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Serotonin

Roman. Originaltitel: Sérotonine. mit Lesebändchen.
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Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden - eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Ca … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Serotonin
Autor/en: Michel Houellebecq

ISBN: 3832183884
EAN: 9783832183882
Roman.
Originaltitel: Sérotonine.
mit Lesebändchen.
Übersetzt von Stephan Kleiner
DuMont Buchverlag GmbH

7. Januar 2019 - gebunden - 334 Seiten

Beschreibung

Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden - eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.

»Es ist nicht die Zukunft, es ist die Gegenwart, die dich tötet, die wiederkommt, um an dir zu nagen.«

In SEROTONIN rechnet die Hauptfigur ab: mit der modernen Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik - und mit sich selbst.

»Der umwerfendste Schriftsteller unserer Gegenwart«
Julia Encke, F.A.S

Portrait

Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Für seine Bücher, die in über vierzig Ländern veröffentlicht werden, wurde er mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Prix Goncourt. 2015 erschien sein Roman >Unterwerfung<, der wochenlang auf der Bestsellerliste stand und ein großes Medienecho hervorrief.
Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Chad Harbach, Tao Lin und Hanya Yanagihara ins Deutsche.

Pressestimmen

"Tritt ein, lieber Leser, in die Düsternis des Abendlandes, und beginne die Reise ans Ende der Nacht."
Romain Leick, DER SPIEGEL

"Ein tieftrauriges Buch über die Liebe."
Mathias Wert, ARD Tagesthemen

"Die Sprache, das darf man nicht vergessen, ist das eigentlich Ereignis bei Michel Houellebecq."
Julia Encke, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

"Wo zum Teufel findet man denn intelligentere Gegenwartsdiagnosen von schmerzhafterer Klarheit und zwingenderer Radikalität als bei Houellebecq?"
Denis Scheck, ARD DRUCKFRISCH

"Ich hab selten zuvor ein Buch gelesen, in dem so eine Dunkelheit herrschte, so eine Verzweiflung und Einsamkeit und ich trotzdem auf jeder Seite schallend lachen musste"
Volker Weidermann, DAS LITERARISCHE QUARTETT

"Warum begeistert mich dieser Autor? Ganz einfach: Weil ich keine intelligenteren Zeitdiagnosen unserer Gesellschaft finde in der Gegenwartsliteratur als bei Michel Houellebecq."
Denis Scheck, SWR LESENSWERT QUARTETT

"Sprachlich bewegt sich [das Buch] auf einer sehr großen Klaviatur"
Nicola Steiner, SRF LITERATURCLUB

"Ein tieftrauriger Liebesroman"
Jan Wiele, FRANKFUTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Ein tiefes, schönes Buch über die menschliche Existenz. [...] [Houellebecq] ist ein großer Künstler."
Mara Delius, DIE LITERARISCHE WELT

"Wow, eine so kluge Gegenwartsanalyse habe ich lange nicht mehr gelesen, dieses Buch macht einen klüger"
Denis Scheck, WDR2 LESEN

"Große Erzählkunst, wenn die Beklemmung, die Scham, die Unfähigkeit zu spüren ist [...]. Umwerfend erzählt."
Doris Akrap, TAZ

"Ein Roman, der mehr als Symptom unserer Zeit zu lesen ist denn als Analyse unserer Gegenwart."
ORF Bestenliste

"'Serotonin' ist ein zynischer Abgesang auf das Leben westlicher Prägung. Zugleich eine vertrackte Liebeserklärung an eben dieses."
Katja Gasser, ORF ZIB1

"Literarisch sehr geschickt gemacht [...]. Die Sprache fängt an zu sprühen [...]. Und da Entsteht eine Spannung, die sehr verstörend ist."
Christine Lötscher, 3SAT KULTURZEIT

"Houellebecq ist ein grosser Theoretiker der Liebe - er versteht sich meisterhaft darauf, Männer zu beschreiben, die ihrer vollkommen unfähig sind."
Tobias Sedlmaier, NZZ am Sonntag

"Horror-Satire über das Ende der Welt"
Iris Radisch, DIE ZEIT

"[Man] kann Serotonin auch als Hymne an die romantische Liebe lesen."
Sabine Glaubitz, DPA

"Am Ende bleibt von der vielbeschworenen Freiheit des Westens nicht mehr übrig als 'eine kleine, weiße, ovale, teilbare Tablette'."
Mathias Dusini, FALTER

"Houellebecq [zeigt], was er kann, Krimi, Groteske, Liebesroman, Sozialreportage, alles wird angespielt und zitiert."
Alex Rühle, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Und vielleicht gehört es darum zum Besten seiner quecksilbrigen Literatur, dass für sie gilt: Was immer man über sie sagt, das Gegenteil trifft genauso zu."
Roman Bucheli, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

"Es ist ein Buch, das einen neuen Houellebecq zeigt, einen, der an die Möglichkeit des Glücks zumindest glaubt."
Stefan Gmünder, DER STANDARD

"Dieser außergewöhnliche Stil, der zwischen schreiender Komik und abgrundtiefer Melancholie wechselt, macht auch dieses Buch zu einem 'echten Houellebecq'."
Dirk Fuhrig, DLF Kultur

"Ein unglaublich guter Autor"
Jörg Magenau, RBB KULTUR

"Er ist in der Tat literarisch herausragend."
Andreas Isenschmid, DLF KULTUR

"Sprachlich auf der Höhe seiner Kunst."
Dirk Fuhrig, WDR 3 Mosaik

"Umwerfend ist Michel Houellebecq aber zweifellos immer dann, wenn ihn nicht der visionäre (und manchmal auch moralische) Furor packt und er sich auf thematischen Nebenschauplätzen bewegt."
Jochen Kürten, DEUTSCHE WELLE

"Serotonin ist Houellebecqs womöglich bester Roman. [Er ist] alles andere als trübsinnig. Ja, zuweilen ist die Lektüre ein schwarzer, sarkastischer Spaß."
Martin Oehlen, KÖLNER STADT-ANZEIGER

"Wir haben gelacht und uns entsetzt. Aber in dem Moment, in dem Michel Houellebecq uns mit unserem lustvollen
Bewertungen unserer Kunden
Ich habe mir
von Oblomow - 18.01.2019
das Buch wegen des Plots gekauft, ist mein erstes Buch von dem Autor. Die ersten 50 Seiten sind amüsant geschrieben, ich habe öfters absetzen müssen um mich in eigenen Erfahrungen zu ergehen was sich die letzten 20 Jahre so alles zu meinen Ungunsten verändert hat. Doch in dem Moment, da Florent-Claude sein Liebesleben und seine wohl einzige Freundschaft abarbeitet, wurde es schwer. Es reiht sich eine Banalität an die nächste, eigentlich interessiert hier wenig. Lediglich der Teil mit Aymeric und den Problemen der Bauern ist interessant, aber auch zu einseitig geschrieben. Gut, ist eben Florent-Claudes Geschichte und seine Sicht soll nun mal die sein, dass immer die anderen Schuld sind. Wahrscheinlich ist die EU auch Schuld, dass sie dunkle Afrikanerinnen mit kleinen Ärschen in London arbeiten lässt und ihm so sein Lebensglück verdirbt. Florent-Claude ist nie erwachsen geworden, denkt nur von Fick zu Fick. Dass ihm das eines Tages auf die Füsse fallen wird ist ihm nicht bewusst gewesen? Was für ein Verlierer! Wahrscheinlich ist er am Ende nichtmal gesprungen, sitzt immer noch in seiner schäbigen Einzimmerwohnung und schaut irgendeinen Scheiss im TV um die Stunden voll zu bekommen. Hätte er doch wenigstens dem Kind den Kopf weggeballert, aber Florent-Claude kriegt einfach nichts zu Ende. Tausend Ideen, alles wissend, aber keine Ergebnisse. Erinnert mich an mich. Ich hasse ihn.
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