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Skulpturen aus Papier als Buch
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Skulpturen aus Papier

Von Kurt Schwitters bis Karla Black. 100 farbige Tafeln. Sprachen: Deutsch Englisch.
Buch (kartoniert)
Mit seiner »Gitarre« führte Pablo Picasso bereits 1912 Papier als Material ein, und die Frage, wie ein Bild funktioniert, stellte sich in den 1920er Jahren auch Kurt Schwitters, der von seinen Papierarbeiten auf die Idee einer raumfüllenden Collage k … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: Skulpturen aus Papier
Autor/en: Marc Gundel, Kerstin Skrobanek

ISBN: 3864421942
EAN: 9783864421945
Von Kurt Schwitters bis Karla Black.
100 farbige Tafeln.
Sprachen: Deutsch Englisch.
Herausgegeben von Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann
Snoeck Verlagsges.

16. März 2017 - kartoniert - 160 Seiten

Beschreibung

Mit seiner »Gitarre« führte Pablo Picasso bereits 1912 Papier als Material ein, und die Frage, wie ein Bild funktioniert, stellte sich in den 1920er Jahren auch Kurt Schwitters, der von seinen Papierarbeiten auf die Idee einer raumfüllenden Collage kam: den Merzbau. Seitdem ist der Werkstoff Papier aus bildnerischen und skulpturalen Produktionen nicht mehr wegzudenken. Etwa bei den Affichisten, die nach dem II. Weltkrieg Plakate in den Pariser Straßen herunterrissen, um mit collagierten Schnipseln aus der Werbung neue Bildinhalte zu kreieren. Oder in den 1960er Jahren, als Papier zum gefragten Material wurde, weil Kunst jederzeit verfügbar, preiswert und leicht zu transportieren sein sollte. Die gigantischen Kartonplastiken von Charlotte Posenenske - ganz leicht mit einer Hand anzuheben - karikieren raffiniert das Monumentale der Skulptur des 19. Jhs. und gleichen mit ihren Formen Industriebauteilen. Den fließenden Übergang von Skulptur zu Architektur führte Erwin Herrich mit seinen Kartonplastiken vor, die nach mathematischen Schemata konstruiert sind und jederzeit zu Gebäuden vergrößert werden können. Diter Roth dagegen attackiert gar mit seinen Literaturwürsten jeden Ewigkeitsanspruch, indem er zu Papierbrei aufgeweichte Literatur in Wurstdärme presste und sie so zu skulpturalen Objekten werden ließ. Und dennoch gibt es keine eigentliche »Tradition der Papierskulptur«, Papier taucht vielmehr immer dann als Arbeitsmaterial auf, wenn mit Traditionen gebrochen wird. So geht es in dieser Publikation nicht um die Darstellung einer linearen Entwicklungsgeschichte, sondern um die bis heute aktuelle Frage, warum und aus welchen formalen wie inhaltlichen Gründen sich Künstler für Papier als skulpturales künstlerisches Material entschieden haben bzw. entscheiden.
Künstlerinnen und Künstler: Arman, Karla Black, Thomas Demand, Dan Flavin, Raimond Hains, Erwin Heerich, Thomas Hirschhorn, Isamu Noguchi, Steven Parrino, Charlotte Posenenske, Robert Rauschenberg, Diter Roth, Kurt Schwitters, Jacques de la Villeglé, Wolf Vostell, Franz Erhard Walther
Ausstellung: Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann, 12/3-2/7/2017

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