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Der Schatten

Thriller.
Buch (kartoniert)
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"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Schatten
Autor/en: Melanie Raabe

ISBN: 3442757525
EAN: 9783442757527
Thriller.
Btb

23. Juli 2018 - kartoniert - 414 Seiten

Beschreibung

"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?


Portrait

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann." ZDF Mittagsmagazin
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Sascha K.
von Sascha K. - Hugendubel Buchhandlung Wiesbaden Kirchgasse - 18.09.2018
Gibt es Menschen, die das Böse und den Tod anziehen? Spannender Psychothriller! Norah möchte mit ihrem Umzug nach Wien ihr altes Leben hinter sich lassen. Doch ihr Neubeginn wird vom dunklen Schatten und der Prophezeiung einer Bettlerin überzogen. Wird Norah wie prophezeit zur Mörderin? Ein beklemmendes Psychospiel über Realität und Illusion.
Hedda Freier
Mein neuer Krimitipp!
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 08.08.2018
Norah hat ihr altes Leben in Berlin hinter sich gelassen und will in Wien ganz neu anfangen. Doch schon bald scheint die Vergangenheit sie wieder eingeholt zu haben. Dieser neue Thriller von Melanie Raabe hat wirklich alles, was ich als Krimileser erwarte: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und viele überraschende Wendungen. Kurze Kapitel und kurze Sätze sorgen zusätzlich dafür, das ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Frau Raabe, ich freue mich schon auf ihren nächsten Thriller.
Bewertungen unserer Kunden
Der Schatten
von SusanneSH68 - 19.09.2018
Die Journalistin Norah ist gerade von Berlin nach Wien gezogen, als ihr eine alte Bettlerin voraussagt: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Für Norah ist der 11. Februar ein schreckliches Datum, viele Jahre zuvor ist an diesem Tag etwas Schreckliches geschehen. Und während Norah die Voraussage zunächst als Spinnerei abtut, taucht bald darauf Arthur Grimm in ihrem Leben auf und sie ist sich nicht mehr sicher, ob es nicht doch einen Grund gibt, sich an ihm zu rächen? Melanie Raabe ist hier wieder ein ganz besonderer Thriller gelungen. Nicht brutal oder blutig, dafür mit einer sehr subtilen Spannung. Das Buch ist sehr gut zu lesen und die ganze Zeit spürt man, wie die Bedrohung Norah immer näher kommt. Die Auflösung ist dann sehr überraschend, man schüttelt verwundert den Kopf und überlegt, wie so etwas gehen kann. Aber, nichts ist unmöglich. Mir hat dieses Buch wieder sehr spannende Lesestunden geschenkt und ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin.
Spannende Unterhaltung
von Thomas Jessen - 19.09.2018
Nach den beiden Vorgängern "Die Falle" und "Die Wahrheit" bin ich natürlich mit einigen Erwartungen an das Buch herangegangen. Und ich denke, dass meine Erwartungen, recht gut erfüllt wurden. Zwar gab es stellenweise einige Längen, die ich jedoch nicht als störend empfand. Ich meine man kennt den Stil von Melanie Raabe inzwischen und weiß dass sie hin und wieder etwas weiter ausholt. Deshalb entweder man mag es oder man mag es nicht. Ich mag es und freue mich jedes Mal aufs Neue auf ein neues Buch von ihr. Figuren und Schauplätze sind wie gewohnt sehr gut beschrieben und lassen so die Story sehr plastisch erscheinen. Immer wieder gefällt mir es gut wie die Autorin die Dialoge der Figuren darstellt. Man bekommt so das Gefühl es mit realen Personen zu tun zu haben. Real und lebendig, so dass man die Ängste mit durchstehen kann, sich mit den Figuren freuen kann und mit ihnen leidet. Sehr schön ist es das manches nur angedeutet wird und man so genug Platz für die eigene Fantasie bleibt. Das ist eine Kunst die nicht viele Autoren beherrschen, Melanie Raabe jedoch beherrscht dies Meisterhaft. Auch dieser Roman hätte es verdient für die große Leinwand verfilmt zu werden. Trotz der kleinen Längen wird von Anfang an eine gewisse Spannung aufgebaut, die sich je weiter die Story fortschreitet immer mehr aufbaut. Ich fühlte mich wieder sehr gut unterhalten und so komme ich hier auf 4 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!
Super spannend!
von herbstatmosphaere - 14.09.2018
Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag schlichte Designs viel lieber und auch der tote Rabe passt meiner Ansicht nach zum Inhalt. Der Schreibstil war super angenehm zu lesen, anfangs war es eher sehr bildliche Sprache, zum Schluss eher nicht mehr. Melanie Raabe schreibt kurz und knapp und kommt zügig voran und gestaltet jede Seite mit ganz viel Spannung. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich Norah mag oder nicht, sie ist ein wenig naiv und irgendwie glaubt sie sofort alles ohne nachzuforschen (obwohl sie eigentlich Journalistin ist). Sonst war sie mir relativ sympathisch, ich mag ihre selbstbewusste Art und auch die Tatsache, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt und direkt alles sagt, was sie denkt. Die Geschichte an sich war wirklich sehr spannend, ich mochte es, dass manchmal eine andere Person geschrieben hat (ich verrate natürlich nicht wer) und man andauernd gerätselt hat, wer das denn sein mag und warum diese Person sich so für Norah interessiert. Ich habe die ganze Zeit versucht das Rätsel zu lösen und bin schlussendlich auch drauf gekommen bevor ich das Buch beendet hatte. Das hat der Spannung aber nichts vorweg genommen und obwohl ich das große Warum kannte, hat das Ende nochmal an Spannung zugelegt. Ein super Thriller mit ganz viel Spannung, auch wenn man manches etwas kürzer hätte fassen können. Super Schreibstil und eine ganz tolle Geschichte!
Verwirrendes Durcheinander
von Mathias Lenk - 12.09.2018
Mit ihrem dritten Buch schafft die Autorin wieder mal ein Werk, in dem sehr viel Wahrheit Bestand hat. Mit der gewohnt guten Sprache und Beschreibung erzeugt sie eine Atmosphäre, in der es vielleicht auch etwas zu viel Gutes durchscheint. Die Protagonistin Norah flieht auf Grund eine Katastrophe nach Wien. Doch dann entpuppt sich die Situation nur noch als Verleumdungsklage. Auch wenn dies für Norah als Journalistin keine Bedeutung mehr darstellt und sie merkt, dass hier Manipulationen im Spiel sind, wird sie nach einiger Zeit erfahren müssen, dass die Prophezeiung durch eine Bettlerin in Erfüllung gehen soll. In den Erzählungen spielt ein Erzähler aus der Vergangenheit eine wichtige Rolle. Es wird rasch klar, wer alles hinter der Geschichte steht und zum Schluss steckt vielleicht doch jemand anderes hinter der Rolle. Alles in allen - Sehr verzwickt.
Sehr spannend
von Küchenqueen - 09.09.2018
Norah, eine Berliner Journalistin, hat sich von ihrem Freund getrennt und beginnt ein neues Leben in Wien. Als sie in einer belebten Straße auf eine Bettlerin trifft, prophezeit ihr diese, daß sie an einen Mann töten wird. Sie nennt ihr sogar das Datum, den Ort und den Namen des ihr bisher unbekannten Mannes. Und:: Sie wird ihn aus freien Stücken töten. Dann ist die Frau spurlos verschwunden. Norah tut die Prophezeiung als Hirngespinst ab - bis plötzlich merkwürdige Dinge geschehen.  Dies war mein erstes Buch der Autorin - und garantiert nicht mein letztes. Es hat mich von Beginn an fasziniert und gefesselt. Auch ohne blutige Massaker wird die Spannung hier gehalten, rein auf psychologischer Basis. Einfach toll Norah ist von Beginn an sympathisch und man kann ihre Handlung durchaus verstehen. Denn wer glaubt schon an solche Dinge? Das Buch hat mich bis zum überraschend gestalteten Ende voll überzeugt.
Psycho, meisterhaft erzählt
von Hennie - 08.09.2018
"Der Schatten" ist für mich nach "Die Wahrheit" das zweite Buch von Melanie Raabe und ich schicke voraus, dass mich die Story wieder überzeugt hat. Es liegt Unheimliches, Gefährliches, Drohendes von Beginn an in den Zeilen. Der Leser wird nach dem düsteren Prolog mit einer noch unheilschwangeren Situation konfrontiert. Die Protagonistin Norah Richter, Mitte Dreißig, verläßt Hals über Kopf ihre Heimatstadt Berlin, den Freund Alex und den Hund nach einer angeblichen Katastrophe. Ihre Gründe dafür konnte ich leider nicht nachvollziehen. Sie sind wahrscheinlich in ihrem Charakter zu suchen. Die Journalistin zieht nach Wien. Kaum dort angekommen, passieren merkwürdige Dinge. Schon nach der ersten Nacht in ihrer Wiener Wohnung begegnet sie im Treppenhaus einer jungen Frau, von der sie glaubt, sie sei ein Geist. Diese Ähnlichkeit mit ihrer verstorbenen, besten Freundin Valerie! Als nächstes hat sie in der Wiener Fußgängerzone ein beunruhigendes Erlebnis mit einer auffälligen Bettlerin, die ihr prophezeit: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Sie findet es im Moment nicht bedrohlich, aber nach und nach beschäftigt sie sich intensiver mit dieser Aussage und wird fündig. Wird sie wirklich zur Mörderin? Über die gesamte Story fühlte ich wie die Hauptperson Norah. Ich empfand mit. Es war für mich sehr verwirrend, irgendwie mysteriös! Ständig schwebte über dem Geschehen diese unterschwellige Bedrohung, eine beklemmende Atmosphäre, die sich auch auf mich übertrug. Es gab etliche Wiederholungen bei Norahs Tagesablauf, ihrem Gemütszustand, ihren Handlungen. Sie drehte sich im Kreis. Was hatte es mit der "Weissagung" der großen, obdachlosen Frau auf sich? Wer wollte unbedingt, dass sie diesen Arthur Grimm tötet? Welches Motiv steckte dahinter? Und was hatte die vor langer Zeit verstorbene Valerie damit zu tun? Es geschehen rätselhafte Dinge um Norah herum. Norah hört Geräusche, riecht Pfeifentabak, doch niemand ist zu sehen. Sie fühlt sich beobachtet. Es verschwinden Dinge aus ihrer Wohnung, andererseits finden sich welche an. Ein Fremder, der sich als ihr Freund bezeichnet, sendet merkwürdige SMS-Botschaften. Die Freunde Tanja, Max und Paul wenden sich von ihr ab. Als Leser war ich hin- und hergerissen. Bildet sich Norah das alles nur ein? Oder ist es so, wie es beschrieben wird? Sind es tatsächliche Wahrnehmungen, Feststellungen, Ahnungen von Norah oder handelt es sich vielleicht doch um Halluzinationen? Bis ins letzte Drittel des Buches war ich im Unklaren. Wie die Autorin die Geschichte auflöst, und als Stilmittel dann in die Ich-Perspektive (Norah) wechselt, finde ich meisterhaft. Eine Wendung in der Geschichte, die ich zwar ahnte, aber mich dennoch erstaunte. Die Hauptperson ist und bleibt Norah. Sie wurde gut dargestellt, eine taffe, mutige, aber zugleich auch unsichere, zweifelnde Persönlichkeit. Die Nebenfiguren bleiben weitgehend im Hintergrund, aber wurden von der Autorin mit akribischer Sorgfalt mit positiven wie negativen Eigenschaften ausgestattet. Melanie Raabe versteht es von Anfang an, mit ihrem angenehmen Schreibstil zu fesseln. Sie weiß wunderbar zu formulieren. Mich beeindruckte ihre bildhafte Sprache. Dadurch wurden Stimmungen erzeugt, die Suggestionen, Manipulationen noch befeuern. Cover und Titel sind gut gewählt. Tote Vögel gibt es jede Menge im Buch und werden auch in der Prophezeiung der Bettlerin erwähnt: "Blumen welken...Uhren bleiben stehen. Die Vögel fallen tot vom Himmel." Der Schatten kann ich empfehlen, vor allem für Leser, die Psychothriller lieben. Ich vergebe die höchste Bewertung. Fünf von fünf geheimnisvollen Sternen!
Der Schatten
von Anonym - 07.09.2018
Ich kenne bereits die Vorgänger von Melanie Raabe und habe mit Spannung das Erscheinen ihres neuen Romanes erwartet. Leider war für mich der erste Teil des Buches etwas in die Länge gezogen und es baute sich nicht so wirklich die Spanung bei mir auf. Norah bricht all ihre Zelte in Berlin ab und zieht nach Wien. Doch auch ihr Start dort verläuft nicht ganz reibungslos. Bereits in den ersten Tagen prophezeit der Journalistin eine Bettlerin, das Norah am 11. Februar einen Mann, Arthur Grimm, töten wird. Was hat es damit auf sich? Norah kennt gar keinen Arthur Grimm. Plötzlich begnet sie dem Unbekannten überall. Der letzte Teil des Buches war dann einfach wieder spannend, so dass ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen konnte. So kannte ich Melanie Raabe. Durchaus natürlich ein lesenswertes Buch mit einigen langatmigen Passagen.
Bitte mehr davon!
von Hauptstadtliebe - 06.09.2018
Nach einer Reihe furchtbarer Erignisse möchte Norah ihr altes Leben hinter sich lassen und in Wien einen Neuanfang wagen. Doch als sie ihre Vergangenheit einzuholen droht, muss sie feststellen, dass die Toten niemals ruhen. Das Cover gefällt mir. Es ist schlicht und dennoch erkennt man auf den ersten Blick, dass es sich um einen Thriller handelt. Ich gebe zu: ich habe anfangs ein wenig gebraucht, um ins Buch hineinzufinden. Aber ein Mal drin, war ich wie gefangen von der Geschichte und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere mochte ich daran besonders. Bei mir passiert es eher selten, dass ich wirklich mit den Leuten in der Geschichte großartig symapthisiere, oder gar mitfühle. Hier ist es jedoch ganz anders. Trotz einiger Schwächen (allerdings ist ja niemand perfekt!) hat mir Norah tatsächlich am besten gefallen. Dieses wunderbar konstruierte Bild der Antiheldin, wie sie im Buche steht, fand ich super. Auch wenn ich einige Eigenschaften doch ein wenig zu klischeehaft für eine überarbeitete Journalistin fand; ich möchte an der Stelle aber nicht zu viel verraten. Das ganze Konzept der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen, es war alles dabei: Spannung, Geheimnisse, Verschwörungstheorien und Angst - quasi alles, was einen guten Thriller ausmacht. Ich musste beim Lesen häufig an die Thriller von Jonas Winner denken. Auch er beherrscht die Kunst die Dinge so zu verdrehen, dass sich irgendwann niemand mehr auskennt und dann am Ende platzt eine Bombe, die man so nie erwartet hätte. Auch hier war ich am Ende völlig von den Socken. Ich war überrascht, verwirrt, aber irgendwo auch ein wenig bestätigt, weil ich im Laufe der Geschichte so meine eigenen Theorien gesponnen habe. Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut, flüssig und fesselnd, genau das Richtige, um den Leser zu fesseln. Fazit: Sehr guter Thriller mit vielen Überraschungsmomenten, aber auch viel Material zum selber rätseln. Sehr empfehlenswert!
Überraschend und spannend
von Tara - 02.09.2018
"Der Schatten" ist ein spannender und überraschender Thriller der Autorin und Journalistin Melanie Raabe. Norah ist Journalistin und gerade von Berlin nach Wien gezogen um einen Neuanfang zu machen. Dort begegnet sie einer Bettlerin, die ihr vorhersagt, dass sie einen Mann namens Arthur Grimm umbringen wird. Dies soll am 11. Februar am Prater in Wien geschehen. Mit diesem Datum wird Norah von ihrer Vergangenheit eingeholt, da sie damit fürchterliche Erinnerungen verbindet. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und leicht zu lesen. Durch die kurzen Kapitel konnte ich gar nicht aufhören zu lesen - eines geht da immer noch schnell. Die Beschreibungen von Wien sind authentisch und bildhaft und auch die winterliche Atmosphäre und die Kälte kommen beim Lesen gut durch. Norah fand ich anfangs ein wenig undurchsichtig aber sie scheint sehr konsequent zu sein, auch wenn ich ihr Verhalten nicht immer so ganz nachvollziehen konnte. Es dauert ein wenig bis man den Zusammenhang zwischen den einzelnen Erzählsträngen bekommt. Aber letztendlich fügt sich alles schlüssig zusammen. Mich hat das Buch durchweg gefesselt, es konnte mich Buch überraschen und das Ende war ungewöhnlich und stimmig. Insgesamt ist "Der Schatten" ein lesenswerter Thriller, der ohne blutige Szenen auskommt - für mich ein klarer Pluspunkt.
Überraschendes Ende
von Odenwaldwurm - 31.08.2018
"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? (Klappcovertext vom Buch) Es hat etwas gedauert bis ich in der Story war. Der Schreibstil hat aber sehr gut geholfen das es schneller ging, da der Text sehr gut und flüssig zu lesen ist. Die Charaktere sind bildlich dargestellt, aber trotzdem hat es gedauert bis ich mit Norah der Hauptfigur warm wurde. Das mir bei diesem Buch sehr gut gefallen hat die Spannung steigt langsam stetig an bis am Ende des Buches der Höhepunkt erreicht ist. Die Story ist sehr interessant und wenn man in der Geschichte ist, will man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Durch die vielen Fragen und Überraschungen in Norahs Wohnung, bin ich total gefesselt und will endlich wissen wer dafür verantwortlich ist. Es ist mal ein anderer Thriller wie ich sonst lesen, dieser kommt ohne blutige Szenen aus. Trotzdem habe ich nichts vermisst, die psychischen Spiele mit den SMS waren toll. Eine gute Idee der Autorin. Auch der Schluss war noch einmal ein Höhepunkt und für mich sehr überraschen. Mit diesem Ende hätte ich niemals gerechnet. Ich kann den Thriller nur empfehlen. Der Anfang ist zwar schwer, aber es lohnt sich weiter zu lesen. Besonders wegen dem tollen Ende der Story.
Am 11. Februar...
von Martin Schult - 30.08.2018
Norah kehrt, nachdem sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt hat, ihrem alten Leben den Rücken und zieht nach Wien. Immer noch von einem starken Gefühlschaos belastet versucht sie in ihrer neuen Umgebung Fuß zu fassen. Eines Tages steht eine Bettlerin vor ihr und teilt ihr mit, dass sie am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten wird und das aus freien Stücken und mit guten Grund. Ohne dass Norah die Chance bekommt, diese seltsame Information zu hinterfragen ist die Bettlerin verschwunden. Wie konnte sie eine solche These in die Welt setzen? Norah würde niemals einen Menschen töten, oder? Die Wahrheit von Melanie Raabe hatte mir schon gut gefallen, so dass ich mit großer Erwartung in das neue Werk der Autorin gestartet bin. Wiederum gelingt es ihr, mich mit ihrer lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise in den Bann zu ziehen. Sie arbeitet dabei mit vielen kürzeren Kapiteln, die zwar keine Perspektivwechsel geben, da das komplette Buch aus der Sicht der Hauptprotagonistin Norah geschrieben ist, aber das Tempo dennoch höher wirken lassen. Die Story beginnt zunächst ein wenig kryptisch, aber der Handlungsstrang löst sich nach und nach auf und endet in einem aus meiner Sicht überraschenden und unvorhersehbaren Finale. Die Spannung wird durch viele ungelöste Geheimnisse der Vergangenheit und plötzliche Wendungen auf einem guten Niveau gehalten. Zuletzt erschien mir die clever konzipierte Geschichte aber dann doch ein wenig zu konstruiert, was die Begeisterung ein wenig eintrübte. Nichts desto trotz ist Der Schatten ein für mich spannender und packender Thriller, den ich gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte.
Kann man einen Mord vorhersagen?
von Castilleja - 28.08.2018
Die Journalistin Norah hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und ist nach Wien gezogen, wo sie eine neue Arbeitsstelle antritt. Sie ist froh, eine Stelle bei diesem Magazin gefunden zu haben, denn es ist etwas in der Vergangenheit geschehen, weswegen sie ihren alten Job verloren hat und bisher keine neue Stelle gefunden hat. Darum gab es auch die Probleme mit Alex, ihrem Ex. Was es war, erfährt man erst später. Angekommen in Wien macht eine auffällige, hochgewachsene Obdachlose die Aussage, dass Norah am 11. Februare jemanden umbringen wird. Doch wie kann das sein? Als sie sich zu einer Reportage über Obdachlose entschließt und dabei auch versucht die Frau wieder zu finden, merkt sie, dass sie diese Aussage nicht kalt gelassen hat. Denn an einem 11. Februar ist etwas Schreckliches passiert...Spannend geschrieben aus der Sicht von Norah, mit vielen Fragezeichen - sowohl in Bezug auf Norahs Vergangenheit als auch auf das, was nun in ihrem Leben passiert. Mit einer Steigerung zum Ende hier und einer logischen Auflösung. Dennoch kein Gänsehautthriller, sondern eher einer, der nachdenklich stimmt
Interessanter Thriller
von Leseratte83 - 28.08.2018
"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? (Kurzbeschreibung vom Buchrücken) Was für eine Thriller Idee. Die Story hat mich total begeistert, auch wenn ich am Anfang viele Probleme hatte in die Story zu kommen. Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, aber das abgehackte hat mich an Anfang sehr verwirrt. Aber das die Handlung so interessant war, habe ich weiter gelesen und es nicht bereut. Als ich dann richtig in der Story war ich nur noch begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die Story wird aus Sicht von Norah erzählt, die erst seit kurzem nach Wien gezogen ist. Bei der Eingewöhnung in ihren neuen Wohnort erlebt sie so einiges mysteriöses. Der Thriller kommt ohne blutige Szenen aus, das aber nicht schadet, da die psychologsche Spielchen sehr interessant geschrieben sind und eine tolle Spannung in die Story bringen. Ich kann das Buch nur sehr empfehlen, für mich ist es eins der besten Thriller ohne blutige Szenen das ich gelesen habe.
Düster und spannend
von Anonym - 26.08.2018
Norah zieht nach Wien, um Berlin hinter sich zu lassen. Keinen Job mehr, eine Beziehung, die sie scheinbar nicht mehr glücklich macht und auch sonst nichts, was sie an die deutsche Hauptstadt binden würde. Hals über Kopf macht sie sich auf nach Wien, in ein vermeintlich besseres Leben. Doch schon am ersten Tag fängt der Horror an: eine Bettlerin prophezeit ihr, dass sie in einiger Zeit einen ihr noch unbekannten Mann umbringen wird. Niemals könnte Norah sich so etwas vorstellen. Doch es passieren immer mehr ungewohnte Dinge, die sie stutzen lassen, die sie misstrauisch machen und die sie schließlich zu Maßnahmen verleiten, ab die sie bisher nie gedacht haben. Ich habe mich auf dieses Buch gefreut. Und meine Vorfreude wurden belohnt. Das Cover verheißt etwas düsteres, mysteriöses und genau das hat das Buch geboten. Es war gefüllt mit Spannung, mit Grausamkeit und mit Überraschungen, auf die jeder Leser sich freuen kann. Endlich mal wieder ein deutscher Thriller, der es in sich hat.
Von der ersten Seite an fesselnd
von Silly2207 - 25.08.2018
Nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten zieht die Journalistin Norah von Berlin nach Wien. Hier will sie unter ihrem alten Leben einen Schlussstrich ziehen und die Vergangenheit hinter sich lassen. Doch schon am ersten Tag auf dem Weg zu ihrer neuen Arbeit, macht sie eine seltsame Begegnung. Eine alte Bettlerin macht ihr eine Prophezeigung, die ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Am elften Februar wird sie gegen 22.00 Uhr im Wiener Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Norah ist aufgewühlt und die Worte gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie macht sich auf die Suche nach der alten Frau und auch nach Arthur Grimm und je mehr sie herausfindet, desto mehr scheint das alles mit einer Sache aus Norahs Vergangenheit zu hängen. Meine Meinung Ein schlichtes Cover, das trotzdem es weiß ist, auch ein wenig düster und unheimlich wirkt. Es wäre mir vielleicht nicht gleich aufgefallen, aber da ich bereits die vorherigen Werke der Autorin mochte, wäre spätestens der Name auf dem Cover ein Grund für mich, zu dem Buch zu greifen. Der Einstieg in diesen Thriller gelingt sehr gut, man ist gleich mitten im Geschehen und erfährt auch schon ein wenig über die Protagonistin. Melanie Raabes Schreibstil ist absolut gelungen, denn sie schafft es eine Atmosphäre mit ihren Worten aufzubauen, bei der man das Gefühl hat, gleich mittendrin im Geschehen zu sein. Man spürt hier die gesamten Emotionen der Protagonistin und fühlt mit ihr die Hoffnung auf einen Neubeginn, die einsetzende Verwirrung, dann Beklemmung bis hin zu Angst. Ich war wieder von der ersten bis zur letzten Seite dieses Buches gefesselt und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Durch diese dichte Atmosphäre wird auch die Spannung hoch gehalten, zwar ist es zu Beginn noch ruhig, doch das ändert sich sehr schnell, denn spätestens ab dem Moment der Prophezeiung will man einfach nur wissen, was da nun hintersteckt. Immer wieder gibt es neue Wendungen und Überraschungen für den Leser und man weiß am Ende nicht mehr, was wahr ist und was nicht. Man ist hier beinahe wie die Protagonistin im Taumel zwischen Realität und Verwirrung und das hat mich absolut in Atem gehalten. Zu der Story an sich möchte ich eigentlich gar nicht so viel verraten, denn man stößt hier immer wieder auf neue Überraschungen, die die Spannung steigern. Durch den Erzähler in dritter Person bleibt man zwar ein wenig der Beobachter, aber durch die geschickt eingesetzte Sprache kann man hier absolut nachempfinden, wie sich Norah fühlt. Norah ist eine genau gezeichnete Protagonistin, von der man ein sehr ausgefeiltes Bild erhält. Sie scheint stark und mutig und sie setzt sich für andere, insbesondere für Frauen, ein. Doch so nach und nach spürt man, dass auch sie etwas mit sich trägt, etwas aus ihrer eigenen Vergangenheit, was sie bis heute nicht losgelassen hat. Trotzdem ist sie eine bewundernswerte Frau mit dem Herz am rechten Fleck, auch wenn sie manchmal aus dem Bauch heraus reagiert. Neben Norah gibt es noch ein paar wenige Nebencharaktere, die aber deutlich blasser bleiben als die Protagonistin. Trotzdem bekommen sie soviel Leben eingehaucht, dass man ein klares Bild von ihnen erhält, wie z. B. ihren Freunden Max und Paul. Mein Fazit Absolut atmosphärisch und spannend erzählt, so dass ich hier ganz dicht an der Protagonistin Norah blieb und ihre Gefühle beinahe schon live miterleben konnte. Eine Story, die mit vielen Überraschungen und Wendungen daher kommt und mit deren Ende ich gar nicht gerechnet hätte. Melanie Raabe konnte mich wieder einmal mit ihrem Thriller in Atem halten und begeistern. Wer Bücher mit viel Spannung mag, sollte unbedingt zu den Büchern der Autorin Melanie Raabe greifen. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Mord mit interessantem Motiv
von Sandra8811 - 25.08.2018
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Besonders das Cover hat mich sehr angezogen. Außerdem habe ich schon einige positive Rückmeldungen über dieses Buch gehört. Cover: Der schwarze Vogel auf dem weißen Cover fällt sehr auf. Es wirkt durch den scheinbar toten Vogel sehr unheilvoll und irgendwie tödlich. Für mich zeigt es ganz klar, dass es sich um einen Thriller handelt und ich wurde so auf das Buch aufmerksam. Inhalt: Norah hat vor, ihr Leben in Wien noch einmal von vorne zu beginnen. Leider wird dieser Neubeginn durch die Weissagung einer Bettlerin verdüstert, da die ihr sagt, dass sie am 11.Februar einen Mann namens Arthur Grimm aus freien Stücken ermorden wird. Norah ist eigentlich nicht der Mensch, der eine Mörderin werden könnte, oder doch?! Handlung und Thematik: Die Handlung beginnt sehr spannend und es passiert sehr viel. Das Buch zeigt, dass nicht jeder Neuanfang leicht ist. Folgende zwei Textpassagen die indirekt einen Teil der Handlung symbolisieren, haben mir sehr gut gefallen: "Die Menschen sind nicht so schlecht wie du denkst. Das wüsstest du, wenn du ihnen hin und wieder eine Chance geben würdest." (S. 267) "Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist. Wir sehen die Welt, wie wir sind." (S. 413). Das Ende fand ich überraschend und das Motiv mal eine erfrischende, neue Idee. Charaktere: Leider wurde ich mit Norah nicht wirklich warm. Zum Schluss zeigte sie ihre wahre Wahrnehmungsgabe, dies kam die ganze Zeit nicht wirklich rüber, was meine Gesamtmeinung über sie leider auch nicht mehr änderte. Auch verstörte mich, wie sie relativ am Anfang mit einem Bankangestellten gesprochen hat. Schreibstil: Die Autorin hat einen leichten Schreibstil, der sich schnell lesen lässt. Sie hat aus der Perspektive von Norah geschrieben, was super war. Leider passten für mich jedoch Norahs Gedanken und Gefühle nicht zu dem wie sie sich gab und wie ihre Vorgeschichte war. Mir hätten generell ein paar mehr Charakterbeschreibungen gefallen. Die Gegend-Beschreibungen waren super, ich hab mich sogar einmal gegruselt. Persönliche Gesamtbewertung: Die Handlung und der Schreibstil dieses Buches haben mir sehr gefallen. Einzig und allein mit der Protagonistin wurde ich bis kurz vor Schluss nicht wirklich warm. Das Ende fand ich überraschend, es regte sehr zum Denken an. Ich kann das Buch Thriller-Fans empfehlen, da es mal was anderes ist.
Spiel mit dem Leben
von Michaela Findeiß - 22.08.2018
Nora Richter versucht gerade im winterlichen Wien einen Neuanfang zu starten. Sie hat ihre Beste Freundin sowie ihren Job zurück gelassen. Auch ihren nun Exfreund hat sie den Rücken gekehrt, doch der Neustart läuft nicht so gut wie erhofft. Nora bekommt von einer unbekannten Person gesagt, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird. Sie ist total perplex, da Sie keine Ahnung hat wer dieser Mann ist. Doch die Worte wollen Nora einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, gerade weil sie etwas mit diesem Datum verbindet. Das bringt den Stein ins Rollen. Nora macht sich auf auf die suche nach Arthur Grimm und begibt sich dadurch immer wieder in Gefahren. Der 11. Februar kommt immer näher und Nora beginnt selbst an sich zu zweifeln. Melanie Raabe hat wirklich den Bogen raus, wenn es darum geht den Leser an das Buch zu fesseln. Schon nach wenigen Seiten steckt man mitten im Geschehen und kann die Augen kaum noch abwenden. Das Buch würde ich jedoch auf jeden Fall als Psychothriller einordnen. Es wahrlich ein Spiel mit der Psyche der Menschen. Für einen klassischen Thriller ist es meiner Meinung nach zu wenig Brutal. Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
Genial!
von BücherwurmNZ - 22.08.2018
Schon mit dem ersten Satz ist man in die Geschichte abgetaucht. Die Autorin schafft es mit ihren bildhaften Beschreibungen und guten Vergleichen, dass man die Situation vor seinem inneren Auge sieht. Zudem herrscht eine tolle Atmosphäre, die einen in den Bann zieht. Aber nicht nur durch ihre besondere Art zu schreiben, sondern auch durch den komplett durchdachten und schlau aufgebauten Plot fesselt Melanie Raabe den Leser. Durch geschickt gestreute Andeutungen und Informationen über die Protagonistin Norah und ihre Vergangenheit tauchten viele Fragen bei mir auf. Ich rätselte, was es mit der Frau im Prolog auf sich hat und mit dem/der Ich-Erzähler/in, der/die seine/ihre Gedanken in kurzen, dazwischengeschobenen Kapiteln schildert. Man fragt sich, wer diese Personen sind und was sie mit der Prophezeiung der Bettlerin zu tun haben. Durch weitere Hinweise fühlt man sich manchmal in seiner Theorie bestätigt, hinterfragt diese oder muss sie manchmal komplett verwerfen und wieder bei null anfangen. Zunächst weiß man nicht viel über Norah und weiß sie nicht so recht einzuschätzen. Doch nach und nach wird sie sympathisch, da sie aktiv wird und versucht herauszufinden, wer Arthur Grimm ist und was am 11. Februar vor einigen Jahren wirklich geschehen ist. War da mehr, als sie weiß? Zudem ist der Thriller sehr spannend geschrieben, denn an den richtigen Stellen beginnen neue Kapitel oder man springt in der Zeit, so dass die Spannung aufgebaut und hochgehalten wird. Am Ende werden alle Fragen erklärt und die rätselhafte Aussage der Bettlerin schlüssig aufgelöst und man begreift erst richtig was miteinander zusammenhängt. Die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt, ist außergewöhnlich und brillant ausgearbeitet. Fazit: Die Autorin ist einfach genial. Die Idee ist der Wahnsinn, die Umsetzung aufgrund Melanie Raabes besonderen Schreibstils und ihres Spannungsaufbaus einfach nur klasse und lässt Raum zum Spekulieren.
Die Vögel fallen tot vom Himmel¿
von JosefineS - 21.08.2018
Norah bricht ihr bisheriges Leben ab, kehrt Berlin und alles was dazu gehört den Rücken. Aus Gründen die nur sie selbst versteht, startet sie in Wien einen Neuanfang. Neue Wohnung, neuer Job. Neues Leben? Die selbe Stadt in die Norah sich bei einem Sommer Urlaub verliebt hat, zeigt jetzt plötzlich ihr triste, dunkle, winterliche Seite und vermag ihr nicht ganz das heimelige Gefühl zu geben das sie sich erhofft hatte. Als der Neubeginn schon sehr holprig läuft bekommt Norah in einer belebten Wiener Fußgängerzone von einer Bettlerin, eine Prophezeiung. Sie wird einen Mann töten, einen Mann den sie gar nicht kennt! Völlig unmöglich, denkt sich Norah, nie wäre sie dazu fähig eine Mörderin zu werden. Doch als sich wenige Tage später die Welt plötzlich unaufhörlich beginnt sich zu drehen und immer mehr mysteriöse Vorfälle passieren, sieht sie sich jäh mit einem traumatischen Ereignis ihrer Vergangenheit konfrontiert. Wird Norah schlussendlich doch zur Mörderin? Der Schatten ist das nun mehr dritte Werk, der mittlerweile in Köln lebenden Autorin, Melanie Raabe. Ihr Debüt Roman "Die Falle" erschien bereits 2015 unter dem btb Verlag. Ihr neues Werk hat einige kontroversen in mir ausgelöst. Auf der einen Seite passieren der eigenwilligen, starken und sehr gerechtigkeitsbewussten Protagonistin äußerst merkwürdige Dinge. Jedes dieser Vorkommnisse für sich genommen war gut und hätte die Story echt spannend machen können aber insgesamt waren sie zu viele und zu wenig ausgearbeitet. Solche Dinge die einen guten Thriller ausmachen und mich als Leser in Atem halten wollten und mich schaudern lassen sollten. Jedoch brachten sie Norah immer nur kurz zum stutzen, sie stellte zwar ihre Merkwürdigkeit fest und grübelte kurz aber ging dann teils völlig ungerührt zum Alltag über. Das einzige was ihr immer wieder zu zusetzen schien war die leere ihrer Wohnung. Wie soll mich eine Handlung in Atem halten und ihre Begebenheiten erschaudern lassen, wenn nicht einmal die Protagonistin sich fürchtet? Ein tougher Charakter ist immer gut aber in dem Fall war sie leider etwas zu unbeeindruckt um Stimmung aufkommen zu lassen. Zu dem tauchten immer mehr Ungereimtheiten auf die mich bis weit über die Mitte des Buches recht missmutig zurück ließen. Bis dahin war es der gute Schreibstil, die kurzen Kapitel und die inständige Hoffnung das Frau Raabe das Steuer noch rum zu reißen vermag. Dann kam die Auflösung des Ganzen. Ich hatte zwar zwischendurch etwas Lunte gerochen aber das Ende hat mich überrascht und war vom Gesamtbild her sehr gelungen. Norahs letzter Kampf mit den Geistern ihrer Vergangenheit war sehr bewegend und im Gegensatz zu den ersten 300 Seiten hat man sie und ihre Reaktionen endlich authentisch war genommen. Mir gefiel die Idee hinter der Story wirklich unglaublich gut und dass ist das was mich über die anfängliche Enttäuschung darüber, nicht zu wissen wo Melanie und Norah mit mir hinwollten, einigermaßen hinwegtrösteten konnte. Der Schreibstil ist recht flüssig zu lesen und mutet zu weilen in der Wortwahl etwas vornehmer an. Weswegen wiederkehrende Redewendungen wie "¿Norah schritt eilig aus¿" und "¿ Sie vermied es auszugleiten¿" leider mehr auffällt. Alles in allem ein gutes Buch, die Autorin hat aber noch Luft nach oben. Dass sie mehr kann hat sie nämlich am Ende sehr eindrucksvoll gezeigt. Wer einen Thriller mit jeder Menge aufkommender Ungereimtheiten zum Rätseln, einer nicht so leicht zu erschreckenden Protagonistin und einem etwas anderen, unerwarteten Ende, mit schlüssiger Auflösung der Vorkommnisse sucht ist mit "Der Schatten" gut beraten.
Wird sie zur Mörderin?
von Büchermaulwurf - 19.08.2018
Im Mittelpunkt steht die Journalistin Norah Richter, die einen beruflichen Neuanfang in Wien sucht. In der Fußgängerzone trifft sie eine Bettlerin, die ihr eine unheimliche Prophezeiung an den Kopf wirft. Sie werde am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Da sie keinen Arthur Grimm kennt, hält sie die Bettlerin für geistig verwirrt aber dann häufen sich merkwürdige Vorkommnisse und ihre Vergangenheit holt sie ein, denn am 11. Februar vor vielen Jahren geschah etwas schreckliches. Dies ist mein erstes Buch von Melanie Raabe und ich hatte nach den vielen positiven Rezensionen zu ihren früheren Bücher recht hohe Erwartungen. Die Autorin hat einen poetischen, bildhaften Schreibstil, der sich angenehm und leicht lesen ließ. Das ganze beginnt eigentlich auch spannend. Trotzdem brauchte ich eine gewisse Zeit, um in die Geschichte hineingezogen zu werden; vielleicht musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Aber spätestens nach dem ersten Viertel setzte die Sogwirkung ein und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Melanie Raabe hat mit "Der Schatten" einen eher ruhigen, unblutigen Psychothriller vorgelegt, der seinen Sog erst allmählich entwickelt. Er zeichnet sich außerdem durch seine düstere, unheimliche Atmosphäre aus, zu der ihre bildhaften Schilderungen des dunklen, winterlichen Wiens sehr viel beitragen. In die Protagonistin Norah konnte ich mich gut hineinversetzen, auch wenn sie mir nicht immer sympathisch war. Es war unheimlich zu verfolgen, wie sie immer mehr in den Sog der Prophezeiung geriet. In ihrem Umfeld gab es immer wieder merkwürdige Vorkommnisse. Der Name Grimm begegnet ihr plötzlich auf Schritt und Tritt. Aus ihrer Wohnung verschwinden Dinge und andere tauchen plötzlich auf. Ihre wenigen Freunde scheinen sich auf einmal von ihr abzuwenden. Das Ende hat mich total überrascht und die Autorin hat es sehr geschickt formuliert. Kurz bevor man erfährt, ob Norah tatsächlich zu Mörderin wird, schwenkt sie 22 Stunden zurück - und führt damit alle losen Fäden zusammen. Auch das Geheimnis in ihrer Vergangenheit wird enthüllt und so bleibt keine Frage offen. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen. "Der Schatten" ist für mich ein gelungener, atmosphärischer Psychothriller der leisen Töne, der seine Wirkung zwar langsam aber nachhaltig entfaltet und mich sehr gut unterhalten hat. Genau die richtige Lektüre für dunkle Herbstabende.
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