Die Sprache der Tiere als Buch
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Die Sprache der Tiere

Wie wir einander besser verstehen. 1. Auflage. farbige Abbildungen mitlaufend.
Buch (gebunden)
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Das neue Buch von Bestseller-Autor Karsten Brensing ("Das Mysterium der Tiere")!
Mit Tieren sprechen: Geht das? Ist es wirklich möglich, die uralte Menschheitssehnsucht, dass Mensch und Tier einander verstehen, zu verwirklichen? Karsten Brensing kennt … weiterlesen
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Die Sprache der Tiere als Buch

Produktdetails

Titel: Die Sprache der Tiere
Autor/en: Karsten Brensing

ISBN: 3351037295
EAN: 9783351037291
Wie wir einander besser verstehen.
1. Auflage.
farbige Abbildungen mitlaufend.
Aufbau Verlag GmbH

5. Oktober 2018 - gebunden - 267 Seiten

Beschreibung

Das neue Buch von Bestseller-Autor Karsten Brensing ("Das Mysterium der Tiere")!
Mit Tieren sprechen: Geht das? Ist es wirklich möglich, die uralte Menschheitssehnsucht, dass Mensch und Tier einander verstehen, zu verwirklichen? Karsten Brensing kennt die Antwort, und seit wir wissen, dass Meisen in Sätzen reden, Delfine eine komplizierte Grammatik sicher anwenden können und manche Tierarten 300 und mehr Vokabeln beherrschen, erscheint fast alles möglich. Jede Form der Kommunikation ist abhängig vom Kontext. Wenn ich einem Wildschwein im Wald begegne, werde ich mit ihm anders kommunizieren als mit einer Katze auf meinem Schoß, und Menschen in Indien kommunizieren mit einer heiligen Kuh anders als ein deutscher Milchbauer mit seinen Rindern im Stall. Dieses Buch entführt in das breite Spektrum des menschlichen Umgangs mit Tieren. Anhand unzähliger Beispiele erleben wir wir tierisches als auch menschliches Verhalten und Kommunizieren. Dabei wird die Vermenschlichung von Tieren zu einem wichtigen Werkzeug. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie Tiere besser verstehen, und wenn Sie richtig kommunizieren, werden Sie auch besser verstanden. Die Zeiten der brutalen Ausbeutung unserer tierischen Mitbewohner dieses Erdballs müssen vorbei sein, die Zeiten eines fairen Miteinanders müssen beginnen. Warum? Weil wir es heute besser wissen!

Portrait

Karsten Brensing ist Meeresbiologe und promovierter Verhaltensforscher. Er war wissenschaftlicher Leiter des Deutschlandbüros der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDC. Die von ihm gegründete Individual Rights Initiative (IRI) setzt sich dafür ein, dass Tiere Persönlichkeitsrechte erhalten, um ihren Schutz verbessern zu können. Sein letztes Buch „Das Mysterium der Tiere. Was sie denken, was sie fühlen" wurde ein Bestseller. Lieferbar bei atb.

Pressestimmen

"Mit Tieren sprechen: Geht das? Ist es wirklich möglich, die uralte Menschheitssehnsucht, dass Mensch und Tier einander verstehen, zu verwirklichen? Karsten Brensing kennt die Antwort." Allgemeiner Anzeiger 20190617
Bewertungen unserer Kunden
kurzweilig und horizonterweiternd!
von M. - 16.06.2019
Dieses spannende Sachbuch hat mich sehr positiv überrascht und restlos begeistert. Aufgrund unserer Schulbildung und unseres kulturellen Hintergrundes neigen wir dazu, Tiere zu unterschätzen, daher trauen Sie ihnen ruhig etwas mehr zu, als Sie glauben. (S. 242). Mit diesem Satz endet das Buch, doch beginnen wir am Anfang: Brensing geht den Fragen nach: Wie können wir die Tiere (besser) verstehen? Wo gibt es Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Tier? Wie funktioniert eigentlich die Sprache/ Kommunkation der Tiere? Brensing zeigt, anhand einer Vielzahl von Studien und konkreten Beispielen, dass Tiere (je nach Tierart natürlich sehr unterschiedlich) verschiedene Persönlichkeiten haben, intelligent sind, denken und sogar auf die Metaebene gehen können, ein Gedächtnis haben, eine Biographie haben, Dialoge führen, eine Grammatik haben, Gefühle haben sowie bei anderen erkennen können, einen Freundeskreis haben, Ungerechtigkeitsaversionen hegen, selbstlos agieren können und vieles mehr. Im Grunde, wie auch wir Menschen. Wir leben in einer gemeinsam geteilten Welt . Diese Ergebnisse und die Vielzahl an erstaunlichen und interessanten Informationen sind extrem beeindruckend. Ebenfalls seine daraus folgenden Überlegungen, die einen sehr anderen Blick auf das Tier ableiten, sind eindrücklich. Brensing besieht sich hierbei unser Tierbild genauer, wie es historsch entstanden ist und unsere Sprache prägt, dem aktuellen wissenschaftlichem Stand aber gar nicht mehr gerecht wird. Sehr interessant auch hierzu seine kurze Darlegung zum Instinkt- Begriff. Es wird klar, dass es dringend einer anderen Sicht auf die Tiere und natürlich eines viel, viel respektvolleren Umgangs mit ihnen bedarf. Brensing tut etwas, was nur wenige Wissenschaftler tun, er bezieht klar Stellung. Er übernimmt aufgrund der gewonnenen Forschungsergebnisse konsequenterweise Verantwortung, in dem er sich klar zu problematischen Seiten der Tierhaltung positioniert und in die Praxis trägt. So geht er z.B. etwas tiefer auf den Leinenzwang für Hunde, auf die Delfin-Mensch Beziehung, auf tiergestützte Therapien oder auch auf Wildtiere und die Jagd ein. Über den Rahmen des Buches hinaus engagiert er sich für den Tierschutz, so z.B. innerhalb des Vereins iri.world. Schlussendlich beantwortet er auch seine oben gestellte Frage, wie wir die Tiere besser verstehen können. Brensing schreibt kurzweilig, mit einem Augenzwinkern und streckenweise liest es sich spannend wie ein Krimi. Manche Stellen sind wiederum sehr berührend. Man merkt, wie sehr ihm die Tier- und Menschenwelt am Herzen liegt. Trotzdem bleibt er aber sachlich und argumentiert fundiert. Farbige Bilder, Grafiken, Tabellen sowie ein ausführliches Quellen- und Fussnotenverzeichnis gestalten das Buch zu einem schönen Gesamtwerk. Klare Leseempfehlung!!
Informatives Sachbuch
von Gisel - 03.01.2019
Mit Tieren sprechen - nicht nur die Besitzer von Haustieren möchten das gerne, sondern wir Menschen wollen überhaupt mit Tieren in Kontakt kommen. Autor Karsten Brensing zeigt in seinem neuen Buch, dass es durchaus möglich ist, dies zu tun. Mit viel Einfühlungsvermögen und im Plauderton erzählt er über die Sprache der Tiere und zeigt, wie verschiedene Tierarten miteinander kommunizieren. Vor allem plädiert er dafür, die Rechte aller Lebewesen zu respektieren. Der Autor versteht es sehr gut, wissenschaftliche Themen gut verständlich zu verpacken. Das Buch liest sich sehr flüssig. Die vielen Beispiele lockern den theoretischen Hintergrund auf, die Bilder ergänzen den Text sehr gut. Da liest man sich sehr schnell fest. Dabei schimmert bei allen Beispielen die Liebe des Autors und sein Respekt für die Tierwelt hindurch. Sehr informativ und dabei spannend geschrieben, ist dieses Buch auf jeden Fall sehr publikumswirksam geraten. Ich kann es unbedingt weiter empfehlen.
Informativ und gut verständlich dargestellt, dabei aufrüttelnd und sehr bewegend
von Hermione - 02.01.2019
In seinem neuen Buch "Die Sprache der Tiere" geht Karsten Brensing, Autor des Bestsellers "Das Mysterium der Tiere", darauf ein, ob und wie man mit Tieren kommunizieren kann. In drei großen wesentlichen Abschnitten geht Brensing anhand zahlreicher Beispiele auf wichtige Aspekte der Kommunikation und des menschlichen Umgangs mit Tieren ein. Er stellt hierbei die Vermenschlichung als Schlüsselwerkzeug dar, die zum Verständnis erheblich beiträgt. Auch in diesem Buch werden die wissentlich belegten Darstellungen wieder durch viele Bilder und Grafiken illustiert. Meine Meinung: Ich war schon von dem Buch "Das Mysterium der Tiere" ganz begeistert und habe mich daher sehr über das neue Buch "Die Sprache der Tiere" als Weiterentwicklung ganz zentraler Fragestellungen aus dem vorherigen Buch gefreut. Karsten Brensings neues Werk hat mich nicht enttäuscht. Wieder bin ich ganz begeistert von der Art seiner Darstellung, die gut verständlich ist, so dass auch Laien sich den biologischen Themen nähern können. Andererseits sind die Schilderungen aber immer noch wissenschaftlich fundiert und nicht so stark vereinfacht, dass sie unrichtig würden. Der Autor bringt unzählige - oft für mich völlig überraschende - Beispiele von ganz unterschiedlichen Tieren. Mich hat es wirklich sehr überrascht, dass z.B. Meisen in Sätzen kommunizieren, und andere Tierarten einen Wortschatz von über 300 Wörtern haben. Sehr gut dargestellt und sehr anschaulich fand ich allerdings auch die Beispiele aus dem eigenen Leben des Autors - seien es Beobachtungen aus der Familie oder Erlebnisse in seiner eigenen Jugend oder Studienzeit. Sehr nachdenklich gestimmt haben mich bei diesem wichtigen Thema die Schlussfolgerungen, die für den Tierschutz und die heute oft abweichende Praxis gezogen werden können. Der Autor bringt diese sehr eindringlich, aber ohne erhobenen Zeigefinger, rüber. Somit ist das Buch ein klarer Appell sich für die Rechte von Tieren einzusetzen und auch sein eigenes Verhalten zu überdenken. Fazit: Ich kann das Buch wieder nur wärmstens empfehlen. Ich fühle mich sehr gut informiert und dabei auch gut unterhalten und mit vielen Impulsen versorgt.
Informative Hintergrundinfos
von Gwenni - 17.12.2018
Ich konnte viele neue Einsichten ins Tierreich erhalten, hatte mich vorab nie näher mit dem Thema beschäftigt und fand es somit sehr interessant, was die Forschung in diesem Bereich schon alles herausgefunden hat. Habe mir tatsächlich Stellen markiert, was sich sonst eher selten bei Büchern tue. Ich hoffe darauf, dass mir einige grundlegende Sachen im Gedächtnis bleiben. Mir gefiel, dass der Leser direkt vom Autor angesprochen wird und dass es eine Reihe sehr anschaulicher Beispiele gibt, die zusätzlich mit Bildern gespickt sind. Was ich jedoch als sehr nervend empfand, war der ständige Hinweis auf andere Bücher oder Kapitel und die UNMENGEN an Fußnoten, die aber erst am Ende des Buches aufgelistet werden und nicht direkt auf den entsprechenden Seiten. Daher habe ich sie auch weitestgehend ignoriert. Das Buch hat mich auf jeden Fall über einige Dinge neu nachdenken lassen, dieser Denkanstoß ist gewollt und wichtig, denn Tiere sind nunmal mehr als unsere vermeintlichen Untertanen.
Tiere besser verstehen
von Arya - 12.12.2018
Inhalt In seinem Buch bringt Karsten Brensing dem Leser die Kommunikation und Sprache der Tiere näher, geht auch darauf ein wie wir Menschen Tiere besser verstehen können und gibt außerdem Informationen zu thematisch verbundenen Themen, wie beispielsweise der Umgang mit Nutztieren oder Delfintheraphien. Meinung Ich lese selten Sachbücher und war deshalb umso positiv überraschter, wie interessant und gut verständlich der Autor den Leser durch sein Buch führt. Man fühlt sich direkt angesprochen, beinahe wie im Gespräch mit dem Autor, was durch den lockeren Schreibstil entsteht. Immer wieder werden einem durch persönliche Anekdoten oder Beispiele die Themen veranschaulicht und näher gebracht. Einige Themen werden nur angeschnitten, da dieses Themenfeld sehr komplex und weitreichend ist und das somit vermutlich den Rahmen dieses Buches sprengen würde. Der Autor gibt jedoch immer mit Fußnoten Verweise auf seine Quellen und regt auch an, sich selber weiter mit dem Thema zu beschäftigen, weshalb er weitere Literaturvorschläge gibt. Ab und zu sind Farbabbildungen enthalten, die den Text ebenfalls auflockern. Ich habe das Buch rasch durchgelesen, da die Thematik der Tiersprachen sehr interessant und anschaulich vermittelt wurde und man noch viele weitere Aspekte über Forschung, Haltung usw. erfahren hat. Fazit Ein interessantes Thema, das spannend und gut verständlich aufbereitet wurde. Wer Tiere besser verstehen möchte, ist mit diesem Buch schon einen großen Schritt näher dran.
Tiere besser verstehen
von Arya - 12.12.2018
Inhalt In seinem Buch bringt Karsten Brensing dem Leser die Kommunikation und Sprache der Tiere näher, geht auch darauf ein wie wir Menschen Tiere besser verstehen können und gibt außerdem Informationen zu thematisch verbundenen Themen, wie beispielsweise der Umgang mit Nutztieren oder Delfintheraphien. Meinung Ich lese selten Sachbücher und war deshalb umso positiv überraschter, wie interessant und gut verständlich der Autor den Leser durch sein Buch führt. Man fühlt sich direkt angesprochen, beinahe wie im Gespräch mit dem Autor, was durch den lockeren Schreibstil entsteht. Immer wieder werden einem durch persönliche Anekdoten oder Beispiele die Themen veranschaulicht und näher gebracht. Einige Themen werden nur angeschnitten, da dieses Themenfeld sehr komplex und weitreichend ist und das somit vermutlich den Rahmen dieses Buches sprengen würde. Der Autor gibt jedoch immer mit Fußnoten Verweise auf seine Quellen und regt auch an, sich selber weiter mit dem Thema zu beschäftigen, weshalb er weitere Literaturvorschläge gibt. Ab und zu sind Farbabbildungen enthalten, die den Text ebenfalls auflockern. Ich habe das Buch rasch durchgelesen, da die Thematik der Tiersprachen sehr interessant und anschaulich vermittelt wurde und man noch viele weitere Aspekte über Forschung, Haltung usw. erfahren hat. Fazit Ein interessantes Thema, das spannend und gut verständlich aufbereitet wurde. Wer Tiere besser verstehen möchte, ist mit diesem Buch schon einen großen Schritt näher dran.
Die Sprache der Tiere
von Anonym - 06.12.2018
Kann man mit Tieren wirklich sprechen? Existiert eine Kommunikationsform zwischen ihnen? Diesen und anderen Fragen geht der Autor Dr. Karsten Brensing in seinem Buch nach. Natürlich lässt sich das Buch nicht einfach "weglesen". Es handelt sich vielmehr um eine wissenschaftlich fundierte Herangehensweise an die Thematik. Allerdings bewirken Struktur, Gliederung, Aufbau und die gut lesbare Schreibweise, dass selbst Laien mit dem Buch zurechtkommen. Ich selbst habe das Buch nicht in einem Rutsch, sondern häppchenweise gelesen und dabei viel über die angesprochenen Thesen und die Thematik nachgedacht. Der Autor provoziert mit seiner Schreibweise und der Thematik an sich, dass man selbst innehält, darüber nachdenkt und sich seine eigenen Gedanken dazu macht. Fazit: Wer Interesse an der Thematik hat, dem sei das Buch wärmstens empfohlen. Man muss kein Fachmann oder gar Experte auf diesem Gebiet sein, um den Autor, seine Intension und das Buch allgemein verstehen zu können.
Die komplexe Welt der Kommunikation
von Martin Schult - 01.12.2018
Ich bin durch die vielen guten Bewertungen zu dem Buch Das Mysterium der Tiere auf den Autor Karsten Brensing aufmerksam geworden. Ich war nun sehr gespannt auf sein neues Werk Die Sprache der Tiere , in dem er sich mit dem vielgehegten Wunsch der Menschen, mit einem Tier zu kommunizieren, auseinandersetzt. Er macht dies wissenschaftlich fundiert, ohne aber mit vielen fach-spezifischen Ausdrücken beeindrucken zu wollen oder zu sehr in die Theorie zu verfallen. Karsten Brensing strukturiert sein Buch sinnvoll und setzt sich zunächst mit einer gewünschten universellen Übersetzungsformel auseinander. Hierbei geht er auf die unterschiedlichen Ebenen der Kommunikation ein und bezieht diese anhand vieler bereits durch-geführter wissenschaftlicher Test auf die Tierwelt. Im nächsten Teil stellt er die These auf, dass die Tiere vermenschlicht werden sollten, was mich zunächst ein wenig verwundert hat, aber sich mir im Nachgang durchaus erschloss, da ein Tier auf diesem Wege eine andere Wertschätzung erhalten würde. Der folgende Part ist mit dem Titel überschrieben, ob es sich beim Mensch-Tier-Verhältnis um ein Missverständnis handelt. Hier kann Karsten Brensing auch sehr authentisch von seinen eigenen Erlebnissen berichten und klärt über einige vermeintliche Phänomene wie der Delfin-Therapie auf. Insgesamt konnte mich das Buch begeistern, da der Autor mit seinem Erfahrungsschatz gute Aufklärungsarbeit leistet und dies mit einer lebendigen und hervorragend zu lesenden Schreibweise auch erlebbar macht. Sehr positiv habe ich die vielen Verweise zu den über dreihundert Quellen empfunden. Hier konnte ich mir die theoretischen Tests anhand von ausführlichen Berichten oder stellenweise auch verlinkten YouTube-Videos sehr gut vor Augen führen. Aus meiner Sicht ist das Buch sehr lesenswert, auch weil es den Leser dazu anregt, nach aktuellen Kenntnissen, die Mensch-Tier-Beziehung neu zu überdenken. Ich empfehle Die Sprache der Tiere daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen!!
Warum wir umdenken müssen
von Elke Seifried - 07.11.2018
Ich liebe meinen Hund und meine Piepmätze über alles und interessiere mich immer für die Tierwelt. Da mir Karsten Brensing bereits mit seinem "Mysterium der Tiere" spannende, witzige, überraschende und vor allem immer fachlich überzeugende Informationen geboten hat, war ich sehr gespannt auf sein neues Werk und wurde nicht enttäuscht. "Wir dürfen nicht vermenschlichen, indem wir unsere moralischen Maßstäbe auf Tiere übertragen oder etwas in sie hineininterpretieren, das uns gerade in den Kram passt." aber "je eher einem Tier oder einem Etwas ein Mind (Verstand, Geist, Seele usw. zugestanden wurde, desto eher wurde das eigenen Handeln moralisch hinterfragt." Anhand unzähliger Beispiele lässt der Autor hier sowohl tierisches als auch menschliches Verhalten und Kommunizieren erleben und interpretiert dies aus dem Blickwinkel aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis dabei neu. Zudem erfährt der Leser, wann und wie er seine tierischen Freunde vermenschlichen darf und wo die Grenzen liegen. Das Buch ist in fünf Abschnitte unterteilt. Nach einleitenden Worten im kurzen Abschnitt "Können wir Tiere verstehen?" widmet sich der zweite Abschnitt der "Suche nach dem universellen Übersetzungsprogramm". Hier geht der Autor grundlegenden Fragen nach, wie z.B., was ist Kommunikation, was sind die Unterschiede zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation, was gibt es zur Evolution der Sprache zu sagen oder auch welche Tiere haben überhaupt ein Sprachgen, können vokales Lernen leisten bzw. welche können sich über Laute verständigen. Auch eine Auswahl an bekannten und bedeutenden bisherigen Versuchen Tieren sprechen beizubringen, erhält man als Leser hier u.a. In dem sich anschließenden dritten Abschnitt, der mit der mit der Forderung, "Wir müssen Tiere vermenschlichen!" überschrieben ist, erklärt der Autor, wie wir denken, wie wir fühlen und in wie weit Tiere diese Leistungen auch erbringen können. Logisches, abstraktes oder selbstreflektiertes Denken ist im Tierreich keine Seltenheit und auch für Freundschaft, Fairness, Moral und Kultur liefert er zahlreiche Beispiele. Man kann daher gar nicht umhin Tieren menschliche Kompetenzen zuzuschreiben, will man ihnen gerecht werden, auch wenn natürlich nicht alle Tiere auch über alle Fähigkeiten verfügen. In manchen Fähigkeiten mögen Tiere uns Menschen unterlegen, in anderen überlegen sein.Weshalb auch besonders wichtig ist, möglichst viel über die Tierart zu wissen um keine Fehlinterpretationen zu riskieren. Ich habe alles interessiert und gefesselt gelesen, aber am besten hat mir der vierte Abschnitt "Das Mensch-Tier - Verhältnis: Ein Missverständnis?!" gefallen. Die Forderung des Autors, dass wir "Tieren auf Augenhöhe begegnen" müssen, spricht mir aus der Seele und hier begründet er dies ausführlich. Wie kann es sein dass Brehm in seiner Tierwelt vor mehr als hundert Jahren Tieren bereits Gefühle zugesprochen hat, warum sollten die wieder verschwunden sein, welche Entwicklung ist hier schief gelaufen? Was hat es mit Schwimmen mit Delfinen auf sich, wie ist unser Verhältnis zu Haustieren oder wie sieht es mit den wilden Tieren in Menschenhand aus. Auch ein kritischer Blick auf Tiere in der Forschung und im Labor fehlt hier nicht. Den Abschluss bildet der kurze fünfte Abschnitt "Die Universelle Verständigungsformel", in dem der Autor noch einmal konkret kurz und knapp auf den Punkt bringt, wann wir wo und wie weit Tiere vermenschlichen dürfen und was uns dabei hilft, deren Verhalten auch richtig zu deuten. Sind sie nicht süß, die Erdmännchen auf dem Cover? Nach dem Lesen aber weiß man, dass deren Sozialleben alles andere als gemütlich ist, dass Tauben Frauen von Männern unterscheiden können, Ameisen sich im Spiegel erkennen, Tiere Grammatikregeln und Redewendungen benutzen, lügen können, aber auch wissen, dass sich Höflichkeit auszahlt. Einige wechseln ihre Partner wie wir die Unterhosen, aber natürlich können sie auch treu sein und Freunde haben. So gibt es z.B. beim gemeinen Vampir nur innerhalb des Freundeskreises Blutspenden. Das sind nur wenige Beispiele für die grandiosen Leistungen, zu denen Tiere fähig sind und von denen man hier erfährt. Auch mit einigen Mythen räumt der Autor wieder einmal auf. So ist mir jetzt z.B. klar, dass Schlangen nicht zur Musik ihres Beschwörers tanzen, da sie überhaupt keinen Schall, der über die Luft übertragen wird, verarbeiten können. Ich habe von so obskuren Versuchen erfahren, wie den von Delfinforscher John Lilly in den 70er Jahren, der herausfinden wollte, ob man einen Delfin als Haustier halten kann, und der dazu seine Wohnung mit knietiefem Wasser geflutet hat. Dass Brehm in seiner Tierwelt vor 150 Jahre Tieren bereits u.a. Emotionen zugestanden hat und er u.a. die Meinung war. dass" es innerhalb der ersten Classe des Thierreichs Wesen gibt (er meint hier die Schimpansen), die sich wenig mehr von den tieferstehenden Nege.. unterschieden", kundgetan hat, hat mich baff erstaunt. Richtig gefreut habe ich mich hingegen, dass mir der Autor bestätigt hat, was ich eigentlich schon längst wusste. Mein Hund versteht mich, kann meine Mimik lesen, er weiß, wann es mir gut und wann es mir schlecht geht und auch, dass ich mit ihm bei unseren täglichen Gassirunden rede, ist genau das was unsere Beziehung so festigt. Berührt, geschockt musste ich mir Fragen stellen, wie Schweine können Mitleid und Angst empfinden, von Schmerzen einmal ganz abgesehen, wie kann es sein dass ein Kuhtrainer, der mit Elektroschlägen reguliert, wohin die Sau ihr Häufchen setzt, nicht verboten sind, oder warum wird den Milchkühen ihr Kälbchen nach der Geburt weggenommen, und im Notfall lieber eine Überproduktion an Milch in den Gulli gekippt, obwohl man weiß, dass die Mutterkühe nachweislich unter dem Trennungsschmerz ganz furchtbar leiden. Ja auch sie bilden wie wir Oxytocin, das Bindunghormon, das über unsere Emotionen entscheidet. Der lockere Sprachstil des Autors, der einem durchaus auch immer wieder einmal zum Schmunzeln bringt, macht das Lesen dieses Sachbuchs wirklich zum Lesevergnügen. Mithilfe von zahlreichen Versuchsbeschreibungen und Beispielen zudem in einer leicht verständlichen Sprache transportiert Andreas Brensing auch komplizierte Sachverhalte für den Laien verständlich und einfach nachvollziehbar. Er arbeitet dabei aber ganz wissenschaftlich, denn alles ist gründlich belegt, wenn nicht, dann wird dies auch explizit erwähnt, was mir gut gefällt. Ganz klar ist zwischen den Zeilen stets zu lesen, dass er, auch wenn er selbst in seiner Vergangenheit durch Tierexperimente, nicht alles richtig gemacht hat, rigoros ein Umdenken einfordert. Ein Weg mit der Massentierhaltung und mehr und vor allem stets Achtung und Respekt vor unseren tierischen Mitbewohnern, mit denen wir uns die Erde teilen. Ich bevorzuge eigentlich stets das gedruckte Buch, hier spart man sich mit dem ebook einige Euro und ich habe eindeutig eine gute Wahl getroffen. Muss man bei Sachbüchern, will man auch die Fußnoten mit im Blick haben, ständig ans Buchende blättern, kann man hier direkt mit einem Klick darauf zugreifen und wieder zurück in den Text wechseln. Ganz besonders geschätzt habe ich beim Lesen auf dem Tablet auch, dass man mittels Hyperlinks sofort zu den weiterführenden Videos, bzw. Artikeln, die das eben Dargelegte vertiefen, gelangt. Mache ich mir beim gedruckten Buch doch eher nur dann, wenn mich wirklich etwas ganz brennend interessiert, die Arbeit den Rechner anzuwerfen und die Internetadresse in den Browser per Hand einzutippen, um einen Blick darauf werfen zu können. Alles in allem hat mir der Autor mit seinem neuen Werk wieder einmal zahlreiche interessante, aufschlussreiche Stunden voller guter Unterhaltung geboten, die mich ganz oft darüber staunen haben lassen, zu welchen Wundern unsere Natur und Tierwelt fähig ist. Diese zu schützen sollte daher stets unsere oberste Maxime sein. Völlig begeisterte fünf Sterne.
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