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Geniale Gehirne

Zur Geschichte der Elitegehirnforschung. 30 Abbildungen.
Buch (gebunden)
Die Idee, daß Schädel und Gehirne außerordentlicher Persönlichkeiten besondere Eigenschaften aufweisen, reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Genie, Kriminalität und Geisteskrankheit - das war die Trias, deren anatomisc... weiterlesen
Buch

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Geniale Gehirne als Buch
Produktdetails
Titel: Geniale Gehirne
Autor/en: Michael Hagner

ISBN: 3892446490
EAN: 9783892446491
Zur Geschichte der Elitegehirnforschung.
30 Abbildungen.
Wallstein Verlag GmbH

Oktober 2004 - gebunden - 375 Seiten

Beschreibung

Die Idee, daß Schädel und Gehirne außerordentlicher Persönlichkeiten besondere Eigenschaften aufweisen, reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Genie, Kriminalität und Geisteskrankheit - das war die Trias, deren anatomische, anthropologische und physiognomische Untersuchung eine Grundlage für die Kenntnis des Menschen bilden sollte. Was zunächst als kauzige Schädelbetrachtung begann, wurde alsbald zu einem ambitionierten wissenschaftlichen Programm ausgeweitet. Hagners Leitthese lautet, daß die Gehirne bedeutender Gelehrter, Wissenschaftler und Künstler nicht nur wissenschaftliche, sondern stets auch kulturelle Objekte gewesen sind. Im Umgang mit ihnen kommt immer wieder eine säkularisierte Praxis der Erinnerungskultur zum Ausdruck, die für das Verständnis der Mentalität bedeutender Persönlichkeiten in der Moderne von großer Bedeutung ist. Anhand zahlreicher, vielfach unbekannter Beispiele wird gezeigt, daß die Erforschung außerordentlicher Gehirne von der Kraniologie, Hirnwägung, Lokalisationslehre und Ausmessung der Hirnwindungen über die Cytoarchitektonik bis zum aktuellen Neuroimaging reicht. Dabei sind geniale Gehirne stets in besonderen historischen und wissenschaftlichen Konstellationen bedeutsam geworden: in der Genieverehrung um 1800, in den Debatten um die kulturelle und soziale Bedeutung der Naturwissenschaften nach der 1848er Revolutionszeit, in den Diskussionen um die Natur des Genies im Fin de Siècle, in der politisch hektischen Situation der späten Weimarer Republik und der ersten Jahre des Nationalsozialismus und schließlich in den Brave Neuro Worlds unserer Zeit. Dabei zeigt Hagner, daß die neurophilosophische Grundidee - eine Eins-zu-eins-Korrespondenz zwischen Gehirn- und geistigen Zuständen - für Gelehrte vor 200 Jahren bereits genauso faszinierend gewesen ist wie für Hirnforscher unserer Tage.

Portrait

Der Autor Michael Hagner lehrt seit 2003 an der ETH Z rich. Zuvor arbeitete er am Max-Planck-Institut f r Wissenschaftsgeschichte in Berlin und war Gastprofessor in Salzburg, Tel Aviv und Frankfurt a. M. Er ist Verfasser von Homo cerebralis. Der Wandel vom Seelenorgan zum Gehirn (1997) und Herausgeber von Ansichten der Wissenschaftsgeschichte (2001). Bei Wallstein erschienen: Der falsche K rper. Beitr zu einer Geschichte der Monstrosit n (Hg. 1995, z. Zt. vergriffen, Neuaufl. i.V.); Ecce cortex. Beitr zur Geschichte des modernen Gehirns (Hg., 1999, ISBN 3-89244-360-2).

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