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Schütze

Roman. Deutsche Erstausgabe. Originaltitel: Sagittario. 'Salto'.
Buch (gebunden)
Die Pläne beim Älterwerden und wie sie scheitern, oder: Die Mutter als Quälgeist. Natalia Ginzburg erzählt die Geschichte einer Frau, die das Leben, so wie es für sie bestimmt scheint, nicht mehr mitmachen will: Die Signora hat sich ein Häuschen in e … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Schütze
Autor/en: Natalia Ginzburg

ISBN: 3803111455
EAN: 9783803111456
Roman. Deutsche Erstausgabe.
Originaltitel: Sagittario.
'Salto'.
Übersetzt von Joachim Meinert
Wagenbach Klaus GmbH

15. März 1994 - gebunden - 107 Seiten

Beschreibung

Die Pläne beim Älterwerden und wie sie scheitern, oder: Die Mutter als Quälgeist. Natalia Ginzburg erzählt die Geschichte einer Frau, die das Leben, so wie es für sie bestimmt scheint, nicht mehr mitmachen will: Die Signora hat sich ein Häuschen in einem Vorort der Stadt gekauft - sie hat es einfach nicht mehr ausgehalten in dem kleinen Nest, wo sie seit dem Tod des Mannes vor Langeweile fast gestorben ist. In der Stadt würde alles anders werden. Ein Glück, dass sie zufällig Signora Fontana kennenlernt. Die beiden Frauen freunden sich an und schmieden Pläne für eine gemeinsame Galerie, die sie, nach dem Sternbild, »Schütze« nennen wollen. Und da die Geldquellen der Signora Fontana überraschend versiegen ... Farbige, liebevolle Portraits von Frauen (Männer treten nur am Rand auf), die Natalia Ginzburg mit all ihren kleinen Flausen, und oft sehr erheiternd, charakterisiert.

Besprechung

Die Signora hat sich ein Häuschen in einem Vorort der Stadt gekauft - sie hat es einfach nicht mehr ausgehalten in dem kleinen Nest, wo sie seit dem Tod des Mannes vor Langeweile fast gestorben ist.
In der Stadt werde alles anders werden.
Ein Glück, daß sie zufällig Signora Fontana kennenlernt. Die beiden Frauen freunden sich an und schmieden Pläne für eine gemeinsame Galerie, die sie, nach dem Sternbild, »Schütze« nennen wollen. Und da die Geldquellen der Signora Fontana überraschend versiegen...

Wie schon in So ist es gewesen wird von einer Frau erzählt, die das ihr bestimmte Leben nicht mehr mitmachen will. Erzählt wird mit der großen Kunst Natalia Ginzburgs: scheinbar unbeteiligt, fast naiv - und trotzdem aufmerksam und liebevoll den Frauen (Männer treten nur am Rande auf) und ihren Flausen zugewandt.

»Eine unverkennbare, leise und eindringliche Stimme: Nichts sagen, als was ist und das in der Form des Kennworts.«
Kyra Stromberg

Portrait

Natalia Ginzburg, 1916 in Palermo geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Turin. 1938 heiratete sie den Slawisten Leone Ginzburg, der 1944 in einem römischen Gefängnis von deutschen Soldaten ermordet wurde. Nach dem Krieg lebte Ginzburg in Turin, ab 1952 mit ihrem zweiten Mann, dem Anglistik-Professor Gabriele Baldini, in Rom. Beinahe Zeit ihres Lebens arbeitete sie für den Einaudi Verlag. Ab 1983 war sie unabhängige Parlamentsabgeordnete. Sie zog vier Kinder groß. 1991 starb Natalia Ginzburg in Rom. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Essays.

Leseprobe

Meine Mutter hatte ein Haus in einem Vorort der Stadt gekauft. Es war ein zweistöckiges Häuschen, umgeben von einem verwilderten, feuchten Garten. Hinter dem Garten lagen Kohlpflanzungen, und dahinter verliefen die Bahngleise. Der Garten war in jenem Monat Oktober ganz von einem Teppich fauligen Laubes bedeckt.

Das Haus hatte schmale eiserne Balkons und eine Außentreppe, die in den Garten hinabführte. Auf die vier Räume des ersten und die sechs des oberen Stockwerks hatte meine Mutter die paar Sachen verteilt, die sie aus Dronero mitgebracht hatte: die quietschenden und ächzenden hohen Bettgestelle aus Eisen mit den schweren Steppdecken aus geblümter Seide, einige Sesselchen mit Musselinüberzug, das Klavier, dazu das Tigerfell und eine marmorne Hand auf einem Kissen.

Zusammen mit meiner Mutter waren in die Stadt übergesiedelt: meine Schwester Giulia und ihr Mann, die elfjährige Tochter unserer Cousine Teresa, die aufs Gymnasium gehen sollte, ein kleiner weißer Pudel, erst ein paar Monate alt, und unser Dienstmädchen Carmela, ein sauertöpfisches, ungepflegtes und krummes Frauenzimmer, das sich vor Heimweh verzehrte...

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