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Der Zopf

Roman. Originaltitel: La tresse.
Buch (gebunden)
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Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit
Ergreife Dein Glück - überall auf der Welt kannst Du es finden!
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Ind … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Zopf
Autor/en: Laetitia Colombani

ISBN: 3103973519
EAN: 9783103973518
Roman.
Originaltitel: La tresse.
Übersetzt von Claudia Marquardt
FISCHER, S.

22. März 2018 - gebunden - 283 Seiten

Beschreibung

Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit
Ergreife Dein Glück - überall auf der Welt kannst Du es finden!
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Portrait

Laetitia Colombani wurde 1975 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. »Der Zopf« ist ihr erster Roman und steht seit Erscheinen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Filmrechte sind bereits vergeben, das Drehbuch hat Laetitia Colombani geschrieben. Die Autorin lebt in Paris.

Pressestimmen

In ihrem Debüt 'Der Zopf' verknüpft die Französin Laetitia Colombani drei starke Frauenporträts mit so federleichten Strichen, dass sich trotz aller Schicksalswidrigkeiten ständig Glücksmomente einstellen. Cornelia Camen BuchMarkt 20180306
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung München Riesstr. - 22.10.2018
Wie die Strähnen eines Zopfes führt L. Colombani die Schicksale dreier Frauen zu einer dichten Erzählung zusammen. Drei starke Geschichten - ein spannender Lesestoff.
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von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Hannover Bahnhofstraße - 22.10.2018
Drei Frauen nehmen Schicksal in die Hand ... Über Ohnmacht, Ergebenheit und Auflehnung, Hoffnung und Glauben - ein sehr beeindruckendes Buch!
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von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Potsdam Stern-Center - 22.10.2018
Das wunderschöne Cover sprach mich sofort an. Geht es Ihnen genauso? Das Buch erzählt drei Frauenschicksale, zwischen denen unerwartet eine tiefe Verbindung entsteht. Berührend!
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von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung München Willy-Brandt-Platz - 22.10.2018
Drei starke Frauen, die sich nie begegnen, deren Leben aber doch schicksalhaft durch den titelgebenden Zopf verknüpft sind. Meisterhaftes Debüt, dessen Filmrechte bereits verkauft sind.
Vivian-Carolin R.
von Vivian-Carolin R. - Hugendubel Buchhandlung Erfurt Anger - 18.09.2018
Geschickt und berührend verbindet die Autorin in diesem Roman das Leben dreier Frauen miteinander. "Der Zopf" ist eine kleine Perle, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein kleines, feines Leseerlebnis!
Kristina S.
von Kristina S. - Hugendubel Buchhandlung Mainz Adolf-Kolping-Straße - 18.09.2018
Im wahrsten Sinne des Wortes kunstvoll miteinander verflochtene Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Frauen. Absolut lebenswert!
C.H.
von C.H. - Hugendubel Buchhandlung Stralsund Ossenreyerstr. - 24.05.2018
Smita in Indien, Guilia auf Sizilien und Sarah in Kanada. Sie kennen sich nicht und jede hat mit ihren eigenen Sorgen zu kämpfen. Doch das Schícksal hat sie miteinander verflochten. Ein wunderbares Debüt, welches viel zu schnell endet.
Hedda Freier
Eine ganz besondere Geschichte
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 17.03.2018
Sehr gelungenes Cover. Wunderbarer Roman. Drei ganz unterschiedliche Frauenschicksale, die immer wieder im Wechsel erzälht werden. Drei Frauen in ganz verschiedenen Ländern der Erde und doch werden sie alle irgendwann etwas gemeinsam haben. In einfühlsamen Worten bringt die Autorin uns diese Frauen mit jedem Abschnitt immer näher. Ein ungewöhnliches Stilmittel, es gibt keine Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Alles ist miteinander verbunden
von anna_banana20 - 13.07.2018
Sie wussten nicht, dass es unmöglich war, also haben sie es getan - ein Zitat von Mark Twain auf das sich auch die Autorin im Buch bezieht. Es spiegelt das bewusste Handeln, trotz goßer Ängste, der Frauen in diesem französischen Bestseller wieder. Die Sehnsucht nach Freiheit. Der Zopf von Laetitia Colombani hat mich auf eine erschreckende und dennoch wunderbare Reise mitgenommen. Das Leben sieht überall auf der Welt anders aus. Unterschiedliche Bräuche, Gewohnheiten und Wertvorstellungen prägen den Charakter und das Handeln der einzelnen individuellen Menschen auf dieser von uns besiedelten Erde. Die Autorin beschreibt Ausschnitte aus den Leben von drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede dieser Frauen lebt auf einen anderen Kontinent und stellt sich ihrer eigenen Herausforderung. In verschiedenen Gesellschaftsschichten, Alter und Denkweisen findet der Leser die Frauen Smita, Guilia und Sarah vor. Dennoch breitete sich auf Anhieb bei mir der Gedanke aus, dass jede dieser Frauen mit außergewöhnlich viel Mut und Herz ihren Hindernissen entgegen sieht und dass sie nicht nur das verbindet, sondern auch besagter Zopf am Ende Verbindung schafft. Eine Verbindung, die allen nur wage klar ist. Obgleich der Zopf aus Sicht der Frauen und gleichermaßen des Lesers ebenfalls ein starkes emotionales Symbol für Dankbarkeit, Stärke und Zuversicht ist. Mit viel Feingefühl schafft es die Autorin einen Einblick in das Leben der Frauen zu bieten und die jeweiligen Schwierigkeiten aufzuzeigen. Für mich eröffnete sich dadurch ein Wissen, das mich mehr lehrte, kulturelle Hintergründe zu verstehen und einzubeziehen. Ich habe großen Respekt vor den Strapazen der Hauptpersonen und bin Dankbar für die Lehren, die ich in meinem Leben erfahre. Der Schreibstil ist einfach gehalten, mehr beschreibend, als urteilend. Dennoch sind auch kritische Inhalte zu finden, die durch die beschriebenen Gedanken der Frauen Ausdruck bekommen. Es werden Themen gestreift, die mit Selbstverwirklichung, Ungleichberechtigung und Imagewirkung der Frau Hand in Hand gehen. Der Mann wird nicht als Gegenspieler betrachtet, dennoch kann zwischen den Zeilen gelesen werden, dass die Autorin des Buches Frauen aus aller Welt dazu ermutigt, ihren eigenen Weg zu finden und das zu tun, was sie wirklich glücklich macht. Es finden Dialoge statt, aber es gibt keine wörtliche Rede. Laetitia Colombani konzentriert sich mehr auf das große Ganze, auf das Wesentliche und verfängt sich nicht in detailierten zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Buch ist in Präsenz geschrieben. So wirkt es nicht nur aktuell, sondern zeitlos. Umso deutlicher kristallisieren sich die Lebenssituationen der Frauen im Buch hervor und Veranschaulichen den jeweiligen mutigen Umgang damit. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich möchte es auf jeden Fall weiter emphelen. Es ist augenöffnend, spricht die Seele an und ich fühle mich menschlich, sowie fraulich ermutigt den Glück entgegen zu streben.
Starke Frauen
von Julia Lindner - 20.06.2018
Dieses Buch beleuchtet bruchstückahft das Leben dreier Frauen, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Während Sarah sich in Amerika mit den typischen Diskriminierungproblemen einer berufstätigen, alleinerziehenden Frau herumschlagen muss, sehen sich Giulia und Smita mit Problemen konfrontiert, die gefühlt aus einer vergangenen Zeit stammen könnten (und es eigentlich auch sollten). Wie stark und ungebeugt alle drei darauf reagieren und gegen ihre widrigen Umstände ankämpfen ist beeindruckend. Umso schrecklicher empfinde ich es als Leser, dass solche Probleme, wie Zwangsehe, Diskriminierung aufgrund von Glauben oder Geschlecht und vor allem das Kastensystem in Indien auch heute noch existieren und gelebt werden. Das Buch offenbart die Umstände der drei Frauen schonungslos und beschönigt nichts. Der Schreibstil ist schnörkellos und geradlinig, was die Geschichte umso eindringlicher wirken lässt. Ein kleines Manko ist die relative Kürze des Romans: Die vielen wichtigen themen, die hier angeschnitten werden, hätten locker noch ein paar hundert Seiten mehr vertragen. Ich hätte auch gerne die drei Frauen noch weiter auf ihrem Weg begleitet. So ist es eben nur ein Ausschnitt aus ihrem Leben, eindringlich und nachdenklich stimmend, aber eben nur eine Momentaufnahme. Fazit: Jede Frau sollte dieses Buch lesen. Es lässt einen demütig über das Glück nachdenken, dass man selbst hat, so behütet aufgewachsen sein zu dürfen!
Mutige Frauen - ein großartiges Buch
von Marie aus E. - 17.06.2018
Eine Hymne auf das Leben und den Mut aller Frauen dieser Welt So steht es auf der Innenseite des Buchumschlags und das trifft es für mich perfekt. Der mit 282 Seiten relativ kurze Roman von Laetitia Colombani beleuchtet einen kurzen Moment lang das Leben dreier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Alle drei eint aber ihr Mut und ihr Wille, sich den vermeintlich nun einmal gegebenen Umständen einer männerdominierten Gesellschaft nicht zu beugen. Smita aus Indien, ihr Schicksal ging mir besonders nahe - das schreckliche Leben als Frau in Indien, zumal als sogenannte Unberührbare wird sehr konkret geschildert. Die Wandlung im Leben von Giulia, die nach einem Unfall des Vaters entdeckt, dass das Familienunternehmen vor dem Ruin steht, fand ich zwar etwas unrealistisch, aber dafür ist es ja ein Roman, da darf das sein. Und dann noch Sarah, die erfolgreiche Anwältin aus Kanada, die scheinbar alles erreichen konnte und dann erkrankt. Verbunden sind die drei Frauen, die sich nicht kennen, durch -wenig überraschend - einen Zopf. Eigentlich mag ich keine Bücher mit offenem Ende, Der Zopf hat aber keinen Abschluss im eigentlichen Sinn, der weitere Lebensweg der drei Hauptpersonen bleibt mehr oder weniger offen. Alles andere hätte bei diesem Buch meines Erachtens aber auch nicht gepasst. Hier also der seltene Fall, dass ich mit der offenen Art des Buchabschlusses nicht hadere, sondern ihn richtig und passend finde. Es gibt zwar wie oben schon erwähnt für mich ein paar unrealistische Stellen bzw. auch Logikfehlerchen, das schmälert aber meine Begeisterung für das Buch nicht. Mein Fazit: ein starkes Buch mit einer tollen Widmung Den mutigen Frauen !
Berührende Lektüre über drei Frauen auf drei Kontinenten
von adel69 - 13.06.2018
Die Handlung: Smita lebt in Indien. Sie ist verheiratet mit Nagarajan, der als Rattenfänger Geld verdient. Die Ratten werden in Indien gegessen. Smita gehört der untersten Kaste an, und als Frau hat sie kaum Rechte in Indien. Sie reinigt die Toiletten von Menschen, die den oberen Kasten angehören. Ihre Mutter und Großmutter haben schon dasselbe getan. Smita ist gewillt, dass ihre Tochter Lalita nicht auch Toiletten reinigen wird. Sie meldet Lalita an einer Schule an, damit diese dort lesen und schreiben lernt. Als Lalita an einem Tag dort den Boden kehren soll und sich weigert, wird sie von einem Lehrer geschlagen - und wird von da an die Schule nicht mehr besuchen. Smita beschließt, an einen anderen Ort zu fliehen, um ihrer Tochter doch noch die Möglichkeit zu geben, eine Schule zu besuchen. Doch so einfach ist das nicht. Der Vater von Giulia aus Italien hat eine Perückenfabrik - und es war schon immer Giulias Wunsch, einmal in dieser Fabrik zu arbeiten. Als ihr Vater einen Verkehrsunfall erleidet und im Krankenhaus behandelt werden muss, entdeckt sie, dass die Perückenfabrik verschuldet ist. Eine neue Idee muss her - eine Idee, die die Firma rettet. Denn Giulia sieht ihre Zukunft weiterhin in dieser Fabrik - an der Seite ihres Partners Kamaljit Singh, der Inder ist und sein Land verließ, weil er dort Probleme hatte, als Sikh zu leben. Sarah aus Montreal in Kanada ist eine erfolgreiche Anwältin. Hartnäckig hat sie an ihrer Familie gebastelt und ihren Job und ihr Familienleben voll im Griff. Ihr Leben ist strukturiert, es funktioniert, dass sie sich um ihre drei Kinder kümmert, aber auch als Anwältin Karriere macht. Doch eines Tages muss sie ihr Tempo zurücknehmen. Krebs wird in ihrer Brust entdeckt, und sie muss sich sofort operieren lassen. Sarah versucht, ihre Krankheit geheim zu halten - sowohl vor ihren Kindern, aber auch vor ihren Kollegen in der Kanzlei. Doch eines Tages begegnet sie einer Kollegin, die ihre Mutter begleitet, im Krankenhaus. Meine Meinung; Was ich hier lese, sind drei berührende Frauenschicksale -alle aus der auktorialen Erzählperspektive verfasst. Direkte Rede kommt selten vor, dafür viel indirekte Rede. Die Handlungen werden im Präsens erzählt. Ich erfahre so nach und nach, wie sich das Schicksal der drei Frauen, die mir alle sympathisch sind und deren Beweggründe ich gut verstehen kann, entwickelt. Das ist interessant und hält mich am Lesen. Das Schicksal von Smita aus Indien hat mich erschüttert, ich spüre ihre Ausweglosigkeit in ihrer Situation als Frau einer unteren Kaste. Sympathisch war mir auch Giulia, die mit allen Mitteln versucht, die Firma ihres Vaters zu retten. Und ich fühle mit Sarah, weil ich selbst schon eine Schwester durch Krebs verloren habe. Ich will wissen, wie sie mit dieser schweren Krankheit umgeht, ob sie es schaffen wird, diese Krankheit zu überwinden. Die Autorin präsentiert die Geschichten ihrer drei Hauptpersonen häppchenweise. Zuerst lese ich ein Kapitel über Smita, dann eines über Giulia, schließlich eines über Sarah. Fast immer enden die Kapitel mit einem "Cliffhanger", so dass man atemlos an der Lektüre bleibt, weil man wissen will, wie die Geschichten weitergehen. Weiterhin will man als Leser/-in wissen, warum dieses Buch "Der Zopf" heißt. Denn irgendwie gehören die drei Geschichten verschiedener Frauen auf drei Kontinenten zusammen - und das kann man am Schluss des Buches sehen. Für mich war das eine berührende, immer wieder atemlose und schöne Lektüre, der ich gerne alle Sterne vergebe.
Und dann geschieht das Wunder
von herrzett - 11.06.2018
Wer als Kloputzer auf die Welt kommt, stirbt auch als Kloputzer. Es ist ein Erbe, ein Kreislauf, aus dem niemand ausbrechen kann. Ein Karma. Das Leben von Smita könnte in Indien nicht bescheidener laufen. Als sie in die unterste Schicht bzw. Kaste geboren wurde, stand ihr Schicksal bereits fest. Sie ist Schmutzsammler. Eine dezente Bezeichnung für eine Realität, die genau das nicht ist. Es gibt kein Wort, um zu beschreiben, was Smita macht. Sie sammelt den ganzen Tag über [...] die Scheiße der anderen auf. Gleiches möchte sie ihrer Tochter niemals antun und so beginnt ein steiniger Kampf aus diesem Leben und dem Karma zu entkommen. Neben Smita, handelt dieser Roman von Giulia aus Sizilien und Sarah aus Kanada. Konträrer könnten die Unterschiede ihrer Lebenssituationen nicht sein. Der Zopf von Laetitia Colombani ist eine sehr berührende Geschichte über ihr Leben und erzählt, wie sie ihr Schicksal nun selbst in die Hand nehmen. In Kanada, dem wohlhabenden Land, lebt Sarah. Mit ihren vierzig Jahren scheint sie bereits alles erreicht zu haben - ein toller Job als Juristin, eine eigene Familie, ein eigenes Haus ... Doch eine Schicksalswendung bringt ihr komplettes Leben ins Wanken. Auch auf Sizilien hat Giulia mit unvorhersehbaren Problemen zu kämpfen. Es geht um die Firma, ihre Zukunft und die der Familie und der Angestellten. So verschieden das Leben der drei Frauen auch sein mag, eint sie, der Drang nach einer besseren Zukunft, im Kampf um ihre Existenz. Alles ist ruhig. Sie sinkt auf ihr Bett und lässt ihren Tränen freien Lauf. Sie denkt noch an die Frau, die sie gewesen ist, die sie gestern noch war... Es ist nicht nur die Tatsache, dass die dargestellten Kontraste der einzelnen Lebenssituationen diese Geschichte so faszinierend machen, sondern auch die Geschichte der Frauen selbst. Dieser Roman zeugt nicht nur von Kraft und Stärke; er hat mir auf ganz anderer Ebene gezeigt, wie gut es uns Menschen in der westlichen Welt eigentlich geht und welche gesellschaftlichen Probleme und Ansichten in anderen Teilen der Welt herrschen. Ohne bereits die ganze Geschichte erzählen zu wollen ... Dieses Buch hat mich bewegt, mir mal wieder bewusst gemacht, wie ersetzbar ein Mensch sein kann und dass eine Wendung des Schicksals oftmals gar nicht so verkehrt ist. Es ist ein Buch für Kämpfer(innen), für Mutige und Menschen, die an sich und die Zukunft glauben. Die Mischung aus Emotionen und Hoffnung macht aus diesem Roman etwas ganz Besonderes und Schönes. Manchmal ist die Vorstellung wohltuend, dass alles ein Ende hat, dass jeder Qual, so groß sie auch sein mag, irgendwann aufhört, vielleicht morgen.
Dieses ist ein sehr besonderes Buch und der Buchtitel ist perfekt gewählt
von Wencke - 09.06.2018
Schon dieses gold schimmernde Cover macht deutlich, dass man ein sehr besonderes Buch in den Händen hält. Erzählt werden in drei unterschiedlichen Erzählsträngen die Geschichten von drei starken Frauen. Jede in ihrer Situation ist an einem Punkt angelangt in denen sie eine sehr mutige Entscheidung treffen. Smita lebt in Indien. Sie gehört zu den armen der Armen. Ihr Beruf ist es, die Exkremente von besser Situierten einzusammeln. Ihre Tochter soll es besser haben als sie. Ihr gesamtes Erspartes verwendet sie dafür, dass ihre Tochter die Schule besuchen kann. Der erste Schultag soll ein ganz besonderer Tag im Leben ihrer Tochter sein. Smita näht ihr eine wunderschöne Schulkleidung und verzichtet dafür sogar auf ihren Schlaf. Doch der erste Schultag entwickelt sich komplett anders als erwartet. Giuila lebt in Palermo auf Sizilien. Sie liebt die Arbeit in der Perückenfabrik ihres Vaters. Doch eines Tages stößt ihrem Vater etwas vollkommen Unerwartetes zu und Giulia muss um für das Fortbestehen der Fabrik kämpfen. Sarahs Alltag in Montreal / Kanada ist straff organisiert. Sie ist Mutter von drei Kindern und Teilhaberin einer angesehenen Anwaltskanzlei. Sie zahlt einen hohen Preis für ihre Karriere bis sich durch ihre Krebserkrankung ihr Leben verändert. Mit den knapp 300 Seiten ist dieses Buch insgesamt zügig gelesen. Der Schreibstil, der Inhalt der einzelnen Geschichten und die Verknüpfung dieser drei Geschichten berührt so sehr, dass der Autorin mit Der Zopf ein ganz besonderes Buch gelungen ist.
Unterschiedliche Leben wie es unterschiedlicher nicht sein kann
von Mathias Lenk - 03.06.2018
Laetitia Colombani hat in ihrem Buch sehr gut widergespiegelt, wie sich das Leben in den unterschiedlichen Ländern unserer einen Welt darstellt und wie ungerecht es doch zugehen kann, wenn man als Frau in einem Land leben muss, in welchem der Lebensstandard auf dem Niveau eines Entwicklungsland im Gegensatz zum Industrieland dargestellt wird und sich widerspiegelt. Leider ist es auf dieser einen Erde, die wir haben, so, dass sich der Mensch selbst Schaden zu fügt, in dem er andere Menschen ausbeutet, versklavt und für sich schuften lässt. Währen die einen Menschen immer reicher werden, werden andere Menschen immer ärmer und bleiben in ihren Schichten gefangen, weil sie nie eine Chance bekommen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Ein Glücksgriff!
von N.S. - 25.05.2018
Bisher hatte ich noch keinen Favoriten in diesem Lesejahr 2018, aber dieser Roman hat mich tief beeindruckt. Es war eines der Bücher, das mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat! In "der Zopf" von Laetitia Colombani geht es um drei bittere Frauenschicksale die einen erschüttern. Aber auch zugleich Hoffnung geben, dass jeder ein Recht hat Teil der Gesellschaft zu sein und wenn man die Kraft aufbringt, sich ein hoher Einsatz lohnen kann für die eigene Würde. Konkret geht es um eine Dahlit, eine Unberührbare, in Indien, die ihrer Tochter ein besseres Leben ermöglichen will, eine Italienerin, die sich familiären Zwängen unterordnen soll und eine alleinerziehende kanadische Staranwältin, die einen herben Lebensdämpfer erfährt. Alle drei Stränge werden parallel erzählt und münden nur ganz zum Schluss in einer lockeren Verbindung. Es wirkt so aufgezählt etwas abgedroschen, aber durch die poetische, fast märchenhaft erzählte Sprache, ist der Text sehr gelungen. Der Roman hat keine Längen, auch sehr kurzweilig durch den häufigen Wechsel der Person an so unterschiedlichen Orten. Man erfährt sofort die innersten Tiefen der Protagonistinnen ohne Schnörkel. Auch das schätze, kein Lamentieren und keine Schicksalstränen. Poetisch und zugleich fast sachlich. Diese französische Autorin behalte ich definitiv im Auge. Allen Liebhabern des Französischen, ihr solltet es sicherlich im Original lesen! Fazit: Wer gerne seinen Blickwinkel verändert und seine Probleme relativieren will, sollte dieses Buch lesen. Genauso aber alle die gerne gute Literatur zur Hand nehmen!
Mutige Frauen
von ele - 17.05.2018
Der Zopf, Roman von Laetitia Colombani, 288 Seiten, erschienen bei S. Fischer. Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - ein Zopf. Dies hier ist die Geschichte von drei Frauen die unterschiedlicher kaum sein können. Smita in Indien als Abschaum der Menschheit geboren, versucht mit allen Mitteln ihrer Tochter Lalita ein besseres Leben zu ermöglichen. Giulia die Italienerin versucht nach dem Tod ihres Vaters das Familienunternehmen zu retten, schließlich Sarah aus Kanada, eine erfolgreiche Anwältin erfährt von ihrer schweren Erkrankung. Drei Schicksale, die auf den ersten Blick völlig unterschiedlich sind und sich am Ende doch zu einem kunstvoll geflochtenen Zopf verbinden. Die Handlung des Buches wird durch Prolog und Epilog zusammengefügt. Der Plot gliedert sich in drei Erzählstränge, jeder Strang - die Geschichte einer starken Frau. Die einzelnen Kapitel sind mit dem fettgedruckten Namen der jeweiligen Protagonistin und dem Ort der Handlung überschrieben, das erleichtert dem Leser die Orientierung. Zwischen den Kapiteln sind Gedichte, passend zur Erzählung, in kursiver Schrift eingefügt. Auch fremdländische Wörter und Ausdrücke sind kursiv hervorgehoben. Für den interessierten Leser sind die Quellenangaben am Ende abgedruckt. Laetitia Colombiani hat als Erzählstil die auktoriale Weise gewählt. Trotz spärlicher Dialoge handelt es sich hier um ein äußerst lebendiges Werk, die Autorin besticht durch ihren lebhaften und bildmalerischen Erzählstil, ich konnte mir das Setting sowie die beteiligten Personen hervorragend vorstellen, zu jeder Zeit konnte ich der Handlung folgen und die Charaktere handelten stets plausibel und nachvollziehbar. Das vorliegende Werk hat mich in seiner spannungsgeladenen emotionalen Dramatik unglaublich beeindruckt. Eine hervorragende Idee und mit genialem, bildhaftem Schreibstil perfekt ausgeführt. Ich habe zu Lesen begonnen und das Buch erst aus der Hand gelegt, als es fertig gelesen war. Die Schicksale der Hauptpersonen haben mich bis ins tiefste Herz berührt. Smita, die Inderin war mein Lieblingscharakter, als "Dalit", also Unberührbare geboren und somit außerhalb jeder Kaste. Jenseits von allem, unwürdiger Abschaum der Menschheit, sie muss die Fäkalien der kastenzugehörigen Inder mit bloßen Händen beseitigen, da es in Indien keine Toiletten gibt. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie in einer Hütte, die Familie ernährt sich von Ratten die ihr Mann auf den Feldern der Jats fängt. Dieses würdelose Leben will sie ihrer Tochter Lalita ersparen deshalb, soll diese Lesen und Schreiben lernen. Eines Tages nimmt sie ihre Tochter und macht sich auf den Weg in ein besseres Leben. Giulia aus Palermo ist die Tochter des Perückenmanufakturbesitzers Lanfredi. Als ihr Vater einen schweren Unfall erleidet, muss sie feststellen, dass die Firma vor dem Ruin steht. Um die Frauen, die in der Manufaktur arbeiten und ihre Mutter und Schwestern zu retten, muss sie handeln. Die dritte im Bunde ist die kanadische Anwältin Sarah, Mutter von drei Kindern, zweimal geschieden, Partnerin in einer renommieren Anwaltskanzlei in Montreal. Eine Kriegerin, eine Powerfrau für die immer ihre berufliche Kariere vor Ehe und Kindern kam. Dann erfährt sie plötzlich, dass sie sehr schwer krank ist und sie beginnt zu kämpfen. Oberflächlich betrachtet, haben diese drei Frauenschicksale nichts miteinander zu tun, doch wie bei einem Zopf fügt sich das ganze am Schluss gekonnt zu einem kunstvollen Ganzen. Wie passend dieser Titel! Dazu ein wunderschönes Cover! Meine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle Punktzahl, 5 wohlverdiente Sterne.
Ganz stark
von raschke64 - 11.05.2018
Das Buch handelt von 3 Frauen. Eine ist eine Unberührbare in Indien, die sich entschließt, für ihre Tochter aus dem alten Leben auszubrechen. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt und am Ende opfert sie ihre Haare. Eine ist eine junge Frau auf Sizilien, deren gutes Leben zu Ende ist, als der Vater ins Koma fällt und sie feststellen muss, dass die Familienfirma, die seit Generationen Perücken herstellt, pleite ist. Und eine ist eine Staranwältin in Kanada, die es weit gebracht hat und plötzlich erkennen muss, dass sie mit Brustkrebs zu einer "Aussätzigen" wird. Alle drei Frauen verbinden die Haare. Aber eigentlich sind sie nur das symbolische Bindeglied, denn alle drei Frauen sind sehr stark und kämpfen gegen verschiedene Widerstände für sich, ihr Glück, ihre Familien und ihre Überzeugungen. Das Buch ist ganz stark. Es ist eines der wenigen in letzter Zeit, das ich an einem Stück lesen musste. Ich konnte nicht aufhören. Zum einen birgt es eine Spannung, ob die Frauen ihren Kampf gewinnen. Zum anderen enthält es viele Lebensweisheiten, die nicht mit einem erhobenen Zeigefinger kommen. Keine der Frauen wird für ihr so unterschiedliches Leben und Entscheidungen verurteilt. Und am Ende gibt es kein billiges Happy End. Im Gegenteil. Ich hätte gern gelesen, wie es mit den Frauen weitergeht. Ich kann nur die absolute Höchstpunktzahl für dieses Buch vergeben.
Drei Frauen auf wundersame Weise verbunden - großartige Geschichte
von parole - 29.04.2018
Cover: Das Buch ist ein schönes und handliches Hardcover mit Umschlag. Die Farbkombination aus einem kräftigen, dunklen türkisblau und gold und etwas schwarz ist abwechslungsreich und auffallend. Der Einband des Covers ist türkisblau und am Buchrücken sind in gold der Buchtitel sowie Autorin und Verlagslogo geprägt. Die Umschlaggestalung hat ebenfalls das selbe Farbschema und zeigt eine Bildgrafik wie ein Zopf geflochten wird. Inhalt und eigene Meinung: Drei Frauen, drei Kontinente und drei Schicksale. Sie sind alle durch einen Zopf verbunden und auf welche Art und Weise erzählt die Autorin Laetitia Colombani ganz wunderbar. Wie auch der Zopf auf dem Cover und gleichnamigen Titel ist die Geschichte aus drei Strängen verbunden. Es wird immer aus drei verschiedenen Perpekiven erzählt. Smita, Giulia und Sarah. Die einzelnen Geschichten haben mich so gefesselt das ich immer wissen wollte wie es nun weitergeht. Die drei Frauen: Smita lebt in Indien und gehört einer sehr niedrigen Kaste an. Sie möchte ihrer Tochter die Schule ermöglichen denn sie kann weder lesen noch schreiben. Sie wünscht sich ein besseres Leben für Lalita, denn von Beruf ist sie Reinigerin der Latrinen. Sie schafft die Exkremente dieser Familien weg, aber erhält dafür keinen Lohn. Wenn Sie Glück hat bekommt sie Spenden. In dieser Gesellschaft ist es schwierig bis unmöglich rauszukommen. Giulia lebt in Sizilien - Palermo und arbeitet in der Perückenfabrik ihres Vaters. Diese Fabrik gibt es schon einige Generationen und auch sie ist von Klein an mit dieser Tätigkeit aufgewachsen. Haare werden bei Friseuren und Nachbarn eingesammelt und in der Firma von den Arbeiterinnen sortiert. Später werden Sie auch gefärbt. Als ihr Vater einen schweren Unfall hat und ins Koma fällt, muss sie eine Entscheidung treffen. Sarah ist Anwältin und lebt in Kanada. Sie ist eine angesehene Person und ein Arbeitstier. Hat drei Kinder und ist alleinerziehend. Sie hat so manche Zeichens ihres Körpers ignoriert. Nun hat sie Krebs und ihr Leben stellt sie auf eine große Probe. Wie schon erwähnt wird die Geschichte abwechselt aus den verschiedenen Sichten erzählt. Alle drei sind zwar sehr unterschiedlich, aber alle sehr willensstark, mutig, und wollen ihr Ziel erreichen. Für sich und ihre Liebsten. Smita und ihre Tochter opfern ihre Haare zu ehren dem Gott Vishnu - durch neue Denkweise und Import indischer Haare rettet Giulia das Familienunternehmen, das kurz vorm Bankrott stand und Sarah hat neuen Mut gepackt und möchte sich wieder besser fühlen. Dafür möchte sie sich eine Perücke zulegen und am Ende trägt sie die Echthaarperücke die aus indischem Haar besteht und mit exklusiver Handarbeit in Palermo geknüpft worden ist. Die drei werden sich nicht begegnen sind aber auf eine schöne Weise miteinander verbunden. (Auch wenn ich alle der drei Frauen toll fand, hat mich Giulia nochmehr interessiert, aber das liegt vielleicht daran das Sie aus Sizilien kommt, wie die Familie meines Papas). Das Buch war super locker zu lesen und der Erzähl/Schreibstil hat mir sehr gefallen. Auch die Charaktere und die Umgebung sind sehr gut beschrieben. Das Buch und die Idee dazu haben mir von Anfang an gefallen und gehört für mich zu den Buchhighlights. Ein ganz großartiges Buch! Absolut zu empfehlen.
Zopf, der = drei ineinandergeschlungene Haarstränge
von Kaffeeelse - 26.04.2018
Ein bewegender und gefühlvoller Roman über drei Frauen auf drei verschiedenen Kontinenten. Dieser Roman zeichnet sich nicht durch eine künstlerische Sprache aus, ist in einer eher einfachen Art verfasst, aber er besticht durch einen extremen Sog. Ich konnte dieses Buch ganz schlecht wieder weglegen. Es hat mich richtig gepackt. Ich habe es gestern angefangen und fast in einem Ruck durchgelesen. Es ist auch von der Handlung nicht besonders neuartig, man kann sich eigentlich schon denken was passiert. Aber Frau Colombani hat etwas in ihrem Schreibstil, was eventuell den Hype um dieses Buch erklärt. Zur Handlung: Drei Frauenschicksale an drei verschiedenen Orten, die sich über ein Thema wieder treffen. Da haben wir zum ersten Smita, lebt in einem kleinen Dorf in Indien, ist eine Dalit, eine Unberührbare, keiner Kaste zugehörig und damit eine Entrechtete. Unberührbare sind in Indien für die Arbeiten zuständig, die einen anrüchigen Charakter haben, gelten als Vogelfreie und besonders in den ländlichen Gebieten erinnert ihr Status an den von Sklaven. Auch wenn es in Indien Bestrebungen gibt, das zu ändern, aber die Mühlen mahlen langsam und da es viele Nutznießer gibt ... . Jedenfalls möchte sich Smita wegen ihrer Tochter Lalita nicht diesem System ergeben, ihrer Tochter soll es mal besser gehen und deshalb begibt sie sich auf ihren Weg. Der zweite Erzählstrang des Buches begibt sich nach Italien, nach Palermo zu Giulia, einer jungen Frau, die in der Perückenmanufaktur ihres Vaters arbeitet, durch einen Unglücksfall in die Lage kommt, entscheiden zu müssen, wie es mit der Perückenmanufaktur und ihrer Familie weitergeht. Und zu guter Letzt ist da Sarah in Montreal in Kanada, eine extrem erfolgreiche Anwältin, die für ihren Erfolg ihr Leben einengt und erkennen muss, das Erfolg nicht alles ist und durch einen Unglücksfall ihr Leben neu ordnen muss. Die Erzählstränge treffen sich wieder am Ende, dies geschieht nicht überraschend, trotzdem hat die Geschichte durch den erzeugten Sog für mich etwas. Lest dieses Buch und entscheidet selbst.
Die wundersame Verflechtung dreier Geschichten
von zauberblume - 25.04.2018
Mit Der Zopf ist der Autorin Laetitia Colombani ein außergewöhnlicher und berührender Debütroman gelungen. Die Autorin nimmt uns eine abenteuerliche Reise, die uns auf drei Kontinente führt, mit. Hier lernen wir ganz besondere Menschen und ihr Schicksal kennen. Der Inhalt: Drei Frauen kämpfen mutig gegen die Widerstände des Lebens. Das ist Smita, die Unberührbare. Sie opfert in Indien ihr Haar dem Gott Vishnu, denn sie wünscht sich für ihre Tochter ein besseres Leben. Dann reisen wir nach Sizilien. Hier lernen wir Giulia kennen. Sie möchte mit Haaren aus Indien die Perückenfabrik ihres Vaters, die schon seit Generationen im Besitz der Familie ist, retten. Zu guter Letzt landen wir in Montreal. Hier wird die erfolgreiche Anwältin und alleinerziehende Mutter Sarah schwer krank. Mit ihrer neuen Perücke, die aus wunderschönem Echthaar hergestellt ist, schöpft sie neuen Lebensweg. Als ich das atemberaubende Buch beendet habe, halt diese Geschichte bzw. diese drei Geschichten in mir nach. Jede einzelne hat mich tief berührt. In meinem Kopfkino laufen die unglaublichsten Bilder ab. Die Charakter sind hervorragend beschrieben. Beginnen wir mit Smita in Indien. Sie ist eine Unberührbare. Beim Lesen habe ich des öfteren den Kopf geschüttelt, weil das Leben von Smita einfach schrecklich war. Ich kann sie verstehen, dass sie für ihre Tochter ein besseres Leben wollte und dafür einiges in Kauf genommen hat. Hoffentlich ist ihr Traum in Erfüllung gegangen. Und dann sind wir in Sizilien. Ich sehe Giulias entsetzes Gesicht vor mir, als sie diese unglaubliche Entdeckung macht und ich bewundere ihren Mut und ihre Stärke. Unsere Reise führt uns weiter nach Montreal, wo sich der Kreis schließt. Die alleinerziehende Sarah ist ein Workaholic und führt ein Leben, das genau geplant und durchorganisiert ist. Doch ein schwerer Schicksalschlag wirft sie aus der Bahn und bringt sie zum Überlegen. Denn was ist wirklich wichtig im Leben. Und genau wie die drei Leben miteinander verwoben sind, so wird ein Zopf geflochten. Ein geniale Geschichte, die mich bis in die Seele berührt hat. Für mich ein Lesehighlight, eine Lektüre der ganz besonderen Art. Das Cover passt wunderbar, könnte nicht besser sein. Gerne vergebe ich für diese Lektüre, die in der französischen Bestsellerliste auf Platz 1 gelandet ist, 5 Sterne.
3 Schicksale ineinander verflochten
von Anonym - 23.04.2018
In Der Zopf von Laetitia Colombani geht es um 3 verschiedene Frauen auf 3 verschiedenen Kontinenten. Auf den ersten Blick könnten sie alle nicht unterschiedlicher sein und doch scheint sie etwas zu verbinden. Smita die in Indien lebt, gehört einer dort sehr niedrigen Kaste an und muss Latrinen reinigen - unentgeltlich! Sie würde gerne Bildung für ihre Tochter und auch für sie ermögichen, was in Indien für Menschen ihrer Zugehörigkeit sehr schwierig, beinahe unmöglich ist. Giulia lebt in Palermo und arbeitet schon seit sie denken kann in der Perückenfabrik ihres Vaters mit. Eigentlich wurde sie nicht wirklich gefragt ob sie dort arbeiten möchte - im Endeffekt wurde das vorentschieden. Doch plötzlich fällt ihr Vater ins Koma.. Sarah wohnt in Montreal und ist eine angesehene, couragierte Anwältin, die nebenbei noch 3 Kinder allein erzieht. Doch plötzlich erfährt sie dass sie Krebs hat. Wie und Warum die 3 Frauenschicksale ineiander verwoben sind, muss man natürlich selbst lesen - da möchte ich nichts vorweg nehmen. Aber alles in allem muss man sagen, dass es ein großartiges Buch war mit einer außergewöhnlichen, emotionalen Handllung.
Verflochten
von bootedkat - 19.04.2018
Ein Zopf braucht drei Stränge. Laetitia Colombanis Roman erzählt von drei Frauen, die allerdings unterschiedlicher nicht sein könnten. Zufall? Da ist Smita, die in Indien lebt und nicht einmal einer Kaste angehört, aber dafür kämpft ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Giulia in Italien, die in der familieneigenen Perückenfabrik arbeitet und bis spät in die Nacht liest. Und schließlich Sarah in Kanada, die versucht Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen. Drei Frauen, die auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben und die dennoch Teil ein und derselben Geschichte sind. Mehr noch, sie alle stehen vor einer Wende in ihrem Leben. Laetitia Colombanis "Der Zopf" reißt die drei Frauen aus ihrem gewohnten Alltag und stellt sie vor unbekannte Aufgaben. Die Art und Weise mit der diese drei Frauen ihre jeweiligen Aufgaben angehen, ist bewundernswert und sorgt dafür, dass man sich eigentlich nicht für einen Lieblingscharakter entscheiden kann, sondern mit ihnen allen Dreien mitfiebert und ihnen wünscht, ihre Aufgaben zu meistern. Beinahe beiläufig werden Themen wie Gleichberechtigung, Rassismus und Emanzipation angesprochen und im Rahmen der Erzählung sehr deutlich auf den Punkt gebracht ohne dabei den eigentlichen Geschichten um Smita, Giulia und Sarah Raum zu nehmen. Diese subtile Eindringlichkeit ist es auch, die den Leser zwischendrin aufhorchen lässt. Gepaart mit dem sehr zugänglichen Erzählstil der Autorin entwickelt "Der Zopf" eine eigene Dynamik, der man sich nicht so leicht entziehen kann. Der Zopf wird im Laufe des Romans zur Allegorie, die über die verflochtenen Haare, sowie die drei Handlungsstränge hinausgeht. Drei Frauen, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zwischendurch verflechtet Laetitia Colombani immer wieder Prosa mit Poesie, indem sie die Handlung durch Gedichte unterbricht. Diese Gedichte fügen sich allerdings nahtlos in die Handlung ein und verleihen Sorgen und Hoffnungen der Protagonistinnen Ausdruck. Trotz der Gattungs- und Perspektivenwechsel verliert der Leser nie den Überblick. Im Gegenteil ist es eher so, dass die Geschichte dadurch an Breite und Tiefe gewinnt und ihr narratives Potenzial erst daraus entwickelt. In Kombination mit Erzählstil und der Handlung an sich ist der Autorin mit "Der Zopf" ein mehr als überzeugender Roman gelungen.
Ein Zopf der Hoffnung
von Meli - 19.04.2018
Drei Frauen, drei Länder, drei verschiedene Schicksale. Smita möchte ihrer Tochter ein besseres Leben ermöglichen, Giulia möchte das Perückenunternehmen ihrer Familie retten und Sarah kämpft trotz Diskriminierung um Erfolg bei ihrer Arbeit. Sie sind einander so fern und doch verbindet ein Zopf ihre Leben und gibt ihnen wieder Hoffnung ... Protagonisten Smita ist eine Dalit, eine Unberührbare, unterhalb aller Kasten. Ihr Schicksal ist es, Exkremente der anderen zu säubern. Sie mag dieses Leben nicht, aber sie kann auch nichts an den Umständen ändern. Nur für ihre Tochter Lalita wünscht sie, dass diese zur Schule gehen und all dem entkommen kann, da sie es niemals übers Herz bringen würde, ihre kleine zarte Tochter zu dieser widerlichen, demütigenden Arbeit zu zwingen. Sie arbeitet hart, um Lalita ein besseres Leben zu ermöglichen, dass einer Dalit in diesem Dorf sonst nicht möglich wäre. Sie ist mutig und stark, obwohl sie ihr ganzes Leben nur gedemütigt wurde und wie Abschaum behandelt wurde. Sarah ist wohl die Personifikation von Ehrgeiz. Sie musste hart um ihre Partnerschaft bei der Anwaltskanzlei kämpfen und will diese Position auf keinen Fall gefährden. Sie ist gut in ihrem Job, aber das reicht ihr nicht, wenn sie so gut sein will wie die Männer, mit denen sie konkurriert. Für ihre Kinder hat sie kaum Zeit, da sie sich keinen Tag freinehmen möchte und mit ihrem Job verheiratet scheint. Als sie erkrankt, ist sie entschlossen, wie gewohnt weiterzuarbeiten und sich nichts anmerken zu lassen, damit sie unverwundbar bleibt und all ihre Arbeit nicht umsonst war. Ihre harte Mauer, die sie mühsam aufrecht erhält, schützt einen weichen Kern, ein Mädchen, das Anerkennung möchte. Giulia arbeitet in der Perückenfabrik ihrer Familie, ein Unternehmen, dass die Familie seit Generationen führt und mit vielen Traditionen verbindet. Doch dann schlägt das Leben zu und alles, was sie besitzen, steht auf dem Spiel. Da hat Giulia kaum die Gelegenheit ihre neu entdeckten Gefühle für ihren Geliebten zu genießen, weil sie auch andere Sorgen hat. Ihre Familie und die Traditionen bedeuten ihr viel, sie möchte anders als ihre Schwestern nicht etwas vollkommen anderes tun, sondern das gleiche Geschäft fortführen und das Erbe bewahren, wenn auch auf eine andere Art. Handlung und Schreibstil Einiges an diesem Buch fand ich wirklich toll, anderes etwas schwächer. Wir hatten hier drei Handlungsstränge, die zum Schluss eine Verbindung hergestellt haben, die nicht zu erzwungen wirkte. Ich fand aber nicht alle Handlungsstränge so emotional berührend, denn während ich mit Smita richtig mitgelitten habe und für Sarah auch viel Mitgefühl aufbringen konnte, ließ Giulias Schicksal mich eher kalt. Zwar hatte ich auch mit ihr Mitleid, aber ihre Geschichte konnte mich nicht so sehr überzeugen wie die anderen. Ich fand es schade, dass auf dem Umschlag schon der Ausgang der Geschichte stand anstelle der Ausgangspunkte, aber das habe ich seltsamerweise gar nicht vorher gelesen, da die Inhaltsbeschreibung im Internet eine andere war. Am meisten haben mich die Umstände in Indien schockiert. Es ist ein großes Land mit vielen verschiedenen Arten von Menschen und ich dachte, schon etwas über das Kastensystem zu wissen, aber was hier aufgewühlt wurde, war unglaublich und ich habe vieles nochmal recherchiert, weil ich es wirklich nicht glauben konnte. Ich dachte erst, ich könnte Probleme mit den fehlenden Anführungsstrichen haben, aber dem war definitiv nicht so. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und die indirekte Rede fand ich eigentlich sogar sehr gut gewählt. Fazit Der Zopf hat mir wirklich ziemlich gut gefallen! Zwei der drei Schicksale konnten mich wirklich mitreißen und haben mich sehr berührt.
Drei beeindruckende Frauen aus drei Kontinenten in einem Roman
von Josef - 15.04.2018
Wie es in der Buchbeschreibung schon steht: Ein berührender Frauenroman, der die ganze Welt bewegt: Drei Frauen, drei Schicksale, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit. Der Autorin Laetitia Colombani ist es gelungen, in diesem Roman die Geschichte dreier völlig unterschiedlicher Frauen zu verknüpfen. Zum Inhalt gemäß Buchbeschreibung: Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Sarah in Montreal als Staranwältin gut situiert ist, hat Giulia in Palermo ihren festen Platz im Familienunternehmen, der letzten Perückenfabrik der Stadt. Smita in Uttar Pradesh im Norden Indiens hat es am schlechtesten getroffen, als Dalit gehört sie der untersten Kaste an und muss die Exkremente der anderen entsorgen. Laetitia Colombani flicht kunstvoll und ergreifend die unterschiedlichen Geschichten zu einem erzählerischen Zopf zusammen. Das Haar, das Smita dem Gott Vishnu opfert, wird Giulias Rettung sein und Sarah neue Kraft schenken. Laetitia Colombani schafft es mit ihrem Schreibstil und ihren Worten den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Man leidet und fühlt mit den Betroffenen denn die Geschichte dieser Frauen ist überzeugend geschrieben und regt zum Nachdenken an. Das Cover ist mit seinem goldfarbenen Rahmen edel gestaltet, es zeigt einen geflochtenen Zopf: drei eigene Stränge die doch fest miteinander verbunden sind.
Die Stärke der Frauen...
von nicigirl85 - 15.04.2018
Auf diesen Roman bin ich durch seinen ungewöhnlichen Titel und seine hübsche Aufmachung gestoßen. Nie konnte ich erahnen, was mich erwartet. In der Geschichte geht es um drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. In Indien lebt Smita, die für andere Exkremente wegschafft und ein besseres Leben für ihre Tochter wünscht. In Italien lebt Giulia, die das Familienunternehmen retten muss: eine Perückenfabrik. Und in Kanda lebt die erfolgreiche Anwältin Sarah, deren Leben sich drastisch verändert als sie schwer erkrankt. Werden die Frauen ihr Schicksal trotz schwerer Prüfungen meistern können? Die Geschehnisse um alle drei Frauen werden dem Leser über einen beobachtenden Erzähler nahe gebracht. Anfänglich hat mich die Handlung um Giulia am meisten begeistern können, aber mit der Zeit wird immer deutlicher, dass alle drei Frauen so willens- und charakterstark sind, dass man einfach alle drei lieben muss und ihr doch sehr unterschiedliches Leben gern verfolgt. Obwohl alle Drei finanziell sehr unterschiedlich situiert sind, hat jede von ihnen ihr Päckchen zu tragen und jedes Schicksal ist für sich berührend, denn weder möchte man wegen einer Krankheit noch wegen seines Standes ausgegrenzt werden. Der Roman macht sehr deutlich, dass Frauen auch in der heutigen Zeit noch mehr kämpfen müssen als Männer es je mussten. Die Autorin schreibt sehr fesselnd, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Die eingestreuten Verse zum Entstehen einer Perücke ließen einen beim Lesen kurz innehalten und nachdenklich werden. Haare sind gerade in der westlichen Welt für Frauen ein großes Thema, denn nur wer jung und verführerisch aussieht, geht seinen Weg einfacher als andere Frauen. Dies wird im Buch sehr gut aufgegriffen, denn es zeigt wie sehr sich die Wahrnehmung zum eigenen Ich und durch andere verändert, ob man nun langes Haar trägt oder nicht, denn langes, gesundes Haar steht nach wie vor für Weiblichkeit. Besonders berührt hat mich wie eine Krankheit wie Krebs dazu führen kann, dass man anders wahrgenommen wird. Kein Mensch sucht sich eine Krankheit selbst aus, um dann weniger leistungsfähig zu sein. Leider habe ich diese Erfahrung im eigenen beruflichen Umfeld bereits machen können und ich spreche mich nicht davon frei ähnliche Gedanken wie Ines gehegt zu haben, wenn man sieht wie Kolleginnen wegen Krankheit oder Schwangerschaft ausscheiden. Das positiv anklingende Ende hat mich sehr optimistisch gestimmt, dass für alle, insbesondere für Frauen, nach einem Unglück auch irgendwann wieder das Glück auf einen wartet, man darf eben nur nicht aufgeben. Ein Roman, der sehr nachdenklich stimmt. Bisher hatte ich mir noch keinerlei Gedanken darüber gemacht, wo Haare für Perücken und Extensions herkommen. Jetzt sieht das etwas anders aus und wie im Buch beschrieben, sollte die jeweilige Trägerin die geopferten Haare mit Stolz tragen. Fazit: Für mich eine echte Entdeckung. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse Lektüre, die lange nachklingt.
Starke Frauen
von leseratte1310 - 13.04.2018
Das Schicksal von drei Frauen auf drei verschiedenen Kontinenten wird von der Autorin Laetitia Colombani miteinander verflochten wie ein Zopf, dabei haben die Frauen schon aufgrund der Entfernung nichts miteinander zu tun. Aber sie verbindet eine Sehnsucht nach Freiheit. In Indien gehört Smita zur untersten Kaste und ist wertlos. Sie muss daher mit den bloßen Händen die Toiletten der Höhergestellten saubermachen. Aber auch sonst geht es ihr schlecht. Ihre Tochter soll es einmal besser haben und Smita tut alles, damit ihre Tochter Schreiben und Lesen lernen kann. Giulia auf Sizilien soll das Familienunternehmen weiterführen, da ihr Vater nach einem Unfall dazu nicht mehr in der Lage ist. Sie stellt fest, dass die letzte Perückenfabrik Palermos vor dem Bankrott steht. Die erfolgreiche Anwältin Sarah erfährt ausgerechnet von ihrer schweren Krankheit, als sie Partnerin in einer Kanzlei werden kann. Jeder der drei Frauen hat in ihrem Leben zu kämpfen, aber sie sind stark genug, um ihr Schicksal anzunehmen und ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Jede von ihnen ist sehr gut und authentisch beschrieben, so dass man sich in sie hineinversetzen konnte. Aber am meisten hat mich das Schicksal von Smita berührt, da ich dieses Kastensystem nicht menschlich finde und es schrecklich ist, was die Mitglieder der unteren Kaste erdulden müssen. Ich denke, dass nicht jedem dieses Buch gefallen wird, mich hat diese intensive und berührende Geschichte gepackt. Am Ende gab es dann doch noch eine Verbindung, aber ich will nicht zu viel verraten. Ich kann für dieses Buch, das nachdenklich stimmt und sehr berührend ist, nur eine Empfehlung aussprechen.
Der Zopf
von Anonym - 11.04.2018
So, wie ein Zopf aus drei Strängen geflochten wird, wird in diesem Buchvon drei Frauen berichtet, deren Leben nur sichtbar für den Leser miteinander verbunden ist. Eigentlich handelt es sich hier um drei eigenständige Geschichten in Indien, in Kanada und in Italien. Drei Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnte, die aber eins eint, nämlich der Drang nach einem selbstbestimmten Leben, die Suche nach ihrem eigenen Weg voller Mut aber auch voller Selbstzweifel. Das Buch ist in einem nüchternen, schnörkellosen Stil geschrieben, oft dachte ich eher an einen Tatsachenbericht als an einen Roman. Mir fehlten Eigenheiten und besondere Merkmale der Sprache dieser Schriftstellerin. Als dann im letzten Teil Begriffe definiert wurden, war der Roman für mich zum Sachbuch mutiert.
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