Alles außer fern

Wie ich mich (fast unfallfrei) integriert habe - und die anderen auch.
Buch (gebunden)
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RAUS AUS DER PULSIERENDEN METROPOLE MOSKAU, HINEIN IN DIE BESCHAULICHE TIROLER PROVINZ
Diesen Schritt wagte die russische Germanistin Ksenia Konrad. Wie es ist, sich AN EINEM FREMDEN ORT ZURECHTZUFINDEN, exotisch anmutende Gepflogenheiten richtig deut … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Alles außer fern
Autor/en: Ksenia Konrad

ISBN: 3709934826
EAN: 9783709934821
Wie ich mich (fast unfallfrei) integriert habe - und die anderen auch.
Haymon Verlag

1. September 2019 - gebunden - 204 Seiten

Beschreibung

RAUS AUS DER PULSIERENDEN METROPOLE MOSKAU, HINEIN IN DIE BESCHAULICHE TIROLER PROVINZ
Diesen Schritt wagte die russische Germanistin Ksenia Konrad. Wie es ist, sich AN EINEM FREMDEN ORT ZURECHTZUFINDEN, exotisch anmutende Gepflogenheiten richtig deuten zu lernen und den anfangs unverständlichen Dialekt zu enträtseln - davon kann Ksenia Konrad ein Lied mit vielen Höhen und Tiefen singen. Hinter jeder Ecke lauert eine neue AUSNAHME VON DER REGEL. Und heißt es jetzt eigentlich PLUSQUAMPERFEKT oder MINUSQUAMPERFEKT? Alles halb so schlimm, beweist Ksenia Konrad: Heute arbeitet sie selbst als DEUTSCHTRAINERIN FÜR MIGRANTINNEN und hilft anderen dabei, SPRACHE ALS SCHLÜSSEL FÜR DIE TÜR ZUR NEUEN HEIMAT zu entdecken.

EIN BUCH ÜBER DAS ANKOMMEN: MIT EINER NEUEN SPRACHE IN EIN NEUES LEBEN FINDEN
Unkonventionell und ermutigend: Ksenia Konrad ist EINE TATKRÄFTIGE FRAU, DIE ETWAS ZU ERZÄHLEN HAT - schließlich kennt sie die Gefühlsskala beim Transfer in eine neue Kultur selbst nur zu gut. Mit viel HERZ UND HUMOR entlockt sie selbst aussichtslos scheinenden Situationen EINE PORTION HEITERE UND MOTIVIERENDE LEBENSPHILOSOPHIE. In ihrem INSPIRIERENDEN BUCH berichtet sie schwungvoll und erhellend von ihrer eigenen Lebensgeschichte und von ihrer Arbeit mit MigrantInnen.

Portrait

KSENIA KONRAD wurde 1981 in Ryazan/Russland geboren, studierte Germanistik und Philologie und lebte lange Zeit in Moskau. Vor 11 Jahren zog sie nach Tirol und musste lernen, sich in einer völlig fremden Umgebung zurechtzufinden. Den Kopf in den Sand zu stecken, kam nicht in Frage, Willensstärke und Humor hingegen ließen Ksenia Konrad in der neuen Heimat Fuß fassen. Mittlerweile ist sie es, die schwungvoll und engagiert MigrantInnen und Menschen auf dem zweiten Bildungsweg hin zum (fast) perfekten Deutsch begleitet.

Pressestimmen

"ein lesenswertes, anekdotisches Werk" Helmut Mittermayr, Tiroler Tageszeitung
Bewertungen unserer Kunden
Tolle Entwicklung
von Ig - 07.10.2019
Das Cover und der Titel hatten mich sofort bei der Probe angesprochen ,.. ich wollte wissen was es für einen Inhalt hat , als ich es sah ,. Der Inhalt klang vielversprechend und ich wollte die Geschichte miterleben ,.. Meine Schulfreundin , stammt auch aus Russland und musste im zarten Alter von 8 alles erleben ,.. der Umzug , das neue / fremde und die Sprache erlernen ,.. sich zurechtzufinden und klar zu kommen ,..... Deshalb wollt ich das Buch auch lesen und fand es wirklich sehr interessant und war positiv überrascht , wie gut es geschrieben ist und wie man sich einfinden kann in das erlebte und was man alles auf den Weg zur Sprache und in ein neues Leben machen kann bzw. Muss ,.. Klare Kaufentscheidung für alle , die solche Bücher und das Genre mögen ,.. klasse geschrieben , tolle Story und sehr gut umgesetzt ,...
Außergewöhnliche Umsetzung eines aktuellen Themas
von Saskia - 04.10.2019
Mich persönlich hat Alles außer fern schon in der kurzen Leseprobe sehr angesprochen. Die junge Frau Ksensia Konrad gibt als für MigrantInnen sehr einfühlsamen und kreativen Deutschunterricht. Denn da sie selbst einmal in der Rolle der Deutschlernenden war, kennt sie die Tücken der Sprache nur zu gut. Doch sie weiß auch genau, wie sie das Maximum aus dem Sprachpotential jedes einzelnen ihrer Schüler herausholen kann. Somit besteht dieses autobiographisch angehauchte Buch aus zahlreichen Kurzepisoden aus Ksenias Unterricht, die uns auf humorvolle Art und Weise aufzeigen, was genau unsere Sprache für andere Menschen so äußert kompliziert und schwer begreiflich macht. Insgesamt möchte ich nochmal hervorheben, dass Alles außer fern eine ganz andere, aber trotzdem sehr interessante Seite von Migration beleuchtet, als ich es in anderen Büchern über diese Thematik gelesen habe. Ein Buch, welches informativ und unterhaltsam ist, und ich daher sehr gerne an Leser jedes Alters weiterempfehle!
tolles Buch
von Anonym - 08.09.2019
Bei mir hat es schon etwas gedauert, bis ich in das Buch hineingefunden habe. Anfangs fand ich es zwar schleppen, wusste aber auch durch die Leseprobe, dass das Buch spannender wird. Ich hab mich bei einigen Grammatiklektionen selbst als Muttersprachler fragen müssen, ob ich dies selbst gewusst hätte. Der Schreibstil der Autorin war ziemlich gut, ich konnte alles gut nachvollziehen und habe mich gefühlt, als wäre ich direkt dabei. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam zu lesen und es war mal ein guter Einblick in die deutsche Sprache. Was nicht-muttersprachler für Probleme mit der deutschen Sprache haben, war sehr interessant, da ich mir wieder vor Augen führen konnte, wie schwer die deutsche Sprache doch ist.
Deutsch ist ganz schön schwierig...
von Ilmo - 07.09.2019
.....das wird einem hier so richtig bewusst, wenn man die grammatischen, natürlich in Fachsprache verfassten, Erklärungen liest. Und wollen wir mal ehrlich sein, ich, und sicher viele andere auch, haben sich als Muttersprachler (Gott sei Dank!!!) niemals damit auseinander setzen müssen. Nette Begebenheiten und Begegnungen stellt Konrad in ihrem Büchlein dar, bei dem mich zuerst der zweideutige Titel Alles Ausser Fern gereizt hat, da ich die Gegend in Tirol ganz gut kenne. Sie beschreibt die unterschiedlichen Menschen, die sie in ihren Deutschkursen kennen lernt, recht amüsant und kurzweilig. Der Schluss, bei dem es mehr um ihre eigenen Erlebnisse und Herkunft geht, war mir zu langatmig, daher nur 4 von 5 Sternen.
Überraschend
von bookylike - 03.09.2019
Ich muss sagen, mich hat dieses Buch unheimlich überrascht. Oberflächlich geht es darum, die Deutsche Sprache zu vermitteln. Für Muttersprachler sind immer wieder Absätze zur Aufklärung der Deutschen Grammatik eingeschoben, die für mich auch hätten auf eine völlig andere Sprache sein können. Wir machen es einfach richtig. Aber die Menschen, die zu uns aus diversen Gründen einreisen, die müssen richtig ackern. Dieses Buch vermittelt, wie schwierig die deutsche Sprache zu lernen ist. Es gibt Regeln, aber es gibt auch überall ausnahmen, und extra Regeln und und und. Abgesehen davon ist es unheimlich rührend, wie sehr sich die Autorin Ksenia Konrad - die selbst keine Muttersprachlerin ist - darum bemüht, die Sprache korrekt an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Sie läßt sich allerhand einfallen, um ihre Schüler zu motivieren und nicht nur einmal beginnt in ihrer Gruppe eine heisse Diskussion in der unbeabsichtigt die neue Grammatik geübt wird. Aber nicht nur das. Auch bemüht sich die Autorin ihre Schüler bei der Integration beizustehen, und erklärt Mißverständnisse auf. Dieses Buch hat mich wie kein anderes zum Lachen gebracht (Stichwort Namen) aber auch sehr zum Nachdenken angeregt. Man bekommt viel mehr Mitgefühl für Menschen, die hier gewollt oder ungewollt Fuss fassen wollen und ich empfehle dieses Buch allen, die der Einwanderung von fremden kritisch gegenüberstehen. Obwohl ich das nicht tue, hat es doch meinen Horizont erweitert. Außerdem ist dieses Buch auch noch ein kleiner Lebensratgeber. Immer wieder kommen Tipps, um nicht aufzugeben, immer seinen eigenen Weg zu gehen usw. Dieses kleine Buch steckt wirklich voller Überraschungen. Der letzte Teil des Buches wird darauf verwendet, von wem sie die Hingabe zum lernen bekommen bzw. übernommen hat. Dieser Teil war zwar interessant, aber ich habe ihn nicht zwingend für notwendig erachtet. Ich denke aber, dass die Autorin sich so bei den Menschen bedanken will, die sie auf den richtigen Weg gebracht haben. Vielen Dank für diese Buch. Es war wirklich von allem etwas dabei und hat mir eine ganz neue Perspektive gezeigt.
Wie eine Integration funktioniert
von Anonym - 02.09.2019
Als erstes ist mir das wunderbar bunte Cover ins Auge gesprungen, die vielfältigen Gesichter passen sehr gut zum Thema Integration. Die Autorin Ksenia Konrad ist selbst vor Jahren aus Russland ins Tiroler Außerfern gezogen und hat sich in ihre neue Heimat integriert. In diesem Buch berichtet sie nun von ihrer Arbeit als Deutschtrainerin. Ksenia Konrad hilft Menschen unterschiedlichster Couleur nun bei deren Integration. Die Leseprobe hat mich hat mir gefallen und neugierig gemacht. Leider habe ich dann doch ziemlich schnell gemerkt, dass dieses Buch nicht für mich geschrieben wurde. Der einzige rote Faden, der sich durch diese Buch zog waren die ständigen Grammatik-Erklärungen. Dies fand ich überflüssig und langatmig. Leider hatte ich auch die Vermutung, hier eventuell ein bisschen humorvolles lesen zu können - ebenfalls Fehlanzeige. Diese Buch kann ich nicht weiterempfehlen.
Deutsche Sprache, schwere Sprache!
von Tintenherz - 01.09.2019
Das Cover ist eher abstrakt, aber passend für die Handlung gestaltet. Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Die Russin Ksenia Konrad, in Österreich lebend, bringt als Trainerin Migranten die Deutsche Sprache und Kultur näher, damit sie sich selbst schätzen lernen, sich neu orientieren und unabhängig werden. Dabei lernt die Autorin auch viel über die Kultur der einzelnen Kursteilnehmer aus aller Herren Länder. Sie fungiert als Vorbild für die Ankommenden. In einzelnen Geschichten erfährt man wie der Kurs von statten geht. Mittendrin sind Infos für die Muttersprachler eingefügt. Die Texte sollte man allerdings sehr genau lesen, denn man lernt noch so einiges über die Grammatik dazu. Das Buch beinhaltet viele blumige passende Vergleiche in Verbindung mit der Fremdsprache z. B. Satzaufbau: wie eine alte Straße bei schlechter Witterung ohne Straßenschilder. Ob es um die Uhrzeit, Hobbies oder Tätigkeiten der einzelnen Zuhörer geht, alles wird von der Trainerin spielerische, humorvoll und motivierend an die Migranten weitergegeben. Und das alles ohne Streß. Fazit: Ein gelungendes lehrreiches Werk! Sehr empfehlenswert!
Eine Russin als Deutschtrainerin in den Bergen.
von Inge Weis - 29.08.2019
Ein tolles Buch über das Ankommen. Mitreißend und erhellend erzählt Ksenia Konrad in diesem Buch Geschichten vom Ankommen, ihre berührende eigene, die berührenden der anderen, und die erheiternden gemeinsamen. Und nicht zuletzt die Geschichte der Sprache, die ein Schlüssel nicht nur zur neuen Heimat, sondern auch zu einem ganz neuen Leben sein kann. Raus aus der pulsierenden Metropole Moskau, hinein in die beschauliche Tiroler Provinz. Vor Jahren wagte eine junge Frau, die russische Germanistin Ksenia Konrad, diesen großen Schritt und verließ ihre Heimat Russland, um in Österreich zu leben. Wie es ist, sich an einem fremden Ort zurechtzufinden, exotisch anmutende Gepflogenheiten richtig deuten zu lernen und den anfangs unverständlichen Dialekt zu enträtseln - davon kann Ksenia Konrad ein Lied mit vielen Höhen und Tiefen singen. Hinter jeder Ecke lauert eine neue Ausnahme von der Regel. Alles halb so schlimm, beweist Ksenia Konrad: Heute arbeitet sie als Deutschtrainerin für Migranten, und hilft anderen dabei, Sprache als Schlüssel für die Tür zur neuen Heimat zu entdecken und sich in einer völlig neuen Umgebung mit zahlreichen ungeschriebenen Regeln zurechtfinden zu müssen. Mit Herz und Humor hilft sie ihnen durch den Sprachdschungel, durchlebt mit ihnen Wechselbäder aus Motivation und Ernüchterung, Selbstzweifel und Erfolgsgefühlen und entlockt selbst aussichtslos scheinenden Situationen eine Portion heitere und motivierende Lebensphilosophie. In ihrem inspirierenden Buch berichtet sie schwungvoll und erhellend von ihrer eigenen Lebensgeschichte und von ihrer Arbeit mit Migrantinnen. Man findet auch viele persönliche Anekdoten, diese runden dieses Lehrbuch ab. Sie philosophiert über die deutsche Sprache und bietet auch gleich handfeste Verbesserungen, damit Deutsch einfacher und logischer wird - einfach wunderbar! Ein unwahrscheinlich komischer und sehr versierter Blick auf die Feinheiten beim Erlernen deutscher Sprache, gespickt mit ein paar sehr klugen und äußerst sinnvollen Erneuerungsvorschlägen! Die deutsche Sprache - Sprache der Dichter und Denker - ist mitunter ganz schön verwirrend. Dies nimmt Ksenia Konrad liebevoll aufs Korn und macht zahlreiche Änderungsvorschläge! Einfach mal den Blickwinkel verändern: So schwer, aber auch speziell, ist unsere Sprache und ihre Eigenheiten. Geschrieben, mit Humor, von jemanden, der sie, oft mühsam, lernte. Sogar oder vielleicht gerade für so manchen deutschen Muttersprachler bestens geeignet! Provokant, erhellend und unterhaltsam gelingt Ksenia Konrad dabei auch ein satirischer Blick auf die deutsche Gesellschaft.
Anekdoten einer Sprachtrainerin
von Insta.amreading - 27.08.2019
"Alles Ausser Fern", ein Buch über Integration, neue Perspektiven bzw. Einstellungen startet mit einer Überraschung: Bügeln? Das hatte ich nicht erwartet, aber als bekennender Bügel-Fan fühle ich mich gleich mal bestätigt. Bügeln = Denkpause und gut für die Seele. Im Folgenden erfahren wir, in angenehm kurzen Abschnitten, mehr von der Autorin, von Erinnerungen an ihre Oma über ihre Vorliebe von Sprachtraining, anstatt Sprachunterricht zu sprechen, bis hin zu den Hobbies der Teilnehmer ihres Kurses; neben den Höhen & Tiefen der Sprachvermittlung gibt es, wie von einer Sprachtrainerin nicht anders zu erwarten, sehr viel darüber zu erfahren, wie kompliziert Deutsch als Fremdsprache ist. Wenn man sich mal vorstellt, wir als Muttersprachler müssten die ganzen Regeln neu lernen... oh je, wahrscheinlich würde so mancher verzweifeln. Ich jedenfalls fühlte mich bei den "Info für die Muttersprachler" an den Deutsch LK oder Linguistikseminare erinnert. Ich gebe "Alles ausser fern" 4 von 5. Einen kleinen Punkt ziehe ich ab, weil die ganzen linguistischen Hinweise den Lesefluss z.T. stören, manches an ein Didaktik-Seminar erinnert, und dann wird die Autorin von der Trainerin leider fast zur (Ober-)Lehrerin. Das hindert mich aber nicht daran, das Buch weiterzuempfehlen, weil es mir größenteils wirklich sehr gut gefallen hat: - die deutlich zu spürende Liebe zur deutschen Sprache, - die oft lustigen, aber immer interessanten Anekdoten der Kursteilnehmer und -trainerin, z.B. brachte mich die (fehlende) Logik beim Wort "Mitesser" zum Schmunzeln und das Verzweifeln an so einigen Lehrbüchern löste bei mir ein heftiges Kopfnicken aus, - der Perspektivenwechsel, der mir so einige Denkanstösse gegeben hat, - und das bunte Cover, was die positive Haltung der Autorin so gut wiederspiegelt.
Sprache ist mehr als nur Kommunikation
von Tara - 26.08.2019
"Alles außer fern" ist ein eindrucksvolles Buch der russischen Autorin und Deutschtrainerin Ksenia Konrad, das ich interessant fand und das mich so einige Male zum Schmunzeln gebracht hat. Nachdem die Autorin von Russland nach Tirol gezogen ist, stellt sie fest, dass sie zwar die Sprache beherrscht, aber dennoch vor so einigen kleinen und großen Unwägbarkeiten steht. In diesem Buch erfährt man eine Menge aus dem Leben der Autorin und über ihre Arbeit als Sprachtrainerin. Ihre Anekdoten sind interessant und oft auch sehr amüsant. Man macht sich kaum eine Vorstellung davon wie schwierig es ist die Deutsche Sprache zu erlernen und wie absurd die Regeln und die vielen Ausnahmen jemanden der das lernen muss, erscheinen mögen. "Deutsch kommt mir sehr oft wie ein Puzzle oder wie Lego vor, die Wörter sind wie Bauklötze: Etwas wird zusammengelegt, zusammengeführt, zerlegt, aufeinandergestapelt, aufgebaut, umgebaut. Im ungünstigsten Fall ist das wie eine große Baustelle, die noch dazu in einem denkbar schlechten Moment in vollem Gange ist, wie zum Beispiel mitten in der Touristensaison bei uns im Bezirk, wenn man eifrig und voller Engagement mit der Renovierung beginnt. Und zwar so, dass die verwirrten Touristen in Panik nach der Umfahrung suchen müssen, weil das Umleitungsschild leicht schief hängt und der Pfeil in den Asphalt zeigt oder genau in die Straßenrichtung mit dem Fahrverbot." Dieser und viele andere Sätze haben mich schmunzeln und staunen lassen. Mir hat das Buch einen völlig neuen Blick auf die Probleme der Migranten und unsere Sprache gezeigt. Man spürt, dass Ksenia Konrad ihre Arbeit liebt und ihre Erzählungen sind so lebendig und ungewöhnlich, dass dieses Buch einfach ein tolles Leseerlebnis ist.
Alles außer fern
von Gelinde - 25.08.2019
Alles außer fern, von Ksenia Konrad Cover: Bunt und Multikulti, wie auch die Personen über die im Buch berichtet wird. Inhalt: Ksenia Konrad, wagt als junge Frau den Schritt von Russland nach Österreich. Heute arbeitet sie als Deutschtrainerin für Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden wollen. Mit viel Engagement hilft sie ihnen durch den Sprachdschungel, durchlebt mit ihnen Wechselbäder aus Motivation und Ernüchterung. Meine Meinung: Die Autorin berichtet sehr menschlich von ihrer überaus motivierten und individuellen Arbeit, um Menschen mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache näher zu bringen. Dabei wird mir als Muttersprachler mehr als einmal bewusst wie schwer doch unsere deutsche Sprache ist, denn: nichts ist sicher, außer: Keine Regel ohne Ausnahme. Bei den grammatikalischen Erklärungen für Muttersprachler, habe selbst ich meist nur "chinesisch" verstanden. Dies erhöht wieder mal meinen Respekt vor Menschen die innerhalb kurzer Zeit sich unsere Sprache aneignen. Aber wie gesagt, man merkt, dass die Autorin mit viel Herzblut dabei ist, sie vermittelt nicht nur die Sprache, sondern betreibt auch aktive Integration. Es wird nicht nur strikt nach Lehrplan vorgegangen, es wird auch schon mal gewandert, der Traumpartner besprochen oder der innere Schweinhund heraufbeschworen und überwunden. Höhepunkt ist dann der Besuch einer Zeitungsredaktion. Ok, die vielen grammatikalischen Beispiele und Erklärungen waren mir zu viel und zu lange, dadurch wurde es mir teilweise etwas langatmig und zäh. Hier hätte ich mir mehr von den humorvollen Episoden rund um die Menschen und ihrer Gegebenheiten gewünscht. Autorin: Ksenia Konrad wurde 1981 in Ryazan/Russland geboren, studierte Germanistik und Philologie und lebte lange Zeit in Moskau. Vor 11 Jahren zog sie nach Tirol und musste lernen, sich in einer völlig fremden Umgebung zurechtzufinden. Den Kopf in den Sand zu stecken, kam nicht in Frage, Willensstärke und Humor hingegen ließen Ksenia Konrad in der neuen Heimat Fuß fassen. Mein Fazit: Ein Buch das zeigt: Sprache ist ein wichtiger Beitrag zur Integration und öffnet Türen und Herzen. Von mir 3,5 Sterne die ich gerne auf 4 Sterne aufrunde.
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