Die Feder folgt dem Wind als Buch
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Die Feder folgt dem Wind

Eine weiße Frau bei den Sioux. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 3. Auflage, neues Cover.
Buch (kartoniert)
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Die Familie Bruckner lebt ein bescheidenes, aber durchaus zufriedenes Leben in Deutschland. So folgt Theresa ihrem Mann mit eher gemischten Gefühlen, als dieser 1863 nach Amerika auswandert. Nach dem Massaker an einem friedlichen Cheyennedorf am Sand … weiterlesen
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Die Feder folgt dem Wind als Buch

Produktdetails

Titel: Die Feder folgt dem Wind
Autor/en: Kerstin Groeper

ISBN: 3941485156
EAN: 9783941485150
Eine weiße Frau bei den Sioux.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
3. Auflage, neues Cover.
Illustriert von Doris Arnemann, Marion Arnemann
Traumfänger Verlag GmbH

17. November 2017 - kartoniert - 499 Seiten

Beschreibung

Die Familie Bruckner lebt ein bescheidenes, aber durchaus zufriedenes Leben in Deutschland. So folgt Theresa ihrem Mann mit eher gemischten Gefühlen, als dieser 1863 nach Amerika auswandert. Nach dem Massaker an einem friedlichen Cheyennedorf am Sand-Creek durch weiße Soldaten überfallen die nach Rache sinnenden Cheyenne und verbündeten Lakota die abgelegene Farm der deutschen Familie. Schrecklich bemalte Indianer zerren Theresa aus dem Haus und entführen sie in eine Welt, die ihr völlig unbekannt und bedrohlich erscheint. Gestrandet in einem fortwährenden Alptraum, lehnt sie jede Annäherung ab und weigert sich die andere Sprache zu lernen. Auch Wakinyan-gleschka, der Mann, der sie eher aus Mitleid vor der Rache der Cheyenne bewahrt hat, weiß nichts mit der Frau anzufangen. In seinen Augen ist sie dumm und ungebildet, kaum in der Lage ein Tipi zu führen oder ihn im Bett zu erfreuen. Doch dann erreicht der Krieg der weißen Soldaten das Dorf der Brulé-Lakota, mit einer Brutalität, die Theresas Leben für immer verändern wird...Basierend auf wahren Begebenheiten beschreibt das Buch diese Geschichte abwechselnd aus dem Blickwinkel von Theresa und Wakinyan-gleschka.

Portrait

Kerstin Groeper, als Tochter des Schriftstellers Klaus Gröper in Berlin geboren, lebte einige Zeit in Kanada. In Kontakt mit nordamerikanischen Indianern, entdeckte sie ihre Liebe zur indianischen Kultur. Sie spricht Lakota, die Sprache der Teton-Sioux, und ist aktives Mitglied einer Vereinigung, die sich der Unterstützung zum Fortbestehen der Sprache der Teton-Sioux widmet. Durch viele Gespräche mit indianischen Freunden und Ratgebern gelingt es ihr, ein authentisches Bild der verschiedenen Stämme zu vermitteln. In Deutschland führt sie regelmäßig Vorträge und Seminare über Sprache, Kultur und Spiritualität der Lakota-Indianer durch. Kerstin Groeper arbeitete als Journalistin für verschiedene Zeitschriften und schreibt heute Artikel zum Thema Indianer, u.a. für das renommierte Magazin für Amerikanistik. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von München.

Pressestimmen

Der zweite große historische Indianerroman von Kerstin Groeper ist ein großer Wurf. Eine Geschichte, wie sie sich vielfach im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts abgespielt haben mag, zumindest sind die Elemente, aus denen sich dieser Roman zusammensetzt, jedem Historiker bekannt. Man kann sie in Tagebüchern und Briefen, Zeitungsberichten der Zeit und Aufzeichnungen von zeitgenössischen Chronisten nachlesen. Kerstin Groeper hat diese Elemente aufgegriffen und mit menschlichen Gesichtern versehen. Sie hat diesen Ereignissen Atem eingehaucht und Dialoge geschaffen, und sie hat einen Handlungsbogen geschlagen, der Menschen und Vorgänge mit Leben versieht.Die Hauptfigur ist eine deutsche Frau, die 1863 mit ihrer Familie nach Amerika auswandert. Als Siedler ziehen sie nach Westen und hoffen, eine neue Welt zu bauen. Doch es kommt anders.Nach dem Massaker am Sand Creek im Süden Colorados erheben sich die Cheyenne und Lakota, um Rache für das furchtbare Gemetzel zu nehmen. Zu den unschuldigen Opfern gehört auch die deutsche Familie Bruckner.Während die Farm, die sich die Einwanderer mit viel Fleiß gebaut haben, niederbrennt, wird Theresa Bruckner von den Indianern verschleppt und erlebt zunächst einen ständig währenden Alptraum. Auch die Indianer wissen zunächst nicht viel mit der weißen Frau anzufangen.Aber die Verhältnisse wandeln sich. Theresa beginnt, die Welt der Indianer mit anderen Augen zu sehen, und als das Dorf der Lakota ins Fadenkreuz der US-Truppen gerät, stellt sich für Theresa die Frage, wo sie hingehört.Kerstin Groeper hat zu einer ungewöhnlichen und spannenden Erzähltechnik gegriffen. Sie hat jeweils ein Kapitel des Buches aus Sicht der Indianer und eines aus Sicht der weißen Frau geschrieben. Sie hat ein einfühlsames, gut fundiertes Buch geschaffen, eine Geschichte, wie sie den Annalen des amerikanischen Westen entstammt und nur hier geschehen sein kann. Groepers Buch ist ein großer Indianerroman, wie es sie heutzutage nur noch selten gibt.Daneben ist das Buch handwerklich ausgezeichnet gestaltet und verlegerisch sorgfältig betreut. Eine hervorragende Leistung. Dietmar Kügler; Magazin für Amerikanistik 2010
Bewertungen unserer Kunden
Groeper:Die Feder folgt dem Wind
von Kerstin1975 - 12.10.2014
Buchinhalt: Nachdem am Sand-Creek weiße Soldaten ein Massaker an einem friedlichen Indianerdorf begehen, sinnen die Cheyenne nach Vergeltung und überfallen zusammen mit den Lakota die Ranch der Auswandererfamilie Bruckner. Theresa wird ins Indianerlager verschleppt und ihr Leben gleicht einem Alptraum, da sie sich weigert, sich zumindest minimal in den Stamm zu integrieren und sich gegen alles sperrt, was mit und um sie herum geschieht. Wakinyan-gleschka, der Krieger, der Theresa vor der Rache der Cheyenne bewahrt hat, weiß auch nicht viel mit der vermeintlich dummen Weißen anzufangen. Erst, als der Krieg der Weißen auch das Dorf der Brulé erreicht, reift bei beiden die Erkenntnis, dass ihrer beider Leben sich für immer verändern wird" Persönlicher Eindruck: Dramatisch und mit wie immer detaillierten Hintergrundwissen nahm mich Frau Groeper ein weiteres Mal mit auf eine Reise in die Vergangenheit, hin zu den Indianervölkern der amerikanischen Prärien. Das Schicksal vieler Frauen und Mädchen, die im Zuge der Kriege zwischen Weißen und Indianern damals entführt und in die Indianerstämme verschleppt wurden, wo dann zwei Kulturen aufeinander prallten, beschreibt der Roman eingängig und unverblümt. Hilfreich dabei ist die Art, wie die Autorin das Buch aufbaut: Die Kapitel werden wechselseitig aus der Sicht von Threresa und Wakinyan-gleschka erkählt, so dass man als Leser in beide Figuren eintaucht und deren Handlungsweisen nachvollziehen und verstehen kann. Wie bereits in den anderen Romanen der Autorin faszinierte mich auch hier beim Lesen die fundierte Art, historische Tatsachen in einen spannenden Roman einzubinden. Das schafft kaum einer so gut, wie Frau Groeper " die 500 Seiten umfassende Geschichte ist kein Buch für Zwischendurch, sondern eine detaillierte Reise in vergangene Zeiten. Dass sie auf wahren Begebenheiten beruht, macht sie umso spannender und wer einmal mit Lesen begonnen hat, wird das Buch nur schwerlich wieder beiseite legen können. Die beiden Hauptfiguren machen im Laufe der Handlung eine deutliche Entwicklung durch; sie haben Tiefgang und Identifikationspotential, auch wenn die Kultur von Lakota und Cheyenne auch erst mal fremd und oft eigentümlich wirkt. Durchweg ist "Die Feder folgt dem Wind" eine facettenreiche und authentische Erzählung von geschichtlichen Fakten, die niemals trocken oder verstaubt sondern auf jeder Seite spannend und eindrucksvoll geschildert werden. Das alltägliche Leben von Frau und Mann in einem Indianerstamm, die fremde Sprache, die fremdartige Einstellung zu alltäglichen Dingen " all das vermittelt der Roman in eindrucksvoller Art und Weise. Ich kann das Buch bedenkenlos weiter empfehlen, denn man kann nur begeistert sein. Erzählweise, Inhalt und die Art der Sprache machen die Lektüre zu einem absoluten Vergnügen " ein perfektes Zusammenwirken von fiktiver Handlung mit geschichtlichen Fakten. Einfach großartig!
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