Kunstgeschichte als Brotbelag

100 farbige Abbildungen.
Buch (gebunden)
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Kunstgeschichte als Brotbelag als Buch

Produktdetails

Titel: Kunstgeschichte als Brotbelag

ISBN: 3832199632
EAN: 9783832199630
100 farbige Abbildungen.
Herausgegeben von Marie Sophie Hingst
DuMont Buchverlag GmbH

18. März 2019 - gebunden - 105 Seiten

Beschreibung

Nie zuvor haben sich so viele Menschen so viel Mühe dabei gegeben, ihre Brote zu belegen: Mit gefülltem Kühlschrank, virtuosem Messerstrich und einer großen Prise Humor wagten sich zahlreiche Brot-Künstler am Frühstückstisch oder beim Abendbrot an allseits bekannte Meisterwerke von Leonardo da Vinci, Frida Kahlo oder Joseph Beuys. Mal erstaunlich nah am Original wie Vermeers "Mädchen mit dem Perlenohrring" aus Fleischwurst und Birne auf Vollkornbrot, mal mit etwas mehr künstlerischer Freiheit wie der in Papier gehüllte Brotlaib in Anlehnung an die Verpackungskünstler Christo und Jeanne-Claude.

Das Spektrum an unterschiedlichen Materialien und Techniken der kreativen Marmeladenbrote, Käsestullen und Wurstschnitten ist ebenso facettenreich wie die Kunstwerke selbst. Es reicht von pastosem Frischkäseauftrag über akkurate Avocadoanordnung bis hin zu filigraner Gurkenschnitzerei. So gerne hat man Kunstgeschichte selten verschlungen.

- Leichte Kost: Der Brotkunst-Band zum Twitter-Trend #KunstGeschichteAlsBrotbelag

- "Es gibt lustigere Themen als Kunstgeschichte. Und es gibt Witzigeres als Brotbeläge. Aber es gibt wenig, das so lustig ist, wie die Kombination aus beidem." JETZT

- "Ein Toast auf die Kunst" SPIEGEL ONLINE

Portrait

Marie Sophie Hingst (Hg.) studierte Geschichte und Ostasienwissenschaften in Berlin, Lyon und Los Angeles. Sie wurde am Trinity College Dublin promoviert und arbeitet seit August 2018 für Intel Ireland. Am 18. Juli rief Hingst den Hashtag #KunstGeschichteAlsBrotbelag ins Leben, der innerhalb weniger Tage auf Platz 1 der deutschen Twitter-Trends landete.

Pressestimmen

"Unter #KunstgeschichteAlsBrotbelag ersetzt das Messer den Pinsel. Daraus wird tatsächlich große Kunst."
Titus Arnu, SZ Magazin

"Brotlose Kunst? Denkste!"
STERN ONLINE

"Ziemlicher Quatsch, okay, aber eben auch: kreativ, charmant und überhaupt nicht brotlos."
Matthias Schmidt, STERN

"Eine Scheibe Brot kann ebenso gut den Geist satt machen wie den Bauch - sie kann sogar ein köstliches Kunstprojekt sein."
Titus Arnu, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Marie Sophie Hingst legt Tomaten und Käse auf eine Scheibe Brot - und startet einen wunderbar kunstvollen Trend."
TAZ

"Von wegen brotlos! Deutschlandweit imitieren Menschen berühmte Werke der Kunstgeschichte als Käsestulle oder Marmeladentoast."
SPIEGEL ONLINE

"Spielerischer kann vielleicht Zugang zu Kunst gar nicht sein"
DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

"Eine ihrer Ideen hinter [der Brotkunst]: Das Internet aktiv mitgestalten"
Julia Kilian, DPA

"Der Ideenreichtum und die Hingabe, mit der die Nutzerinnen und Nutzer zu Werke gehen, machen das Blättern nicht nur sehr erheiternd, sondern stehen dem Vorurteil vom passiven Internet-Konsumenten tatsächlich entgegen"
Eva Gaeding, MDR KULTUR

"Wer Kunstwerke bisher als etwas Heiliges betrachtet hat, auf das man höchstens mit einem ehrfürchtig-wissenden Nicken reagieren darf, muss nun stark sein."
Kathrin Klette, NZZ

"Die Kombination [aus Kunst und Brot] macht dieses Buch [...] zu einem tollen Geschenk. Für Kunstliebhaber, für Genussmenschen, um Kinder an Kunst heran zu führen, für Leute, die Lust auf Neues und Verrücktes haben und um selber immer wieder zu blättern und Spaß daran zu haben."
Christa Peters, RECKLINGHÄUSER ZEITUNG, DATTELNER MORGENPOST, HERTENER ALLGEMEINE, MARLER ZEITUNG, STIMBERG ZEITUNG, WALTROPER ZEITUNG

"Die Idee: Jux und Tollerei. Eine Sommerlaune. Aber herrlich."
Markus Clauer, DIE RHEINPFALZ

"Von wegen brotlose Kunst: Hie wird gezeigt, wie wahre Esskunst geht. Wenn das nicht nahrhaft ist."
DAS MAGAZIN

"Hingsts Buch ist nicht nur eine sehr unterhaltsame Reise durch die Kunstgeschichte, es ist, ganz nebenbei, auch eine Liebeserklärung an das Brot."
Katharina Frohne, WESER KURIER

"Wohl noch nie haben sich so viele Menschen so viel Mühe gegeben, ihre Brote zu belegen."
Kai Röger, ST. GALLER TAGBLATT und LUZERNER ZEITUNG

"Seit auf Twitter der Hashtag 'Kunstgeschichte als Brotbelag' viral gegangen ist, wird hierzulande kunstvoll gefrühstückt. Tausende zaubern mit virtuosem Messerstrich Werke großer Künstler auf ihr Toast."
Philipp Balkenhol, DB MOBIL

"Es macht Spaß, in dem Buch zu blättern, die Übersetzung der Meisterwerke in den kulinarischen Alltag ist charmant unangestrengt"
Kai Röger, DER TAGESSPIEGEL

"Wie man diese Stullen-Kunst nun bewertet, liegt wohl an dem Grad an Humor, den man verträgt - zum Anbeißen und alles andere als brotlos ist diese kulinarische Kunst aber zweifelsohne!"
Julia Zalewski, MONOPOL
Bewertungen unserer Kunden
Vom Hashtag zum Buch
von Claudia S. / Kreis HD - 02.08.2019
Dieses Büchlein lässt mich zwiegespalten zurück. Das hat weniger mit der tragischen Geschichte der Herausgeberin zu tun, als mit dem Werk selbst. Die Idee ist nicht schlechter, als die inzwischen täglich neu aus dem Boden sprießenden Challenges. Aber so manches Ergebnis treibt doch seltsame Blüten. Finde ich es witzig, oder finde ich es schlimm, dass mit Lebensmitteln "gespielt" wird? Ehrlich gesagt, kann ich mich noch nicht mal hier entscheiden. Manche der Brote sind sehr schön gelungen und man möchte hineinbeißen. Andere sind tatsächlich in mehrerlei Hinsicht ungenießbar. Denke ich an die wunderbaren Obst- und Gemüseschnitzereien auf so manchem Buffet, dann sage ich mir, auch "Bilder" kann man essen und sind keine "Sünde". Insofern wäre ich vielleicht positiver gestimmt, wenn alle Brote wirklich essbar wären. So im Stile der wunderbaren Schnittchen, die manche Frauen und Männer für die Kids oder auch für Partys zaubern können. Nur eben noch eine Stufe kunstvoller. Die Ideen hinter den Bildern finde ich allerdings wirklich gut. Da haben sich (die meisten) Leute echt Gedanken gemacht. Aber eine Scheibe Brot mit Nägeln darin finde ich dann doch komplett und im wahrsten Sinne des Wortes geschmacklos. Mich stört auch, dass die "Künstler" der Brote erst im Anhang aufgelistet werden. Besser hätte ich gefunden, das stünde gleich neben dem Bild. Vielleicht sogar mit ein wenig mehr Info. Was nun also? Nett war das Büchlein, das einen Querschnitt aus den Bildern besteht, die durch die Instagram-Idee entstanden sind. Aber ob ich es mir noch mal ansehen werde? Vermutlich eher nicht. Deshalb gebe ich drei Sterne.
Essbare Kunst
von mars - 30.07.2019
Dieses kleine Büchlein hatte schon über die Sozialen Medien meine Aufmerksamkeit wecken können. Das Buch startet mit einer kurzen Einleitung zur Entstehung des Buches und zum Brot. Die essbare Kunst wird hier auf den Seiten jeweils dem Original gegenübergestellt. Links immer das Original, rechts die essbare Version. Die ausgewählten Kunstwerken stammen aus ganz unterschiedlichen Epochen, so gibt es gleich zu Beginn eine Neuinterpretationen der Höhlenmalereien aus Lascaux (vermutlich 17.000 v. Chr. entstanden), dann geht es weiter durch die Jahrhunderte bis zu moderner Kunst. Das Kunstwerk wird mit - wenn vorhanden - Autor, Titel, Entstehungsjahr und Material, also zum Beispiel Felsmalerei oder Leinwand benannt. Bei der essbaren Kunst werden die Zutaten genannt. Schade nur, dass es keine weitergehenden Informationen zu den Kunstwerken gibt. Dennoch ein interessantes, kleines Büchlein.
Wie man Frieda Kahlo mit Avocado, Traube und Zuckerstreuseln auch darstellen kan
von Eva Fl. - 27.06.2019
Berühmte Bilder bzw. Gemälde, die jeder kennt, kann man nicht neu in Szene setzen, anders darstellen? In diesem Buch zeigt Marie Sophie Hingst als Herausgeberin die verschiedensten Werke, die unter [*]KunstGeschichteAlsBrotbelag im Internet auftauchten. Berühmte Bilder finde ich seit meiner Kindheit spannend anzusehen. Vor allem hat es mir wohl eine Ausstellung mit Werken von Dalí angetan, seine skurrilen Werke finde ich heute auch immer noch genial. Entsprechend gelungen und lustig finde ich die Idee, dass man Kunstgeschichte mal als Brotbelag darstellt. Das Buch kommt in einem handlichen Format, etwas kleiner als DIN A 5-Format daher. Durchaus eine praktische Größe und auch wirklich wertig und schön gemacht. Spannenderweise ist das Thema Brot bei Künstlern gar nicht so weit hergeholt - war es doch früher so, dass mithilfe der Weißbrotkrume beispielsweise die Skizzen korrigiert wurden. Außerdem denkt man dabei doch oft an den Begriff der "brotlosen Kunst". Man findet auf der einen Seite eine Abbildung des Gemäldes im Original, links seitlich am Rand steht die Angabe des Künstlers, Name des Gemäldes, Jahresangabe sowie Art des Gemäldes. Auf der Seite daneben findet man das Bild dann in Brotform - und am Rand daneben angegeben, wie es umgesetzt wurde - mit Fleischwurst, Petersilie, auf Toastbrot (beispielsweise). An Bildern findet man Gemälde wie den "Seerosenteich" von Monet, die "Mona Lisa" von da Vinci, "Blauer Akt III" von Matisse. Wirklich die unterschiedlichsten Bilder, die man sich hier zum Nachahmen als Brotbelag ausgesucht hat. Die Umsetzung als Brotbelag ist wirklich total unterschiedlich, man merkt, wie eben jeder eine andere Idee und auch Umsetzung hat. Nimmt mal einer Zuckerstreusel, so sind es in einem anderen Brotbelag dann wieder eher Wurst und Käse, manchmal auch herzhafte und süße Beläge zusammen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich finde es sehr amüsant, auf welche Ideen man kommen kann, wenn man berühmte Bilder nachstellt. Spannenderweise kam das Buch auch in der jüngeren Generation (Grundschule) gut an, wohl ein erster Weg um sich näher mit Kunst zu befassen. Ein wirklich unterhaltsames Buch für jede Altersgruppe, eine tolle Idee, die zum Nachahmen einlädt. Insofern vergebe ich hier entsprechend 5 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus. (Mir geht es hier um das Buch - aber ob diese Aktion der Herausgeberin komplett echt ist, kann auch ich nicht sagen. Ich bewerte das Buch und nicht die Art und Weise der Herausgeberin, die wohl eine Hochstaplerin ist.)
Trend oder Wahnsinn
von Dreaming - 24.06.2019
Diese Bewertung ist unabhängig von der Autorin und aktuellen Ereignissen erstellt. Für mich ganz klar: Trend! Doch der neuartige, kreative Brotbelag begeistert nicht jeden. Googelt man etwas durch die Netzwelt, ist von übermütigen yummi-Smileys bis hin zu schimpfenden "Mit Essen spielt man nicht!" Rezensionen alles dabei. Andere dagegen versuchen sich auch selbst an neuen Brot - Kunstprojekten. Und genau dies war die Geburtsstunde des Büchleins: Kunstgeschichte als Brotbelag. Aus einer "Sommerlaune" heraus, rief Herausgeberin Marie Sophie Hingst mit ihrem Brot nach "Piet Mondrian" den mittlerweile verbreiteten Hashtag [*]KunstGeschichteAlsBrotbelag ins Leben. Lust auf Kunst sollte geschaffen werden, das Internet nicht als Ort passiven konsumierens, sondern anregenden Schaffens. Und siehe da: Widererwartens strömten innerhalb kürzester Zeit unzählige Antwort Posts ins Netz die schließlich die Grundlage für das Buch bildeten. Doch in wie weit kann man den Hype des Trends mit der Qualität dieses Buches vergleichen? Diese Frage stellte mich vor ein Rätsel. Ich muss zugeben, ohne das Buch auf vorablesen.de entdeckt zu haben, hätte ich selbst vermutlich nicht, oder erst sehr viel später von dieser Idee erfahren. Eine Idee, die es gewissermaßen ja schon immer gab - nur nicht in der Größenordnung. Und eine Sammlung verschiedener Kunstwerke auf Brot dann doch eher seltener. Mir erscheint das Buch nett zum durchblättern. Es ist wesentlich kleiner und dünner als erwartet. Mein erster Gedanke, als ich den kleinen Bildband auspackte war: "Och wie niedlich!" und die Spannung: Wie haben die das jetzt genau gemacht? Nach einer kleinen Einleitung beginnt reiner Bildband. Auf der Linken Seite finden wir jeweils das bekannte Kunstwerk mit Angaben zum Werk (Künstler, Titel, Jahr und Material). Dem gegenüber auf der Rechten Seite sehen wir dann das Brot, ebenfalls mit Angaben zur Herstellung, also Zutaten. - Clever gemacht, wie ich finde. Läd spontan zum nachmachen ein und weckt weitere Inspirationen. Besonders geeignet scheint mir diese Idee für kleine Kinder - ich sehe jetzt schon ihre strahlenden Augen, wenn sie ein schlafendes Kätzchen a la Franz Marc auf ihrem Frühstücksbrot finden! Eine weitere Möglichkeit wäre Partyfood. Auch das kann sicherlich beeindruckend wirken, insofern man sich die Arbeit vieler Brote machen möchte. Da das Buch nur eine geringe Anzahl an Bildern umfasst, die man größtenteils auch unter [*]KunstGeschichteAlsBrotbelag finden kann, lohnt sich für mich nochmals den Blick aufs Detail zu lenken. Die Auswahl der dargestellten Werke ist bunt und vielseitig. Insbesondere gefallen hat mir eben genannte Katze von Franz Marc - übrigens aus Marmelade und Frischkäse einfach herstellbar. Etwas anspruchsvoller ist dann schon Claude Monets "Seerosenteich". Am Kreativsten gefiel mir "Das letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci. Die Jünger vertreten durch Gummibärchen. Fazit: Über den Kauf des Buches solltest du ganz klar selbst entscheiden. Ich finde es super, das Werk gesammelt zu haben und als Gag, auch zusammen mit Freundinnen, einfach mal hindurchblättern zu können - da is auf jeden Fall was zum lachen bei. Aber ob ich dafür Geld ausgegeben hätte? Wohl eher nicht, denn die Bilder und Idee an sich lebt eigentlich ja im Internet. 5/5 Pfoten
Klein, aber schön
von thisisher - 20.06.2019
In diesem handlichen Büchlein werden zwei Dinge zusammengebracht, die die Welt jeden Tag schöner machen: Kunst und Essen. Verschiedenste Kunstwerke werden als Brotkunst umgesetzt und die Ergebnisse sind kleine kulinarische Kunstwerke, die manchmal Lust aufs Reinbeißen machen, wie zum Beispiel bei Monets "Seerosenteich" und manchmal nicht, wie zum Beispiel bei der Interpretation von Günther Ueckers "Ohne Titel" - Nägel auf Leinwand. Die Druckqualität der Fotos ist gut, die Bilder an sich sind relativ klein, aber für den Preis angemessen. Mir gefällt, dass immer dabei steht, welche Zutaten auf dem Brot Platz gefunden haben. Den Titel finde ich ein bisschen merkwürdig und zu umständlich, das Titelbild finde ich auch nicht optimal, es gibt in meinen Augen viel schönere Kunstbrote als "Das Mädchen mit dem Perlenohrring". Ich beurteile dieses Buch unabhängig von der Herausgeberin Marie Sophie Hingst, die sich mit äußerst fragwürdigen Mitteln bekannt gemacht hat.
Kleines Buch mit großer Kunst
von Josef - 19.06.2019
Ich hätte nicht gedacht dass man aus der Kunstgeschichte heraus auf die Idee kommt mit Brot Kunstwerke zu erschaffen welche den Originalen zum Teil wirklich ähnlich sehen. Marie Sophie Hingst diese stellte diese Idee ins Netz. Daraufhin fanden sich jede Menge Brot-Künstler welche sich daran beteiligten und aus Broten sowie diversen weiteren Zutaten eine Kopie von einem Kunstwerk zu schaffen. Teilweise schlicht und (mehr oder weniger) ergreifend, teilweise sehr aufwendig und liebevoll gestaltet. Wenn man mal etwas ganz besonderes mit Brot Zuhause zubereiten möchte kann man sich hier anhand der (recht kleinen) Bilder Ideen holen doch leider fehlen Tipps wie man diese am besten zubereitet dass es einem auch so gut gelingt. Teilweise bin ich mir auch nicht sicher ob mir die Zusammenstellung schmecken würde, zum Beispiel bei dem Bildnis Marianne von Werefkin. Ein amüsantes Büchlein nicht nur für Kunst- und Brotliebhaber.
Originell: Lernen und Kreativ sein
von anna_banana20 - 17.06.2019
Den Hashtag "[*]kunstgeschichtealsbrotbelag" musste ich nach dem Durchblättern des kleinen Büchleins gleich mal in meinen Internetbrowser eingeben. Und siehe da: Viele der im Buch enthaltenen "Kunstwerke" sind auch online zu finden. Die Idee "Kunstgeschichte als Brotbelag" ist meiner Meinung nach sehr originell. Obwohl, wie im amüsanten Vorwort der Herausgeberin Marie Sophie Hingst zu lesen, Brot in der erzählenden, sowie in der darstellenden Kunst das ein oder andere Mal eine vielsagende Rolle spielte. Ob als Synonym für Wohlstand oder als Stellvertreter einer Reihe unterschiedlichster Köstlichkeiten - Brot hat Sparpotential. Positiv möchte ich ganz klar anmerken, dass ich die Kombination, die dieses Buch zeigt, sehr gelungen finde. Jede linke Seite enthält ein Kunstwerk der Vergangenheit, dessen Namen, Künstler und Jahreszahl sind ebenfalls vermerkt. Auf der rechten Seite befindet sich das nachgestellte "Brotkunstwerk", das ebenfalls mit einigen Informationen bestückt wurde. Zum Beispiel, um was für ein Brot es sich handelt oder welche Belagzutaten verwendet wurden. Ich finde das Gesamtpaket clever und humorvoll umgesetzt und blättere immer mal wieder gerne durch die Seiten. Das ein oder andere lädt zum Nachmachen ein. Die Auswahl der gezeigten Bilder ist zum Teil gut und vielseitig, aber auch begrenzt. Gerne hätte ich weitere Beispiele gehabt. Für mich ist es nicht sonderlich ausschlaggebend, dennoch finde ich es an dieser Stelle auch wichtig zu erwähnen, dass die kulinarischen Zutaten der zusammengestellten Brote nicht unbedingt nach Geschmack oder Sinnhaftigkeit kombiniert wurden. Hier war es lediglich wichtig, mit welchen Zutaten auch immer, ob Honig, Wurst, Käse oder Diverses, das Abgebildete möglichst nah an das Original anzulehnen. Ein riesengroßes Lob für dieses kleine Buch mit den witzigen Zusammenstellungen an Kunst und Essen. Ein ulkiger Hingucker ist das Buch im Regal allemal und in einer lockeren Erzählrunde mit Freunden wird es auch gerne mal herumgezeigt.
Nein, danke!
von raschke64 - 17.06.2019
Ich muss voranstellen, dass ich das Buch nur geliehen bekommen habe - und ich bin froh darüber. Unabhängig davon, was die Herausgeberin früher gemacht hat (das fließt nicht in meine Bewertung ein), war ich erst einmal erstaunt über das kleine Büchlein und den dazugehörigen Preis. Noch dazu, weil ich immer noch nicht wirklich weiß, wozu es dienen soll. Auch die Umsetzung fand ich nicht gerade künstlerisch wertvoll oder besonders ansprechend. Schon die entsprechende Challenge im Internet hat mich etwas genervt. Ich habe noch gelernt: Mit Essen spielt man nicht! Und auch wenn ich das heute nicht mehr ganz so dogmatisch sehe - natürlich darf Essen gern künstlerisch veredelt werden - erschließt sich mir der Sinn des Buches und der Aktion nicht. Da werden große Kunstwerke von namhaften Malern nachgestellt. Manches Mal so grauenhaft schlecht, dass es mir weh tat. Allerdings sind einige dieser sogenannten Kunstwerke dann doch nicht verzehrfähig - und genau hier ist die Aktion für mich zu Ende. Es wird so viel über den Klimawandel gesprochen, es gibt soviel Hunger auf der Welt - und hier werden aufwendig hergestellte Lebensmittel von Anfang an für den Müll produziert. Das kann ich nicht unterstützen und hier fängt für mich Verantwortung im ganz Kleinen an.
Netter Bildband, fragwürdige Herausgeberin
von Anonym - 14.06.2019
Was ist im Endeffekt DAS deutscheste Gericht? Belegtes Brot! Von Kindheit an kennt jeder Muttis bewährte Stullen, manchmal geliebt, manchmal verschmäht. Und was macht Mutti, wenn das olle Graubrot mit Belag verschmäht wird? Richtig! Das Kronjuwel der elterlichen Brotkunst ist das mit einem 'lustigen Gemüsegesicht' belegte Brot. Marie Sophie Hingst hat das auf die Spitze getrieben, indem sie sich mit der Kunst der Menschheitsgeschichte beschäftigt und diese auf Brot mit Brotbelag nachgebildet hat. Dieser kleine Bildband ist nett anzuschauen, manche Ideen wie beispielsweise die berühmte Fettecke sind sehr kreativ umgesetzt, andere wie ihre Monet- Interpretation schauen sogar lecker aus. Das Buch hätte an sich folglich 4 Sterne verdient. Ob man die Herausgeberin aber, ob ihrer nachgewiesenen Hochstapelei bezüglich ihrer Holocaust- Familiengeschichte und des daraus resultierenden zuvor renommierten und preisgekrönten Blogs, durch einen Buchkauf unterstützen will darüber sollte man kurz nachdenken. Ich kann nicht umhin hier deshalb nur einen Stern zu vergeben.
Bitte was? Ist das wirklich der Inhalt?
von lacastra - 13.06.2019
...so oder so ähnlich sprach meine innere Stimme beim Betrachten des Buchcovers. Eine kuriose Idee ists allemal, und die ersten 1-2 Bilder sind auch durchaus witzig, nur kann Brotbelag ein ganzes Buch füllen? Meiner Ansicht nach nicht. Auf der einen Seite die realen Kunstwerke, auf der anderen Seite wahlweise ein Butterbrot oder ne Käsestulle, manchmal siehts schon relativ erstaunlich aus, manchmal ists eben einfach nur Brot mit Käse. Und genau deshalb hat das Buch an sich auch wenig Daseinsberechtigung. Details oder Hintergrundinfos zu den realen Vorbildern der Brotkunst sucht man größtenteils vergebens, wahrscheinlich hätte fast jeder das Buch mit ausgedruckten Bildern aus dem Netz an einem regnerischen Nachmittag zusammenschustern können. Aufgrund seiner relativ handlichen Größe taugt es auch nicht wirklich als schickes coffee table-Buch. Wer sich spannende Lektüre erhofft, imposante Bilder erwartet oder sonst irgendwie beeindruckt werden möchte, kauft euch ein anderes Buch, denn schöne Bücher gibts genug. Außerdem ist Autorin Marie Sophie Hingst eher kontrovers zu betrachten und durch ziemlich heftige Negativschlagzeilen aufgefallen. Allein deshalb sollte man die Person durch den Kauf des Buches eher nicht unterstützen, zumal es eher brotlose Kunst ist.
Witzige Idee
von Castilleja - 12.06.2019
Von diesem Buch hatte ich vorab schon so einiges gehört und fand die Idee sehr witzig. Allerdings hätte ich mir doch etwas mehr an textlichen Informationen gewünscht, zum einen zu den Originalen, zum anderen jedoch auch zu den Rezepten . Allerdings ist es interessant anzuschauen, wie hier die essbare Kunst dargestellt wird und wie hoch bei einigen der Wiederekennungseffekt in Bezug auf das Original ist, so erkennt man auf dem Cover Das Mädchen mit dem Perlenohrring von Vermeer sehr gut. Andere Kunstwerke erkennt man mit einem weitaus größeren Maß an Fantasie erst. Die nachgebildeten Kunstwerke gehen durch alle Kunstepochen und der Fantasie des belegten Butterbrotes sind nicht viele Grenzen gesetzt.
Auf die Brote, fertig, los
von *RC* - 10.06.2019
Ein Buch, das Kunst mit Brotgenuss verbindet. Kunst mit Biss, die man mit gutem Gewissen vernichten darf, weil sie zum Genießen is(s)t... ++++++++++++++++++++++++++++ Wie aus der Sommerlaune [*]KunstGeschichteAlsBrotbelag der Autorin Hingst ein geschmackvolles kleines BrotKunstBilderBuch wurde....... "Unser tägliches Brot gib uns heute....", heißt es im Vaterunser-Gebet, und es zeigt die Bedeutung dieses Grundnahrungsmittel in unserem Speiseplan. Aber auch wenn es alltäglich ist, ist Brot dennoch was Besonderes. Dies erweist sich dadurch, dass es hierzulande über 3200 Brotsorten gibt. Vor einem knappen Jahr - Juli 2018 - hatte Hingst die Idee, Brot künstlerisch zu huldigen und stellte eine Scheibe Brot ins Internet, die belegt war wie ein Bild des Künstlers Piet Mondrian (klassische Moderne). Die Resonanz war unerwartet groß. Und innerhalb kürzester Zeit stellten viele User ihre essbaren, farbenfrohe Brotkunstwerke ins Netz. Nicht nur Bilder, auch Plastiken wurden als vergängliche Kunst präsentiert und immer mehr Hobbykünstler zum Mitmachen animiert. Animieren, ja das soll dieses kleine, handliche Hardcover-Buch mit seinen gut 100 Seiten. Hier wird auf jeweils einer Doppelseite einem Kunstwerk Platz eingeräumt. Auf der linken Seite sieht man das Original und auf der rechten ist das Brotwerk zu sehen. Manchmal erkennt man sofort am Kunstwerk, wer Pate gestanden ist, manchmal bedarf es viel Fantasie, das Original darin wieder zu erkennen. Aber das ist ja auch die künstlerische Freiheit bei der Interpretation. Im Buch findet man Kunstwerke aus sämtlichen Epochen und Stilrichtungen, sehr bekannte Künstler mit seinen Meisterwerken (Vincent van Gogh, Joseph Boys, Paul Klee, Leonardo da Vinci, Claude Monet, Albrecht Dürer, Jan Vermeer, Franz Marc, Gabriele Münter etc. ) aber auch eher [mir] unbekannte Werke sind zu sehen und zu bestaunen. Mir hat das Buch - aber vor allem die Idee die dahinter steckt - gut gefallen. Man erfährt im Vorwort einiges zur Brotgeschichte und die Bedeutung des Brotes sowie zu Entstehungsgeschichte dieses Büchleins. Ich hätte mir einerseits vielleicht etwas mehr Infos zu den "Kunst-Stullen" gewünscht, aber andererseits Seite hätte mehr Text die Wirkung der Bilder ge- oder sogar zerstört. Das Buch ist ein gelungenes Bilderbuch - einfach nur zum Anschauen, Entspannen und Staunen. Es ist auch ein ideales Verschenk-Buch, da es in meinen Augen etwas Außergewöhnliches und Innovatives hat. Man kann viel sehen, muss aber nicht alles verstehen! Bei soviel Kreativität kann man sich echt eine Scheibe abschneiden - und vielleicht mal sich selber oder einem lieben Menschen eine schmieren. Das Auge isst ja mit - Guten Appetit! 4 Sterne
Ich bin enttäuscht
von Pieggy - 06.06.2019
Heute habe ich das Buch erhalten und es mir dann auch gleich angeguckt. Es ist recht klein (Beide meine Handflächen nebeneinander gelegt ergeben ungefähr die Größe des Buches - L+B). Es ist ein Hardcover, was ich ganz gerne mag. Das Cover ist recht schlicht und legt den Fokus auf das Wesentliche. Die Leseprobe hatte im Grunde den kompletten Text angezeigt, den dieses Buch vorweist. Mehr erfährt man leider nicht. Es ist praktisch ein Bilderbuch, was sowohl das Gemälde und dann eben die Nachstellung mit Hilfe von Brot und Belägen zeigt. Am Seitenrand gibt es jeweilige (einzeilig und klein) Infos zum Gemälde oder den verwendeten Zutaten, aber das wars dann auch schon. Einige der Nachstellungen finde ich ganz gut gelungen, andere sind dann eher...Naja. Im Großen und Ganzen habe ich aber sehr viel mehr erwartet von dem Buch. Ich hatte gehofft eventuell Anleitungen und mehr Infos zu den Nachstellungen zu erhalten. Vielleicht auch ein wenig mehr Geschichte- sei es vom Brot selber oder den Gemälden. Brot ist ja auch nicht gleich Brot. Je nach Land gibt es unterschiedliche Vorlieben und Gründe, wann und weshalb dieses oder jenes Brot gegessen wird oder wurde. Das hätte man mit einbauen können. Tipps wären auch gut gewesen (Muss man bei der Zubereitung etwas beachten? Muss der Belag frisch aus dem Kühlschrank kommen oder muss er Zimmertemperatur haben? Wird Wurst püriert? etc.). Klar würde ich einen Weg finden die Gemälde selber nachzubauen , aber ich bin ja selber Designerin und ein kreativer Denker und Macher. Aber dennoch sollte ein Buch auch etwas mehr bieten, als Bilder. Ganz ehrlich-Da hätte ich auch in eine Gemäldegalerie gehen können. Und eben jene Leute, die nicht so ein Kreativitäts-Gen haben, sich aber gerne selber an kunstvolles Brot versuchen wollen würden und auf eine Anleitung hofften- Tja. Die stehen jetzt blöd da. Das Buch hatte das Potential zu mehr. Es wurde nicht ausgeschöpft. Großartig inspirieren tut es mich jetzt auch nicht. Sehr schade. Wer Bilderbücher mag, wird es sicher mögen. Alle anderen sollten sich das Buch im Handel zuerst angucken und erst dann entscheiden, ob sich ein Kauf lohnt. Danke an Vorablesen, dass ich das Exemplar vorab lesen durfte.
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