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Der Schatten

Thriller.
Buch (kartoniert)
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"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine … weiterlesen
Buch

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Produktdetails

Titel: Der Schatten
Autor/en: Melanie Raabe

ISBN: 3442757525
EAN: 9783442757527
Thriller.
Btb

23. Juli 2018 - kartoniert - 414 Seiten

Beschreibung

"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?


Portrait

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann." ZDF Mittagsmagazin
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Andrea S.
von Andrea S. - Hugendubel Buchhandlung Nürnberg Glogauerstr. - 22.10.2018
Auch Melanie Raabes drittes Buch ist ein Volltreffer: Lassen Sie sich zusammen mit den Protagonisten in den Sog des todessehnsüchtigen Wiens ziehen!
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Konstanz Bodanstraße - 22.10.2018
Hochspannend von Anfang an! Raffinierte Auflösung.
Sascha K.
von Sascha K. - Hugendubel Buchhandlung Wiesbaden Kirchgasse - 18.09.2018
Gibt es Menschen, die das Böse und den Tod anziehen? Spannender Psychothriller! Norah möchte mit ihrem Umzug nach Wien ihr altes Leben hinter sich lassen. Doch ihr Neubeginn wird vom dunklen Schatten und der Prophezeiung einer Bettlerin überzogen. Wird Norah wie prophezeit zur Mörderin? Ein beklemmendes Psychospiel über Realität und Illusion.
Hedda Freier
Mein neuer Krimitipp!
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 08.08.2018
Norah hat ihr altes Leben in Berlin hinter sich gelassen und will in Wien ganz neu anfangen. Doch schon bald scheint die Vergangenheit sie wieder eingeholt zu haben. Dieser neue Thriller von Melanie Raabe hat wirklich alles, was ich als Krimileser erwarte: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und viele überraschende Wendungen. Kurze Kapitel und kurze Sätze sorgen zusätzlich dafür, das ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Frau Raabe, ich freue mich schon auf ihren nächsten Thriller.
Bewertungen unserer Kunden
spannend und verzwickt
von Ute H. - 22.10.2018
Die Journalistin Norah Richter möchte in Wien ein neues Leben beginnen. Nachdem sie ihre Stelle in Berlin verloren hat, hat sie ein tolles Angebot in Wien bekommen. Außerdem hat sie sich von ihrer Liebe Alex getrennt. Noch bevor sie einen Neuanfang beginnen kann, trifft sie eine Bettlerin, die ihr eine Prophezeiung mit auf den Weg gibt: Du bringst den Tod. Blumen welken, Uhren bleiben stehen. Die Vögel fallen tot vom Himmel. Am 11. Februar wirst Du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Mit gutem Grund. Und aus freien Stücken. Was soll das? Sie kennt keinen Arthur Grimm. Aber der 11 . Februar ist ein Datum, an das sie nicht so gute Erinnerungen hat. Ihre beste Freundin Valerie hat vor einigen Jahren an diesem Datum Selbstmord begangen. Mit Hilfe von ein paar Freunden findet sie diesen Mann. Aber warum sollte sie ihn töten wollen? Warum verhalten sich ihre Freunde plötzlich so komisch ihr gegenüber. Warum verschwinden Sachen aus ihrer Wohnung und andere kommen dazu. Norah ist keine Frau, die schnell aufgibt. Sie versucht den mysteriösen Dingen auf die Spur zu kommen und zeigt immer wieder Zivilcourage und geht auf die Leute zu. Manchmal auch etwas naiv. Melanie Raabe ist mit ihrem dritten Buch wieder ein toller Thriller gelungen. Ganz ohne Mord und Totschlag ist er von Anfang an spannend und man kann ihn fast nicht aus der Hand legen, da man endlich wissen möchte, wer hinter den ganzen psychischen Spielchen steckt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer noch weiter zu lesen.
Superspannender Thriller!
von M. Tiller - 21.10.2018
Norah Richter ist Journalistin und vor wenigen Wochen von Berlin nach Wien gezogen. Eines Tages trifft sie eine Bettlerin, die ihr vorhersagt, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten würde. Norah ist total verwirrt, sie kennt niemanden namens Arthur Grimm, doch ihre Freundin Valerie hat sich vor einigen Jahren am 11. Februar umgebracht. Sie beginnt über Arthur Grimm und auch über die Bettlerin zu recherchieren. Doch auf einmal passieren immer mehr mysteriöse Dinge. Sachen verschwinden aus ihrer Wohnung oder sind auf einmal in ihren Umzugskartons, sie bekommt seltsame Mitteilungen von einer anonymen Nummer auf ihr Handy und wird von einem Mann beobachtet. Auch ihre Freunde verhalten sich plötzlich sehr abweisend und komisch ihr gegenüber. Dieser Thriller war mein erstes Buch von Melanie Raabe und ich werde auf jeden Fall auch ihre anderen Bücher lesen. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr, sehr gut. Die Geschichte ist spannend und fesselnd aufgebaut und hat mich schon von Anfang an fasziniert. Die Geschichte ist sehr mysteriös und rätselhaft und mal etwas ganz anderes als die üblichen Thriller.
Spannendes Verwirrspiel!
von KiMi - 14.10.2018
Das Buchcover und der Klappentext haben mich dazu bewogen dieses Buch zu lesen. Die Autorin war mir bisher nur vom Namen her bekannt. Der Schreibstil gefiel mir von Anfang an sehr und ich bin direkt gut in die Geschichte rein gekommen. Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben und nicht unbedingt 08/15 was mir immer sehr gut gefällt. Streckenweise fand ich einiges aber etwas zu wirr und überzogen. Die ganze Geschichte ist sehr speziell und teilweise fand ich das Verhalten von Norah sehr unüberlegt. Aber durch manche Zeitsprünge hat sich dies im Nachhinein besonders zum Ende hin dann wieder etwas relativiert. Den Schluss fand ich an sich gut aber etwas zu überladen mit Ereignissen. Alles in Allem ein gelungenes Psycho-Verwirrspiel.
Wo bleibt die Spannung
von Didi2256 - 03.10.2018
Norah hat sich von ihrem Freund Alex getrennt und verläßt Berlin um in Wien ein neues Leben zu beginnen. Ihre erste Begegnung mit einer Bettlerin löst Verwirrung aus, denn ihr wird prophezeit am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm, von dem sie noch nie gehört hat, zu töten. Nie könnte sie Jemand töten, oder doch? Es passieren geheimnisvolle Dinge in ihrem Umfeld und das Leben spielt mit ihrer Psyche. Für mich das erste Buch von Melanie Raabe und ich muss zugeben, den Hype um dieses Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich kam zwar gut in die Geschichte rein, aber der Spannungsbogen hat sich für mich zu lange hingezogen. Der klare, flüssige Schreibstil machte mir aber Hoffnung doch noch den Nervenkitzel zu bekommen. Leider konnte mich das Buch bis zum Ende nicht überzeugen. Für mich kein Thriller sondern ein Roman zum nachdenken. Leider nur 3 von 5 Sternen.
Einfach brillant
von Ameland - 01.10.2018
"Der Schatten" sollte mein drittes Buch von Melanie Raabe werden. Da mir die anderen beiden Thriller ausnehmend gut gefallen haben, lag die Messlatte dieses Mal schon sehr hoch. Was soll ich sagen? Die Autorin hat es wieder geschafft und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Allein dieser geniale Schreibstil mit teilweise äußerst kurzen, aber prägnanten Sätzen macht einen Großteil der Faszination aus. Man merkt dass Melanie Raabe Sprache liebt, sie jongliert damit. Ich habe den Eindruck, dass kein Wort unbedacht genommen wurde sondern jedes ganz bewusst ausgewählt ist. Die sehr detaillierten und bildhaften Beschreibungen ziehen den Leser in den Bann und es fühlt sich an als sei man mittendrin im Geschehen. Was für mich auch was Besonderes ist, ist, dass die Autorin es ohne großes Blutvergießen und grausame Szenen schafft, einen zu fesseln. Hier läuft sehr viel über die emotionale Schiene, ist dabei aber nicht weniger spannend. Von mir bekommt das Buch eine unbedingte Leseempfehlung und ich bin schon gespannt auf das nächste Werk von Melanie Raabe.
Der Schatten - sehr gelungen!
von Yolanda DAgata - 25.09.2018
Covergestaltung: Die Covergestaltung finde ich gut gelungen. Die Schrift ist klar leserlich und der Buchtitel ist mit dem rot ein Eyecatcher und damit sehr auffallend. Es ist ein Bildausschnitt eines toten Rabens dargestellt und der Rest besteht aus schwarz-weiß [ passend für dieses Genre. Inhalt und eigene Meinung: Schon den Prolog fand ich spannend und insgesamt bin ich gut in die Geschichte eingestiegen. Der Schreib- und Erzählstil von Melanie Raabe gefällt mir sehr. Er ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich fand die Handlung und Geschichte so spannend, das die Seiten nur so dahingeflogen sind. Die beiden anderen Bücher von ihr Die Falle und Die Wahrheit werde ich mit Sicherheit auch noch lesen! Zum Inhalt: Es handelt von Norah - sie ist Journalistin, hat sich vor kurzem von ihrem Freund getrennt und braucht unbedingt einen Neuanfang und ist nach Wien gezogen. Ursprünglich kommt sie aus Berlin. Die neue Wohnung, der neue Job, die neue Stadt - ihr fällt es nicht leicht sich einzuleben und dann gibt es auch noch diese komischen Vorfälle: Eine Bettlerin sagt ihr auf der Straße, das sie einen Mann am 11. Februar umbringen wird. Am Prater. Sein Name ist Arthur Grimm. Eine weitere Mieterin in dem Haus, indem sie wohnt sieht aus wie ihre alte Freundin, aber wie kann das sein, wenn sie sich vor so vielen Jahren umgebracht hat? Es wird immer alles mysteriöser und Norah beginnt alldem nachzugehen. Es ist nichts wie es zu Anfang scheint und es kommen einige unvorhersehbare und überraschende Wendungen. Die Autorin schafft mit ihrer spannenden und fesselnden Schreibweise eine tolle und passende Atmosphäre. Die Auflösung und das Ende sind wirklich gelungen!
Spannung vom Feinsten
von Marie aus E. - 24.09.2018
Die Journalistin Norah ist gerade frisch nach Wien gezogen und beginnt einen neuen Job. Eine Trennung liegt hinter ihr und irgendwie trifft sie immer auf Frauen, den sie helfen möchte, es aber nicht kann. Aber auch Wien ist nicht der Ort für einen harmonischen Neustart, gleich zu Beginn prophezeit ihr eine Bettlerin, dass sie bald einen Menschen töten wird. Sogar den Namen und den genauen Zeitpunkt bekommt sie genannt. Was gruselig beginnt, steigert sich im Verlauf des Buches immer weiter. Obwohl Melanie Raabe völlig auf brutale Details verzichtet, fühlt man beim Lesen stets unterschwellig die Bedrohung, auch die düstere Stimmung Norahs geht auf den Leser über. Obwohl eigentlich gar nicht so viel passiert, kann man nicht aufhören weiterzulesen, das hat mich sehr fasziniert. Ich fand den Spannungsaufbau überragend, genauso wie die Auflösung von Täter/-in und Motiv. Lediglich zum Ende hin (zweiter Hälfte des Showdowns) war der Verlauf dann absehbar und die beklemmende Grundspannung entwich, aber insgesamt ein sehr überzeugender Thriller. Die Autorin werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen.
Spannend, mysteriös und undurchsichtig
von kindder80er - 24.09.2018
Der Prolog spielt an/auf einem See im schneebedeckten Wald. Die Eiseskälte ist auch bei derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen förmlich zu spüren, weil Raabe ihren typischen, plastischen und beschreibenden Schreibstil benutzt. Die Protagonistin Norah scheint in höchster Gefahr zu schweben... Später begleiten wir die Journalistin Norah bei ihrer Reise von Berlin nach Wien, wo ein neuer Lebensabschnitt für sie anfangen soll. Nach einem Gespräch mit ihrem neuen Arbeitgeber prophezeit ihr eine Bettlerin, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird - mit gutem Grund und aus freien Stücken. Völlig verdutzt tut Norah diese Begebenheit ab, lässt sie aber dennoch nicht in Ruhe. Als dieser Arthur Grimm in ihrem Umfeld auftaucht, wird sie stutzig. Zumal sie die Bettlerin nirgends finden kann und niemand sie gesehen haben will. In Form und Schrift abgesetzt gibt es noch Kapitel über die Frau , was sich wie aus der Sicht eines Stalkers anhört - alles sehr geheimnisvoll und man will unbedingt wissen, wie alles zusammen hängt. Man wird als Leser in die Handlung hineingeworfen und benötigte Infos kommen in Salami-Taktik nur scheibchenweise. Das machts aber auch noch spannender... ;-) Im Laufe der Handlung passieren immer merkwürdigere Dinge und Norah lässt sich immer mehr von einer fremden Person lenken, die ihr Sms schickt und ihr vermeintlich helfen will. Von ihr wird sie quasi auch gedrängt, Grimm zu töten, denn die Informationen, die sie über ihn erhält, bilden wahrlich gute Gründe, einen Mord zu begehen... Lässt sie sich manipulieren und benutzen? Die Auflösung fand ich dann grandios gemacht! Damit hätte ich nicht gerechnet und sie macht das Buch auch rund. Norah war mir nicht immer sympathisch, was sie in meinen Augen aber auch authentischer gemacht hat. Ich litt streckenweise förmlich mit ihr, schüttelte manchmal den Kopf über ihre Vorgehensweise und manchmal war ich auch stolz auf sie. Das alles ist ein Zeichen dafür, dass Raabe es geschafft hat, eine glaubwürdige Figur aus Norah zu machen, mit der man sich auch identifizieren kann. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und konnte es kaum weglegen!
Verfolgt von einem Schatten
von herr_opunkt_bepunkt - 22.09.2018
Inhalt/ Klappentext: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? persönliche Meinung : wie sehr habe ich auf dieses Buch hingefiebert. Mein erstes Buch von Melanie Raabe, die beiden anderen liegen noch signiert auf meinem SUB. Viel habe ich gehört, die mediale Aufmerksamkeit war sehr groß und alles ist gut vernetzt mit den social medias. Nun startet also Norah in Wien und mir gefällt Melanie Raabes Art und Weise sich auszudrücken. Das ist einer der großen Pluspunkte. Die bildreiche Sprache und die schönen Wörter, Beschreibungen und daraus entstehenden Assoziationen lassen dieses Buch mit Freude und Leichtigkeit lesen. Die kurzen Kapitel fördern den Lesefluss und wollen immer noch ein weiteres draufsetzen. Doch so zur Mitte dachte ich mir: so, wann wird dies nun zu einem Thriller. Es sind spannende Momente dabei und ich will auch wissen, was es alles so auf sich hat, aber ich hatte deutlich mehr erwartet. Moment, das kann doch nicht wirklich ein. So sehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut und es trägt mich auch noch weiter bis zur letzten Seite, sucht, wartet auf die Auflösung, Wendungen und Konflikte. Ich mag Norah und wie es am Ende aufgelöst wird ebenfalls, aber ich war nicht völlig gebannt, hin und weg und mir bleib der Mund auch nicht offen stehen. In der Retrospektive war es keine wirklich unglaublich Geschichte. Sie lebt mehr von der Erzählkunst, als vom Plot. Daher hat es die 4 Sterne absolut verdient. Es ist für mich aber eher ein Thriller fürs TV, als für die große Leinwand.
Der Schatten
von SusanneSH68 - 19.09.2018
Die Journalistin Norah ist gerade von Berlin nach Wien gezogen, als ihr eine alte Bettlerin voraussagt: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Für Norah ist der 11. Februar ein schreckliches Datum, viele Jahre zuvor ist an diesem Tag etwas Schreckliches geschehen. Und während Norah die Voraussage zunächst als Spinnerei abtut, taucht bald darauf Arthur Grimm in ihrem Leben auf und sie ist sich nicht mehr sicher, ob es nicht doch einen Grund gibt, sich an ihm zu rächen? Melanie Raabe ist hier wieder ein ganz besonderer Thriller gelungen. Nicht brutal oder blutig, dafür mit einer sehr subtilen Spannung. Das Buch ist sehr gut zu lesen und die ganze Zeit spürt man, wie die Bedrohung Norah immer näher kommt. Die Auflösung ist dann sehr überraschend, man schüttelt verwundert den Kopf und überlegt, wie so etwas gehen kann. Aber, nichts ist unmöglich. Mir hat dieses Buch wieder sehr spannende Lesestunden geschenkt und ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin.
Spannende Unterhaltung
von Thomas Jessen - 19.09.2018
Nach den beiden Vorgängern "Die Falle" und "Die Wahrheit" bin ich natürlich mit einigen Erwartungen an das Buch herangegangen. Und ich denke, dass meine Erwartungen, recht gut erfüllt wurden. Zwar gab es stellenweise einige Längen, die ich jedoch nicht als störend empfand. Ich meine man kennt den Stil von Melanie Raabe inzwischen und weiß dass sie hin und wieder etwas weiter ausholt. Deshalb entweder man mag es oder man mag es nicht. Ich mag es und freue mich jedes Mal aufs Neue auf ein neues Buch von ihr. Figuren und Schauplätze sind wie gewohnt sehr gut beschrieben und lassen so die Story sehr plastisch erscheinen. Immer wieder gefällt mir es gut wie die Autorin die Dialoge der Figuren darstellt. Man bekommt so das Gefühl es mit realen Personen zu tun zu haben. Real und lebendig, so dass man die Ängste mit durchstehen kann, sich mit den Figuren freuen kann und mit ihnen leidet. Sehr schön ist es das manches nur angedeutet wird und man so genug Platz für die eigene Fantasie bleibt. Das ist eine Kunst die nicht viele Autoren beherrschen, Melanie Raabe jedoch beherrscht dies Meisterhaft. Auch dieser Roman hätte es verdient für die große Leinwand verfilmt zu werden. Trotz der kleinen Längen wird von Anfang an eine gewisse Spannung aufgebaut, die sich je weiter die Story fortschreitet immer mehr aufbaut. Ich fühlte mich wieder sehr gut unterhalten und so komme ich hier auf 4 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!
Super spannend!
von herbstatmosphaere - 14.09.2018
Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag schlichte Designs viel lieber und auch der tote Rabe passt meiner Ansicht nach zum Inhalt. Der Schreibstil war super angenehm zu lesen, anfangs war es eher sehr bildliche Sprache, zum Schluss eher nicht mehr. Melanie Raabe schreibt kurz und knapp und kommt zügig voran und gestaltet jede Seite mit ganz viel Spannung. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich Norah mag oder nicht, sie ist ein wenig naiv und irgendwie glaubt sie sofort alles ohne nachzuforschen (obwohl sie eigentlich Journalistin ist). Sonst war sie mir relativ sympathisch, ich mag ihre selbstbewusste Art und auch die Tatsache, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt und direkt alles sagt, was sie denkt. Die Geschichte an sich war wirklich sehr spannend, ich mochte es, dass manchmal eine andere Person geschrieben hat (ich verrate natürlich nicht wer) und man andauernd gerätselt hat, wer das denn sein mag und warum diese Person sich so für Norah interessiert. Ich habe die ganze Zeit versucht das Rätsel zu lösen und bin schlussendlich auch drauf gekommen bevor ich das Buch beendet hatte. Das hat der Spannung aber nichts vorweg genommen und obwohl ich das große Warum kannte, hat das Ende nochmal an Spannung zugelegt. Ein super Thriller mit ganz viel Spannung, auch wenn man manches etwas kürzer hätte fassen können. Super Schreibstil und eine ganz tolle Geschichte!
Verwirrendes Durcheinander
von Mathias Lenk - 12.09.2018
Mit ihrem dritten Buch schafft die Autorin wieder mal ein Werk, in dem sehr viel Wahrheit Bestand hat. Mit der gewohnt guten Sprache und Beschreibung erzeugt sie eine Atmosphäre, in der es vielleicht auch etwas zu viel Gutes durchscheint. Die Protagonistin Norah flieht auf Grund eine Katastrophe nach Wien. Doch dann entpuppt sich die Situation nur noch als Verleumdungsklage. Auch wenn dies für Norah als Journalistin keine Bedeutung mehr darstellt und sie merkt, dass hier Manipulationen im Spiel sind, wird sie nach einiger Zeit erfahren müssen, dass die Prophezeiung durch eine Bettlerin in Erfüllung gehen soll. In den Erzählungen spielt ein Erzähler aus der Vergangenheit eine wichtige Rolle. Es wird rasch klar, wer alles hinter der Geschichte steht und zum Schluss steckt vielleicht doch jemand anderes hinter der Rolle. Alles in allen - Sehr verzwickt.
Sehr spannend
von Küchenqueen - 09.09.2018
Norah, eine Berliner Journalistin, hat sich von ihrem Freund getrennt und beginnt ein neues Leben in Wien. Als sie in einer belebten Straße auf eine Bettlerin trifft, prophezeit ihr diese, daß sie an einen Mann töten wird. Sie nennt ihr sogar das Datum, den Ort und den Namen des ihr bisher unbekannten Mannes. Und:: Sie wird ihn aus freien Stücken töten. Dann ist die Frau spurlos verschwunden. Norah tut die Prophezeiung als Hirngespinst ab - bis plötzlich merkwürdige Dinge geschehen.  Dies war mein erstes Buch der Autorin - und garantiert nicht mein letztes. Es hat mich von Beginn an fasziniert und gefesselt. Auch ohne blutige Massaker wird die Spannung hier gehalten, rein auf psychologischer Basis. Einfach toll Norah ist von Beginn an sympathisch und man kann ihre Handlung durchaus verstehen. Denn wer glaubt schon an solche Dinge? Das Buch hat mich bis zum überraschend gestalteten Ende voll überzeugt.
Psycho, meisterhaft erzählt
von Hennie - 08.09.2018
"Der Schatten" ist für mich nach "Die Wahrheit" das zweite Buch von Melanie Raabe und ich schicke voraus, dass mich die Story wieder überzeugt hat. Es liegt Unheimliches, Gefährliches, Drohendes von Beginn an in den Zeilen. Der Leser wird nach dem düsteren Prolog mit einer noch unheilschwangeren Situation konfrontiert. Die Protagonistin Norah Richter, Mitte Dreißig, verläßt Hals über Kopf ihre Heimatstadt Berlin, den Freund Alex und den Hund nach einer angeblichen Katastrophe. Ihre Gründe dafür konnte ich leider nicht nachvollziehen. Sie sind wahrscheinlich in ihrem Charakter zu suchen. Die Journalistin zieht nach Wien. Kaum dort angekommen, passieren merkwürdige Dinge. Schon nach der ersten Nacht in ihrer Wiener Wohnung begegnet sie im Treppenhaus einer jungen Frau, von der sie glaubt, sie sei ein Geist. Diese Ähnlichkeit mit ihrer verstorbenen, besten Freundin Valerie! Als nächstes hat sie in der Wiener Fußgängerzone ein beunruhigendes Erlebnis mit einer auffälligen Bettlerin, die ihr prophezeit: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Sie findet es im Moment nicht bedrohlich, aber nach und nach beschäftigt sie sich intensiver mit dieser Aussage und wird fündig. Wird sie wirklich zur Mörderin? Über die gesamte Story fühlte ich wie die Hauptperson Norah. Ich empfand mit. Es war für mich sehr verwirrend, irgendwie mysteriös! Ständig schwebte über dem Geschehen diese unterschwellige Bedrohung, eine beklemmende Atmosphäre, die sich auch auf mich übertrug. Es gab etliche Wiederholungen bei Norahs Tagesablauf, ihrem Gemütszustand, ihren Handlungen. Sie drehte sich im Kreis. Was hatte es mit der "Weissagung" der großen, obdachlosen Frau auf sich? Wer wollte unbedingt, dass sie diesen Arthur Grimm tötet? Welches Motiv steckte dahinter? Und was hatte die vor langer Zeit verstorbene Valerie damit zu tun? Es geschehen rätselhafte Dinge um Norah herum. Norah hört Geräusche, riecht Pfeifentabak, doch niemand ist zu sehen. Sie fühlt sich beobachtet. Es verschwinden Dinge aus ihrer Wohnung, andererseits finden sich welche an. Ein Fremder, der sich als ihr Freund bezeichnet, sendet merkwürdige SMS-Botschaften. Die Freunde Tanja, Max und Paul wenden sich von ihr ab. Als Leser war ich hin- und hergerissen. Bildet sich Norah das alles nur ein? Oder ist es so, wie es beschrieben wird? Sind es tatsächliche Wahrnehmungen, Feststellungen, Ahnungen von Norah oder handelt es sich vielleicht doch um Halluzinationen? Bis ins letzte Drittel des Buches war ich im Unklaren. Wie die Autorin die Geschichte auflöst, und als Stilmittel dann in die Ich-Perspektive (Norah) wechselt, finde ich meisterhaft. Eine Wendung in der Geschichte, die ich zwar ahnte, aber mich dennoch erstaunte. Die Hauptperson ist und bleibt Norah. Sie wurde gut dargestellt, eine taffe, mutige, aber zugleich auch unsichere, zweifelnde Persönlichkeit. Die Nebenfiguren bleiben weitgehend im Hintergrund, aber wurden von der Autorin mit akribischer Sorgfalt mit positiven wie negativen Eigenschaften ausgestattet. Melanie Raabe versteht es von Anfang an, mit ihrem angenehmen Schreibstil zu fesseln. Sie weiß wunderbar zu formulieren. Mich beeindruckte ihre bildhafte Sprache. Dadurch wurden Stimmungen erzeugt, die Suggestionen, Manipulationen noch befeuern. Cover und Titel sind gut gewählt. Tote Vögel gibt es jede Menge im Buch und werden auch in der Prophezeiung der Bettlerin erwähnt: "Blumen welken...Uhren bleiben stehen. Die Vögel fallen tot vom Himmel." Der Schatten kann ich empfehlen, vor allem für Leser, die Psychothriller lieben. Ich vergebe die höchste Bewertung. Fünf von fünf geheimnisvollen Sternen!
Der Schatten
von Anonym - 07.09.2018
Ich kenne bereits die Vorgänger von Melanie Raabe und habe mit Spannung das Erscheinen ihres neuen Romanes erwartet. Leider war für mich der erste Teil des Buches etwas in die Länge gezogen und es baute sich nicht so wirklich die Spanung bei mir auf. Norah bricht all ihre Zelte in Berlin ab und zieht nach Wien. Doch auch ihr Start dort verläuft nicht ganz reibungslos. Bereits in den ersten Tagen prophezeit der Journalistin eine Bettlerin, das Norah am 11. Februar einen Mann, Arthur Grimm, töten wird. Was hat es damit auf sich? Norah kennt gar keinen Arthur Grimm. Plötzlich begnet sie dem Unbekannten überall. Der letzte Teil des Buches war dann einfach wieder spannend, so dass ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen konnte. So kannte ich Melanie Raabe. Durchaus natürlich ein lesenswertes Buch mit einigen langatmigen Passagen.
Bitte mehr davon!
von Hauptstadtliebe - 06.09.2018
Nach einer Reihe furchtbarer Erignisse möchte Norah ihr altes Leben hinter sich lassen und in Wien einen Neuanfang wagen. Doch als sie ihre Vergangenheit einzuholen droht, muss sie feststellen, dass die Toten niemals ruhen. Das Cover gefällt mir. Es ist schlicht und dennoch erkennt man auf den ersten Blick, dass es sich um einen Thriller handelt. Ich gebe zu: ich habe anfangs ein wenig gebraucht, um ins Buch hineinzufinden. Aber ein Mal drin, war ich wie gefangen von der Geschichte und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere mochte ich daran besonders. Bei mir passiert es eher selten, dass ich wirklich mit den Leuten in der Geschichte großartig symapthisiere, oder gar mitfühle. Hier ist es jedoch ganz anders. Trotz einiger Schwächen (allerdings ist ja niemand perfekt!) hat mir Norah tatsächlich am besten gefallen. Dieses wunderbar konstruierte Bild der Antiheldin, wie sie im Buche steht, fand ich super. Auch wenn ich einige Eigenschaften doch ein wenig zu klischeehaft für eine überarbeitete Journalistin fand; ich möchte an der Stelle aber nicht zu viel verraten. Das ganze Konzept der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen, es war alles dabei: Spannung, Geheimnisse, Verschwörungstheorien und Angst - quasi alles, was einen guten Thriller ausmacht. Ich musste beim Lesen häufig an die Thriller von Jonas Winner denken. Auch er beherrscht die Kunst die Dinge so zu verdrehen, dass sich irgendwann niemand mehr auskennt und dann am Ende platzt eine Bombe, die man so nie erwartet hätte. Auch hier war ich am Ende völlig von den Socken. Ich war überrascht, verwirrt, aber irgendwo auch ein wenig bestätigt, weil ich im Laufe der Geschichte so meine eigenen Theorien gesponnen habe. Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut, flüssig und fesselnd, genau das Richtige, um den Leser zu fesseln. Fazit: Sehr guter Thriller mit vielen Überraschungsmomenten, aber auch viel Material zum selber rätseln. Sehr empfehlenswert!
Überraschend und spannend
von Tara - 02.09.2018
"Der Schatten" ist ein spannender und überraschender Thriller der Autorin und Journalistin Melanie Raabe. Norah ist Journalistin und gerade von Berlin nach Wien gezogen um einen Neuanfang zu machen. Dort begegnet sie einer Bettlerin, die ihr vorhersagt, dass sie einen Mann namens Arthur Grimm umbringen wird. Dies soll am 11. Februar am Prater in Wien geschehen. Mit diesem Datum wird Norah von ihrer Vergangenheit eingeholt, da sie damit fürchterliche Erinnerungen verbindet. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und leicht zu lesen. Durch die kurzen Kapitel konnte ich gar nicht aufhören zu lesen - eines geht da immer noch schnell. Die Beschreibungen von Wien sind authentisch und bildhaft und auch die winterliche Atmosphäre und die Kälte kommen beim Lesen gut durch. Norah fand ich anfangs ein wenig undurchsichtig aber sie scheint sehr konsequent zu sein, auch wenn ich ihr Verhalten nicht immer so ganz nachvollziehen konnte. Es dauert ein wenig bis man den Zusammenhang zwischen den einzelnen Erzählsträngen bekommt. Aber letztendlich fügt sich alles schlüssig zusammen. Mich hat das Buch durchweg gefesselt, es konnte mich Buch überraschen und das Ende war ungewöhnlich und stimmig. Insgesamt ist "Der Schatten" ein lesenswerter Thriller, der ohne blutige Szenen auskommt - für mich ein klarer Pluspunkt.
Überraschendes Ende
von Odenwaldwurm - 31.08.2018
"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein - bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? (Klappcovertext vom Buch) Es hat etwas gedauert bis ich in der Story war. Der Schreibstil hat aber sehr gut geholfen das es schneller ging, da der Text sehr gut und flüssig zu lesen ist. Die Charaktere sind bildlich dargestellt, aber trotzdem hat es gedauert bis ich mit Norah der Hauptfigur warm wurde. Das mir bei diesem Buch sehr gut gefallen hat die Spannung steigt langsam stetig an bis am Ende des Buches der Höhepunkt erreicht ist. Die Story ist sehr interessant und wenn man in der Geschichte ist, will man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Durch die vielen Fragen und Überraschungen in Norahs Wohnung, bin ich total gefesselt und will endlich wissen wer dafür verantwortlich ist. Es ist mal ein anderer Thriller wie ich sonst lesen, dieser kommt ohne blutige Szenen aus. Trotzdem habe ich nichts vermisst, die psychischen Spiele mit den SMS waren toll. Eine gute Idee der Autorin. Auch der Schluss war noch einmal ein Höhepunkt und für mich sehr überraschen. Mit diesem Ende hätte ich niemals gerechnet. Ich kann den Thriller nur empfehlen. Der Anfang ist zwar schwer, aber es lohnt sich weiter zu lesen. Besonders wegen dem tollen Ende der Story.
Am 11. Februar...
von Martin Schult - 30.08.2018
Norah kehrt, nachdem sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt hat, ihrem alten Leben den Rücken und zieht nach Wien. Immer noch von einem starken Gefühlschaos belastet versucht sie in ihrer neuen Umgebung Fuß zu fassen. Eines Tages steht eine Bettlerin vor ihr und teilt ihr mit, dass sie am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten wird und das aus freien Stücken und mit guten Grund. Ohne dass Norah die Chance bekommt, diese seltsame Information zu hinterfragen ist die Bettlerin verschwunden. Wie konnte sie eine solche These in die Welt setzen? Norah würde niemals einen Menschen töten, oder? Die Wahrheit von Melanie Raabe hatte mir schon gut gefallen, so dass ich mit großer Erwartung in das neue Werk der Autorin gestartet bin. Wiederum gelingt es ihr, mich mit ihrer lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise in den Bann zu ziehen. Sie arbeitet dabei mit vielen kürzeren Kapiteln, die zwar keine Perspektivwechsel geben, da das komplette Buch aus der Sicht der Hauptprotagonistin Norah geschrieben ist, aber das Tempo dennoch höher wirken lassen. Die Story beginnt zunächst ein wenig kryptisch, aber der Handlungsstrang löst sich nach und nach auf und endet in einem aus meiner Sicht überraschenden und unvorhersehbaren Finale. Die Spannung wird durch viele ungelöste Geheimnisse der Vergangenheit und plötzliche Wendungen auf einem guten Niveau gehalten. Zuletzt erschien mir die clever konzipierte Geschichte aber dann doch ein wenig zu konstruiert, was die Begeisterung ein wenig eintrübte. Nichts desto trotz ist Der Schatten ein für mich spannender und packender Thriller, den ich gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte.
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