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Euphoria

von Lily King
Roman. Originaltitel: Euphoria.
Buch (gebunden)
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Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Euphoria
Autor/en: Lily King

ISBN: 3406682030
EAN: 9783406682032
Roman.
Originaltitel: Euphoria.
Übersetzt von Sabine Roth
Beck C. H.

16. Oktober 2015 - gebunden - 262 Seiten

Beschreibung

Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft.

Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen - die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson - stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

Portrait

Lily King, geboren 1962, lebt mit ihrer Familie in Maine. Für ihre Romane erhielt sie u. a. den New England Book Award for Fiction, den Whiting Writers' Award und den Maine Fiction Award. Euphoria wurde mit dem neu geschaffenen Kirkus Prize ausgezeichnet und von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt. Sabine Roth ist seit 1991 als Übersetzerin tätig. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören Jane Austen, Henry James, Agatha Christie, John Le Carré, V.S. Naipaul, Elisabeth Strout und Lemony Snicket.

Pressestimmen

"Erfreulich nüchtern erzählt."
Tim Caspar Böhme, die tageszeitung, 5. Dezember 2015

"Lehrreiche und spannende Entdeckung des äußeren und inneren Dschungels."
Ursula März, Die Zeit, 3. Dezember 2015

"Starker Stoff, brillant und bewegend."
Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten, 28. November 2015

"Im Grunde ist Wissenschaft reinste Erotik, und natürlich braucht es einen glänzend erzählten amerikanischen Roman, der uns daran erinnert: Euphoria von Lily King."
Anna-Lena Scholz, Zeit, 8. Oktober 2015

"Lily Kings hinreißender Liebes-, Kolonial- und Wissenschaftsroman."
Jutta Person, Cicero, Oktober 2015

"Eine tolle Geschichte."
Elke Schmitter, Der Spiegel, 1. August 2015

"Das exotische Setting, die völlig fremden Kulturen schlagen den Leser nolens volens in Bann. Das amouröse Dreiecksverhältnis der Wissenschaftler lässt ihn im Weiteren auch nicht gerade kalt, und Kings süffige Schreibe rundet das Ganze ab. Prima Urlaubslektüre."
Stephan Draf, Stern, 23. Juli 2015

"Spannungsgeladene Dreiecksbeziehung."
Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2015

"Eine fantastische Story [...]. Eine Reflexion über Weiblichkeit und Männlichkeit - und wie beides zusammenpasst."
Andrea Huss, Emotion, August 2015

"Spannend... intensiv, verführerisch, erotisch und intelligent... Es gibt so viele aufregende Details. Am Ende von 'Euphoria' seufzte ich vor Befriedigung und hatte nur den Wunsch, es möge weitergehen."
Joan Frank, San Francisco Chronicle

"Unglaublich leidenschaftlich und fantastisch geschrieben. Es ist schlicht einer der besten Romane, die ich seit Jahren gelesen habe und damit gehört Lily King zur obersten Garde unserer besten Romanciers."
Andre Dubus III

"King hat sich so intensiv in das Leben ihrer Figuren versenkt, dass sie auch nach dem Ende der Lektüre unsere Gefährten bleiben."
Camilla Gibb, The Guardian

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 25.07.2015

Man sieht immer das, was man sucht

Einsam, zweisam, dreisam: Lily King verstrickt in "Euphoria" die Liebesgeschichte der Ethnologin Margaret Mead mit einem wissenschaftsgeschichtlichen Roman in schwüler Atmosphäre.

Eine schwere tropische Hitze liegt über dem Roman von Lily King. Wächserne, tellergroße Blätter säumen den Sepik, einen Fluss im Norden Neuguineas. Im Jahr 1932 treffen dort drei junge Ethnologen aufeinander, und es verschlingen sich Wissenschaft und Leidenschaft wie üppige Gewächse in diesem in den Vereinigten Staaten hochgelobten Buch der bei uns bisher kaum übersetzten amerikanischen Autorin.

Lily King bewegt sich an den Grenzen des historischen Romans. Denn sie orientiert sich an einer realhistorischen Gestalt: der Ethnologen-Ikone Margaret Mead. Sie übernimmt jede Menge Fakten aus dem Leben der seit ihrer ersten Veröffentlichung "Coming of Age in Samoa" (1928) weltberühmten Wissenschaftlerin, löst dann aber die Fiktion so vollständig von der Biographie ihres Vorbildes, dass sie eine ganz eigene Wendung nimmt. Zunächst folgt die Geschichte allerdings verbürgten Tatsachen: Margaret Mead und ihr zweiter Ehemann, der australische Ethnologe Reo Fortune, suchten nach einem Jahr der Feldforschung bei einem friedlichen Hochlandstamm im Torricelligebirge und einer zehrenden Zeit bei den unzugänglichen Mundugumor eine neue Herausforderung. Sie begegneten dem ebenfalls in der Region forschenden Engländer Gregory Bateson und verbrachten die nächsten Monate gemeinsam.

Diese Monate gestaltet Lily King auf wirklich lesenswerte Weise: Sie imaginiert die ehelichen Spannungen durch die Konkurrenz und die unterschiedlichen Methoden der Forschenden sowie die tiefe Einsamkeit des Engländers, der nach einem misslungenen Selbstmordversuch die anderen in seiner Nähe halten will. Sie schildert die fieberhafte Suche nach einem neuen Stamm und Forschungsobjekt, das sie am fiktiven Tamsee mit einem kunstfertigen Volk finden. Für die Darstellung von deren Lebensweise und Riten muss die Autorin viel gelesen und recherchiert haben. Über all dem liegt der Sog der Dreisamkeit, der osmotische Austausch von Gefühlen und Ideen. Dabei ist die satt-feuchte Atmosphäre des Romans so stark, dass sie dessen leichte perspektivische Schwächen überdeckt: Über weite Strecken ist der junge Engländer der Ich-Erzähler. Tagebuchartige Notizen der Protagonistin und ein langer, trunkener Monolog ihres Ehemannes sind in den Gang der Handlung eingefügt, damit wir auch aus ihrer Sicht unmittelbare Eindrücke erhalten. Warum diese tragfähige Konstruktion durch Passagen ergänzt wird, in denen eine weitere, gar nicht motivierte Instanz erzählt, bleibt rätselhaft und unbefriedigend, ebenso wie die oftmals allzu große Deutlichkeit der Dialoge.

Auch die ist gar nicht nötig, denn die intellektuelle Dimension des Romans erschließt sich von ganz allein: Die Erforscher menschlichen Verhaltens werden selbst in ihrer ganzen hilflosen Menschlichkeit gezeigt. So wird anschaulich, wie sehr ihre wissenschaftlichen Interessen und Ergebnisse von ihrer Prägung und ihrem Temperament abhängig sind. "Ich fragte sie, ob sie meine, dass man eine fremde Kultur jemals restlos verstehen könne. Ich sagte, je länger ich hier sei, desto absurder erschiene mir der Versuch, und im Grund interessiere mich inzwischen weit mehr die Frage, wie wir überhaupt darauf kamen, uns irgendeine Objektivität anzumaßen, wo wir doch jeder unsere eigene Definition der Dinge mitbrächten, unsere eigene Auffassung von Güte, Stärke, Männlichkeit, Weiblichkeit, Gott, Zivilisation, Recht und Unrecht." Wissenschaft, das vermittelt uns Lily King, nicht nur die Ethnologie, unterliegt den Beschränkungen der menschlichen Einsichtsfähigkeit und ist immer an eine Perspektive gebunden. Beobachten und Erleben sind voneinander nicht zu trennen.

Zur Eigenart historischer Romane gehört es, mit der Gestaltung von etwas Vergangenem eine ganze Menge über die Gegenwart zu sagen, und so führt die Fiktionalisierung von Leben und Werk einer der ersten Ethnologinnen mitten hinein in aktuelle Debatten, ist der Roman von Lily King auch eine Auseinandersetzung mit kulturrelativistischen Positionen, für die Margaret Mead bis heute steht. Die drei Protagonisten lesen wie im Rausch das an Ruth Benedicts "Patterns of Culture" orientierte Manuskript einer Freundin und sind tief bewegt von der Idee der Eigenständigkeit und Unvergleichbarkeit aller Kulturen. Doch die zu Beginn der dreißiger Jahre revolutionäre, sich gegen den Kolonialismus und ein verbreitetes biologistisches Denken richtende Annahme, fremde kulturelle Phänomene könnten allein aus sich selbst heraus verstanden werden, versieht der Roman mit einem skeptischen Fragezeichen. Denn den Ethnologen gelingt es nicht, aus ihrer eigenen Weltsicht auszubrechen. Und die Forscherin kommt angesichts willkürlich getöteter Säuglinge an einen Punkt, an dem sie dies auch gar nicht will.

Bis heute gilt Margaret Mead als Wegbereiterin der sexuellen Revolution, als eine der ersten, die in ihrer Forschung nachzuweisen versuchte, dass Geschlechterrollen nicht immer und überall gleich und naturgegeben sind. In Lily Kings Roman beobachtet die junge Frau beim Stamm der Tam eine Rollenumkehr. Nach einigen Monaten darf sie teilhaben an einer verrauchten Zeremonie in der Hitze einer Hütte, in der entfesselte weibliche Körper ihre erotische Unabhängigkeit bezeugen. Sie sehe, was sie suche, wirft ihr Mann ihr vor. Ihrer beider Verstrickung in den Geschlechterkampf zeigt einmal mehr die unlösbare Verbindung von Leben und Theorie, die dieser sinnlich-suggestive und gedanklich anregende Roman beglaubigt. Dabei nehmen die Züge des Kampfes immer bedrohlichere Formen an. Jede Art von Zivilisation sei nur ein dünner Firnis, bemerkt der Ehemann, darunter lauere überall Barbarei und Gewalt - und eine Dunkelheit, die fortlebt in allen Reisen zum Unerforschlichen, die seit Joseph Conrad unternommen werden.

SANDRA KERSCHBAUMER.

Lily King: "Euphoria". Roman.

Aus dem Englischen von Sabine Roth. Verlag C. H. Beck, München 2015. 262 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Bewertungen unserer Kunden
Ménage à trois
von Kaffeeelse - 12.12.2018
Ja, auch dieses Buch möchte ich als ein Jahreshighlight bezeichnen. Euphoria von Lily King beinhaltet gleich mehrere Gesichtspunkte, die es für mich unvergesslich machen. Da haben wir einmal die Ethnologie, ein Hobby von mir und in dem Buch die Beschreibung der Arbeit der Ethnologen und die Situation, in der sie stecken. Hut ab. Würde ich nicht können. Dafür liebe ich die Segnungen der Zivilisation zu sehr. Andererseits haben wir das Thema der Beleuchtung einer fremden Kultur und diese Sicht aus den verschiedenen Betrachtungsweisen der beiden Geschlechter. Interessant und stichhaltig. Manches wird ein Forscher/eine Forscherin vom jeweils anderen Geschlecht nie erfahren. Und dann noch das Thema der drei Hauptpersonen untereinander. Wow. Gut umgesetzt das Ganze. Zum Inhalt: Die beiden amerikanischen Ethnologen Nell Stone und ihr Mann Schuyler Fenwick sind von einer Feldforschung bei einem Stamm in Neuguinea zurück auf dem Weg in die Zivilisation, um nach einer kurzen Erholung nach Australien zu den Aborigines zu gehen. In dem kleinen Ort Angoram treffen sie auf einen anderen Ethnologen, den Briten Andrew Bankson, der sie überredet/überzeugt noch eine Weile zu bleiben und bei einem interessanten Stamm zu forschen. Nicht ohne Eigennutz natürlich. Der depressive Europäer lebt seit längerer Zeit bei einem Stamm, sieht keine Möglichkeit mehr seine Arbeit bei diesem Stamm zu optimieren, sieht sich selbst schon als inkompetent, ist geplagt von Selbstzweifeln und dazu kommen noch Traumata aus der Vergangenheit und erschweren zusätzlich noch das Ganze. Ich denke auch, in einer Situation mit mangelnder Kommunikation mit anderen, bedingt durch eine Sprachbarriere, wird man sehr auf sich selbst zurückgeworfen. Andrew Bankson erhofft sich durch die Beiden neue Impulse. Die natürlich auch kommen. Sehr interessant und feinsinnig empfand ich die Betrachtung fremder Kulturen, die sich in den Gesprächen der Ethnologen entwickeln. Und auch das Betrachten der eigenen Blickwinkel, der eigenen Situationen. Und auch die unterschiedliche Betrachtung fremder Kulturen durch die Verschiedenheit der Menschen untereinander, sondern auch durch die Unterschiede der Geschlechter. Ebenso interessant ist das Verhältnis der Ethnologen untereinander, der Austausch der Meinungen, die Stellung in der Gruppe, die Machtverhältnisse und schlussendlich die Annäherung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson, etwas was in so einer Situation voller Anspannungen nur allzu menschlich ist. Zumindest in meinen Augen. Und auch diese Geschichte wird gut erzählt. Lily King verarbeitet reale Ereignisse von Margaret Mead in diesem Roman. Und das in meinen Augen sehr gut und interessant. Bitte unbedingt lesen.
Von großer Euphorie meinerseits keine Spur!
von sommerlese - 22.10.2016
Gleich vorab: Lily Kings Schreibstil ist berührend und zeigt tiefe Einblicke in emotionaler und bildhafter Weise von der Beziehung der drei Protagonisten und dem Stammesleben der fremden und faszinierenden Tam in Neu Guinea. Zeitweise fühle ich mich direkt vor diese exotische Kulisse versetzt. Aber leider nur zeitweise! Denn zu sehr erscheint dieser Roman als Beziehungsdrama, bei denen die Akteure mir nicht sonderlich nahe kommen. Die Geschichte spielt um 1933 und Kings Hauptprotagonistin Nell Stone, lehnt sich an die real existierenden Personen Margaret Mead, Fortune und Bateson an. Mead war eine amerikanische Anthropologin aus den 30er Jahren, die die Salomonen und Neuguinea erforschte und mit ihrem Forschergeist ihrer Zeit weit vor war. Kings Roman beschreibt einen fiktiven Aufenthalt im Dschungel am Sepik, bei dem das Forschungsziel das Volk der Tam ist, einem weiblich dominierten Stamm. Die drei Forscher untersuchen die Tam jeder auf seine eigene Art und erkennt man schnell drei völlig verschiedene Charaktere. Sie haben bei ihren Forschungen ganz verschieden Herangehensweisen, was für entsprechend Konfliktpotentiol sorgt. Nell versucht, die fremden Kulturen zu verstehen, ihre Sprache zu lernen und ihr Handeln in der Gemeinschaft zu begreifen. Sie beobachtet die Stammesmitglieder und hat als Frau starken Bezug zu den Personen. Fen, Nells Mann taucht dagegen in das Stammesleben regelrecht ein. Er ist ein profitgetriebener Mensch und hat Probleme mit der Berühmtheit seiner Frau. Zu sehr ist er dem Konkurrenzdruck unterlegen. Andrew Bankson lebt schon lange als Forscher, ist dementsprechend ausgehungert nach menschlicher Gesellschaft und hat einen gescheiterten Selbstmordversuch hinter sich. Er freundet sich mit Nell und Fen an, verliebt sich in Nell und bewundert ihren Tatendrang. Lily King schafft die zwischenmenschlichen Verhältnisse mit gerade mal unterschwelligen Andeutungen entstehen zu lassen. Vieles wird gar nicht genau beschrieben und dennoch erhält man ein umfassendes Bild, indem man als Leser sich die Zwischenräume zusammenreimt. Meines Erachtens nach baut sich die Dreiecksgeschichte als Hauptthema auf und drückt die Forschung und den exotischen Hanflungsort in den Hintergrund. Dabei hätte ich gerade über das Stammesleben mehr erfahren. Was anfangs noch lebendig geschildet wird, gerade das Aufeinandertreffen und die Verständnisprobleme durch Sprachbarrieren, verliert sich schliesslich in Floskeln wie dem Willkommensgruß Baya Ban . Die Erzählperspektive springt zwischen den Figuren hin und her. Es werden Briefe und Forschungsergebnisse beschrieben und man bekommt einen vagen Eindruck über das Arbeiten von Ethnologen. Leider sind die erwähnten Stämme nur fiktiv, wie King in ihrem Nachwort erwähnt. Hier hatte ich mehr reale Grundlagen erwartet. Dabei vermag King interessant zu erzählen und zeigt eine Atmosphäre voller Liebe und Leidenschaften. Eine ausgelebte Euphorie, die jedoch im Untergang endet. Dieses Buch zeigt vordergründig eine Beziehungsgeschichte, die vor dem Hintergrund der Tropen und ihrer Stämme gezeigt wird. Das allerdings auch so in Bruchstücken, das ein einheitliches Bild fehlt.
Furchtbar
von Karl - 28.03.2016
Kann mich den guten Bewertungen nicht anschließen. Heilloses Durcheinander .Total überdrehte Geschichte, man blickt oft gar nicht durch. Kann ich nicht weiterempfehlen.Der Klappentext verspricht was ganz anderes.
Tolle Sprache und ebenso toller Erzählstil...
von Thomas Jessen - 23.09.2015
Bei preisgekrönten Büchern bin ich zunächst etwas kritischer als normalerweise. Denn oftmals war es leider so dass meine Erwartungen an das Buch zu hoch waren. Hier jedoch gelang es der Autorin mich gleich in den Bann des Buches zu ziehen. Sprachlich wie auch vom Erzählstil holte mich die Autorin gleich auf den ersten Seiten ab und es gelang ihr mich zu fesseln bis zum Ende. Die Figuren ebenso wie die Schauplätze sind so plastisch und so schön beschrieben, dass es für mich eine wahre Freude war, den Protagonisten durch die Geschichte zu folgen. Es ist aber nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, auch die damals wie heute aktuellen Themen wie Ausbeutung und Rassismus sind wichtiger Bestandteil des Buches. Vor dem Hintergrund Neuguineas zeichnet die Autorin ein farbenfrohes Bild des Landes, der Figuren und der Menschen dort. Besonderes Schmankerl für mich waren die Tagebucheinträge, die die innere Zerrissenheit der Protagonisten aufgezeigt haben. Es entstand bei mir dabei das Gefühl, als würden diese Einträge deutlich zum Verständnis beitragen. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und so vergebe ich 4 von 5 Sternen. Einen Sterne Abzug, weil ich das Gefühl hatte, dass trotz der tollen Lektüre noch mehr möglich gewesen wäre, mir kam es so vor als wenn zum Ende hin Seiten gefehlt hätten.
King:Euphoria
von Tanja Buckatz - 24.07.2015
Die "leidenschaftliche Dreiecksbeziehung" und die "erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson" kommt glücklicherweise im Buch nicht so ausführlich zum Tragen, wie es der Klappentext vermuten lässt. Wiederkehrende vage Andeutungen und zwei weniger explizit geschilderte Szenen handeln diesen Teil der Geschichte ab. Viel spannender sind da meines Erachtens die Betrachtungen des ethnologischen Teils. Grundlegendes dieser Wissenschaft wird - eingebettet in die Geschichte des Kennenlernens der Protagonisten - geklärt. Aber auch tiefgreifendere Fragen werden behandelt: Wie werden Völker zur Beobachtung ausgewählt? Wie wirkt sich die Abgeschiedenheit in der Wildnis auf die Psyche der Protagonisten aus? Wie gehen verschiedene Forscher mit ihrer Arbeit um? Leider sind sämtliche Charaktere dabei in ihren Eigenschaften sehr überzeichnet und es lässt sich schnell ausmachen, wer die gute und wer die böse Rolle einnimmt. Trotzdem handelt es sich bei Euphoria um eine kurzweilige und unterhaltsame Lektüre.
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