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Gesamtausgabe 10. Texte 1928

Texte 1928. Mit Abbildungen. Lesebändchen.
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«Die deutsche Revolution hat im Saale stattgefunden», schreibt Kurt Tucholsky 1928 im Rückblick auf zehn Jahre Republik. Er zieht eine ernüchternde Bilanz: Die Stresemann'sche Politik einer deutsch-französischen Verständ... weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Gesamtausgabe 10. Texte 1928
Autor/en: Kurt Tucholsky

ISBN: 3498065394
EAN: 9783498065393
Texte 1928.
Mit Abbildungen.
Lesebändchen.
Herausgegeben von Ute Maack
Rowohlt Verlag GmbH

16. Januar 2001 - gebunden - 1072 Seiten

Beschreibung

«Die deutsche Revolution hat im Saale stattgefunden», schreibt Kurt Tucholsky 1928 im Rückblick auf zehn Jahre Republik. Er zieht eine ernüchternde Bilanz: Die Stresemann'sche Politik einer deutsch-französischen Verständigung stagniert, in Deutschland erstarken Nationalismus und Revanchegeist. Der Panzerkreuzerbau wird bewilligt, die im Reichstag beratene Strafrechtsreform scheint auf die Beibehaltung der Todesstrafe, des Abtreibungsparagraphen und der Verschärfung des Landesverratsparagraphen hinauszulaufen. Und all dies mit Hilfe der stets kompromissbereiten Sozialdemokratie, wie Tucholsky anzuprangern nicht müde wird. In der kommunistischen Arbeiter Illustrierten Zeitung schlägt er schärfere Töne an, was ihm ein Ermittlungsverfahren wegen Gotteslästerung beschert. In der Weltbühne widmet er sich weiterhin den Themen Justiz und Militarisierung der Polizei, dort formuliert er grundsätzliche Positionen seines radikalen Pazifismus. Die Vossische Zeitung bleibt das Organ, in dem er von Paris aus an seinem Programm der deutsch-französischen Verständigung weiterschreibt. Im November 1928 erscheint bei Rowohlt der zweite Sammelband «Das Lächeln der Mona Lisa».

Portrait

Kurt Tucholsky, geb. am 9.1.1890 in Berlin, studierte in Berlin und in Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1913 war er Mitarbeiter der 'Schaubühne' und späteren 'Weltbühne', nach Siegfried Jacobsohns Tod zeitweilig auch ihr Herausgeber. Seit 1929 hielt sich Kurt Tucholsky in Schweden auf, wo er in Hindas am 21.12.1935 aus dem Leben schied.§Tucholsky war einer der bedeutendsten und scharfzüngigsten Gesellschaftskritiker und Satiriker der Weimarer Republik, pessimistischer Aufklärer, dessen hellsichtige und häufig unterhaltsame Kritik das Ziel einer demokratischen und humanen Gesellschaft verfolgte und frühzeitig auf die Gefahren von antidemokratischer Gewalt hinwies. Er gilt als Meister der kleinen Textform, von der Glosse bis zur Reportage und vom Kabarettsong bis zum kleinen Roman.§§Ab 1932 veröffentlicht Tucholsky keine einzige Zeile mehr aus Verzweiflung über die politische Situation, seine Briefe unterzeichnet er mit "ein aufgehörter Deutscher" und "ein aufgehörter Schriftsteller".

Pressestimmen

Kurt Tucholsky ist in einer Person ein brillanter Feuilletonist, Kritiker, Lyriker, Erzähler, Polemiker, Satiriker, Parodist und ein Aufklärer von Rang. Badische Zeitung

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