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Priskas Miniaturen

Erzählungen 1978-1988.
Buch (gebunden)
Zwanzig frühe Erzählungen, neu aufgelegt zum sechzigsten Geburtstag von Klaus Merz, darunter lange vergriffene Glanzstücke aus dem Schaffen des großen Erzählers.

Der frühe Klaus Merz, zwanzig Erzählungen aus der Zeit vor seinen großen Erfolgen, in den … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Priskas Miniaturen
Autor/en: Klaus Merz

ISBN: 3852184843
EAN: 9783852184845
Erzählungen 1978-1988.
Haymon Verlag

5. August 2005 - gebunden - 203 Seiten

Beschreibung

Der frühe Klaus Merz, zwanzig Erzählungen aus der Zeit vor seinen großen Erfolgen, in denen seine Meisterschaft aber schon voll entwickelt ist. Äußerlich sind es stille Liebes- und Lebensgeschichten, denen das vorrangige Interesse dieser Erzählungen gilt: etwa dem Lokführer einer Schmalspurbahn, der täglich dieselbe Strecke fährt, der Zirkusartistin Hanni Ball, die zu ihrer Hochzeit eine Kleinkunstnummer mit Elefanten und weißen Mäusen einübt, dem Fotografen, der sich mit Passbildern über Wasser hält und daneben Bild für Bild an der Chronik eines Dorfes arbeitet. Klaus Merz fasst als genauer, sensibler und diskreter Beobachter diese verdichteten Leben in knappe, prägnante Bilder, zeichnet ihr Auf und Ab in klaren Linien nach und lässt Hoffnung und Enttäuschung aufblitzen, nie ohne Wärme und Anteilnahme, aber mit Humor und Sinn für die skurrilen Seiten des Lebens. Zwei längst vergriffene Erzählbände voll mit Glanzstücken Merz'scher Erzählkunst macht Haymon, seit 1994 "Stammverlag" des Schweizer Autors, seiner immer noch wachsenden Lesergemeinde wieder zugänglich.

Pressestimmen

Beim Lesen der frühen Erzählungen erhält die Entwicklung dieses Werks über die Jahre hinweg eine Tiefenschärfe: Die Stille und die Poesie, die Latenz, das Beobachten - all das ist schon da, hat sich über die Jahre nur weiter vertieft.
St. Galler Tagblatt, Eva Bachmann

Im Band "Priskas Miniaturen" sind nun endlich Merz' frühe Erzählungen aus den 70er- und 80er-Jahren wieder greifbar. ... immer handeln diese kleinen Geschichten von existenzieller Verunsicherung, dem Kampf ums Leben und davon, dass in der Ruhe die Stärke liegt.
Der Standard, Stefan Gmünder

Und tatsächlich ist auch in diesen Tremolo-Trümmern bereits das zu spüren, was das Schreiben von Klaus Merz auch heute noch auszeichnet: dass es vom Vordergründigen absieht und eine Tür zu dem öffnet, was dahinter verborgen liegt ... Dass nicht nur die mehr verhüllende denn enthüllende Erzählweise, sondern auch die erzählte Welt von beeindruckender Konstanz ist, zeigt die Erzählung "Report", die erstmals vom Schicksal des Bruders Martin Merz berichtet, die in "Jakob schläft" die tragende Rolle spielen würde ... um eine andere Eigenschaft von Merz' Schriftstellerei mit seinen eigenen Worten zu umschreiben: Dass er nämlich lebenslang an einem einzigen grossen, in viele Erzählteile zerfallenden Werk arbeitet, dass dabei alles radikal aus der Ich-Perspektive gesehen ist und dennoch eine Objektivierung erreicht wird, wie sie auch mit den kunstvollsten Tricks nicht zu erreichen wäre.
Der Bund, Charles Linsmayer

Merz - ein Minimalist, der die Kunst der Auslassung perfektioniert hat.
Schweizer Familie

Den 20 Erzählungen aus einem Jahrzehnt, das zwei bis drei Jahrzehnte zurückliegt, hat das Lagern nicht geschadet. "Priskas Miniaturen" - das sind Fundstücke eines Autors, der sagt, dass die Sätze sitzen müssen, erst dann gehören sie aufs Papier und in ein Buch. Und der Beobachtungen herauszoomt, der Leben filtert und Erfahrungen belichtet und sie ein-, aus- und überblendet. De
r bewegte und bewegende Momente festhält und ihnen Wort für Wort Kontur gibt, der sich ein Bild vom Menschen in der Zeit macht für den beobachtenden Leser und den lesenden Beobachter.
Saarländischer Rundfunk/Bücherlese, Barbara Renno

Das Poetikprogramm des Klaus Merz. Beobachten, fokussieren, komprimieren. Sprach-Bilder meisseln. Ergänzt mit Zeichnungen, Bildern, Pinselätzungen des Malerfreunds Heinz Egger entstehen schmale bibliophile Schönheiten im Innsbrucker Stammverlag Haymon ... Merz berichtet vom gewöhnlichen Leben, den kleinen Irritationen unserer Existenz: verdichtet, präzis, lakonisch; das ist sein Markenzeichen ... Merz bleibt nicht am Boden haften; er führt seine Figuren in unwirkliche, unheimliche Gefilde. Ein spielfreudiger Regisseur, der seinen Akteuren allerlei Aufbegehren zutraut. Ein humorvoller Dichter, der gern ins Absurde, Groteske, Komische ausschweift - und überraschende Landungen wagt ... Seit 40 Jahren formt Klaus Merz sein "latentes Material", beginnt mit jedem Bild, mit jeder Geschichte von vorn. Holt das Material ans Licht, bewahrt ihm aber seine Verborgenheit. Perfektioniert die Kunst des Aussparens, bewährt sich als Meister einer Zwischenwirklichkeit.
Buchjournal, Franziska Schläpfer

Wer so schreibt, versteht etwas von Sehnsucht.
Heilbronner Stimme

... vor allem die dichten Sprachbilder sind es, die den Band zu einem besonderen Leseereignis, einer Sammlung faszinierender Prosaminiaturen machen.
Tageblatt, Frank Thomas Grub


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