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Von Schwelle zu Schwelle

Vorstufen - Textgenese - Endfassung. Mit Faksimiles.
Buch (kartoniert)
Die 47 Gedichte Von Schwelle zu Schwelle, entstanden zwischen 1952 und 1954, veröffentlicht 1955 bei der Deutschen Verlagsanstalt, hat Paul Celan seiner Frau Gisèle gewidmet. Es ist sein erstes Buch, das ganz in Paris entstanden ist. Spürbar ist der … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Von Schwelle zu Schwelle
Autor/en: Paul Celan, Heino Schmull, Christiane Braun, Markus Heilmann

ISBN: 3518413716
EAN: 9783518413715
Vorstufen - Textgenese - Endfassung.
Mit Faksimiles.
Herausgegeben von Jürgen Wertheimer
Suhrkamp Verlag AG

21. Oktober 2002 - kartoniert - 200 Seiten

Beschreibung

Die 47 Gedichte Von Schwelle zu Schwelle, entstanden zwischen 1952 und 1954, veröffentlicht 1955 bei der Deutschen Verlagsanstalt, hat Paul Celan seiner Frau Gisèle gewidmet. Es ist sein erstes Buch, das ganz in Paris entstanden ist. Spürbar ist der übergang zur mittleren Werkperiode der Gedichtbände Sprachgitter mit ihrer, wie Celan selbst es nannte, >graueren Sprache<, und Die Niemandsrose: ein übergang von der reichen Musikalität der Langverse in den früheren Gedichten zu schärfer umrissenen Formen. Anders auch als bei den späten Gedichtbänden, ihrem nahezu protokollarischen Charakter in der Bindung an kontingente zeitgeschichtliche Umstände und in der konsequenten Chronologie ihrer Anordnung, steht hier noch die gestaltende Arbeit an den Texten im Vordergrund. Für eine genetische Edition bedeutet dies, daß sich der schöpferische Weg einzelner Gedichte ebenso wie die Komposition des Bandes außergewöhnlich umfangreich dokumentieren und nachvollziehen lassen.Von Schwelle zu Schwelle erscheint nun in einer kritisch edierten Studienausgabe, die zu den Gedichten jeweils die wichtigsten, oft auch alle Vorstufen graphisch aufbereitet und synoptisch zum Vergleich darbietet. Den Texten sind Facsimilia, Worterklärungen und Zitatnachweise sowie Anmerkungen zu den Textzeugen und zur Entstehung beigegeben. Entstehungschronologie und Vorabdrucke werden in tabellarischer Form dokumentiert.

Besprechung

Die 47 Gedichte Von Schwelle zu Schwelle, entstanden zwischen 1952 und 1954, veröffentlicht 1955 bei der Deutschen Verlagsanstalt, hat Paul Celan seiner Frau Gisèle gewidmet. Es ist sein erstes Buch, das ganz in Paris entstanden ist. Spürbar ist der Übergang zur mittleren Werkperiode der Gedichtbände Sprachgitter mit ihrer, wie Celan selbst es nannte, cgraueren Sprache , und Die Niemandsrose: ein Übergang von der reichen Musikalität der Langverse in den früheren Gedichten zu schärfer umrissenen Formen. Anders auch als bei den späten Gedichtbänden, ihrem nahezu protokollarischen Charakter in der Bindung an kontingente zeitgeschichtliche Umstände und in der konsequenten Chronologie ihrer Anordnung, steht hier noch die gestaltende Arbeit an den Texten im Vordergrund. Für eine genetische Edition bedeutet dies, daß sich der schöpferische Weg einzelner Gedichte ebenso wie die Komposition des Bandes außergewöhnlich umfangreich dokumentieren und nachvollziehen lassen.
Von Schwelle zu Schwelle erscheint nun in einer kritisch edierten Studienausgabe, die zu den Gedichten jeweils die wichtigsten, oft auch alle Vorstufen graphisch aufbereitet und synoptisch zum Vergleich darbietet. Den Texten sind Facsimilia, Worterklärungen und Zitatnachweise sowie Anmerkungen zu den Textzeugen und zur Entstehung beigegeben. Entstehungschronologie und Vorabdrucke werden in tabellarischer Form dokumentiert.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
SIEBEN ROSEN SPÄTER
Ich hörte sagen / Im Spätrot / Leuchten / Gemeinsam / Mit Äxten spielend / Das Schwere / Ein Körnchen Sands / Strähne / Aus dem Meer / Zwiegestalt / Fernen / Wo Eis ist / Von Dunkel zu Dunkel / In Gestalt eines Ebers / Bretonischer Strand / Gut / Zu zweien / Der Gast

MIT WECHSELNDEM SCHLÜSSEL
Grabschrift für Francois / Aufs Auge gepfropft / Der uns die Stunden zählte / Assisi / Auch heute abend / Vor einer Kerze / Mit wechselndem Schlüssel / Hier / Stilleben / Und das schöne / Waldig / Abend der Worte / Die Halde / Ich weiß / Die Felder / Andenken

INSELHIN
Nächtlich geschürzt / Auge der Zeit / Flügelnacht / Welchen der Steine du hebst / In memoriam Paul Eluard / Schibboleth / Wir sehen dich / Kenotaph / Sprich auch du / Mit zeitroten Lippen / Argumentum e silentio / Die Winzer / Inselhin / se

Anhang
Titellisten / Faksimiles / Gemeinsam / Mit Äxten spielend / Wo Eis ist / Bretonischer Strand / Auch heute abend / In memoriam Paul Eluard / Kenotaph / Mit zeitroten Lippen / Argumentum e silentio / / Zur Chronologie / Verzeichnis der Vorabdrucke / Verzeichnis der wiedergegebenen Blätter / Titelverzeichnis

Portrait

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zum seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.

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