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Muttertag

Kriminalroman. 'Bodenstein & Kirchhoff'. 2. Auflage.
Buch (gebunden)
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#ohneFolie - Wir wollen einen ersten Schritt machen und verzichten bei "Muttertag" auf die Plastikfolie und statten das Buch mit einem Siegel aus. Damit setzen wir im Sinne der Umwelt ein Zeichen und hoffen auf Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wi … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Muttertag
Autor/en: Nele Neuhaus

ISBN: 3550081030
EAN: 9783550081033
Kriminalroman.
'Bodenstein & Kirchhoff'.
2. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

19. November 2018 - gebunden - 560 Seiten

Beschreibung

#ohneFolie - Wir wollen einen ersten Schritt machen und verzichten bei "Muttertag" auf die Plastikfolie und statten das Buch mit einem Siegel aus. Damit setzen wir im Sinne der Umwelt ein Zeichen und hoffen auf Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wir ein Umdenken bewirken. Wir, die Ullstein Buchverlage, bedanken uns herzlich und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen. Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag. Der neue Bestseller von Nele Neuhaus Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war. Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

Portrait

Nele Neuhaus, geboren in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, heute ist sie die erfolgreichste Krimiautorin Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 30 Ländern. Vom Polizeipräsidenten Westhessens wurde Nele Neuhaus zur Kriminalhauptkommissarin ehrenhalber ernannt.
Bewertungen unserer Kunden
Wie erwartet
von Gabrielem - 10.12.2018
Mal wieder schafft es Nele Neuhaus mich in ihren Bann zu ziehen. Der 84-jährige Theo Reifenrath wird tot aufgefunden. Was zunächst wie ein normaler Todesfall aussieht, entpuppt sich als die Taten eines Serienmörders. Es werden auf dem Grundstück des Toten mehrere Leichen von Frauen gefunden. In Verdacht steht nicht nur der Verstorbene sondern auch seine vielen Pflegekinder. So viele Personen haben mich dann mitten im Buch etwas überfordert. Beim weiteren lesen konnte ich aber doch den Überblick wieder finden. Sehr spannend ist das Pia Sanders in den Fall sehr tief verstrickt ist. Ein sehr persönlicher Fall. Zum Schluss wie immer atemlose Spannung. Ich hoffe Nele Neuhaus schreibt noch ganz viele Taunus- Krimis.
spannender Taunuskrimi
von Elisabeth S. - 10.12.2018
Inhalt: Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war. Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai. Meinung: Das Cover zeigt uns einen blauen Himmel und vordergründig ein Storchennest, das gerade von der Störchin verlassen wird. Dies ist in Bezug auf die Storyline sehr passend gewählt. Der Prolog beginnt in der Vergangenheit mit einem geheimnisvollen Mord, der aber nur den Auftakt zu einer jahrelangen Mordserie bildet, wie man später feststellt. Das Team um Oliver von Bodenstein und Pia Sander wird diesmal vor eine große Herausforderung gestellt, als sie zu einem ungeklärten Todesfall gerufen werden und dabei zufällig mehrere Frauenleichen auffinden. Nach und nach stellt sich heraus, dass es über die Jahre weitere ungeklärte Mordfälle an Frauen gab, die laut Modus Operandi dem Serienmörder zuzuschreiben sind. Immer wieder gibt es Rückblenden, die aus der Sicht des Täters geschildert werden, sowie einen weiteren Erzählstrang, der aus der Sicht der jungen Fiona Fischer erzählt wird, die nach dem Tod ihrer Mutter von ihrer Adoption erfahren hatte und auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter ist. Dadurch wird die Spannung langsam aber kontinuierlich erhöht, und bevor es zu einem dramatischen Showdown kommt, ist es diesmal Pia Sander, die sich plötzlich persönlich in den Fall involviert sieht. Des Öfteren hatte ich einen Verdacht, wer dieser gesuchte Serienmörder sein könnte, doch die Autorin legt geschickt verkehrte Spuren, so dass ich immer wieder ins Grübeln kam. Der Plot beinhaltet diesmal auch ein trauriges Thema: Kinder, die von ihren Müttern aus den verschiedensten Gründen verlassen wurden und im Heim oder bei Pflegeeltern landeten und dort physisch und psychisch misshandelt wurden. Dass dann aus Opfern auch Täter werden, ist leider wahr. Zitat: Seite 326 Für gewöhnlich sind es die Gequälten, die wieder andere quälen. Aber trotzdem ist eine fürchterliche Kindheit keine Entschuldigung dafür, Kinder zu quälen oder Menschen umzubringen! Der Schreibstil von Nele Neuhaus ist gewohnt fesselnd und flüssig. Die Protagonisten sind sehr authentisch gezeichnet und wurden im Laufe der Reihe weiterentwickelt, was ich gerade in Bezug auf die Kriminaldirektorin Dr. Nicola Engel als sehr gut gelungen empfand. Der Plot war für mich rund und stimmig, die handelnden Personen sind nicht zu viele, obwohl einige Leser dies, wie auch schon im letzten Band, bemängeln. Nele Neuhaus geht darauf übrigens mit einem Satz in ihrem Buch ein: Zitat: Seite 339 Du unterschätzt die Krimileser, widersprach Christoph. Es gibt nichts Langweiligeres als zu wenige Figuren in einem Krimi. Es gibt auch in diesem Band vorn ein Personenregister, so dass der Leser im Zweifel die handelnden Personen nachschlagen kann. Fazit: Muttertag ist der 9. Fall der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe und war, da ich alle vorherigen Bücher der Reihe gelesen habe, ein must-read für mich. Auch dieser Band konnte mich überzeugen, die Protagonisten sind für mich wie lieb gewordene Bekannte, denen ich gern wieder begegne. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der spannende Krimis mit etwas Lokalkolorit mag. Man kann es lesen, ohne die vorherigen Bände zu kennen, wer allerdings Reihen mag, in der die Protagonisten weiterentwickelt werden, der sollte die Taunus-Krimis in Reihenfolge lesen.
Mord, Mord, Muttertag
von Anonym - 09.12.2018
Herzlichen Glückwunsch zum Muttertag? Besser nicht. Schenkt man dem neuen Krimi von Nele Neuhaus Glauben, kann dieser besondere Tag sogar tödlich enden, zumindest für einen bestimmten Kreis von Müttern mit einer gewissen Vorgeschichte in ihrer Biografie. Ins Rollen kommt die Aufklärung einer Mordserie durch den Tod von Theo Reifenrath, der zusammen mit seiner Frau Rita jahrzehntelang Pflegekindern eine offensichtlich behütete Heimstatt bot. Dumm nur, dass jemand unmittelbar nach Theos Tod seinen Hund in den Zwinger gesperrt und dieser auf der Suche nach Futter Knochen ausgebuddelt hat, menschliche Knochen wohlgemerkt. Ein neuer Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein, den sie natürlich wie erwartet souverän lösen. Bis dahin dauert es aber über 500 Seiten, in denen die Autorin in gewohnter Weise Spuren legt, auf Fährten führt, Verdacht erweckt. Da haben viele Personen ihre Finger im Spiel, Gründe für den Tod von zehn Frauen gibt es viele. Aber wo ist der gemeinsame Nenner zu finden? Und überhaupt: War schon der Tod von Rita Reifenrath vor Jahren tatsächlich Selbstmord? So werden im Laufe der Ermittlung immer wieder Zweifel gesät, Hoffnungen geweckt. Aber erstens kommt es anders, als man meistens zweitens denkt. Damit hält Nele Neuhaus Leserinnen und Leser bei der Stange, genauestens recherchiert, detailliert geschildert, minutiös protokolliert. Nicht ganz so leicht, dabei immer die Übersicht über das gesamte Personentableau und dessen Beziehungen zu behalten. Zum Ende hin hat man zwar den Eindruck, dass es ein bisschen viel der Zufälligkeiten eben dieser Beziehungen gibt, aber unterhaltsam und spannend bleibt es bis zum Schluss. Das Ganze endet in einem Showdown am und im und unterhalb des Frankfurter Flughafens, der mich als nicht-IT-affiner Leser doch etwas überfordert. Und tatsächlich entpuppt sich etwas überraschend ¿ keine Angst, wird nicht verraten. Vielleicht nicht unbedingt ein Muttertagsgeschenk, aber bis dahin ist ja auch noch etwas hin. Ansonsten solide, spannende Krimikost für trübe Wintertage.
super spannend
von HexeLilli - 08.12.2018
Dieses nunmehr neunte Buch von Nele Neuhaus hat mir sehr gut gefallen. Welch harmloser Titel für einen Krimi der es in sich hat. Gut und flüssig zu lesen, super spannend. Kein Buch wo man nach 100 Seiten schon weiß wer der Täter ist. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und der Schluss bringt ein großes Geheimnis ans Licht. Der alte Theo Reifenrath liegt tot in seiner Wohnung. Unter dem Hundezwinger findet man die Leichen von drei toten Frauen. Früher sind auf dem Gelände Pflegekinder groß geworden. Also ist der Kreis der Verdächtigen sehr groß. Parallel dazu wird die Geschichte einer jungen Schweizerin erzählt. Sie ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Lange überlegt man, was diese beiden Geschichten miteinander zu tun haben. Um so größer die Überraschung zum Schluss. Zwischendurch lassen uns noch einige Seiten in die Psyche des Täters blicken. Aber es gelingt Frau Neuhaus perfekt den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken. Nicht nur die Fans werden von diesem Buch begeistert sein. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
Pias persönlicher Fall
von KerstinT - 08.12.2018
Theodor Reifenrath wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Niemand hatte ihn als vermisst gemeldet, so lang er nun schon über eine Woche in seiner Wohnung. Auf den ersten Blick sieht es nach einem natürlichen Tod aus. Allerdings sieht die Wohnung so aus, als hätte jemand was gesucht - Reifenraths Wertsachen fehlen. War es Raubmord? Und wo ist eigentlich Reifenraths Hund? Diesen finden die Ermittler im Hundezwinger - allerdings nicht allein. Unter ihm liegen die Gebeine eines Menschen. Ein neuer Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. An Nele Neuhaus` Krimis finde ich so klasse, dass sie voll mit Ermittlungsarbeit sind. Hier ist es nicht Königzufall, der alles löst, sondern eben noch die guten alten Ermittler. Ich kenne kaum Krimis, in denen so viele Menschen befragt werden wie in der Bodenstein/Sander-Reihe. Den Schreibstil von Nele Neuhaus mag ich sehr. Er ist angenehm und flüssig zu lesen. Und meist recht detailliert ohne langweilig zu wirken. Ich habe bei ihren Krimis immer ein Kino im Kopf. Für mich war es von Anfang an sehr spannend. Während dem Lesen ging es mir wie den Ermittlern, ich hatte einen Verdächtigen nach dem anderen. Vor allem das Ende war sehr fesselnd. Eigentlich wollte ich vor den letzten 100 Seiten aufhören zu lesen und schlafen gehen, doch ich könnte einfach nicht aufhören und habe das Buch dann noch zu Ende gelesen. Wie auch schon im letzten Band "Im Wald" gab es sehr viele handelnde Personen, so dass man doch anfangs stark überfordert war und nicht mehr wusste, wer wer ist. Vor allem, da es sich meist um Pflegekinder von Theodor Reifenrath handelte. Aber mit der Zeit hatte ich die Namen im Griff und fand mich gut zurecht! Erzählt werden zunächst zwei Erzählstränge, bei denen man nicht weiß wie sie zusammenhängen sollen - ob sie überhaupt zusammenhängen. Auf der einen Seite die Ermittlungen zum toten Theodor Reifenrath im Taunus und auf der anderen Seite Fiona Fischer, die in der Schweiz lebt. Zwischendurch kommt auch immer wieder der Täter zu Wort, was interessant ist und einem seine Beweggründe aufzeichnet. Allerdings einem nicht verrät, wer er denn nun ist. Das finde ich immer super. Ich möchte gerne auch erst am Ende erfahren, wer der Täter ist. Ich bin ja ein richtiger Fan von Pia Sander! Oliver von Bodenstein mag ich auch, aber Pia ist mir noch ein Ticken sympathischer. Vor allem ihr Bauchgefühl ist spitze, so kommt sie früher oder später doch noch jedem auf die Schliche. Dieser Fall wird, nach dem der letzte von Bodensteins persönlicher Fall war, nun Pias persönlicher Fall. Ob sie objektiv genug bleiben kann, um dem Täter aufzuspüren? Als Fan der Reihe bin ich vollkommen begeistert. Deshalb vergebe ich volle fünf von fünf Sternen. Für Neueinsteiger ist dieser Band allerdings eher nicht zu empfehlen. Ich schätze die Meisten werden von den vielen Personen abgeschreckt und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deshalb würde ich Neueinsteigern, doch lieber einen älteren Band empfehlen. Ein lustiges Schmankerl zu diesem Buch. "Muttertag" ist das erste Hardcover, das uneingeschweißt auf den Markt kam, dafür wird in der Handlung sehr viel Plastikfolie verbraucht.
Spannend, gut recherchiert und informativ
von Ute H. - 07.12.2018
Die Zeitungsausträgerin wundert sich, dass der Briefkasten überquillt und macht sich auf die Suche nach der Ursache. Dabei entdeckt sie Theo Reifenrath, den Abonnenten und Hausbesitzer, bzw. dessen Leiche schon stark angewest im Haus. Die dazugerufene Polizei macht noch weitere schrecklichliche Entdeckungen. Unter dem Hundezwinger liegen drei Frauen Leichen. Ertrunken und in Folie eingewickelt. Daher sind zwei zu Wachsleichen mutiert und einer der Beamten erkennt eine als vermißt gemeldete Frau wieder. Ist das die erste heiße Spur? Auch die anderen beiden werden bald identifiziert. Alle drei wurden, in unterschiedlichen Jahren, immer rund um den Muttertag herum getötet. Nun wird deutschlandweit nach ähnlichen Todesfällen gesucht und man stößt auf insgesamt zehn Frauen. Hat es irgendetwas mit dem Ehepaar Reifenrath zu tun? Sie haben im Laufe vieler Jahre mindestens dreißig Pflegekinder aufgenommen. Leider war, hauptsächlich Ruth Reifenrath, sehr sadistisch veranlagt und hat die Kinder gequält. Mit dem Kopf unter Wasser gehalten, in Folie eingewickelt, in Tiefkühltruhen gesperrt. Die Methoden erinnern stark an die Toten. Allerdings hat Ruth Reifenrath angeblich vor 20 Jahren Selbstmord begangen. Nur der Leichnam wurde nie gefunden. In der Schweiz erfährt Fiona Fischer, dass ihre Mutter, die gerade an Krebs verstorben ist, gar nicht ihre leibliche Mutter war. Sie verfolgt die einzige Spur, die sich ihr auftut, bis nach Frankfurt. Aber ihre leibliche Mutter will sie nicht sehen. Pia Sander ist ganz aufgelöst, als ihre Schwester Kim Freitag plötzlich verschwunden ist. Bald ist wieder Muttertag, aber eigentlich paßt Kim doch gar nicht in das Beuteschema des Täters. Auch ihre Chefin, Nicola Engel, macht sich große Sorgen, auch wenn sie sich vor einiger Zeit von Kim getrennt hat. Das 550 Seiten starke Buch nimmt einen ganz schön mit. Einerseits ist der Schreibstil von Nele Neuhaus sehr flüssig und der Thriller ist spannend geschrieben. Manchmal fällt zwar der Spannungsbogen, aber man erfährt einiges über das Leben von Pflegekindern, die nur aus Egoismus oder als Geldquelle übernommen wurden. Leider auch gequält wurden. Zum Glück wurde nicht auf die Heimkinder, die sexuellen Mißbrauch erleiden mußten, eingegangen. Das wäre doch zu hart gewesen für diese Krimireihe. Außerdem erfährt man noch viel über Serientäter und deren Nichtvorhandensein von Gefühlen, Gewissen und Empathie. Für mich ein gelungenes Buch. Ich fand es schön, Pia und das Verhältnis zu ihrer Schwester, ihrer Familie und zu ihrer Chefin besser kennenzulernen. Muttertag ist bereits der neunte Fall für Pia Sander und Oliver Bodenstein und das gesamte tolle Team.
Spannende Ermittlungen in menschliche Abgründe
von Laberladen Blog - 07.12.2018
Darum gehts: Als man Theo Reifenraths Leiche findet, ist er schon ein paar Tage tot. Ist der alte Mann gestürzt oder hat jemand nachgeholfen? Pia Sander und ihr Team sehen sich am möglichen Tatort um und entdecken im Hundezwinger menschliche Knochen. Möglicherweise war Theo Reifenrath nicht nur ein Mordopfer, sondern selbst ein Mörder. Und es bleibt nicht bei diesen Opfern. So fand ichs: Das, was man über Theo Reifenrath erfährt, ergibt ein sehr unterschiedliches Bild. Mehr als ein inzwischen erwachsenes Pflegekind von ihm und seiner Frau sind noch in Kontakt mit ihm gewesen, haben sich gekümmert. Doch ihre Meinungen über das Ehepaar Reifenrath gehen weit auseinander. Waren sie Wohltäter, die Heimkindern ein Zuhause geboten haben oder führten sie doch eher ein unmenschlich strenges Regime? Und als man die gefundenen Knochen vermissten Frauen zugeordnet hat, steht im Raum, dass ein Serienmörder auf dem Gelände Reifenraths seine Opfer begraben hat. Wie bei Nele Neuhaus üblich, gibt es einen größeren Kreis von Personen, die miteinander verflochten sind und in denen sich mehrere Verdächtige bewegen. Das hat schon bei mehr als einem Band dieser Reihe bei mir dafür gesorgt, dass ich ein paar Probleme hatte, die alle im Blick zu behalten und zuzuordnen. Das fiel mir diesmal leichter, denn sie kommen erst nach und nach ins Bild und man hat genug Zeit, sie und ihre jeweiligen Schicksale kennenzulernen. Jeder trägt ein paar Puzzleteile bei und komplettiert das Bild vom Leben in der Pflegefamilie Reifenrath. Ich hatte so meinen Lieblings-Verdächtigen, doch der wechselte mehr als einmal. Nele Neuhaus macht das sehr geschickt, nach und nach weitere Fakten und Erkenntnisse zu enthüllen und es bringt viel Rätselspaß, selbst mitzuermitteln und sich seine Gedanken zu machen. Dass die Serie im ländlichen Bereich rund um Frankfurt spielt, bedeutet, dass die Ermittler auch manchmal persönlich involviert sind. Pia Sander ist in der Gegend aufgewachsen und so passiert es zum Beispiel, dass sie ihre verhasste ehemalige Lehrerin als Zeugin befragen muss. Und auch der Name des in der Gegend bekannten alten Adelsgeschlechtes von Bodenstein öffnet Oliver so manche Tür. An mancher Stelle war mir die private Verwicklung von Pia allerdings schon zu viel und ich musste über diese Zufälle ein bisschen den Kopf schütteln. Während dessen können wir die junge Fiona begleiten, die kürzlich nach dem Tod ihrer Mutter erfahren hat, dass diese nicht ihre leibliche Mutter war. Sie möchte herausfinden, wer sie geboten hat und verfolgt privat eine Spur. Die Ermittlungen gestalten sich realistisch. Man merkt die gute Recherche, die auch Einblicke in die rechtsmedizinische Seite bietet und akribisches Zusammentragen der Fakten, Recherchieren und Klinken putzen genauso beinhaltet wie spektakuläre Verhaftungen und das aufreibende Rennen gegen die Zeit. Pia ist zwar die Hauptermittlerin in diesem Fall, doch auch ihr Chef Oliver und das größere Team von Kollegen und Experten wird gebraucht. Auch das verstärkt den Eindruck, dass die Ermittlungen auch im richtigen Leben genau so ablaufen würden, denn den genialen Einzelkämpfer gibt es wohl selten, sondern Teamarbeit ist gefragt - und wird hier auch gezeigt. Der Grundton ist eher ruhig, die Fakten sprechen für sich und Nele Neuhaus verzichtet auf reißerische Übertreibungen. Gegen Ende steigert sich die Spannung aber doch zu einem furiosen Finale, das für meinen Geschmack auch gerne auf den Hauch von Bruce Willis hätte verzichten können. Unterm Strich hat mich das Buch durchgehend gut und spannend unterhalten und die kleinen Kritikunkte sind eigentlich nur Geschmackssache. Nele Neuhaus hat ihre Serie um einen tollen weiteren Band ergänzt und mich wieder mal überzeugt.
Tolle Fortsetzung
von niggeldi - 04.12.2018
In ihrem zehnten Fall treffen Pia und Oliver auf einen Serienmörder. Als die Leiche des ehemaligen Fabrikbetreibers Theodor Reifenrath in dessen Haus gefunden wird, wird auch das umliegende Gelände näher untersucht. Dabei entdecken die Ermittler menschliche Knochen mehrerer Frauen. Die Ermittlungen ergeben, dass diese allesamt vor einigen Jahren an Muttertag verschwunden sind und ermordet wurden. Auf der Suche nach der Wahrheit werden grausige Geschehnisse der Vergangenheit aufgedeckt. Das Cover finde ich okay, mit dem Storch passt es gut zum Thema. Meiner Meinung nach könnte es aber ein bisschen düsterer sein. Nele Neuhaus` Schreibstil ist wie bei den Vorgänger-Bänden sehr angenehm zu lesen. Ich bin durch die Seiten gerauscht und habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Der Fall ist ebenfalls äußerst spannend aufgebaut, man wird langsam an die Lösung herangeführt, wobei man oft auf die falsche Spur geführt wird. Ich wusste sehr lange nicht, wer der Mörder ist, das hat mir gut gefallen. Auch der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit aus verschiedenen Perspektiven hat den Spannungsbogen konstant oben gehalten. Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich schon, wenn Pia und Oliver erneut ermitteln dürfen. 5 Sterne.
Fünf Sterne reichen nicht!
von Edith Schmitt - 04.12.2018
Viele können den Hype um Nele Neuhaus nicht verstehen. Und doch haben sich sehr viele um das Buch beworben. Leider hatte ich es nicht ergattert und somit selbst gekauft. Am Montag habe ich es erhalten und innerhalb nur 3 Tagen regelrecht verschlungen. Die Kriminalfälle um Pia Sander und Oliver von Bodenstein sind durchweg spannend, ich kann mich nicht erinnern jemals enttäuscht gewesen zu sein. Der Ort des Geschehens ist meinst Hofheim, Nähe Frankfurt (diesmal auch der Frankfurter Flughafen), auch diese Gegend ist mir vertraut und somit bin ich gefühlt meist mit den Beiden unterwegs. Nele Neuhaus beschreibt ihre Haupt-Protagonisten so gut - sie sind mir schon vertraut und kommen mir - mit allen Ecken und Kanten -wie alte Bekannte vor. Diesmal geht es darum, dass auf einem Gelände eines ehemaligen Kinderheimes die Leichen von erst drei (dann doch noch eine vierte) Frauen gefunden wird. Durch Zufall. Die Geschichte ist unglaublich spannend und steigert sich zum Schluss so, dass an schlafen gar nicht mehr zu denken war und ich die letzte Nacht durchgelesen habe... Ständig glaubt man zu wissen wer der Psychopat ist, der hier fieberhaft gesucht wird, und wird dann doch eines Besseren belehrt. Lest selbst!!!
Fesselnd, erschreckend, bewegend
von Karschtl - 03.12.2018
Ein weiterer klasse Krimi von Nele Neuhaus, der mich absolut begeistert hat. Ich bin es von ihr ja schon gewohnt, dass es immer zahlreiche Figuren in ihren Büchern gibt. Und sie lässt wahrscheinlich auch deshalb ihre Protagonistin Pia Sander sagen Es gibt nichts Langweiligeres als zu wenige Figuren in einem Krimi! Bei Neuhaus zumindest funktioniert es, ohne dass man einen Knoten im Gehirn bekommt. Ich konnte mir schon recht schnell ein Bild von den einzelnen Personen machen und ihre Namen auch zuordnen. Ansonsten stellt die Autorin als besonderen Service neuerdings ein Personenregister voran. Ich habe das ehrlicherweise nur einmal gebraucht, als ich wissen wollte wie viele Personen noch auftauchen werden. Ansonsten habe ich mir nur die Seiten markiert, wo die Opfer und ihre relevanten Daten aufgelistet werden, das fand ich ziemlich hilfreich wenn später nur ein Name erwähnt wurde und ich wissen wollte wer und wann war das nochmal? Die große Anzahl der Protagonisten führt bei Nele Neuhaus ja auch immer dazu, dass der Kreis der Verdächtigen relativ breit gefasst ist. Und so haben nicht nur die Ermittler sondern auch ich häufig hin und her geschwankt wer es denn sein könnte. Neuhaus versteht es recht gut, falsche Fährten zu legen die dennoch am Ende zu sinnvollen Wegen werden auf die der wahre Täter wandelte. (Wenn man allerdings immer genau aufpasst, und jedes kleine Detail beachtet, kann man schon relativ früh den Kreis der Verdächtigen ziemlich gut begrenzen). Es war schmerzhaft zu Lesen, wie die Pflegekinder der Familie Reifenrath jahrzehntelang behandelt wurden. Das sowas nicht nur den Köpfen kreativer AutorInnen entspringt, beweisen diverse echte Fälle, die es ab und an mal in die Presse schaffen. Ich kann mich in den jüngsten Vergangenheit an 2 Ehepaare in den USA erinnern, die ihre eigenen Kinder unter absolut unwürdigen Bedingungen gehalten haben. Unfassbar grausam! Begeistert war ich auch von der Genauigkeit, mit der Nele Neuhaus einzelne Szenarien beschrieben hat. Ich kann das natürlich alles nicht nachprüfen, aber für mich hört sich alles schlüssig und glaubwürdig an, was mir durchaus wichtig ist in einem Krimi. Ihrer Danksagung zufolge hat sie aber auch zu wirklich jedem Gebiet, dass sie hier anreißt, ihre Experten befragt und sich auf intensive Recherche begeben. Das merkt man und zahlt sich für mich als Leser wirklich aus! Fazit: ein spannender Krimi, der trotz seines beachtlichen Umfangs zu keiner Zeit irgendwelche Längen hatte. Ich fand keine einzige Szene überflüssig, habe mich nie gelangweilt sondern wollte immer nur gebannt mitraten und sehen, was noch so alles zu Tage gefördert wird.
Muttertagsmorde
von leseratte1310 - 03.12.2018
Der Zeitungszusteller findet den 84-jährigen Theodor Reifenrath tot auf. Der alte Mann lebte nach dem Selbstmord seiner Frau vor zwanzig Jahren sehr zurückgezogen und so ist es nicht verwunderlich, dass es Tage gedauert hat, bis er gefunden wurde. Pia Sander und Oliver von Bodenstein machen aber noch eine grausige Entdeckung. Im Hundezwinger liegen neben dem ausgehungerten Hund Menschenknochen. Als die Spurensicherung sich an die Arbeit macht, entdeckt sie weitere Leichen unter der Bodenplatte. Die Recherchen bringen grausige Details ans Licht und die Kommissare sind überzeugt, dass der Täter noch auf freiem Fuß ist. Ich muss gestehen, dass ich die Krimis von Nele Neuhaus eher aus dem Fernsehen kenne und dies ist erst das zweite Buch, dass ich von der Autorin gelesene habe. Der Schreibstil von Neuhaus ist sehr flüssig zu lesen. Die Atmosphäre ist recht düster. Schon der Prolog beschert uns den ersten Mord. Von Bodenstein und Sander müssen mit ihren Ermittlungen sehr weit in die Vergangenheit gehen und was sie zutage fördern, ist grausig. Erzählt wird dieser Krimi aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Mörder kommt zwischendurch auch immer wieder zu Wort und so lernen wir seine Gedankengänge ausführlich kennen. Das Ehepaar Reifenrath hat über viele Jahre schwer zu vermittelnde Pflegekinder aufgenommen. Die eigene Tochter starb an einer Überdosis und die Frau nahm sich das Leben. Aber immer wieder verschwanden auch Frauen und es gab eine Gemeinsamkeit: Sie verschwanden alle an einem Sonntag im Mai und schon bald Die Ermittler finden heraus, dass seit einigen Jahren mehrere Frauen verschwunden sind oder getötet wurden an einem Sonntag im Mai. Und bald ist wieder Muttertag¿ Pia Sander und Oliver von Bodenstein sind sympathisch. Aufgrund ihrer langjährigen Zusammenarbeite kennen sie sich gut und ergänzen sich perfekt. Aber auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet. Die Spannung ist von Anfang an hoch und immer wieder gibt es Wendungen, die dafür sorgen, dass es auch so bleibt. Ein spannender Krimi.
Sehr spannender Krimi
von buchleserin - 03.12.2018
Wieder ein neuer Krimi von Nele Neuhaus. Auch die vorigen Bände habe ich gerne gelesen, alle kenne ich jedoch noch nicht. Wenn möglich, sollte man die Bände natürlich in der richtigen Reihenfolge lesen. Man kann "Muttertag" aber auch lesen ohne die Vorgänger zu kennen. Die Handlung fand ich diesmal besonders spannend. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ermitteln wieder. Die Leiche eines älteren Mannes wird gefunden. Theodor Reifenrath ist schon mehrere Tage tot. Unfall oder Mord? Seine Frau verschwand vor zwanzig Jahren, man vermutete damals Selbstmord. Im Hundezwinger werden menschliche Knochen gefunden, neben dem fast verhungerten Hund. Was geht da vor sich auf dem Grundstück? War der tote Mann ein Serienmörder? Das Ehepaar hat über viele Jahre Pflegekinder aufgenommen. Die Ermittler finden heraus, dass seit einigen Jahren mehrere Frauen verschwunden sind oder getötet wurden an einem Sonntag im Mai. Nele Neuhaus versteht es, den Leser an Ort und Stelle zu versetzen. Man spürt direkt die unheimlich Atmosphäre, die dort herrscht an den Handlungsorten. Die Autorin hat das Talent, den Leser gekonnt auf falsche Fährten zu führen. Die ganze Zeit über habe ich natürlich gerätselt, wer der Täter sein könnte. Es gibt mehrere Verdächtige und ich war mir ganz und gar nicht sicher, wer es ist. Spannend von Anfang bis Ende, wobei die Spannung zum Schluss nochmal richtig anzieht. Das Ermittler-Team hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen. Für mich ist "Muttertag" der bisher beste Krimi aus der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe. Ganz klare Leseempfehlung für Krimi-Fans. Hier noch die Bodenstein-Kirchhoff-Krimis in der richtigen Reihenfolge: 1. Eine unbeliebte Frau 2. Mordsfreunde 3. Tiefe Wunden 4. Schneewittchen muss sterben 5. Wer Wind sät 6. Böser Wolf 7. Die Lebenden und die Toten 8. Im Wald 9. Muttertag
ein MUSS für alle Krimi-Fans
von Bärbel Kraberg - 02.12.2018
Erst Tage nach seinem Ableben wird der 84jährige Theodor Reifenrath in seinem Haus gefunden. Erst denkt jeder es handelt sich um Wohlstandsverwahrlosung. Diesen Begriff habe ich erstmals in diesem Buch gelesen und finde ihn sehr treffend. Da ein gewaltsamer Tod bei seinem Auffinden nicht ausgeschlossen werden kann, beginnt die Hofheimer Kripo zu ermitteln ¿. Ja und damit trifft der Leser [jedenfalls ging es mir so[ alte lieb gewordene Bekannte wieder - Pia Sander und Oliver von Bodenstein. In bekannter, spannender Art beschreibt Nele Neuhaus hier wieder einen Taunus-Fall der es in sich hat und bei dem die Ermittler auf Zusammenhänge zu ungeklärten, lange zurückliegenden Fällen stoßen. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, es war einfach zu spannend. Dabei hat mich der Krimi auch fast an meine Grenzen gebracht. Es gibt es so viele handelnde und zum Teil auch verdächtige Personen, da habe ich schon meine Not gehabt die mir alle zu merken und auseinanderzuhalten. Aber Nele Neuhaus hat ja Gott sei Dank ein Personenregister an den Anfang gestellt. Verdächtige Personen gibt es zu Hauf und wieder einmal bleibt die Spannung und der damit verbundene Druck zum Weiterlesen fast bis zum Schluss. Schließlich will ich ja wissen wer hinter den ungeheuren Gräueltaten steckt. Aber selbst als das dann klar war, fand ich die Jagt des Mörders auf dem Gelände des Fraport unwahrscheinlich gruselig und spannend. Man merkt, dass sich die Autorin auch hierbei sehr viel Zeit für die Recherche genommen hat und dies wunderbar in die Geschichte eingebunden hat. Für mich ist das wieder ein sehr gut gelungener, den Leser spannend unterhaltender Lese-Stoff, den ich allen Krimi-Fans uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Von mir gibt¿s 5 Lese-Sterne.
Spannend, wie immer
von World of books and dreams - 02.12.2018
Im Augenblick ist es sehr ruhig im Frankfurter K11, Pia Sander ist gerade mit ihrem Mann aus ihrem Hof in ein kleines Häuschen gezogen, Bodenstein hat Urlaub und auch sonst ist nur eine Notbesetzung vor Ort. Doch dann wird Pia zu einem Einsatz in einem Wohnhaus, das zu einer ehemaligen Fabrik gehört, die Leiche des über achtzigjährigen Theo Reifenrath gefunden. Sein Hund Becks scheint verschwunden, wird dann aber in seinem Hundezwinger halb verhungert und verdurstet aufgefunden und neben Becks liegen Knochen, menschliche Knochen. Als die Spurensicherung das ganze genauer unter die Lupe nimmt, tauchen weitere Leichen auf. Was hat Theo Reifenrath mit den Leichen zu tun? Warum verschwand Reifenraths Frau vor zwanzig Jahren spurlos? Einst war das Paar bekannt als Pflegeeltern für Problemkinder, kann es hier Zusammenhänge geben? Meine Meinung Optisch passt Muttertag hervorragend zu den vorherigen Büchern der Reihe, von denen bereits acht Bände zuvor erschienen sind. Schon lange bin ich ein Fan dieser Reihe und habe alle Teile der Taunus-Krimi-Reihe förmlich verschwunden. Auch der neunte Band steht seinen Vorgängern in nichts nach. Nele Neuhaus versteht es perfekt, den Leser schnell in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen, dabei schreibt sie absolut klar, flüssig und verständlich. Ein Schreibstil, mit dem sie mich schon lange zu fesseln weiß und der wirklich spannend zu lesen ist. Auch die Geschichte wird wieder sehr schnell spannend, man begleitet die Ermittler wieder bei ihren Nachforschungen, kann natürlich ordentlich miträtseln und mitüberlegen, wer denn der Täter ist und welches sein Motiv. Auch die vielen kleine Puzzleteile und Details ergeben nach und nach ein klares Gesamtbild, wobei hier vielleicht der ein oder andere Zufall ein wenig zu viel des Guten zu sein scheint. Trotzdem drückt dies keineswegs auf die Spannung, sondern lässt den Leser nur noch mehr mitfiebern. Die Spannung steigert sich nach und nach und es wird auch wieder persönlich für einen der Ermittler. Wie so oft gelingt es Frau Neuhaus aber sehr geschickt, mich immer wieder aufs Neue in die Irre zu führen und die Auflösung weiß zu überraschen. Genauso gibt es auch innerhalb der Geschichte immer wieder Wendungen und Überraschungen, so dass hier keinerlei Langeweile aufkommt. Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt Neuhaus den Krimi. Wir verfolgen die Ermittler, gehen mit diesen den Spuren nach und dürfen auch das ein oder andere Detail aus der Forensik bei den Obduktionen miterleben. Neuhaus verschönert hier nichts und beschreibt auch durchaus wieder detaillierter, was vielleicht für die ganz zart besaiteten Leser nicht so sehr geeignet ist, doch diese Momente halten sich noch in Grenzen. Neben den Ermittlungen erfährt man wieder von dem Täter in der Ich-Form und von einer weiteren jungen Frau. Wer diese ist, ergibt sich allerdings erst im Laufe des Krimis. Zu den Charakteren brauche ich wohl für die Fans der Reihe nicht mehr allzu viel sagen. Sowohl Pia Sander als auch Oliver von Bodenstein sind wie gute alte Bekannte und ich freue mich immer wieder, von ihnen zu hören. Mittlerweile merkt man beiden sehr gut an, dass sie im Laufe der Reihe älter geworden sind, doch im Kern sind sie sich und ihrer Linie absolut treu geblieben. In diesem Band stehen die persönlichen Belange der Protagonisten aber deutlich im Hintergrund. Auch sonst trifft man hier wieder viele bekannte Ermittler aus vorherigen Teilen und man fühlt sich wohl in diesem Team. Mein Fazit Wer Fan der Reihe ist, wird auch an dem neunten Band wieder seine wahre Lesefreude finden. Es ist leicht und flüssig erzählt, dabei spannend mit überraschenden Wendungen. Die glaubwürdig dargestellten Ermittlungen lassen mitfiebern und miträtseln und sorgen für Spannung, denn Neuhaus versteht es ausgezeichnet, den Leser in die Irre zu führen. Für mich war es wieder ein Lesehighlight, welches mich unglaublich gut unterhalten hat.
Spannung pur bis zum Ende
von Marilou - 01.12.2018
Nele Neuhaus hat es wieder mal geschafft ihren Lesern einen spannenden Krimi mit Pia Sanders und Oliver von Bodenstein als Ermittlern vom K11 zu präsentieren. Die zwei machen wieder mal einen guten Job und die Story vom 9. Fall der beiden fesselt bis zum Ende: erst findet ein Mädchen in einer alten Fabrik eine halb verweste Leiche von dem ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath. Doch dann gibt es weitere gruselige Funde und die Spurensicherung holt immer mehr schreckliche Details ans Tageslicht. Der Rechtsmediziner Henning Kirchhoff identifiziert einige der Opfer, welche offensichtlich schon vor Jahren ermordet wurden. Doch Pia ist überzeugt davon dass der Mörder noch unter den Lebenden ist und bald wieder zuschlagen wird. Am Anfang des Buches gibt es ein Personenregister, somit kann man immer mal wieder nachlesen, wer hier wer ist. Titel des Buches und das Cover passen optimal zu der Story und der Schreibstil ist wie von Nele Neuhaus gewohnt deutlich und unmissverständlich. Empfehlenswert für alle Liebhaber von mitreißenden und fesselnden Krimis!
Spannend, mysteriös, aufregend!
von Julia - 29.11.2018
Inhalt: Die Leiche von Theodor Reifenrath wirft viele Fragen auf: Ist er eines natürlichen Todes gestorben oder hatte jemand seine Finger im Spiel? Und wieso tauchen auf einmal auf dem Grundstück vergraben menschliche Knochen auf? Handelt es sich etwa bei Theodor Reifenrath um einen Serienmöder? Der neue Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander hat es wieder in sich und stellt die beiden vor so einige Rätsel und Überraschungen. Cover: Die Cover der Nele Neuhaus Bücher sind immer wunderschön gestaltet. Ich liebe die Blautöne. Passend zum Titel Muttertag ist ein Storch abgebildet, der das ganze Cover abrundet. Rezension: Ich liebe die Reihe um Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Obwohl es mittlerweile so viele Bände der Reihe gibt, hat mich auch dieser Band wieder absolut überzeugt. Das Buch war von der ersten Seite an spannend und hat diese Spannung über die komplette Seitenanzahl aufrecht erhalten. Nele Neuhaus hat einen Schreibstil mit einer absoluten Liebe zum Detail, sodass ich das Gefühl hatte, den Ermittlungen direkt beizuwohnen. Dabei versteht sie es auch, Abschnitte so zu gestalten, dass man als Leserin oder Leser einfach weiterlesen muss, um endlich der Lösung des Rätsels näher zu kommen. Hier hat sie es mir auch wieder nicht leicht gemacht. Lange war ich auf der falschen Fährte, bis mich ein kleiner versteckter Hinweis aufhorchen ließ. So konnte ich einen Täter ausschließen, aber leider noch nicht den wahren Täter ausmachen. Es blieb also bis zum Schluss mysteriös. Dabei macht es sehr viel Spaß, über den ganzen Buchverlauf mitzudenken, welcher Tatverdächtige sich verdächtig macht und wer der Täter sein könnte. Auch liebe ich an Reihen, dass nicht nur neue Fälle entstehen, sondern auch das Privatleben der Ermittlerinnen und Ermittler weiterläuft. Auch hier gibt Nele Neuhaus immer einen tollen Einblick in Sanders und von Bodensteins Leben und macht die beiden Ermittler einfach absolut sympatisch. Ich hoffe, dass noch viele weitere Bände folgen werden und freue mich jetzt schon auf das nächste Buch! Ich kann das Buch und alle weiteren Bände der Reihe nur jedem Krimifan ans Herz legen. Es lohnt sich einfach!
Spannender Krimi, wie erwartet
von Bücherwurm78 - 27.11.2018
Mit Muttertag ist mittlerweile der 9. Fall um das Ermittler-Duo Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und Kriminalhauptkommissarin Pia Sander erschienen. Diesmal kommen sie einem Serienmörder auf die Spur, nachdem Sie auf dem Grundstück des verstorbenen Theodor Reifenrath mehrere Frauenleichen gefunden haben. Sie suchen einen Mann, der über Jahrzehnte hinweg immer genau am Muttertag Frauen gefangen und diese auch ermordet hat. Ich habe bereits alle Vorgängerbücher von Nele Neuhaus gelesen und hatte mich deshalb sehr auf den neuen Krimi gefreut. Natürlich wurde ich nicht enttäuscht. Auch dieses Buch ist wieder vom Anfang bis zum Ende hin spannend. Es gab für mich auch keine langwierigen Passagen beim Lesen, sondern es war durchweg flüssig. Lediglich das Ende des Buches empfand ich ein bisschen zu unrealistisch, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Mir hat auch wieder gut gefallen, dass am Anfang des Buches ein Personenregister enthalten ist, auf das man gegebenenfalls immer wieder zurückgreifen kann. Auch das Cover von Muttertag finde ich schön gestaltet. Fazit: Wie auch die Vorgängerbücher spannend geschrieben und eine klare Leseempfehlung.
Spannung pur
von Marita Robker-Rahe - 25.11.2018
Und wieder ein neuer Bodenstein/Sander Krimi, den ich verschlungen habe. Der nunmehr 8. Teil dieser Reihe hat es in sich. In einem Haus wird die Leiche des über achtzig jährigem Theo Reifenrath gefunden. Er ist schon länger tot und keiner hat`s bemerkt.Als nach seinem Hund gesucht wird, der normalerweise nicht von seiner Seite weicht, findet man ihn halb verhungert und verdurstet, eingesperrt im Zwinger.Aber dort findet man noch mehr, nämlich menschliche Knochen . Von diesem Zeitpunkt an wird dieser Fall für Bodenstein und Sander immer suspekter, aber auch sehr grausam.Die Aufklärung dieses Falles gestaltet sich nicht nur sehr schwierig, sondern legt Sachen offenen, die man sich zu Anfang nicht vorstellen kann.Sander und Bodenstein kommen an ihre Grenzen. Dieser neue Fall ist nicht nur sehr spannend, sondern zeigt wieder viel Lokalclorid.Auch das Privatleben der ermittelnden Kommissare spielt wieder eine Rolle, was mir sehr gut gefällt, weil sie dem Leser damit sehr nahe kommen.Gerade Pia Sander steht diesmal einiges bevor.Überhaupt finde ich die Charaktere dieser Reihe sehr gelungen. Das Thema dieses Falles war sehr interessant , aber auch erschreckend und ich musste schon einige Male schlucken , wie sich das Ganze mit der Zeit entwickelte. Wollen wir hoffen , dass Nele Neuhaus die Ideen für neue Bücher nicht ausgehen , denn ich warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Band.
Muttertag
von sergebendre - 24.11.2018
Eine Faulleiche wird im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik gefunden. Zunächst gehen die Ermittler von einem natürlichen Tod bzw. Unfall aus. Als sie jedoch auf der Suche nach dem Hund des Toten menschliche Knochen im Zwinger finden, ist klar, dass hier mehr dahinter steckt. Bodenstein und Sander nehmen gemeinsam mit ihrem Team die Ermittlungen auf und stoßen auf schreckliche Familiengeheimnisse. Dies ist der 9. Fall für das Ermittlerteam um Pia Sander und Oliver Bodenstein. Das Buch ist sehr fesselnd. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Täter ist. Dies ist vielleicht den vielen verschiedenen Charakteren geschuldet, die es sehr schwer machten, den Kreis der Verdächtigen einzuengen. Das dieser Fall für Pia sehr persönlich wurde, machte das ganze um so spannender. Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Für alle Fans des Ermittlerduos ein muss. Das Buch bekommt von mir natürlich 5 Sterne.
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