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Handbuch Gründungsschäden

Erkennen und Instandsetzen. 'BauHandbuch'. 2004. Auflage. 150, tls farbige Abbildungen. Book.
Buch (gebunden)
Die Erforschung des Baugrundes als wichtiger Bestandteil einer Baumaßnahme ist eine relativ junge Wissenschaft. Falsche Einschätzung der Baugrundverhältnisse und hieraus resultierende, zum Teil erhebliche Haftungsrisiken haben es notwendig werden las … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Handbuch Gründungsschäden
Autor/en: Mohammad Nodoushani

ISBN: 3764365072
EAN: 9783764365073
Erkennen und Instandsetzen.
'BauHandbuch'.
2004. Auflage.
150, tls farbige Abbildungen.
Book.
Springer, Basel

24. Mai 2004 - gebunden - XIV

Beschreibung

Die Erforschung des Baugrundes als wichtiger Bestandteil einer Baumaßnahme ist eine relativ junge Wissenschaft. Falsche Einschätzung der Baugrundverhältnisse und hieraus resultierende, zum Teil erhebliche Haftungsrisiken haben es notwendig werden lassen, der Einstufung der Bodenverhältnisse, der Methodik der Baugrunderkundung und der Berechnung der Gründungsart ein Regelwerk voranzustellen. Für den Bauherrn ist wichtig, dass nur ausreichende und regelgerechte Baugrunduntersuchung ihm die gewünschte Planungssicherheit, Kostensicherheit und Schadensfreiheit bietet. Das Buch informiert über die Verfahren der Baugrund- und Bauwerksanalysen, Instandsetzungsverfahren von Gründungen und die Schadensbeseitigung durch Verpresstechniken. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis dokumentieren Sanierungsleistungen an historischen Gebäuden, Stützmauern und Brücken.

Inhaltsverzeichnis

1 Historische Entwicklung von Gründungssystemen.
- 1.1 Einführung.
- 1.2 Redgelwerke des Bauingenieurwesens.
- 1.2.1 Übersicht.
- 1.2.2 Was ist das Regelwerk.
- 1.2.3 Das europäische Normenwerk.
- 1.2.4 Wichtiges Regelwerk der Geotechnik.
- 1.2.5 Bauprodukte.- 2 Baugrund.
- 2.1 Einführung.
- 2.2 Besondere Einwirkungen auf das Bauwerk durch den Baugrund.
- 2.3 Böden.
- 2.4 Gesteine.
- 2.5 Fels.
- 2.6 Auswirkungen auf das Bauwerk durch Grundwasser.- 3 Gründungsarten.
- 3.1 Gründungsmethoden.
- 3.1.1 Bodenbehandlung oder -verbesserung als historische Gründung.
- 3.1.2 Historische Gründungen.
- 3.1.3 Gründungsarten.
- 3.2 Einfache Gründung (Flachgründung).
- 3.3 Flächengründung.
- 3.4 Pfahlgründung.- 4 Besondere Einwirkungen auf das Gründungssystem.
- 4.1 Einführung.
- 4.2 Zusätzliche Belastungen.
- 4.2.1 Setzungen.
- 4.2.2 Grundbruch.
- 4.2.3 Geländebruch.
- 4.2.4 Gleiten.
- 4.3 Zeiteinflüsse.- 5 Baugrund- und Bauwerksanalyse.
- 5.1 Baugrunduntersuchung und Baugrunderkennung.
- 5.1.1 Einführung.
- 5.1.2 Umfang der Baugrundunterschung.
- 5.1.3 Aufschlussverfahren.
- 5.1.4 Klassifizierung der Bodenproben (DIN 4021).
- 5.1.5 Lösbarkeit des Bodens.
- 5.2 Bauwerksanalyse.
- 5.3 Wechselwirkungen zwischen Baugrund und Bauwerk - Schadensbilder.
- 5.3.1 Einführung.
- 5.3.2 Schäden durch die Muldenbildung des Untergrundes.
- 5.3.3 Schäden durch Setzungen an der Gebäudeecke.
- 5.3.4 Schäden durch die Sattellage eines Gebäudes.
- 5.3.5 Schäden durch die Kraglage eines Gebäudes.
- 5.3.6 Schäden durch Lastunterschiede eines Bauwerks.
- 5.3.7 Schäden durch die gegenseitige Beeinflussung von Gebäuden.
- 5.3.8 Setzungsschäden durch vorbelasteten Untergrund.
- 5.4 Materialverträglichkeiten.
- 5.4.1 Einführung.
- 5.4.2 Naturstein.
- 5.4.3 Mauermörtel.
- 5.4.4 Verpressmörtel.
- 5.5 Das Baugrundgutachten oder Geotechnischer Bericht.- 6 Instandsetzungsverfahren von Gründungen.
- 6.1 Einführung.
- 6.2 Stabilisierung der vorhandenen Fundamente durch Verpressung.
- 6.3 Verpressung der Hohlräume unter den Fundamenten.
- 6.4 Bodenverpressung zwecks Tragfähigkeitserhöhung der Fundamente.
- 6.5 Verbreiterung der Fundamente.
- 6.6 Tiefennachgründung der Fundamente.
- 6.7 Konventionelle Nachgründung der Fundamente (Unterfangung).- 7 Anwendungsgebiete der Verpresstechnik.
- 7.1 Einführung.
- 7.2 Verpressung bei historischen Bauwerken.
- 7.2.1 Verpressung von historischen Natursteinmauerwerken.
- 7.2.2 Verpressung von Verankerungen.
- 7.2.3 Injektionspfähle für Unterfangung.
- 7.2.4 Risse verpressen.
- 7.2.5 Mauerwerksfugenverpressung.
- 7.3 Hohlraumverpressung.
- 7.3.1 Einführung.
- 7.3.2 Unterirdische Hohlraumverfüllung.
- 7.3.3 Verpressung von Kanälen.
- 7.3.4 Ummantelungen.
- 7.3.5 Industrieverfüllung.
- 7.4 Verpressung bei Stützmauern aus Naturstein.
- 7.4.1 Einführung.
- 7.4.2 Verpressung der Stützmauer.
- 7.5 Verpressung bei Wohn- und Industriebauten.
- 7.5.1 Einführung.
- 7.5.2 Verpressung als Injektionssperre.
- 7.5.3 Mauerwerkshinterpressung und Abdichtung mit Injektionsgel.
- 7.5.4 Estrichunterpressung.
- 7.6 Verpressung an Brückenbauwerken aus Naturstein.
- 7.6.1 Einführung.
- 7.6.2 Verpressung von Widerlagerfundamenten.
- 7.6.3 Verstärkung der Mauerwerkspfeiler durch oberseitige Verpressung.
- 7.6.4 Abdichtung von Gewölbebrücken mittels Verpressung.
- 7.7 Verpressung bei Tunnelbauwerken aus Natursteinen.
- 7.7.1 Einführung.
- 7.7.2 Verpressung der Gewölbeauflagerwände als Abdichtungsmaßnahme.
- 7.7.3 Verpressung der Tunnelgewölbe bzw. Auflagerwände zur gezielten Wasserentsorgung.
- 7.8 Unterpressung von Betonfahrbahnplatten.
- 7.8.1 Einführung.
- 7.8.2 Unterpressung der Fahrbahnplatten zum Ausgleich von Höhendifferenzen.
- 7.9 Verpressung an Betonbauwerken.
- 7.9.1 Einführung.
- 7.9.2 Verpressung von Fassadenbauplatten zur Tragfähigkeitserhöhung.
- 7.9.3 Verpressung von porösen Betonbrückenbauwerken.
- 7.10 Baugrundverfestigung mittels Verpressung.
- 7.10.1 Einführung.
- 7.10.2 Baugrundverfestigung mittels Bodeninjektionen.
- 7.10.3 Bodenverfestigung durch Hochdruckinjektionsverfahren.
- 7.11 Schlussbetrachtung.- 8 Beispiele.
- 8.1 Fundamentunterfangung des Teehauses im Wörlitzer Park.
- 8.1.1 Das historische Chinesische Teehaus.
- 8.1.2 Schadensbild und Instandsetzungskonzept.
- 8.1.3 Herstellung von Kleinbohrpfählen im sandigen Untergrund.
- 8.1.4 Verbreiterung der vorhandenen Streifenfundamente.
- 8.2 Fundamentunterfangung des Schweriner Schlosses.
- 8.2.1 Vorgeschichte.
- 8.2.2 Schadensbilder.
- 8.2.3 Sanierungskonzept.
- 8.2.4 Nachträgliche Gründung der Fundamente.
- 8.2.5 Schlussbetrachtung.
- 8.3 Fundamentunterfangung des Rathauses in Gerbstädt.
- 8.3.1 Vorgeschichte.
- 8.3.2 Schadensursachen und Schadensbild.
- 8.3.3 Provisorische Sicherung.
- 8.3.4 Gebäudesicherung und -sanierung.
- 8.3.5 Nachträgliche Gründung der Fundamente.
- 8.3.6 Statische Sicherung durch Verankerungstechnik.
- 8.3.7 Beseitigung von Mauerwerksschäden und Tiefenverfugung des Mauerwerks.
- 8.3.8 Beseitigung der provisorischen Sicherungsmaßnahmen.
- 8.3.9 Herstellung des Außenputzes im alten Stil.
- 8.3.10 Schlussbetrachtung.
- 8.4 Unterfangung der St. Bartholomäus Kirche in Zorge.
- 8.4.1 Vorgeschichte.
- 8.4.2 Schadensbilder.
- 8.4.3 Sanierungskonzept.
- 8.4.4 Schlussbetrachtung.
- 8.5 Gründungsprobleme beim Schiefen Turm von Pisa.
- 8.5.1 Einführung.
- 8.5.2 Schadensursachen.
- 8.5.3 Sanierungskonzepte.
- 8.6 Sicherung und Sanierung von historischen Turmbauwerken.
- 8.6.1 Einführung.
- 8.6.2 Technologie des Turmbaus.
- 8.6.3 Schadensursachen.
- 8.6.4 Sanierungsbeispiele.
- 8.6.4.1 Sanierung des Rundturmes der Desenburg.
- 8.6.4.2 Sanierung des Kirchturms der Stötterlingenburger Kirche.
- 8.7 Sicherung von Stützmauern aus Natursteinen.
- 8.7.1 Einführung.
- 8.7.2 Nachträgliche Sicherung von Stützmauern.
- 8.7.3 Hilfsmaßnahmen bei dem Standsicherheitsnachweis.
- 8.7.4 Schlussbetrachtung.
- 8.8 Sanierung der Stützmauer der ev. Kirche zu Idstein in Walsrode.
- 8.8.1 Einführung.
- 8.8.2 Schadensbilder und Schadensursachen.
- 8.8.3 Instandsetzungskonzept und Durchführung.
- 8.8.4 Schlussbetrachtung.
- 8.9 Historisches Schalenmauerwerk aus Naturstein.
- 8.9.1 Einführung.
- 8.9.2 Begriffsbestimmung.
- 8.9.3 Entstehungsgeschichte des historischen Mauerwerks.
- 8.9.3.1 Das emplecton der Griechen.
- 8.9.3.2 Das opus caementitium der Römer.
- 8.9.3.3 Historisches Schalenmauerwerk in Deutschland.
- 8.9.4 Unterschied zwischen historischem Schalenmauerwerk und opus caementitium.
- 8.9.5 Ursachen für die Entstehung von historischem Schalenmauerwerk.
- 8.9.6 Schalenhinterfüllung des historischen Schalenmauerwerks.
- 8.9.6.1 Füllstoffe.
- 8.9.6.2 Silowirkung.
- 8.9.7 Zusammenfassung.
- 8.10 Erhaltung historisch bedeutsamer Natursteinbrücken.
- 8.10.1 Einführung.
- 8.10.2 Bestandsaufnahme.
- 8.10.3 Schadensbilder und Schadensursachen bei Natursteinbrücken.
- 8.10.4 Allgemeine Instandsetzungsmaßnahmen bei Natursteinbrücken.
- 8.10.5 Spezielle Instandsetzungsmaßnahmen bei Gewölbebrücken.
- 8.10.5.1 Gewölbebauweise.
- 8.10.5.2 Gewölbe.
- 8.10.5.3 Gewölberisse.
- 8.10.5.4 Beseitigung von Gewölberissen und Tragfähigkeitserhöhung.
- 8.10.6 Instandsetzung der Steinernen Werrabrücke in Vacha.
- 8.10.6.1 Baugeschichte.
- 8.10.6.2 Schadensbilder und Schadensursachen.
- 8.10.6.3 Konzept und Durchführung der Instandsetzung.
- 8.10.7 Zusammenfassung.
- 8.11 Gründungsprobleme bei der Marienbrücke in Dresden.
- 8.11.1 Einführung.
- 8.11.2 Schäden.
- 8.11.3 Konzept und Durchführung der Sanierung.
- 8.11.4 Schlussbetrachtung.- 9 Bauwirtschaft und Qualitätssicherung.
- 9.1 Einführung.
- 9.2 Akquisition und Angebotsabgabe.
- 9.3 Angebotsbearbeitung.
- 9.4 Kalkulation.
- 9.4.1 Ermittlung des Mittellohns.
- 9.4.2 Materialverbrauch.
- 9.4.3 Einsatz eines Subunternehmers.
- 9.4.4 Geräteeinsatz.
- 9.4.5 Sondervorschläge.
- 9.5 Arbeitsvorbereitung.
- 9.5.1 Gerätebedarf.
- 9.5.2 Zusammensetzung des Personals.
- 9.5.3 Arbeitsabläufe vor der eigentlichen Arbeitsaufnahme.
- 9.6 Abwicklung.
- 9.7 Qualititätssicherung.
- 9.7.1 Einführung.
- 9.7.2 Schadensdiagnose als Grundlage der Ausschreibung.
- 9.7.3 Sanierungskonzept.
- 9.7.4 Mengenermittlung.
- 9.7.5 Ausschreibung.
- 9.7.6 Bieterkreis.
- 9.7.7 Qualität im Bau.
- 9.7.8 Bestimmung der Begriffe Baumängel und Bauschäden.- Sachwortverzeichnis.

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