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Liebe und Verderben

Roman. Originaltitel: The Great Alone. 1. Auflage.
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Ich bin hier und werde niemals aufhören, auf Dich zu warten.

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In … weiterlesen
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Liebe und Verderben als Buch

Produktdetails

Titel: Liebe und Verderben
Autor/en: Kristin Hannah

ISBN: 3352009139
EAN: 9783352009136
Roman.
Originaltitel: The Great Alone.
1. Auflage.
Übersetzt von Gabriele Weber-Jari'
Ruetten und Loening GmbH

14. September 2018 - gebunden - 590 Seiten

Beschreibung

Ich bin hier und werde niemals aufhören, auf Dich zu warten.

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen - bis sie eines Tages auszubrechen versuchen ...

Mit emotionaler Wucht erzählt Kristin Hannah eine große Geschichte über unsere Verletzlichkeit, wenn wir zum ersten Mal lieben, über die dunklen Seiten der Liebe und über die niemals endende Verbundenheit zwischen einer Mutter und ihrem Kind.

Portrait

Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine der erfolgreichsten Autorinnen der USA und lebt mit ihrem Mann im Pazifischen Nordwesten der USA. Nach zahlreichen Bestsellern war es ihr Roman „Die Nachtigall", der Millionen von Lesern in über vierzig Ländern begeisterte und zum Welterfolg wurde.

Pressestimmen

"Ich habe von der ersten Seite an mitgefiebert, wie die viele Jahre umspannende Geschichte sich entwickeln würde. Der fast 600 Seiten starke Roman war im Nu ausgelesen. (Saskia Stöcker)" Saskia Stöcker Freundin 20181002
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Beate Leinweber-Buchhandlung Hugendubel in Leipzig
Liebe und Verderben- ganz nah beieinander
von Beate Leinweber-Buchhandlung Hugendubel in Leipzig - Hugendubel Buchhandlung Leipzig Petersstr. - 03.12.2018
Schon die erste Seite lässt erahnen, in welch kraftvoller und poetischer Sprache der Roman geschrieben wurde: Ich wurde sofort in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. --Seattle 1974: Lenis Vater ist als seelisch zerbrochener Mann aus dem Vietnamkrieg heimgekehrt und tyrannisiert mit seinen Stimmungsschwankungen und seinen unkontrollierbaren Wutausbrüchen seine Familie. Als er von seinem in Vietnam gefallenen Freund Bo ein Haus in Kenaq (Alska) erbt, beschließt er mit seiner Frau Cora und seiner Tochter einen Neuanfang zu wagen und zieht mit seiner Familie nach Kenaq- einer kleinen Ortschaft, am Rande der Zivilisation, wo die Winter klirrend kalt und trostlos sind und niemals zu enden scheinen, in deren Nächten ausgehungerte Wölfe um die Häuser schleichen und ihr unheimliches Geheul weithin zu hören ist, wo das Schneetreiben mitunter so dicht und langanhaltend ist, dass man tagelang sein Haus nicht verlassen kann. Noch ist jedoch Mai, als Leni mit ihren Eltern in Alaska,, eintreffen und der Sommer mit all seiner Pracht und den schier endlosen Tagen, wo die Sonne, so wirkt es, nie untergeht und es des nachts nie richtig dunkel wird, steht noch bevor. Und fast scheint es, als könne Lenis Vater, hier hoch oben im Norden in der Sommerhitze und in den hellen arbeitsreichen Tagen endlich die Schrecken des Krieges hinter sich lassen und als könne er endlich wieder zu dem Mann werden, der er vor seiner Einberufung nach Vietnam war. Leni und ihre Mutter atmen und blühen in dieser unwirklichen Landschaft auf, fangen an, das Land zu lieben und sich heimisch zu fühlen, freunden sich mit ihren Nachbarn an, denn in Alaska hilft man einander, und bereiten sich schließlich auf den langen, unerbittlichen, bevorstehenden Winter vor. Doch Lenis Vater beginnt der Winter in seiner Düsternis, Trostlosigkeit und eisigen Kälte immer mehr zuzusetzen, er versucht gegen seine inneren Dämonen und seine Albträume anzukämpfen, aber je mehr der Winter voranschreitet, je länger die Düsternis und die klirrende Kälte andauern, um so mehr verschlechtert sich sein Gemütszustand. Er wirkt fast wie ein wildes, in einen beengten Käfig eingepferchtes Raubtier und wird immer unberechenbarer, jähzorniger und brutaler- mehr als je zuvor. Die Bedrohung, die von Lenis Vater ausgeht, ist immer präsent (und auch richtig für den Leser spürbar, durch Kristin Hannahs authentischen, bildhaften und fesselnden Schreibstils). Vier lange Jahre ertragen Leni und und ihre Mutter das Leben an der Seite von Ernt, doch als sich die mittlerweile 17 jährige Leni in Matthew Walker (dem Sohn von Ernts ärgstem Feind) verliebt und von ihm schwanger wird, kommt es zu einer folgenreichen Katastrophe... ---Was für einen grandiosen und sensationellen Roman Kristin Hannah hier geschrieben hat! Er ist fesselnd, eindringlich und in einer wunderbaren, bildhaften Sprache verfasst, die unter die Haut geht und nicht mehr loslässt. Es wirkte auf mich fast schon verstörend und irrational einerseits über die geheimnisvoll- wilde Schönheit Alaskas zu lesen, über das einfache Leben der Menschen, die die Einsamkeit in Kauf nehmen und sich kein anderes Leben vorstellen können- und andererseits die Hölle, in der sich Leni und Cora durch Ernt, Lenis Vater, befinden, mitzuerleben. Es ist ein kraftvoller Roman- und die Autorin eine tolle Erzählerin! "Liebe und Verderben" kann ich sehr gerne als Weihnachtsgeschenk empfehlen; er ist das ideale Lesefutter für die stille Zeit zwischen den Jahren- und schreit geradezu nach einer Verfilmung!
Bewertungen unserer Kunden
Ein berührender Roman vor der Kulisse Alaskas
von Curin - 09.11.2018
1974: Seitdem Lenis Vater schwer belastet aus dem Vietnamkrieg heimgekehrt, verschlechtert sich die Familiensituation immer mehr. So wagen alle zusammen einen Neuanfang und beziehen ein Stück Land in der Wildnis Alaskas. Dort lernt Leni den Jungen Matthew kennen und lieben. Auch scheint es ihrem Vater besser zu gehen, doch im kalten und dunklen Winter wird es wieder gefährlich... . Kristin Hannah hat hier einen grandiosen Roman vor der Kulisse Alaskas geschrieben, der mich sehr berührt und begeistert hat. Nach einer kurzen Einlesezeit mochte ich das Buch gar nicht mehr weglegen und wollte unbedingt wissen, wie es mit Leni und ihrer Familie weitergeht. Bei ihnen sieht man ganz klar, was der Vietamkrieg, aber auch Kriege allgemein bei Menschen anrichten und Traumata hinterlassen, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind. Die Handlung an sich hält auch viele unvorhersehbare Wendungen bereit und für mich waren viele Dinge wirklich eine Überraschung. Leni steht meist im Mittelpunkt der Geschichte und man erlebt aus ihrer Sicht, wie sie und ihre Eltern langsam in Alaska ihr Leben aufbauen. Sie ist ein starkes Mädchen und wirkte sehr reif für ihr junges Alter auf mich. Beim lesen erlebt man richtig mit, wie sie nach und nach zu einer jungen Frau heranwächst, aber dabei immer vom ihrem Vater ausgebremst wird. Auch muss sie Zuhause einige schreckliche Dinge miterleben und wird davon tief geprägt. Ihre Beziehung zu Matthew entwickelt sich relativ schnell von einer Freundschaft zu Liebe und es ist schön zu sehen, dass er ihr Halt gibt. Kristin Hannah schreibt gut lesbar und hat ein Talent dafür, alles so zu beschreiben, dass man sich die Menschen und Orte gut vorstellen kann. Man hat beim lesen wirklich das Gefühl, man wäre irgendwie dabei und würde alles miterleben. Mir hat auch gefallen, dass viele wichtige Themen wie Gewalt gegen Frauen und Kriegstraumata angesprochen werden. Allerdings sind deshalb viele Szenen auch sehr brutal und nichts für schwache Gemüter. Auch fand ich gut, wie die Autorin das Leben in Alaska darstellt. Es wird sehr deutlich, wie hart es ist, ohne Strom und fließend Wasser zu leben und so einen kalten und dunklen Winter zu überstehen. Die wunderschöne Landschaft, die Natur und auch Phänomene wie das Polarlicht werden aber auch beschrieben. Insgesamt hat mich ,,Liebe & Verderben sehr berührt und mir viele tolle Lesestunden bereitet. Gerne empfehle ich dieses Buch hier weiter.
emotinaler und fesselnder Roman
von Petrapetzi - 07.11.2018
Lenora zieht mit ihren Eltern nach Alaska. Der Neuanfang voll Hoffnung, das der Vater ein Kriegsveteran sein Trauma das er vom Vietnamkrieg mit gebracht hat, bewältigen kann. Sie lernt Matthew den Nachbarssohn kennen. Zuerst als Freund und mit wachsender Vertrautheit eine Liebe. Doch als der Sommer sich verabschiedet kommen die Dämonen ihres Vaters wieder zurück. Lenora und Matthew müssen um ihre Liebe kämpfen. Ob sie diesen Kampf gewinnen können? Lesen! Die Autorin schafft es einen von Anfang an zu fesseln. Sehr flüssig geschrieben aber auch "schwer ", sehr emotional geschrieben. Diese Geschichte lässt einen nicht mehr los.
Die Licht- und Schattenseiten der Liebe
von booklover2011 - 02.11.2018
Bereits seit vielen Jahren bin ich eine begeisterte Leserin der Autorin, denn sie schreibt gefühlvolle Geschichten, welche das gesamte Gefühlsspektrum abdecken, von Liebe, Freude und Hoffnung über Drama, Trauer, Wut und Angst und viele mehr. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Immer wieder rührt sie mich mit ihren Geschichten zu Tränen und zerstört mein Herz, um es dann wieder zusammenzuflicken. Das Buch hat definitiv nichts mit Friede, Freude, Eierkuchen zu tun und ist auch kein Wohlfühl-Liebesroman, und lässt dich so manches Mal verzweifeln, aber es bleibt eben auch für immer in deinem Gedächtnis und vor allem in deinem Herzen. Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ich bin hier und werde niemals aufhören, auf Dich zu warten. 1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen - bis sie eines Tages auszubrechen versuchen. Mit emotionaler Wucht erzählt Kristin Hannah eine große Geschichte über unsere Verletzlichkeit, wenn wir zum ersten Mal lieben, über die dunklen Seiten der Liebe und über die niemals endende Verbundenheit zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Meinung: Der fesselnde, bildhafte und intensive Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Leni geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Ab und zu kommen auch Matthew und Cora, Lenis Mutter, zu Wort. Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen, mitzufiebern und mitzuleiden. Vor allem Leni hat es mir mit ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrer Bücherliebe angetan. Aber auch Matthew mit seiner offenen und beschützenden Art hat sich in mein Herz geschlichen. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem die starken Frauen wie Large Marge oder Thelma haben mich sehr beeindruckt. Ebenso der Zusammenhalt der Gemeinschaft, der in der unwirtlichen Gegend und dem langen und eiskalten Winter mit nur fünf Stunden Tageslicht, überlebensnotwendig ist, hat mich beeindruckt und berührt. Sehr gelungen und interessant fand ich die Beschreibung des Alltags, wie sich die Familie auf den Winter vorbereiten muss, da man so einen Einblick in ihr neues Leben erhalten hat. Doch nicht nur die unterschiedlichen Personen und ihren jeweiligen Charakter hatte ich sehr gut vor Augen, nein auch die wunderschöne Natur Alaskas hat mich in ihren Bann gezogen, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich hatte mit Leni Herzklopfen, ich habe mit ihr gelacht und geweint, mich aber auch mit ihr gefürchtet und mit ihr gebangt. Mehr als gekonnt nimmt einen die Autorin auf eine mehr als emotionale Achterbahnfahrt mit. Zum Inhalt möchte ich auf den Klappentext verweisen und kann nur sagen, dass die Autorin wieder eine sehr berührende, bewegende, herzergreifende und herzzerreißende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Familie und Zusammenhalt geschrieben hat. Mehr als verdiente 5 von 5 Sternen und ich freue mich auf weitere Bücher aus der Feder dieser großartigen Autorin. Fazit: Wieder eine sehr bewegende und berührende Geschichte der Autorin, die mich gefesselt hat, so dass ich das Buch förmlich inhaliert habe. Alle die herzergreifende und herzzerreißende Geschichte mit Liebe, Drama, Freundschaft, Familie und Gemeinschaftsgefühl lieben, kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Stimmungsvolles und düsteres Buch über Alaska, Familie, Liebe und Freundschaft
von Sunshine29 - 25.10.2018
Leni und ihre Eltern hoffen mit ihrem Neustart in Alaska glücklich zu werden: Lenis Vater war im Vietnamkrieg in Gefangenschaft und hat von einem verstorbenen Soldat ein Grundstück geerbt. Aber nun zeigt sich im dunklen Winter Alaskas erst recht die unberechenbare dunkle Seite von Lenis Vater. Mir hat dieses düstere und spannende Buch von Kristin Hannah sehr gut gefallen. Die permanente Anspannung, unter der Leni auf Grund der Situation mit ihrem Vater steht, hat sich beim Lesen auf mich übertragen. Aber gleichzeitig wurde die einzigartige Natur von Alaska durch den ausdrucksstarken Schreibstil von Kristin Hannah beeindruckend beschrieben. Die anderen Charaktere, die sich ebenfalls für ein Leben in der Einsamkeit entschieden haben, waren ebenfalls sehr interessant und das Buch hat wunderbar die Freundschaft und den Zusammenhalt thematisiert und damit der Gewalttätigkeit des Vaters entgegengesetzt. Wer sich durch düstere Auswegslosigkeit in einem Buch nicht abschrecken lässt und keinen Liebesroman erwartet, dem kann ich "Liebe & Verderben" nur ans Herz legen. Es hat solch eine Intensität und eine große Themenvielfalt: Alaska, Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Familie, die Situation der Frauen in den 70ern, Einsamkeit, Isolation.
Sehnsuchtsort Alaska
von Readaholic - 23.10.2018
Ernt Allbright kehrt als Kriegsveteran aus Vietnam zurück. Er leidet an PTBS, einer Krankheit, der im Jahr 1974 noch nicht viel Beachtung geschenkt wird. Er ist launisch und unberechenbar und hält es an keinem Ort und in keinem Job lange aus. Als er von seinem im Krieg gefallenen Freund Bo eine Hütte in Alaska samt Grundstück erbt, erscheint ihm ein Umzug nach Alaska als die Lösung aller Probleme. Ernt, seine Frau Cora und ihre Teenagertochter Leni brechen alle Zelte ab und lassen sich auf das Abenteuer Alaska ein. Dort angekommen merken sie schnell, dass sie auf ein Leben in der Wildnis in keinster Weise vorbereitet sind. Zum Glück haben sie hilfsbereite Nachbarn - eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Einheimischen und Aussteigern - die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Trotz aller Entbehrungen - es gibt weder fließend Wasser noch Strom - genießen die Allbrights ihr neues, arbeitsreiches Leben. Leni lernt in der Schule den gleichaltrigen Matthew kennen, mit dem sie sich gut versteht. Doch dann geht der Sommer dem Ende zu und mit den langen dunklen Tagen kommt Ernts Unberechenbarkeit zurück. Er trinkt zu viel und wird streitsüchtig und handgreiflich. Seine Paranoia, Feinde könnten es auf ihn und seine Familie abgesehen haben, steigert sich immer mehr und nimmt bizarre Formen an. Cora, die ihren Mann trotz allem liebt, schafft es nicht, ihn zu verlassen, obwohl sie sieht, welche Gefahr Ernt für sie und Leni darstellt. Leni und Matthew haben sich ineinander verliebt, was sie vor Ernt geheim halten müssen, denn er hasst Matthews Familie. "Liebe und Verderben" ist ein hochdramatischer und fesselnder Roman, den ich zunächst kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Beschreibungen der wunderschönen Natur Alaskas sowie die Wandlung der Allbrights von Stadtmenschen zu Selbstversorgern haben mich fasziniert. Die zweite Hälfte des Buchs fand ich stellenweise nicht mehr ganz so gelungen, vielleicht lag es auch an der düsteren, klaustrophobischen Stimmung, die sich durch den jähzornigen Ernt wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Es hat mich sehr frustriert, wie Cora sich von ihrem Mann alles bieten lässt und aus Angst vor ihm die von den Nachbarn angebotene Hilfe ablehnt. Es ist ein Teufelskreis aus Gewalt und Verleugnung, Hoffnung und Verzweiflung, dem sie schließlich im letzten Moment doch noch entkommen... "Liebe und Verderben" ist auf jeden Fall ein lesenswerter Roman. Wenn er nicht ganz so ausufernd wäre und teilweise nicht ganz so sehr einen Hang zum Kitschigen hätte, würde ich ihn mit 5 Sternen bewerten, so sind es gute 4 Sterne.
Kristin Hannah konnte wieder überzeugen
von SummseBee - 27.09.2018
Als Leni 1974 mit ihren Eltern Ernt und Cora Allbright nach Alaska zieht, weil ihr Vater dort ein Haus geerbt hat, hofft die Familie auf eine glücklichere Zukunft. Ernt kam traumatisiert aus dem Vietnam-Krieg zurück und leidet unter anderen unter Verfolgungswahn. Das bekommt auch seine Familie, vor allem seine Frau zu spüren. Misshandlungen ihr gegenüber liegen an der Tagesordnung. Und da nach dem schönen Sommer in Alaska unweigerlich der dunkle Winter kommt drohen Ernts Dämonen wieder auszubrechen... Ich habe schon viele Bücher von Kristin Hannah gelesen, die ich ausnahmslos alle sehr mochte. Und auch in ihrem neuen Buch konnte sie mich wieder mitreissen. Mit dieser Geschichte hat sie wieder einen ungewöhnlichen Schauplatz geschaffen und Figuren entwickelt mit denen man jede Seite mit bangen musste. Vor allem natürlich mit Leni, die mit der Zeit dahinter kommt, dass ihr Vater ihre Mutter misshandelt und unter deren Dämonen auch sie immer mehr zu leiden hat. Vor allem als sich eine zarte Liebe zu ihrem Freund Matthew anbahnt und deren Verbindung ihrem Vater ein Dorn im Auge ist. Ab da gewinnt die Geschichte noch mal an Fahrt und bekommt eine dramatische Wendung, so wie ich es von der Autorin gewöhnt bin. Auch bei dieser Geschichte blieb wieder am Ende kein Auge trocken und ich hab ein neues Buch in meinem Regal, deren Geschichte und Figuren ich noch sehr lange im Herzen tragen werde.
Ein Wechselbad der Gefühle aufs Feinste verwebt!
von nosysimi - 24.09.2018
Das Buch "Liebe und Verderben" von Kristin Hannah ist eins der besten Bücher, die ich in meinem bisherigen Leben gelesen habe - und das ist bei mir als Vielleserin durchaus eine Adelung! Ich kannte noch kein Buch der Autorin, werde aber die anderen Bücher auch von ihr lesen. Zur Handlung: Der Roman beginnt im Jahre 1974. Leni ist ein 13jähriger Teenager, deren Vater aus dem Vietnamkrieg heimkommt. Cora, ihre Mutter, ist unendlich in ihren Mann verliebt. Leider hat der Krieg eine posttraumatische Störung ausgelöst, die zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht behandelt wurde. Somit rastet er immer wieder aus und schlägt Cora. Auch behält er keine Arbeit, weshalb sie dauernd umziehen müssen. Da erbt Ernt - Lenis Vater - ein Haus in Alaska. Die Familie startet einen Neuanfang in Alaska, was anfangs ganz gut funktioniert. Aber gerade die Trostlosigkeit des Winters in Alaska löst eine Verstärkung des Traumas aus. Mit Hilfe der tollen Gemeinschaft in Alaska schaffen es Cora und Leni aber, ein ganz glückliches Leben dort zu führen und Ernt in den Griff zu bekommen. Aber natürlich ist nichts von Dauer¿. Leni freundet sich mit dem Nachbarsjungen Matthew an. Sie verlieben sich sogar. Durch einen Schicksalsschlag auf Matthews Seite werden die beiden aber einige Jahre getrennt. Als Matthew wieder zurückkommt, ist die Katastrophe mit Lenis Vater vorprogrammiert, dem der Junge ein Dorn im Auge ist¿. Der Schreibstil: Es ist sehr faszinierend, wie Kristin Hannah es schafft, einen zu fesseln. Man könnte fast meinen, der Roman hätte Thrillerqualitäten! Man bangt von Aktion zu Aktion, von Tag zu Tag. Man freut sich, dann heult man wieder mit Leni. Das Thema Misshandlung ist dabei ein starkes Thema. Es passiert so viel in kürzester Zeit, man kann wirklich nicht erahnen, was alles passiert. Trotz allem ist es nie so, dass es kitschig oder unglaubwürdig wird! Das ist eine große Kunst! Ich kann nur sagen: Wer dieses Buch nicht liest, ist selbst schuld! Eine absolute Kaufempfehlung!
Liebe in Alaska
von Sago - 23.09.2018
Auch mit ihrem neuen Roman konnte Kristin Hannah mich wieder vollends überzeugen. Durch das einzigartige, in Alaska angesiedelte Setting, das die Autorin in atmosphärischer Dichte transportiert, ist die Story außergewöhnlich. Man meint förmlich, die Kälte und die Entbehrungen am eigenen Leib zu spüren. Die junge Leni ist eine starke Protagonistin. Ihr Vater Ernt kehrt paranoid aus dem Vietnamkrieg zurück. Mit seiner Frau Cora hofft er, im Leben wieder Fuß zu fassen, als er von einem verstorbenen Kriegskameraden eine einsame Hütte in Alaska erbt. Die kleine Familie ist ohnehin auf sich gestellt, denn Lenis Mutter Cora, die aus besseren Verhältnissen stammt, hat Ernt gegen den Willen ihrer Eltern geheiratet. Wie hart die Lebensbedingungen in Alaska tatsächlich sind, darauf sind die drei jedoch nicht wirklich vorbereitet. Nur durch den starken Zusammenhalt aller Nachbarn ist ein Leben dort möglich. Die Autorin schafft hier auch überzeugende, interessante Nebenfiguren, wie Large Marge, die Cora und Leni manchesmal zur Seite steht. Denn die lange Winter und die Einsamkeit lassen Ernt immer mehr den Bezug zur Realität verlieren. Selbst Cora und Leni sind vor ihm nicht mehr sicher.... Gleichzeitig lernt Leni den Nachbarssohn Matthew kennen. Bald wird aus Freundschaft Liebe. Doch ausgerechnet Matthews Vater ist Ernt der größte Dorn im Aufge. Die Geschichte wird auch als Romeo und Julia in Alaska beworben. Die Liebesgeschichte nimmt aber erst im hinteren Teil des Buches größeren Raum ein und ist wirklich vielschichtig und dramatisch. Kristin Hannah schafft es wieder einmal, die Leser emotional zu packen, ohne ins Kitschige abzugleiten.
Alaska - eine Herausforderung
von gaby2707 - 19.09.2018
1974: Lenora "Leni" Allbright ist 13 Jahre alt, als ihre Eltern Ernt und Caroline beschließen: Wir ziehen nach Alaska. Ernt, der schwer traumatisiert aus dem Vietnam-Krieg heimgekommen ist, sieht hierin eine Chance auf ein neues, für ihn unbeschwertes Leben. Dazu kommt, dass ihm sein Kamerad und Freund sein Haus in Kaneq hinterlassen hat. Sie finden eine heruntergekommene Hütte ohne Strom und fließendes Wasser. Aber auch Nachbarn, die sofort bereit sind mit anzupacken und den Neuankömmlingen das Leben etwas zu erleichtern. Ernt, der gehofft hatte, hier seine Dämonen los zu werden, wird immer unberechenbarer und Coraline sieht irgendwann keinen Ausweg mehr... Für mich ist es das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Aber ich bin so begeistert von dem eingängigen Sprachstil und den bildreichen Erzählungen, dass bestimmt weitere folgen werden. Ich habe mich entführen lassen in die weite, einsame und wunderschöne Landschaft des flächenmäßig größten, nördlichsten und westlichsten Bundesstaates der Vereinigten Staaten von Amerika. Allein die Beschreibungen der unberührten Natur, der glasklaren Seen, des einfachen Lebens und der hilfsbereiten Menschen, die hier leben, haben für mich das Lesen zu einem Genuss gemacht. Ich erlebe die Sommer, in denen die Sonne kaum untergeht und die endlos langen Winter, in denen es kaum hell wird. Ernt, der mir anfangs in seiner Gefangenheit noch leid tut, entwickelt sich immer mehr zu einem Tyrann, der nicht aus seiner Haut kann, sich aber auch nicht helfen lassen will. Cora, von der ich immer wieder hoffte, dass sie sich in ihrer Abhängigkeit und Hörigkeit zu Ernt besinnt, dass sie auch eine Tochter hat, die sie braucht. Und Leni, die in ihrer neuen Schule einen Jungen kennen- und lieben lernt, die Strapazen des Lebens im hohen Norden versucht auszuhalten, dem Jähzorn ihres Vater zu entgehen und die die Liebe zu ihren Eltern trotzdem nie aufgibt. Die Drei sind mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gegangen - positiv und negativ. Ich habe einige Tränchen verdrückt beim Lesen. Kristin Hannah hat eine Art zu schreiben und zu beschreiben, so leicht, so eingängig und so plastisch, dass es mir sehr schwer gefallen ist, das Buch immer mal wieder aus der Hand zu legen. Sowohl Leni und ihre Eltern, Coras Eltern, als auch Large Marge, die Walkers, den Mann mit der Gans und die Familie Harlan - alle sind sehr menschlich und real beschrieben, dass ich sie beim Lesen regelrecht greifen konnte. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Sie hält sich dauerhaft im Hintergrund um dann von jetzt auf gleich bei einer der verschiedenen Wendungen wieder hervorzuspringen. Ein sehr einfühlsamer, sehr emotionalter und tiefgründiger Roman über Familie, Freundschaft, Liebe, Verlust, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft, der mich tief berührt hat. Mein bisheriges Jahres-Lesehighligh.
Die große Einsamkeit
von G. Schad (Hugendubel Landshut) - 18.09.2018
Hier wird eine packende Geschichte vom Überleben erzählt : In wuchtigen Bildern, beunruhigender Stimmung. Die kurzen Sommer, die mörderischen Winter, die große Einsamkeit. Das ist es, mit dem Alaska das Beste oder das Schlechteste in jedem Menschen hervorbringt. Für alle Liebhaber spannender Familiengeschichten genau das Richtige!
ein erschütterndes Familiendrama
von gagamaus - 17.09.2018
Lenis Vater ist nach der Heimkehr aus dem Krieg ein gebrochener Mann. Er versucht mit seiner Familie einen Neuanfang in Alaska. Aber das harte Land, der lange Winter und seine Kriegstraumata verurteilen den Plan von einer schönen Zukunft zum Scheitern. Man merkt auf jeder Seite, dass es sich um ein Buch handelt, welches Kristin Hannah persönlich sehr wichtig ist. Persönliche Erlebnisse oder Erlebnisse von Verwandten und Freunden wurden hier sicherlich mit eingebracht, reale Personen und reale Geschehnisse verarbeitet, auch wenn sie natürlich keine Biografie geschrieben hat. Toll finde ich auch, dass das raue und urbane Alaska mehr ist als eine reine Kulisse. Es spielt tatsächlich eine entscheidende Nebenrolle. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt und das Schicksal von Leni hat mich berührt, erschreckt und aufgewühlt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe um sie gebangt und als ihr Leben und das ihrer großen Liebe in Gefahr ist, habe ich um sie gefürchtet und inständig gehofft, dass die Autorin mir und allen anderen Lesern ein positives Ende gönnt. Mehr will ich aber nicht verraten, denn der Plot hat so viele überraschende Wendungen bis hin zum Ende, dass jeder es selber entdecken und genießen sollte.
Eine Erzählung, die mich tief berührte
von Amy-Maus87 - 17.09.2018
Seit einigen Jahren bin ich bereits Fan von Kristin Hannah und ihren Büchern. Nach "Der Nachtigall" und den Schwestern konnte ich mir auch ihr neustes Werk nicht entgehen lassen und war ganz gespannt auf den Inhalt. Kristin Hannah entführt uns dieses Mal in das raue Alaska im Jahr 1974. Nach bereits einigen Umzügen, soll nun dieses Land das neue zu Hause der Familie Allbright werden. Leonora auch oft mit ihren Spitznamen Lenie betitelt, hat es als 13 Jährige nicht einfach. Nicht nur, dass sie in einen Ort ziehen, der weitab der Zivilisation ist. Nein, auch ihr Vater ist nach Jahren verändert aus dem Vietnam Krieg zurückgekehrt. Dämonen suchen ihm heim und offenbaren eine agressive Seite an ihm. Es kommt immer öfters zu häuslicher Gewalt, die Lenie in allen Facetten mitbekommt. Ein Leben, so hoffen Mutter und Tochter, in Alaska soll endlich all die Probleme lösen und die Vergangenheit hinter ihnen lassen. Doch der Winter in Alaska ist voller Dunkelheit und die alten Dämomen kehren zurück, sogar noch stärker als jemals zuvor. Und so beginnt die Trägodie im Hause Allbrights, die kein Entrinnen kennt. Wie in all ihren vorherigen Büchern auch, ist der Schreibstil von Kristin Hannah wieder sehr fesseln und besonders auch sehr bildlich beschrieben, sodass ich mir diesen einsamen Ort, den sie nun ihr zu Hause nennen mussten, sehr gut vorstellen konnte. Die Art, wie die Autorin all die Vorkommnisse schildert und Lenie und ihre Mutter in ein einer schier auswegslosen Sitiation feststecken, haben mir manches Mal die Kehle zugeschnürt. Immer wieder gab es Hoffnung, dass die Mutter den Absprung zu diesem Mann doch noch schafft , aber das Band, was einst aus Liebe geknöpft worden war, hatte sich in eins starke Abhänigkeit verwandelt. Mutter und Tochters Verzweiflung ist in den einzelnen Sätzen deutlich zu spüren, und immer wenn ich nach einem neuen Eklat gehofft habe, dass nun alles ein Ende haben wird, drehte sich das Blatt geschwind. Das waren Momente in dem Buch, die mich dazu bewogen, das Buch kurzeitig zur Seite zu legen, weil es mich so tief berührt und erschüttet hat . Der Titel des Buches hätte also nicht besser gewählt werden können. Denn diese Geschichte zeigt ganz deutlich auf, wozu falsch verstandene Liebe gegenüber einem Menschen führen kann und in welches Verderben es eine Familie stürzen kann. Liebe und Verderben ist ein facettenreiches Buch, welches die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter widerspiegelt, das Thema der häuslichen Gewalt in seinen Ausprägungen aufzeigt und die unerschütterliche Liebe zweier junger Menschen. Es ist ein sehr emotionales Werk, welches mich tief berührt hat.
volle Punktzahl
von moehawk - 12.09.2018
Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von Kristin Hannah und wurde nicht enttäuscht. Schon optisch konnte mich das Buch überzeugen. Und die Geschichte war dann von Anfang bis Ende nicht vorhersehbar und sehr überraschend. Liebe und Verderben bestimmen gleichermaßen die Ehe von Lenis Eltern. Ihr Vater kehrt mit schweren Kriegstraumata aus dem Koreakrieg zurück und glaubt, wenn er mit seiner Familie in die kanadische Wildnis zöge, dann würden seine Lebensängste verschwinden. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die langen dunklen einsamen Winter verstärken seine Depressionen und seine Verfolgungsphantasien und er fängt an seine Ehefrau zu schlagen und Frau und Tochter zu überwachen und einzusperren. Leni wird über die Jahre zum Teenager und verliebt sich in Matthew. Diese jugendliche ungestüme Liebe bringt das wakelige Familienkonstrukt zum Einsturz und ein fürchterliches Unglück lässt sich kaum mehr vermeiden. Kristin Hannah schreibt sehr nah dran an ihrer jugendlichen Heldin und man leidet als Leser mit dem Mädchen mit. Die Liebe zu den Eltern aber auch die Furcht vor dem Jähzorn des Vaters sind greifbar und nachvollziehbar und es ist aufwühlend dieses Buch zu lesen und zu erfahren, wie die Spirale sich immer schneller in Richtung Verderben dreht und scheinbar durch nichts und niemanden aufzuhalten ist. Ein tolles Buch. Von mir volle Punktzahl und eine dicke Leseempfehlung.
Wieviel kann ein Mensch ertragen, der liebt?
von leseratte1310 - 07.09.2018
Ernt Allbright kommt aus dem Vietnamkrieg als gezeichneter Mann nach Hause. Als er wieder einmal seinen Job verliert, trifft er eine impulsive Entscheidung: Er wird mit seiner Familie nach Norden gehen, nach Alaska. Alles soll dort besser werden. Doch sie sind nicht auf das vorbereitet, was sie dort erwartet. Aber die Menschen, die dort leben, helfen ihnen, denn es gibt viel zu tun und der nächste Winter naht. Anfangs sind die Tage lang und Ernt ist beschäftigt, doch als sich der Winter nähert und die Dunkelheit über Alaska hereinbricht, verschlechtert sich Ernts Zustand. Die Bedrohung kommt nicht aus der wilden Natur, sondern sie ist ganz nah, in ihrer kleinen Hütte. Cora liebt ihren Mann und will die Dämonen nicht sehen, die ihrem Mann zu schaffen machen. Zum Glück hat Leni in Matthew einen Freund gefunden, mit dem sie reden und unbeschwerte Zeit verbringen kann. Ich liebe die Bücher von Kristin Hannah. Ihr Schreibstil ist einfach packend. Die Landschaft um Kaneq ist grandios beschrieben. Die Allbrights landen in einem Paradies mit "kleinen" Fehlern. In ihrer Hütte gibt es kein fließendes Wasser, keinen Strom, dafür irgendwo draußen ein Plumsklo. Auch sollte man immer bewaffnet sein, falls einem tierischer Besuch begegnet. Ernt hat Furchtbares im Krieg erlebt. Aber zu jener Zeit hat man die heimkehrenden Soldaten alleine gelassen mit ihren Problemen. Eine posttraumatische Belastungsstörung war kein Thema und wurde daher nicht behandelt. Doch Ernts Kontrollverluste werden schlimmer und er fühlt sich verfolgt und bedroht. Cora liebt Ernt und sie würde alles für ihn tun. Dabei versucht sie Leni immer zu schützen. Aber auf engstem Raum kann man nichts verheimlichen und man kann sich nicht aus dem Weg gehen. Ich habe aber oft nicht verstanden, warum sie sich nicht helfen lassen wollte. Leni ist dreizehn Jahre alt, als ihr Vater über den Kopf der Familie hinweg eine Entscheidung trifft. Immer wieder sind sie umgezogen und immer wieder musste Leni in eine neue Schule, wo sie ein Außenseiter blieb. Dann also wieder ein Umzug, dieses Mal nach Alaska. Leni hat mir leidgetan. Sie ist zwar ein starkes Mädchen, muss aber so viel aushalten. Stimmungen werden von ihr erkannt und sie versucht unsichtbar zu sein. Als aus ihrer Freundschaft zu Matthew Liebe wird, wird es noch schwieriger. Aber auch Matthew muss einiges einstecken, mit dem er nicht so leicht fertig wird. Der Zusammenhalt der Menschen hat mir sehr gut gefallen. Jeder hat seine eigene Geschichte, die ihn in die Einsamkeit Alaskas verschlagen hat, aber sie wissen auch, dass sie nur überleben können, wenn sie füreinander da sind. Dieser Gemeinschaft tut es nicht gut, wenn da jemand ist, der das nicht zu schätzen weiß und versucht zu spalten. Der Autorin gelingt es wundervoll, alle Charaktere mit ihren Eigenheiten zu schildern. Ganz besonders gefallen haben mir die resolute Large Marge, die hilfsbereite Thelma und der sympathische Tom Walker. Manches Mal musste ich das Lesen unterbrechen, weil mir die Geschichte an die Nieren ging. Es ist eine tiefgründige und sehr emotionale Geschichte, die mich total gefesselt hat. Ich bin von dem Buch begeistert und kann es nur empfehlen.
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