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Hingabe

Originaltitel: Devotion.
Buch (gebunden)
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Warum schreibe ich? Ein sehr poetisches und persönliches Buch der Ausnahmekünstlerin Patti Smith. Punk-Ikone, Musikerin, Künstlerin, Schriftstellerin. Mühelos füllt Patti Smith all diese Rollen aus. In »Hingabe« veröffentlicht sie ihre erste literari … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Hingabe
Autor/en: Patti Smith

ISBN: 3462051687
EAN: 9783462051681
Originaltitel: Devotion.
Übersetzt von Brigitte Jakobeit
Kiepenheuer & Witsch GmbH

9. Mai 2019 - gebunden - 133 Seiten

Beschreibung

Warum schreibe ich? Ein sehr poetisches und persönliches Buch der Ausnahmekünstlerin Patti Smith. Punk-Ikone, Musikerin, Künstlerin, Schriftstellerin. Mühelos füllt Patti Smith all diese Rollen aus. In »Hingabe« veröffentlicht sie ihre erste literarische Erzählung und gewährt Einblicke in ihren Schreibprozess. Warum muss man schreiben? Welche geheimnisvolle Macht steht hinter jenem Drang, Gesehenes, Geschehenes und Erlebtes, Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen und sie auf diese Weise für sich selbst zu ordnen? Dieser Frage geht Patti Smith in ihrem neuen Buch nach, auf ihre ganz eigene, unnachahmliche Weise. Und zum ersten Mal überhaupt schreibt sie auch fiktional. Eine Erzählung über eine Eisläuferin, die von ihremTraum, einfach »nur« zu laufen, über das Eis zu gleiten, so besessen ist, dass sie bereit ist, fast alles dafür zu tun. Flankiert wird diese Erzählung von essayistischen Texten, in denen Patti Smith von ihren Reisen schreibt, die sie auf den Spuren berühmter Schriftsteller unternommen hat. Sie fährt nach Südfrankreich, in das Haus von Albert Camus, sie besucht das Grab von Simone Weil in England. Und sie durchstreift, immer mit dem Buch in der Hand, das Paris von Patrick Modiano. Jedes Erlebnis, alles, was sie sieht und fühlt, kann irgendwann Text werden. Patti Smith lässt uns teilhaben an ihrem kreativen Prozess, und wir erleben sie einmal mehr als eine der großen Künstlerinnen der Gegenwart.

Portrait

Patti Smith ist Musikerin, Dichterin, Performance-Künstlerin, Malerin und Fotografin. Berühmt wurde sie in den Siebzigerjahren durch ihre einzigartige Weise, Rock 'n' Roll und Dichtung miteinander zu verschmelzen. Ihr erstes Album »Horses« mit einem Coverfoto von Robert Mapplethorpe schrieb Musikgeschichte. 2010 erschien ihr Buch »Just Kids«, das weltweit begeistert aufgenommen und in den USA mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde. 2013 erschien »Die Traumsammlerin«, 2016 »M Train«. Patti Smith hat zwei Kinder und lebt in New York City.

Pressestimmen

" Hingabe ist ein schmales Buch, in dem alle Wörter glänzen. Man kann die Sätze oft lesen, denn sie funkeln immer anders und verlieren niemals ihre Schönheit." Bernhard Flieher Salzburger Nachrichten 20190510

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 06.06.2019

Ein vertrautes Schwindelgefühl

Geschichte eines Mädchens, dessen einziger Wunsch es ist, Erstaunen hervorzurufen: Patti Smith ergründet in "Hingabe", was das Ziel der Kunst ist.

Der grüne Luftballon, den sie am St. Patrick's Day auf einem ihrer Spaziergänge durchs East Village fotografiert hat. Die alte Ausgabe von Virginia Woolfs "The Moment", die sie zufällig in einem Antiquariat entdeckte. Narzissen und Bäume im Central Park. Ein zerknittertes T-Shirt, der Brand von Notre-Dame. Ein Schnappschuss, der sie auf der Bühne der Webster Hall zeigt, des historischen Konzertsaals. Das unscharfe, noch irgendwie schlaftrunkene Foto von den mit weißen Laken verhängten Fenstern, das sie gleich nach dem Aufwachen in ihrem kleinen Haus in Rockaway gemacht hat: Wer Patti Smith Tag für Tag auf Instagram folgt, spinnt sich allmählich in die Atmosphäre ihres Lebens ein und gibt sich einem Gefühl der Nähe und Verbundenheit hin, dessen intime Stimmung zwischen den Zeilen ihres neuen Buchs nachschwingt und den Leser ins Vertrauen eines stillen und sehr persönlichen Zwiegesprächs mit der Autorin zu ziehen scheint. Wenn Smith zu Beginn des Buchs die schwarzweißen Bilder von Martti Heldes "Risttuules - In the Crosswind" beschreibt, die sie beim Erwachen vor sich sieht, und in Gedanken abermals die Menschenkette der im Frühjahr 1941 von Stalins Truppen zusammengetriebenen Estländer an sich vorbeiziehen lässt, von deren Schicksal der Film des estnischen Regisseurs erzählt, sind es bis zu dem Trailer, den Smith am Vorabend zufällig im Internet entdeckt hatte, nur wenige Klicks. "Wir plündern, wir umarmen, wir sind unwissend", schreibt sie in "Hingabe", ihrem faszinierenden neuen Buch, in dem die Musikerin und Dichterin den überraschenden Impulsen ihrer Inspiration, den Eingebungen und Sinneseindrücken des Augenblicks folgt und dem Leser einen unmittelbaren und sehr privaten Einblick in den Entstehungsprozess der knapp sechzigseitigen Erzählung gewährt, die das Herzstück des schmalen Bandes ausmacht. "Ich stehe auf, um zu pinkeln", so Smith, "und stelle mir vor, es schneit."

Patti Smith erzählt von den inneren Bildern, die die ausdrucksstarken "tableaux vivants" des Films in ihr heraufbeschwören, sie zeichnet die Winterskizze einer vom stalinistischen Regime zerstörten Idylle. Sie erzählt von ihrem Alltag, den sie morgens mit der Lektüre eines Romans von Patrick Modiano in einem New Yorker Café beginnt, bevor sie mit einem anderen Buch des Schriftstellers und einer hastig hervorgezogenen Monographie über Simone Weil ins Taxi springt, um einen Flug nach Paris zu erreichen. "Wie der Verstand funktioniert", der etwa dreißigseitige, von Fotos begleitete Essay, der der titelgebenden Erzählung des Buchs vorausgeht, ist die poetische Meditation einer Künstlerin, die mit einem rastlosen körperlichen Bewusstsein durch ihr Leben treibt und der Angst vor dem Verstummen der Welt eine offenbar beseelte Wahrnehmung entgegenstellt, die in allem, was sie berührt, in allem Erleben, einen verborgenen Zauber entdeckt.

Smith erzählt von der Lektüre der beiden Bücher, die sie in Paris fortsetzt, wo sie auf der Suche nach dem Haus, in dem Simone Weil aufwuchs, wie eine von Modianos Figuren ziellos durchs Quartier Latin streift. Sie erzählt von den Interviews und Signierstunden, die sie auf Einladung ihres französischen Verlags absolviert, während ihre Erinnerungen an den in New York gesehenen Trailer in ihren Träumen längst mit der Biographie der französischen Philosophin verschmelzen, mit dem Gesicht einer jungen russischen Eiskunstläuferin, die Smith nach ihrer Ankunft in Paris vorm Schlafengehen zufällig im Fernsehen gesehen und deren triumphale Anmut sie zu Tränen gerührt hatte. Nach einem Abstecher ans Grab Paul Valérys, der wie Rimbaud und Camus zu den unsterblichen Toten zählt, denen Smith gern ihre Aufwartung macht, wie man als Leser ihrer Memoiren "Just Kids" und "M Train" weiß, überkommt sie schließlich "ein unerwartetes, aber vertrautes Schwindelgefühl, eine Zuspitzung des Abstrakten, eine Brechung der geistigen Luft". Friedhöfe sind für Patti Smith seit jeher nicht allein Gärten der Erinnerung, sondern eher noch Wallfahrtsorte der mystischen Begegnung und der Inspiration. Den Titel ihrer fiktionalen Erzählung hat sie auf einem Grabstein entdeckt.

Blauschwarzer Himmel, der helle Glanz des Eises. Die heilige Verlassenheit einer Winterlandschaft: "Hingabe" handelt von der sechzehnjährigen Eugenia, die Jahre nach der Vertreibung ihrer Eltern, dem Tod ihrer Mutter in einem sibirischen Arbeitslager auf einem zugefrorenen Teich am Waldesrand Schlittschuh läuft. Mit ihren einzigartigen Pirouetten zieht sie den knapp vierzigjährigen Alexander in den Bann, einen wohlhabenden Händler seltener Artefakte, der das Mädchen anfangs heimlich beobachtet und schließlich seiner kostbaren Sammlung einzuverleiben versucht. "Hingabe" ist die Geschichte eines Mädchens, dessen einziger Wunsch es ist, mit ihrer Kunst "Erstaunen hervorzurufen". Parabel über das Leben einer Künstlerin, die den Verlockungen ihres Verführers erliegt. Das auratische, von der Atmosphäre tiefer Erfahrung erfüllte Märchen einer künstlerischen Selbstbehauptung, die am Ende jeder Vereinnahmung widersteht.

"Warum fühlt man sich zum Schreiben berufen?" In den essayistischen Überlegungen, die auf die Erzählung folgen und das allmähliche, im Grunde unwissende, eher ahnende Vortasten in den Text fortsetzen, das schon den Anfang des Buchs zu einer erlebnisreichen Lektüre macht, knüpft Patti Smith an Fragen an, die sie bereits vor fünfzig Jahren beschäftigten, als sie mit Robert Mapplethorpe in Brooklyn lebte und mit ihren Zweifeln rang. "Wenn ich niedergeschlagen war, fragte ich mich, was Kunstproduktion überhaupt sollte. Für wen war sie gedacht? Um Gott zu erheitern? Führten wir Selbstgespräche? Und was war das höchste Ziel?", heißt es in "Just Kids". "Warum schreiben wir?" Die Antwort, die Patti Smith am Ende von "Hingabe" gibt, wird den Leser ihres grandiosen Buchs ebenso wenig überraschen wie den Fan, der die inzwischen 72 Jahre alte Punk-Ikone auf Instagram stalkt: "Weil wir nicht nur dahinleben können."

THOMAS DAVID.

Patti Smith: "Hingabe".

Aus dem amerikanischen Englisch von Brigitte Jakobeit.

Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019. 144 S., geb.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.
Bewertungen unserer Kunden
Patti Smith: Hingabe
von WhiteCat - 18.05.2019
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich die Bücher von Patti Smith bislang ganz wundervoll fand. Eigentlich hatte ich die Fortsetzung von M Train erwartet. Zunächst war ich enttäuscht, weil es sich um ein recht schmales Buch handelt (so wie Traumsammlerin ). Die enthaltenen Fotos sind sehr schön, allerdings gibt es dadurch auch weniger Text. Am Anfang beschreibt / reflektiert Patti Smith wie gewohnt poetisch und melancholisch über eine Reise nach Paris und wie es zum Schreiben ihrer ersten Kurzgeschichte kam. Dann folgt im Mittelteil das Kapitel Hingabe . Hierbei handelt es sich um die genannte Kurzgeschichte. Diese hat mir nicht richtig gefallen. Sie nimmt jedoch den größten Teil des Buches ein. Anschließend gibt es noch ein kurzes Kapitel über eine Reise in Haus von Camus, indem es kurz darum geht, warum sie schreibt. Das letzte Kapitel beinhaltet dann ausschließlich Bilder vom Skript ihrer Kurzgeschichte. Das Buch damit zu bewerben, dass Patti Smith hier über ihren Schreibprozess schreibt, finde ich sehr übertrieben und damit enttäuschend. Schade.
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