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Crazy Rich Asians

Roman. Originaltitel: Crazy Rich Asians. 3. Auflage, neue Ausgabe.
Buch (kartoniert)
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Rachel ist überglücklich: Ihr Freund Nick möchte sie endlich seiner Familie in Singapur vorstellen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in Asiens schillerndster Stadt wird Rachel klar, dass Nick aus der obersten Schicht der Superreichen stammt, einem … weiterlesen
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Crazy Rich Asians als Buch

Produktdetails

Titel: Crazy Rich Asians
Autor/en: Kevin Kwan

ISBN: 3036957979
EAN: 9783036957975
Roman.
Originaltitel: Crazy Rich Asians.
3. Auflage, neue Ausgabe.
Übersetzt von Jenny Merling, Anna-Christin Kramer
Kein + Aber

13. Mai 2019 - kartoniert - 576 Seiten

Beschreibung

Rachel ist überglücklich: Ihr Freund Nick möchte sie endlich seiner Familie in Singapur vorstellen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in Asiens schillerndster Stadt wird Rachel klar, dass Nick aus der obersten Schicht der Superreichen stammt, einem geschlossenen Kreis, der unermessliche Reichtümer besitzt. Plötzlich sieht sie sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und Privatjets mit ayurvedischen Yogastudios. Welchen Wert hat Liebe in dieser maßlosen Welt?

»Crazy Rich Asians« wurde zu einem weltweiten Hype, stand in den USA monatelang in den Top Ten der »New York Times«-Bestsellerliste und wurde als »Crazy Rich« erfolgreich fürs Kino verfilmt. Eine unterhaltsame Liebesgeschichte vor einem einzigartigen Hintergrund!


Portrait

Kevin Kwan wurde 1973 in Singapur geboren und zog als Kind mit seiner Familie in die USA. Von der TIME wurde er kürzlich auf die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten gesetzt. Crazy Rich Asians ist sein Debüt, das in den USA monatelang auf der Bestsellerliste stand, in 30 Sprachen übersetzt und auch international zum Bestseller wurde. Der Roman ist der Auftakt zu einer Trilogie. Kevin Kwan lebt derzeit in New York und kennt das in seinen Romanen beschriebene kuriose Milieu aus eigener Erfahrung. »Die Realität ist verrückter«, sagt er.

Bewertungen unserer Kunden
Really crazy world of rich people
von rainbowly - 20.08.2019
Inhalt Nick lädt seine Freundin Rachel ein mit ihm zur Hochzeit seines besten Freundes nach Singapur zu reisen und so endlich seine Familie kennenzulernen. Was Rachel allerdings nicht weiß ist, dass diese Hochzeit als das Event des Jahres gefeiert wird und Nick, seine Familie und seine Freunde zu den Superreichen von Singapur gehören. Deshalb findet sie sich plötzlich in einer verrückten Welt aus Luxus und Intrigen wieder. Sprache Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit der Person und dem Ort an dem die Erzählung spielt. Meist begleitet man Rachel, Nick, Astrid (Nicks Cousine), Peik Lin (Rachels Freundin) oder Eleanor (Nicks Mutter). Die Geschichte ist so unterhaltsam, witzig und fesselnd geschrieben, dass man sie wirklich nicht aus der Hand legen will. Diese Welt der Superreichen ist so absurd und doch faszinierend. Ich schwankte die ganze Zeit zwischen Faszination und Verzweiflung. Was sich Menschen alles einfallen lassen, die nicht mehr wissen wo hin mit ihrem Geld! Wirklich aberwitzig! Ausserdem gibt es so viele unterschiedliche Charaktere - verrückte Tanten, protzende Onkels, regierende Omas, klammernde Mütter, verzweifelte Väter, unterstützende Cousinen und klatschende Cousins.... Will man sich jeden Namen merken, der in diesem Buch vorkommt, wird man verzweifeln! Aber die wichtigen Figuren kristallisieren sich dann doch heraus und die sind einfach klasse! Charaktere Es gibt wirklich viele unterhaltsame Charaktere, aber ganz besonders begeisternd finde ich Rachel! Denn obwohl sie ganz unverhofft in diese Welt hineinstolpert, lässt sie sich nicht davon einwickeln. Sie lässt sich nicht vom Schein dieser Welt blenden, sondern bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden. Behält ihren Charakter obwohl er in diesem Umfeld nicht sehr gefragt ist und hält an ihren Prinzipien fest. Ich hoffe sie hält auch im zweiten Band weiter daran fest. Fazit Einfach eine richtig unterhaltsame Geschichte! Ich freue mich jetzt sehr auf den Film!
Ist Geld wirklich alles?
von AmaraSummer - 14.08.2019
Meine Meinung Ich bin ursprünglich durch den Film auf dieses Buch aufmerksam geworden. Nur das ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste, dass die Verfilmung auf einem Buch basiert. Entdeckt habe ich das Buch das erste Mal bei Vorablesen (Leider habe ich damals nicht gewonnen). Als das Buch dann ein paar Wochen später in die Buchläden kam, habe ich es mir sofort gekauft. Auch wenn ich recht schnell feststellen musste das Buch und Verfilmung sich nur bedingt ähneln, konnten mich beide Versionen auf ihre Art begeistern. Bei "Crazy Rich Asians" handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie. In deren Mittelpunkt Rachel Chu und Nicholas Nick Young stehen. Beiden leben sie in New York und haben sich durch ihre Arbeit an der NYU kennen gelernt. Während Rachel als Ökonomie Professorin arbeitet und aus einfachsten Verhältnissen kommt, weiß sie über den familiären Hintergrund ihres Freundes überhaupt nichts. Erst als Nick sie einlädt, ihn zur Hochzeit seines besten Freundes aus Kindheitstagen zu begleiten, trifft sie das aller erste Mal auf seine Familie. In Singapur wird Rachel jedoch mit einer Welt konfrontiert, von der sie regelrecht überrollt wird und so nimmt das Chaos seinen Lauf. Wer die Verfilmung gesehen hat, der wird sehr schnell merken, dass die Menge an Charakteren, die im Buch eine Rolle spielen, sehr viel umfangreicher ist. Mir hat der Stammbaum, der auf den ersten Seiten des Buches zu finden ist, sehr geholfen. Leider handelt es sich hier bei lediglich um einen Bruchteil aller Charaktere. Der Leser bekommt hier nur eine Übersicht über Nicks Familie. Mit jedem weiteren Kapitel tauchen aber immer mehr Freund und Bekannte sowohl von Nick als auch von seiner Familie auf. Wer also nicht aufmerksam genug liest, der könnte recht schnell den Überblick verlieren. An dieser Stelle möchte ich lediglich auf Rachel und Nick genauer eingehen, denn alles andere würde meiner Meinung nach viel zu sehr spoilern. Rachel war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Sie ist eine wundervolle junge Frau, die von den meisten Menschen, denen sie begegnet, auf Anhieb ins Herz geschlossen wird. Für mich war es daher wenig verwunderlich, dass sie mit Nicks Familie so überhaupt nicht warm geworden ist. Stellenweise ist das Aufeinandertreffen zwischen Rachel und Nicks Familie so heftig, dass mir Rachel richtig leidgetan hat. Nick konnte ich zu Beginn des Buches leider nur schwer einschätzen. Denn der Leser weiß zu Beginn der Geschichte nur das über Nick, was auch Rachel bekannt ist und das ist alles andere als viel. Erst als die beiden in Singapur landen und Nicks Familie und Freunde Teil der Handlung werden, bekommt der Leser erste Informationen über Nick und von da an konnte auch ich mir ein Bild über ihn machen. Nick scheint bereits klare Pläne für seine Zukunft zu haben und was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Nichts und Niemand ihn von diesen Ideen abbringe kann. Das konnte mein anfängliches Misstrauen ihm gegenüber in Sympathie verwandeln. Ich möchte gar nicht so detailliert auf diesen Aspekt des Buches eingehen, aber die Welt der Superreichen wird sehr umfangreich beschrieben. Was mich bei einer anderen Art von Geschichte möglicherweise gestört hätte, hat mir bei diesem Buch sehr gut gefallen. Mit jeder weiteren Beschreibung taucht man als Leser ein kleines Stücken weiter in diese unglaublich faszinierende Welt ein und irgendwann lässt sie einen nicht mehr los. Eins habe ich definitiv gelernt. Wer nicht in diese Welt hineingeboren wurde und in ihr aufgewachsen ist, der kann sich noch nicht mal Ansatzweiße vorstellen, wie glamourös und abgehoben diese Leute leben. Ihre Welt hat jegliche Form von Berührungspunkten mit der Realität verloren und ist mehr als nur verrückt. Oder wie hat es Rachels beste Freundin Peik Lin so herrlich treffend formuliert. - "Ich hab keine Ahnung, wer diese Leute sind, aber eins kann ich dir sagen: Sie sind reicher als Gott persönlich." Erzählt wird die Geschichte aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. Natürlich wird ein Großteil aus der Sicht von Rachel und Nick erzählt, aber einige Kapitel erlebt der Leser auch aus der Sicht von Nicks Familie. Mit knapp 600 Seiten ist das Buch wohl alles andere als kurz aber wer erst einmal in diese einzigartige Welt eingetaucht ist, der will sie am liebsten nie wieder verlassen. Ich war am Ende so süchtig nach diesem Buch, das ich regelrecht traurig war, als ich die letzten Seiten gelesen hatte. Von daher warte ich nun sehnsüchtig auf die nächsten beiden Bände. Fazit Kevin Kwan ist mit diesem Buch eine absolut außergewöhnliche Reise in die Welt der Superreichen gelungen. Die so bildgewaltig daher kommt, dass es einen regelrecht verschlingt. Ich konnte dieses grandiose Meisterwerk keine Sekunde aus der Hand legen. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung.
nicht was ich erwartet habe
von Anonym - 29.07.2019
Um ehrlich zu sein, ist Crazy Rich Asians ist nicht ganz das, was ich erwartet habe. Ich hatte spezielle Erwartungen und das, was ich bekommen habe war viel viel ernüchternder und ausführlicher.... Es werden wirklich viele Verwandte vorgestellt und der beigelegte Stammbaum ich verwirrend. Die Vorurteile und die Erwartungen der Characktere sind so engstirnig. Frustrierend! Rachels Kapitel sind da etwas angenehmer, aber die sind einfach zu selten. Es ist sehr zähflüssig. Nein wirklich zääääähflüssig. Ich dachte ich wäre bereit für dieses Buch, da ich viele Dramas schaue und dort haben wir auch regelmäßig eine Mutter, der man nie etwas recht machen kann. Aber hier ist das noch extremer, da die Familie größer ist.
Wenn man wirklich reich ist
von Gerda - 18.07.2019
Rachel und Nick sind seit zwei Jahren ein Paar. Nun heiratet der beste Freund von Nick. Nick und Rachel haben den Sommer über frei. Und so schlägt Nick vor, das sie einen langen Urlaub in Singapur, danach in den umliegenden Ländern machen sollten. Er möchte ihr seine Lieblingsorte zeigen. Nebenbei wird Rachel seiner Familie vorgestellt. Rachel hat sich bisher noch keine großen Gedanken über einen weiteren Schritt, also an eine Hochzeit, gemacht. Aber nun steht das im Raum. In Singapur angekommen, erkennt sie, das ihr Freund ihr doch einiges verheimlicht hat. Er ist stinkend reich. Seine Mutter ist mit der Beziehung überhaupt nicht einverstanden und versucht die Beziehung zu zerstören. Hach, mir ist ja klar, das das Buch keine hohe Literatur ist. Aber ich finde es sehr unterhaltsam und superschön geschrieben. Was alles für crazy rich asiens wichtig und erstrebenswert ist. Dann diese riesigen Familien, die Connections zwischen ihnen. Allein wenn so zwischendurch nach vertraulichen Informationen der Börsenmakler angerufen wird... Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Verrückte Welt der Superreichen
von cabotcove - 14.07.2019
Verrückte Welt der Superreichen Dieses Buch gibt einem einen Einblick, den wohl die Wenigsten von uns jemals so haben werden: in die Welt der wirklich Superreichen. Rachel ist überglücklich: Ihr Freund Nick möchte sie endlich seiner Familie in Singapur vorstellen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in Asiens schillerndster Stadt wird Rachel klar, dass Nick aus der obersten Schicht der Superreichen stammt, einem geschlossenen Kreis, der unermessliche Reichtümer besitzt. Plötzlich sieht sie sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und Privatjets mit ayurvedischen Yogastudios. Welchen Wert hat Liebe in dieser maßlosen Welt? Die Sparte "Literatur" verrät ja an sich bereits, dass es sich um etwas tiefgründigere Literatur handelt - und doch hatte ich etwas eher Seichtes/Oberflächliches erwartet bei diesem Thema, irgendwie... Und doch ist dieses Buch erstaunlich tiefgründig und trotz der Detailtreue auch wirklich unterhaltsam. Das hatte ich so nicht erwartet und es war erfrischend.
Anstrengende Telenovela
von Marianna T. - 13.07.2019
Rachel weiß nicht was sie erwartet, als sie mit ihrem Freund nach Singapur reist, um dessen Familie kennenzulernen. Sie trifft auf die reichsten der Reichen, mit allen Dynamiken die es auf dieser Gesellschaftsebene gibt. Die Erzählung beginnt mit einem weitverzweigten Familienstammbaum. In diesem sind alle Familienmitglieder der Großfamilie aufgeführt, die aus den drei Familien Young, Tsien und Shang besteht. Die Übersicht ist für das Mitverfolgen des Geschehens notwendig. Es wird durch diese eher möglich, den Überblick über die vielen Angehörigen zu bekommen. Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt und wird wechselnd aus der Sicht verschiedener Beteiligter erzählt. Die Wechsel zwischen den einzelnen Personen lassen die Geschichte noch umfassender wirken, als sie inhaltlich schon ist und ermöglichen es verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Die Erzählung ähnelt einer Telenovela - mit vielen Übertreibungen, dramatischen Situationen und Vorurteilen. Das Lesen ist einerseits reizvoll, jedoch vor allem anstrengend. Die Beteiligten wecken meine Abwehr mit ihrer Arroganz, Oberflächlichkeit und Naivität. Eine anstrengend Telenovela.
Wenn Geld dem Glück im Wege steht
von Marianne - 10.07.2019
Rachel und Nick leben in New York und sind seit zwei Jahren zusammen. Beide unterrichten an der Universität. Als Nick zur Hochzeit seines besten Freundes eingeladen wird, nutzt er diese Gelegenheit, um Rachel seiner Familie vorzustellen. Die Reise in seine Heimat Singapur soll eine Traumreise sein, aber stattdessen erlebt Rachel dort die schlimmsten Tage ihres Lebens. Rachel stammt aus China, hat aber fast ihr ganzes Leben mit ihrer alleinerziehenden Mutter in Amerika gelebt. Nick stammt aus Singapur. Nach seinem Studium entschloss er sich zuerst einmal in Amerika zu bleiben. Was Rachel nicht ahnt ist, wie reich Nick und seine Familie sind. Nicks Familie und Freunde in Singapur sind überzeugt, dass Rachel nur wegen seinem Geld an Nick interessiert ist. Wird Rachel und Nicks Liebe die Turbulenzen in Singapur überstehen? Und wie viele dunkle Familiengeheimnisse müssen erst noch ans Licht kommen? Dieser umfangreiche Familienroman beginnt mit einem Stammbaum, was auch wichtig ist, um die verwandtschaftlichen Zusammenhänge besser zu verstehen. Die Geschichte wird abwechselnd von verschiedenen Personen erzählt. Für den westlichen Leser ist dieser Ausflug in die Welt der Reichen Singapurs interessant. Es wird viel von der luxuriösen Lebensweise dieser Menschen erzählt. So wird die Hochzeit von Nicks Freund sehr ausführlich beschrieben, ebenso wie viele chinesische Lieblingsspeisen. Wer sich nicht dafür interessiert, stört sich vielleicht an manchen langen Erklärungen. Die abwechslungsreiche Liebesgeschichte wird gut erzählt. Das Lesen dieses Buchs macht trotz einiger Längen einfach Spaß. Man spürt auch an den witzigen Fußnoten, wie gerne der Autor dem Leser diese Welt erklären will. Neben einigen Redewendungen, hier Speisen und Gebräuche erläutert. Fazit: Dieses empfehlenswerte Buch gibt einen Eindruck von der Welt der Reichen Singapurs. Die Liebesgeschichte ist gelungen, und die Charaktere sind sympathisch. Es eignet sich als leichte, unterhaltsame Ferienlektüre und ist natürlich auch für alle interessant, die sich für fremde Kulturen interessieren.
Die Welt der Reichen und Schönen
von Sabine M - 01.07.2019
Nicks bester Freund heiratet in Singapur. Eine gute Gelegenheit, um seine Freundin Rachel endlich der Familie vorzustellen. Nur Rachel weiß nicht, dass Nicks Familie eine der reichsten des Landes ist. Und Nicks Mutter ist alles andere begeistert von der kleinen Erbschleicherin . Wow, das Buch hat mich richtig umgehauen. Ich dachte ja, dass es sich um ein eher leichtes, schnelles, vergnügliches Sommerbuch handelt. (Was ich übrigens auch ganz gern einmal lese.) Aber hier habe ich weit mehr bekommen, als ich erwartet habe. Denn Kevin Kwan schreibt spritzig und alles andere als seicht. Sein Roman ist eine höchst amüsante, treffende, spitze Milieustudie, die den Leser in eine exotische, schillernde Welt entführt, die man als Normalsterblicher so nicht kennt. Seine zahlreichen Protagonisten, derer man anfangs nur mit Hilfe eines beigefügten Stammbaumes habhaft wird, hat er sehr lebendig und, in meinen Augen, sehr realistisch gezeichnet. Genauso stellt man sich als Außenstehender die unbekannte Welt der Reichen und Schönen vor, obwohl so manches Detail dann doch weit außerhalb meiner irdischen Vorstellungskraft liegt. Natürlich kommt Kwan nicht ohne Klischees aus, aber hier passt das und unterstreicht den mondänen und irren Charakter der Geschichte nur noch. Crazy Rich Asians ist mehr als ein modernes Märchen. Der Roman ist ein herrliches, ungewöhnliches Buch, das mir einige witzige, freche, interessante, staunende Lesestunden beschert hat und das ich gerne weiter empfehle.
Shopaholic in Singapur
von Ecinev - 30.06.2019
Rachel ist glücklich mit ihrem Freund Nick. Als er zur Hochzeit seines besten Freundes nach Singapur eingeladen wird, beschließt er mit Rachel dort den Sommer zu verbringen. Kaum angekommen merkt Rachel das Nick Sohn einer unfassbar reichen Familie ist und seine Eltern Rachel vorwerfen nur an das Geld ihres Sohnes zu wollen. Die schrecken vor nichts zurück und versuchen mehr über Rachels Herkunft herauszufinden. Das Buch ist eine verrückte Mischung aus Shopaholic für Superreiche und einer romantischen Liebesgeschichte in Singapur. Die Beschreibungen der ganzen Designer Klamotten und der teuersten Hochzeit die China je erlebt hat haben schon einige Längen und lassen einem oft kopfschüttelnd zurück. Dabei ist der Schreibstil humorvoll, teils ironisch. Das Buch gibt einen Einblick in die Welt der Superreichen im modernen Singapur und altem chinesischem Brauchtum. Hat eine Liebe in so einer Welt Besand? Kann eine Ehe mit so krassen Unterschieden halten, diese Frage trifft gleich mehrere Paare in diesem Buch.
Ein lesenswerter Einblick in eine verrückte Welt
von Lesehunger1111 - 14.06.2019
Es ist kein Roman, den man mal schnell runterlesen kann, zusätzlich auch noch viele Seiten mit kleiner Schrift - aber in toller Ausstattung. Sonst lese ich ja häufig ebooks, hier habe ich mich bewusst für Papier entschieden, da ich bei meiner Tochter schon in der englischen Fassung gesehen hatte, dass es sehr viele Anmerkungen gibt (und einen Stammbaum zu dem immer mal wieder blättert). Diese Anmerkungen sind klasse, weil sie vieles erklären und manches Mal auch die Meinung vom Autor verdeutlichen. Übrigens scheint die Übersetzung sehr gelungen zu sein, ich hätte es direkt vergleichen können, hatte aber nie das Gefühl, es tun zu müssen. Es wird hier eine für mich bisher unbekannte Welt beschrieben, die dadurch noch exotischer und interessanter ist. Kevin Kwan beschreibt alles sehr detailreich, aber komischerweise ist es trotzdem nie langweilig. Die Craziness der Rich Asians kommt direkt von Anfang an durch und wird immer verrückter. Nick und Rachel wirken dagegen so richtig angenehm normal bzw. lassen sich nicht von Reichtum, Abstammung etc. beeinflussen. Zwischendurch war mir das alles immer mal wieder zuviel Gezicke und Getue, dann kamen aber zum Glück immer wieder Phasen mit richtiger Handlung und zum Schluß wurde es auch noch spannend, so dass ich mir gut vorstellen auch die anderen beiden Bände noch zu lesen. Für mich ist es ein absolut lesenswertes Buch.
Das war so verrückt, lah!
von Nadine Schmitt - 09.06.2019
Aufmerksam geworden bin ich auf Crazy Rich Asians ja durch den Film. Schon verrückt, sonst ist es bei mir eigentlich immer anders herum, da lese ich ein Buch und erfahre, dass es eine Verfilmung gibt. Hier jedoch nicht, da habe ich mir den Trailer angesehen, fand das interessant, hab den Film dann allerdings nicht angeschaut. Und jetzt ist vor Kurzem das Buch auch auf deutsch erschienen und hat nach dem Erfolg des Filmes direkt viel Aufmerksamkeit erhalten. Und ich habe mich direkt auf diese Geschichte gefreut. Nicht nur, weil mich wie schon erwähnt der Filmtrailer neugierig gemacht hat, sondern auch wegen der Leseprobe, die mir wirklich Spaß bereitet hat. Schon allein die Story hört sich ja herrlich an. Rachel und Nick sind nun schon zwei Jahre lang glücklich zusammen, als Nick sie anlässlich einer Hochzeit zu seiner Familie nach Singapur einlädt. Was Rachel allerdings nicht weiß: Seine Familie ist reich und zwar nicht nur wohlhabend, sondern wirklich absurd reich. Und Rachels Auftauchen ist eine Einladung für alle möglichen Intrigenspinnereien und viel Chaos. Was sich nach einer kitschigen und vorhersehbaren Geschichte anhört, ist das nur bedingt. Denn ja, ein paar Klischees werden bedient, aber meiner Meinung nach ist Crazy Rich Asians dennoch schön ungewöhnlich und kommt vor allen Dingen ohne den großen Kitsch aus. Ich mochte ja besonders diesen Kulturen-Clash. Rachel, die zwar nicht arm ist, aber doch aus normalen (nennen wir das mal so) Verhältnissen stammt, sieht sich plötzlich einer vollkommen anderen Lebensart gegenüber. Und genau so ging es mir als Leserin auch. Man wird in eine Welt geschmissen, in der Dienstmädchen, Designerroben und Privatjets völlig normal sind, und diese zu entdecken war so interessant, als würde man in eine Fantasy-Welt eintauchen. Mit dem Unterschied, dass die hier real ist, zumindest für einen klitzekleinen Teil der Gesellschaft. Durchgehend spannend war Crazy Rich Asians für mich zwar nicht, da hat mir dann doch manchmal etwas gefehlt, aber gleichzeitig kann ich das Buch auch nicht langweilig nennen, dafür war es eindeutig zu interessant! Ein Highlight des Romans ist meiner Meinung nach der Schreibstil, wobei ich glaube, dass sich die Meinungen hier spalten können. Kevin Kwan erzählt in einem Stil, der doch recht anders ist als das, was man sonst gewöhnt ist. Als ich mir die Leseprobe angesehen habe, war ich auch erst einmal unentschlossen, ob ich den Stil mögen soll oder nicht. Aber ich fand ihn dann wirklich super, regelrecht erfrischend. Einfach macht es Kwan seinen Lesern wahrlich nicht. Er schreibt quasi als allwissender Erzähler, lässt mal in die Gedankenwelt des Einen eintauchen, dann in die des anderen. Beschreibt auch mal ausführlicher einen Ort und eine Beziehung. Kommentiert auch mal sarkastisch. Und da muss man dann schon aufpassen, nicht den Überblick zu verlieren, denn das kann da wirklich passieren. Doch wenn man sich daran gewöhnt und sich damit angefreundet hat, ist der Schreibstil des Autors wirklich super. Ich musste ein ums andere Mal schmunzeln und hatte echt sehr viel Spaß mit diesem Buch, das herrlich skurril daherkommt. Außerdem sehr gemocht habe ich die asiatischen Begriffe, die immer wieder eingeflochten werden. Beste Beispiele sind Alamak, Aiya und lah. Doch auch andere Ausdrücke finden hier Verwendung und werden mit Fußnoten für alle, die sich hier nicht auskennen, erklärt. Das hat zwar manchmal den Lesefluss etwas gestört, war ansonsten aber wirklich schön, weil so ja auch ein gewisser Grad an Authentizität entsteht. Und ich habe nebenbei ein paar Ausdrücke auf Mandarin, Hokkien und was auch immer noch gelernt. Die Charaktere in Crazy Rich Asians fand ich ehrlicherweise etwas schwierig und zwar einfach aus dem Grund, dass es unfassbar viele von ihnen gab. Es gibt so viele Cousins, Großcousinen, Töchter von Freundinnen, Freunde, Tanten, weiter entfernte Verwandte, da verliert man leicht den Überblick. Der Stammbaum vorne im Buch ist in der Hinsicht wirklich Gold wert, doch da wird eben auch nicht jeder aufgeführt. Durch die Masse an Figuren war es außerdem für mich schwierig, eine richtige Verbindung mit jemandem aufzubauen. Klar, Rachel, Nick und Astrid sind die wichtigsten sowie die, mit denen man sich noch am ehesten identifizieren kann. Aber man erfährt auch unglaublich viel über Eleanor und dann ist man plötzlich im Kopf eines Verkäufers, der lediglich für ein Kapitel auftaucht. Da wird man so schnell von einem Kopf in den nächsten geschmissen (hartes Wort, aber ich finde es gerade passend), dass für eine richtige Bindung leider keine Zeit bleibt. Andererseits sind die Figuren einfach nur köstlich. Vielleicht lag es auch an der Ironie, mit der Kevin Kwan Situationen wie auch Wesenszüge schildert, aber ich habe mich wirklich amüsieren können über die Figuren, die er da erschaffen hat und die die seltsamsten Angewohnheiten an den Tag legen. Manche waren so lächerlich, dass man der Person dann auch gar nicht böse sein konnte. Überhaupt war es schwer, einen Charakter im Buch nicht zu mögen. Wer es also etwas ungewöhnlicher mag, ist hier genau richtig! Crazy Rich Asians ist nämlich nicht nur ein Buch, das sich quasi nur mit Asiaten beschäftigt und allein aufgrund dessen schon eine Seltenheit unter den Bestsellern ist, sondern auch in jeglich anderer Hinsicht einfach anders. Ob das nun ist, weil man die Charaktere nicht wirklich ernst nehmen kann oder weil die Geschichte nicht so klischeehaft Liebesgeschichten-mäßig daherkommt. Oder vor allem wegen des Schreibstils, der zwar gewöhnungsbedürftig, aber auf seine Art wirklich genial ist. Der Roman ist garantiert nicht perfekt. Ein paar Kleinigkeiten haben mich auf jeden Fall gestört, aber er war doch einfach nur spaßig zu lesen.
Absurd komisch
von Gisel - 30.05.2019
Rachel und Nick leben in New York und sind fest befreundet. Zur Hochzeit von Nicks Freund Colin fliegen die beiden nach Singapur. Dort wohnt Nicks Familie, und er will Rachel seiner Familie vorstellen. Rachel ahnt noch gar nicht, wie reich, ja stinkreich Nicks Familie ist. Das wird ihr aber bald klar. Und spielte Geld bisher keine Rolle zwischen den beiden, waren sie sich ebenbürtig, merkt Rachel, dass das monetäre Ungleichgewicht für Nicks Familie eine große Rolle spielt. Rachel findet sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und einer Welt, in der Geld maßlos verprasst wird. Was wird dabei aus Nicks und Rachels Liebe werden? Dieses Buch ist eine absonderliche Geschichte über eine superreiche Schicht von Asiaten, die sich in ihrer eigenen Welt eingesponnen haben. Für die auch ganz klar ist, dass niemand "Unbefugtes" Eintritt in diese Welt erhält. Da schiebt man dann jemand, die nicht dazugehören darf, auch mal einen stinkenden Fisch in die Tasche. Oder zieht gnadenlos vom Leder über sie. Das ist so absurd, dass es unweigerlich komisch wirkt. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt, und bei Nicks weitläufiger Verwandtschaft ist der Stammbaum der Familie wichtig, der an den Anfang des Buches gelegt wurde. Doch auch so wird es schnell unübersichtlich mit all den Tanten und Cousins. Doch man merkt auch schnell, dass dies gar nicht so wichtig ist, wer denn nun gerade am Intrigieren ist. Einige Fragen bleiben am Ende des Buches noch offen, sie werden sicher in den Folgebänden dieser Trilogie beantwortet werden. Dieses Buch ist so verrückt wie sein Titel und beschert dem Leser einige unterhaltsame Stunden. Überraschend ist die Lektüre allemal.
Absurd komisch
von Gisel - 30.05.2019
Rachel und Nick leben in New York und sind fest befreundet. Zur Hochzeit von Nicks Freund Colin fliegen die beiden nach Singapur. Dort wohnt Nicks Familie, und er will Rachel seiner Familie vorstellen. Rachel ahnt noch gar nicht, wie reich, ja stinkreich Nicks Familie ist. Das wird ihr aber bald klar. Und spielte Geld bisher keine Rolle zwischen den beiden, waren sie sich ebenbürtig, merkt Rachel, dass das monetäre Ungleichgewicht für Nicks Familie eine große Rolle spielt. Rachel findet sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und einer Welt, in der Geld maßlos verprasst wird. Was wird dabei aus Nicks und Rachels Liebe werden? Dieses Buch ist eine absonderliche Geschichte über eine superreiche Schicht von Asiaten, die sich in ihrer eigenen Welt eingesponnen haben. Für die auch ganz klar ist, dass niemand "Unbefugtes" Eintritt in diese Welt erhält. Da schiebt man dann jemand, die nicht dazugehören darf, auch mal einen stinkenden Fisch in die Tasche. Oder zieht gnadenlos vom Leder über sie. Das ist so absurd, dass es unweigerlich komisch wirkt. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt, und bei Nicks weitläufiger Verwandtschaft ist der Stammbaum der Familie wichtig, der an den Anfang des Buches gelegt wurde. Doch auch so wird es schnell unübersichtlich mit all den Tanten und Cousins. Doch man merkt auch schnell, dass dies gar nicht so wichtig ist, wer denn nun gerade am Intrigieren ist. Einige Fragen bleiben am Ende des Buches noch offen, sie werden sicher in den Folgebänden dieser Trilogie beantwortet werden. Dieses Buch ist so verrückt wie sein Titel und beschert dem Leser einige unterhaltsame Stunden. Überraschend ist die Lektüre allemal.
Was kostet die Welt
von buchverrückt - 29.05.2019
Kevin Kwan gewährt uns mit seinem Buch "Crazy rich asians" einen Blick in die Welt der asiatischen Supperreichen. Das Cover macht schon einiges her, sticht sowohl auf dem Wohnzimmertisch, als auch im Regal, aus der Masse heraus. Zu Beginn war ich einerseits gespannt, weil mir die asiatische Kultur völlig fremd ist, andererseits etwas skeptisch, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass das Leben der Superreichen 600 Seiten füllen kann, ohne zu langweilen. Generell bin ich kein Fan von Fußnoten, weil sie mich einfach im Lesefluss stören. Aber diese Fußnoten dienen nicht nur der Erklärung asiatischer Sitten und Schimpfwörter, sondern sind dazu noch extrem sarkastisch und unterhaltsam. Ausgangssituation des Buches ist Nicholas Familienbesuch. Er wird begleitet von seiner Freundin Rachel, die die gesamte Verwandtschaft nun kennen lernen soll. Sie ahnt weder wie reich Nick in Wirklichkeit ist, noch wie verrückt jedes einzelne Mitglied dieses Clans ist. Den Stammbaum der Familie benötigt man nur zu Anfang, denn die Charaktere sind so schrullig und einzigartig, dass sie schnell im Gedächtnis bleiben. Diese Familien stinken vor Geld und es ist einfach wahnsinnig unterhaltsam ihren "Alltag" mitzuerleben. Man stolpert unbedarft in diese Welt und dann zieht sie einen Seite für Seite in ihren Bann, wie eine asiatische Soap nur viel unterhaltsamer. Ein temperierter Kleiderschrank ist nur eines der Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt, geschweige denn, dass man dafür Unmengen von Geld ausgeben kann. Dieses Leben ist gerade deshalb so faszinierend, weil es so weit weg vom eigenen Lebensstandard ist. Diese Welt und die Reichen und Schönen sind an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten, aber eher auf eine humorvolle und nicht nervtötende Art. Es ist fast schon witzig zu erleben, wie unbedarft Rachel an die Sache herangeht und wie wenig sie über Nicks Reichtum weiß. Manchmal bleibt einem der Mund offen stehen. Diese Gesellschaft verkörpert die Dekadenz in Reinform. Dennoch haben sie Probleme wie jeder andere auch. Eifersucht, Betrug, Lästereien sind hier an der Tagesordnung, aber in dieser Gesellschaft macht es noch viel mehr Spaß das Ganze zu verfolgen. Die Figuren des Buches sind hysterisch, peinlich und dabei so unfassbar unterhaltsam, die aisatische Variante von Gossip Girl oder Reich und Schön. Nach jedem Kapitel ist man noch gespannter, welches Geheimnis nun aufgedeckt wird. Der große Showdown hätte für meinen Geschmack etwas aufsehenerregender sein können. Absolut unterhaltsam. Nie war ein Buchtitel passender. Schön, dass es sich um eine Trilogie handelt und wir uns auf die nächsten Bücher freuen können.
Gossip Girl in Singapur
von skaramel - 28.05.2019
Man nehme eine Prise Gossip Girl, lösche die Upper East Side und füge Singapurs High Society hin - et voilá, da haben wir Crazy Rich Asians, Kevin Kwans Roman. Hier geht es um Rachel, die endlich die Familie ihres Freundes Nick kennenlernen darf. Beste Gelegenheit? Familienbesuch in Singapur. Doch schon kurz nach der Ankunft wird klar, dass Nick nicht bloß reich, sondern reich reich ist. Er und seine Familie gehören zu der obersten Schicht der Superreichen und bleiben gerne unter sich. Plötzlich muss sie sich mit Dingen auseinandersetzen, die ihr in Amerika und ihrer Erziehung gänzlich fremd sind. Erbreihenfolgen, Neid und Missgunst, aber auch schillernder Reichtum in Form von privaten Flugzeugen, Shopping ohne Grenzen und kurzen Ausflügen quer um die Welt. Was wie ein schöner Traum klingt, wird alsbald zum Gegenteil. Denn Reiche bleiben gerne unter ihren Gleichen und lassen das Neuankömmlinge wie Rachel schnell spüren. Was jetzt wie ein langwieriger Roman über die Höhen und Tiefen von Nicks und Rachels Beziehung klingt, ist aber viel mehr eine Satire Kwans über das unfassbar reiche Asien mit ihren Grundproblematiken: der wahnsinnige Konsum, aber auch der Fokus auf Blutlinien, Verwandschaftsgrade, sobald es um die Ehe geht. Denn Nick, mit blauem, singapurischem Blut bringt seine amerikanische, chinesische Freundin Rachel mit nach Singapur. Alsbald ist seine Familie beunruhigt, dass sie nur hinter dem Geld der Familie her ist. Warum sie das denken? Nicht, weil Rachel den Anschein danach macht, sondern weil sie aus dem Festland Chinas kommt und alleinerziehend groß gezogen wurde. Kwan verdeutlicht damit - auf eine fast lustige Weise - dass dieses alte Denken immer noch vorherrscht. Dass gerade die jungen Generationen wie Nick, aber auch seine Cousine Astrid, zwischen den Kulturen festhängen. Versuchen sie es doch irgendwie der ehrwürdigen Großmutter traditionell recht zu machen, kennen und leben sie aber auch die Vorzüge des modernen Lebens. Crazy Rich Asians ist daher witzig, smart und einfach zu lesen, obwohl der Einstieg sicherlich hart ist. Es sind viele Namen, viele Geschichte und wenige davon werden wirklich vorgestellt. Dafür hat Kevin Kwan jedoch auf den ersten Seiten den Familienstammbaum verzeichnet, wonach man nach den ersten hundert Seiten dankbar sein wird. Zwar gibt es hier und da kleine Ungereimtheiten, jedoch ist Crazy Rich Asians eine wahnsinnig nette Unterhaltung, die sich von den vielen, vielen Büchern ausnahmsweise mal unterscheidet und sei es nur am Schauort. Wer also einen spannenden und zeitgleich gossiplastigen Roman lesen mag, der wird mit Kevin Kwans Roman gut bedient sein.
Leider ein Flop!
von lesebiene - 19.05.2019
Meine Meinung zum Buch: Nachdem dieses Buch im englischsprachigen Raum für großes Aufsehen und Begeisterung sorgte, war ich unsagbar gespannt auf diese Geschichte und ging gänzlich ohne Erwartungen heran, und wollte mich einfach nur gut unterhalten lassen. Natürlich erwartete ich keine hochtrabende, oder gar besonders anspruchsvolle Geschichte, doch was ich bekam toppte meine Erwartungen in negativer Hinsicht um einiges. Denn dieses Buch hat nichts anderes zu bieten, als die Oberflächlichkeit der Schönen und Reichen und kennt keinerlei Differenzierung darin. Die Charaktere sind stupide oberflächlich, die Handlung ebenso und der Schreibstil, ja der ist solide, kennt aber auch keinerlei vielschichtige oder gar tiefsinnige Sequenzen. Fazit: Ein durch und durch stupides und einseitiges, und dadurch langweiliges Buch, welches ich nach ca. 75 Seiten genervt zur Seite legte.
Ungeheuer unterhaltsam!
von hallosarah - 19.05.2019
Das perfekte Buch für den Strand. Ab der ersten Seite taucht man in die Geschichte ein und bis zum Ende nicht wieder auf. Ich konnte das Buch leider nicht im Urlaub lesen, sondern habe mir die Zeit im Alltag abgeknapst - und es war das erste Mal seit langem so, dass ich wirklich in jeder freien Minute gelesen habe, sogar beim Nudeln kochen am Herd stehend. Manche Pageturner hinterlassen ja so ein bisschen ein schales Gefühl im Hirn, als hätte man zu viele Süßigkeiten gegessen. Das ist bei diesem Buch aber überhaupt nicht so - es ist wirklich gut geschrieben, einfach fesselnd und ermöglicht den Einblick in eine völlig unbekannte Welt. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten und den dritten Teil.
Crazy Book!
von Milli0910 - 15.05.2019
Das Cover des Buches gefällt mir außergewöhnlich gut. Es ist wirklich mal etwas Anderes, es zeugt von einer gewissen Schlichtheit auf der einen und Extravaganz auf der anderen Seite. Und damit ist es für mich absolut stimmig in Bezug auf Handlung und deren Figuren. Dafür also schonmal alle Daumen nach oben. Inhalt: Seit zwei Jahren sind Nick und Rachel mittlerweile ein Paar. Da er bei der Hochzeit seines Freundes Colin Trauzeuge sein wird, bittet Nick Rachel mit in seine Heimatstadt Singapur zu kommen, damit diese auch endlich seine Familie kennenlernen kann. Es gibt da jedoch ein Geheimnis, welches er hütet, seitdem sie sich kennen: Nicks Familie in Asien ist nicht nur reich, vielmehr sind sie superreich. Und das birgt einige "ernsthafte Probleme" für die Crazy Rich Asians. Von Prahlerei, über Schmarotzerei, bis hin zu Knauserigkeit: Jeder geht anders mit dem Reichtum um. Scheinbar ist Rachel jedoch nicht gut genug für ihren Nick, da ist sich seine Familie sicher- und so beginnt ihre Mission, die beiden auseinander zu bringen. Meine Meinung: Der Schreibstil des für mich vollkommen unbekannten Autors fand ich sehr angenehm zu lesen. Flüssig und leicht, ohne dass man an irgendwelchen Bandwurmsätzen hängen bleibt. Was mir allerdings beinahe zu viel war, waren die unglaublich vielen Personen. Trotz des Stammbaums, den ich auch nicht bei jeder Seite aufschlagen wollte, war ich teilweise leicht überfordert mit den vielen Namen und Perspektiven. Das Wissen des Autors über die Kultur, die Sprache, die geschichtlichen Hintergründe und Co. fand ich jedoch wieder bemerkenswert und geschickt mit in die Geschichte eingeflochten. Ebenso will ich für die zum Teil sehr amüsanten Fußnoten danken- welche mich so Gott sei Dank nicht an mein Studium erinnert haben :) Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich sehr gelungen. Trotz der vielen, vielen Menschen hatte jeder seinen eigenen, ganz speziellen Charakter, an welchem man sie auch unterscheiden konnte. Besonders die beiden Hauptfiguren Rachel und Nick haben tolle Charaktereigenschaften und handeln in jeder Situation schlüssig und nicht vollkommen überzogen. Fazit und Empfehlung: Eine äußerst humorvolle und mit Sicherheit realistische Geschichte, die es geschafft hat, mich über weite Strecken immer wieder zum lachen zu bringen. Ich hoffe, die weiteren Bände können an diesen Erfolg anknüpfen und verlieren nicht an Originalität.
Crazy Hyped Book
von Lacastra - 15.05.2019
Durch den erfolgreichen gleichnamigen Kinofilm ist Crazy Rich Asians in aller Munde gewesen, ich persönlich lese immer lieber erst das Buch. Was habe ich erwartet? Leichte Lektüre für die Frühlings- und Sommerzeit, eine witzige Geschichte in einem für mich relativ unverbrauchten Setting, gute Unterhaltung und verrückte, reiche oder verrückt reiche Asiaten. Zusammen mit Protagonistin Rachel, die keine Ahnung hat aus welcher Familie ihr Partner Nick stammt, taucht der Leser langsam in die Welt der superreichen Asiaten ein. Die in Singapur angesiedelte Handlung und die verschiedenen Familiendynastien sowie deren Verbindungen fand ich durchaus interessant. Das zentralste Thema Thema ist aber wohl der Reichtum, der schon fast die Grenzen der Vorstellungskraft von normalen Menschen sprengt. Sicher trägt das Buch schon den entsprechenden Namen, aber für meinen Geschmack waren es einfach zu viele Beschreibungen von Reichtum und Dingen. Dazu gesellen sich die oft sehr oberflächlich wirkenden Charaktere und eine Geschichte auf Tele Novela Niveau. Wird das Buch also dem allgemeinen Hype gerecht? Eher nicht, nein. Hatte ich trotzdem Spaß beim Lesen? Irgendwie schon. Das Buch bot für mich zwar zuviel Unwichtiges und hat dabei wichtige Dinge eher vernachlässigt, aber gut unterhalten fühlte ich mich dennoch fast durchweg und werde Teil zwei auf jeden Fall eine Chance geben.
Amüsant
von TanyBee - 15.05.2019
Rachel und Nick wohnen in New York und sind seit zwei Jahren ein Paar, als Nick Rachel bittet, mit ihm in seine Heimat Singapur zu reisen. Er ist dort Trauzeuge bei der Hochzeit seines Freundes Colin und möchte ihr danach Asien zeigen. Was Rachel nicht ahnt und Nick ihr vorher auch nicht erzählt: Nick und auch Colin kommen aus Familien, die "crazy rich" sind. Also nicht einfach nur reich, sondern unglaublich reich. Man könnte meinen mit so viel Geld kann man sich von allen Problemen frei kaufen, aber in diesem Roman zeigt sich schnell: viel Geld bringt ganz neue Probleme mit sich. Dabei geht jede Familie anders damit um. Einige protzen, andere versuchen lieber im Hintergrund zu bleiben, manche leben sogar fast knauserig. Nicks Familie ist sich jedenfalls schnell sicher, dass Rachel nicht gut genug für Nick ist und versucht die beiden auseinander zu bringen. Eine sehr amüsante und kurzweilige Lektüre, die vor allem durch die Herkunft der Protagonisten und den Schauplatz zu etwas besonderem wird. Ich lese sonst eher wenig Chick-lit, aber Singapur hat mich schon immer fasziniert und deswegen wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Man erfährt viel Neues, über das Essen, die Traditionen, die Hintergründe. Auch das sogenannte Singlish kommt im Roman gut rüber und ist witzig zu lesen, die Personen streuen immer wieder chinesische Worte ein. Die werden zum Glück in amüsanten Fußnoten erläutert. Besonders gefallen haben mir die Szenen, wenn die Superreichen ihre geschützte Blase verlassen und man kurz einen Blick in das richtige Singapur werfen kann. Das ist aber die Ausnahme. Ein bisschen schwer getan habe ich mir mit den vielen Personen, aber zum Glück gibt es einen Stammbaum vorne im Buch (der meine Verwirrung nicht ganz beheben konnte, aber der sehr geholfen hat). Liebesromane oder Chick-lit gehören nicht zu meinem bevorzugten Genre, aber hier macht wirklich der Schauplatz und der Hintergrund den Unterschied. Dadurch wird die (etwas vorhersehbare) Geschichte interessant. Zur Aufmachung der deutschen Ausgabe: Sie ist wirklich total hübsch! Es sieht aus wie ein Hardcover, hat aber keinen Schutzumschlag sondern einen broschierten Umschlag und ein etwas kleineres Format. Sehr schön anzuschauen! Ich habe es echt gerne gelesen und bin jetzt auch irgendwie froh, nicht "crazy rich" zu sein.
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