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Die Tore der Welt

Originaltitel: World Without End. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 10. Aufl. 2008. 15 Illustrationen.…
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England im Jahre 1327. Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk. Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald. Dort werden sie Zeugen eines Kampfes - und eines tödli … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Tore der Welt
Autor/en: Ken Follett

ISBN: 3785723164
EAN: 9783785723166
Originaltitel: World Without End.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
10. Aufl. 2008.
15 Illustrationen.
Lesebändchen.
Illustriert von Jan Balaz
Übersetzt von Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher
Lübbe

29. Februar 2008 - gebunden - 1296 Seiten

Beschreibung

England im Jahre 1327. Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk. Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald. Dort werden sie Zeugen eines Kampfes - und eines tödlichen Geheimnisses.
Merthin, ein Nachfahre von Jack Builder, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein starker Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Caris, Tochter eines Wollhändlers, hat den Traum, Arzt zu werden. Gwenda, Kind eines Taglöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris' Vetter, ein junger Mönch, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden. Koste es, was es wolle.
Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache werden den Weg dieser Menschen bestimmen. Pest und Krieg werden ihnen das Liebste nehmen, was sie besitzen. Glück und Unglück werden sie begleiten Doch sie werden die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tage leisteten.

Portrait

Ken Follett war erst siebenundzwanzig, als er den Thriller "Die Nadel" schrieb, der sowohl zu einem internationalen Bestseller als auch zu einem grossen Kinofilm wurde. Zuvor war der Autor nach dem Studium der Philosophie am University College London als Zeitungsreporter und Verlagsmitarbeiter tätig. Er hat seitdem weitere Bestseller geschrieben, darunter den Welterfolg "Die Säulen der Erde", gefolgt von Romanen wie "Die Pfeiler der Macht", "Das zweite Gedächtnis", "Die Leopardin" und "Mitternachtsfalken". Ken Follett lebt mit seiner zweiten Frau Barbara, die seit 1997 als Abgeordnete der Labour Party dem britischen Unterhaus angehört, und ihren Kindern in Soho, London, und Stevenage, Hertfordshire.

Pressestimmen

"Ein grandioses Buch." Konkret "Wer einmal angefangen hat zu lesen, will nur noch eins: wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Dieses Buch macht süchtig!" Brigitte

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 15.02.2008

Von Nonnen und Rittern
Da ist alles drin: Ein neuer Schinken von Ken Follett

Manche Autoren sind einfach eine sichere Bank. Ken Follett ist so einer: Seit "Die Nadel" kauft die Thriller-Fangemeinde jede Neuerscheinung. Nur die Anhänger seines Historienschmökers "Die Säulen der Erde" scharren seit nunmehr neunzehn Jahren vernachlässigt und ungeduldig mit den Hufen: Schreibt er nicht vielleicht doch eine Fortsetzung? Und wann endlich?

Jetzt ist die Fortsetzung da, und noch bevor man überhaupt die erste Seite aufblättert, ist klar: Sie wird sich phantastisch verkaufen. 3,8 Millionen Exemplare wurden vom Vorgänger allein im deutschsprachigen Raum verkauft, und schnell vergessen haben die Leser das Werk auch nicht. Bei der ZDF-Sendung "Unsere Besten" wählten sie es 2004 auf Rang drei ihrer Lieblingsbücher - nach der Bibel und dem "Herrn der Ringe", um dessen Verfilmung damals ein großes Getue gemacht wurde. "Die Tore der Welt", das mit einer Auflage von einer halben Million Exemplaren veröffentlicht wird, fällt also auch noch etliche Jahre später auf fruchtbaren Boden.

Hinzu kommt, dass Follett damals nicht etwa zufällig eine schreiberische Sternstunde hatte. Der Brite schreibt seit Jahren wie ein Soldat zu festen Zeiten, legt zu Beginn Storyboard, Seitenanzahl und Zeitplan bis zur Drucklegung fest. Für ein Schwanken zwischen Genie und Wahnsinn ist da kein Platz. Follett ist ein Handwerker, der weiß, dass die meisten seiner Leser eine Sprache schätzen, die von der Geschichte nicht ablenkt. Es gibt keine Metaphern, keine Schwelgereien, keine ungewöhnlichen Wörter. Dafür drückt der Autor sich gerne und häufig plastisch aus. Sei es eine der etlichen, detaillierten Sexszenen, sei es die minutiös dargelegte Häutung eines Mannes auf dem Richtplatz - als Erzähler schreckt Follett vor nichts zurück.

Allerdings sind es diesmal andere Figuren, an deren Intim- und sonstigem Leben wir teilhaben. Die Protagonisten von "Die Säulen der Erde" kamen nicht für eine Fortsetzung in Frage, da sie entweder im Laufe der Romans starben oder am Ende zu alt waren für einen weiteren Schmöker. Daher übersprang Follett zweihundert Jahre und stellt nun die Nachfahren der Originale in den Mittelpunkt des Geschehens. Für diese macht er ein großes Fass auf: Von Baukunst über Krieg, Entwicklung der modernen Medizin, Kirchenkritik und Unterdrückung der Bauern bis hin zum Ungleichgewicht zwischen geistlichen und weltlichen Herren ist alles dabei, was das Mittelalter bewegte. In Anbetracht dieses thematischen Rundumschlags rechtfertigt sich auch der Umfang - wenn man dieses Buch gelesen hat, muss man nie wieder einen Roman über England im vierzehnten Jahrhundert in die Hand nehmen. Doch Follett schreibt nicht nur umfangreich, sondern auch informativ. Drei Historiker waren mit der Verifizierung der geschichtlichen Details betraut; Folletts eigene Recherchen gingen dem voraus. Wie ein Drittel der Bevölkerung durch die Pest dahingerafft wird und die Überlebenden das Vertrauen in eine Medizin verlieren, die aus Breiumschlägen und Aderlässen besteht, ist anschaulich erzählt und historisch belegt.

Die geschichtlichen Details verbindet der Autor mit seinen so zahlreichen wie unterschiedlichen Hauptfiguren. Da ist zum einen Caris, die ins Kloster gehen muss, um einer Verbrennung als Hexe zu entgehen - an ihr entwickelt sich der Medizin-Strang. Ihr Geliebter Merthin ist Architekt, perfektioniert Fundamente und beschäftigt sich mit europäischen Baustilen. An der Dörflerin Gwenda zeigt sich die extreme Armut der Leibeigenen, der unbeherrschte Ritter Ralph bildet den Gegenpol dazu: Der Adel darf weitgehend unkontrolliert morden, vergewaltigen und Macht ausüben. Die Kirchenvertreter kommen ganz schlecht weg, werden sie doch verkörpert von den intriganten Mönchen Philemon und Godwyn. Von Letzterem behaupteten zahlreiche britische Rezensenten, Ken Follett habe ihn Tony Blair nachempfunden. "Denken Sie an den Politiker, den Sie am wenigsten mögen - dann haben Sie Godwyn", erklärte Labour-Mitglied Follett daraufhin süffisant. Er habe durchaus auch an Tony Blair gedacht.

Vielleicht gehören die negativen Figuren deshalb zu den plastischsten. Merthin dagegen bleibt eher blass. Das liegt auch daran, dass er im Schatten von Caris steht. Einmal mehr hat Follett eine Frau zu seiner Heldin bestimmt und ihr eine Karriere angedichtet, die kaum noch als realistisch gelten kann. Durch ihre Entschlossenheit steigt Caris zur Leiterin des Nonnen- und sogar des Mönchsklosters auf, bekämpft die Pest, baut ein Hospital, verliert es wieder, schreibt ein Buch über Heilmethoden und entgeht immer wieder ihren einflussreichen Feinden, die sie eher heute als morgen am Galgen sehen möchten.

Man kann dieses Genre für trivial halten oder nicht - gut gemacht ist "Die Tore der Welt" allemal. Auch wenn die Geschichte eine Weile braucht, um in die Gänge zu kommen, wird ihr Fortgang doch bald interessant genug, um immer wieder eine Seite umzublättern. Wenn es also ein historischer Roman sein soll, ist man mit diesem gut bedient. Oder eben mit dem Vorgänger: Die amerikanische Moderatorin Oprah Winfrey wählte "Die Säulen der Erde" gerade als Empfehlung ihres Buchclubs.

JULIA BÄHR

Ken Follett: "Die Tore der Welt". Roman.

Aus dem Englischen übersetzt von Rainer

Schumacher und Dietmar Schmidt. Illustrationen von Jan Balaz. Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 2008. 1120 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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Der lang ersehnte Nachfolgeband von Die Säulen der Erde
von sommerlese - 06.09.2015
Der neue Roman spielt zwei Jahrhunderte später, an demselben Ort, doch mit völlig neuen Personen und Plot. Wir befinden uns im England des aufkommenden Handelsbürgertums, des Hundertjährigen Krieges und der Pest. Große Veränderungen stehen an. In diesem Roman wird keine Kathedrale gebaut, sondern ein Brückenbau ist geplant, der so seine Tücken hat. Dabei sind es wieder die speziellen Charaktere, die die Handlung mit Emotionen und Inhalt füllen. Wie die Personen ihren gemeinsamen Schwur einlösen und welche Lebensumstände sie begleiten, macht die eigentliche Romanstory aus. Ken Follett kann auch mit diesem Roman wieder die besondere Stimmung vermitteln, die den Leser ins späte Mittelalter eintauchen lässt. Auch hier wird wieder anschaulich erklärt und für den Leser nachvollziehbar gemacht, wie Baustile und Kriegsführung, aber auch Krankheiten wie die Pest und Hexenverfolgungen, die damalige Welt beeinflusst oder erschüttert haben. Es beginnt eine neue Zeit, die Renaissance. Auch wenn dieser Schmöker wieder ein dicker Wälzer ist, folgt man in einem unglaublichen Leseflow der Geschichte unweigerlich und interessiert. Das Schreibtalent von Ken Follett und seine einzigartige Recherchearbeit lassen auch dieses Buch zu einem großen Werk werden. Für Historienfans ein großes Buch mit neuen Erlebnissen aus dem kriegerischen Mittelalter und Charakteren, die bunter nicht sein können.
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