderen abgeschrieben.
Später habe ich ihn nochmal gesucht, meinen Puls. Gefunden habe ich ihn nie.

Drei Jahre später wurde mir klar, dass ich tot war.



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Bewertungen unserer Kunden
Rezension
von Mine_B - 23.07.2018
Die junge Autorin Kaja Bergmann hat mit dem Jugenbuch "Gabriel - Duell der Engel" ein Werk erschaffen, welches inhaltlich betrachtet mehr ist, als man zunächst vielleicht vermuten würde. "Gabriel - Duell der Engel" war mein erstes Buch aus der Feder von Kaja Bergmann. Leider konnte mich ihr Jugendbuch nicht überzeugen, welches unterschiedliche Gründe hat. Zuerst war der Erzählstil recht gewöhnungsbedürftig. Auf den ersten Seiten dachte ich noch, dass ich mich im Verlauf des Buches daran gewöhnen würde. Doch leider war dies nicht so. Auf mich wirkte der Stil noch recht unreif und teilweise auch unausgeglichen. Ich empfand ihn als flapsig und teilweise zu gewollt jugendlich. Mit fortschreitender Seitenzahl hat mich dieser Erzählstil immer mehr genervt und ich war froh, dass dieses Buch nur einen geringen Umfang vorzuweisen hat. Auch empfand ich das Buch nicht wirklich als spannend. Es konnte mich einfach nicht fesseln. Auf den ersten Seiten passiert inhaltlich nicht viel. Gabriel kommt mit Sonja zusammen und die beiden genießen ihre gemeinsame Zeit. Dazwischen wird kurz thematisiert, dass Gabriel entdeckt, dass er ein Engel ist. Auch wird angerissen, wie er die daraus resultierenden Vorteile genießt und abends seine Flugrunden dreht. Erst als ein neuer Schulkamerad namens Seraphin die Bühne betritt wird ein gewisses Konfliktpotential aufgebaut. Aber dies empfand ich als recht vorhersehbar, meist war schon vorher klar, wie die Geschichte weitergeführt wird. Daher konnte mich auch diese mögliche Spannungsquelle nicht wirklich an die Seiten fesseln. Schade fand ich auch, dass das Potential dieser Geschichte nicht genutzt wird. Vieles wird nur oberflächlich behandelt. Diverse Gedankengänge oder auch Handlungsstränge werden kurz angerissen. Nur um kurz darauf die Handlung weitervoranzutreiben. Etwas mehr Tiefe habe ich hier leider vergeblich gesucht. Erst am Ende konnte dies besser umgesetzt werden. Die Grundidee ist wirklich nicht schlecht. Doch leider ist dessen Umsetzung mangelhaft, das Potential wurde meiner Meinung nach nicht genutzt. Auch hatte ich etwas vollkommen anderes erwartet. Der Titel weckt meiner Meinung nach falsche Hoffnungen. Werden diese dann nicht erfüllt, ist man vielleicht von diesem Buch enttäuscht. Auch muss ich leider sagen, dass mir der Protagonist über das Buch hinweg nicht ans Herz gewachsen ist. Ich konnte leider keine Bindung zu ihm aufbauen, er wirkte auf mich einfach zu unreif und auch naiv und irgendwie ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Das Ende empfand ich als positiv, obwohl ich irgendwie etwas anderes erwartet hätte. Es lässt den Inhalt noch einmal in einem anderen Licht erscheinen. Rückblickend verändert es inhaltlich einiges, sodass man dieses Buch nochmal in Bezug auf den Inhalt überdenkt. Auch lässt es das Buch nochmal nachklingen. Dennoch konnte es meine Meinung zu diesem Buch nicht im Wesentlichen ändern. Allgemein konnte mich Kaja Bergmann mit "Gabriel - Duell der Engel" nicht überzeugen. Ich hatte einfach etwas total anderes erwartet und hatte mir auch mehr davon erhofft. Ich war froh, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Auch das positivere Ende konnte meine eher negative Meinung zu diesem Werk nicht signifikant verbessern. Daher kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.
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