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Guignol's Band II

Roman. Originaltitel: Guignol's band II. 'Guignol's Band'. 1. Auflage.
Buch (gebunden)
Der Roman ist eine wilde Orgie, ein frenetisches Bacchanal, auf dem eine vierzehnjährige Jungfrau in einem Pub vergewaltigt wird, ein mythomanischer Derwisch und Dämonenbeschwörer auf dem Piccadilly Circus deliriert, Charon Geldsäcke aus seinem Skele … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Guignol's Band II
Autor/en: Louis-Ferdinand Celine, Theres Weishappel

ISBN: 3498008870
EAN: 9783498008871
Roman.
Originaltitel: Guignol's band II.
'Guignol's Band'.
1. Auflage.
Übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel
Rowohlt Verlag GmbH

15. Januar 1997 - gebunden - 672 Seiten

Beschreibung

«Guignol's Band II» spielt in dem kriminellen Milieu Londons im Ersten Weltkrieg und setzt den Roman «Guignol's Band» fort, der deutsch 1985 vorgelegt wurde. «Guignol's Band II» ist eine wilde Orgie und ein frenetisches Bacchanalienfest, auf dem eine vierzehnjährige Jungfrau in einem Pub vergewaltigt wird, ein mythomanischer Derwisch und Dämonenbeschwörer auf dem Piccadilly Circus deliriert und vom Gas wahnsinnig gewordene Erfinder sich wechselseitig die Haut abziehen ­- eine wahrhaftige «Zeit in der Hölle», in der jede Episode außer Kontrolle gerät, sich ins Rasende steigert und in eine Katastrophe abstürzen muss. Aber gegen die Schrecken des Albtraums hält sich, wie in keinem anderen Roman Célines, das Lachen. Lange Sequenzen sind von einer großen Komik ­und erfüllt von Sehnsucht.

Portrait

Louis-Ferdinand Céline (eigentlich Louis-Ferdinand Destouches), geboren 1894 in Asnières, nahm am Ersten Weltkrieg teil, studierte Medizin, war Armenarzt in einer Pariser Vorstadt, bevor er als Romancier und Essayist bekannt wurde. Seine bekanntesten Werke: «Reise ans Ende der Nacht», «Guignol's Band I/II», «Tod auf Kredit». War umstritten wegen seiner antisemitischen Äußerungen, floh gegen Kriegsende nach Dänemark und wurde in Abwesenheit wegen Kollaboration verurteilt, später rehabilitiert. Céline starb 1961 in Meudon.




Pressestimmen

Wenige Tage vor seinem Tod antwortete Céline auf die Frage, warum er schreibe, in schöner Bescheidenheit, "um die anderen unlesbar zu machen". Was Céline provoziert und woran sein Romanheld sich labt, ist allemal die Lust am Falschen und Krummen, die Grazie des Bösen, eine Intimität mit Dämonen, die schön vor Häßlichkeit sind. Süddeutsche Zeitung

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