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Löwen Löwen

Venezianische Spiegelungen. Mit Vignetten. Gb.
Buch (gebunden)
"Die grauen Schärpen der Nebelhörner wehen durch die Nacht. Und die Damen Venedigs halten den Ratten der Stadt stoisch ihre fetten Nerze entgegen."

Solche Texte entstehen, wenn ein Dichter längere Zeit in Venedig verbringt. Aus Alltagsereignissen, Beo … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Löwen Löwen
Autor/en: Klaus Merz

ISBN: 3852184495
EAN: 9783852184494
Venezianische Spiegelungen.
Mit Vignetten.
Gb.
Haymon Verlag

1. März 2004 - gebunden - 80 Seiten

Beschreibung

"Die grauen Schärpen der Nebelhörner wehen durch die Nacht. Und die Damen Venedigs halten den Ratten der Stadt stoisch ihre fetten Nerze entgegen."

Solche Texte entstehen, wenn ein Dichter längere Zeit in Venedig verbringt. Aus Alltagsereignissen, Beobachtungen, Assoziationen und Gedanken werden poetische Miniaturen, spiegelt sich die Stadt des Wassers und der steinernen Löwen, der Brücken und Tauben. Man könnte diese "Spiegelungen" auch mit einem glitzernden Mosaik vergleichen: aus vielen kleinen, bunt reflektierenden Einzelteilchen entsteht ein seltsam gebrochenes, lebendiges Bild Venedigs.

Portrait

Klaus Merz, geboren 1945 in Aarau, lebt als Erzähler und Lyriker in Unterkulm/Schweiz. Zahlreiche Veröffentlichungen von Romanen, Prosa und Gedichten. Ausgezeichnet dafür u. a. mit dem Solothurner Literaturpreis 1996 und mit dem Hermann-Hesse-Literaturpreis 1997, Prix Littéraire Lipp 1999 und dem Gottfried Keller-Preis 2004. 2012 wurde Klaus Merz der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg verliehen.

Pressestimmen

Seine lyrikhaften lakonischen Bemerkungen erinnern an japanische Haikus und verbreiten eine heitere Stimmung.
FACTS, Daniel Arnet

Auch Merz hat es für ein knappes halbes Jahr in das mystische Universum Venedig verschlagen. Und er, ohnehin der Meister der Verknappung, hat ein schmales Bändchen mitgebracht, welches in einer feinen Austarierung, in einer Melange aus Gedichten und Prosaskizzen, den Zauber dieser bedrohten Stadt einfängt.
Journal Frankfurt

Venedig - wie viel rasselndes Wortgeklingel hat diese Ikone nicht schon über sich ergehen lassen müssen! Wer sich als Poet auf dermaßen vorbelastetes Parkett wagt, geht kein unbedeutendes Risiko ein. Klaus Merz umschifft diese Gefahr souverän, indem er einfach sich selbst treu bleibt. Keine Pose, keine Selbstverliebtheit nirgends; gewohnt unprätentiös nimmt er aufgrund eines halbjährigen Venedig-Aufenthalts auch den Dialog mit dieser einzigartigen Stadt auf. Merz vermeidet es, dieser ein weiteres Mal den abgegriffenen Schleier des wohlfeilen Memento mori überzuwerfen. ... An Lakoniker wie Robert Walser und Peter Bichsel erinnernd, gewinnt er den sakralen Baudenkmälern des Weltkulturerbes behutsam erfrischende Diesseitigkeit ab und rahmt sie mit einer Prise feinen Humors.
Der kleine Bund, Heinrich Vogler

Die heiter-melancholischen Winterstimmungen mit der immer währenden Geschäftigkeit der Venezianer und der scheinbaren Gemächlichkeit der wenigen Touristen sind ein verblüffendes Lese-Erlebnis. Mit seinen Impressionen weckt Merz Sehnsüchte und macht Lust, die Serenissima wieder zu sehen, auch im Winter.
The Associated Press, Sonja Kolb

Merz kratzt altehrwürdige Patina an, einmal im zartironischen Zweifel, ob auch er der Stadt auf den Leim geht. Doch Klischees bricht er, indem er sie lakonisch aus der Distanz des Betrachters evoziert. Schnörkellos, mit der Kunst der Reduktion, lotst er uns zwischen abhebenden Engeln, Fiat und Berlusconi durch Venedig, das mit diesem Buch
um eine schöne Facette reicher geworden ist.
Die Furche, Maria Renhardt

Der sprachlichen Faszination des Buches kann man sich schwerlich entziehen...
Tagblatt, Frank Thomas Grub

Doch Klaus Merz hat hinter die Kulissen geblickt. Anstatt die melancholische Ambiance in gehobene Verse zu kleiden, spiegelt er das venezianische Klischee auf den eigentlichen Grund zurück: die morschen Fundamente, das Warten auf die Touristenströme. ... Es sind klitzekleine Zeichen, die Merz wie Schnipsel auf seinen verschlungenen Gängen zusammengelesen hat. Im venezianischen Labyrinth gibt es keine Wege, nur Orte und Ecken. Bezaubert hat er mal prosaisch, mal lyrisch Facetten der Stadt festgehalten.
Der Landbote, Beat Mazenauer

So ist denn auch kein Reisebericht oder Venedig-Journal entstanden, sondern ureigene Merz-Dichtung, bestimmt von scharfer Wahrnehmung und subversiver Assoziierlust. Wo einzelne Worte ganze Geschichten andeuten, wo der Boden ins Wanken gerät und im Zeichen der Liebe neue Gesetze entstehen, universelle, doch in Venedig entdeckt ... Die Melancholie zieht sich als Grundstimmung durch das ganze Werk von Merz, mehr und mehr aufgebrochen durch surreale Elemente, leise Ironie und lakonischen Sprachwitz. Im glitzernden Wasser Venedigs lässt sich dieses Lebensgefühl spiegeln - besonders nachts und im Winter.
Espace Mittelland, Susanne Schanda

In seinen kurzen, schlanken Texten, in diesen äusserst sparsamen Miniaturen, sehen, spüren, riechen wir das ewige Venedig.
Sonntagszeitung

Wofür manch großer Literat mit großem Buch 800 Seiten braucht, das erledigt Merz auf weit kürzerer Strecke, im Kleinen eben. Und seine kleinen Bücher sind dabei von solch großartiger Fülle, dass man sie gern gleich noch einmal liest.
Heilbronner Stimme, Uwe Grosser

Denn der ganze Klaus Merz mit seinen inneren Bildern und Traumlandschaften, mit seinen Erinnerungen ist auf und zwischen den Kanälen unterwegs, und gerade sein u
nverwechselbarer lakonisch-poetischer Blick macht ihn immun gegen den Ansturm von Venedig-Bildern, die Thomas Mann oder Joseph Brodsky für die Ewigkeit festgeschrieben haben.
Tages-Anzeiger, Christine Lötscher



Ob Prosaminiatur oder Gedicht: die Genres verschwimmen. Die Sprache ist unauffällig rhythmisiert, jedes Wort an seinem Platz. Und das alles ohne die große Geste. Und vielleicht ist das auch das bestechende an diesem schmalen Band: Dass ein Autor über Venedig schreibt, der es nicht nötig hat, sich und die Stadt in Szene zu setzen. Und doch ist die Lagunenstadt mehr als bloß Kulisse. Klaus Merz konzentriert sich auf die Details, die dem schnellen Blick des Touristen so leicht entgehen. Gute Aquarelle erkennt man daran, dass sie mit dem Weiß umzugehen wissen. Im scheinbar leeren Raum liegen Spannung und Konzentration, Rätsel und Geheimnis. In den Prosastücken und Gedichten des Klaus Merz scheint es ähnlich: In den Leerstellen steckt die Dynamik, in der Ökonomie ihr eigener Reichtum. Und so schafft es dieser Band, für einen Moment lang den Vorhang aufzuziehen. Was uns dort erwartet? Vielleicht ein Blick hinter den Spiegel.
ORF-Ö1 Ex Libris, Susanne Schaber



Klaus Merz findet einen eigenen Ton zwischen Beobachten und melancholischem Reflektieren. Er verfügt über eine schwere, poetische Sprache, die dem Leser Leichtigkeit vermittelt. - Klaus Merz ist seine ganz persönliche Annäherung an diese geheimnisvolle Stadt gelungen, und an diesem poetischen Abenteuer lässt er uns teilhaben.
SWO, Uli Rothfuss

-poetisch und auf höchstem Sprachniveau-
Passauer Neue Presse, Jens Sparschuh

Die Spannung zwischen Tradition und Touristenstrom macht Merz' Buch ungeheuer leicht und unermesslich sinnig-sinnlich.
20minuten, Gregor Patorski

Der Autor versteht es stets, das Einzelne in das große Ganze einzuordnen und ihm so Bedeutung zu verleihen: Die vielen kleinen Mosaiksteinchen fügen sich harmonisch in
ein farbenprächtiges Gesamtbild Venedigs.
Landshuter Zeitung, Jutta Fenk-Esterbauer

Der Blick von Klaus Merz' Texten ist hellwach und traumversunken zugleich, poetische Phantasie, surrealistische Szenen, über sich hinausweisende Detailstudien und manchmal ein unbestechlicher politischer Impetus liegen dicht beieinander.
entwürfe


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