Schwimmen Tote immer oben?

Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin. Nachdruck. 30 schwarz-weiße Zeichnungen.
Buch (kartoniert)
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Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin - das neue Sachbuch von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.
Leider sind es oft Klischees, die unsere Vorstellung von der Rechtsmedizin beherrschen. Keiner weiß das besser als Michae … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Schwimmen Tote immer oben?
Autor/en: Michael Tsokos

ISBN: 3426277646
EAN: 9783426277645
Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin.
Nachdruck.
30 schwarz-weiße Zeichnungen.
Illustriert von Christoph Kellner
Droemer HC

2. September 2019 - kartoniert - 176 Seiten

Beschreibung

Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin - das neue Sachbuch von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.
Leider sind es oft Klischees, die unsere Vorstellung von der Rechtsmedizin beherrschen. Keiner weiß das besser als Michael Tsokos, der vielfache Bestseller-Autor. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin, seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und die neuesten Entwicklungen in der Forensik.
Die Szene aus dem Fernseh-Krimi kennt jeder: Ein Toter im Pool, auf der Wasseroberfläche auf dem Rücken treibend, mit dem Gesicht nach oben. Michael Tsokos entlarvt diese Darstellung als dramaturgischen Kniff, und erklärt, warum Ertrunkene auf den Grund sinken oder unter der Wasseroberfläche treiben, und zwar in Bauchlage, mit dem Gesicht nach unten.
Auch die anderen Irrtümer über die Rechtsmedizin, die Michael Tsokos aufklärt, sind bekannt aus Krimis aller Art. Unter anderem geht es um die Frage, wie lang es dauert, bis ein Leichnam vollständig mumifiziert ist; ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. In diesem, seinem zweiten Buch zu den Irrtümern über die Rechtsmedizin stellt Michael Tsokos auch die gängigsten Irrtümer über die Arbeit in der Rechtsmedizin richtig. Etwa dass eine virtuelle Obduktionen mit Hilfe der Computertomographie keineswegs eine klassische Obduktion ersetzen kann, dass Rechtmediziner und ermittelnde Kriminalbeamte keineswegs ein festes Team sind und dass Phantombilder keineswegs aufgrund von DNA-Analysen möglich sind.
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine beiden Sachbücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind Bestseller: "Die Klaviatur des Todes" und "Die Zeichen des Todes".

Portrait

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.

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von Emmas Bookhouse - 09.10.2019
Schwimmen Tote immer oben? - Michael Tsokos Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin Verlag: Droemer Taschenbuch: 14,99 € eBook: 12,99 € ISBN: 978-3-426-27764-5 Erscheinungsdatum: 2. September 2019 Genre: Sachbuch Seiten: 176 Inhalt: Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin - das neue Sachbuch von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. Leider sind es oft Klischees, die unsere Vorstellung von der Rechtsmedizin beherrschen. Keiner weiß das besser als Michael Tsokos, der vielfache Bestseller-Autor. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin, seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und die neuesten Entwicklungen in der Forensik. Die Szene aus dem Fernseh-Krimi kennt jeder: Ein Toter im Pool, auf der Wasseroberfläche auf dem Rücken treibend, mit dem Gesicht nach oben. Michael Tsokos entlarvt diese Darstellung als dramaturgischen Kniff, und erklärt, warum Ertrunkene auf den Grund sinken oder unter der Wasseroberfläche treiben, und zwar in Bauchlage, mit dem Gesicht nach unten. Auch die anderen Irrtümer über die Rechtsmedizin, die Michael Tsokos aufklärt, sind bekannt aus Krimis aller Art. Unter anderem geht es um die Frage, wie lang es dauert, bis ein Leichnam vollständig mumifiziert ist; ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. In diesem, seinem zweiten Buch zu den Irrtümern über die Rechtsmedizin stellt Michael Tsokos auch die gängigsten Irrtümer über die Arbeit in der Rechtsmedizin richtig. Etwa dass eine virtuelle Obduktionen mit Hilfe der Computertomographie keineswegs eine klassische Obduktion ersetzen kann, dass Rechtsmediziner und ermittelnde Kriminalbeamte keineswegs ein festes Team sind und dass Phantombilder keineswegs aufgrund von DNA-Analysen möglich sind. Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover passt hier sehr gut zum Titel und der Stil der Zeichnung zieht sich auch durch das ganze Buch. Mir gefällt es ganz gut. Zum Buch: Dafür das dies eher ein Sachbuch ist, liest es sich aber super flüssig und schnell, hier wurde, auch wenn es ein sehr ernstes Thema ist, mit ein wenig Witz alles ein wenig aufgelockert. Es war spannend zu lesen, welchen Irrtümern wir hier auferlegen sind. Vieles wird durch die Fernsehindustrie schön geredet oder aber eben verfälscht und was die nicht verfälschen, machen die Krimis und Thriller die wir lesen.. Ich fand es sehr interessant, welchen Irrtümern wir auferlegen sind und bei manchen dachte ich mir auch, das kann nicht sein, aber doch es ist so. sehr spannend fand ich auch den Irrtum, wo über Autoerotik geschrieben wurde, faszinierend, dass mehr Männer dies betreiben als Frauen. Oder aber auch den Irrtum über die Totenstarre, wirklich sehr interessant. Ich werde demnächst wohl jeden Film, Serie oder Buch mit anderen Augen sehen bzw. lesen. Ich hatte das Glück und konnte einmal zum Meet & Greet mit Tsokos und habe da einiges kennen gelernt in der Rechtsmedizin, was total spannend ist bzw. war. Dies war sozusagen mein drittes Buch von ihm, ich habe bisher leider nur "Abgeschnitten", "Abgeschlagen" und jetzt "Schwimmen Tote immer oben" gelesen, aber alle drei haben mich vollkommen überzeugt. Ich werde gern noch die Reihe von Tsokos lesen, aber das muss ich mir erst einmal die Bücher kaufen, ja, leider besitze ich diese noch nicht. So genug von anderen Dingen, zurück zu diesem Buch. Ich empfehle es sehr gern weiter, wenn ihr wissen wollt, wie es wirklich ist, dann greift zu diesem Buch. Hier werden wir über Dinge aufgeklärt, wie sie wirklich sind und nicht wie es uns überall weiß gemacht wird. Viel kann man zu einem Sachbuch auch nicht wirklich sagen, nur das es mir sehr gut gefallen hat. Ich gebe hier definitiv 5 von 5 Sternen und hoffe, mir bald endlich mal die Reihe zu kaufen (Zerschunden, Zerbrochen und Zersetzt)
Informativ und unterhaltsam
von Lasszeilensprechen - 21.09.2019
In diesem Buch widmet sich Michael Tsokos, Professor für Rechtsmedizin, den Mythen, die uns aus Film und Serien beigebracht werden. Er erklärt beispielsweise warum Tote oftmals am Boden des Pools treiben, warum trotz modernster Technik immer noch eine Autopsie nötig ist und warum Rechtsmediziner und Ermittler kein festes Team ergeben können. Den Vorgängerband habe ich (leider) nicht gelesen und tatsächlich ist es auch schon eine Weile her, dass ich solch ein Sachbuch gelesen habe. Zu groß war die Befürchtung, dass es mich langweilen könnte. Als Liebhaber von Kriminalserien à la CSI oder Bones war ich sehr gespannt, was denn alles real ist und was nicht. Ein paar der 30 Irrtümer konnte ich mir von selbst beantworten, aber einiges war wirklich sehr informativ. Zum Beispiel, welche Leichen bei einem Rechtsmediziner auf den Tisch kommen und warum es in den wenigsten Fällen Verbrechen sind. Oder auch die Tatsache, dass Rechtsmediziner weit aus mehr zu tun haben, als es so oft suggeriert wird. Dazu kommen viele lustige Elemente, seien es Wortspiele, Anekdoten, Vergleiche aus konkreten Tatortfolgen oder einfach makaber verpackte Gegebenheiten. Ich wurde wunderbar unterhalten und zugleich eines Besseren belehrt. Mit Fachbegriffen und medizinischen Hintergründen geht Michael Tsokos sehr dosiert um, sodass es nicht anstrengend ist, der Thematik zu folgen. Die Kapitel sind recht kurz, sodass man das Buch einfach so weglesen kann. Mit recht großer Schrift, Leerseiten vor dem nächsten Kapitel und einigen Illustrationen, die das Gelesene aber auch auflockern, ist man eh sehr schnell durch. Einige der Irrtümer haben auch mehr mit der Polizeiarbeit als mit der eigentlichen Rechtsmedizin zu tun, aber das ist okay. Wer es medizinisch ganz genau wissen will, wird hier nicht wirklich zufriedengestellt werden. Ich vergebe 5 Sterne, und hätte auch gern den Vorgänger Sind Tote immer leichenblass? gelesen.
Macht Schluss mit Klischees über Rechtsmedizin
von sommerlese - 01.09.2019
In Fernsehkrimis fragt man sich häufig, wie die Rechtsmediziner verschiedenste Todesursachen oder Verletzungen richtig einschätzen können. Wie kann man Schnitt- und Stichverletzungen voneinander unterscheiden? Schwimmen Tote im Pool immer mit dem Gesicht nach oben? Wie erkennt man z. B. bei angeschossenen Personen den Unterschied zwischen Ein- und Ausschuss? Sind Phantombilder aufgrund von DNA-Analysen möglich? Im TV werden häufig allgemein geltende Klischees bedient, die Wahrheit sieht anders aus und das weiß niemand besser als Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner und vielfacher Bestsellerautor. Er nimmt Stellung zu den bizarrsten Irrtumern und informiert uber die Arbeitsmethoden in der Rechtsmedizin. Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Jemanden zu erwürgen ist eine effektive und insbesondere sehr schnelle Mordmethode. Irrtums-Zitat Seite 155 In TV Krimis sorgt die Aufklärung von Mordfällen für ein spannendes Interesse der Zuschauer. Oft fragt man sich, welche Methoden die Rechtsmediziner zur Ermittlung der Mordursache anwenden. Michael Tsokos zeigt an 30 Beispielen, was bei den Fernsehproduktionen fälschlicherweise den Zuschauern vorgespielt wird. Er informiert über seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und erklärt die neuesten Entwicklungen in der Forensik. Das ist hochspannend und erklärt mit reichlich Hintergrundwissen die normale Arbeitsweise eines Rechtsmediziners. Michael Tsokos weiht seine Leser in die verschiedene Geheimnisse der Rechtsmedizin ein und macht Schluss mit manchen Klischees, die man von Filmen her kennt. Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert und liest sich interessant und aufschlussreich. Wer wissen möchte, wie lange eine Leiche zur Mumifizierung benötigt oder ob verwesende Leichen explodieren können, wird hier die entsprechenden Antworten finden. Es geht um auch um ärztliche Schweigepflicht und darum, was es mit einem Scheintod auf sich hat. Bei den meisten Sektionen muss der Tote nicht unbedingt Opfer eines Mordanschlags geworden sein, in Berlin sind das gerade einmal fünf Prozent. Mit dem hier gewonnenen Wissen kann man in der Regel nicht viel anfangen, doch es befriedigt die Neugier von Krimifans. Reale Kriminalfälle haben normalerweise völlig banale Gründe und die Motive sind häufig von Emotionen oder räuberischer Absicht geleitet. Ganz anders wirken da die kunstvoll gestrickten Taten in Fernsehfilmen oder in Büchern. Außerdem arbeiten Polizei und Rechtsmedizin nicht gemeinsam wie man es in Filmen sehen kann. Wer sich für Fragen der Rechtsmedizin interessiert oder die Fehler von Krimiautoren aufdecken möchte, wird hier sehr spannend und aufschlussreich informiert. Michael Tsokos ist ein Mann vom Fach und die Realität bringt oft die spannendsten Fälle ans Licht. Packend und informativ werden hier Fehler im Bereich der Rechtsmedizin aus Film und Buch aufgedeckt.
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