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In der Nacht hör' ich die Sterne

Roman. Originaltitel: La distanza tra me e il ciliegio.
Buch (gebunden)
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Die wahre Geschichte der Autorin und ein traurig-schöner Schicksalsroman: berührend, tragisch und dabei mit feinem Humor erzählt
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In der Nacht hör' ich die Sterne als Buch

Produktdetails

Titel: In der Nacht hör' ich die Sterne
Autor/en: Paola Peretti

ISBN: 3423289678
EAN: 9783423289672
Roman.
Originaltitel: La distanza tra me e il ciliegio.
Übersetzt von Christiane Burkhardt
dtv Verlagsgesellschaft

26. Oktober 2018 - gebunden - 219 Seiten

Beschreibung

140 Schritte bis zur Nacht

140 Schritte: So viele trennen Mafalda noch von dem Tag, an dem es vollkommen dunkel um sie herum sein wird. Als das Mädchen vor drei Jahren erfuhr, dass mit seinen Augen etwas nicht stimmt, flu chtete es auf den Kirschbaum im Schulhof. Dank der neuen Hausmeisterin fand es wieder zuru ck auf den Boden der Realität. Seitdem wird Mafalda von Estella morgens mit einem Pfiff begru ßt, sobald sie in die Straße zur Schule einbiegt. Anfangs kann sie von dort aus den Kirschbaum noch sehen. Doch mit jeder Woche werden es weniger Schritte. Tapfer geht sie ihrem Schicksal entgegen - unmerklich geleitet von Estella, die ihr zeigt, dass das Wesentliche im Leben fu r die Augen unsichtbar ist.

Portrait

Paola Peretti wurde 1986 in der Nähe von Verona geboren und kann sich in ihre blinde Romanheldin Mafalda einfühlen wie kaum eine andere: Vor 15 Jahren bekam sie selbst die Diagnose Morbus Stargardt, die zu vollkommener Erblindung führt. Doch die Italienerin lässt sich davon nicht unterkriegen: Nach einem Literatur-, Philosophie- und Journalismus- Studium schreibt sie heute für diverse Tageszeitungen. >In der Nacht hör' ich die Sterne< ist ihr Romandebüt.

Pressestimmen

"Ein wunderschönes, poetisches Buch-Debüt!"
Christiane Raeder, Buchprofile/medienprofile Oktober 2018
Bewertungen unserer Kunden
Wo Dunkelheit ist kann man Wunder leuchten lassen
von claudi-1963 - 06.02.2019
Im Dunkeln sieht man nicht so gut, dafür hört man umso besser. (Marion Gitzel) Kurz vor ihrem zehnten Geburtstag erfährt Mafalda das sie ca. 6 Monaten ihr Augenlicht verlieren wird. Mafaldas einziger Halt ist ihr Kater Cosimo Tucaret, Estella und der Kirschbaum auf dem Schulhof. Seit dem Tod ihrer Großmutter hat Mafalda eine besondere Beziehung zu dem Kirschbaum. 140 Schritte sind es noch von, wo aus sie den Baum sieht, als sie von ihrer Krankheit erfährt und fortan nennt sie ihn immer den Stargardt Nebel. Mafaldas Eltern sind ihr auch keine Hilfe, den sie sind, selbst mit dem ganzen total überfordert. Zum Glück lernt sie dann in der Schule die neue geheimnisvolle Hausmeisterin Estella kennen. In Estella findet sie eine Freundin, sie pfeift ihr immer morgens, so das Mafalda leichter den Weg zur Schultüre findet. Außerdem nimmt sich Estella Zeit um mit Mafalda über ihre Ängste, das Leben und was wichtig für sie ist zu reden. Trotzdem nehmen Mafaldas Ängste jeden Tag zu, vor allem, nachdem sie merkt, dass ihre Schritte zum Baum immer kürzer werden. Deshalb schmiedet Mafalda einen Plan, was sie tut, wenn es vollkommen dunkel wird. Noch ahnt sie nicht, das Estella ebenfalls ein Geheimnis hat. --- Meine Meinung: Eine warmes hellgrünes Cover lud mich ein, bei dem die Person ein wenig zu reif für eine 10-Jährige wirkte. Die Autorin selbst erkrankte mit 17 Jahren ebenfalls an dieser Krankheit, deshalb konnte sie sich gut in Mafalda hineinversetzen. Anders als bei Mafalda ist jedoch bei Paola Peretti noch ein Fünftel ihres Augenlichts vorhanden. Doch auch sie weiß, dass sie irgendwann von der Dunkelheit umgeben sein wird. Morbus Stargardt ist eine seltene Form der Makula Degeneration die man nicht heilen kann. Der Schreibstil war einfach gehalten, so das ich mir gut vorstellen könnte das dieses Buch für Kinder ab 9 Jahre sein könnte. Deshalb darf man auch bei dieser Geschichte keine tief greifende, emotionale Story erwarten und trotzdem konnte mich dieses Buch an vielen Stellen berühren. Sehr ausführlich erlebte ich Mafaldas Gefühlswelt, ihre Ängste und Sorgen, wobei der Humor in dem Buch ebenfalls zum Tragen kommt. Gut gefielen mir dabei die Charaktere, allen voran Mafalda deren Gedanken und Sorgen ich gut verstehen konnte. Dabei gefiel mir gut der Einfall mit Mafaldas Liste und der Satz von Estelle: Wer Angst hat verpasst das Leben, Mafalda. Sympathisch war mir sofort Estella die zum einen eine herzliche und aber auch eine etwas ruppigere Seite hatte. Wahrscheinlich brauchte sie, dass damit sie als Hausmeisterin durchgreifen konnte. Zuletzt war dann noch Filippo, er geht mit Mafalda in eine Klasse. Wie es in dem Alter ist, schämen sich Jungs und Mädchen noch recht häufig, so das sich die beiden nur sehr langsam näherkommen. Dafür werden sie im Laufe der Geschichte immer mehr zu besten Freunden. Natürlich hätte man das ganze Buch ausführlicher präsentieren können, den das Buch hat nur knapp über 200 Seiten. Doch trotz der Kürze haben mich Mafaldas Krankheit und ihre Sorgen sehr bewegt. Ich jedenfalls kann dieses Buch nur empfehlen, besonders den Eltern und Kindern, die selbst von dieser Krankheit betroffen sind und gebe darum 5 von 5 Sterne.
Nett, aber oberflächlich
von Bücher in meiner Hand - 20.11.2018
Die Geschichte wird aus der Sicht der neunjährigen Mafalda geschrieben, die immer weniger sieht und bald blind wird. Sie erzählt, wie sie sich fühlt, wovor sie sich ängstigt und wie sie mit der Diagnose umgeht. Bis auf Schulabwartin Estella und Mitschüler Filippo fassen Mafalda alle mit Handschuhen an; wollen, dass nichts passiert und entscheiden über ihren Kopf hinweg. Mit Estella freundet sich Mafalda schnell an, mit Filippo gehts länger, ist ja schliesslich ein Junge. Paola Peretti wollte mit ihrer Geschichte aufzeigen, dass man nicht aufgeben und sich auf das Wesentliche konzentrieren soll. Zur Hilfe wird dabei Der kleine Prinz hinzugezogen. Es ist zum Teil auch der Autorin eigene Geschichte, die sie beschreibt. Sie selbst ist wie Mafalda an Morbus Stargardt erkankt. Der Kirschbaum, von dem man auf dem Cover einen Ast mit Kirschblüten sieht, ist der rote Faden, der war für Mafaldas Oma, für Papas Lieblingsgeschichte und nun auch für Mafalda sehr wichtig. Die Geschichte soweit ist nett, und bringt uns die Gefühlswelt eines zukünftigen blinden Menschen näher - ganz egal, dass hier ein Kind spricht . Man könnte Perettis Geschichte einfach so stehen und wirken lassen, mit dem tollen farbigen Layout und der angenehmen Sprache geht das ganz einfach. Ich kann es nicht. Für mich gab es ein grosses Manko, das sich die ganzen 224 Seiten hindurch zieht. Vielleicht war alles, was ich gleich kritisiere, gewollt von der Autorin. Bewusst so geschrieben. Doch ich kann nicht darüber hinweg sehen, dass das Buch trotz aller Schönheit sehr oberflächlich wirkt. Brustkrebs und andere Krankheiten werden - zwar fast schon poetisch - aber immerzu umschrieben; Mafalda und ihre Mitschüler sind nicht aufgeklärt; Filippos Gefühle betreffend seinem Vater werden nur angerissen. Dazu kommt, dass die Eltern nicht mit dem Mädchen über ihre Erkrankung und eventuelle Massnahmen sprechen. Alles wird über Mafaldas Kopf hinweg entschieden, sogar wenn sie daneben sitzt. Würde das Buch in der Vergangenheit spielen, wär das vielleicht okay und zeitgemäss, aber nicht wenn es zeitgeschichtlich in unserer Zeit jetzt spielt - früher gab es nunmal keine MP3-Player oder Hörbücher. Fazit: Nett, aber wenn man durch das hübsche Layout und die schöne Sprache hindurch schaut, halt auch ein wenig oberflächlich. 3.5 Punkte.
Schritte in die Dunkelheit
von hasirasi2 - 26.10.2018
"Wer Angst hat, verpasst das Leben, Mafalda." (S. 209) Das sagt sich relativ leicht, wenn man nicht gerade erst 9 Jahre alt ist und an Morbus Stargardt leidet, einer Augenkrankheit, die den Betroffenen nach und nach erblinden lässt. Mafalda flüchtet sich in den Kirschbaum auf dem Schulhof, noch kann sie ihn sehen und daran hochklettern - aber wie lange noch? "In der Nacht hör¿ ich die Sterne" beruht auf Paola Perettis Geschichte, erklärt sie im Vorwort. Sie ist jetzt in Mafaldas Situation, weiß nicht genau, wie lange sie noch sehen kann. Für eine Erwachsene ist das schon eine schwierige Situation, wie mag es dann erst für ein Kind sein?! Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt sie, wie sich Mafalda auf das "Blindsein" vorbereitet. So hat sie z.B. eine Liste mit Dingen, die sie jetzt noch machen kann und von der sie bald immer mehr Sachen streichen muss. Sie konzentriert sich auf ihre Trauer, das Negative, den Verlust. Erst die neue Hausmeisterin der Schule, die Rumänin Estella, bringt sie darauf, stattdessen eine Liste mit Dingen zu erstellen, die sie dann immer noch machen können wird. Genau wie der kleine Prinz in der Geschichte von Saint Exupery: "Finde deine Rose, Mafalda. Das, was für Dich wesentlich ist. Das, wozu du keine Augen brauchst." (S. 48) Das Buch erzählt die Geschichte von Außenseitern. Mafalda ist nur eine von ihnen. Wegen ihrer Erkrankung grenzen die anderen Schüler sie aus, ihre beste Freundin wendet sich ab. Doch sie bekommt auch unerwartete Unterstützung, findet neue Freunde. Neben Estella, die ihr immer wieder die Wahrheit sagt und ihr Mut macht, setzt sich auch ausgerechnet Filippo, der Schulrüpel, für sie ein. Er sieht sie als Mensch, nicht als Opfer ihrer Krankheit. Und er artikuliert auch, dass ihm gefällt, was er sieht. Zwischen ihnen spinnen sich zarte Bande. Aber darf sich ein blindes Mädchen verlieben? Darf sie glücklich sein? Oder sollte sie sich von der Welt zurück- und auf einen Kirschbaum ziehen? Mafaldas Geschichte hat mich sehr berührt. Manchmal scheint sie schon sehr weit für ihr Alter, lebensklug, und dann ist sie plötzlich wieder das kleine unsichere Mädchen, dass sich am liebstem vor der ganzen Welt verkriechen und ihren dicken Kater streicheln würde: "Hauptsache, er ist da, wenn ich ein Problem habe und etwas Warmes, Weiches brauche, das ich fest an mich drücken kann." (S.14). Eine Kleinigkeit hat mich gestört: Die verschiedenen Abschnitte werden nicht durch Zeitangaben unterteilt, sondern durch die Schritte, die Mafalda von "ihrem" Kirschbaum entfernt stehen und ihn trotzdem noch sehen kann. Leider war dadurch nie klar, wie alt sie gerade ist oder in welcher Klasse.
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