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Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

von Matt Haig
Originaltitel: REASONS TO STAY ALIVE. 'dtv Unterhaltung'.
Buch (gebunden)
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Matt Haig erzählt mit seiner Geschichte die Geschichte von Millionen Menschen: ein Phänomen unserer Zeit. Ein authentisches, ehrliches, anrührendes Buch über eine Depression.
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Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben als Buch

Produktdetails

Titel: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
Autor/en: Matt Haig

ISBN: 3423280719
EAN: 9783423280716
Originaltitel: REASONS TO STAY ALIVE.
'dtv Unterhaltung'.
Übersetzt von Sophie Zeitz
dtv Verlagsgesellschaft

18. März 2016 - gebunden - 304 Seiten

Beschreibung

"Weise, komisch, lebensbejahend."
Joanne Harris
Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein - ebenso unterhaltsam wie berührend.

"Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien." Matt Haig

Portrait

Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller >Ich und die Menschen<.

Pressestimmen

"Bin ich irre oder ist das normal? Für Haig ist irre normal. Und das liest man sehr gern."
Susanne Baller, stern.de 21.03.2016

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Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Andrea S.
von Andrea S. - Hugendubel Buchhandlung Nürnberg Glogauerstr. - 22.10.2018
Eine überraschend heitere Lektüre über eine schwere Krankheit: Romanhaft-biografisch erzählt Haig seine eigene Geschichte der Depression und bietet dabei eine Hilfestellung für den Weg aus ihr heraus, indem er sachliche Fakten geschickt in eine berührende Erzählung einflicht. Dank Haigs feinfühlig-leichtfüßigem Schreibfluss eine ganz besondere Lektüre für alle Betroffenen, Angehörigen oder schlicht am Thema Interessierten!
Bewertungen unserer Kunden
hat mir unglaublich gut gefallen
von MissSophi - 20.10.2018
Depressionen - Hut ab, wer von seinen eigenen Erfahrungen diesbezüglich schreibt und damit Hoffnung vermitteln kann. Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Kurze Kapitel, markante Sätze, die ich mir unbedingt merken möchte, machen den Reiz dieses Buches aus. Matt Haig schreibt offen über die Erkrankung und schafft es auf der einen Seite unglaublich gut, das Wesen einer Depression und Angststörung zu vermitteln, hat aber auch immer im Blick, dass es Besserung geben kann, wenn auch keine Heilung. Er schreibt von sich - zählt auf, was es für ihn bedeutet und läd den Leser damit ein, sich seine eigenen Gedanken zu machen, seine eigenen Worte zu finden. Und er schreibt von seinen Versuchen der Depression zu entkommen - er schreibt davon, dass man sich ein Arsenal an Waffen zulegen muss, wenn es wieder soweit ist. Sprache, Worte, sind für ihn heilsam und ich bin froh, dass er den Weg der Veröffentlichung gegangen ist und uns so an seinem Weg hat teilnehmen lassen. Sehr mutmachend - sehr ernüchternd und sehr ehrlich.
Gesunde Gedanken über eine oft verkannte Krankheit
von Uli Geißler - 03.08.2016
Der Autor hat gleich zu Beginn zweierlei geschafft: erstens, dass er sich selbst heilend gewagt hat, seine eigenen Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, zum anderen, dass er das Interesse der Öffentlichkeit wecken konnte, seine persönliche Geschichte erfahren zu wollen. Mag sein, dass der Titel - so wie bei mir - dazu beitrug, denn der darin enthaltene Optimismus trägt all diejenigen, welche von der beschriebenen Belastung und Krankheit nicht erfasst sind. Matt Haig beschreibt in geradezu erstaunlich leichter Weise seine eigenen Erfahrungen, die sich langsam entwickelnde Erkrankung, seine Gedanken und Gefühle. So vermittelt er Erzählstil eine ganze Reihe von Fakten über das Wesen der Krankheit und informiert, ohne ein Fachbuch verfasst zu haben. Das ist authentisch und wer nicht selbst unter Depressionen leidet oder litt, kann sich zumindest besser in so eine Lage hineinversetzen. Eine Verbindung zur Welt stellt er her, indem er auch über andere Erkrankte berichtet oder darstellt, wie die Krankheit sich unterschiedliche Erscheinungsweisen sucht und sich bei jeder und jedem Betroffenen sehr individuell zeigt. Er stellt fest und legt offen, dass Depressionen oftmals längst da sind, bevor man sich dessen vielleicht bewusst ist, aber zum Glück benennt er auch immer wieder hilfreiche Möglichkeiten, damit umgehen zu können. Freilich kein Allheilmittel und sicher nicht die einzige oder starke Hilfe macht er doch deutlich, dass einen wesentlichen Anteil an einem Lebenserhaltenden Umgang mit der Krankheit gute Beziehungen und Kontakte zu und mit anderen Menschen beitragen können. Ob das Buch von Depression gepeinigten Menschen helfen kann, wage ich zu bezweifeln, die enthaltenen Verhaltensweisen, Zusprüche, Lebensbejahenden Aspekte und Gründe und die vermittelte innere und äußere Haltung der Krankheit gegenüber im erlebten Alltag einer erkrankten Person, könnten es meiner Ansicht nach jedoch. Ein ermutigendes Buch über eine verkannte und vielfach im Verborgenen verbreiteten Krankheit mit einem angedeuteten Weg aus dem Dunkel ins lichte Leben. (c) Uli Geißler, Fürth/Bay.
von Weinlachgummi - 21.03.2016
Ich und die Menschen war ein großer Erfolg, so war mir der Autor auch schon bekannt. Hier sprach mich vor allem der Titel an. In meinen Berufsleben wie in meinem Alltag sind psychische Erkrankungen ein fester Bestandteil, so war mir klar. Dieses Buch will ich lesen. Müsste ich dieses Buch in drei Worten beschreiben. Wären es die Wörter ehrlich, authentisch und offen. Ich glaube, wenn wir genau hinhören, bietet das Leben immer Gründe, nicht zu sterben. Seite 25 Matt Haig erzählt erschreckend ehrlich, wie ihn Depression und Panik überkamen. Wie hilflos er sich fühlte, erschlagen und erdrückt. Alls gebe es nur noch Dunkelheit, nie wieder Licht. Zu keiner Sekunde zweifelte ich daran, dass er dies genau so erlebt hat. Auch wenn einige Ereignisse / Gefühle für mich, als jemanden der nie so gefüllt hat nicht nachvollziehbar waren. Man merkt ganz deutlich, da erzählt jemand aus seiner eigenen Erfahrung. Für einen Außenstehenden sind diese Empfindungen kaum realisierbar. Deswegen hilft es enorm, so ehrlich zu lesen, wie man sich fühlt, wenn einen z.B eine Panik Attacke überrascht. Es gibt da diese Vorstellung, dass man entweder liest, um zu fliehen, oder um sich zu finden. Eigentlich sehe ich da keinen großen Unterschied. Indem wir fliehen, finden wir uns. Seite 161 Wie gesagt ist dieses Buch sehr ehrlich. So berichtet der Autor auch, dass auch jetzt nicht immer alles gut ist. Es immer noch dunkle Tage gibt. Doch nun weiß, wie er etwas Licht schaffen kann. Was nicht immer klappt. Man begleiten langsam wie es im besser geht. Gefallen hat mir, wie er sich nicht als allwissend dargestellt hat. Nur weil er es so empfand, heißt es nicht ,das andere es auch so empfanden. So mochte er z.b keine Psychopharmaka nehmen, verteufelt diese aber nicht allen anderen gegenüber. Er beurteilt nicht, sondern berichtet nur. Fragst dich, ob auf dem Brettspiel des Lebens alles, was wir für Leitern nach oben hielten, in Wirklichkeit Rutschen waren, auf denen wir immer weiter nach unten geschlittert sind. Seite 200 Geschrieben ist dieses Buch nicht als klassischer Roman. Es sind immer wieder kurze Texte. Diese sind eher etwas lose, knüpfen also nicht direkt an den Vorherigen an. Es gibt auch einige Aufzählungen / Faktensammlungen z.b von Prominenten die an Depressionen erkrankt sind und sich nicht umgebracht haben. Gegen Ende gibt es eine Sammlung von hashtags mit Gründen am Leben zu bleiben. Dies ist zwar eine schöne Idee, hat mir im Buch aber nicht so gut gefallen, da es recht viel Raum einnahm. Fazit: Ehrlich, offen und authentisch. Und doch auch mit Humor. Psychische Erkrankungen sind leider immer noch etwas, über dass man nicht spricht. Dieses Buch ist ein guter Schritt gegen das Schweigen. Betroffene können sich zumeist identifizieren und Angehörige /interessierte Außenstehende bekommen einen guten Einblick, wie es sein kann von Depressionen und Panikattack beherrscht zu werden.
Matt Haig und die Depression.
von kvel - 20.03.2016
Inhalt und meine Meinung: Der Autor schildert in dieser Autobiographie sein durchlebtes Leid als er vor vielen Jahren eine Depression bekam, wie er sie durchstand und überwand und all die Höhen und Tiefen dazwischen. Er schreibt sehr intensiv über seine Erlebnisse, über den Krieg in seinem Innersten, über die Angstattacken, die es ihm zeitweise unmöglich machten das Haus zu verlassen. Und dass dies alles für jemanden andern nicht nachvollziehbar ist. Er berichtet von der Verschärfung oder besser Intensivierung (statt Abstumpfung) seiner Empfindungen während einer akuten Depression. Sehr gelungen fand ich seinen Inneren Dialog, den sein "Heutiges Ich" und sein "Damaliges Ich" als ein "Ferngespräch in der Vergangenheit" miteinander führten (S. 215): "Damaliges Ich: Allmählich fange ich an, an dich zu glauben. Heutiges Ich: Danke. Damaliges Ich: Ich meine, an die Möglichkeit, dass es dich geben könnte." Ebenfalls bemerkenswert fand ich die Auflistung der "Dinge, für die man mir mehr Mitgefühl entgegenbrachte als bei der Depression: Tinnitus. Als ich mir die Hand am Herd verbrannte [¿]. Als ich mir den Zeh brach. Schlechte Amazon-Kritiken. [...]" (S. 153) Fazit: Die Zeit heilt doch alle Wunden und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können.
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