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Moon Chosen

Gefährten einer neuen Welt. Roman. 'Gefährten einer neuen Welt - Moon Chosen'. Empfohlen ab 14 Jahre.
Buch (gebunden)
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Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verände … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Moon Chosen
Autor/en: P. C. Cast

ISBN: 3841440142
EAN: 9783841440143
Gefährten einer neuen Welt. Roman.
'Gefährten einer neuen Welt - Moon Chosen'.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Übersetzt von Christine Blum
FISCHER FJB

21. September 2017 - gebunden - 701 Seiten

Beschreibung

Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben - eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte.
Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht - von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen.

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Sun Warrior
Buch (gebunden)
von P. C. Cast
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Bewertungen unserer Kunden
Spannend und aufreibend, nur für Hartgesottene
von wayland - 11.10.2017
Abschließend kann ich sagen, dass Moonchosen ein Buch ist, das mich in fast allen Punkten überrascht hat. Ein so "brutales" und schwieriges Buch, hätte ich wirklich nicht erwartet. Ich habe mit einem schönen Jugendbuch im Fantasybereich gerechnet, mit einem leichten und lockeren Schreibstil. Alleine die Dicke des Buches hat mich überrascht. Meine anfänglichen Schwierigkeiten mit den Handlungssträngen und den Sprüngen konnte ich nachher ablegen, da mir die Charaktere geläufig waren und die Stränge zum Teil zusammenlaufen. Womit ich allerdings bis zum Schluss Probleme hatte, waren die mageren Informationen, die man erhalten hat. Man weiß immer noch nichts über die mysteriösen Hautkrankheiten und über die Hautdiebe erfährt man nur so viel, dass Ca. 20 neue Fragen auftauchen. Eine Erklärung für ihr Grausames Verhalten, den Ursprung der Clans oder die verschiedenen Entwicklungen von Kräften, Krankheiten und Ähnlichem hätten meiner Meinung nach aufgegriffen werden sollen. Die Geschehnisse im letzten Abschnitt waren für mich -im Gegensatz zu den vorherigen - relativ vorhersehbar. Ich fand es grausam, dass thaddeus seinen Willen bekommen hat, Sol sterben musste und die clansfrauen, Mari und Nik fliehen mussten. So viel geballte Ignoranz und Ungerechtigkeit kann auch ein Leserherz kaum verkraften. Alles in allem war das Buch wahnsinnig brutal und emotional sehr aufreibend. Alleine deshalb muss ich den Verlag etwas tadeln. Dies ist eindeutig ein Buch für Ältere und sollte auf keinen Fall - auch nicht, wenn es sich als P.C. Cast Buch da besser verkauft - für Jüngere Leser empfohlen werden. Ab 14 ist meiner Meinung nach viel zu früh!! Ich bin zwar keine Psychologin oder Pädagogin, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass eine 14 jährige weniger leidet als ich mit fast 30 Jahren. Mit den Charakteren(den Guten) habe ich mich aber wahnsinnig gut anfreunden können. Ein absolutes Lob für die ausgeprägte, tiefgründige, feingliedrige und detailreiche Charakterentwicklungen. Man kann hier fast von einem richtigen "Erwachsen werden" der Hauptfiguren sprechen. Insbesondere Mari, Sora und Nik haben unheimlich viel Tiefe im Laufe der Geschichte gewonnen und man hatte Freude dabei, wie toll sie sich entwickelt haben. Jede Entscheidung und Äußerung im Laufe der Geschichte war ausgeklügelt und durchdacht. Mit dem Ende bin ich natürlich etwas unglücklich, da man es ganz fiesen Cliffhanger bezeichnen kann. So fies, dass ich weinend die letzte Seite umschlagen musste. Gut haben mir aber die Anspielungen auf die folgenden Teile gefallen. Ich schätze, dass wir einen weiteren Clan und einige Veränderungen erwarten dürfen und bin trotz der Schwächen gespannt auf die Fortsetzung
Tolles Worldbuilding, interessante Handlung, jedoch einige kleine Schwächen
von Jenny M. - 11.10.2017
Das neue Buch der Autorin der "House of Night"-Reihe wurde sicherlich von vielen mit Spannung erwartet. Diesmal hat es jedoch nichts mit Vampiren zu tun, sondern mit einer dystopisch angehauchten Welt, in welcher vor allem die Naturverbundenheit ein zentrales Thema darstellt. Man begleitet Mari aus dem Volk der Erdwanderer sowie Nik aus dem Volk der Gefährten und lernt auch die Unterschiede und Konflikte zwischen den verschiedenen Völkern kennen. Mit seinen 700 Seiten ist das Buch ein kleiner Wälzer, vor allem im Bereich der Jugendbücher. Es ist jedoch gar nicht so eindeutig, ob es sich überhaupt um ein Jugendbuch handelt. Was dagegen spricht sind beispielsweise einige Szenen, in denen Gewalt eine Rolle spielt, auch im Zusammenhang mit Tieren. Das kann sicherlich einige Leser, die das unvorbereitet trifft, abschrecken. Dessen sollte man sich also vor dem Lesen bewusst sein. Mich persönlich hat es jedoch nicht gestört. Ich finde diese Szenen haben das von der Autorin geschaffene Setting gut illustriert und die Geschichte bereichert. Der Einstieg in die Geschichte ist nicht sehr leicht. Auf den ersten 100 Seiten tappt man ziemlich im Dunkeln was die Handlungen der Protagonisten angeht sowie die Welt, in der sie sich befinden. Man wird mit verschiedenen Völkern vertraut gemacht, dessen Gebräuche, Ausdrucksweisen und Lebensweisen sich alle voneinander unterscheiden und dem Leser sehr fremd vorkommen. Mich hat der Einstieg in die Geschichte jedoch eher neugierig gemacht als abgeschreckt. Ich fand es interessant während des Lesens immer weitet in diese geheimnisvolle Welt abzutauchen. Ungeduldige Leser kann dies jedoch sicherlich abschrecken. Auch nach Beenden des ersten Bandes sind einige Fragen ungeklärt geblieben, die hoffentlich in den Folgebänden wieder aufgegriffen werden. Insgesamt ist die Welt in der wir die Protagonisten Mari und Nik begleiten wirklich faszinierend, sehr komplex und interessant. An einigen Stellen haben mir tiefergreifende Informationen gefehlt. Auch wenn der Einstieg in das Buch recht ruhig gestaltet worden ist hätte sich die Geschichte meiner Meinung nach sogar noch mehr Zeit lassen können, um den Leser in die Welt zu entführen und einige Vorkommnisse und Gebräuche detaillierter zu erläutern. Insgesamt hat mir die Handlung wirklich gut gefallen. Ich fand sie größtenteils plausibel, die Charaktere haben sich weiterentwickelt und das starre Weltbild hinterfragt und Freundschaften geschlossen. Leider gibt es auch einige kleinere Kritikpunkte, die zu meiner insgesamten Wertung von 3,5 Sternen geführt haben. An einigen Stellen war die Geschichte leider etwas vorhersehbar. Die Autorin hat so oft angedeutet dass etwas eventuell passieren könnte, dass es dann keine Überraschung mehr war, wenn wirklich etwas passiert ist. Das hat dem ganzen leider etwas die Spannung genommen. Zudem fand ich zwar die Welt des Buches sehr spannend, faszinierend und fantasievoll, jedoch hat mich der dystopische Aspekt daran gestört. Als ob nach so vielen erfolgreichen Jugendbuchdystopien jetzt zwanghaft auch dieser Geschichte noch etwas Dystopie hinzugefügt werden müsste. Denn eigentlich folgt die Geschichte einem ganz anderen Schema und hätte mir als "normales" Fantasy-Buch besser gefallen und mehr Sinn ergeben. Zudem hätten einige Entwicklungen innerhalb der Handlung, beispielsweise die Liebesgeschichte, etwas mehr Zeit gebraucht, zumal es mich nicht gestört hätte wenn das Buch noch etwas umfangreicher gewesen wäre. Das sieht jedoch sicher nicht jeder Leser so. Der Schreibstil der Autorin war schön und flüssig zu lesen. An einigen Stellen wirkten für mich die Dialoge etwas gestellt, jedoch hielten sich diese im Rahmen und sind nicht außerordentlich negativ aufgefallen. Zum Schluss vielleicht noch ein Aspekt, der mir sehr positiv aufgefallen ist: In einigen Kapiteln begleitet der Leser auch den (vermutlichen) Antagonisten der Geschichte. Ich finde es sehr interessant, dass auch aus dieser Sichtweise die Handlung erzählt wurde und so dem Leser vielleicht auch etwas nachvollziehbarer vorkommt. FAZIT: Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Besonders positiv ist das interessante und außergewöhnliche World-Building aufgefallen. Leider wies die Geschichte auch einige kleinere Schwächen auf, wie zum Beispiel die Vorhersehbarkeit oder die an einigen Stellen überhastete Handlung (z.B. Liebesgeschichte), sowie die vielen noch offenen Fragen, mit denen der Leser zurückgelassen wird. Trotzdem bin ich gespannt auf den Folgeband, den ich auf jeden Fall lesen werde. Ich hoffe, dass dort einige Fragen aufgeklärt werden und wir noch mehr über diese wirklich interessante Welt erfahren können. Insgesamt gebe ich dem Buch gute 3,5 Sterne und freue mich auf mehr.
Die Macht der Sonne, des Mondes und der Haut
von Saphierra - 11.10.2017
Inhalt Mari ist eine Erdwanderin. Nik ist ein Gefährte. Fahlauge ein Hautdieb. Auf den ersten Blick scheinen die drei nichts gemein zu haben und dennoch scheint das Schicksal sie zu verbinden. Mari verbirgt ein Geheimnis, welches fatale Folgen mit sich ziehen würde, falls es ans Licht gerät. Als ihr jedoch ein Schicksalsschlag widerfährt, ein Hund zuläuft und Nik in ihr Leben tritt, muss sie sich entscheiden, wie ihr Leben weiter gehen wird. Wird sie sich weiterhin verstecken oder wird sie ihre Aufgaben annehmen und erfüllen? Meine Meinung !!! ACHTUNG SPOILERGEFAHR !!! Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das Cover und die Autorin geworden. Das Cover ist einfach ein Traum. Es kommen alle Elemente vor, die für die Geschichte relevant sind. Dabei ist die Farbkombination so gut gewählt, dass es weder kitschig noch langweilig wirkt. Die Autorin kenn ich durch ihre House of Night Reihe, die ich absolut klasse finde. Daher war ich umso gespannter auf ihr neues Werk und bin mit ziemlich hohen Erwartungen hinein gegangen. Als ich mit dem Buch fertig war, hatte ich gemischte Gefühle. Die Idee der neuen Welt und das gesamte Konzept haben mir auf Anhieb gefallen, da es mal etwas Neueres war, als man schon kannte. Leider hat mich die Umsetzung des Ganzen nicht vollkommen überzeugen können. Der Schreib- und Erzählstil sind wie gewohnt gut und lässt sich leicht und flüssig lesen. Was manchmal etwas verwirrend war, sind dann doch die sehr modernen Begriffe wie Flugzeug, Auto oder bestimmte Ausdrücke. Am Anfang wirkte die ganze Story auf mich eher Richtung Fantasy, bis sich dann heraus kristallisiert hat, dass es eine Dystopie ist. Nachdem bei mir der Groschen gefallen war, hat das Wordbuilding auch wieder gepasst. Die Handlung war durchwachsen. Es gab gute und sehr spannende Stellen, an denen ich wirklich mitgefiebert habe und unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Leider gab es auch einige Stellen, dich mich überhaupt nicht überzeugen oder mitreißen konnten, was ich wirklich schade finde. Die Story geht hauptsächlich um Mari und Nik. Sie ist eine Erdwanderin, die eine Affinität zum Mond hat und er ein Gefährte, mit einer Affinität zur Sonne. Zwei gegensätzliche Völker/ Stämme, die sich mit Vorurteilen begegnen. So weit, so gut. Solche Angriffsflächen finde ich grundsätzlich spannend und interessant, da ich immer auf die Auflösung gespannt bin und wie der Autor/ die Autorin damit umgeht. Hier konnte es mich aber einfach nicht packen und überzeugen. Der Wechsel zwischen den beiden Figuren war toll und gut gemacht, da man von beiden Völkern was erfahren und gelernt hat. Leider war dieses Kennenlernen nur oberflächlich und nichts wird genau erklärt. Zum Beispiel hat jedes Volk (von denen bisher nur drei bekannt sind) eine Krankheit, die nicht so leicht zu heilen ist, wenn überhaupt, von deren Ursprung oder wie genau sie sich verhält kaum etwas erfährt. Man erfährt immer nur Bruchstücke, die in meinen Augen zu wenig sind. Ich wäre schon zufrieden gewesen, wenn ich gewusst hätte, wie sich die Krankheit auf die Menschen auswirkt, wie man sie bemerkt etc. Die Entstehung, hätte hier mal nicht unbedingt rein gemusst. Aber auch die Entwicklung und das Wirken waren nur sehr oberflächlich. Mit den Charakteren bin ich auch nur teilweise warm geworden. Manche mag ich mehr, manche weniger und einige überhaupt nicht. Auch hier gibt es Gut und Böse, was auch notwendig ist meiner Meinung nach, aber irgendwie ist das alles keine runde Sache. Mari hat mich zum Beispiel nur genervt. Im Buch wird sie als 18jährige beschrieben, verhält sich aber wie ein schmollendes, unselbständiges und trotziges Kind. Das war auf die Dauer wirklich anstrengend. Vor allem weil sie kaum eine Wandlung macht und wenn eine da ist, ist diese nur von kurzer Dauer und sie dreht sich wieder um 180 Grad. Positiv dagegen empfand ich Nik. Er hatte auch die typischen Vorurteile gegenüber den anderen Völkern, änderte aber seine Meinung, als er mit verschiedenen Erdwanderern in Kontakt geriet. Er überdachte sein Wissen und seine Vorurteile und merkte recht schnell, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist. Das hat mir wirklich gut gefallen, denn so soll es sein, es soll eine ersichtliche Entwicklung da sein, die auch gerne etwas länger dauern darf. Dann kommen immer wieder einzelne Personen vor, die zwar interessant für die Geschichte sind, aber nicht so ganz ins Gesamtbild passen. Ich habe oft an einzelne Figuren gar nicht mehr gedacht und plötzlich waren sie wieder da, so nach dem Motto "Ach ja, den gibt es ja auch noch, der muss da jetzt noch schnell mit rein." Finde ich schade, da so einfach das Runde der Geschichte abhandengekommen ist. Was zwischenzeitlich auch etwas anstrengend war, sind die Gewaltszenen. Von Häutung, Mord und Vergewaltigung ist alles mit dabei. An sich habe ich kein Problem damit und wenn es authentisch und für die Geschichte passend ist, soll sie auch mit dabei sein. Da das Buch aber mit einer Altersempfehlung von 14 Jahren ausgewiesen ist, frage ich mich schon, ob das wirklich so passend ist. Aber auch darüber muss sich jeder selbst eine Meinung bilden. Fazit Lange Rede kurzer Sinn. Wie schon erwähnt, hat mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Der Grundgedanke und die Idee dahinter sind toll, aber die Umsetzung war in meinen Augen einfach durchdacht genug und wirkte zu sehr konstruiert. Die Geschichte springt viel zu oft hin und her ohne klaren und ersichtlichen Rahmen, was einfach das Gesamtbild etwas stört. Dann passiert lange Zeit nichts und wenn was geschieht, meist dichtgedrängt auf wenige Seiten, was ich wirklich schade finde, da das Buch mit 700 Seiten wirklich viel Platz bietet. Auch die Entwicklung der Charaktere sagt mir nicht immer zu. Ich bin mit ihnen einfach nicht richtig warm geworden und konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Auch bei denen, die mir sympathisch waren, erging es mir so. Dieses Buch hat wirklich viel Potenzial, welches aber nicht vollkommen ausgeschöpft wurde. Auch unter dem Aspekt, dass es wahrscheinlich wieder eine längere Reihe werden soll, passt vieles einfach nicht für mich. Es wird zu vieles angedeutet, was dann zu schnell in Vergessenheit gerät und ich nicht mehr auf dem Schirm hatte. Hier wäre "Weniger ist mehr" wesentlich besser gewesen und neue Aspekte besser in den anderen Bände untergebracht. Ich würde aber nicht generell ein Empfehlung oder ein Abraten geben, da es auch viele gibt, denen das Buch gut gefallen hat. Mich hat es zeitweise gut unterhalten, auch das Worldbuilding hat mir zugesagt, daher gebe ich 3 Sterne und den Tipp, dass sich am besten jeder selbst ein Bild von dem Buch machen sollte.
Mir hat es sehr gut gefallen, eine tolle , geheimnisvolle Welt
von Lagoona - 10.10.2017
Nach der House of Night Reihe lagen die Erwartungen in Moon Chosen bei mir tatsächlich sehr hoch. Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von P.C.Cast. 704 Seiten Spannung und ein Abtauchen in eine wunderbare ganz andere Welt voller Geheimnisse und unerwarteter Kräfte. Die junge Mari, die in Moon Chosen einer der Hauptcharaktäre ist, ist mir direkt ans Herz gewachsen. Ich durfte sie ein Stück weit durch ihr aufregendes Leben begleiten. Maris Mama Leda ist die Mondgöttin der Erwanderinnern und quasi so etwas wie eine gute Heilerin. Von klein auf an beobachtet Mari sie bei den unzähligen Ritualen oder bei der geheimnisvollen Auswahl der Kräuter, die sie für eben jene Rituale nutzt, mit dem Wissen eines Tages in die Fußstapfen ihrer Mutter treten zu müssen und ihrem Volk als Heilerin zu dienen. Leider gibt es jedoch auch andere Völker, die sich gegenseitig nicht besonders wohl gesonnen ist. Als Mari eines Tages auf Nic, den Sohn des Oberhauptes eines anderen Volkes trifft beginnt das komplette Chaos. Wem darf man noch wieweit vertrauen und von wem sollte man sich lieber fern halten um in dieser Welt zu überleben? Manchmal wird man böse getäuscht und manchmal ist der vermutliche Feind vielleicht doch eher ein Freund. Ein verwirrtes Spiel mit dem Kampf ums Überleben in einer ganz wunderbaren Welt, die von den Kräften des Mondes, der Sonne, der Erde und des Wassers bestimmt sind. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Besonders die Geschichte um Mari und Nic war wundervoll, rasant, spannend und teilweise herzzerreissend und tieftraurig. Enttäuschungen, Verlust, Verrat, aber auch Freundschaft und Treue, das sind einige wichtige Themen von Moon Chosen. Wer es mag in geheimnisvolle Welten abzutauchen, der ist hier ganz bestimmt gut aufgehoben. Ich freue mich darauf, dass es eine Fortsetzung geben wird und gebe gerne 5 Sternchen
dranbleiben lohnt sich, wenn du die Nerven dafür hast
von Kodabaer - 10.10.2017
Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwer gefallen. Die Welt in der Mari und Nik sowie Fahlauge leben, ist etwas ganz neues und anderes. Eine Mischung aus Dystopie und Fantasy, die ich so noch nicht kennengelernt habe. Man lernt in den ersten Kapiteln vorrangig das Volk der Erdwanderer kennen und hat damit schon viele Eindrücke, die man verarbeiten muss. Fahlauge und das Volk der Hautdiebe werden thematisch nur kurz angerissen, man bekommt wenige, aber sehr beeindruckende und erschütternde Szenen geboten. Zudem lernt man noch Nik und den Stamm der Gefährten kennen, wo ich mich durch das Leben mit den Hunden gleich irgendwie heimisch fühle, jedoch liegen auch dort einige Dinge im Argen. Je mehr ich von dieser Welt kennengelernt habe, desto besser gefiel es mir. Jedes Volk hat mit seinen ganz eigenen Problemen zu kämpfen und zusätzlich sind sie noch mit den anderen Völkern verfeindet. Auf die Vergangenheit wird leider nicht wirklich eingegangen. Durch eine Geschichtenerzählerin wird ein ganz kleiner Einblick gegeben, aber später wird nicht mehr darauf eingegangen. Die Story um Mari und Nik und ihre Völker stehen im Vordergrund und das war für mich auch angemessen, da ich so ein möglichst großen Einblick in diese beiden Lebensweisen bekommen habe. Ich gehe davon aus, dass man in den weiteren Bänden dieser Reihe von den anderenVölkern und deren Geschichte noch mehr erfährt. Ganz besonders gut gefallen hat mir die Naturverbundenheit der Völker und das Zusammenleben mit den Tieren. Viele Aspekte haben mir richtig gut gefallen, wie z.B. das Nutzen von Heilkräutern bei der Behandlung von Wunden und Krankheiten oder dass die Hunde bei den Gefährten solch einen großen Stellenwert haben. Das Volk der Hautdiebe wirkt in diesem Band doch recht grausam und man erfährt noch zu wenig, als dass ich darüber urteilen könnte. Die Protagonisten Nik und Mari sowie viele der Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Sora war eine meiner Liebsten, da sie eine starke Wandlung durchläuft, bzw. zu Beginn doch anders dargestellt wird, als sie eigentlich ist. Ich finde das Cover schön und ansprechend gestaltet. Nachdem ich es gelesen habe, finde ich auch, dass es gut auf den Inhalt abgestimmt ist. Die Farbe grün verbinde ich immer mit Natur und gerade die, spielt in diesem Buch eine große Rolle. Die schimmernden Blätter und der Mond nehmen Aspekte der beiden Haupt Völker als Thema mit auf. Viele Leser waren von der Brutalität, die Teilweise beschrieben wird sehr schockiert. Mich persönlich stören die etwas heftigeren Abschnitte jetzt nicht so. Wie ich es als junge/r Leser/in empfunden hätte kann ich nicht so einschätzen. Wenn ich aber überlege, dass ich auch früh schon Horrorgeschichten und Thriller gelesen habe, glaube ich, dass ich auch diesen Roman gut verkraftet hätte. Aber da ist auch wahrscheinlich jede/r Jugendliche anders. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht und ich freue mich schon jetzt darauf im zweiten Band mehr über diese neue Welt erfahren zu können. Für jeden der Lust hat in eine neue Welt abzutauchen und der nicht zu schwache Nerven hat, dem emfehle ich dieses Buch. Vor allem lohnt es sich dranzubleiben, wenn auch die ersten Kapitel etwas anstrengender sind. Für mich wurde dieses Buch mit jedem Kapitel besser, so dass ich nun als schon fast ein Fan geworden bin.
»Ich bin kein Wunder und auch keine Göttin. Nur eine Mondfrau.« (S. 667)
von Tarika - 09.10.2017
Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht - von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen. (Klappentext) Mit dem ersten Band von "Moon Chosen" eröffnet sich dem Leser eine völlig neue Welt. Wir lernen hier vor allem drei Völker kennen, die Erdwanderer, die Gefährten und die Hautdiebe, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Tatsächlich dauert es auch ein wenig, bis man so richtig in dieser völlig unbekannten Welt angekommen ist und man sollte daher der Geschichte schon etwa 100 Seiten geben, was aber für ein gut 700 Seiten starkes Buch durchaus in Ordnung geht. Wenn diese erste Hürde aber überwunden ist, dann bekommt man als Leser eine sehr spannende Geschichte geschenkt, mit einem interessanten Hintergrund und drei verschiedenen Völkern, die jeder ihre eigene Magie versprühen. Der Schreibstil der Autorin ist dabei wirklich gut verständlich und lässt sich schnell lesen. Sie schreibt sehr bildhaft, wodurch die Geschichte sehr lebendig wirkt. Zu den Protogonisten hatte ich am Anfang noch nicht so einen Draht, aber schnell wachsen unsere "Helden" an ihren Aufgaben und es macht sie sympathischer. Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, sollte man wissen, dass es einige Szenen gibt, die recht brutal sind. Daher würde ich eine bescheidene Altersempfehlung ab 16 Jahren aussprechen, die des Verlags liegt bei 14 Jahren. Da aber auch von Sklaverei, Vergewaltigung und brutalen Ritualen die Rede ist, sollte man darüber nachdenken, ab welchem Alter man dies dem potentiellen Leser wohl zutrauen möchte. Gefährten einer neuen Welt bietet alles in allem einen sehr spannenden Einstieg in die neue Reihe von P.C. Cast. Lesen lohnt sich also und die Neugierde auf den nächsten Band ist vorprogrammiert. Nur ein wenig Durchhaltevermögen sollte man am Anfang mitbringen.
Moon Chosen
von Landbiene - 08.10.2017
Eigene Inhaltsangabe: Mari gehört dem Volk der Erdwanderer an. Ihre Mutter ist die "Mondfrau" des Clans. Eine Art Heilerin wovon es nur eine im Clan gibt und der Clan auf diese angewiesen ist. Denn nur die "Mondfrau" kann die Mitglieder regelmäßig gegen das ausbrechende Nachtfieber heilen. Doch Maris Mutter kommt ums Leben und Mari zieht sich zurück, weil sie ein Geheimnis bewahrt und sich deshalb ihrem Clan nicht zugehörig fühlt. Doch dann taucht Sora der eigentliche Lehrling ihrer Mutter auf und bittet Mari um Hilfe sie zur "Mondfrau" auszubilden. Gemeinsam versuchen sie einen Weg zu finden, bis sie einen verwundeten Feind finden und sie auf eine harte Probe auf Grund ihrer verschiedenen Meinungen stoßen¿. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen. Zu Anfang erklärt sie die Welt durch die Sätze ihrer Protagonisten was manchmal etwas komisch rüber kommt. Mich hat es aber nicht sehr gestört. Die Autorin schreibt bildlich und hat eine komplexe, interessante Kulisse geschaffen. Sie schreibt detailliert, aber hält sich nicht an uninteressanten Details auf. Die Kapitel sind nummeriert und teilweise durch Absätze getrennt. Die Leselänge der Kapitel sind angenehm, aber nicht kurz. Allgemeine Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel nicht ganz so leicht. Nachdem man aber erst mal in der Geschichte drin ist, ist das Buch sehr spannend. Mari die Hauptprotagonistin war mir sehr sympathisch und ich konnte sie sehr gut verstehen. Da gehen die Meinungen aber sehr auseinander. Es ist sehr interessante die verschiedenen Völker und ihre Lebensweise kennen zu lernen. Auch wenn das meiner Meinung nicht ganz so gut von der Autorin ausgearbeitet wurde. Z.B. kann ich mir nicht zu 100% ausmalen wie die Völker ihre Tage verbringen. Was tun sie den ganzen Tag? Der Fokus lag hier eher auf den Hauptprotagonisten und ihren Zielen. In diesem Band lernt man 3 verschiedene Völker kennen, die alle verfeindet sind. Aber warum das so ist, wird leider auch nicht erläutert. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, ist es es teilweise sehr brutal. Dies hat mich persönlich aber nicht gestört. Das Buch bzw. die Geschichte hat ein paar Lücken, wodurch es nicht ganz so rund ist. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sternen!
Nach einem schweren Einstieg doch noch gute Unterhaltung
von Sarah F. - 08.10.2017
Mit knapp über 700 Seiten hat P.C. Cast einen eindrucksvollen ersten Band ihrer neuen Moon Chosen Reihe geschrieben. Bei dem Umfang hatte ich damit gerechnet, dass es ein wenig dauern würde, in die Handlung reinzukommen. Dass es mir dann aber so extrem schwer fallen würde, hatte ich nicht erwartet. Die Autorin wirft dem Leser auf den ersten knapp 100 Seiten alle möglichen neuen Begriffe und Erklärungen um die Ohren. Gleichzeitig werden viele Charaktere vorgestellt und unterschiedliche Stämme eingeführt. Ich hab da lange nicht richtig durchgesehen und war kurz davor das Buch abzubrechen. Zum Glück hab ich das nicht gemacht, denn es wurde dann doch noch deutlich besser. Ist der Start erstmal überwunden, findet man eine Verbindung zu Mari, Nik und Co. Die Hauptcharaktere wachsen dem Leser ans Herz und machen eine glaubwürdige Entwicklung durch. Die Handlung nimmt circa ab Seite 200 richtig Fahrt auf und steuert dann auf das große Finale zu, wobei immer wieder kurze Spannungsspitzen den Leser bei Laune halten. Das Ende überzeugt schließlich trotz einiger überdramatisierter Entwicklungen und macht neugierig auf mögliche Folgebände. Die Fantasy-Welt von P.C. Cast ist an sich stimmig und bietet einige interessante Elemente. Schade fand ich nur, dass sie in dem Buch gewissermaßen als Dystopie aufgemacht ist, was einfach nicht glaubwürdig erklärt wird. Ohne diese bemühte Verknüpfung zu unserer Gegenwart hätte mir das Buch noch besser gefallen. Auch so hätten ein paar mehr Details der Welt nicht geschadet, aber diese folgen dann hoffentlich noch im nächsten Band. Die Aufmachung des Buches finde ich gelungen, auch wenn das Covermotiv mich an sich nicht angesprochen hätte. Es passt zum Inhalt und als Hardcover mit Schutzumschlag ist das Buch hochwertig gestaltet. Insgesamt war es ein solider Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht.
Fragwürdige Heldin
von mikkagottstein - 06.10.2017
Die Autorin siedelt ihre Geschichte an in einer dystopisch-fantastischen Vision unserer Welt, in der unsere heutige Zivilisation nur noch in Bruchstücken existiert, während die Menschen inzwischen verschiedene Arten von Magie entwickelt haben. Auf den ersten Blick wirkt der Weltentwurf komplex, originell und überzeugend, im Laufe des Buches kamen mir jedoch Zweifel. Vieles erschien mir nicht bis ins Detail durchdacht oder blieb sogar gänzlich unerklärt. Bis zum Schluss fehlte mir das Gefühl, wirklich in diese Welt abtauchen zu können und einen guten Eindruck vom täglichen Leben der verschiedenen Völker zu haben. Tatsächlich zog sich das Buch für mich über weite Strecken, besonders im Mittelteil. Es gibt zwar einige spannende Passagen, aber da hätte in meinen Augen deutlich gestrafft werden können! Was mir das Buch aber am meisten verleidete, war seine Protagonistin, Mari. In den ersten Kapiteln verhält sie sich eher kindlich für ihr Alter, später jedoch zeigt sie eine Seite an sich, die nicht nur unglaublich selbstzentriert ist, sondern grausam und geradezu monströs. Sie gerät in eine Situation, in der sie mit ihren Fähigkeiten schrecklichstes Leid beenden könnte - und sie ist zu dieser Zeit die Einzige, die das kann. Und was tut sie? Sie entscheidet sich ganz bewusst, nichts zu tun... Was nicht wirklich hinterfragt wird! Und damit war sie für mich verbrannt, ich konnte und wollte nicht mehr mit ihr sympathisieren, auch nach einer plötzlichen Wandlung um 180 Grad, die mir deutlich zu spät kam Es gibt einen anderen weiblichen Charakter, den ich lieber als Heldin des Buches gesehen hätte: Sora, eine Konkurrentin Maris. Aber warum wird in vielen Jugendbüchern das fiese Mädchen, mit dem sich die Protagonistin nicht versteht, als Schlampe dargestellt? Man kann einen weiblichen Charakter doch auch aus anderen Gründen als unsympathisch darstellen als über ihre Sexualität! Sora zeigte für mich jedenfalls mehr emotionales Wachstum als Mari. Natürlich gibt es eine Liebesgeschichte, die kommt jedoch erst spät im Buch wirklich ins Rollen - und ging dann in meinen Augen zu schnell, um glaubhaft zu sein. In manchen Szenen gefiel mir der Schreibstil sehr gut, in anderen fand ich ihn flach, mit vielen Wiederholungen und ohne natürlichen Sprachrhythmus. Die meisten Fakten, die der Leser wissen muss, werden übermittelt, indem Charaktere sich gegenseitig ihre eigene Welt erklären. Wenn sonst niemand da ist, führt Mari zu diesem Zweck auch schon mal Selbstgespräche... Was mir jetzt noch unter den Nägeln brennt, ist das Thema Rassismus. Mari ist das Kind einer Erdwanderin und eines Gefährten, ist aber mit ihrer Mutter Leda bei den Erdwanderern aufgewachsen. Die Gefährten unterdrücken und versklaven die Erdwanderer, was sie vor sich rechtfertigen, indem sie sich einreden, die Erdwanderer wären dumme, hilflose Tiere und sollten dankbar sein, dass sich jemand um sie kümmert. Weiße Sklavenbesitzer dachten früher in unserer realen Welt oft sehr ähnlich. Hätte die Autorin dieses Thema sensibel behandelt, würde ich jetzt wahrscheinlich ihr Loblied singen. Tatsächlich aber schwingt in ihren Worten etwas mit, was auf mich wirkte wie unterschwelliger, nicht hinterfragter Rassismus. Ich möchte ihr da keine böse Absicht unterstellen, aber zumindest einen sehr problematischen Sprachgebrauch. Die Erdwanderer haben dunkle Haut und dunkle Haare, während die Gefährten hellhäutig sind und meist auch helle (goldene) Haare haben. In Mari ist das Erbe ihres Vaters dominanter, sie ist hellhäutig und blond. Insoweit nicht problematisch, aber: das Aussehen der Erdwanderer wird oft mit negativ behafteten Adjektiven beschrieben, das der Gefährten mit positiven. Vielleicht am vielsagendsten: Um unter den Erdwanderern nicht aufzufallen, schminkt Mari sich jeden Tag und verändert ihre Gesichtszüge - indem sie sie mit einer dicken Masse aus Lehm und Kohle gröber formt und ihre helle Haut unter einer schmutzig-braunen Schicht verbirgt. Das weckte in mir ungute Assoziationen mit Blackface, der Darstellung schwarzer Menschen durch plakativ geschminkte weiße Schauspieler im Theater des 18. und 19. Jahrhunderts. Mari benutzt ständig den Begriff Dreckwühler - eine herabwürdigende Bezeichnung, die die Unterdrücker der Erdwanderer geprägt haben. Anfangs empfindet sie scheinbar nur Verachtung für das Volk ihrer Mutter und würde diesen Teil ihres Erbes am liebsten auslöschen. Problematisch fand ich auch die Bezeichnung reinrassig, wenn es um Menschen geht. Für ein Jugendbuch enthält die Geschichte sehr viel und sehr explizit beschriebene Gewalt. Die Vergewaltigung einer Minderjährigen wird zwar nicht beschrieben, dafür aber die gravierenden Verletzungen, die später behandelt werden. Fazit: Wenn sich in einem Jugendbuch die hellhäutige (und zierliche, wunderschöne, grazile) Heldin mit schmutzig-braunem Lehm die Gesichtszüge gröber modelliert und dadurch erfolgreich als Mitglied eines dunkelhäutigen Volkes ausgibt, habe ich damit ein Problem. Denn dadurch erhält die Darstellung rassistischer Strukturen im Buch (die dunkelhäutigen Erdwanderer werden von den hellhäutigen Gefährten versklavt), die den Leser doch eigentlich dazu veranlassen sollten, diese Strukturen zu hinterfragen, einen sehr unguten Beigeschmack. Aber auch abgesehen davon konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Mari, die Hauptfigur, zeigt einen Großteil des Buches keinerlei emotionales Wachstum, dann wandelt sie sich abrupt und absolut, und genauso plötzlich entwickelt sich die Liebesgeschichte. Das Buch umfasst 704 Seiten, hätte in meinen Augen aber problemlos auf höchstens 500 Seiten gestrafft werden können, denn es zieht sich im Mittelteil sehr.
Zunächst schwieriger Einstieg, dann aber Spannung pur...
von mamamal3 - 06.10.2017
Mari lebt mit ihrer Mutter im Erdenvolk, in einer völlig zerstörten, zukünftigen Welt. Die Nähe zur Natur, ein Glaube an die ¿Erdenmutter` und andere Besonderheiten zeichnen ihre Gemeinschaft mit- und zueinander aus. Doch es gibt noch andere Bewohner: die Hautdiebe und in die Gefährten. Alle unterscheiden sich grundlegend voneinander, sind verfeindet. Doch Mari ist etwas ganz besonderes! Kann sich etwas ändern? Immerhin kämpft in dieser feindlichen Umwelt jeder um das eigene Überleben! Grausame Rituale, Sklaverei, unheilbare Krankheiten- hartnäckige Vorurteile treffen auf religiösen Fanatismus. Vielleicht zu viel für ein Jugendbuch!? Nach einem schwierigen Einstieg in die Geschichte/neue Welt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und warte schon jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Teil! :-)
komplex, detailliert und voller Ideen
von Silke B. - 06.10.2017
"Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" von Autorin P.C. Cast ist ein außergewöhnlicher Auftakt einer neuen Reihe. Schauplatz ist eine dystopische oder postapokalyptische Welt, in der verschiedene miteinander verfeindete Clans ein isoliertes Leben führen. Die Erdwanderer sind ein Volk von Handwerkern, das sich in der Art von Gilden in Stämme aufteilt. Sie führen ein autarkes Leben und sind nicht auf den Handel mit anderen Clans oder Beutezüge angewiesen. Doch sie werden vom geheimnisvollen Nachtfieber befallen und verlieren den Lebenswillen (Frauen) oder die Selbstkontrolle (Männer) wenn sie nicht durch ihre Mondfrau alle paar Nächte gereinigt werden. Die Mondfrau des Weberstammes ist Leda, die mit ihrer 18jährigen Tochter Mari außerhalb lebt. Auf der anderen Seite des angrenzenden Baches beginnt das Gebiet des Clans der Gefährten, in dem Menschen und Hunde ein lebenslanges Band miteinander eingehen und Energie von der Sonne beziehen. Hier lebt Nik, den bisher noch kein Hund zum Gefährten erwählt hat. Der Bach entstammt einem Fluss, an dem eine Stadt aus der Vorzeit liegt. Von hier beschaffen sich die Gefährten Metall und Glas zur Erweiterung ihrer eigenen Stadt im Wald. Doch hier lebt auch ein dritter Clan, der eine grausame Göttin anbetet und menschliche Opfer zu Linderung ihrer Qualen benötigt, hier liegt der Fokus auf einem Mann mit Namen Fahlauge. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Mari, doch auch Nik nimmt einen großen Anteil ein und auch aus der Perspektive von Fahlauge und anderen wird erzählt. Es ist eine komplexe Welt die die Autorin hier erschaffen hat und als Leser erhält man zunächst nur einen sehr kleinen Einblick. Erst nach und nach öffnen sich Türen und man erahnt wie hier die Zusammenhänge zu sehen sind. Es gibt unterschiedliche Erzählperspektiven, Clans, Orte und vor allem viele Namen. Man braucht daher am Anfang ein bisschen Zeit, bis man sich in dieser Welt orientieren und alle Personen richtig zuordnen kann. Gerade diese Komplexität hat mir jedoch gut gefallen und auch die unterschiedlichen Blickwinkel haben die Geschichte meiner Meinung nach sinnvoll ergänzt. Es mag noch nicht direkt alles offensichtlich sein, doch mit fortschreitender Handlung verknüpfen sich die Fäden miteinander und ergeben ein stimmiges Bild. Mit den Figuren habe ich zu Beginn etwas schwer getan. Mari ist 18 Jahre alt, erweckt aber oft den Eindruck eines sehr viel jüngeren Mädchens. Auch Nik war mir am Anfang nicht ganz so sympathisch, da er doch sehr auf eine Sache fokussiert wirkte und dadurch wenig Raum für anderes blieb. Hier ist jedoch nicht nur ein langsamer Weltenaufbau zu beobachten, sondern auch eine allmähliche Entwicklung der Figuren, so dass ich mich zum Ende hin immer mehr mit der Geschichte anfreunden konnte und gespannt wartete wie es weiter geht. Dazu haben auch einige interessante Nebenfiguren beigetragen, die ebenfalls Tiefe erhalten und gerne begleitet werden. Insgesamt gesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn vielleicht die eine oder andere grausame Szene schockiert. Ich bin nun schon gespannt auf die Fortsetzung und hoffe wir müssen nicht allzu lange darauf warten. Empfehlen kann ich "Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" an alle Leser die Fantasygeschichten mit umfangreichem Weltenaufbau, unterschiedlichen Erzählperspektiven und vielen Figuren mögen.
Sonne Mond und Magisch
von Bucheule1902 - 05.10.2017
Meine Rezension: In dem Buch Moon Chosen   von P.C. Cast erschienen im S. Fischerverlag, geht es um eine junge Frau, die durch plötzlich auftretende Änderungen ihr Wahres Schicksal in die Hand nehmen muss. Das Cover ist in einem Aquamarin gehalten und man sieht darauf goldene Blätter. Die Schrift ist in einem Mondblau und das O ist dargestellt wie ein Mond. Geschrieben ist es aus Sicht von Mari und aus Sicht von Fahlauge oder Nik. Man erfährt viel über ihre Gefühle aber auch über ihre Herkunft und ihren Stand in der Familie oder auch dem Volk. Es beginnt bei einer Feier des Weberclans an einem Frühlingsabend. Hierbei werden die Frauen und Männer des Weberclans von dem sogenannten Mondfieber gereinigt, welches die Männer sehr aggressiv und die Frauen sehr Melancholisch werden lässt. Als Mari dann sich wieder auf den Weg nach Hause macht, ändert sich die Perspektive und man lernt Nik kennen, welcher ein Mitglied des Sonnenvolks, den sogenannten Gefährten ist. Hier hat jeder die Chance, durch die Auswahl eines Hundes, ein Gefährte zu werden. Die Verbindung zu den Hunden ist einzigartig. Nik muss leider lernen, dass er vielleicht gar kein Gefährte wird, da er mittlerweile schon 23 Winter alt ist und die Jugendlichen bis zu 21 Wintern nur ausgewählt werden. Als er jedoch von einem kleinen Hund in den Blick genommen wird, hofft er darauf, dass dies sein Welpe ist, doch während einem Weg auf den Waldboden, verschwindet der Welpe in den Wald und läuft davon. Nik will nicht aufgeben und versucht ihn egal wie zu finden. Im Laufe der Tage passiert ein Unglück. Die Erdwanderer werden mitten am Tag von den Gefährten überfallen, welche schon lange Krieg führen. Hier lernt die Junge Mari das erste Mal Nik kennen und was er auf dem Gebiet der Erdwanderer sucht. Und zwar den kleinen Hund, welcher kurz zuvor Mari als Gefährtin erählt hat. Wie die Geschichte weiter geht um die beiden und auch um Fahlauge, will ich euch nicht weiter verraten. Aber ich werde noch ein wenig auf die Charaktere eingehen, die sehr interessant sind. Mari gehört zu dem Stamm der Erdwanderer. Sie besitzen die Kraft des Mondes und können den Mond herab rufen um Leute zu reinigen oder aber auch zu heilen oder Gegenstände, Pflanzen und ähnliches herzustellen. Sie ist aber auch noch eine halbe Gefährtin, denn ihre Mutter war früher verliebt in einen Gefährten und gemeinsam haben sie Mari bekommen. Der Vater ist leider schon gestorben, da er entdeckt wurde, als er den sogenannten Mutterfarn für seine Tochter geklaut hat. Mari muss sich im Clan der Erdwanderer immer verstecken und darf nicht bei Sonne aus der Höhle gehen, da man ihr sonst die Gene der Gefährten ansieht. Ihre Mutter und sie hüten das Geheimnis sehr streng und nur aus der Not heraus vertraut sie sich einer Freundin an. Nik hingegen ist sehr selbstbewusst und ich finde auch sehr skeptisch, was eine sehr wichtige Eigenschaft, wie man in einer Stelle des Buches merkt. Er fühlt sich sehr fehl am Platz, denn sein Vater ist der sogenannte Sonnenpriester, der Anführer des Sonnenvolks/ der Gefährten. Nik versucht auf eigene Faust den kleinen Welpen zu finden, muss aber auch für die Gefährten auf eine Mission. Bei einem dortigen Zwischenfall wird er bewusstlos und von  Mari entdeckt. Sie versucht ihn, wieder gesund zu pflegen mit den Kräften des Mondes. Neben den beiden Charakteren gibt es auch noch Fahlauge, ihn habe ich hier noch gar nicht genannt und trotzdem spielt er eine entscheidende Rolle in der Geschichte. Doch ich mag das Volk der Hautdiebe nicht und auch seinen Charakter, der sehr Zornig und Gruselig ist nicht wirklich. Also er passt super in das Buch aber man hat immer wieder das Gefühl das er manchmal echt etwas verrückt ist und sich auch als Gottesgleich bezeichnet. Mein Fazit: Aber lasst euch selbst überraschen was euch das Buch erzählt. Ich fand das Buch am Anfang sehr vollgepackt mit Informationen aber je weiter ich gelesen habe umso weniger wollte ich das Buch aus den Händen legen. Ich bin echt begeistert und hoffe das auch ein zweiter Band irgendwann dazu erscheinen wird, denn ich will unbedingt wissen wie es weiter geht. Solltet ihr es lesen wollen, dann wünsche ich euch ganz viel Lesevergnügen.
Neue Welten nicht sehr harmonisch
von Oztrail - 03.10.2017
Das Cover von Moon Chosen ist das was mir hier am besten gefällt. Die Erwartung an das Buch war daher sehr groß. Zum Inhalt: Mari, die Tochter der Mondfrau Leda vom Stamm der Erdwanderer wird in die Rolle der neuen Mondfrau hineingeworfen. Nach einem Überfall auf ihren Clan, stirbt Leda und Mari ist auf sich alleingestellt, aber nicht ganz. Sie bekommt Hilfe von Sora, die von Leda zum Lehrling ausgewählt wurde. Gemeinsam versuchen die beiden zu Überleben, den Rest des Volkes zu retten. Welche Gefahren noch auf die beiden zukommen wird sich noch zeigen. Mein Fazit: Ich war und bin froh, dass ich es geschafft habe, das Buch zu Ende zu lesen. Es war brutal und kann meiner Meinung nach kein Jungendbuch sein. Ja, in unserer Welt ist Brutalität schon an erster Stelle, aber es sollte nicht so drastisch und detailliert in einem Roman beschrieben werden. Ich frage mich ob es hier wirklich ein Jugendbuch sein soll. Die Handlung ist einfach, Kampf der Stämme gegeneinander. Gut gibt es immer wieder. Die Handlungsstränge waren meiner Meinung zu langatmig und es bleiben auch sehr viele Fragen unbeantwortet. Da es hier wieder eine Serie geben wird, hoffe ich doch auf die Antworten in den nächsten Bänden. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, mal sehen. Die erste Serie der Autorin kenne ich leider nicht, diese wird ja hoch gelobt, das heißt aber nicht, dass auch die zweite Reihe ein Erfolg wird.
Eine neue Zeitrechnung hat begonnen - sehr spannender Roman
von Thoras Bücherecke - 01.10.2017
Inhalt/Klappentext: Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben - eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte. Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht - von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen. Meine Meinung: Sehr schöner Roman. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich liebe es wenn die Umgebung der Handlung sehr detailiert beschrieben wird. Die Wechsel der Sichtweisen sind sehr spannend und machen es richtig interessant. Die Protagonisten sind auf Anhieb sehr sympathisch. Sie haben ihren ganz besonderen Eigenheiten. Diese werden von der Autorin perfekt in das rechte Licht gerückt. Mari gefällt mir sehr gut. Sie wirkt zu Beginn etwas schüchtern und klein. Dieser Eindruck konnte erfolgreich entkräftet werden. Gegen Ende zeigt sie ihre wahre Persönlichkeit. Bei Nik war ich mir zuerst nicht ganz sicher wie ich ihn sehen sollte. Er ist ein sehr verwirrender Charakter. Ich mag es sehr wie detailiert die Protas geschrieben wurden. Die Geschichte ist von Beginn an sehr spannend und actionreich. Das Zusammenspiel der Charaktere finde ich sehr interessant. Die Gewalttätigkeit in den diversen Szenen fand ich doch ein wenig übertrieben. Ganz wundervoll fand ich die Abschnitte in denen Nik und Mari interagiert haben. Der Abschluss war sehr spannend. Er konnte mich sofort fesseln und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Der Cliffhänger hat es wirklich in sich. Ich möchte sofort mit dem nächsten Band fortfahren. Mein Fazit: Wundervoller Roman mit kleinen Mankos. Sehr spannende Geschichte mit tollen Protas. Leider auch für meinen Geschmack ein wenig zu gewalttätig.
Eine Welt von Sonne, Mond und falschen Göttern...
von Schnapsprinzessin - 01.10.2017
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob P. C. Cast uns mit ihrer neuen Reihe Moon Chosen in einen gewaltigen Fantasyepos oder doch eher in eine fantastische Dystopie entführt. Wir lernen eine neue Welt kennen, in der drei Stämme um ihren Platz kämpfen- allerdings nicht miteinander. Mari ist vom Stamm der Erdwanderer. Nik ist vom Stamm des Lichtes. Fahlauge ist vom Stamm der Hautdiebe. Die Autorin hält die Geschichte mit einem einfachen Schreibstil flüssig, überrascht jedoch mit unerwarteten Handlungen und komplexen Charakteren. Am Ende fehlt der Cliffhanger, dies gleichen jedoch viele grundlegende Fragen, die im Laufe der Geschichte unbeantwortet bleiben, aus. Gefährten einer neuen Welt ist kein Buch, dass man einfach zur Seite legen kann, es schockiert - fesselt - berührt. Mir fehlt ein bisschen der Humor, allgemein kam mir die Geschichte oft etwas flach rüber. Dies liegt vor allem an den offenen Fragen, die zum einen eine unglaubliche Neugier entfachen und zum anderen beim Lesen entfremden. Allerdings ist meiner Meinung nach der gesellschaftskritische Unterton gepaart mit teilweise brutalen Wendungen sehr untypisch für das angegebene Jugendbuch-Genre . Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen, empfehle es auch gerne an Dystopie-Fans. Jedoch befürchte ich, dass sich reine Fantasieleser erst im Laufe der Reihe mit dieser außergewöhnlichen Welt anfreunden werden.
Die Welt irgendwann nach der Apokalypse
von Victoria S. - 29.09.2017
Moon chosen ist der erste Band der Reihe über die Welt nach der Apokalypse, wie sie sich die beiden Autorinnen des Buches vorstellen. Diese Welt ist am Anfang ziemlich verwirrend, weil wichtige Zusammenhänge und Erklärungen zu bestimmten Aspekten fehlen. Das macht den Einstieg in die Handlung nicht leicht. Aber wenn man sich erstmal festgelesen hat, dann will man unbedingt mehr über diese interessanten Menschen, diese beiden verfeindeten Stämme wissen, die nun einen kleinen Teil der Erde bewohnen und wie es mit unserer ehemaligen Welt jetzt so weitergeht erfahren. Schön finde ich, dass durch die charakterliche Entwicklung von Mari, Sora und Nik, den jugendlichen Hauptprotagonisten das Verständnis der verfeindeten beiden Stämme füreinander langsam zunimmt. Das gefällt allerdings nicht allen, wie das dramatische Ende zeigt. Ich bin gespannt, was den Autorinnen im zweiten Band noch so alles dazu einfällt.
Die Welt irgendwann nach der Apokalypse
von Victoria S. - 29.09.2017
Moon chosen ist der erste Band der Reihe über die Welt nach der Apokalypse, wie sie sich die beiden Autorinnen des Buches vorstellen. Diese Welt ist am Anfang ziemlich verwirrend, weil wichtige Zusammenhänge und Erklärungen zu bestimmten Aspekten fehlen. Das macht den Einstieg in die Handlung nicht leicht. Aber wenn man sich erstmal festgelesen hat, dann will man unbedingt mehr über diese interessanten Menschen, diese beiden verfeindeten Stämme wissen, die nun einen kleinen Teil der Erde bewohnen und wie es mit unserer ehemaligen Welt jetzt so weitergeht erfahren. Schön finde ich, dass durch die charakterliche Entwicklung von Mari, Sora und Nik, den jugendlichen Hauptprotagonisten das Verständnis der verfeindeten beiden Stämme füreinander langsam zunimmt. Das gefällt allerdings nicht allen, wie das dramatische Ende zeigt. Bin gespannt, was den Autorinnen im zweiten Band noch so alles dazu eiinfällt.
Eine unglaubliche Geschichte
von LadyIceTea - 29.09.2017
Mari ist eine Erdwanderin, ihre Mutter die Mondfrau des Clans. Mari soll die Erbin ihrer Mutter werden und den Clan in jeder Drittnacht vom Mondfieber befreien. Doch Mari hat ein Geheimnis, welches sie nicht mit dem Clan teilen kann. Nik ist ein Gefährte und wartet nur sehnsüchtig darauf, dass sich einer der Hunde mit ihm verbindet, doch es will nicht geschehen. Dann verschwindet einer der wertvollen Welpen und so macht Nik sich auf die Suche. Niks Clan unterwirft die Erdwanderer seit Jahrzehnten und doch merken beide, dass sich etwas ändern muss und kann. Doch sie haben nicht mit der dunklen Seite gerechnet, die sich ihnen in den Weg stellt und ihre ganz eigene Veränderung bewirken möchte. "Moon Chosen" von P.C. Cast hat mich wirklich überzeugt und begeistert. Dieses Buch birgt eine Geschichte voller Magie, Spannung und fantastischen Ereignissen. Diese neue Welt, in einer Zeit nach der Technologie, enthält so viele Aspekte die mich immer wieder wundernd und nachdenklich zurückließen. Die Autorin wechselt in dieser Welt, mit ihren unterschiedlichen Clans, immer wieder zwischen wunderbar schönen, unglaublich spannenden und sehr schrecklichen Teilen ab. Besonders die schrecklichen Teile haben mich überrascht. Selten waren mir die Bösen Figuren so unsympathisch und so ekelhaft in ihrem Charakter, dass ich das Kapitel am liebsten übersprungen hätte. Dies ist keine Kritik, es ist die Anerkennung an einen gelungenen Schreibstil. Denn es gibt genug Bücher, in denen man alle Figuren irgendwie mag. Auch die Entwicklung der anderen Figuren, wie Sora, Mari und Nik haben mich begeistert. Bei allen Hauptfiguren ist in diesem Buch eine Entwicklung und ein Werdegang zu spüren. Keiner bleibt stehen, sie wachsen mit der Geschichte. Diese Geschichte hat für mich viele Überraschungen parat gehalten, denn vieles was passiert ist habe ich so nicht erwartet. Sicherlich war nicht alles überraschend aber man kann das Rad nun mal nicht neu erfinden. Auch das Schreiben in verschiedenen Erzählsträngen und das verknüpfen eben dieser ist der Autorin mit Bravur gelungen. Zum Schluss war es ein Erzählstrang, der mit Spannung und Ereignissen geladen war. Dieses Buch ist für mich ein wirklicher Pageturner und ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil.
Absolut geniale Story
von Christine Christl Bücher NewsWelt - 28.09.2017
Titel: Moon Chosen, Gefährten einer neuen Welt Autor: P.C. Cast Verlag: Ravensburger Sprache: Deutsch Seiten: 704 Seiten ¿ Hardcover Preis: D ¿ 14,99€ Genre: Fantasy ¿ Romantik ¿ Reihe: Die Nr. 1- Bestseller-Autorin der »House of Night«-Serie P.C. Cast, hat mit »Moon Chosen« eine großartige Welt von archaischer Kraft geschaffen. Eine neue Welt, in der die Menschen, ihre tierischen Gefährten und die Erde selbst sich drastisch verändert haben - eine Welt voller Schönheit, Liebe, verbotener Geheimnisse und dunkler Mächte. Mari gehört zum Stamm der Erdwanderer und ist die Tochter der Mondfrau ihres Clans, Erbin der einzigartigen Heilkräfte ihrer Mutter. Es ihre Bestimmung, einmal ihren Platz einzunehmen und die Frauen und Männer des Weberclans regelmäßig vom Nachtfieber zu reinigen. Doch sie birgt ein Geheimnis in der im Wald versteckten Höhle, in der sie lebt. Und sie fühlt sich noch nicht bereit, ihrem Schicksal zu folgen. Doch als ein todbringender Angriff ihre Welt aus den Angeln reißt, enthüllt Mari die Stärke ihrer Fähigkeiten und entschließt sich, sich selbst und ihr Volk zu retten. Ihr läuft ein Hund zu, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Ihr neuer Begleiter wird allerdings schon gesucht - von ihren Feinden. Als Mari dem Sohn des Anführers, Nik, begegnet, verspürt sie ein zuvor nie gekanntes Gefühl. Sie bricht die Gesetze des Clans und verbündet sich mit ihm, um die Kräfte zu besiegen, die sie alle zu zerstören drohen. House of Night habe ich von dieser Autorin schon verschlungen, daher war es klar das ich dieses Buch lesen musste. Bei Lovelybooks war ich bei der Leserunde dabei und muss sagen: Leserunden auf Lovelybooks machen echt Spaß! Aber nun zum wichtigen teil: Der Einstieg in das Buch fiel mir wahnsinnig leicht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, flott und Spannend! Selten war ich so schnell in einem Buch gefangen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen! Der Anfang war zwar doch etwas verwirrend, viele neue Ausdrücke, Namen und Orte und auch Gepflogenheiten die einen hier nicht erklärt werden und die man erst im laufe des Buches erfährt. Wer hier also eher ein Mensch ist der sofort alle Erklärungen haben muss, wird leider nicht fündig. Man wird bis am Schluss eher im dunklen gelassen und kann nur erahnen oder/bzw. durch die ganzen erlebnisse seine Schlüsse ziehen. Besonders gut gefallen mir auch die verschiednen Clans, jeder mit seiner eigenen Kultur, und auch mit seinen eigenen Problemen! Wahnsinn wie schnell die ersten 20 Kapitel für mich verflogen sind. Der Schreibstil ist wirklich top. Flüssig und interessant. Absolut spannende Geschichte. Besonders Kapitel 20 hat es mir angetan und auch 19 war heftig. Sehr traurig und emotional. Viele Dinge ergeben ab hier endlich Sinn und andere kann ich mir schön langsam denken... ich bin aber so gespannt wann Mari endlich auf nik treffen wird und wie dann endlich alles sich fügt, oder eben auch nicht. Ich denke es wird hier noch um einiges spannender und düsterer... so hab ich die Befürchtung Mehr möchte ich euch hier aber gar nicht verraten. Absolut TOP. Spannende Story. Genialer Schreibstil! Tolle Protagonisten. Das Cover ist absolut genial! Ich LIEBE ES !!! Es ist wirklich total schön verarbeitet und die Blätter sind so genial gemacht! Obwohl einige sagen das es sehr schlicht und unauffällig ist muss ich da total dagegen halten! Mir ist das Cover sofort in die Augen gesprungen und jetzt wo ich die Print Ausgabe vor mir habe, weiss ich, ich wäre im Thalia sicherlich nicht daran vorbei gegangen!! Die Farbe der Blätter in Kombination mit der Schrift ist einfach nur *.* Zu beginn vielleicht etwas bis sehr verwirrend. Aber ab Kapitel 8 legt sich das schön langsam und man kommt richtig gut in der Welt der Autorin an. Der Schreibstil ist wirklich sehr spannend und flüssig, so das auch der etwas schwierige Anfang kein Problem ist. Die ganzen Clans und ihre Kulturen sind absolut interessant und ich kann kaum erwarten wann es endlich weiter geht! Für mich definitiv ein Lese Highlight im Jahr 2017 ! Daher gibts von mir 5 von 5 Masken!
Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterun
von Katis-Buecherwelt.de - 27.09.2017
Die neue Buchserie Moon Chosen von P.C. Cast ist ein neues Meisterwerk der Autorin, was mich schnell in seinen Bann sog. Ich lernte mit dem ersten Band die Schreibe der Schriftstellerin kennen und verlor mich in ihren Zeilen. Eine zerstörte Welt voller gefährlicher Kreaturen, Krankheiten und Naturgewalten stehen den Menschen bevor. Dabei kämpfen drei Clans um Macht und ums Überleben. Mari, die Tochter der Mondfrau des Weberclans ist anders als ihre Clansleute. Sie soll in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und die Erdwanderer vor dem Nachtfieber heilen. Doch was passiert, wenn die Mitglieder hinter ihr wahres Geheimnis kommen? Nik, der Sohn des Sonnenpriesters, wartet immer noch sehnsüchtig darauf, von einem hohen Hund als Gefährte gewählt zu werden. Doch seine Zeit läuft ab, als sein potentieller Welpe plötzlich verschwindet. Wird er ihn finden und von ihm auserwählt? Und dann gibt es noch die Hautdiebe, die brutal morden und ihre Opfer häuten um zu überleben. Die Autorin P.C. Cast überwältigte mich mit ihrem flüssigen und lebendigen Schreibstil. Ich wurde von Anfang an von der Geschichte gefangen genommen und fühlte mich ihr nahe, als wäre ich selbst ein Teil von ihr geworden. Ich nahm während des Lesens um mich herum überhaupt nichts mehr wahr. Ich war in der neu erschafften Welt der Schriftstellerin gefangen, konnte mich kaum losreißen und nutzte jede freie Minute um weiterzulesen. Die Welt wurde ausgiebig und detailreich beschrieben, was ich sonst in der Form eher langweilig finde, so war es hier ein absolutes Highlight. Ich hätte gerne noch mehr der Ausschmückungen gelesen, ohne diese als störend zu empfinden. Der Plot ist komplex und wirkt dadurch anfangs etwas verwirrend. Mit der Zeit klären sich einige Punkte und es ist wichtig, sich einfach darauf ein- und fallenzulassen. Ich habe auf etliche Antworten gehofft, z.B. wie die Welt, die einen dystopischen Touch hat, entstanden ist, was genau das Nachtfieber ist und warum die Clans befeindet sind. Diese Fragen und noch einige mehr wurden nicht beantwortet. Ich denke, da es sich um eine Reihe handelt, werden sich die passenden Antworten nach und nach finden. Mich stören die ungeklärten Sachverhalte nicht, im Gegenteil - es macht mich wissensdurstig. Die Protagonisten wurden aussagekräftig und gut ausgebaut beschrieben. Schritt für Schritt lernte ich die Charaktere kennen und habe jetzt noch das Gefühl, dass ich noch einiges über sie in Erfahrung bringen werde. Es tun sich immer wieder frische Erkenntnisse auf und aus einem unsympathischen Prota wurde im Handumdrehen ein Sympathieträger oder umgekehrt. Nik und Sora waren dabei zwei Kandidaten, die mir zu Beginn nicht ganz geheuer waren und sich immer weiter in mein Innerstes einschlichen. Mari und ihre Mutter Leda hatte ich sofort in mein Herz geschlossen und ich fieberte mit den Beiden mit. Die Dialoge zwischen den Personen war an manchen Stellen etwas plump, was aber an der Übersetzung gelegen haben kann. Mich hat es nicht gestört. Die Emotionen hielten mich dauerhaft auf Trab. Ich konnte mich in die Charaktere einfühlen und litt in riskanten Szenen. Oftmals hatte ich enormes Herzklopfen vor Trauer & Rührung oder purer Nervenkitzel brachte mich um den Verstand in brenzligen Situationen. Ich überschlug mich mit Spekulationen. Es war kaum auszuhalten das Buch beiseitezulegen und nicht darin zu lesen. Der Spannungsfaktor brach zu keiner Zeit ab, sondern baute sich stetig auf, wie ein kleiner Funke, der zu einem Großbrand mutierte. Es verging kaum Zeit zum Verschnaufen und es passierte immer etwas Neues auf nur wenigen Seiten. Die Geschichte wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen, was ich als viel zu früh empfinde. Das Buch beinhaltet einige brutale und grausame Szenen, in denen ich mich am liebsten unter meiner Bettdecke versteckt hätte und Angst hatte, davon zu träumen. Betroffen waren die Kampfszenen der Hautdiebe und eine Vergewaltigung einer Protagonistin. Ich empfehle die Story daher nur an Jugendliche, die mit solchen Handlungen zurecht kommen oder ab 16 Jahre. Das Ende blieb wie erwartet offen und es gibt eine neue Offenbarung, die mich total neugierig gemacht hat. Leider gibt es keine Informationen zum zweiten Band der Reihe. Ich hoffe, dass P.C. Cast mich nicht lange darauf Warten lässt. Fazit: Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt von P.C. Cast entführte mich in eine faszinierende Welt voller Gefahren und der Magie des Mondes. Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterung mitfiebern. ~ dystopische Fantasywelt ~ bildgewaltiges Abenteuer ~ Pageturner ~ Eine absolute Leseempfehlung mit Suchtpotenzial auf allen Ebenen
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