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Lazarus

Schweden-Krimi. Originaltitel: Lazarus. 2. Aufl. 2019.
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Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nu … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Lazarus
Autor/en: Lars Kepler

ISBN: 3785726503
EAN: 9783785726501
Schweden-Krimi.
Originaltitel: Lazarus.
2. Aufl. 2019.
Übersetzt von Thorsten Alms, Susanne Dahmann, Adrien Meisch
Lübbe

1. März 2019 - gebunden - 637 Seiten

Beschreibung

Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nun der Schädel von Joona Linnas toter Ehefrau in der Wohnung eines Grabschänders entdeckt und eine perfide Mordserie aus ganz Europa gemeldet wird, ahnt Joona Linna das Unvorstellbare: Der Albtraum ist nicht zu Ende, und der grausame Serienmörder droht, alle lebendig zu begraben, die Joona lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

Portrait

Lars Kepler ist das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Der Hypnotiseur, ihr Krimidebüt, war sensationell erfolgreich und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Die folgenden Kriminalromane mit dem Ermittler Joona Linna setzten die Erfolgsgeschichte fort und standen alle auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Das Ehepaar lebt mit seinen drei Töchtern in Stockholm.


Pressestimmen

"Nervenaufreibend!" Mainhattenkurier

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Bewertungen unserer Kunden
von LenaThur - 23.06.2019
Einleitung: Nachdem Jurek Walter eigentlich schon seit geraumer Zeit tot sein sollte, gibt es plötzlich immer mehr Hinweise darauf, dass dies vielleicht doch nicht der Fall ist. Joona Linna ist sich sicher, dass er zurück ist, dennoch glaubt ihm zunächst niemand. Erst als es schon zu spät ist und immer mehr Menschen sterben. Joona verschwindet mit seiner Tochter, Saga weigert sich jedoch anzuerkennen, dass Jurek "von den Toten auferstanden ist". Das ganze Buch ist gespickt mit Toden und auch unter den Hauptfiguren und deren Familien haben wie einige Tote zu beklagen. Hauptteil: Ich hatte tatsächlich vollständig verdrängt, dass ich die vorherige Geschichte schon gelesen hatte. Es ist mir erst nach vielen Seiten aufgefallen. Mir gefällt schon das Cover sehr gut und die Tatsache, dass das Buch ein Leseband hat, macht es für mich gleich besser. Der Titel ist meiner Meinung nach perfekt gewählt. Was mich persönlich bei allen Lars KepIer Büchern stört ist, dass sie im Präsens geschrieben sind, aber das ist natürlich nur eine persönliche Abneigung. Durch die ständigen Szenenwechsel ist das Buch fast unerträglich spannend. Immer wenn es zu einem Spannungshöhepunkt kommt, verlässt man die Szene und muss wieder einige Seiten warten bis man erfährt wie es an dieser Stelle weiter geht. Das ganze Buch zeigt, dass sich das Böse nur schwer auslöschen lässt. Viele der Figuren zeigen meiner Meinung nach ziemlich unvernünftiges Verhalten. Allerdings ist es in solch einem Fall natürlich die Hoffnung die zuletzt stirbt. Denn vor allem Saga schafft es wirklich lange sich einzureden, dass Jurek tot ist. Für den Leser ist es natürlich deutlich offensichtlicher, da man einfach mehr weiß als die Figuren, aber stellenweise ist ihre Ignoranz wirklich nervig. Sehr fasziniert hat mich Joonas ausgeklügelter Fluchtplan. Er hat ja wirklich alle Eventualitäten einkalkuliert. Joona kommt ja auch relativ gut weg, im Gegensatz zu Saga die ja wirklich alles verliert. Der Showdown war mir tatsächlich fast ein bisschen zu einfach. Jureks Tod war zu simpel. Allgemein ist das Ende etwas schwierig. Nachdem Jurek tot ist haben scheinbar alle mehr oder weniger seinen Gehilfen vergessen. Natürlich gibt das die Möglichkeit zu einer Fortsetzung, erscheint mir persönlich aber etwas unwahrscheinlich. Schluss: Wirklich wieder ein sehr spannendes und fesselndes Buch. Anders hatte ich es von Lars Kepler auch nicht erwartet. Die beiden schaffen es einfach, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Überrascht hat mich, wie sehr sie ihr Personal im Laufe des Buches reduziert haben, es gab wirklich einige Tode die mich sehr überrascht haben. Dass das Ende mehr oder weniger offen ist gefällt mir gut. Ist natürlich auch nervig dass man nicht alles weiß, aber dann kann man sich wenigstens wieder auf den nächsten Band freuen. Im Allgemeinen wieder ein Buch das alle Voraussetzungen eines guten Thrillers erfüllt. Somit unvermeidliche fünf Sterne.
Ein Thriller, der schlaflose Nächte macht
von Daggy - 27.04.2019
Das Buch firmiert unter Schwedenkrimi, ich hätte es als Psychothiller eingestuft. Es gibt sehr viele Tode, die meist sehr bestialisch umgebracht werden. Jurek, der Serienmörder der letzten Kepler-Bücher, konnte, trotz vieler Schusswunden, wieder genesen und hat mit dem riesigen Biber einen neuen Helfer gefunden. Joona ist wieder im Polizeidienst und hat mit Valeria eine neue Freundin, mit der gerne zusammen ist. Als Jurek wieder tätig wird, entsteht das völlige Chaos. Joona muss seine Tochter verstecken, aber weder Valeria noch eine Kollegin Saga nehmen seine Ratschläge Ernst, sich auch in Sicherheit zu bringen. Auch seine Chefs unternehmen nichts, den Serienmörder zu stoppen. So kann Jurek mit Hilfe von Biber wieder Menschen in Särge sperren, Unbeteiligte mit viel Wut und ungeheurer Gewalt töten und Menschen manipulieren. Sie aufgrund ihrer Ängste Dinge tun lassen, die nicht vernüftig sind. So bringt Sagas Handeln, dass ihre Familie retten soll, andere in Gefahr. Die ganze Geschichte wird in schnellem Tempo, mi wechselnden Schauplätzen erzählt. Manche Szenen werden genauestens beschrieben und dadurch steigert sich die Spannung, dass man nicht schnell genug weiterlesen kann. Leider finde ich das Buch, besonder am Ende, nicht sehr realistisch. Da sind für mich viele unbeantwortetet Fragen. So kann Jurek z.B. Telefongespräche abhören und nichts erklärt, wie er das macht. Da sind viele Dinge über einen langen Zeitraum geplant und Unterlagen bereit gelegt worden, damit Joona seine Tochter verstecken kann und dann scheitert alles, für mich unverständlicher Weise. Ich erwarte bei einem solchen Buch kein Happy Ende, aber hier wird mir dadurch, dass viele lieb gewordene Charaktäre sterben, doch die Hoffnung genommen. Deshalb mein Resümee, das Buch war für mich nicht der richtige Lesestoff und Lars Kepler kein Autor mit dem ich in Serie gehen werde.
Mitreißend!
von badwoman - 27.04.2019
In der Wohnung eines Grabschänders wird der Schädel von Joona Linnas toter Ehefrau entdeckt. Joona ist Kommissar in Stockholm. Kann das ein Zufall sein oder möchte jemand Joona ein Zeichen geben? Der Kommissar hat den schrecklichen Verdacht, dass Jurek Walter, ein todgeglaubter Schwerverbrecher, hier sein Unwesen treibt. Seine Kollegin Saga Bauer, die die vermeintlich tödlichen Schüsse auf Jurek abgegeben hat, kann das nicht glauben. Doch nach und nach gehen aus ganz Europa Meldungen über brutale Morde ein, doch können sie wirklich mit Jurek in Zusammenhang stehen? Bis auf Joona sind alle vom Gegenteil überzeugt. Sollte Joona aus Angst um seine Tochter überreagieren? Denn Jurek lässt seine eigentlichen Opfer am Leben, er quält sie mit dem Leiden ihrer Angehörigen. Das schwedische Autorenduo Lars Kepler hat mit "Lazarus" den siebten Band der Reihe mit Kommissar Joona Linna herausgebracht. Dieses Buch kann man bestens auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen. In einem mitreißenden flüssigen Schreibstil erzählen die beiden eine spannende Geschichte. Der Spannungsbogen wird über das gesamte Buch gehalten bis zum fulminanten Finale. Es gibt nicht nur glückliche Entwicklungen in diesem Buch, das macht das Geschehen realistischer. Nicht ganz so realistisch sind die manchmal fast übernatürlichen Kräfte und Talente einiger Protagonisten, aber das gehört nun mal zur schriftstellerischen Freiheit der Autoren und wenn man sich, so wie ich, darauf einlassen kann, wird man mit einem fesselnden Thriller belohnt. Das Buch wird unter Krimi geführt, für mich hat es aber alles, was zu einem Thriller gehört: Spannung, Blut und Action. Das düstere Cover mit der bläulichen Schlange und dem blauen Schriftzug "Lazarus" ist ein echter Eyecatcher, toll gemacht!
Spannung, Action und jede Menge Thrill!
von Christina P. - 23.04.2019
Jurek Walter ist zurück! Davon ist Kommissar Joona Linna überzeugt. Als er bei einem Fall Parallelen zu Jureks früheren Morden entdeckt, schrillen bei ihm die Alarmglocken und er versucht, seine Lieben in Sicherheit zu bringen. Hat der psychopathische Serienmörder der vergangenen Bände wirklich die Schüsse auf sich überlebt oder ist es vielleicht nur ein Nachahmungstäter? Keiner glaubt Joona zunächst - ein fataler Fehler "Lazarus" ist der siebte Teil der Reihe um Kommissar Joona Linna des Autoren-Ehepaares Lars Kepler. Angegeben ist, dass das Buch ohne Vorkenntnisse der Reihe gelesen werden kann, und das kann ich bestätigen. Wobei natürlich an der ein oder anderen Stelle Anspielungen auf frühere Geschehnisse vorkommen, bei denen ich dachte, schade, dass ich nicht mehr darüber weiß. Dadurch, dass kleine Rück- und Einblicke zu den Personen eingebaut sind, ist aber alles gut verständlich. Der Roman liest sich erstaunlich gut und ist frei von gängigen Klischees eines sozial inkompetenten, launischen Ermittlers mit Alkoholproblem. Im Gegenteil, Joona war mir recht sympathisch. Schwierigkeiten hatte ich hingegen mit seiner Kollegin Saga, welche in meinen Augen zu oft inkompetent agiert, so dass ich mich wiederholt fragte, wie sie zu ihrem Job gekommen ist. Inhaltlich ist die Story durchweg spannend von Anfang bis Ende. Keine unnötig lange Einleitung, keine Durststrecken und kein ewig langes Ausfaden. Ein eindeutiger Pluspunkt! Stellenweise wird es diesmal ziemlich brutal, ohne, dass groß ins Detail gegangen wird. Wer jedoch beim Lesen sein Kopfkino mitlaufen lässt wird da um ein paar blutige Szenen nicht drum herum kommen. Gestört haben mich einige Szenen, welche für den Fortgang der Handlung wie konstruiert wirken, ebenso wie Joonas Alleingang zum Schluss, bei welchem er eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Das wird aber zum Glück durch ein paar sehr gute Ideen und viele spannende Szenen wieder wettgemacht. Alles in allem ein hervorragend zu lesender Schwedenkrimi mit brutalen sowie emotional bewegenden Szenen, der durch Spannung und Action schon fast als Thriller durchgeht.
Rasant, brutal, spannend!
von Stups - 13.04.2019
Klapptext: Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nun der Schädel von Joona Linnas toter Ehefrau in der Wohnung eines Grabschänders entdeckt und eine perfide Mordserie aus ganz Europa gemeldet wird, ahnt Joona Linna das Unvorstellbare: Der Albtraum ist nicht zu Ende, und der grausame Serienmörder droht, alle lebendig zu begraben, die Joona lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt Schon beim Prolog bekam ich Gänsehaut, obwohl man eigentlich gar nicht weis, was dort passiert ist. Man ahnte etwas Dunkles, Düsteres und sehr Unheimliches. Dann geht es gefühlt Schlag auf Schlag. Es passiert unheimlich viel und der Weg des Mörders ist nur so mit Leichen gepflastert. Äußerst brutal und nichts für leichte Gemüter. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel zwischen Joona und den Serienmörder Jurek. Er besitzt keine Gefühle und scheint sich in die Köpfe seine Mitmenschen schleichen zu können. Alle die Joona lieb sind, sind in Gefahr und die Zeit drängt. Das Buch liest sich leicht und flüssig und durch häufige Ortswechsel und Cliffhänger zieht man das Lesetempo automatisch an. Allerdings entsteht dadurch keine Verwirrung. Alles Relevante wird kurz angesprochen und somit kann den Band 7 problemlos unabhängig der Vorgängerbande lesen. Einen Punkt Abzug gibt es von mir, da es mir teils zu brutal und grausam war. Fazit: Ein mitreißender Thriller, allerdings nichts für schwache Nerven, da der Täter äußerst brutal und gefühllos handelt. Band 1 Der Hypnotiseur Band 2 Paganinis Fluch Band 3 Flammenkinder Band 4 Der Sandmann Band 5 Ich jage dich Band 6 Hasenjagd Band 7 Lazarus
Auferstanden von den Toten
von Elisabeth B. - 11.04.2019
Mit "Lazarus" legen Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril unter dem Pseudonym Lars Kepler ihren siebten Band rund um Joona Linna und sein Team vor. Dieser Kriminalroman ist im Februar 2019 bei Lübbe erschienen und umfasst 637 Seiten. Eine Mordserie erschüttert Europa. Während die meisten Ermittler im Dunkeln tappen, steht für Joona Linna bald fest: Diese Morde tragen eindeutig die Handschrift des gefährlichsten Serienmörders, der Schweden je heimgesucht hat, nämlich die Jurek Walters, der vor Jahren bei einem Polizeieinsatz den Tod fand. Und noch einer Sache ist Linna sich sicher: Das eigentliche Ziel dieser Mordserie sind er und seine Familie. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Auch wenn es sich hier um den siebten Band einer Serie handelt und ich schon lange keine Kepler-Romane mehr gelesen habe, fiel es mir sehr leicht, in das Geschehen einzutauchen, denn das Autorenpaar flechtet gekonnt alle wichtigen Informationen aus der Vorgeschichte in diesen Kriminalfall ein. Man kann diesen Band also auch bedenkenlos unabhängig von den Vorgängerbänden lesen. Vorsichtig indes sollten etwas zartbesaitetere Menschen sein, denn der Roman strotzt nur so vor Brutalität. Macht einem dieses allerdings nicht so viel aus, darf man sich auf fast 640 Seiten voller Spannung und Tempo freuen. Der Titel des Romans, Lazarus, ist Programm: Fragt man sich am Anfang noch, ob es sich bei dem Mörder wirklich um den toten Jurek Walter handeln könnte, beginnt man nach und nach zu ahnen, dass hier doch der vermeintlich Tote seine Finger im Spiel hat. Gleich zu Beginn wird man mit einem grausigen Leichenfund konfrontiert, und das Blutvergießen will und will im Folgenden kein Ende nehmen. Der Spannungsbogen reißt kein einziges Mal ab, und Fehler sowie Missverständnisse bei den Ermittlungsarbeiten zerren an den Nerven der Leser/innen. An einigen Stellen kann man sich über die Naivität der Beteiligten nur wundern und möchte laut aufschreien: "Tu es nicht!" oder "Tu das und das!" Während dieses bei anderen Romanen oft dem Lesefluss zuwiderläuft, ist es ihm hier dienlich - zumindest ich empfand es beim Lesen so -, kommt man beim Lesen doch kaum zu Atem und fliegt förmlich durch die Seiten. Gegen Ende geben sich dramatische Szenen noch einmal gegenseitig die Klinke in die Hand, und der Roman endet schließlich mit einem Cliffhanger, der auf Nachfolgebände hoffen lässt. Immer wieder negativ aufgestoßen allerdings ist mir die Realitätsferne. Jurek Walter scheint über übermenschliche Kräfte zu verfügen, er dringt überall ein, lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten und manipuliert alles und jeden - am Ende empfand ich es dann doch als eher "too much". Auch die eine oder andere logische Unzulänglichkeit tritt zutage, was ich als schade wahrnahm. Sprachlich und stilistisch ist der Krimi flott und flüssig zu lesen. Kurze Kapitel verleihen dem Lesen zusätzlich Tempo und Perspektivwechsel bieten Abwechslung, sodass sich das Buch als ein echter Pageturner entpuppt. Die Charaktere sind detailliert gezeichnet, die Grundstimmung ist, wie man es von Skandinaviern gewohnt ist, sehr düster, und alles ist plastisch beschrieben, weshalb man beim Lesen vieles bildlich vor Augen hat und dem Geschehen gut folgen kann. Insgesamt präsentiert sich hier ein Kriminalroman, bei dem man es mit der Realität nicht allzu ernstnehmen sollte, der sich aber von der ersten bis zur letzten Seite mühelos, spannend und temporeich lesen lässt: für Leser/innen, die auch ein bisschen mehr an Brutalität vertragen, ein unbedingtes Muss. Aufgrund der recht vielen unrealistischen Szenen gebe ich dem Roman dann aber doch "nur" 4,5 von 5 Sternen.
Nichts für schwache Nerven
von Gisel - 22.03.2019
Der Kommissar Joonna Linna vermutet, dass ein brutaler Serienmörder überlebt hat, obwohl es so schien, als wäre er vor einigen Jahren an mehreren Schüssen gestorben. Doch Joonna erkennt die Handschrift des Mörders, der nun erneut auftaucht. Und dieser hat es auf alle abgesehen, die ihn damals schon verfolgt hatten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Dieses Buch ist Teil einer Reihe um Joonna Linna. Das ist wichtig zu wissen, denn die Handlung wird aus den vorhergehenden Teilen fortgeführt und bezieht sich immer wieder auf vorhergehende Ereignisse, die in diesem Band nur erwähnt werden. Ich kenne die Vorgänger nicht, und immer wieder tat ich mich schwer damit, die Informationen richtig einzuordnen. Der Einstieg in die Geschichte ist schon sehr spannend, das Gefühl der Gefahr ist auf allen Seiten des Buches vorherrschend, sei es im Hintergrund, sei es in offenen Gefahrensituationen. Dennoch hat das Buch auch einige Längen, da hätte man einiges wegkürzen können, manche Szenen sind doch mehr als ausführlich beschrieben. Es ist auf jeden Fall etwas für Leser mit starken Nerven, der Täter veranstaltet immer wieder eine Orgie der Gewalt. Der Autor ist nicht zimperlich mit seinen Protagonisten, sie müssen einiges aushalten. Positiv aufgefallen sind mir die ausgeklügelten Kombinierfähigkeiten vor allem von Joonna Linna, der allerdings erst mal allein auf weiter Flur mit seinen messerscharfen Vermutungen bleibt. Für alle, die viel Spannung benötigen und dafür auch starke Nerven bereithalten, ist dieses Buch sicher gut geeignet. Ein Muss ist es sicher für jene, die sich gut mit dieser Reihe auskennen. Meines war es nicht so ganz, dafür war mir der Anteil an Gewalt etwas zu hoch.
von Jasmin - 19.03.2019
Lazarus ist bereits der 7. Teil der Ermittler Joona Linna. Allerdings muss man die anderen Bände nicht unbedingt kennen, um das Buch lesen und verstehen zu können, da alles relevante nochmals aufgegriffen wird. Allerdings ist es für den Lesegenuss natürlich gut, wenn man schon mal was von dem Serienkiller Jurek Walter und seine Jagd auf ihn gehört hat, denn er spielt auch diesmal eine große Rolle. Zu Beginn trifft man gleich wieder auf Joona und Linna, die beiden Ermittler, die Jurek Walter immer auf den Fersen waren. Es häufen sich Ereignisse, die darauf hinweisen, dass der Killer doch nicht tot ist, obwohl die Überlebenschancen gering waren. Während Joona hier sehr rational reagiert, konnte ich die Handlungen von Linna nicht nachvollziehen - und das ist auch ein kleiner Kritikpunkt an dem Buch. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Sie ignoriert alle Warnungen, bis es zu spät ist, und selbst dann verhält sie sich nicht immer so, wie man es mit einem gesunden Menschenverstand erwarten würde - vor allem weil sie Jurek Walter und seine Methoden kennt. Gut gefallen haben mir dagegen die unterschiedlichen Schauplätze. Auf der Suche nach sowie auf der Flucht vor Jurek Walter kommt man an die verschiedensten Orte. Diese sind nicht unbedingt spezifisch ausgearbeitet, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Sie verdeutlichen die Suche und die Verzweiflung sehr gut und halten die Geschichte lebendig. Denn leider gab es auf den knapp 640 Seiten ab und zu einige Längen, in denen ich das Gefühl hatte, dass die Story auf der Stelle tritt. Es gibt keine neuen Hinweise auf Walter, die Ermittlungen treten im Kreis oder die Vorgesetzten nehmen das Ganze nicht ernst. Außerdem wird manches - wenn auch in weniger Sätzen - nochmal wiederholt, was man gerade erst gelesen hatte. Das ist zwar praktisch, wenn man das Buch mal zur Seite gelegt hatte, weil man so nicht überliest, aber wenn man am Stück liest, ist es ein bisschen nervig. Was aber ein absoluter Pluspunkt ist: Joona und seine unerschrockenen Ermittlungen. Gerade in der zweiten Hälfte der Geschichte rücken er und seine Ideen wieder in den Vordergrund und bringen die Ermittlungen voran. Seine Gedankengänge sind einfach super, ich selbst würde nie darauf kommen, aber in sich ist alles logisch. Gerade zum Ende hin kann man das Buch deswegen gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Die Handlungen von Jurek Walter und seinem Handlanger sind nicht nur unglaublich körperlich brutal, sondern vor allem psychisch kaum auszuhalten. Mehr als einmal hätte ich am liebsten die Augen zu gemacht, weil ich nicht glauben konnte, dass das jetzt wirklich passiert. Eine Verfilmung könnte ich mir deswegen nicht anschauen, sollte es mal eine geben. Das Ende ist - wie das ganze Buch - ganz schön heftig, aber realistisch und passt gut zum Rest. Es schreit außerdem nach einem weiteren Band rund um Joona, denn abgeschlossen scheint das Ganze noch nicht zu sein. Offenen Enden sollte man also positiv gegenüber stehen. Insgesamt war ich ganz zufrieden, aber es ist meiner Meinung nach nicht der stärkste Band der Reihe. Vor allem Linna hat mich diesmal fast schon genervt. Deswegen gibt es von mir 3,5 Sterne.
Spannender Psycho Krimi - nichts für schwache Nerven
von Cori - 16.03.2019
Das Cover ist wirklich sehr sehr schön. Ich finde das Motiv mit der Schlange eins der schönsten Lars Kepler Bücher. Man kann das Buch lesen ohne die Vorgänger zu kennen. Auch ohne Vorkenntnisse hat man keinerlei Probleme in die Geschichte hineinzugelangen. Dies war mein erster Jonna Linna Roman, aber es wird nicht der letzte sein. Der Schreibstil war klar und flüssig. Ich konnte ihm sehr gut folgen. Die Geschichte war super spannend und Nervenaufreibend. Auf jeden fall nichts für schwache Nerven. Die einzelnen Charaktere waren toll und sehr gut ausgearbeitet. Die Emotionen und Ängste konnte ich gut nachfühlen. Auch hatte ich nie das Gefühl das die Charaktere nicht stimmig war. Die Zusammenhänge waren sehr schlüssig Joona Linna ist ein sehr intelligenter Polizist und erkennt gleich im Beginn des Buches die Gefahr. Auch wenn man sich lange zeit nicht sicher ist ob er nur paranoid ist oder ob da wirklich Wahrheit hinter seinen Theorien steckt. Da lassen die Autoren einen lange im Dunkeln Schmorren. Joona Linna ist beeindruckend und ich war gleich von Anfang an von ihm fasziniert und gefesselt. Manche Szenen im Buch waren wirklich sehr brutal oder grausam, sodass ich ab und zu eine kleine Pause einlegen musste. Das Buch hat mich gefesselt, fasziniert und schockiert. Wenn du in einen Abgrund schaust, dann schaut auch der Abgrund in dich hinein. [*]lazarus [*]larskepler [*]netgalleryDE
Megaspannender Thriller, nichts für schwache Nerven!
von M.Tiller - 16.03.2019
Joona Linna ist ein Ermittler, der gerade auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen wurde. Vor langer Zeit hat er mit seiner Kollegin Saga Bauer den Serienmörder Jurek Walter und seinen Zwillingsbruder gejagt. Beide wurden getötet, doch jetzt gibt es immer wieder Hinweise, dass Jurek doch noch am Leben sein könnte. Seine Leiche wurde nämlich nie gefunden. Es kommt immer wieder zu Morden, bei denen es eine Verbindung zu Joona, aber auch zu Jurek gibt. Deswegen ist Joona bald davon überzeugt, Jurek kann nicht tot sein. Er bringt sich und seine Tochter in Sicherheit, an einen Ort, den niemand kennt. Er warnt Saga und auch seine Freundin vor Jurek, doch beide können sich nicht vorstellen, dass Jurek wirklich noch am Leben ist. So kommt es, wie es kommen muss. Es gibt immer mehr Morde und viele Menschen, die mit den beiden Ermittlern in Verbindung stehen, sind auf einmal verschwunden. Joona ist dazu gezwungen, seinen sicheren Ort zu verlassen und Jurek erneut zu jagen.... Ich habe bereits zwei Bücher von Lars Kepler gelesen, jedoch fehlte mir der vorhergehende Band von Lazarus. Doch auch ohne das Vorwissen bin ich gut ins Buch hineingekommen und war schon von der ersten Seite an gefesselt und fasziniert. Das Buch ist megaspannend geschrieben und es gibt auch viele grausame und brutale Vorkommnisse. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, doch mir macht es nichts aus, wenn es mal etwas blutiger zugeht. Im Gegenteil, ich bin dann umso mehr hypnotisiert von dem Buch und kann die Spannung kaum aushalten. Das Buch ist auf jeden Fall eine echte Empfehlung für alle Thrillerfans, denen es nichts ausmacht, wenn mal etwas mehr Blut fliesst!
Knapp 570 Seiten Spannung
von Anonym - 14.03.2019
Auch dieses Werk reiht sich mühelos in die Reihe der vorherigen großartigen Werke von Lars Kepler ein. Absolute Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Das Buch beinhaltet die schon von Kepler bekannte Mischung aus Spannung, Psychothriller und-terror, brutale und grausame Morde mit Psychologie und Krimi. Wer ein Kepler Fan ist, kommt auch mit diesem Werk absolut auf seine Kosten. 'Lazarus' ist der mittlerweile siebte Teil der Schweden-Krimis. Ich habe nicht alle vorherigen Teile gelesen, aber ich hatte keinerlei Probleme mich in die Personen oder die Handlung reinzufinden. Das Buch ist wirklich jede Cent wert und bietet herausragende Unterhaltung.
Wie Phoenix aus der Asche
von Martin Schult - 10.03.2019
Eine brutale Mordserie zieht sich durch ganz Europa. Der Ursprung scheint aber in Schweden zu liegen und ein schrecklicher Verdacht kommt auf. Sollte etwa der grausamste Serienmörder Schwedens nicht wie gedacht bei einem dramatischen Polizeieinsatz getötet worden sein. Sein von mehreren Kugeln getroffenen Körper fiel damals in einen Fluss und der Leichnam wurde nie gefunden. Kann Jurek Walter dies wirklich überlebt haben? Hat sich ein anderer Täter sich der Vorgehensweise als Trittbrettfahrer bedient? Joona Linna glaubt an keine Zufälle und bringt sofort seine Tochter in Sicherheit. Hat der Mörder schon die Spur aufgenommen? Lars Kepler, das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und ALexander Andoril steht aus meiner Sicht für hoch-spannende Thriller-Unterhaltung. Gerade die Serie um den charismatischen Ermittler Joona Linna konnte bei mir schon mehrfach für spannende Lesestunden sorgen. Ich bin so mit hohen Erwartungen in den mittlerweile siebten Band der Serie gestartet und wurde ein weiteres mal nicht enttäuscht. Schnell gelingt es den beiden Autoren mit ihrem äußerst temporeichen und packenden Schreibstil mich an das Buch zu fesseln. Die Spannung wird mit der Mordserie quer durch ganz Europa und dem Auffinden des Schädels Joona Linnas ermordeten Frau direkt auf ein sehr hohes Niveau gebracht. Die vielen kurzen Kapitel sorgen mit ihren häufigen Perspektivwechsel für ein noch höheres Tempo und machen Lazarus zu einem richtigen Pageturner. Gekonnt verwickelt das Autoren Duo die Hauptprotagonisten immer mehr in die Geschichte und hat auch kein Problem damit, den einen oder anderen Protagonisten überraschend sterben zu lassen. Das fulminante Finale rundet diesen packenden Thriller für mich überzeugend ab. Lazarus ist aus meiner Sicht eine mehr als gelungene Fortsetzung einer skandinavischen Thriller-Reihe, die hoffentlich noch einige Bände hervorbringen wird. Ich empfehle daher den Thriller sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen!!!
Mutprobe gefällig?
von Julia - 09.03.2019
Ich habe bisher noch kein Buch der Reihe gelesen und stieg damit als Unwissende in die Schwedenkrimis von Lars Kepler ein. Allerdings hat das der Geschichte keinen Abbruch getan, da alles sehr detailliert erklärt wird und auch die Zusammenhänge aufgezeigt und klar werden. Das einzige, was mich verwirrt, ist die Bezeichnung als Krimi . Psycho-Thriller trifft es wohl am ehesten, jedenfalls was mich betrifft. Joona Linna ist eine beeindruckende Figur! Von Anfang an hat mich dieser Charakter fasziniert und gefesselt. Seine Aura, seine Darstellung und sein Charakter sind einfach großartig! Ich habe ihm jedes Wort sofort geglaubt und mit ihm gelitten, gefiebert und gebangt... Lazarus ist das erste Buch bei dem ich tatsächlich schwer gezittert habe und was mir schlaflose Nächte bereitet hat. Daran war weder die Brutalität, noch das Blutige schuld, eher der Psychokrieg , der im Buch veranstaltet wird. Mein Kopfkino hat jedenfalls den Oskar verdient! Ich habe noch lange, nachdem ich es ausgelesen habe, gezittert und gebangt und auch heute kommen ab und an Szenen zurück, die ich mir wünschte zu vergessen. Das Ziel der Autoren wurde meiner Meinung nach deutlich übertroffen, denn so schnell werde ich dieses Buch nicht vergessen. Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn, allerdings für Weichpüppies , wie mich, nicht geeignet. Meine Paranoia lässt ganz lieb grüßen! Außer ihr wollt eine Mutprobe wagen, so wie ich...
Spannung pur
von Ute H. - 09.03.2019
Lazarus heißt der siebte Thriller mit den Ermittlern Joona Linna und Saga Bauer und ist als Hardcover 2019 bei Bastei Lübbe erschienen. Es handelt sich zwar um einen abgeschlossenen Thriller, aber um die Protagonisten richtig zu kennen und zu verstehen, ist es hilfreich die vorherigen Bände zu kennen, aber nicht zwingend notwendig. Als in Schweden und im europäischen Ausland einige Morde geschehen, die immer einen Bezug auf Joona Linna haben, schließt dieser die richtigen Schlüsse: Jurek Walter muß noch leben. Saga Bauer hatte ihn mit mehreren Schüssen getroffen, aber er fiel dabei in einen Fluß und trieb ab. Der Leichnam wurde nie gefunden. Joona hat einen Notfallplan für sich und seine Tochter Lumi, denn seit Jahren sind immer irgendwelche Serientäter hinter ihm und seiner Familie her. Die Tochter reagiert sofort, ohne Nachfrage läßt sie ihr bisheriges Leben hinter sich. Anders reagieren leider Saga, Nathan und Joonas Freundin Valeria. Sie glauben nicht, dass Jurek noch lebt und haben einen anderen Täter ausgemacht. Den Biber. So nimmt das Unheil seinen Lauf und endet nur selten im Guten. Vor lauter Hochspannung kann man das Buch fast nicht aus der Hand legen. Da es mehrere Handlungsstränge gibt, weiß man gar nicht, wo man mitfiebern soll. Wer allerdings einen harmlosen Schwedenkrimi erwartet: Vorsicht!! Es handelt sich, wie bei allen Fällen mit Joona Linna, um einen knallharten Thriller. Blutige und brutale Szenen eingeschlossen. Auch wenn manche Stellen unglaubwürdig erscheinen und Jurek und Joona manchmal übernatürliche Wahrnehmungen und Reaktionen zeigen, es ist ein toller Thriller. Mein Lesehighlight seit längerem. Da Lars Kepler ( eigentlich das Ehepaar Ahndoril) die Reihe auf zehn Bände ausgelegt hat, freue ich mich schon auf die nächsten Fälle. Ich bedanke mich bei der Lesejury und damit beim Bastei Lübbe Verlag, die mir ein kostenloses Leseexemplar, im Rahmen einer Leserunde, zeitnah zur Verfügung gestellt haben.
Hochspannender Psychothriller
von Cornelia Fett - 09.03.2019
Lazarus - Lars Kepler Lazarus Psychothriller Bastei Lübbe Verlag Autor: Lars Kepler erschienen am 28. Februar 2019 ISBN 978-3-785726501 640 Seiten gebunden im Schutzumschlag auch als Hörbuch erhältlich Hörbuchsprecher: Wolfram Koch Lars Kepler - Lazarus Personen und Inhalt Joona Linna ist unser Protagonist dieser nunmehr 7 Bände umfassenden Reihe. Er ist Superintendent bei der Einheit für Nationale Ermittlungen, gerade auf Bewährung aus der Haft entlassen und wieder im Dienst. Seinem feinen Gespür und seiner Empathie zufolge ist ein gefährlicher Mensch wieder aufgetaucht, der bislang als tot und seine Leiche als verschollen galt: Jurek Walter. Diese Auffassung teilt seine Kollegin Saga Bauer jedoch nicht. Sie ist Superintendentin im Schwedischen Sicherheitsdienst und hat vor einigen Jahren Jurek Walter im Polizeieinsatz erschossen. Jurek Walter stürzte dabei in einen Fluss. Seine Leiche wurde nie gefunden. Und doch ist Saga Bauer der festen Überzeugung Jurek Walter getötet zu haben. Allerdings gibt es derzeit in Europa eine Serie von Morden. Als dann in der Wohnung eines Grabschänders der Kopf von Joona Linnas verstorbener Ehefrau auftaucht, ist Joona sich sicher, dass Jurek Walter zurück ist. Joona Linna warnt seine Kollegen und Freunde und hinterlässt ihnen wertvolle Informationen während er selbst alles in seiner Macht stehende tut, um das Leben seiner Tochter Lumi zu schützen. Denn sollte Jurek Walter wirklich sozusagen von den Toten auferstanden sein , sind alle in Gefahr, die Joona lieb sind. Denn Jurek Walter tötet seine Opfer nicht: Jurek Walter zerstört seine Opfer. Er nimmt ihnen alles. Er nimmt sich aller Personen, die dem Opfer nahe stehen, an und überlässt es seinem Opfer, sich selbst zu töten. Meine Meinung Dieser Psychothriller hat es wirklich in sich. Der Schreibstil ist flüssig und die Aufteilung der Geschichte besticht mit kurzen, detaillierten Kapiteln, die mich beim Lesen kaum zu Atem kommen lassen. Obwohl dies der siebte Teil einer Reihe um den Ermittler Joona Linna ist und ich die Vorgängerromane nicht kenne, scheinen mir die Charaktere von Anfang an vertraut. Der Erzählstil wirkt lebendig und lebensnah, da auch die persönlichen Begebenheiten der Protagonisten und auch der weiteren, für die Handlung maßgeblichen, Charaktere erzählt werden. Er war kaum wiederzuerkennen, der Diebstahl des Schädels seiner Ehefrau hatte ihn paranoid gemacht. - Seite 215 im eBook Um die Eigenschaften klar herauszustellen, ist manche Situation sicher übertrieben dargestellt, doch die Spannung und das Ergebnis stimmen mich - gemessen an der Übertreibung - gleich wieder milde. Es ist eine Schande, dass die Jugend an Jugendliche verschwendet wird, brummelte Rinus. - Seite 443 im eBook Alles in allem fühlte ich mich mit diesem Werk sehr gut unterhalten und verfolgte nahezu gebannt das Geschehen in dieser Geschichte. Die Gewaltszenen sind teilweise sehr brutal und anschaulich beschrieben, so dass ich das Buch nicht als Schweden-Krimi bezeichnen würde. Die Bezeichnung erscheint mir - gemessen an der Art und Weise der Erzählung - zu seicht. Tatsächlich ist die Geschichte mit einem hohen Maß an Psychologie und Empathie gespickt und ich blicke in die Seelen der Charaktere in tiefe Abgründe hinein. Und das ist genau der Punkt: Joona Linna blickt ständig in die Abgründe der menschlichen Seele - und irgendwann blickt dieser Abgrund in einen - in Joona Linna - hinein. Und das ist genau das, was das Autorenteam von Lars Kepler schafft: ich beschäftige mich mit der Seele des Antagonisten. Die Seele des Protagonisten ist mir ja aus der Erzählung vertraut. Der Autor Lars Kepler. Den Klang des Namens an sich kann man schon erst einmal auf sich wirken lassen. Lars Kepler ist das Pseudonym des Autorenehepaars Ahndoril. Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril, geb. Gustafsson. In einem Interview erzählen sie, dass sie sich 1992 auf einer Party kennengelernt haben. Beide haben grüne Augen und es war Liebe auf den ersten Blick sagen sie über ihre erste Begegnung. Und das ist nur eine von vielen Gemeinsamkeiten. Beide stammen aus Arbeiterfamilien. Beide sind Linkshänder. Und beide haben bei einer gemeinsamen Arbeit an einem Kinderbuch für ihren Nachwuchs festgestellt, dass das Schreiben zu zweit so nicht funktioniert. Daher entwickelten sie einen eigenständigen Autoren unter dem sie gemeinsam schreiben konnten: Lars Kepler. Die Entwicklung des Namens ist nachvollziehbar und stimmt mich froh: Denn Lars ist Stieg Larsson gewidmet. Dem leider bereits verstorbenen Autoren der Millennium-Trilogie um Lisbeth Salander, die erst postum veröffentlicht wurde. Kepler hingegen ist eine Hommage an den großen Wissenschaftler Johannes Kepler, bedeutender Naturphilosoph, Mathematiker und Astronom. Dass beide sich für diese Wissenschaften interessieren, spiegelt sich auch in ihren Erzählungen wieder. Das war für mich bei der Lektüre des Buches sehr spannend. Fazit Der siebte Band um den Ermittler Joona Linna lässt sich hervorragend ohne Vorkenntnisse der ersten sechs Bände lesen und nachvollziehen. Das Buch ist spannungsgeladen und meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven, da die Morde teilweise sehr detailliert und in all ihrer Brutalität beschrieben werden. Die 640 Seiten merkt man der Geschichte bei dem rasanten Erzählstil nicht an. Hinweis Wer die Werke von Lars Kepler noch nicht kennt und zu Hause stehen hat: Der Bastei Lübbe Verlag bringt gerade die Vorgängerromane in einem einheitlichen neuen Look heraus. Am 28. Februar 2019 erscheint gemeinsam mit Lazarus der erste Teil Der Hypnotiseur. Am 31. Mai 2019 folgt dann Paganinis Fluch und am 30. August 2019 erscheint Flammenkinder. Dann hätten auf jeden Fall die ersten drei Bücher und der neueste Band ein einheitliches Erscheinungsbild, gehalten in schwarz-blau mit weißem Autorennamen. Die beste Gelegenheit also die Reihe von Anfang an zu entdecken.
Hochspannender Psychothriller
von Cornelia Fett - 09.03.2019
Lazarus - Lars Kepler Lazarus Psychothriller Bastei Lübbe Verlag Autor: Lars Kepler erschienen am 28. Februar 2019 ISBN 978-3-785726501 640 Seiten gebunden im Schutzumschlag auch als Hörbuch erhältlich Hörbuchsprecher: Wolfram Koch Lars Kepler - Lazarus Personen und Inhalt Joona Linna ist unser Protagonist dieser nunmehr 7 Bände umfassenden Reihe. Er ist Superintendent bei der Einheit für Nationale Ermittlungen, gerade auf Bewährung aus der Haft entlassen und wieder im Dienst. Seinem feinen Gespür und seiner Empathie zufolge ist ein gefährlicher Mensch wieder aufgetaucht, der bislang als tot und seine Leiche als verschollen galt: Jurek Walter. Diese Auffassung teilt seine Kollegin Saga Bauer jedoch nicht. Sie ist Superintendentin im Schwedischen Sicherheitsdienst und hat vor einigen Jahren Jurek Walter im Polizeieinsatz erschossen. Jurek Walter stürzte dabei in einen Fluss. Seine Leiche wurde nie gefunden. Und doch ist Saga Bauer der festen Überzeugung Jurek Walter getötet zu haben. Allerdings gibt es derzeit in Europa eine Serie von Morden. Als dann in der Wohnung eines Grabschänders der Kopf von Joona Linnas verstorbener Ehefrau auftaucht, ist Joona sich sicher, dass Jurek Walter zurück ist. Joona Linna warnt seine Kollegen und Freunde und hinterlässt ihnen wertvolle Informationen während er selbst alles in seiner Macht stehende tut, um das Leben seiner Tochter Lumi zu schützen. Denn sollte Jurek Walter wirklich sozusagen von den Toten auferstanden sein , sind alle in Gefahr, die Joona lieb sind. Denn Jurek Walter tötet seine Opfer nicht: Jurek Walter zerstört seine Opfer. Er nimmt ihnen alles. Er nimmt sich aller Personen, die dem Opfer nahe stehen, an und überlässt es seinem Opfer, sich selbst zu töten. Meine Meinung Dieser Psychothriller hat es wirklich in sich. Der Schreibstil ist flüssig und die Aufteilung der Geschichte besticht mit kurzen, detaillierten Kapiteln, die mich beim Lesen kaum zu Atem kommen lassen. Obwohl dies der siebte Teil einer Reihe um den Ermittler Joona Linna ist und ich die Vorgängerromane nicht kenne, scheinen mir die Charaktere von Anfang an vertraut. Der Erzählstil wirkt lebendig und lebensnah, da auch die persönlichen Begebenheiten der Protagonisten und auch der weiteren, für die Handlung maßgeblichen, Charaktere erzählt werden. Er war kaum wiederzuerkennen, der Diebstahl des Schädels seiner Ehefrau hatte ihn paranoid gemacht. - Seite 215 im eBook Um die Eigenschaften klar herauszustellen, ist manche Situation sicher übertrieben dargestellt, doch die Spannung und das Ergebnis stimmen mich - gemessen an der Übertreibung - gleich wieder milde. Es ist eine Schande, dass die Jugend an Jugendliche verschwendet wird, brummelte Rinus. - Seite 443 im eBook Alles in allem fühlte ich mich mit diesem Werk sehr gut unterhalten und verfolgte nahezu gebannt das Geschehen in dieser Geschichte. Die Gewaltszenen sind teilweise sehr brutal und anschaulich beschrieben, so dass ich das Buch nicht als Schweden-Krimi bezeichnen würde. Die Bezeichnung erscheint mir - gemessen an der Art und Weise der Erzählung - zu seicht. Tatsächlich ist die Geschichte mit einem hohen Maß an Psychologie und Empathie gespickt und ich blicke in die Seelen der Charaktere in tiefe Abgründe hinein. Und das ist genau der Punkt: Joona Linna blickt ständig in die Abgründe der menschlichen Seele - und irgendwann blickt dieser Abgrund in einen - in Joona Linna - hinein. Und das ist genau das, was das Autorenteam von Lars Kepler schafft: ich beschäftige mich mit der Seele des Antagonisten. Die Seele des Protagonisten ist mir ja aus der Erzählung vertraut. Der Autor Lars Kepler. Den Klang des Namens an sich kann man schon erst einmal auf sich wirken lassen. Lars Kepler ist das Pseudonym des Autorenehepaars Ahndoril. Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril, geb. Gustafsson. In einem Interview erzählen sie, dass sie sich 1992 auf einer Party kennengelernt haben. Beide haben grüne Augen und es war Liebe auf den ersten Blick sagen sie über ihre erste Begegnung. Und das ist nur eine von vielen Gemeinsamkeiten. Beide stammen aus Arbeiterfamilien. Beide sind Linkshänder. Und beide haben bei einer gemeinsamen Arbeit an einem Kinderbuch für ihren Nachwuchs festgestellt, dass das Schreiben zu zweit so nicht funktioniert. Daher entwickelten sie einen eigenständigen Autoren unter dem sie gemeinsam schreiben konnten: Lars Kepler. Die Entwicklung des Namens ist nachvollziehbar und stimmt mich froh: Denn Lars ist Stieg Larsson gewidmet. Dem leider bereits verstorbenen Autoren der Millennium-Trilogie um Lisbeth Salander, die erst postum veröffentlicht wurde. Kepler hingegen ist eine Hommage an den großen Wissenschaftler Johannes Kepler, bedeutender Naturphilosoph, Mathematiker und Astronom. Dass beide sich für diese Wissenschaften interessieren, spiegelt sich auch in ihren Erzählungen wieder. Das war für mich bei der Lektüre des Buches sehr spannend. Fazit Der siebte Band um den Ermittler Joona Linna lässt sich hervorragend ohne Vorkenntnisse der ersten sechs Bände lesen und nachvollziehen. Das Buch ist spannungsgeladen und meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven, da die Morde teilweise sehr detailliert und in all ihrer Brutalität beschrieben werden. Die 640 Seiten merkt man der Geschichte bei dem rasanten Erzählstil nicht an. Hinweis Wer die Werke von Lars Kepler noch nicht kennt und zu Hause stehen hat: Der Bastei Lübbe Verlag bringt gerade die Vorgängerromane in einem einheitlichen neuen Look heraus. Am 28. Februar 2019 erscheint gemeinsam mit Lazarus der erste Teil Der Hypnotiseur. Am 31. Mai 2019 folgt dann Paganinis Fluch und am 30. August 2019 erscheint Flammenkinder. Dann hätten auf jeden Fall die ersten drei Bücher und der neueste Band ein einheitliches Erscheinungsbild, gehalten in schwarz-blau mit weißem Autorennamen. Die beste Gelegenheit also die Reihe von Anfang an zu entdecken.
Der kalte Hauch des Todes
von Tintenherz - 08.03.2019
Das Cover ist eindrucksvoll mit einer Schlange und dem grünmetallic schimmernden Titel perfekt für diesen Thriller perfekt gestaltet. Der Schreibstil ist mit einer klaren und verständlichen Sprache flüssig zu lesen. Die kurzen Kapitel unterstreichen die Lebendigkeit der Handlung und verleiten dazu, immer weiter zu lesen. Das Lazarus-Phänomen (die scheinbare Auferstehung) beherrscht dieses Buch. Eine Mordserie in ganz Europa hält die Polizei in Atem. Alle Opfer sind Straftäter und haben eine Verbindung zu Joona, Kommissar der Stockholmer Polizei. Die Finsternis fällt über alle Freunde und Bekannte von ihm. Viele Tote pflastern den Weg des Serienkillers und Joona muß schmerzliche Verluste hinnehmen. Menschen werden manipuliert und gebrochen. Die grausamen Morde werden detailliert und sehr anschaulich beschrieben. Anfangs wird von mehreren Handlungsträngen berichtet, die sich später raffiniert zusammenfinden. Kurze Details über den Vorgänger Hasenjagd werden mit eingebunden. Ich habe gleich gut in die Handlung hineingefunden und war sofort von den Geschehnissen gefesselt. Die dichte Atmosphäre ist spannungsgeladen und der ständige Szenenwechsel bietet ein hohes Tempo und einen sehr hohen Spannungsbogen. Kleine Details spielen hier manchmal eine große Rolle. Auch wenn manche Situationen evtl. etwas überzogen und unrealistisch sind, ist dieser Thriller eine spannungsgeladene, hochexplosive Lektüre, die Lust auf mehr macht. Fazit: Ein extremer Thriller, der alles in sich vereint, um Hochspannung zu erzeugen. Auf jeden Fall nichts für Zartbesaitete!
Ist Jurek Walter wirklich noch am Leben?
von bärin - 06.03.2019
Lazarus ist der 7. Band um den Polizisten Joona Linna aus der Feder des schwedischen Autoren-Paares Lars Kepler und mein erster Fall dieser Reihe. Ich werde aber sicher noch mehr aus dieser Serie lesen, denn so viel Spannung wie hier erlebt man selten in einem Krimi. Ich hatte auch trotz fehlender Vorkenntnisse keine Schwierigkeiten, hinein zu kommen. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, denn es war von der ersten Seite an Spannung pur! Joona ist der Meinung, dass der Serienmörder Jurek Walter doch überlebt hat obwohl das mit gesundem Menschenverstand betrachtet eigentlich unmöglich ist. Saga Bauer hat dreimal auf ihn geschossen, danach ist er ins Wasser gestürzt - doch seine Leiche wurde offiziell nie gefunden - nur seine Hand. Nun vermehren sich die Anzeichen, dass er aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz doch noch lebt und sich an Joona, der Jureks Bruder getötet hat, rächen will. Joona glaubt, dass Jurek und sein Gehilfe hinter einer Mordserie in ganz Europa stecken, doch sein Team ist nicht davon überzeugt. Joona aktiviert seinen Notfallplan und bringt sich und seine erwachsene Tochter Lumi, die in Paris studiert, im Ausland in Sicherheit. Doch Jurek und sein Komplize, der Bieber, morden und entführen weiter - und das scheinbar mühelos, denn sie finden jedes Versteck. Dieser überaus spannende Krimi ist so fesselnd geschrieben, dass ich ihn oft kaum aus der Hand legen konnte und wollte. Durch die ständigen Perspektivenwechsel blieb der Spannungsbogen immer hoch und ich war von der ersten Seite an gefesselt, auch wenn es manchmal recht brutal und blutig wurde. Joona und seine Kollegen waren mir sehr sympathisch, auch wenn er seine Aktionen manchmal etwas übertrieb, besonders zum Schluss hin. Und sein Gegner muss hellseherische Fähigkeiten haben, denn er hat alle Aktionen sofort durchschaut, was ich schon ein bisschen unrealistisch fand. Das ist aber der einzige Kritikpunkt, ansonsten kann ich diese aufregende Lektüre nur weiter empfehlen!
Das Böse ist immer und überall
von misery3103 - 05.03.2019
Als eine brutale Mordserie sich durch Europa zieht und der Schädel von Joona Linnas verstorbener Frau bei einem Grabschänder auftaucht, ist Joona überzeugt, dass der Serienmörder Jurek Walter zurück ist. Da gibt es nur ein Problem: Jurek ist tot, erschossen von Saga Bauer. Doch Joona ist überzeugt, dass der Mann nun hinter ihm und seiner Tochter her ist, weshalb er den seit Jahren vorbereiteten Notfallplan ausruft und sich und Lumi in Sicherheit bringt. Doch in Schweden ruht der Fall nicht und Saga Bauer muss auch ihre Familie in Sicherheit bringen, bevor es zu spät ist. Das Buch beginnt mit einigen brutalen Morden, die scheinbar nicht zusammenhängen. Nur Joona stellt einen Zusammenhang her, wird aber von seinen Kollegen nicht ernst genommen, weshalb er sich alleine aufmacht, um Lumi in Sicherheit zu bringen. Währenddessen ist Saga Bauer in Schweden nicht überzeugt, dass Joona recht hat, weil sie davon überzeugt ist, dass sie Jurek erschossen hat. Und als sie die Wahrheit erkennt, ist es bereits zu spät. Der Mörder greift auf die schlimmste Art in ihr Leben ein. Von da an geht es Schlag auf Schlag. Das Buch ist spannend, so dass man kaum mit Lesen aufhören kann. Die Frage, die man sich am Anfang ständig stellt: Ist Jurek wirklich zurück oder bildet sich Joona alles nur ein? Dabei sind die Morde brutal und die Gefahr für alle in Joonas und Sagas Leben immer präsent. Und eins wird schnell klar: Falls Jurek noch lebt, dann ist er nicht allein, und so verdoppelt sich die Gefahr. Einziger negativer Punkt für mich ist, dass die Täter scheinbar überirdische Fähigkeiten haben. Alles gelingt, sie bekommen alles heraus, sind übermächtig. Das war etwas drüber, aber das Buch liest sich so spannend, dass dieser Minuspunkt keine Rolle spielt. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und die Täter hinterlassen viele gebrochene Ermittler. Das Buch endet mit Cliffhangern, so dass man auf den nächsten Teil der Reihe gespannt sein darf. Guter und wirklich spannender Thriller!
Joona Linna 7 - Jurek und der Biber
von SaintGermain - 04.03.2019
Quer durch ganz Europa werden Menschen umgebracht. Sie weisen 2 Gemeinsamkeiten auf: Sie sind alle nicht unbescholten und sie haben alle auf die eine oder andere Weise mit Joona Linna zu tun. Dieser befürchtet nun, dass der Serienkiller Jurek Walter nicht tot ist und Rache an ihm üben will Während sich Joona mit seiner Tochter versteckt, macht er sich Sorgen um Valeria. Saga Bauer und Nathan glauben nicht, dass Walter noch lebt und suchen den Biber , den sie für den Täter halten. Das Cover ist hervorragend gemacht und ein echter Eye-Catcher. Dazu passt es natürlich zur bisherigen Reihe. Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars ist ausgezeichnet. Die Charaktere sind brillant herausgearbeitet, die Orte werden gut beschrieben. Zusätzlich sieht man die Entwicklung, die die Protagonisten seit ihrem 1. Fall durchgemacht haben. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf sehr hohem Niveau ohne wirklich abzufallen. Manches was auf den ersten Blick unlogisch erscheint, wird am Ende doch glaubwürdig aufgelöst. Auch das Tempo ist sehr hoch; es lässt einen kaum Zeit für eine Pause, sodass man das Buch nicht weglegen möchte. Klar: Es gibt hier sehr viele Leichen und insgesamt ist es auch sehr grausam und schrecklich beschrieben. Aber: Genauso soll ein Thriller sein, oder? Und da komme ich zu meinem einzigen Kritikpunkt: Auf dem Cover steht als Genre Schwedenkrimi. Dies ist aber ein Thriller in bester Manier und sicher nichts für klassische Krimi-Leser. Wer aber Thriller mag, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Das Ende des Buches ist nur zum Teil ein Happy End , aber es riecht förmlich nach einer Fortsetzung. Fazit: Lesehighlight 2019 - Top-Thriller, den man nicht aus der Hand nehmen kann/will. 5 von 5 Sternen
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