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Moon Chosen

Gefährten einer neuen Welt. Roman. 'Gefährten einer neuen Welt - Moon Chosen'. Empfohlen ab 14 Jahre.
Buch (gebunden)
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Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde... weiterlesen
Buch

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Produktdetails
Titel: Moon Chosen
Autor/en: P. C. Cast

ISBN: 3841440142
EAN: 9783841440143
Gefährten einer neuen Welt. Roman.
'Gefährten einer neuen Welt - Moon Chosen'.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Übersetzt von Christine Blum
FISCHER FJB

21. September 2017 - gebunden - 701 Seiten

Beschreibung

Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben - eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte.
Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht - von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.

Portrait

Die erfolgreiche Autorin der "House of Night"-Serie hat nach ihrer Karriere in der US Air Force fünfzehn Jahre als Highschool-Lehrerin gearbeitet, bevor sie begonnen hat, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Die Bücher der New-York-Times-Bestsellerautorin sind vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Romantic Times Reviewer's Choice Award, dem Daphne du Maurier Award und dem Bookseller's Best. P.C. Cast lebt mit ihrer Tochter und Ko-Autorin in Oklahoma.
Bewertungen unserer Kunden
Neue Welten nicht sehr harmonisch
von Oztrail - 03.10.2017
Das Cover von Moon Chosen ist das was mir hier am besten gefällt. Die Erwartung an das Buch war daher sehr groß. Zum Inhalt: Mari, die Tochter der Mondfrau Leda vom Stamm der Erdwanderer wird in die Rolle der neuen Mondfrau hineingeworfen. Nach einem Überfall auf ihren Clan, stirbt Leda und Mari ist auf sich alleingestellt, aber nicht ganz. Sie bekommt Hilfe von Sora, die von Leda zum Lehrling ausgewählt wurde. Gemeinsam versuchen die beiden zu Überleben, den Rest des Volkes zu retten. Welche Gefahren noch auf die beiden zukommen wird sich noch zeigen. Mein Fazit: Ich war und bin froh, dass ich es geschafft habe, das Buch zu Ende zu lesen. Es war brutal und kann meiner Meinung nach kein Jungendbuch sein. Ja, in unserer Welt ist Brutalität schon an erster Stelle, aber es sollte nicht so drastisch und detailliert in einem Roman beschrieben werden. Ich frage mich ob es hier wirklich ein Jugendbuch sein soll. Die Handlung ist einfach, Kampf der Stämme gegeneinander. Gut gibt es immer wieder. Die Handlungsstränge waren meiner Meinung zu langatmig und es bleiben auch sehr viele Fragen unbeantwortet. Da es hier wieder eine Serie geben wird, hoffe ich doch auf die Antworten in den nächsten Bänden. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, mal sehen. Die erste Serie der Autorin kenne ich leider nicht, diese wird ja hoch gelobt, das heißt aber nicht, dass auch die zweite Reihe ein Erfolg wird.
Tolles Worldbuilding, interessante Handlung, jedoch einige kleine Schwächen
von Jenny M. - 11.10.2017
Das neue Buch der Autorin der "House of Night"-Reihe wurde sicherlich von vielen mit Spannung erwartet. Diesmal hat es jedoch nichts mit Vampiren zu tun, sondern mit einer dystopisch angehauchten Welt, in welcher vor allem die Naturverbundenheit ein zentrales Thema darstellt. Man begleitet Mari aus dem Volk der Erdwanderer sowie Nik aus dem Volk der Gefährten und lernt auch die Unterschiede und Konflikte zwischen den verschiedenen Völkern kennen. Mit seinen 700 Seiten ist das Buch ein kleiner Wälzer, vor allem im Bereich der Jugendbücher. Es ist jedoch gar nicht so eindeutig, ob es sich überhaupt um ein Jugendbuch handelt. Was dagegen spricht sind beispielsweise einige Szenen, in denen Gewalt eine Rolle spielt, auch im Zusammenhang mit Tieren. Das kann sicherlich einige Leser, die das unvorbereitet trifft, abschrecken. Dessen sollte man sich also vor dem Lesen bewusst sein. Mich persönlich hat es jedoch nicht gestört. Ich finde diese Szenen haben das von der Autorin geschaffene Setting gut illustriert und die Geschichte bereichert. Der Einstieg in die Geschichte ist nicht sehr leicht. Auf den ersten 100 Seiten tappt man ziemlich im Dunkeln was die Handlungen der Protagonisten angeht sowie die Welt, in der sie sich befinden. Man wird mit verschiedenen Völkern vertraut gemacht, dessen Gebräuche, Ausdrucksweisen und Lebensweisen sich alle voneinander unterscheiden und dem Leser sehr fremd vorkommen. Mich hat der Einstieg in die Geschichte jedoch eher neugierig gemacht als abgeschreckt. Ich fand es interessant während des Lesens immer weitet in diese geheimnisvolle Welt abzutauchen. Ungeduldige Leser kann dies jedoch sicherlich abschrecken. Auch nach Beenden des ersten Bandes sind einige Fragen ungeklärt geblieben, die hoffentlich in den Folgebänden wieder aufgegriffen werden. Insgesamt ist die Welt in der wir die Protagonisten Mari und Nik begleiten wirklich faszinierend, sehr komplex und interessant. An einigen Stellen haben mir tiefergreifende Informationen gefehlt. Auch wenn der Einstieg in das Buch recht ruhig gestaltet worden ist hätte sich die Geschichte meiner Meinung nach sogar noch mehr Zeit lassen können, um den Leser in die Welt zu entführen und einige Vorkommnisse und Gebräuche detaillierter zu erläutern. Insgesamt hat mir die Handlung wirklich gut gefallen. Ich fand sie größtenteils plausibel, die Charaktere haben sich weiterentwickelt und das starre Weltbild hinterfragt und Freundschaften geschlossen. Leider gibt es auch einige kleinere Kritikpunkte, die zu meiner insgesamten Wertung von 3,5 Sternen geführt haben. An einigen Stellen war die Geschichte leider etwas vorhersehbar. Die Autorin hat so oft angedeutet dass etwas eventuell passieren könnte, dass es dann keine Überraschung mehr war, wenn wirklich etwas passiert ist. Das hat dem ganzen leider etwas die Spannung genommen. Zudem fand ich zwar die Welt des Buches sehr spannend, faszinierend und fantasievoll, jedoch hat mich der dystopische Aspekt daran gestört. Als ob nach so vielen erfolgreichen Jugendbuchdystopien jetzt zwanghaft auch dieser Geschichte noch etwas Dystopie hinzugefügt werden müsste. Denn eigentlich folgt die Geschichte einem ganz anderen Schema und hätte mir als "normales" Fantasy-Buch besser gefallen und mehr Sinn ergeben. Zudem hätten einige Entwicklungen innerhalb der Handlung, beispielsweise die Liebesgeschichte, etwas mehr Zeit gebraucht, zumal es mich nicht gestört hätte wenn das Buch noch etwas umfangreicher gewesen wäre. Das sieht jedoch sicher nicht jeder Leser so. Der Schreibstil der Autorin war schön und flüssig zu lesen. An einigen Stellen wirkten für mich die Dialoge etwas gestellt, jedoch hielten sich diese im Rahmen und sind nicht außerordentlich negativ aufgefallen. Zum Schluss vielleicht noch ein Aspekt, der mir sehr positiv aufgefallen ist: In einigen Kapiteln begleitet der Leser auch den (vermutlichen) Antagonisten der Geschichte. Ich finde es sehr interessant, dass auch aus dieser Sichtweise die Handlung erzählt wurde und so dem Leser vielleicht auch etwas nachvollziehbarer vorkommt. FAZIT: Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Besonders positiv ist das interessante und außergewöhnliche World-Building aufgefallen. Leider wies die Geschichte auch einige kleinere Schwächen auf, wie zum Beispiel die Vorhersehbarkeit oder die an einigen Stellen überhastete Handlung (z.B. Liebesgeschichte), sowie die vielen noch offenen Fragen, mit denen der Leser zurückgelassen wird. Trotzdem bin ich gespannt auf den Folgeband, den ich auf jeden Fall lesen werde. Ich hoffe, dass dort einige Fragen aufgeklärt werden und wir noch mehr über diese wirklich interessante Welt erfahren können. Insgesamt gebe ich dem Buch gute 3,5 Sterne und freue mich auf mehr.
Nach einem schweren Einstieg doch noch gute Unterhaltung
von Sarah F. - 08.10.2017
Mit knapp über 700 Seiten hat P.C. Cast einen eindrucksvollen ersten Band ihrer neuen Moon Chosen Reihe geschrieben. Bei dem Umfang hatte ich damit gerechnet, dass es ein wenig dauern würde, in die Handlung reinzukommen. Dass es mir dann aber so extrem schwer fallen würde, hatte ich nicht erwartet. Die Autorin wirft dem Leser auf den ersten knapp 100 Seiten alle möglichen neuen Begriffe und Erklärungen um die Ohren. Gleichzeitig werden viele Charaktere vorgestellt und unterschiedliche Stämme eingeführt. Ich hab da lange nicht richtig durchgesehen und war kurz davor das Buch abzubrechen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, denn es wurde dann doch noch deutlich besser. Ist der Start erstmal überwunden, findet man eine Verbindung zu Mari, Nik und Co. Die Hauptcharaktere wachsen dem Leser ans Herz und machen eine glaubwürdige Entwicklung durch. Die Handlung nimmt circa ab Seite 200 richtig Fahrt auf und steuert dann auf das große Finale zu, wobei immer wieder kurze Spannungsspitzen den Leser bei Laune halten. Das Ende überzeugt schließlich trotz einiger überdramatisierter Entwicklungen und macht neugierig auf mögliche Folgebände. Die Fantasy-Welt von P.C. Cast ist an sich stimmig und bietet einige interessante Elemente. Schade fand ich nur, dass sie in dem Buch gewissermaßen als Dystopie aufgemacht ist, was einfach nicht glaubwürdig erklärt wird. Ohne diese bemühte Verknüpfung zu unserer Gegenwart hätte mir das Buch noch besser gefallen. Auch so hätten ein paar mehr Details der Welt nicht geschadet, aber diese folgen dann hoffentlich noch im nächsten Band. Die Aufmachung des Buches finde ich gelungen, auch wenn das Covermotiv mich an sich nicht angesprochen hätte. Es passt zum Inhalt und als Hardcover mit Schutzumschlag ist das Buch hochwertig gestaltet. Insgesamt war es ein solider Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht.
Zunächst schwieriger Einstieg, dann aber Spannung pur...
von mamamal3 - 06.10.2017
Mari lebt mit ihrer Mutter im Erdenvolk, in einer völlig zerstörten, zukünftigen Welt. Die Nähe zur Natur, ein Glaube an die ¿Erdenmutter` und andere Besonderheiten zeichnen ihre Gemeinschaft mit- und zueinander aus. Doch es gibt noch andere Bewohner: die Hautdiebe und in die Gefährten. Alle unterscheiden sich grundlegend voneinander, sind verfeindet. Doch Mari ist etwas ganz besonderes! Kann sich etwas ändern? Immerhin kämpft in dieser feindlichen Umwelt jeder um das eigene Überleben! Grausame Rituale, Sklaverei, unheilbare Krankheiten- hartnäckige Vorurteile treffen auf religiösen Fanatismus. Vielleicht zu viel für ein Jugendbuch!? Nach einem schwierigen Einstieg in die Geschichte/neue Welt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und warte schon jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Teil! :-)
Ein potenzieller Bestseller als herbe Enttäuschung
von annsophieschnitzler - 24.09.2017
Cover: Das Cover ist aus meiner Sicht ein richtiger Hingucker. Es ist schlicht, verrät nicht viel über die Geschichte, spinnt eine durch den Mond eine tolle Brücke von Cover, Titel und Inhalt. Auf jeden Fall gelungen, da es auf sich aufmerksam macht, ohne zu pompös zu wirken. Inhalt: Noch nie habe ich ein so unlogisches Buch gelesen. Der Anfang war für mich ehrlich gesagt das Schlimmste und eine Qual. Man wird in eine Welt geworfen, die man über die ersten 10 Kapitel absolut nicht versteht. Ich sah mich drei verschiedenen Perspektiven, drei verschiedenen Clans gegenüber, deren Welt und Ansichten keineswegs erklärt wird, sodass ich mir die ganze Zeit dachte: Was ist das denn bitte? Es war für mich absolut zusammenhangslos, teilweise sogar grausam und so brutal, dass ich kurz davor war, es jetzt schon abzubrechen. Es wurde dann langsam besser, weil mich vor allem die Geschichte um die Erdwanderin Mari und den Gefährten Nik faszinierte. Aber durch die gesamte Geschichte zogen sie die wildesten Sachen, die für mich nicht logisch waren. An jeder Ecke fragte ich mich: WIESOOO???? Mir machte das Lesen absolut keinen Spaß, weil die Geschichte für mich so willkürlich und unlogisch zusammengewürfelt war. Auch die Liebesgeschichte konnte in der Rarität, in der sie auftauchte, ebenso wenig überzeugen. Am Ende wird einem dann noch ein Cliffhanger hingeworfen nach dem Motto: Lies weiter, auch wenn der Rest doof war... Meine Lust weiterzulesen ist aufgrund der Umsetzung der Geschichte immens gering, auch wenn es mich schon interessieren würde, wie es weitergeht, weil die Grundidee an sich nicht schlecht war. Charaktere: Die fehlende Logik in der Handlung wirkte sich natürlich auch auf die Charaktere aus. Mari war am Anfang für mich absolut nicht verständlich aufgrund ihrer kindlichen Sprache. Im Verlauf der Geschichte konnte sie jedoch immer mehr überzeugen, wuchs auch an den Herausforderungen, sodass ich sie am Ende wirklich gern hatte. Auch wenn ich sagen muss, dass sie manchmal in den letzten Kapiteln nicht zu verstehen war. Einerseits spricht sie sich für Hilfe im Sinne der Menschlichkeit aus, was sie auf der anderen Seite anderen verweigert... Nik war glaube ich, der einzige Charakter, denn ich die ganze Zeit über mochte und überzeugen konnte. Seine leidenschaftliche, kämpferische aber auch etwas verzweifelte Art fand ich sehr unterhaltsam. Im Gegensatz dazu war Fahlauge für mich ein einziges Rätsel. Seine Beweggründe waren mir zu wenig und zu unlogisch und er brachte erschreckende Grausamkeit und Brutalität in die Geschichte, die für mich keinen Sinn machten. Alle anderen Charaktere fand ich recht gut gestaltet. Sie sorgten für Überraschungen wie ergreifende Szenen. Schreibstil: Stilistisch habe ich im Gegensatz zu den restlichen Kriterien fast nichts auszusetzen. Für mich ließ sich das Buch sehr gut lesen, denn P.C.Cast hat einen angenehmen Schreibstil, der einen trotz ausreichender Beschreibung nicht langweilt. Auch die verschiedenen Sichtweisen fand ich angenehm, da man dadurch in alle drei Stämme reinschnuppern kann und sich eine Meinung drüber bilden kann. Das sorgte auch für Abwechslung und Spannung aus meiner Sicht. Einzige Schwäche hier war für mich die anfängliche Sprache von Mari... Sie wirkte am Anfang auf mich wie ein kleines Kind, aufgrund dessen, dass sie sich wie mit Mami sehr kindlich ausdrückte. Das passte natürlich nicht zu ihren 18 Jahren, enge Bindung zur Mutter hin oder her. Fazit: Für mich war Moon Chosen die schlechteste Geschichte, die ich je gelesen habe, und die gleichzeitig eine sehr gute Grundidee hat. Die Grundzüge der Handlung und Hintergründe fand ich gar nicht so schlecht, nur strotzte die Geschichte nur so von ausbleibender Logik. Viele Geschehnisse und vor allem der Anfang, sorgten für ein riesiges Fragezeichen in meinem Gesicht und der Überlegung, was ich denn da lese. Aus meiner Sicht wahnsinnig schade, was aus der Idee gemacht wurde. Ich kann euch nur davon abraten, zu diesem Buch zu greifen! Auch wenn ein bekannter und auch beliebter Name draufsteht
Mitreißende Story in einer ursprünglichen Welt
von Shanna - 26.09.2017
In einer dystopischen Zukunft existieren verschiedene Clans mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Gebräuchen. Leda ist die Mondfrau der Erdwanderer und reinigt alle drei Tage die Stammesmitglieder vom Nachtfieber. Ihre Tochter Mari möchte sie gerne zu ihrer Nachfolgerin ausbilden. Aber Mari ist anders als die übrigen Erdwanderer und muss dieses Geheimnis wahren, um nicht von der Gemeinschaft verstoßen zu werden. Nik gehört zu den Gefährten, die von einem Hund auserwählt, eine lebenslange Seelenpartnerschaft mit ihm eingehen. Doch sie leben in Feindschaft mit den Erdwanderern. Vor den Hautdieben müssen sich alle in acht nehmen, denn sie sind Kannibalen und ziehen ihren Opfern die Haut bei lebendigem Leibe ab. Die Situation spitzt sich zu, als Nik ein wertvoller Welpe in den gefährlichen Wald entwischt... Die hier beschriebene Welt hat so etwas Ursprüngliches, dass man sich in einen steinzeitlichen Urwald zurückversetzt fühlt. Doch gründet sie sich auf eine vergangene Zivilisation, wobei nicht erklärt wird, wie es dazu kam. Obwohl am Anfang sehr viel passiert und etliche Informationen zu verschiedenen Clans zu verarbeiten sind, konnte ich die Zusammenhänge schnell verstehen und mich in dieser Welt bestens zurecht finden. Eine Karte wäre hierbei hilfreich gewesen, um die räumliche Lage der Clans und ihre Wege noch besser nachvollziehen zu können. Der Schreibstil ist sehr anschaulich und man kann sich die ganze Szenerie lebhaft und bildlich vorstellen. Die Charaktere sind sehr interessant, da sie alle mit ganz verschiedenen Problemen zu kämpfen haben und sich im Laufe der Handlung realistisch und nachvollziehbar weiterentwickeln. Auch der Hautdieb Fahlauge begeht zwar abscheuliche Taten, aber in jeder guten Geschichte braucht es so eine richtig ekelhafte Hassfigur, sonst wäre es doch langweilig. Es kommen auch einige brutale Szenen vor, die zart besaitete Gemüter vielleicht abschrecken könnten, aber ich empfand sie als nicht zu heftig, wenn man bedenkt, was Jugendliche jeden Tag im TV oder Internet zu sehen bekommen. Für meinen Geschmack haben sich die rasanten Abschnitte im richtigen Verhältnis mit ruhigeren Beschreibungen gemischt und die Spannung im Lesefluss nicht abreißen lassen. Als sehr dezent und doch romantisch dargestellt, war für mich die zart aufkeimende Liebe der Protagonisten. Trotz vieler gegenseitiger Missverständnisse und Vorurteile, bauen sie mit der Zeit ein immer größeres Vertrauen zueinander auf, dass sie gegen alle Widerstände verteidigen müssen. Hier sind lebensnahe Themen, wie zum Beispiel Vorurteile, Diskriminierung und Gewalt, die auch unsere Gesellschaft von heute bewegen, in eine mitreißende Story verpackt. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung, die ich schon sehr gespannt erwarte!
Absolut geniale Story
von Christine Christl Bücher NewsWelt - 28.09.2017
Titel: Moon Chosen, Gefährten einer neuen Welt Autor: P.C. Cast Verlag: Ravensburger Sprache: Deutsch Seiten: 704 Seiten ¿ Hardcover Preis: D ¿ 14,99€ Genre: Fantasy ¿ Romantik ¿ Reihe: Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben - eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte. Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht - von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen. House of Night habe ich von dieser Autorin schon verschlungen, daher war es klar das ich dieses Buch lesen musste. Bei Lovelybooks war ich bei der Leserunde dabei und muss sagen: Leserunden auf Lovelybooks machen echt Spaß! Aber nun zum wichtigen teil: Der Einstieg in das Buch fiel mir wahnsinnig leicht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, flott und Spannend! Selten war ich so schnell in einem Buch gefangen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Der Anfang war zwar doch etwas verwirrend, viele neue Ausdrücke, Namen und Orte und auch Gepflogenheiten die einen hier nicht erklärt werden und die man erst im laufe des Buches erfährt. Wer hier also eher ein Mensch ist der sofort alle Erklärungen haben muss, wird leider nicht fündig. Man wird bis am Schluss eher im dunklen gelassen und kann nur erahnen oder/bzw. durch die ganzen erlebnisse seine Schlüsse ziehen. Besonders gut gefallen mir auch die verschiednen Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur, und auch mit seinen eigenen Problemen! Wahnsinn wie schnell die ersten 20 Kapitel für mich verflogen sind. Der Schreibstil ist wirklich top. Flüssig und interessant. Absolut spannende Geschichte. Besonders Kapitel 20 hat es mir angetan und auch 19 war heftig. Sehr traurig und emotional. Viele Dinge ergeben ab hier endlich Sinn und andere kann ich mir schön langsam denken... ich bin aber so gespannt wann Mari endlich auf nik treffen wird und wie dann endlich alles sich fügt, oder eben auch nicht. Ich denke es wird hier noch um einiges spannender und düsterer... so hab ich die Befürchtung Mehr möchte ich euch hier aber gar nicht verraten. Absolut TOP. Spannende Story. Genialer Schreibstil! Tolle Protagonisten. Das Cover ist absolut genial! Ich LIEBE ES !!! Es ist wirklich total schön verarbeitet und die Blätter sind so genial gemacht! Obwohl einige sagen das es sehr schlicht und unauffällig ist muss ich da total dagegen halten! Mir ist das Cover sofort in die Augen gesprungen und jetzt wo ich die Print Ausgabe vor mir habe, weiss ich, ich wäre im Thalia sicherlich nicht daran vorbei gegangen!! Die Farbe der Blätter in Kombination mit der Schrift ist einfach nur *.* Zu beginn vielleicht etwas bis sehr verwirrend. Aber ab Kapitel 8 legt sich das schön langsam und man kommt richtig gut in der Welt der Autorin an. Der Schreibstil ist wirklich sehr spannend und flüssig, so das auch der etwas schwierige Anfang kein Problem ist. Die ganzen Clans und ihre Kulturen sind absolut interessant und ich kann kaum erwarten wann es endlich weiter geht! Für mich definitiv ein Lese Highlight im Jahr 2017 ! Daher gibts von mir 5 von 5 Masken!
Ich bin begeistert und möchte noch tiefer in diese Welt abtauchen
von rainbowly - 25.09.2017
Fakten Autor: P.C.Cast Verlag: Fischer FJB Erscheinungsdatum: 21.09.2017 Genre: Jugenbuch Seiten: 704 Inhalt Es geht um Clans die im Wald leben - um ihre Lebensweise, ihre Vergangenheit, ihre Verbundenheit zur Natur und wie sie deren Kraft nutzen, um Verlust, um Freundschaft, um Akzeptanz und Vorurteile, um die besondere Verbindung zu einem Tier, aber auch um Gewalt, Brutalität und Machtgier¿ Ach lest doch selbst! Gestaltung Das dunkelgrüne Cover ist ungewöhnlich, daher sticht es ins Auge und passt perfekt ins Waldsetting der Geschichte. Die Blätter sind in kupferfarbenem, glänzendem Material abgesetzt und wirken deshalb in echt nochmal viel filigraner. Der im O eingearbeitete Mond ist zwar eine nette Idee, die ja auch zum Titel und der Geschichte passt, allerdings vermittelte es mir eher so den Bezug zu Casts Vampirreihe und ich musste mehrfach den Klappentext lesen um auszuschließen, dass auch hier solche Figuren auftauchen würden! Sprache Cast erschafft hier eine fantastische, sowie dystopische Welt. Man wird sofort mittenrein geworfen und erst nach und nach werden die Erklärungen eingestreut. Und da es der Beginn einer Reihe ist werden auch bis zum Schluss nicht alle Geheimnisse gelüftet. Ich liebe einen solchen Schreibstil, weil es mir die Möglichkeit gibt, sofort in die Geschichte einzutauchen ohne mir vorher ersteinmal eine lange Einführung anzutun. Man muss sich aber natürlich erst einmal in der Welt zurecht finden und sich auf die Story einlassen. Charaktere Wir begleiten Mari, die beim Clan der Erdwanderer lebt, Nik vom Stamm des Lichts und Fahlauge von den Hautdieben. Mari ist ein spezieller Charakter. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber sie hatte bisher einen schwierigen Stand in ihrem Clan und wirkt deshalb am Anfang sehr unselbstständig und kindlich. Doch sie macht im Laufe der Geschichte eine riesen Entwicklung durch und wird zur selbstständigen, mutigen und verantwortungsvollen Frau, die diese Geschichte braucht. Auch Nik ist ein toller Charakter. In der Obhut eines relativ sicheren Stammes als Sohn der Anführers wächst er in dem Bewusstsein auf, dass die Erdwanderer keine Menschen sind und nicht für sich selbst sorgen können. Doch als er berechtigte Zweifel daran bekommt, lässt er sich nicht durch alte Gewohnheiten ausbremsen, sondern möchte eine Veränderung. Fahlauge hingegen ist der Gegenpart zu den zwei sehr sympathischen Charakteren. Er ist einfach irre, grausam und machthungrig. Fazit Ich bin begeistert und möchte unbedingt mehr davon lesen! Mir gefällt die Welt die Cast hier erschaffen hat. Ich mag die Charaktere und wie sie sich im Lauf der Geschichte entwickelt haben. Ich mag ihre Ideen, wie die Clans leben, was für Eigenarten sie haben, welche Schwierigkeiten jeder Stamm hat.
Sonne Mond und Magisch
von Bucheule1902 - 05.10.2017
Meine Rezension: In dem Buch Moon Chosen   von P.C. Cast erschienen im S. Fischerverlag, geht es um eine junge Frau, die durch plötzlich auftretende Änderungen ihr Wahres Schicksal in die Hand nehmen muss. Das Cover ist in einem Aquamarin gehalten und man sieht darauf goldene Blätter. Die Schrift ist in einem Mondblau und das O ist dargestellt wie ein Mond. Geschrieben ist es aus Sicht von Mari und aus Sicht von Fahlauge oder Nik. Man erfährt viel über ihre Gefühle aber auch über ihre Herkunft und ihren Stand in der Familie oder auch dem Volk. Es beginnt bei einer Feier des Weberclans an einem Frühlingsabend. Hierbei werden die Frauen und Männer des Weberclans von dem sogenannten Mondfieber gereinigt, welches die Männer sehr aggressiv und die Frauen sehr Melancholisch werden lässt. Als Mari dann sich wieder auf den Weg nach Hause macht, ändert sich die Perspektive und man lernt Nik kennen, welcher ein Mitglied des Sonnenvolks, den sogenannten Gefährten ist. Hier hat jeder die Chance, durch die Auswahl eines Hundes, ein Gefährte zu werden. Die Verbindung zu den Hunden ist einzigartig. Nik muss leider lernen, dass er vielleicht gar kein Gefährte wird, da er mittlerweile schon 23 Winter alt ist und die Jugendlichen bis zu 21 Wintern nur ausgewählt werden. Als er jedoch von einem kleinen Hund in den Blick genommen wird, hofft er darauf, dass dies sein Welpe ist, doch während einem Weg auf den Waldboden, verschwindet der Welpe in den Wald und läuft davon. Nik will nicht aufgeben und versucht ihn egal wie zu finden. Im Laufe der Tage passiert ein Unglück. Die Erdwanderer werden mitten am Tag von den Gefährten überfallen, welche schon lange Krieg führen. Hier lernt die Junge Mari das erste Mal Nik kennen und was er auf dem Gebiet der Erdwanderer sucht. Und zwar den kleinen Hund, welcher kurz zuvor Mari als Gefährtin erählt hat. Wie die Geschichte weiter geht um die beiden und auch um Fahlauge, will ich euch nicht weiter verraten. Aber ich werde noch ein wenig auf die Charaktere eingehen, die sehr interessant sind. Mari gehört zu dem Stamm der Erdwanderer. Sie besitzen die Kraft des Mondes und können den Mond herab rufen um Leute zu reinigen oder aber auch zu heilen oder Gegenstände, Pflanzen und ähnliches herzustellen. Sie ist aber auch noch eine halbe Gefährtin, denn ihre Mutter war früher verliebt in einen Gefährten und gemeinsam haben sie Mari bekommen. Der Vater ist leider schon gestorben, da er entdeckt wurde, als er den sogenannten Mutterfarn für seine Tochter geklaut hat. Mari muss sich im Clan der Erdwanderer immer verstecken und darf nicht bei Sonne aus der Höhle gehen, da man ihr sonst die Gene der Gefährten ansieht. Ihre Mutter und sie hüten das Geheimnis sehr streng und nur aus der Not heraus vertraut sie sich einer Freundin an. Nik hingegen ist sehr selbstbewusst und ich finde auch sehr skeptisch, was eine sehr wichtige Eigenschaft, wie man in einer Stelle des Buches merkt. Er fühlt sich sehr fehl am Platz, denn sein Vater ist der sogenannte Sonnenpriester, der Anführer des Sonnenvolks/ der Gefährten. Nik versucht auf eigene Faust den kleinen Welpen zu finden, muss aber auch für die Gefährten auf eine Mission. Bei einem dortigen Zwischenfall wird er bewusstlos und von  Mari entdeckt. Sie versucht ihn, wieder gesund zu pflegen mit den Kräften des Mondes. Neben den beiden Charakteren gibt es auch noch Fahlauge, ihn habe ich hier noch gar nicht genannt und trotzdem spielt er eine entscheidende Rolle in der Geschichte. Doch ich mag das Volk der Hautdiebe nicht und auch seinen Charakter, der sehr Zornig und Gruselig ist nicht wirklich. Also er passt super in das Buch aber man hat immer wieder das Gefühl das er manchmal echt etwas verrückt ist und sich auch als Gottesgleich bezeichnet. Mein Fazit: Aber lasst euch selbst überraschen was euch das Buch erzählt. Ich fand das Buch am Anfang sehr vollgepackt mit Informationen aber je weiter ich gelesen habe umso weniger wollte ich das Buch aus den Händen legen. Ich bin echt begeistert und hoffe das auch ein zweiter Band irgendwann dazu erscheinen wird, denn ich will unbedingt wissen wie es weiter geht. Solltet ihr es lesen wollen, dann wünsche ich euch ganz viel Lesevergnügen.
dranbleiben lohnt sich, wenn du die Nerven dafür hast
von Kodabaer - 10.10.2017
Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwer gefallen. Die Welt in der Mari und Nik sowie Fahlauge leben, ist etwas ganz neues und anderes. Eine Mischung aus Dystopie und Fantasy, die ich so noch nicht kennengelernt habe. Man lernt in den ersten Kapiteln vorrangig das Volk der Erdwanderer kennen und hat damit schon viele Eindrücke, die man verarbeiten muss. Fahlauge und das Volk der Hautdiebe werden thematisch nur kurz angerissen, man bekommt wenige, aber sehr beeindruckende und erschütternde Szenen geboten. Zudem lernt man noch Nik und den Stamm der Gefährten kennen, wo ich mich durch das Leben mit den Hunden gleich irgendwie heimisch fühle, jedoch liegen auch dort einige Dinge im Argen. Je mehr ich von dieser Welt kennengelernt habe, desto besser gefiel es mir. Jedes Volk hat mit seinen ganz eigenen Problemen zu kämpfen und zusätzlich sind sie noch mit den anderen Völkern verfeindet. Auf die Vergangenheit wird leider nicht wirklich eingegangen. Durch eine Geschichtenerzählerin wird ein ganz kleiner Einblick gegeben, aber später wird nicht mehr darauf eingegangen. Die Story um Mari und Nik und ihre Völker stehen im Vordergrund und das war für mich auch angemessen, da ich so ein möglichst großen Einblick in diese beiden Lebensweisen bekommen habe. Ich gehe davon aus, dass man in den weiteren Bänden dieser Reihe von den anderenVölkern und deren Geschichte noch mehr erfährt. Ganz besonders gut gefallen hat mir die Naturverbundenheit der Völker und das Zusammenleben mit den Tieren. Viele Aspekte haben mir richtig gut gefallen, wie z.B. das Nutzen von Heilkräutern bei der Behandlung von Wunden und Krankheiten oder dass die Hunde bei den Gefährten solch einen großen Stellenwert haben. Das Volk der Hautdiebe wirkt in diesem Band doch recht grausam und man erfährt noch zu wenig, als dass ich darüber urteilen könnte. Die Protagonisten Nik und Mari sowie viele der Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Sora war eine meiner Liebsten, da sie eine starke Wandlung durchläuft, bzw. zu Beginn doch anders dargestellt wird, als sie eigentlich ist. Ich finde das Cover schön und ansprechend gestaltet. Nachdem ich es gelesen habe, finde ich auch, dass es gut auf den Inhalt abgestimmt ist. Die Farbe grün verbinde ich immer mit Natur und gerade die, spielt in diesem Buch eine große Rolle. Die schimmernden Blätter und der Mond nehmen Aspekte der beiden Haupt Völker als Thema mit auf. Viele Leser waren von der Brutalität, die Teilweise beschrieben wird sehr schockiert. Mich persönlich stören die etwas heftigeren Abschnitte jetzt nicht so. Wie ich es als junge/r Leser/in empfunden hätte kann ich nicht so einschätzen. Wenn ich aber überlege, dass ich auch früh schon Horrorgeschichten und Thriller gelesen habe, glaube ich, dass ich auch diesen Roman gut verkraftet hätte. Aber da ist auch wahrscheinlich jede/r Jugendliche anders. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht und ich freue mich schon jetzt darauf im zweiten Band mehr über diese neue Welt erfahren zu können. Für jeden der Lust hat in eine neue Welt abzutauchen und der nicht zu schwache Nerven hat, dem emfehle ich dieses Buch. Vor allem lohnt es sich dranzubleiben, wenn auch die ersten Kapitel etwas anstrengender sind. Für mich wurde dieses Buch mit jedem Kapitel besser, so dass ich nun als schon fast ein Fan geworden bin.
Die Welt irgendwann nach der Apokalypse
von Victoria S. - 29.09.2017
Moon chosen ist der erste Band der Reihe über die Welt nach der Apokalypse, wie sie sich die beiden Autorinnen des Buches vorstellen. Diese Welt ist am Anfang ziemlich verwirrend, weil wichtige Zusammenhänge und Erklärungen zu bestimmten Aspekten fehlen. Das macht den Einstieg in die Handlung nicht leicht. Aber wenn man sich erstmal festgelesen hat, dann will man unbedingt mehr über diese interessanten Menschen, diese beiden verfeindeten Stämme wissen, die nun einen kleinen Teil der Erde bewohnen und wie es mit unserer ehemaligen Welt jetzt so weitergeht erfahren. Schön finde ich, dass durch die charakterliche Entwicklung von Mari, Sora und Nik, den jugendlichen Hauptprotagonisten das Verständnis der verfeindeten beiden Stämme füreinander langsam zunimmt. Das gefällt allerdings nicht allen, wie das dramatische Ende zeigt. Bin gespannt, was den Autorinnen im zweiten Band noch so alles dazu eiinfällt.
Für erwachsene Dystopie/Fantasy Liebhaber ein Fest!
von Lieblingsleseplatz - 27.09.2017
"Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben - eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte." Ich bin mir nicht sicher in welche Schublade ich dieses Buch packen soll¿ Ist es eine Dystopie mit magischen Elementen? Oder ein Fantasy Spektakel mit dystopischen Einflüssen? Ich weiß es nicht ¿ aber auf jeden Fall bin ich mir sicher dass ihr das Buch genau so mögen werdet wie ich! Das Cover ist wirklich wunderschön! Ein großes Kompliment an den Verlag. Nicht nur dass das Cover der deutschen Ausgabe so viel passender zur Handlung ist - es ist auch so edel gestaltet. Die kupferfarbenen Blätter schimmern im Licht und sind erhaben. Also auch optisch und haptisch ist das Buch ein Gewinn für jedes Bücherregal! In "Moon Chosen" gibt es verschiedene naturverbundene Stämme die alle ihren eigenen Religionen und Traditionen entwickelt haben nachdem die modernen Technologien ausgefallen sind. Das Ganze Buch über habe ich versucht herauszufinden WO das Setting plaziert ist - also in welcher heutigen Stadt, die in der Zukunft zerstört ist. Leider ist mir das nicht gelungen - und es wird auch nicht wie in den Shannara Chronicles am Ende aufgeklärt¿ Vielleicht gelingt es Euch ja die Hinweise zu entschlüsseln und erlöst mich von meinen Spekulationen? "MAGISCH. GEFÄHRLICH. GEHEIMNISVOLL! In einer zerstörten Welt voller Naturgewalt kämpfen drei verfeindete Stämme ums Überleben. In Höhlen, auf Waldlichtungen, in einer Siedlung auf Plattformen hoch in den Baumkronen. Geplagt von blutrünstigen Gegnern, todbringenden Insekten und unheilbaren Krankheiten. Eine junge Frau ist auserwählt, alles zu verändern: Mari vom Stamm der Erdwanderer, Tochter der Mondfrau." Die Protagonisten sind sehr stark in dieser Geschichte: Mari und Sora von den Erwanderern, Nik von den Gefährten und Fahlauge von den Hautdieben. Ja, ihr habt richtig gelesen - Hautdiebe! Da komme ich auch gleich zu einem Mini-Kritikpunkt: Das Buch ist nichts für schwache Nerven! Und meiner Meinung nach auch nichts für Jugendliche ab 14. In manchen Szenen geht es schon sehr brutal zur Sache. Ab 16 ok, eher finde ich jedoch ist es ein Erwachsenenbuch, nicht nur der Gewalt wegen. Am allerbesten gefallen haben mir die Interaktionen von den gegensätzlichen Frauen Mari und Sora. Ich mochte Sora sofort, sie ist zwar arrogant aber irgendwie cool. Mit ihr konnte ich mich sogar noch mehr identifizieren als mit Mari. Die beiden ergeben eine explosive aber lustige Mischung. Kam mir ein wenig wie 2 Broke Girls vor - ich mochte den Humor der damit in die Geschichte wehte¿ A propos Humor: Ich musste kurz herzlich lachen, als sie ihren Namen getanzt haben. Ein deutliches Zeichen - alternative Pädagogik überlebt sogar den Weltuntergang ;-) Die Rolle die den Hunden in dieser Geschichte zuteil wird freut natürlich mein Hundeliebhaberherz! Mein Hund Hannes lag immer treu an meiner Seite als Lesebegleitung und ich musste das ein oder andere Tränchen verdrücken wenn es um die Gefährten ging ¿ Der Schreibstil ist sehr adult. Das finde ich positiv, denn so stimmt auch wieder meine Altersempfehlung - nicht dass ich meine, dass Jugendliche nicht mit Fremdwörtern konfrontiert werden sollten - im Gegenteil - aber ich als Erwachsener fand eben gerade die gewählte Sprache einfach schön! Zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Finale hätte so auch direkt als Film in Hollywood umgesetzt werden können - absolut filmreife Szenen! Beim Ende hab ich irgendwie den Abspann erwartet... Und obwohl klar ist, das das nicht das Ende der Geschichte um Mari, Nik und Fahlauge sein kann lässt mich das Buch nicht unzufrieden zurück. Das Ende von "Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" ist zugleich der Anfang und Ausblick einer neuen spannenden Geschichte. Ich werde in jedem Falle gern die Fortsetzung lesen! Moon Chosen ist nicht nur eine schöne Fantasy Geschichte sondern auch die Geschichte über das Miteinander verschiedener Völker - für uns politisch sehr aktuell! Ich vergebe trotz winziger Logikfehler 5 von 5 LieblingsleseSessel für diesen tollen Auftakt einer neuen Reihe von P. C. Cast und empfehle es erwachsenen Fantasy/Dystopie- Liebhabern uneingeschränkt!
Eine Welt von Sonne, Mond und falschen Göttern...
von Schnapsprinzessin - 01.10.2017
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob P. C. Cast uns mit ihrer neuen Reihe Moon Chosen in einen gewaltigen Fantasyepos oder doch eher in eine fantastische Dystopie entführt. Wir lernen eine neue Welt kennen, in der drei Stämme um ihren Platz kämpfen- allerdings nicht miteinander. Mari ist vom Stamm der Erdwanderer. Nik ist vom Stamm des Lichtes. Fahlauge ist vom Stamm der Hautdiebe. Die Autorin hält die Geschichte mit einem einfachen Schreibstil flüssig, überrascht jedoch mit unerwarteten Handlungen und komplexen Charakteren. Am Ende fehlt der Cliffhanger, dies gleichen jedoch viele grundlegende Fragen, die im Laufe der Geschichte unbeantwortet bleiben, aus. Gefährten einer neuen Welt ist kein Buch, dass man einfach zur Seite legen kann, es schockiert - fesselt - berührt. Mir fehlt ein bisschen der Humor, allgemein kam mir die Geschichte oft etwas flach rüber. Dies liegt vor allem an den offenen Fragen, die zum einen eine unglaubliche Neugier entfachen und zum anderen beim Lesen entfremden. Allerdings ist meiner Meinung nach der gesellschaftskritische Unterton gepaart mit teilweise brutalen Wendungen sehr untypisch für das angegebene Jugendbuch-Genre . Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen, empfehle es auch gerne an Dystopie-Fans. Jedoch befürchte ich, dass sich reine Fantasieleser erst im Laufe der Reihe mit dieser außergewöhnlichen Welt anfreunden werden.
Die Welt irgendwann nach der Apokalypse
von Victoria S. - 29.09.2017
Moon chosen ist der erste Band der Reihe über die Welt nach der Apokalypse, wie sie sich die beiden Autorinnen des Buches vorstellen. Diese Welt ist am Anfang ziemlich verwirrend, weil wichtige Zusammenhänge und Erklärungen zu bestimmten Aspekten fehlen. Das macht den Einstieg in die Handlung nicht leicht. Aber wenn man sich erstmal festgelesen hat, dann will man unbedingt mehr über diese interessanten Menschen, diese beiden verfeindeten Stämme wissen, die nun einen kleinen Teil der Erde bewohnen und wie es mit unserer ehemaligen Welt jetzt so weitergeht erfahren. Schön finde ich, dass durch die charakterliche Entwicklung von Mari, Sora und Nik, den jugendlichen Hauptprotagonisten das Verständnis der verfeindeten beiden Stämme füreinander langsam zunimmt. Das gefällt allerdings nicht allen, wie das dramatische Ende zeigt. Ich bin gespannt, was den Autorinnen im zweiten Band noch so alles dazu einfällt.
»Ich bin kein Wunder und auch keine Göttin. Nur eine Mondfrau.« (S. 667)
von Tarika - 09.10.2017
Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht - von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen. (Klappentext) Mit dem ersten Band von "Moon Chosen" eröffnet sich dem Leser eine völlig neue Welt. Wir lernen hier vor allem drei Völker kennen, die Erdwanderer, die Gefährten und die Hautdiebe, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Tatsächlich dauert es auch ein wenig, bis man so richtig in dieser völlig unbekannten Welt angekommen ist und man sollte daher der Geschichte schon etwa 100 Seiten geben, was aber für ein gut 700 Seiten starkes Buch durchaus in Ordnung geht. Wenn diese erste Hürde aber überwunden ist, dann bekommt man als Leser eine sehr spannende Geschichte geschenkt, mit einem interessanten Hintergrund und drei verschiedenen Völkern, die jeder ihre eigene Magie versprühen. Der Schreibstil der Autorin ist dabei wirklich gut verständlich und lässt sich schnell lesen. Sie schreibt sehr bildhaft, wodurch die Geschichte sehr lebendig wirkt. Zu den Protogonisten hatte ich am Anfang noch nicht so einen Draht, aber schnell wachsen unsere "Helden" an ihren Aufgaben und es macht sie sympathischer. Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, sollte man wissen, dass es einige Szenen gibt, die recht brutal sind. Daher würde ich eine bescheidene Altersempfehlung ab 16 Jahren aussprechen, die des Verlags liegt bei 14 Jahren. Da aber auch von Sklaverei, Vergewaltigung und brutalen Ritualen die Rede ist, sollte man darüber nachdenken, ab welchem Alter man dies dem potentiellen Leser wohl zutrauen möchte. Gefährten einer neuen Welt bietet alles in allem einen sehr spannenden Einstieg in die neue Reihe von P.C. Cast. Lesen lohnt sich also und die Neugierde auf den nächsten Band ist vorprogrammiert. Nur ein wenig Durchhaltevermögen sollte man am Anfang mitbringen.
Moon Chosen
von Landbiene - 08.10.2017
Eigene Inhaltsangabe: Mari gehört dem Volk der Erdwanderer an. Ihre Mutter ist die "Mondfrau" des Clans. Eine Art Heilerin wovon es nur eine im Clan gibt und der Clan auf diese angewiesen ist. Denn nur die "Mondfrau" kann die Mitglieder regelmäßig gegen das ausbrechende Nachtfieber heilen. Doch Maris Mutter kommt ums Leben und Mari zieht sich zurück, weil sie ein Geheimnis bewahrt und sich deshalb ihrem Clan nicht zugehörig fühlt. Doch dann taucht Sora der eigentliche Lehrling ihrer Mutter auf und bittet Mari um Hilfe sie zur "Mondfrau" auszubilden. Gemeinsam versuchen sie einen Weg zu finden, bis sie einen verwundeten Feind finden und sie auf eine harte Probe auf Grund ihrer verschiedenen Meinungen stoßen¿. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen. Zu Anfang erklärt sie die Welt durch die Sätze ihrer Protagonisten was manchmal etwas komisch rüber kommt. Mich hat es aber nicht sehr gestört. Die Autorin schreibt bildlich und hat eine komplexe, interessante Kulisse geschaffen. Sie schreibt detailliert, aber hält sich nicht an uninteressanten Details auf. Die Kapitel sind nummeriert und teilweise durch Absätze getrennt. Die Leselänge der Kapitel sind angenehm, aber nicht kurz. Allgemeine Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel nicht ganz so leicht. Nachdem man aber erst mal in der Geschichte drin ist, ist das Buch sehr spannend. Mari die Hauptprotagonistin war mir sehr sympathisch und ich konnte sie sehr gut verstehen. Da gehen die Meinungen aber sehr auseinander. Es ist sehr interessante die verschiedenen Völker und ihre Lebensweise kennen zu lernen. Auch wenn das meiner Meinung nicht ganz so gut von der Autorin ausgearbeitet wurde. Z.B. kann ich mir nicht zu 100% ausmalen wie die Völker ihre Tage verbringen. Was tun sie den ganzen Tag? Der Fokus lag hier eher auf den Hauptprotagonisten und ihren Zielen. In diesem Band lernt man 3 verschiedene Völker kennen, die alle verfeindet sind. Aber warum das so ist, wird leider auch nicht erläutert. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, ist es es teilweise sehr brutal. Dies hat mich persönlich aber nicht gestört. Das Buch bzw. die Geschichte hat ein paar Lücken, wodurch es nicht ganz so rund ist. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sternen!
Dystopische Fantasywelt
von spozal89 - 24.09.2017
Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Seit Jahren gibt es nur noch verschiedene Clans, die in Zwietracht miteinander leben. Alle Clans haben besondere oder spezielle Eigenschaften und sind auf gewisse Weise mit der Natur verbunden. Die Erdwanderer leben in Bauten und Höhlen und ziehen die Kraft aus der Erde und aus dem Mond, die Gefährten haben Hunde als Seelenpartner, leben in den Kiefern im Wald und sind mit der Sonne verbunden und die Hautdiebe, die in der Stadt leben und im Kaniballismus leben um zu überleben. Die junge Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und soll einmal das Handwerk ihrer Mutter als Heilerin und Mondfrau übernehmen. Doch Mari verbirgt ein unglaubliches Geheimnis, dass die Welt wie sie sie kennt gehörig aus dem Gleichgewicht bringen kann. Nik ist der Sohn des Oberhauptes und Sonnenpriesters des Gefährtenclans. Auf der Suche nach seinem Seelenpartner trifft er auf Mari. Beide Stämme sind seit Urzeiten verfeindet, doch die beiden sind auf eine gewisse Weise miteinander verbunden. Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt ist das erste Buch von P.C. Cast das ich gelesen habe, daher kann ich es nicht mit ihren anderen Werken vergleichen. Vielleicht ist dies aber auch ein Vorteil, denn so hatte ich null Erwartungen an das Buch. Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe, wobei ich noch nicht herausfinden konnte, wie viele Teile es geben soll. Ich liebe ja generell alle Bücher, die ein wenig dystopisch und postapokaliptisch angehaucht sind. Hier verbindet sich dies aber auch noch ein bisschen mit Fantasy. Mir hat dies sehr gut gefallen und ich habe das Buch, mit ein paar kleinen Startschwierigkeiten, gerne gelesen. In meinen Augen ein richtiger Pageturner, die Handlung war spannend, interessant, teilweise ein wenig verwirrend aber dennoch genial. Mari mochte ich als Charakter sehr gerne, wobei ich viele ihrer Gedanken nicht nachvollziehen konnte. Schön war, dass man aber eine gewisse Entwicklung am Ende des Buches erkennen konnte. Nik hingegen war mir zu Beginn eher unsympatisch, ihn habe ich dann aber doch noch sehr ins Herz geschlossen. Heimliche Stars des Buches waren für mich aber eher die Nebencharaktere wie Sora, Sheena und O¿Bryan. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, war sehr schön in Szene gesetzt und ich konnte mir alles sehr bildhaft vorstellen. Die Gewaltszenen, die in anderen Rezis negativ bewertet wurden, fand ich nicht so extrem, da es sehr viele Jugendbücher mit Gewaltszenen gibt (Panem, Maze Runner etc.) Einen Stern ziehe ich aber ab, da für mich noch viele Fragen offen sind und mich ein wenig ratlos zurück lassen. Klar ist, dass sich die Autorin vieles für nachfolgende Bände offen halten will, aber mehr Infos bzgl. des Nachtfiebers oder anderen Krankheiten hätte ich gerne im ersten Band schon bekommen. Der Epilog zeigt dann noch einen kleinen Einblick in die Welt eines weiteren Stammes und ich freue mich jetzt schon auf mehr von dieser Welt.
Fragwürdige Heldin
von mikkagottstein - 06.10.2017
Die Autorin siedelt ihre Geschichte an in einer dystopisch-fantastischen Vision unserer Welt, in der unsere heutige Zivilisation nur noch in Bruchstücken existiert, während die Menschen inzwischen verschiedene Arten von Magie entwickelt haben. Auf den ersten Blick wirkt der Weltentwurf komplex, originell und überzeugend, im Laufe des Buches kamen mir jedoch Zweifel. Vieles erschien mir nicht bis ins Detail durchdacht oder blieb sogar gänzlich unerklärt. Bis zum Schluss fehlte mir das Gefühl, wirklich in diese Welt abtauchen zu können und einen guten Eindruck vom täglichen Leben der verschiedenen Völker zu haben. Tatsächlich zog sich das Buch für mich über weite Strecken, besonders im Mittelteil. Es gibt zwar einige spannende Passagen, aber da hätte in meinen Augen deutlich gestrafft werden können! Was mir das Buch aber am meisten verleidete, war seine Protagonistin, Mari. In den ersten Kapiteln verhält sie sich eher kindlich für ihr Alter, später jedoch zeigt sie eine Seite an sich, die nicht nur unglaublich selbstzentriert ist, sondern grausam und geradezu monströs. Sie gerät in eine Situation, in der sie mit ihren Fähigkeiten schrecklichstes Leid beenden könnte - und sie ist zu dieser Zeit die Einzige, die das kann. Und was tut sie? Sie entscheidet sich ganz bewusst, nichts zu tun... Was nicht wirklich hinterfragt wird! Und damit war sie für mich verbrannt, ich konnte und wollte nicht mehr mit ihr sympathisieren, auch nach einer plötzlichen Wandlung um 180 Grad, die mir deutlich zu spät kam Es gibt einen anderen weiblichen Charakter, den ich lieber als Heldin des Buches gesehen hätte: Sora, eine Konkurrentin Maris. Aber warum wird in vielen Jugendbüchern das fiese Mädchen, mit dem sich die Protagonistin nicht versteht, als Schlampe dargestellt? Man kann einen weiblichen Charakter doch auch aus anderen Gründen als unsympathisch darstellen als über ihre Sexualität! Sora zeigte für mich jedenfalls mehr emotionales Wachstum als Mari. Natürlich gibt es eine Liebesgeschichte, die kommt jedoch erst spät im Buch wirklich ins Rollen - und ging dann in meinen Augen zu schnell, um glaubhaft zu sein. In manchen Szenen gefiel mir der Schreibstil sehr gut, in anderen fand ich ihn flach, mit vielen Wiederholungen und ohne natürlichen Sprachrhythmus. Die meisten Fakten, die der Leser wissen muss, werden übermittelt, indem Charaktere sich gegenseitig ihre eigene Welt erklären. Wenn sonst niemand da ist, führt Mari zu diesem Zweck auch schon mal Selbstgespräche... Was mir jetzt noch unter den Nägeln brennt, ist das Thema Rassismus. Mari ist das Kind einer Erdwanderin und eines Gefährten, ist aber mit ihrer Mutter Leda bei den Erdwanderern aufgewachsen. Die Gefährten unterdrücken und versklaven die Erdwanderer, was sie vor sich rechtfertigen, indem sie sich einreden, die Erdwanderer wären dumme, hilflose Tiere und sollten dankbar sein, dass sich jemand um sie kümmert. Weiße Sklavenbesitzer dachten früher in unserer realen Welt oft sehr ähnlich. Hätte die Autorin dieses Thema sensibel behandelt, würde ich jetzt wahrscheinlich ihr Loblied singen. Tatsächlich aber schwingt in ihren Worten etwas mit, was auf mich wirkte wie unterschwelliger, nicht hinterfragter Rassismus. Ich möchte ihr da keine böse Absicht unterstellen, aber zumindest einen sehr problematischen Sprachgebrauch. Die Erdwanderer haben dunkle Haut und dunkle Haare, während die Gefährten hellhäutig sind und meist auch helle (goldene) Haare haben. In Mari ist das Erbe ihres Vaters dominanter, sie ist hellhäutig und blond. Insoweit nicht problematisch, aber: das Aussehen der Erdwanderer wird oft mit negativ behafteten Adjektiven beschrieben, das der Gefährten mit positiven. Vielleicht am vielsagendsten: Um unter den Erdwanderern nicht aufzufallen, schminkt Mari sich jeden Tag und verändert ihre Gesichtszüge - indem sie sie mit einer dicken Masse aus Lehm und Kohle gröber formt und ihre helle Haut unter einer schmutzig-braunen Schicht verbirgt. Das weckte in mir ungute Assoziationen mit Blackface, der Darstellung schwarzer Menschen durch plakativ geschminkte weiße Schauspieler im Theater des 18. und 19. Jahrhunderts. Mari benutzt ständig den Begriff Dreckwühler - eine herabwürdigende Bezeichnung, die die Unterdrücker der Erdwanderer geprägt haben. Anfangs empfindet sie scheinbar nur Verachtung für das Volk ihrer Mutter und würde diesen Teil ihres Erbes am liebsten auslöschen. Problematisch fand ich auch die Bezeichnung reinrassig, wenn es um Menschen geht. Für ein Jugendbuch enthält die Geschichte sehr viel und sehr explizit beschriebene Gewalt. Die Vergewaltigung einer Minderjährigen wird zwar nicht beschrieben, dafür aber die gravierenden Verletzungen, die später behandelt werden. Fazit: Wenn sich in einem Jugendbuch die hellhäutige (und zierliche, wunderschöne, grazile) Heldin mit schmutzig-braunem Lehm die Gesichtszüge gröber modelliert und dadurch erfolgreich als Mitglied eines dunkelhäutigen Volkes ausgibt, habe ich damit ein Problem. Denn dadurch erhält die Darstellung rassistischer Strukturen im Buch (die dunkelhäutigen Erdwanderer werden von den hellhäutigen Gefährten versklavt), die den Leser doch eigentlich dazu veranlassen sollten, diese Strukturen zu hinterfragen, einen sehr unguten Beigeschmack. Aber auch abgesehen davon konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Mari, die Hauptfigur, zeigt einen Großteil des Buches keinerlei emotionales Wachstum, dann wandelt sie sich abrupt und absolut, und genauso plötzlich entwickelt sich die Liebesgeschichte. Das Buch umfasst 704 Seiten, hätte in meinen Augen aber problemlos auf höchstens 500 Seiten gestrafft werden können, denn es zieht sich im Mittelteil sehr.
Grandioser Reihenauftakt
von booknerd84 - 22.09.2017
Inhalt/Klappentext: Drei verfeindete Stämme kämpfen ums Überleben in einer zerstörte Welt voller Naturgewalten und Gefahren. In Höhlen, auf Waldlichtungen, in einer Siedlung auf Plattformen hoch in den Baumkronen. Geplagt von blutrünstigen Gegnern, todbringenden Insekten und unheilbaren Krankheiten. Eine junge Frau ist auserwählt, alles zu verändern: Mari vom Stamm der Erdwanderer, Tochter der Mondfrau. Mein Fazit: Da ich seit der House of Night -Reihe ein großer P.C. Cast Fan bin, habe ich mich natürlich umso mehr auf dieses Buch gefreut. Ich war wirklich gespannt, in welche Welt die Autorin den Leser dieses Mal entführt. Meine Erwartungen an das Buch wurden auf jeden Fall nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Der lockere und flüssige Schreibstil hat mich wie schon bei den früheren Büchern von P.C. Cast total in den Bann gezogen. In dieser Geschichte trifft man auf drei Stämme die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Zum Stamm der Erdwanderer gehört die Protagonistin Mari. Sie ist eine junge, tapfere Erdwanderin, die durch einen unerwarteten Schicksalsschlag auf sich alleine gestellt ist und im Laufe der Handlung ungeahnte Fähigkeiten entwickelt. Ich fand Mari von Anfang an sehr sympathisch. Aber auch alle weiteren Charaktere, die man im Laufe der Geschichte kennenlernt, wurden von P.C. Cast wieder sehr authentisch und vielfältig erschaffen. Natürlich dürfen hier auch ein paar Bösewichte nicht fehlen. Ein Kritikpunkt dürfte vielleicht bei manchen Lesern einige brutale Szenen sein, die für ein Jugendbuch ab 14 Jahren noch nicht ganz so geeignet erscheinen. Mir persönlich haben diese Momente im Buch jedoch überhaupt nichts ausgemacht, da so die Geschichte sehr spannend und interessant geblieben ist. Auch wenn die ersten paar Kapitel außerdem vielleicht etwas verwirrend waren, aufgrund der vielen Charaktere und unterschiedlichen Clans, zieht sich dann doch sehr bald ein roter Faden durch die komplette Handlung und endet mit einem spannenden Finale. Manche Fragen, die man sich während dem Lesen gestellt hat, bleiben aber auch bis zum Ende unbeantwortet. Da dieses Buch jedoch ein Auftakt in eine neue Serie ist, finde ich das vollkommen in Ordnung. Man soll ja schließlich noch nicht alles im ersten Teil erfahren. Daher finde ich es auch sehr gut, dass dieses Buch mit einem Cliffhanger endet und so Lust auf mehr macht. Ich kann nur abschließend sagen, das mir Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt , auch mit den kleinen Verwirrungen am Anfang, richtig gut gefallen hat. Ich kann das Buch wirklich jedem Fantasy- und Dystophie- Fan ans Herz legen. Auf die Folgebände bin ich auf jeden Fall schon sehr gespannt und hoffe das diese nicht all zu lange auf sich warten lassen. Von mir gibt es hierfür 5 von 5 Sterne!
Spannend und aufreibend, nur für Hartgesottene
von wayland - 11.10.2017
Abschließend kann ich sagen, dass Moonchosen ein Buch ist, das mich in fast allen Punkten überrascht hat. Ein so "brutales" und schwieriges Buch, hätte ich wirklich nicht erwartet. Ich habe mit einem schönen Jugendbuch im Fantasybereich gerechnet, mit einem leichten und lockeren Schreibstil. Alleine die Dicke des Buches hat mich überrascht. Meine anfänglichen Schwierigkeiten mit den Handlungssträngen und den Sprüngen konnte ich nachher ablegen, da mir die Charaktere geläufig waren und die Stränge zum Teil zusammenlaufen. Womit ich allerdings bis zum Schluss Probleme hatte, waren die mageren Informationen, die man erhalten hat. Man weiß immer noch nichts über die mysteriösen Hautkrankheiten und über die Hautdiebe erfährt man nur so viel, dass Ca. 20 neue Fragen auftauchen. Eine Erklärung für ihr Grausames Verhalten, den Ursprung der Clans oder die verschiedenen Entwicklungen von Kräften, Krankheiten und Ähnlichem hätten meiner Meinung nach aufgegriffen werden sollen. Die Geschehnisse im letzten Abschnitt waren für mich -im Gegensatz zu den vorherigen - relativ vorhersehbar. Ich fand es grausam, dass thaddeus seinen Willen bekommen hat, Sol sterben musste und die clansfrauen, Mari und Nik fliehen mussten. So viel geballte Ignoranz und Ungerechtigkeit kann auch ein Leserherz kaum verkraften. Alles in allem war das Buch wahnsinnig brutal und emotional sehr aufreibend. Alleine deshalb muss ich den Verlag etwas tadeln. Dies ist eindeutig ein Buch für Ältere und sollte auf keinen Fall - auch nicht, wenn es sich als P.C. Cast Buch da besser verkauft - für Jüngere Leser empfohlen werden. Ab 14 ist meiner Meinung nach viel zu früh!! Ich bin zwar keine Psychologin oder Pädagogin, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass eine 14 jährige weniger leidet als ich mit fast 30 Jahren. Mit den Charakteren(den Guten) habe ich mich aber wahnsinnig gut anfreunden können. Ein absolutes Lob für die ausgeprägte, tiefgründige, feingliedrige und detailreiche Charakterentwicklungen. Man kann hier fast von einem richtigen "Erwachsen werden" der Hauptfiguren sprechen. Insbesondere Mari, Sora und Nik haben unheimlich viel Tiefe im Laufe der Geschichte gewonnen und man hatte Freude dabei, wie toll sie sich entwickelt haben. Jede Entscheidung und Äußerung im Laufe der Geschichte war ausgeklügelt und durchdacht. Mit dem Ende bin ich natürlich etwas unglücklich, da man es ganz fiesen Cliffhanger bezeichnen kann. So fies, dass ich weinend die letzte Seite umschlagen musste. Gut haben mir aber die Anspielungen auf die folgenden Teile gefallen. Ich schätze, dass wir einen weiteren Clan und einige Veränderungen erwarten dürfen und bin trotz der Schwächen gespannt auf die Fortsetzung
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