Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Grüne Gurken als Buch
PORTO-
FREI

Grüne Gurken

von Lena Hach
Empfohlen ab 12 Jahre. 1. Auflage. 20 Diagramme.
Buch (gebunden)
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1
Berlin, mitten in Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenü … weiterlesen
Buch

17,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Grüne Gurken als Buch

Produktdetails

Titel: Grüne Gurken
Autor/en: Lena Hach

ISBN: 3958541089
EAN: 9783958541085
Empfohlen ab 12 Jahre.
1. Auflage.
20 Diagramme.
Illustriert von Katja Berlin
mixtvision Medienges.mbH

13. März 2019 - gebunden - 220 Seiten

Beschreibung

Berlin, mitten in Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenüber auftaucht und genau 10 Grüne Gurken kauft.

Eine Geschichte über das, was wirklich wichtig ist: die richtige Stadt, der richtige Typ und die richtige Sorte Weingummis.

Portrait

Lena Hach wurde 1982 in Hessen geboren. Sie besuchte eine Schule für Clowns und studierte Anglistik, Germanistik und Kreatives Schreiben. Sie arbeitete zunächst als Journalistin und widmete sich dann der Kinder- und Jugendliteratur. Inzwischen sind viele Bücher von ihr erschienen. »Der verrückte Erfinderschuppen« wurde 2018 mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet.

Katja Berlin ist Humorautorin aus Berlin. Sie hat mehrere Bestseller mit lustigen Infografiken veröffentlicht. Darüber hinaus hat sie eine Grafikkolumne in DIE ZEIT (Torte der Wahrheit) und im Handelsblatt Magazin. Außerdem schreibt sie eine Berlinkolumne für die Berliner Zeitung.

Pressestimmen

Eine perfekte Sommergeschichte zum ein- und abtauchen.
Kim Kindermann, DLF Kultur

"...Liebesroman im besten Sinne: federleicht erzählt... Ohne Kitsch und Pathos, dafür mit einer gesunden Portion Selbstironie..."
Marlene Zöhrer, Süddeutsche Zeitung

"Der Clou des Buches in Sachen Humor sind die Grafiken von Katja Berlin, die sich wunderbar ins Buch fügen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Eine hübsche Teenie-Romanze mit Sympathie für Berlin und seine Bewohner."
Berliner Zeitung

"Die Coming-of-Age-Geschichte einer jungen Frau überzeugt durch fetzige Sprüche und rasantes Tempo..."
Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung

"Wunderbar humorvolle Liebes- und Abnabelungsgeschichte."
Beate Schräder, Westfälische Nachrichten

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 27.05.2019

So viele Hochbegabte!
Triumph der Infografik: Lena Hachs "Grüne Gurken"

Ein ebenso schlagfertiges wie tollpatschiges Mädchen, das sich weigert, hochbegabt zu sein. Ehrgeizige Eltern mit großen Ambitionen und wenig Zeit für ihr Kind. Ein Umzug wider Willen vom Land in die Großstadt. Ein unverhoffter Ferienjob in einem Kiosk mit bizarrem Sortiment. Ein geheimnisvoller Kunde, der immer das Gleiche kauft, und ein bester Freund, der aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen kann, wenn es um amouröse Fragen geht. Alles zusammen hervorragende Zutaten für einen kurzweiligen Teenager-Liebesroman, die Autorin Lena Hach gut zu verbinden weiß.

Während ihre Eltern, beide Naturwissenschaftler und hochbegabt, sich über ihre Karrieresprünge freuen und in der neuen Umgebung aufblühen, bewegt sich Lotte kaum aus der neuen Wohnung in Berlin-Kreuzberg. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätten sie niemals ihr Zuhause in dem hessischen Dorf aufgegeben, in dem sie aufgewachsen ist. Die Eltern drängen sie, sich erneut auf einen Test für Hochbegabung vorzubereiten, und gehen abends lieber mit ihren neuen Kollegen aus, als so wie früher gemeinsam mit Lotte zu kochen.

Die Geschichte kommt ins Rollen, als Lotte mal wieder abends allein zu Hause hockt und beschließt, sich im Späti gegenüber Fertigmilchreis zu besorgen. Ungeschickt wie sie ist, vergisst sie ihren Haustürschlüssel in der Wohnung und reißt unmittelbar nach Betreten des Ladens ein Regal um. Das hält Kioskbetreiber Yunus, der gerade eine schlechte Nachricht erhalten hat, nicht davon ab, Hals über Kopf zu verschwinden und Lotte die Verantwortung für den Späti für den Abend zu übertragen. Daraus entstehen ein Ferienjob und neue Bekanntschaften, die sie schließlich mit der Stadt versöhnen.

Ob Lotte gegen einen Poller rennt, während sie versucht, sich cool an einer Gruppe Berliner Jungs "in schlabberigen Hoodies" vorbeizudrücken; ob sie gerade mit einer überlaufenden Kloschüssel kämpft, während ihr Schwarm vor der Toilettentür steht; oder ob sie versucht, auf allen Vieren zu fliehen, weil er sie zufällig dabei erwischt, wie sie ihm heimlich nachspioniert - der Roman ist voller Slapstickszenen. Doch nicht nur ihre Ungeschicklichkeit macht Lotte und den Roman so lustig. Sie ist noch dazu klug bis altklug und selten um einen Vortrag voller unnützen Detailwissens verlegen. Auch das Stilmittel absurder Analogien, das Hach einsetzt, um aus Lottes Sicht Dinge und Begebenheiten zu beschreiben, indem vergleichbare, aber doch ganz andere Sachverhalte erläutert werden, trägt zur Komik bei. So ist die von ihren Eltern und dem Rest der Verwandtschaft mit großem Ernst geförderte Hochbegabung für Lotte eine Familientradition wie "Käsefondue zum Jahreswechsel". Und um sich mit denkbaren schlimmeren Peinlichkeiten zu trösten, als sie im Mantel ihres Vaters auf der Straße steht, fällt ihr die Möglichkeit ein, sich in der "hautfarbenen Unterwäsche von Oma" in Kreuzberg aus der Wohnung ausgeschlossen zu haben.

Es gibt in dem Roman auch tragische Momente, die mit der Endlichkeit von Liebesbeziehungen und Menschenleben zu tun haben, insgesamt ist er jedoch darauf angelegt, fröhlich zu stimmen, und das gelingt ihm auch. Bei allem Respekt vor den clownesken Einfällen der Autorin allerdings: Der Clou des Buches in Sachen Humor sind die Grafiken von Katja Berlin, die sich wunderbar ins Buch fügen als Marotte von Lotte: "Andere schreiben Tagebuch, ich klappe den Laptop auf und entwerfe Torten-, Block- und Mengendiagramme."

Da gibt es beispielsweise ein Tortendiagramm mit dem Titel: "Was Menschen in Berlin können". Zu ungefähr je einem Drittel ist es "Motzen", "Arrogant sein" und "Mich einschüchtern". Für die außerdem in der Legende stehende vierte Eigenschaft "Ohne Bier in der Hand auf der Straße laufen" findet sich darin jedoch keine Fläche. Sehr schön auch "Das Berlinrätsel", das einen kleinen blauen Balken zeigt für "wie viel ein Hund frisst" und einen deutlich größeren roten Balken für "wie viel ein Hund kackt". Ganz wunderbar schließlich das Tortendiagramm mit dem Titel "Das Schlimmste an der Pubertät": etwa ein Sechzehntel ist lila gefärbt für "Pickel", ein weiteres Sechzehntel gelb für "Stimmungsschwankungen" und der riesengroße Rest grün für "Aufklärungsgespräche mit den Eltern". Es sind diese Grafiken, die das Buch von vergleichbaren Teenager-Liebesgeschichten abheben. Die jugendlichen Leserinnen und Leser dürfen sich jedenfalls freuen, dass auch sie von diesem Format für humoristische Darstellungen profitieren können.

RAMONA LENZ

Lena Hach: "Grüne Gurken". Roman.

Mit Bildern von Katja Berlin. Mixtvision, München 2019. 224 S., geb., 17,- [Euro]. Ab 12 J.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Jessica S.
von Jessica S. - Hugendubel Buchhandlung Berlin Karl - Marx - Str. - 16.05.2019
Warum ich "Grüne Gurken" von Lena Hach lesen sollte: Weil ich grüne Gurken liebe. Weil das Buch in Berlin spielt. Weil das Buch einfach total lustig ist.
Bewertungen unserer Kunden
Tortendiagramme und die erste Liebe
von Lesemama - 11.06.2019
Bewertet mit 5 Sternen Zum Buch: Lotte ist neu in Berlin und sie hasst es. Ihr Zuhause ist ein Dorf in Hessen. Als sie sich versehentlich aussperrt, geht sie in den Späti gegenüber und wird gleich mal von Yunuf allem gelassen. Dort findet sie Freunde und lernt Vincent von Grüne Gurken kennen, ein Junge, der jeden Montag genau zehn grüne Gurken kauft, ein total süßes Lächeln hat und Lotte vergessen lässt, dass sie Berlin eigentlich nicht mag ... Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von Lena Hach und es hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich bin zwar schon ein wenig alt für die Zielgruppe, lese aber sehr gerne Jugendbücher. Und dieses ist ein besonders gelungenes Exemplar, es lässt sich super lesen, die Kapitel sind kurz, die Sprache sehr gut verständlich, ohne zu einfach zu sein. Dann sind noch die Grünen Gurken im ganzen Buch und jede Menge Torten diagramme, das macht Lotte nämlich anstatt Tagebuchschreiben. Die erste Liebe ist hier sehr einfühlsam erzählt, genauso wie man es sich für sein Kind wünscht, die Freunde Yunuf und Miri vom Späti sind richtig sympathische Mitmenschen und allgemein wird Kreuzberg sehr gut dargestellt. Auch durch Luke, wo e Vincent richtig heißt, und Oma Blume hat das Buch einen ernsteren Hintergrund, allgemein ist es kein leichter Roman sondern ein wunderschönes Jugendbuch mit ganz tollen Menschen. Fazit: Ein Jugendroma, der still und leise erzählt was Jugendliche wirklich fühlen und für genau die Zielgruppe eine schöne Geschichte. Ich mochte es sehr gerne und kann er nur empfehlen.
Pfiffiger Jugendroman, der einen zum Lachen bringt
von sireaelia - 13.05.2019
"Grüne Gurken" von Lena Hach ist erschienen im Mixtvision Verlag und eines meiner diesjährigen Highlights. Dieses Jugendbuch, welches durch einprägsame Diagramme von Katja Berlin aufgelockert werden, hat mich so häufig zum lachen gebracht. Lotte, die Protagonistin ist neu in der Stadt und hat es mit ihrer Familie nicht wirklich leicht. Alle sind hochbegabt und sie halt nun mal nicht. Jedenfalls macht sie sich eigentlich nichts daraus, aber es nervt sie, dass ihre Eltern andauernd mit den jährlichen Tests um die Ecke kommen. Außerdem soll sie einen Ferienjob haben, aber bitte einen tollen, usw. Zum Glück hat Lotte ihren eigenen Kopf und organisiert sich einen eigenen Job. (er fällt ihr eher vor die Füße); und zwar beim Kiosk um die Ecke. Sowieso sind die Leute in Berlin insgesamt etwas durchgeknallter als sie es gewohnt ist, denn im Grunde genommen kommt sie vom "Lande" und so fühlt sie sich manchmal auch. Aber Lotte schafft es, auch gegen den von ihr angenommenen Willen der Eltern, sich ein soziales Umfeld aufzubauen, Kontakte zu knüpfen und ihren Kiez kennenzulernen. Man fühlt sich in diesem Buch vom ersten Satz an angekommen. Der Schreibstil ist einfach locker und witzig und dabei verpackt die Autorin so einige Lebensweisheiten in dieser kurzweiligen Geschichte, ohne dass man es merkt. Auch die Entwicklung der Charaktere ist so nicht vorhersehbar und regt zum Weiterlesen, zum mitfiebern und zum nachdenken an. Insgesamt glaube ich, dass dieser Plot auch den Druck aus neu entstehenden Beziehungen nehmen kann und aufzeigt, wie "normal" sich Freundschaften entwickeln können. Ich bin auf jeden Fall begeistert und kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Daher vergebe ich auch 5 von 5 Sterne.
Herzerfrischend anders, das und so ist Lotte !
von cabotcove - 05.05.2019
Herzerfrischend anders, das und so ist Lotte ! Das Cover hat mich gleich an die grünen Gurken erinnert, die wir als Kinder so gerne gegessen haben; auch in gelb und rot. Berlin, mitten in Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenüber auftaucht und genau 10 Grüne Gurken kauft. Eine Geschichte über das, was wirklich wichtig ist: die richtige Stadt, der richtige Typ und die richtige Sorte Weingummis. Ich mochte Lotte total gerne - ich mag dieses leicht "Verpeilte" an ihr, dieses Tolpatschige, das wird gut rüber gebracht und bringt einen zum Schmunzeln. Die Geschichte erfindet das Rad nun nicht neu, aber irgendwann ist eben auch mal alles erzählt an Geschichten und diese unterhält einen wirklich gut und mehr erwarte ich in diesem Genre auch nicht, also alles gut. Liest sich locker-flockig weg, schön für entspannte Lesestunden !
Ein sehr kurzweiliges Jugendbuch
von Calimeroo - 30.04.2019
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist humorvoll und unterhaltsam. Lotte, die Protagonisten, musste mit ihren Eltern nach Berlin ziehen. Das wollte sie überhaupt nicht, sie wollte lieber bei ihrem besten Freund Daniel bleiben. Lotte hat sich fest vorgenommen nichts an Berlin schön zu finden oder zu mögen. Lotte ist herrlich tollpatschig und manövriert sich so in teilweise absurde Situation. So möchte sie sich am Anfang des Buches Milchreis kochen, hatte aber keinen Milchreis mehr. Den wollte sie sich im gegenüberliegenden Späti besorgen. Dummerweise hatte sie nur ihren Pyjama und Papas Mantel an. Und ihre Krümelmonster-Hausschuhe. Das Wichtigste, den Wohnungsschlüssel hat sie leider nicht mitgenommen bevor sie die Wohnungstür zugezogen hat. Als sie den Späti betritt wirft sie gleich ein Regal mit circa 30 Dosen Kichererbsen um und wird vom Inhaber des Spätis, Yunus, gleich zum Arbeiten dort "verdonnert". Das Arbeiten hat ihr überraschend gut gefallen. Am nächsten Tag möchte sie sich offiziell im Späti bewerben. Auf dem Weg dorthin wird sie immer unsicherer und schlendert beim Abwägen ob sie es nun tun soll oder nicht durch ihr Viertel. Dabei merkt sie das es gar nicht so schlimm ist und auch nicht so angsteinflößend wie sie zuerst gedacht hat als sie die komischen Typen mit den Kapuzenpullis gesehen hat. Einer dieser Typen hat es ihr sehr angetan. Und glücklicherweise trifft sie ihn bei einer Schicht im Späti wieder. Er ist es auch der dem Buch den Titel gegeben hat. Grüne (Weingummi)Gurken.... Das Buch habe ich an 2 Abenden ausgelesen, es war sehr kurzweilig. Einzig den Preis von 17 Euro für 220 Seiten finde ich eher viel.
Weingummi und Lotte
von Lesehörnchen99 - 20.04.2019
Berlin, mitten in Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenüber auftaucht und genau 10 Grüne Gurken kauft. Eine Geschichte über das, was wirklich wichtig ist: die richtige Stadt, der richtige Typ und die richtige Sorte Weingummis. Ein supersüßes Cover, die grüne Gummigurken machen Appetit. Der Schreibstil ist sehr flüssig und flott zu lesen. Lotte ist ein typisches Teeniemädchen, die neu in Berlin ist und sich erst noch einfinden muss. Ein sehr lesenswertes Jugendbuch über die Schwierigkeiten eines Neuanfang, die erste Liebe und natürlich über Freundschaft. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.
Jugendlich, frisch & kess!
von Merry M. - beizeitenbuecher.de - 07.04.2019
Cover- und Titelkritik Pink, Süßigkeiten und im Hintergrund als Skizze Berlin. Das Cover sprach mich sofort an und der Titel des Buches auch. Es ist einfach total girly und absolut nach meinem Geschmack. Plotkritik Den Plot fand ich ganz wunderbar und er hat mir schon bei der Leseprobe absolut zugesagt. Das es dann aber so wunderbar, humorvoll und jugendlich weitergeht, hätte ich nicht erwartet. Er zeigte einen kleinen Teil meiner Vergangenheit auf, den ich schon längst nach all den Jahren vergessen habe. Zumindest gehe ich davon aus, dass ich diese vergessen habe, manche wahrscheinlich auch verdrängt. Einfach wie es ist seinen ersten Freund zu haben, das erste Mal verliebt zu sein mit einem Feuerwerk an Schmetterlingen im Bauch. Dann den ersten Kuss zu bekommen und die Momente, in denen man für die Liebe Dinge tut, die die Eltern nicht gut finden. Auch erste Kennenlernen oder die ersten richtigen Freunde in einer neuen Stadt, mit denen man das Leben rockt. Es war wirklich schön, dass der Plot so frisch daherkam und seine Jugendlichkeit beibehielt. Für mich hat das Buch absolut Potenzial für eine Fernsehserie, die sich dann auch ,,Grüne Gurken" nennt. Ich glaube, dass sie bei Jugendlichen wirklich gut ankommen würde. Bei mir auf jeden Fall, auch wenn ich in der Blüte meiner Jahre bin und über das Jugendalter hinausgeschossen. Es hat mich einfach gepackt, nicht mehr losgelassen und blieb vor allem im Kopf. Ich warte dann auf eine Forsetzung. Protagonistenkritik Die Protagonisten waren wirklich toll, vor allem haben mir Lotte und ihr Schwarm absolut gut gefallen. Ich habe sie geliebt und jede Zeile über sie genossen. Ich schreibe bewusst Schwarm, da er anfangs ihr Vincent von den grünen Gurken ist. Es wäre schade, hier seinen richtigen Namen zu erwähnen. Auch Lottes Freunde Yunus und seine Freundin fanden in dem Buch ihren Platz. Auch sie haben mir absolut gut gefallen und passten unheimlich gut hinein. Alles in allem tolle Charaktere, vor allem mit Ecken und Kanten! Schreibstilkritik Der Schreibstil war einfach herrlich leicht und locker. Nahezu fluffig und knuffig, da es aus Lottes Sicht geschrieben wurde. Der Sicht einer Jugendlichen. Das ehrliche Fazit Mehr als nur grüne Gurken! Das Buch für jugendliche Frische, Raffinesse und Humor. Lesegenuss PUR!
Verliebt in Berlin
von Elena Gebel - 04.04.2019
Wer kennt das nicht, die Eltern zwingen das Kind irgendwas zu machen, sei es ein Umzug in eine andere Stadt oder mehr aus seinem Leben? Mit der Protagonistin Lotte kann sich wohl jeder Teenager identifizieren. Das farbenfrohe Cover aber auch die locker leichte Geschichte über das erste Verlieben, ist meiner Meinung nach das perfekte Buch für den Frühling. Die 14 jährige Lotta musste mit ihren Eltern nach Berlin Kreuzberg umziehen. Viel lieber wäre sie in ihrem kleinen Dorf in Hessen geblieben. Doch als sie sich in den attraktiven Jungen verliebt, der immer Montags im Kiosk sauere grüne Gurken kauft, verliebt sie sich auch immer mehr in die Hauptstadt. Der Schreibstill ist sehr an die Sprache der Jugendlichen angelehnt und enthält auch manchmal Fäkalbegriffe. Besonders gut hat mir gefallen, dass Lotte anstatt Tagebuch zu schreiben, Diagramme zu ihrem Leben erstellt, die den Text sehr auflockern. Außerdem besticht der Inhalt durch ganz viel Humor und Selbstironie. Der einzige Kritikpunkt ist der Schluss des Buches, denn es wird nicht aufgeklärt wie nun das Verhältnis zwischen Lotte und ihren Eltern ist und ob Lottes Vater noch immer so versessen ist ihre Hochbegabung zu beweisen. Grüne Gurken ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch für junge Mädels und Jungs, die gerade frisch verliebt sind oder sich gerade von ihren Eltern nicht so gut verstanden fühlen. Aber auch für Erwachsene, die vielleicht schon vergessen haben wie es ist zum ersten Mal verliebt zu sein.
Lotte in Berlin
von misery3103 - 02.04.2019
Lotte ist neu in Berlin. Frisch umgezogen mit ihren Eltern aus einem kleinen Dorf in Hessen. Sie will Berlin nicht mögen, wird aber schnell hineingezogen in ihren Kiez und die Menschen dort. Zum Beispiel Yunus, dem Betreiber des Kiosk ihrem Haus gegenüber, der sie einfach mal so als Verkäuferin einstellt, als er schnell weg muss, und dessen Freundin Miri, die alles ist, was Lotte mal sein will. Und dann ist da ja auch noch der Junge, der jeden Montag 10 saure Grüne Gurken kauft. Vincent von Grüne Gurken, wie Lotte ihn nennt. Und plötzlich ist Berlin gar nicht mehr so doof! Lotte ist herrlich. Ich mochte ihre selbstironische Art und ihre Tollpatschigkeit. Ihre Eltern, schon aus Familientradition Mitglieder in einem Club für Hochbegabte, erhoffen sich immer noch, dass Lotte das Familienerbe antritt, was aber nicht sehr wahrscheinlich ist. Die Aufenthalte im Kiosk von Yunus fand ich toll, Yunus, Miri und die Geschichten rund um den Kiosk fesselnd und gut unterhaltend. Das Kennenlernen von Vincent von Grüne Gurken, der eigentlich Luke heißt und hinter dessen Einkauf der sauren Leckereien eine ganz eigene Geschichte steckt, bringt Lotte die erste Liebe ein, während ihre Eltern einsehen müssen, dass ihre Tochter einen eigenen Kopf hat. Das Buch hat mir Spaß gemacht, weil Lotte so herrlich ironisch und voller Inbrunst über ihre Missgeschicke redet, Statistiken erstellt und sich Hals über Kopf in eine Liebesgeschichte stürzt. Süß geschrieben und erzählt!
von A.S. - 30.03.2019
Eine witzig, spritziges Buch voller Selbstironie! Eine Geschichte über das erste Verliebtsein und die Zeit wenn die Eltern schwierig werden!! Sehr amüsant!
Lockere Jugendlektüre
von LaberLili - 17.03.2019
Ein wenig überraschte mich die Offenbarung, dass Lotte, die aus ihrer Perspektive erzählende Hauptfigur aus "Grüne Gurken" erst 14 Jahre alt, oder eher jung, war, denn bis dahin hatte ich mir eine 16-17jährige Lotte vorgestellt und in meinem Kopf blieb Lotte bis zuletzt auch ein, zwei Jahre älter als ihre vorgeblichen 14 Jahre. Für die kam sie mir nämlich doch ein wenig zu differenziert und abgeklärt vor, erst recht, da immer wieder betont wurde, dass nicht nur ihre Eltern, sondern auch die Meisten ihrer Verwandten insgesamt, hochbegabt seien, während Lotte nur "ganz normal intelligent" wäre. Dem widersprach auch bereits ein wenig, dass Lotte, wohl wiederholt, zum Intelligenztest antreten sollte, von dem ihre Eltern offensichtlich glaubten, Lotte könne den ebenfalls wuppen - da war Lotte in meinen Augen insgesamt zwar ein ziemlicher Tollpatsch, der definitiv ziemlich klug war, aber auf diesen spezifischen Hochbegabtenkram einfach keinen Bock hatte. Generell schien mir Lotte eher zwar eher wenig Lust zu haben, aber doch deutliches Interesse am Leben um sie herum: "Grüne Gurken" beschreibt eigentlich nicht viel mehr als eine Momentaufnahme aus Lottes Leben, die in den Ferien stattfindet, als sie just mit ihren Eltern nach Berlin verzogen ist: Lotte hat also noch gar keine Ahnung von ihrem (künftigen) Berliner Leben, kennt die neue Schule noch nicht und hat dementsprechend dort noch keine neuen Kontakte knüpfen können. Eigentlich erzählt "Grüne Gurken" mehr von Lottes grundsätzlichem Ankommen in Berlin, wie sie dort eine stabile Basis für sich kreiert, wobei jener kleine Mikrokosmos aus der elterlichen Wohnung und insbesondere dem Kiosk gegenüber, in dem sie zunächst unabsichtlich und völlig unerwartet als "Vertretung" gelandet ist, um sich dann kurzentschlossen ins Verkaufsteam aufnehmen zu lassen und sich prompt in einen regelmäßigen Kunden zu verknallen. Ich könnte gar nicht sagen, worum "Grüne Gurken" sich tatsächlich dreht, außer eben um ein Mädchen, das anfängt, sich in einer neuen Umgebung einzuleben; einen echten roten Faden habe ich nicht entdeckt, da war "Grüne Gurken" für mich eher wie ein Tagebuch, aber eben ein sehr unterhaltsames Tagebuch. Ich habe "Grüne Gurken" sehr gerne und am Stück ausgelesen; Lotte fand ich sehr erfrischend und angenehm spritzig und die Geschichte war immer wieder mit Tortendiagrammen gespickt, die sich in gewissem, teils aber auch nur echt geringem, Maße auf den Inhalt bezogen und jene Darstellungen fand ich sehr ehrlich, sehr zu Lotte passend, und das waren für mich einfach vielfach widergespiegelte Gefühle, die sie so wohl auch mal von den meisten Jugendlichen empfunden werden/wurden. Als Jugendbuch fand ichs klasse; zu ihrem 12. oder 13. Geburtstag werde ich mein Exemplar bestimmt auch an meine Nichte weiterreichen. Wie gesagt: Eine besondere Tiefe habe ich hier nicht entdecken können; für mich war es eher eine leichte Lektüre, die zu lesen halt einfach Spaß machte.
Die richtige Sorte Weingummis
von Marie aus E. - 16.03.2019
Lotte ist vierzehn und muss mit ihren Eltern nach Berlin ziehen. Dort ist alles ätzend und sie vermisst ihren besten Kumpel Daniel. Zudem wollen ihre Eltern, dass sie den IQ-Test für Hochbegabte besteht, so wie alle in ihrer Familie. Alle...außer Lotte, sie ist nämlich normalbegabt, sagt sie. Auf der Buchrückseite steht: Eine Geschichte über das, was wirklich wichtig ist: die richtige Stadt, der richtige Typ und die richtige Sorte Weingummis. Damit war klar, das Buch muss ich einfach lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Witzig und ironisch und immer aus der Sicht von Lotte tauchen wir ein in das Großstadtleben Berlins. Der Späti nebenan entpuppt sich wider Erwarten weder als Drogenumschlagplatz noch als Schlimmeres (beispielsweise der Ort, um Robbenbabies zu verticken). Lotte steht voll auf Diagramme und so ist das Buch mit einigen ihrer Machwerke ergänzt. Und die sind echt der Kracher! Sie passen perfekt zur Story, sorgen aber auch für sich allein für Kicheranfälle. Damit ist auch der m. E. relativ hohe Preis des Buchs gerechtfertigt, die Diagramme sind alle in Farbe abgedruckt und samt der eingedruckten grünen Gurken ist das Buch auch optisch sehr hochwertig. Für mich hätte der Spannungsbogen etwas höher sein dürfen, wirklich Überraschendes passiert nicht im Buch. Das ist aber nicht weiter tragisch, weil es vom Witz lebt und für die Zielgruppe perfekt passt. Denn wie sagt das Buch so schön? Wer dieses Buch lesen sollte a) Alle, die schon mal verliebt waren b) Alle, die schon mal von ihren Eltern genervt waren c) Alle, die schon mal in Berlin waren d) Den restlichen 15 wird es aber vielleicht auch gefallen. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen (-;
sehr humorvolles Buch
von Susann H - 14.03.2019
Nachdem ich das Cover gesehen und die Leseprobe gelesen habe, wollte ich dieses Buch unbedingt haben. Lotte ist gerade mit ihren Eltern von Hessen nach Berlin gezogen. So richtig zu Hause fühlt sie sich da aber nicht. Dann findet sie einen Job im Spätkauf auf der anderen Straßenseite und lernt Yunus und Miri kennen. Und dann ist da noch Vincent von Grüne Gurken oder so, der immer genau 10 Grüne Gurken im Späti kauft... Es war eine große Freude das Buch zu lesen. Lotte fand ich super. Sie ist genauso tollpatschig wie auch humorvoll. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und angenehm. Der Humor war genau meins. Ich bin richtig durch das Buch geflogen. Das Buch ist für Leser ab 12 gut geeignet, aber auch ich hatte große Freude damit. Nach dem Lesen habe ich es direkt an mein 14-jähriges Kind weiter gereicht. Fazit: Tolles Buch, ich habe viel gelacht. Einzig den Preis finde ich ganz schön sportlich.
Einfach Lotte
von Nalik - 13.03.2019
Grüne Gurken von Lena Hach ist ein unkomplizierter Roman über einen Neuanfang in Berlin. Zum Inhalt: Lotte ist mit ihren 14 Jahren total unglücklich. Unfreiwillig findet sie sich in Berlin wieder und wird dann noch von ihren hochbegabten Eltern genervt, die unbedingt wollen, dass sie auch in diese Kreise aufsteigt. Doch Lotte ist nicht interessiert daran. Als sie eines Abends unfreiwillig und unter kuriosen Umständen an einen Job kommt ändert sich für sie alles. Mir hat das Buch recht gut gefallen. Der Grund dafür ist einfach Lotte. Sie ist so ein tollpatschiges tolles Mädchen, das man einfach in sein Herz schließen muss. Wie sie sich aus manchen Situationen windet ist einfach köstlich. Der Schreibstil von Lena Hach ist flüssig und das Buch ist sehr schnell gelesen. Der trockene Humor lässt einen oft grinsend durch die Seiten blättern. Dennoch hätte ein wenig mehr Tiefgang und Emotion dem Buch nicht geschadet. Alles in allem jedoch ein schönes Buch, das sich nicht nur um grüne Gurken dreht.
Sehr langweilig
von Lesemone - 13.03.2019
Ich gehöre zwar nicht zur Zielgruppe, aber trotzdem lese ich normalerweise sehr gerne Jugendromane und die meisten sind auch super geschrieben. Mich konnte dieses Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Ich fand die Protagonistin total nervig und die Geschichte langweilig. Lotte sagt anfangs im Buch zwar selbst, dass sie gerne Statistiken und Grafiken mag, aber die Umsetzung im Buch hat mich genervt. Ich fand die ständig eingefügten Grafiken unnötig und überhaupt nicht aussagekräftig. Die handelnden Charaktere blieben sehr blass und ich fand auch nicht den Humor, den ich nach dem Klappentext erwartet hatte. Zudem finde ich den Preis für dieses dünne Büchlein sehr überzogen! Es soll Jugendliche ansprechen, die von diesem hohen Preis sicher abgeschreckt werden. Aufgrund der wenigen Seiten ließ sich das Buch in einem Rutsch durchlesen, aber es wird mir nicht in Erinnerung bleiben.
Grüne Gurken
von Gelinde - 11.03.2019
Grüne Gurken, von Lena Hach Cover: Ein schöner Eyecatcher. Inhalt: Die 14jährige Lotte ist ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, und leider "nur" normal begabt. Dies hindert ihre Eltern nicht daran, sie immer wieder zu neuen IQ-Test zu schleppen, damit sie in den illustren Kreis der hochbegabten aufgenommen wird. Doch als Lotte, wider Willen, mit nach Berlin umziehen muss, und dort auf den charmanten "Vincent von Grüne Gurken" trifft, beginnt Lotte sich quer zu stellen und ihre eigene Wege zu gehen. Meine Meinung: Ein ganz tolles Jugendbuch über ein junges Mädchen, das sich fremd und alleingelassen fühlt und dann doch ganz langsam und fast unbemerkt, aufwacht und sich öffnet und neue Wege findet. Der Schreibstil ist einfach brillant. So witzig und voller Selbstironie, dass ich einige Male laut auflachen musste und das Schmunzeln gar nicht mehr aus meinem Gesicht weichen wollte. Aber auch die traurigen Situationen sind sehr gut beschrieben und zeigen, dass Lotte tiefe Gefühle hat. ZITAT: Seine Haare sind so kurz, dass man es wohl eine Glatte nennt. Dein IQ ist vielleicht vierstellig, aber deine emotionale Intelligenz liegt sowas von im Minusbereich. Autorin: Lena Hach wurde 1982 in Hessen geboren. Sie besuchte eine Schule für Clowns und studierte Anglistik, Germanistik und Kreatives Schreiben. 2018 wurde Sie mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet. Mein Fazit: Eine tolle Geschichte um die 14jährige Lotte, die wider Willen nach Berlin umziehen musste und hier quasi erwachsen wird. Frisch, frech, flott und frei von der Leber weg, und ganz schön witzig.
Rundrum-Wohlfühl-Buch
von wusl - 11.03.2019
Was für ein wundervolles Rundrum-Wohlfühl-Buch. Ich kannte die Autorin nicht, war aber schon von der Leseprobe schwer begeistert. Die Geschichte wird von Lena Hach mit so einem herzerfrischenden Plauderton erzählt, dass mir schon bei den ersten Seiten das Herz aufgegangen ist. Die Heldin Lotte (ein toller Name) ist ein typischer Teenager mit all ihren Unsicherheiten, Träumen und ihrer Rebellion gegen die Eltern, die mit ihr vom Land nach Berlin ziehen. Anfangs wenig begeistert findet sie schnell Anschluss und neue Freunde, die ihr die Eingewöhnung leichter machen. Außerdem lernt sie einen seltsamen Jungen kennen, der einmal in der Woche eine Tüte Grüne Gurken kauft und mehr als ein Geheimnis mit sich rumzuschleppen scheint. Das Buch ist charmant, witzig, klug. Es baut einen ungeheuren Lesesog auf. Man schließt die Darsteller sofort ins Herz und ich mochte den leicht sarkastischen Ton, der vor allem in den Dialogen der Knaller ist. Das Buch ist hervorragend für jugendliche und junggebliebene Leser geeignet und hinterlässt einen mit guter Laune und dem Gefühl, dass die Autorin von den wichtigen Dingen auf so leichte und Lockere Art erzählen kann, dass ich mir sehr einen Erwachsenenroman von ihr wünschen würde.
Nahezu perfekt!
von Tanja - 11.03.2019
Grüne Gurken ist äußerlich schon ein Hingucker. Durch den Kontrast von pink und grün sticht es direkt ins Auge. Auf den zweiten Blick fällt ein kleiner Aufkleber auf, der darauf hinweist, dass das Buch in Deutschland gedruckt wurde. Das macht doppelt Lust das Buch zu lesen. Auch der Schreibstil überzeugt. Es liest sich flüssig. Mich erinnerte der Stil ein wenig an Kerstin Gier, wobei ich Lena Hach noch etwas besser finde. Sie erzählt ihre 14 jährige Protagonistin Lotte sehr authentisch. Sie ist süß, tollpatschig und sympathisch pupertär. Nicht einmal wirkt deren Jugendsprache oder Verhalten wie von einem Erwachsenen ausgedacht und aufgesetzt. Damit sollte es Hach gelingen Leser von 12 bis 100 Jahren anzusprechen. Rund um die Protagonistin entwickelt sich eine Gruppe Berliner, die allesamt witzig und liebenswert sind. Am liebsten würde ich den Kiosk selbst besuchen. Der Roman bietet sich an, zu einer Reihe zu werden. Mir ist nichts bekannt, dass dies geplant ist, aber ich würde auch Fortsetzungen mit Freude lesen. Aufgelockert werden die Kapitel mit passenden Diagrammen. Anfangs fand ich das einen guten Gag. Aber oft sind sie auch doof. Die hätte das Buch jetzt nicht wirklich gebraucht. Sie sind aber gut in die Geschichte eingebunden, da sie dort Lottes Hobby darstellen. Ich empfehle das Buch mit einem Hinweis: unbedingt vor dem Lesen am Kiosk eine Schnuckletüte besorgen. Dann steht einem unterhaltsamen Lesenachmittag nichts mehr im Wege.
Grüne Gurken
von MarTina - 07.03.2019
Die Geschichte dreht sich um die 14jährige Lotte und ihre Familie. Sie sind gerade nach Berlin gezogen. Lotte mag die Stadt überhaupt nicht und weiß auch nicht was sie dort soll. Doch dann gerät sie unversehens an einen Job. Damit ändert sich erst einmal ihr Alltag und mit der Zeit auch ihre Einstellung. Vielleicht ist Berlin gar nicht so schlimm wie gedacht? Auf alle Fälle kann man sich hier verlieben ... Meine Meinung: Lotte mochte ich sofort. Sie ist ein bisschen tollpatschig und gerät dadurch immer wieder in Situationen, bei denen ich schmunzeln musste. Sie meistert diese dann aber so souverän wie möglich. Das fand ich klasse. Daneben kann man ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Es machte richtig Spaß, die Geschichte aus ihrer Sicht mitzuerleben. Aber auch die anderen Personen haben mir gefallen. Man hat von ihnen sofort ein Bild vor Augen. Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Er trägt auch zur lockeren und leichten Stimmung bei. Daneben sind immer wieder von Lotte entworfene Diagramme zu finden, die den humorvollen Grundton ebenfalls unterstreichen. Fazit: Eine leichte und humorvolle Geschichte mit einer total sympathischen Hauptperson. Empfehlenswert!
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.