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Der Schatten

Thriller.
Buch (kartoniert)
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"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine … weiterlesen
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Der Schatten als Buch

Produktdetails

Titel: Der Schatten
Autor/en: Melanie Raabe

ISBN: 3442757525
EAN: 9783442757527
Thriller.
Btb

23. Juli 2018 - kartoniert - 414 Seiten

Beschreibung

"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?


Portrait

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Leseprobe

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Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg
Mein neuer Krimitipp!
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg Holm 37 - 08.08.2018
Norah hat ihr altes Leben in Berlin hinter sich gelassen und will in Wien ganz neu anfangen. Doch schon bald scheint die Vergangenheit sie wieder eingeholt zu haben. Dieser neue Thriller von Melanie Raabe hat wirklich alles, was ich als Krimileser erwarte: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und viele überraschende Wendungen. Kurze Kapitel und kurze Sätze sorgen zusätzlich dafür, das ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Frau Raabe, ich freue mich schon auf ihren nächsten Thriller.
Bewertungen unserer Kunden
Wird sie zur Mörderin?
von Büchermaulwurf - 19.08.2018
Im Mittelpunkt steht die Journalistin Norah Richter, die einen beruflichen Neuanfang in Wien sucht. In der Fußgängerzone trifft sie eine Bettlerin, die ihr eine unheimliche Prophezeiung an den Kopf wirft. Sie werde am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Da sie keinen Arthur Grimm kennt, hält sie die Bettlerin für geistig verwirrt aber dann häufen sich merkwürdige Vorkommnisse und ihre Vergangenheit holt sie ein, denn am 11. Februar vor vielen Jahren geschah etwas schreckliches. Dies ist mein erstes Buch von Melanie Raabe und ich hatte nach den vielen positiven Rezensionen zu ihren früheren Bücher recht hohe Erwartungen. Die Autorin hat einen poetischen, bildhaften Schreibstil, der sich angenehm und leicht lesen ließ. Das ganze beginnt eigentlich auch spannend. Trotzdem brauchte ich eine gewisse Zeit, um in die Geschichte hineingezogen zu werden; vielleicht musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Aber spätestens nach dem ersten Viertel setzte die Sogwirkung ein und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Melanie Raabe hat mit "Der Schatten" einen eher ruhigen, unblutigen Psychothriller vorgelegt, der seinen Sog erst allmählich entwickelt. Er zeichnet sich außerdem durch seine düstere, unheimliche Atmosphäre aus, zu der ihre bildhaften Schilderungen des dunklen, winterlichen Wiens sehr viel beitragen. In die Protagonistin Norah konnte ich mich gut hineinversetzen, auch wenn sie mir nicht immer sympathisch war. Es war unheimlich zu verfolgen, wie sie immer mehr in den Sog der Prophezeiung geriet. In ihrem Umfeld gab es immer wieder merkwürdige Vorkommnisse. Der Name Grimm begegnet ihr plötzlich auf Schritt und Tritt. Aus ihrer Wohnung verschwinden Dinge und andere tauchen plötzlich auf. Ihre wenigen Freunde scheinen sich auf einmal von ihr abzuwenden. Das Ende hat mich total überrascht und die Autorin hat es sehr geschickt formuliert. Kurz bevor man erfährt, ob Norah tatsächlich zu Mörderin wird, schwenkt sie 22 Stunden zurück - und führt damit alle losen Fäden zusammen. Auch das Geheimnis in ihrer Vergangenheit wird enthüllt und so bleibt keine Frage offen. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen. "Der Schatten" ist für mich ein gelungener, atmosphärischer Psychothriller der leisen Töne, der seine Wirkung zwar langsam aber nachhaltig entfaltet und mich sehr gut unterhalten hat. Genau die richtige Lektüre für dunkle Herbstabende.
Wer ist Arthur Grimm?
von buchleserin - 17.08.2018
Die Journalistin Norah Richter trennt sich von ihrem Mann und verlässt fluchtartig Berlin und zieht nach Wien um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch dort taucht eine Bettlerin vor ihr auf der Straße auf und prophezeit ihr, dass Norah am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten wird. An diesem Datum ist vor vielen Jahren etwas Schreckliches passiert. Dieser Thriller ließ sich flüssig lesen, der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Die Handlung fand ich auch größtenteils fesselnd. Ein paar Kapitel waren zwischendurch mal etwas langatmig. Doch nach und nach baut diese Geschichte auf. Ich war neugierig worauf das Ganze hinausläuft. Sehr mysteriös die unheimliche Bettlerin und dann die Dinge in ihrer Wohnung. Genau wie Norah wollte ich wissen, was da vor sich geht. Hat sie wirklich einen Grund Arthur Grimm zu töten? Und wird sie es auch tun? Und wer ist dieser Mann überhaupt. Die Auflösung fand ich dann doch überraschend und ungewöhnlich. Mir hat dieser Thriller ganz gut gefallen.
Im Namen der Kunst
von HexeLilli - 15.08.2018
Ich habe mich sehr über den neusten Thriller der Autorin gefreut. Die Journalistin Norah hat in Berlin alle Zelte abgebrochen und will in Wien einen Neuanfang starten. Gleich in den ersten Tagen prophezeit ihre eine Bettlerin dass sie an einem bestimmten Tag, an einem bestimmten Ort, einen bestimmten Mann erschießen wird. In ihrer Wohnung geschehen seltsame Dinge und ein Unbekannter schickt ihr geheimnisvolle SMS. Norah versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Das Cover wie gewohnt schwarz/weiß, Titel in Rot. Die Geschichte ließ sich dank der kurzen Kapitel schnell und flüssig lesen. Aber bei mir sprang leider der Funke nicht über. Nach den ersten 150 Seiten kam endlich etwas Spannung auf. Ich fand das Ganze zu sehr in die Länge gezogen, mir fehlte bei diesem Thriller der Nervenkitzel. Mit der Hauptfigur Norah konnte ich mich absolut nicht anfreunden. Viele ihrer Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Trotz unheimlich und düsterer Stimmung hat dieses Buch leider nicht meine Erwartungen erfüllt.
guter Thriller, wenn auch nicht das stärkste Buch der Autorin.
von Diana - 13.08.2018
Melanie Raabe - Der Schatten Norah hat ihr altes Leben hinter sich gelassen, ist geflüchtet vor ihrem Ex und der Frage aller Fragen, hat sich in ihrem Job verausgabt und für fremde Frauen Gerechtigkeit üben wollen... und ist gescheitert. Wien soll ein Neuanfang werden, doch da kommt eine Bettlerin auf sie zu und sagt, sie werde an einem bestimmten Tag einen bestimmten Mann ermordern... aus freien Stücken. Neugierig geworden recherchiert Norah und stößt auf Ungereimtheiten, dazu muss sie ihre Vergangenheit durchforsten, liegt dort vielleicht die Lösung? Was könnte es geben, dass sie dazu veranlasst einen für sie wildfremden Mann zu töten? Ich kenne bereits die beiden Vorgänger, der Autorin wobei mir Die Falle sehr gut gefallen hat und Die Wahrheit mich etwas weniger angesprochen hat. Der Schatten konnte mich noch ein bisschen weniger überzeugen als das zweite Buch, obwohl die Autorin hier gekonnt Spannung aufbaut, die aber durch die vielen Rückblicke und ausschweifende Story immer wieder absinkt. Keine Frage, Melanie Raabe erschafft einen Welt, die düster und beklemmend ist, die etwas trostlos und distanziert wirkt, und somit einen unterschwelligen Grusel aufbaut. Leider verliert mich die Geschichte zwischendurch immer mal wieder, was zum einen an der recht unsympathischen Hauptfigur Norah liegt, die einfach keine Sympathiepunkte aufbauen kann, zum anderen gibt es zu viele Störungen, in dem ein weiterer Handlungsstrang aufgebaut wird und irgendwo in der Luft hängen bleibt. Norah war drogenabhängig, ist jetzt ziemlich distanziert und unfreundlich, wirkt leicht abwesend und trinkt gern mal ein Gläschen. Dabei kommt sie mir etwas bott, eben unsympathisch rüber, niemanden dem ich mein Vertrauen schenken würde oder mit dem ich auf einer Wellenlänge bin. Dementsprechend fällt es mir etwas schwer, mich auf Norah einzulassen, mit ihr zu bangen und zu hoffen. Natürlich sollte ein Thriller viele Irrwege, Überraschungen und eine gute Portion Abwechslung beinhalten, für mich war es teilweise etwas holprig Norah zu folgen. Leider wirkten einige der Gegebenheiten auch einfach nur konstruiert, dass ich mich wunderte, dass Norah sich überhaupt damit abgab. Punkten kann die Autorin aber mit der Ausarbeitung der Figuren, die sie lebendig und realitätsnah erschafft. Auch die Handlungsorte sind bildhaft beschrieben, sodass ich mir diese gut vorstellen konnte. Der Roman liest sich überwiegend kurzweilig, hat eine gewisse Grundspannung und ist vom Plot her sehr interessant, sodass ich mich in großen Teilen gut unterhalten gefühlt habe, mit Die Falle ist dieser Roman aber keinesfalls zu vergleichen, auch wenn ich alle drei Romane von Melanie Raabe empfehlen kann. Natürlich sei hier gesagt, dass alle Thriller der Autorin Einzelgeschichten sind und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können. Vielleicht hatte ich einfach eine zu hohe Erwartung, aber der Thriller ist keineswegs schlecht, nur manchmal, und das ist im realen Leben auch so, kommt man nicht so gut mit der Hauptfigur zurecht. Das Cover ist eher dezent gestaltet, was mir sehr gut gefällt. Fazit: guter Thriller, wenn auch nicht das stärkste Buch der Autorin. 3,75 Sterne.
Die Prophezeiung
von Miss Marple - 09.08.2018
Sie möchte ein neues Leben beginnen, deshalb zieht die Journalistin Norah von Berlin nach Wien. Sie freut sich auf die Stadt und ihre neue Arbeit. Doch schon bei ihrem ersten Spaziergang durch die Wien, prophezeit ihr eine alte Bettlerin, dass sie am 11. Februar einen Mann töten wird- Arthur Grimm, der ihr auf Anhieb nichts sagt. Nun beginnt für sie eine nervenaufreibende Zeit, denn sie kann sich nicht vorstellen, weshalb sie einen Menschen umbringen wird. Wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt? Mit der Verbissenheit einer Journalistin verfolgt sie " ihren" Fall und bringt sich dabei immer mehr selbst in Gefahr. Die Autorin nimmt ihren Leser mit auf Norahs spannende Suche nach Arthur Grimm. Schritt für Schritt entwickelt sich der Thrill in dieser Geschichte, je mehr wir über Norahs früheres Leben in Berlin erfahren. Die Auflösung ist absolut überraschend und entschädigt vielleicht für die eine oder andere Länge in der Geschichte.
Nicht so gut wie erwartet
von Anonym - 07.08.2018
Der Schatten von Melanie Raabe, erschienen im btb Verlag am 23. Juli 2018. Norah Richter will neu durchstarten. Nachdem sie sich von ihrem langjährigen Freund getrennt hat, einen neuen Job braucht und eigentlich Abstand zu allem sucht zieht sie von Berlin nach Wien. Sie streift durch das winterliche Wien und wird von einer Bettlerin angesprochen. "Du bringst den Tod". Gefolgt wird dieser Satz von einer Prophezeiung die den Namen, das Datum und den Ort nennt wo Norah einen ihr bis dahin unbekannten Mann aus gutem Grund töten wird. Innerhalb von Tagen gerät Norahs bisheriges Leben völlig aus der Spur als ihre Vergangenheit sich plötzlich in ihre Zukunft einmischt. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich habe nicht mal den Klappentext gelesen, sondern mich sofort ins Vergnügen gestürzt endlich wieder einen Melanie Raabe Thriller lesen zu können. Leider kann dieses Buch nicht an die Spannung und Qualität der ersten beiden Bücher heranreichen. Die Geschichte ist undurchsichtig, die Protagonistin eine Frau mit Ecken und Kanten die früher Drogen genommen hat und die eigentlich ein Alkoholproblem hat, welches aber im Buch nicht thematisiert wird. Vermutlich soll damit verschleiert werden wie vorhersagbar der ganze Plot ist. Einzig ein kleiner Twist am Ende des Endes konnte mich überraschen. Die durchweg düstere Stimmung des Buches verbunden mit dem flüssigen Schreibstil der Autorin trugen mich durch das Buch. Leider bleiben die meisten Personen in dieser Geschichte einfach unbeseelt und oberflächlich. So als würden sie auf einem Regal sitzen und immer wieder einfach für eine Szene ins Spiel gebracht. Die Idee ist gut, leider ist viel zu offensichtlich was sich abspielt und so plätschert die Geschichte vor sich hin und so reißt das Ende dann die Geschichte nicht mehr wirklich raus.
Ein Thriller vom Feinsten
von MelaKafer - 03.08.2018
Die Journalistin Norah lässt ihr altes Leben in Berlin hinter sich und wagt einen Neuanfang in Wien. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft prophezeit ihr eine Bettlerin in der Fußgängerzone, dass sie am 11. Februar am Prater aus freien Stücken eine Mann namens Arthur Grimm töten wird. Über ihr wohnt eine junge Frau, die genauso aussieht wie ihre beste Freundin Valerie, die sich mit sechszehn Jahren das Leben genommen hat. Sie fängt an Nachforschungen anzustellen. Hat Arthur Grimm etwas mit dem Tod von Valerie zu tun? Was hat es mit den SMS auf sich, die sie von einer Unbekannten erhält? Ist sie zu einem Mord fähig? Ich war von der ersten Seite an gefesselt von diesem Buch. Die Sprache nimmt einen sofort mit und lässt einen nicht mehr los. Die Geschichte ist unglaublich spannend und verschlungen. Wieder ein absolutes Meisterwerk von Melanie Raabe. Sie ist der mein neuer Stern am Thrillerhimmel. Unbedingt lesen.
Der Schatten
von Lesetiger - 31.07.2018
Die junge Journalistin Norah Richter ist von Berlin nach Wien umgezogen, um die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt und den Tod ihrer besten Freundin hat sie auch noch nicht überwunden. Bei einer Recherchearbeit prophezeit ihr eine alte Bettlerin, dass sie am 11. Februar einen ihr bis dato unbekannten Mann namens Arthur Grimm umbringen wird. Mit diesem Datum verbindet Norah tatsächlich schreckliche Erinnerungen. Norah beginnt zu recherchieren und es passieren seltsame Dinge in ihrem Leben. Ein perfides Spiel beginnt. Das Buch ist hauptsächlich aus Norahs Sicht geschrieben, zwischendurch sind einzelne Kapitel aus Sicht einer unbekannten Person verfasst. Norah ist eine eher in sich gekehrte Person, wirkt kalt und dadurch etwas arrogant - jedenfalls konnte ich mit ihr leider nicht wirklich warm werden. Trotzdem hat die Autorin Norah authentisch gezeichnet inklusive vieler Zigaretten und Alkohol. Norahs Gefühle und Gedankengänge werden dem Leser sehr gut vermittelt und ihr Handeln ist nachvollziehbar beschrieben. Die Autorin Melanie Raabe hat einen locker-leichten und flüssigen Schreibstil und schafft es, ihre Szenarien bildlich darzustellen, so dass sich der Leser direkt in ihrer Wohnung, der Redaktion oder dem Prater wähnt. Auch war die Handlung durchsetzt von einigen Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Und nun kommt das Aber: Der Thriller war zwar spannend, jedoch hat sich die Story anfangs echt in die Länge gezogen. Hier wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen, weshalb ich leider einen Stern abziehen muss. Fazit: Insgesamt ein spannender Thriller, der langsam Fahrt aufnimmt
von Rosendorn - 31.07.2018
Von rosendorn Ich habe schon viel von Melanie Raabe gehört und dass ihre Thriller etwas ganz besonderes sein sollen. Nun ja, man glaubt ja erstmal nicht, dass eine deutsche Autorin besser schreiben könnte wie ein schwedischer Autor, dennoch muss ich sagen, dass ich sehr überrascht bin. Vor allen Dingen von dem sehr leichten Schreibstil, der aber ganz und gar nicht spannungslos scheint sondern mysteriös wirkt. Natürlich gibt es wie in jedem Roman ein paar Ungereimtheiten oder Stellen, mit denen man sich nicht identifizieren kann. Oft auch stelle ich mir Fragen, die nicht beantwortet werden, aber das ist hier gar nicht unbedingt ein negativer Aspekt. Einzig und alleine der Plot ist es schon wert in das Werk hinein zu lesen, obwohl man auch hier mit wenig Action rechnen muss. Aber ich mag es sachte und deicht und ich bin nicht enttäuscht worden. Mir haben vor allen Dingen die vielen Zwischenfälle unglaublich gut gefallen, in denen man sich immer wieder erwischt selbst mit zu rätseln wer denn nun unbedingt möchte, dass ein Mord geschieht oder was es mit diesem Arthur Grimm auf sich haben könnte. Ich jedenfalls habe sehr viel Spaß am diesem Thriller haben dürfen und ich werde mit Sicherheit noch viel mehr von dieser außergewöhnlichen Autorin lesen, und das in naher Zukunft.
Mysteriös und spannend
von Danni13 - 31.07.2018
Melanie Raabes Buch Der Schatten hatte eine sehr interessante Leseprobe, aufgrund derer ich den Roman unbedingt lesen wollte. Die Idee, dass eine Wahrsagerin Norah prophezeit, dass sie einen Mann am 11. Februar am Prater töten wird, fand ich ziemlich gruselig, zumal gesagt wurde, dass am gleichen Tag vor einigen Jahren schon einmal etwas Schreckliches passiert ist. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, es gibt kurze Kapitel was ich immer sehr gut finde, und die Autorin, von der ich vorher noch nichts gelesen hatte, scheint wirklich talentiert zu sein. Trotzdem ist die Story etwa ab der Hälfte sehr vorsehbar, was ich störend finde, und nicht alles scheint gut recherchiert. Alles in allem lesenswert, man wird aber von der enormen Werbung und dem Hype um manche Bücher etwas zu sehr beeinflusst.
Wenn die Realität aus den Fugen gerät...
von Gisel - 31.07.2018
Norah zieht beruflich nach Wien. Ihre Ehe mit Alex wurde geschieden, als Journalistin hatte sie in Berlin einen so emotional eingefärbten Bericht geschrieben, dass ihr Verlag verklagt wurde und sie selbst einen schlechten Stand in der Branche hat. Kaum aber ist sie in Wien, wird sie von Voraussagen empfangen, sie werde bald einen Menschen töten. Den Namen dieses Menschen kennt sie nicht, doch bald hat sie einen Verdacht: Er hat vor 18 Jahren ihre Freundin Valerie ermordet, ihr Tod war kein Selbstmord. Kann sie sich wirklich sicher sein, dass sie Artur Grimm nicht ermorden wird, und dies aus gutem Grund, so wie die Vorhersage der Bettlerin ging? Düster ist die Atmosphäre in diesem "tödlichen Wien", so wie Norah diese Stadt empfindet. Düster wie die Voraussagen, die Norah doch gar nicht glauben kann, doch bald weiß sie nicht mehr so recht, was sie wirklich glauben soll¿ Sehr realistisch hat die Autorin Melanie Raabe die Emotionen beschrieben, die Norah vorantreiben, und so scheint sich eine Geschichte anzubahnen, die nur noch in eine einzige Richtung führt. Doch ob sie wirklich so endet, sei an dieser Stelle nicht verraten. Zu spannend macht es die Autorin selbst, baut unvorhergesehene Wendungen ein, lässt den Leser überlegen und schickt ihn auch mal aufs Glatteis - deshalb bitte selbst lesen. Vor allem die Auflösung hat es aber so was von in sich! Wieder einmal hat Melanie Raabe mich von Anfang an mit diesem Buch in ihren Bann gezogen, so dass ich sehr gerne vier von fünf Sternen vergebe sowie eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche.
War mir leider nicht spannend genug
von cabotcove - 31.07.2018
Ich mag die Bücher von Melanie Raabe an sich sehr gerne, aber leider dümpelte mir bei "Der Schatten" die Geschichte eher so vor sich hin. Es war mir leider einfach nicht spannend genug... Der Klappentext "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden ?" versprach schon sehr viel, aber leider hielt das Buch für mich dieses Versprechen nicht wirklich ein... Nicht falsch verstehen, ich fand das Buch jetzt nicht schlecht (ich vergebe ja auch immerhin noch 3,5 Sterne, abgerundet auf 3 Sterne) und ich habe es auch zuende gelesen, aber es hat mich eben nicht so "geflasht" wie andere Bücher dieses Genres oder auch die früheren Bücher der Autorin. Besonders mit der Protagonistin wurde ich gar nicht "warm", die fand ich einfach nur unmöglich und unsympathisch, so leid es mir auch tut. Natürlich ist es nicht Grundvoraussetzung für ein gutes Buch, dass mir die Protagonisten gefallen, aber hier war das schon recht arg der Fall und das hat mir zumindestens den Lesefluss immer wieder durcheinander gebracht...
Der Pageturner des Jahres
von eleisou - 31.07.2018
Norah ist Journalistin. Sie möchte nochmal ganz von vorn anfangen und ist deswegen von Berlin nach Wien gezogen. Kurz nach ihrer Ankunft stolpert sie auf eine Bettlerin, die behauptet: Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund. Norah ist ausser sich, denn der 11. Februar ist wirklich ein Datum, das sie gerne vergessen möchte. Doch kurz darauf stößt sie tatsächlich auf einen Arthur Grimm und Norah fragt sich kurz darauf ob die Bettlerin nicht doch die Wahrheit sagte. Alles in allem fand ich den Thriller, so wie auch die Vorgänger von Frau Rabe, sehr spannend und habe ihn in einem Rutsch durchgelesen. Mir gefallen die knappen Sätze und der gesamte Schreibstil der Autorin und vor allem die kurzen Kapiteln, die immer so spannend enden, dass man ununterbrochen weiterlesen will. Das Buch erklärt insgeheim wie es möglich ist einen Gedanken zu verfolgen, wenn man ihn nur gekonnt jemandem einpflanzt. Eine klare Leseempfehlung von mir und die volle Punktzahl.
absolute Leseempfehlung!
von Claudran - 30.07.2018
Von claudran Nachdem Norah ihre Spontanentscheidung umgesetzt hat und von Berlin nach Wien zu ziehen, passieren nur noch mysteriöse Sachen. Sie wird auf dem Weg zu ihrer neuen Arbeit von einer Bettlerin angesprochen, die ihr prophezeit am 11.Februar auf dem Prater einen gewissen Arthur Grimm umzubringen. Sie kennt diesen Mann nicht, jedoch passieren immer mehr Dinge die mit ihm in Verbindung stehen. Norah versucht ein Ereignis aus der Vergangenheit in Ordnung zu bringen. Kann sie es? Und ist es nach den vielen Jahren überhaupt noch relevant? Das Cover und der Klappentext lassen recht wenig den Ausmaß der Geschichte präsentieren. Das Cover an sich gefällt mir sehr gut. Der Klappentext lässt einen wundern, was dahinter steht. Jedoch hätte ich vor dem lesen nicht gedacht, dass dabei so eine Wahnsinns-Geschichte rauskommt. Es gibt so einige Cliffhanger in den einzelnen Kapiteln, sodass man oft das Buch nicht weglegen kann und unbedingt wissen möchte wie es weiter geht. Die letzten 100 Seiten waren einfach nur noch fesselnd, es gab keinen Satz ohne Spannung. Das Ende kam dann ebenfalls recht unerwartet und hatte innerhalb kürzester Zeit 2 Wendungen inbegriffen, die ich so nicht erwartet hatte! Ich wurde von Melanie Raabe mehrmals in die Irre geführt und hatte viele Vermutungen, die natürlich nicht eingetreten sind. Das Buch lässt sich super schnell lesen, es hat viele Absätze und so zieht es sich auch nicht in die Länge. Norah ist eine sehr chaotische Frau die sich nicht binden kann durch den Verlust eines geliebten Menschen. Im Laufe der Geschichte nähert man sich ihr an und kann sich immer besser in ihre Situation versetzen. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für euch! Ich war ganz begeistert und wurde mehr überzeugt als ich anfangs erwartet hätte!
Leseempfehlung
von sarotti - 30.07.2018
Noah Richter ist eine erfolgreiche und engagierte Journalistin, für die Gerechtigkeit alles ist. Leider hat sie im Privatleben so manche Baustelle. Das soll nun alles besser werden mit ihrem Umzug nach Wien. Dort trifft sie jedoch auf eine alte Bettlerin, die ihr offenbart, dass sie am 11. 2 einen Mann aus freien Stücken töten wird. Zunächst nimmt sie das nicht so ernst, doch dann geschehen seltsame Dinge¿ Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte, auch wenn mir manches ein klein wenig zu konstruiert gewirkt hat, so war die überwältigende Mehrheit der Geschichte einfach nur genial. Hier möchte ich besonders den Schreibstil erwähnen, der leicht verständlich ist und trotzdem besonders. 0815 ist das nicht und ich könnte spontan keine andere Autorin nennen, die ähnlich schreibt. Diese Individualität schätze ich sehr. Die Geschichte hat mich nach einer Eingewöhnungsphase gefesselt und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen, wurde ungeduldig, weil ich endlich hinter des Rätsels Lösung kommen. Die Auflösung war mit kleineren Abstrichen auch extrem gut gelungen und so von mir gar nicht erwartet worden. Leseempfehlung!
Stille Spannung & überraschende Auflösung
von SteffiKa - 30.07.2018
Autorin: Melanie Raabe Erscheinungstag: 23. Juli 2018 Verlag: btb (Paperback) Seiten: 416 Inhalt (übernommen) "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? Charaktere Zweifelsohne spielt die Hauptrolle Norah. Auf diese möchte ich mich hier konzentrieren. Norah hat es geschafft, sich in mein Leserherz zu schleichen. Klug, selbstkritisch, gerechtigkeitsliebend und nachdenkend habe ich sie kennen gelernt. Diese Charakterzüge haben sie durch das Buch begleitet und sie öfters in Schwierigkeiten gebracht, sie stand aber zu ihrer Meinung und ließ sich nicht verbiegen. Theresa, ihre Mitbewohnerin im Haus, schien auf den ersten Blick etwas anhänglich zu sein, hat sich aber im Laufe des Buches selber relativiert und hat mit einer Überraschung am Ende sich selber und ihren Eindruck auf den Leser gerettet. Auch die anderen Nebenfiguren - im Wesentlichen Norah Freundeskreis - wurden liebevoll von Melanie Raabe gezeichnet und haben sich gut in die Geschichte eingefügt. Schreibstil Melanie Raab schafft es, ohne Blut und Aufregung eine stille Spannung zu erzeugen, die mich das Buch nicht aus der Hand hat legen hat lassen. Eine tolle bildhafte Sprache mit sowohl kurzen, prägnanten, als auch ausschweifende Sätze haben die jeweiligen Szenen perfekt unterstrichen. Der einzige Kritikpunkt war für mich, dass es ein wenig in die Länge gezogen war und ich mich manchmal fragte: Wann passiert endlich was? Die überraschende Auflösung kam gerade noch zur rechten Zeit. Fazit Ein Thriller, der ohne Blut auskommt und mit stiller Spannung und seiner überraschenden Auflösung trotz kleiner Längen überzeugt hat.
Mordet sie?
von leseratte1310 - 30.07.2018
Die Journalistin Norah wollte ihrem Leben nach der Trennung von ihrem Freund eine neue Richtung geben und ist daher gerade von Berlin nach Wien gezogen. Auf der Straße wird sie von einer Bettlerin angesprochen, die ihr prophezeit, dass Norah am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm ermorden wird. Norah ist irritiert. Sie kennt niemanden mit dem Namen und schon gar nicht ist sie eine Mörderin. Allerdings gab es da vor vielen Jahren einen schrecklichen Vorfall an diesem Datum. Sie schiebt das Ganze beiseite. Doch dann taucht tatsächlich ein Mann mit dem Namen Arthur Grimm in ihrem Leben auf. Was ist damals geschehen? Hat sie einen Grund, diesen Mann zu töten? Dies ist mein erstes Buch der Autorin Melanie Raabe und es hat mich von Anfang an gepackt. Die Örtlichkeiten sind gut und bildhaft beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, mich auch durch Wien zu bewegen. Hauptsächlich wird aus der Sicht von Norah berichtet. Es dauert eine ganze Weile, bis wir mehr über Norahs Vergangenheit erfahren. Sie wirkt anfangs ziemlich geheimnisvoll. Dabei hat sie eine Art an sich, die sie mir nicht wirklich nahebringt. Norah brauchte eine Veränderung in ihrem Leben und hat einen Schnitt gemacht, aber nun fühlt sie sich einsam und weiß nicht so recht, ob das richtig war. Nach der Begegnung mit der Bettlerin fängt sie an, an sich selbst zu zweifeln und dann passieren auch noch ständig merkwürdige Dinge. Umso mehr erstaunt es mich, wie couragiert sie sich dann verhält, manchmal regelrecht leichtsinnig. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und nicht jeder ist leicht zu durchschauen. Aber auch für mich blieb die Geschichte bis zum Ende überraschend und undurchschaubar. Das Ende ist schlüssig, aber irgendwie fehlte mir doch manchmal etwas Spannung. Dennoch ein interessanter Psychothriller, der mit gefallen hat.
Schade
von HK1951 - 29.07.2018
Der Klappentext "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? Versprach viel, doch leider wurde ich vom Buch eher enttäuscht... Die Autorin ergeht sich für mein Empfinden sehr in Einzelheiten, beschreibt viel die Umwelt, das Wetter, die Gegend usw. und für mein Dafürhalten kam die Spannung zu kurz. Gut beobachtet ist ja eines, aber für mich blieb der Rest dafür auf der Strecke, so leid es mir auch tut. Norah fand ich zudem wirklich nicht sympathisch leider... Nicht, dass das Voraussetzung ist, dass mir ein Buch gefällt, aber ich wurde so gar nicht mit ihr "warm" und fand die einfach "überzogen". Ich habe das Buch dann nur noch "quer gelesen" nach einer Weile und dann den Schluss. Aber leider konnte es mich nicht von sich überzeugen wie gesagt...
Scahde
von Hannelore Kuhnert - 29.07.2018
Der Klappentext "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? Versprach viel, doch leider wurde ich vom Buch eher enttäuscht... Die Autorin ergeht sich für mein Empfinden sehr in Einzelheiten, beschreibt viel die Umwelt, das Wetter, die Gegend usw. und für mein Dafürhalten kam die Spannung zu kurz. Gut beobachtet ist ja eines, aber für mich blieb der Rest dafür auf der Strecke, so leid es mir auch tut. Norah fand ich zudem wirklich nicht sympathisch leider... Nicht, dass das Voraussetzung ist, dass mir ein Buch gefällt, aber ich wurde so gar nicht mit ihr "warm" und fand die einfach "überzogen". Ich habe das Buch dann nur noch "quer gelesen" nach einer Weile und dann den Schluss. Aber leider konnte es mich nicht von sich überzeugen wie gesagt...
Das letzte Viertel hat mir am besten gefallen und das Ende war richtig gut!
von Wencke - 29.07.2018
Wer Die Falle und Die Wahrheit von Melanie Raabe kennt und mag, für den ist auch dieses neue Buch etwas. Der Schreibstil liest sich flüssig und gefällt. Melanie Raabe versteht es Spannung aufzubauen und zu halten. Norah ist Journalistin und gerade nach Wien gezogen. Vorher hat sie in Berlin gewohnt, zusammen mit ihrem Freund Alex, von dem hat sie sich getrennt. Gerade in Wien angekommen, wird sie von einer Bettlerin angesprochen, dass sie am 11. Februar einen Mann Namens Arthur Grimm ermorden wird. Norah kennt keinen Arthur Grimm, das Datum lässt ihr quasi das Blut in den Adern gefrieren. Ihr Neuanfang in Wien läuft nicht so reibungslos, wie sie es sich gedacht hat. Ihr fehlen ihre Freunde und der Kontakt zu den neuen Kollegen fällt ihr nicht leicht. Theresa, die in der Wohnung über ihr wohnt, sucht Norahs Nähe, doch zu Theresa möchte Norah eigentlich keinen nähen Umgang: Theresa hat sehr viel Ähnlichkeit mit jemandem aus Norahs Vergangenheit. Dann geschehen jede Menge merkwürdiger Dinge: mal ist es eine Zahnbürste, die verschwindet, mal liegt auf einmal ein weißes Plüschkaninchen in Norahs Wohnung. Was geht da vor? Da das Meiste aus der Sicht von Norah erzählt wird, kennt der Leser das Gesamtbild nicht und man macht sich so seine Gedanken. Norah zweifelt an sich selber oder verrennt sie sich da in etwas? Insgesamt ist Der Schatten ein spannender Thriller, wobei mir das letzte Viertel und das Ende am besten gefallen haben.
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